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Samstag, 23. August 2014

Elchbullen

National Geographic, eine bekannte amerikanische Monatszeitschrift, veröffentlichte einen Bericht über die Elche Alaskas. Während der Paarungszeit im Herbst gibt es heftige Führungskämpfe unter den Elchbullen. Mit ihren mächtigen Geweihen gehen sie aufeinander los, oft bis eins der Geweihe – ihre einzige Waffe – knirschend zerstört wird. Das beendet den Kampf und spricht den Sieg dem schwereren Elch zu, mit dem größeren und stärkeren Geweih. Gewonnen wird der Kampf allerdings nicht wirklich im Herbst, sondern im Sommer. Im Sommer fressen die Elche ohne Pause. Das Tier, das die beste Diät findet für das Wachstum des Geweihs, wird zum Schwergewicht im Kampf. Wer auf gute Nahrung verzichtet, hat ein schwächeres Geweih und ein geringeres Körpergewicht. Die Niederlage ist vorprogrammiert.

Satan wird auch jeden Jünger Jesu zum Kampf herausfordern. Gott macht es sehr deutlich, dass wir in einem Kampf stehen. Der Feind sucht sich einen für ihn günstigen Zeitpunkt, um anzugreifen. Mit welchem Ergebnis? Viel hängt von der Zeit ab, bevor der Kampf beginnt.

Der Herr hat uns erwählt, Überwinder zu sein. In Römer 6:37 heißt es:

Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

Jesus ist auf unserer Seite, was uns nicht davon entbindet, auf der Hut und vorbereitet zu sein. Wenn wir reichlich die geistliche Nahrung des Wortes Gottes zu uns nehmen, Gemeinschaft mit anderen suchen und im Gebet feststehen, werden wir überwinden, wozu wir erwählt sind.

Mut, Vertrauen und Erkenntnis für die kommenden Kämpfe entwickeln sich am besten, bevor sie benötigt werden.

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.
Sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk.
Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
(Apostelgeschichte 2:42+47)

Freitag, 22. August 2014

Das Kamel und das Nadelöhr

Eins der Jesusworte, über dass sich die Gelehrten mit am meisten den Kopf zerbrechen ist das Wort aus Markus 10:25:
Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Nadelöhr geht,
als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.

Jesus sagt dieses Wort um zu bestätigen, dass Er nichts zurücknimmt von dem, was Er zuvor gesagt hat: Für Reiche ist der Weg ins Himmelreich schwerer als für andere.

Man hat versucht, dieses Jesuswort zu erklären oder auch wegzuerklären:

Manche lehren, dass Jesus ein kleines Tor in der Jerusalemer Stadtmauer gemeint hat, das als “das Nadelöhr” bekannt gewesen sein soll. Man behauptet, das Tor war so niedrig, dass ein Kamel nur auf den Knien und ohne Lasten da hindurch konnte. (Das rutschende, robbende, kniende Kamel möchte ich geseghen haben!) Es keine Beweise, dass ein solches Tor überhaupt existierte.

Andere erklären, daß das Wort für „Kamel“ ganz ähnlich ist wie das Wort für Seil. Es war nur ein unterschiedlicher Buchstabe, der falsch abgeschrieben wurde. Aber wo wollen wir beginnen und wo aufhören mit der Erklärung von schwierigen Bibelstellen tellen durch Abschreibfehler? Ein gefährliches Unternehmen.

Dann gibt es solche, dnen ich mich anschließe, die davon ausgehen, daß Jesus tatsächlich ein Nadelöhr und ein Kamel meinte und damit klar machte: Niemand kann sich selbst retten. 

Ein Ausleger sagt dazu: Viele, die die Bibel wörtlich nehmen, verbiegen sich bis zum Letzten, diese Aussage Jesu wegzuerklären.

Jesus bringt durch dieses Wort zwei Wahrheiten zum Ausdruck:
  1. Niemand kann es aus eigenem Bemühen ins Himmelreich schaffen
  2. Für Reiche ist es nochmal besonders schwer.
 Aber – und hier nimmt sogar diese ernste Lehre Jesu eine durchaus positive Wende:
Bei Gott sind alle Dinge möglich. (Markus 10:27)

Gott kann! Gott kann Menschen die Augen öffnen, dass Jesus mehr wert ist als die Güter dieser Welt. Jesus kann Menschen die Bereitschaft schenken, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen. Bis in unsere Zeit hat es Menschen gegeben, die Reichtum – oder Erfolg, der zum Reichtum geführt hätte, um Jesu willen aufgegeben haben – und die unglaublich gesegnet wurden.

C.T. Studd gehörte dazu: 1879 begann Studds einzigartige Karriere als britischer Kricketspieler. Er wurde der beste Kricketspieler Englands aller Zeiten, wird auch als „Michael Jordan des Kricket“ bezeichnet (f. die Fussballspieler: der Ronaldo oder Bale des Kricket) Bis heute halten manche Studd für den Weltbesten des Krickets. Weltkarriere, Ruhm und Geld waren ihm vorherbestimmt. Er lernte den Wert Jesu kennen, gab alles auf, wurde Missionar in China, Indien und Afrika, gründete die Missionsgesellschaft WEC und arbeitete bis zu seinem Tod für Jesus. Seine Einstellung bringt er mit den Worten auf den Punkt:
Wenn Jesus Christus Gott ist – und für mich gestorben ist, dann kann es kein Opfer geben, das für mich zu groß wäre, es Ihm zu bringen!
Hudson Taylor kam aus einer gut situierten Fam. in England, studierte Medizin, arbeitete aber sein Leben lang für Jesus, ohne materielle Absicherung.

William Carey hätte es als Botaniker, Professor, Menschenrechtler, Sprachforscher zu etwas bringen können und sich unter die Reichen – die Erfolg-Reichen mischen können. Aber er hatte ein anderes Motto. Sein Motto war: „Erwarte Großes von Gott und unternimm Großes für Gott!“ 

Auch unbekannte Personen erfuhren diese Wahrheit: Wer Jesu Wert erkennt und Ihn an erste Stelle setzt, wird und bleibt gesegnet!

Robert Chapman war reich und hatte einen vielversprechenden Beruf als Anwalt. Mit 30 Jahren bekehrte er sich, hängte seinen Beruf an den Nagel, gab seinen gesamten Besitz auf und begann, Gott zu dienen. Wer ihn kannte, kannte ihn als „der Mann Gottes“. Bis ins Ausland hinterließ er Segensspuren.

John Sung, chinesischer Christ schloss 5 Jahre Studium in den USA mit Bachelor, Master und Doktortiteln ab. Er war ein Chemieexperte und verbrannte nach seiner Bekehrung alle theologisch liberale Literatur. Auf seinem Heimweg nach China warf er seine gesamten Diplomas und Ausbildungsnachweise über Bord, ausgenommen die Doktorarbeit, die er seinem Vater zeigen wollte, der gegen ein Studium gewesen war. In der chinesischen Erweckung nahm John Sung eine Führungsrolle ein.

Das setzt sich fort bis in unsere Tage: George Verwer – unser Zeitgenosse – Gründer von OM, gab bisweilen nicht 10% seines Einkommens, sondern 80% und lebte von den restlichen 20. Nicht, weil er so viel hatte und es sich leisten konnte, sondern weil er gerne gab und die Erfahrung machte, die schon Hudson Taylor formulierte: „Gottes Werk nach Gottes Willen getan wird nie Gottes Unterstützung vermissen.“

Diese alle brauchten nicht als „Kamel durchs Nadelöhr“. Für sie stellte sich dieses Problem nicht. Sie hatten den Wert ihres Retters erkannt und es fiel ihnen nicht schwer, alles andere aufzugeben, um diesen Schatz zu erhalten.

Donnerstag, 21. August 2014

Auch Spötter müssen sterben ...

... so wurde ich aufgeklärt, als ich mit meinem Freund scherzte und ihn mit einem lustigen Satz auf den Arm nahm. Recht hat er.

Im wirklichen Leben stirbt der Spott oft mit dem Spötter. Spott hält sich nicht. Spott hat kein Fundament. Schon der Prophet Jesaja sagt in Jesaja 29:30:

Denn der Tyrann hat ein Ende, und der Spötter verschwindet

Hier einige Beispiele, die diese Wahrheit illustrieren und die zu gut sind, um sie für sich zu behalten.

Der als Spötter bekannte Philosoph Voltaire starb 1778. Er hatte behauptet, dass hundert Jahre nach seinem Tod das Christentum nur noch ein Museumsgegenstand sei. Tatsache ist: „Schon 50 Jahre nach seinem Tod benutzte die Genfer Bibelgesellschaft Voltaires Haus und Druckerpresse, um große Mengen von Bibeln zu drucken.

Der deutsche Dichter und Philosoph, Heinrich Heine, lebte von 1797 bis 1856. Auch er war der Meinung, dass das Christentum bald überlebt sei. Er schrieb: „Kampf der Philosophen gegen die Religion – zerstören die heidnische, aber eine neue, die christliche, steigt hervor, auch diese ist bald abgefertigt ...“   Philosophen haben sich immer wieder bemüht, den christlichen Glauben abzufertigen. Bis heute haben sich ihre Prophetien nicht erfüllt.

 Heinrich Heine änderte später seine Einstellung gegenüber der Philosophie und dem Christentum. Manche sagen, er sei sogar zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Ein Beispiel seiner veränderten Einstellung:

„Sonderbar! Nachdem ich mein ganzes Leben hindurch mich auf allen Tanzböden der Philosophie herumgetrieben, allen Orgien des Geistes mich hingegeben, mit allen möglichen Systemen gebuhlt – ohne Befriedigung - , finde ich mich plötzlich auf demselben Standpunkt, auf dem auch der „Onkel Tom“ steht, auf dem der Bibel. Welche Demütigung! Mit all meiner Wissenschaft habe ich es nicht weiter gebracht, als der arme unwissende Neger, der kaum buchstabieren gelernt hatte.“

Von den von ihm verfassten Spottliedern distanzierte er sich später mit folgenden Versen:

„Der Kirche ist und ihrem Glauben
Manch Spottlied frevelhaft erschallt.
Es sollte Zucht und Ordnung rauben
Durch weicher Töne Truggewalt.
Die freie Rotte triumphieret!
Ich hab ihr manchen zugeführet.
O Herr, ich schlag die Augen nieder,
Vergib, vergib mir meine Lieder!“

Wolfgang Herrndorf, der an einem unheilbaren Hirntumor erkrankte, nahm sich am 26. August 2013 in Berlin das Leben. Er war preisgekrönter Schriftsteller und arbeitete unter anderem für das überaus blasphemische Satieremagazin Titanic.
Gib mir ein Jahr, Herrgott, an den ich nicht glaube, und ich werde fertig mit allem“ ‚betet’ er. Ein andermal fügt er hinzu: „Niemand kommt an mich heran / bis an die Stunde meines Todes. / Und auch dann wird niemand kommen. / Nichts wird kommen, und es ist in meiner Hand.“

Er hat es tatsächlich, verzweifelt und ohne Hoffnung, in seine Hand genommen und gelangte so vom (Un)glauben zum Schauen.

Die Titanic galt als ein unsinkbares Schiff. Oberhalb der Tauchlinie hatten Spötter auf der einen Seite des Schiffs geschrieben: "Weder Gott noch der Papst" Auf der anderen Seite hatten sie eingeritzt: "Weder die Erde noch der Himmel können dich verschlingen."
Für den 100 Meter langen Ritz brauchte der Eisberg gerade mal 10 Sekunden. Das Schiff sank innerhalb kürzester Zeit in 3200 m Tiefe.

Tatsache ist: „Die Arche wurde von Amateuren (mit Gott) erbaut. Die Titanic von Profis (ohne Gott).

Sich mit Spöttern anzulegen, ist sinnlos. So schreibt Salomo:

Weise nicht den Spötter zurecht,
damit er dich nicht haßt;
weise den Weisen zurecht,
und er wird dich lieben!
(Sprüche 9:8)

Niemand muss sich von Spöttern einschüchtern oder in die Enge treiben lassen. Ihr Spott und Hohn stirbt oft mit ihnen. Jesus lebt!

Mittwoch, 20. August 2014

Der Schatten von Jesus

Ich kann mit dem AT gar nicht so viel anfangen. Ich höre lieber Predigten über Jesus, aus dem NT.“ So oder ähnlich drückte es mein Freund vor einigen Jahren aus. Tatsache ist: Das ganze Alte Testament ist buchstäblich voll mit Aussagen, Prophetien, Sinnbildern und anderen Hinweisen auf Jesus. Jahrelang haben wir in der Mission auf den Philippinen nur das Neue Testament gehabt. WAREN WIR FROH, als das Alte Testament schließlich fertig war!

Gottes Wort sagt:
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ (2 Timotheus 3:16)

Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.“ (Römer 15:4)

Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist.“ (Kolosser 2:17)

Hier ein zusammengefasster Überblick über Hinweise auf Jesus in den Büchern des Alten Testaments. Manchmal beruhen sie auf dem allgemeinen Inhalt des Buches, manchmal auf einzelnen Versen, manchmal auf Sinnbildern. Aber immer ist Jesus im Buch erkennbar. Vielleicht hilft dieser Überblick, uns das Alte Testament ganz neu schmackhaft zu machen:

In 1 Mose ist Jesus unser verheißene Befreier
In 2 Mose unser Passahlamm
In 3 Mose unser Hoherpriester
In 4 Mose ist Er uns wegweisende Wolken- und Feuersäule
In 5 Mose der verheißene Prophet
In Josua ist Jesus der Fürst über das Heer des Herrn
In Richter schenkt Jesus uns Sieg über Feinde
In Ruth ist Er unser “Löser” – der Erlöser
In 1. Samuel ist Er die Wurzel aus dem Stamm Isai
In 2 Samuel der Sohn Davids
In Könige und Chronika ist Er unser regierender König
In Esra unser heiliger Tempel der Anbetung
In Nehemia ist Jesus unsere schützende Mauer
In Ester ist Er unser Mardochai, unser Wächter
In Hiob ist Er unser Gott, der uns sieht und versteht
In den Psalmen ist Er unser Lied
In den Sprüchen unsere Weisheit
In Prediger ist Er unser Ziel und unsere Erfüllung
Im Hohenlied ist Er unser Bräutigam
In Jesaja ist Er unser Friedefürst
In Jeremia unsere heilende Salbe
In Klagelieder unser Tröster
In Hesekiel erweckt Er unsere toten Gebeine zu neuem Leben
In Daniel ist Jesus unser Schutz im Hochofen des Lebens
In Hosea ist Er der treue Liebhaber
In Joel der Ausgießer des Heiligen Geistes
In Amos ist Er es, der unsere Lasten trägt
In Obadia unser herrschender König
In Jona ist Er unser vergebender Gott
In Micha der unvergleichliche Gott
In Nahum ist Er unser Rächer, ein eifernder Gott
In Habakuk ist Er unser heiliger Gott
In Zephania ist Er unser starker Held und Heiland
In Haggai ist Er der Wiederhersteller des verlorenen Erbes
In Sacharja ist Jesus der Herr der himmlischen Heere
In Malachi ist Jesus unsere heilende Sonne der Gerechtigkeit

Jesus ist mehr als Du denkst! Jesus ist überall!

Dienstag, 19. August 2014

Superdünger für den Glauben

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt. (Markus 11:22-23)
 
Wie krieg’ ich meinen Glauben auf ein Niveau, dass ich bei einer Fahrradtour den Hügel ebnen kann, der mir zu schaffen macht? Er braucht ja nicht gleich im Meer zu versinken, aber sich ein wenig senken – ein paar Prozent würden schon reichen. Aber den Glauben habe ich nicht. In Adrian Plass’ Klassiker: „Tagebuch eines frommen Chaoten“ versucht er es erst mal heimlich zur späten Nachtstunde mit ein paar Streichhölzern. Aber selbst die leichten Streichhölzer kann sein Glaube nicht bewegen. Wie soll es dann mit einem Berg funktionieren?  FRUST!

Wenn Jesus in Markus 11 seinen erstaunten Jüngern sagt: Habt Glauben an Gott – dann erklärt uns Hebräer 11, was Jesus gemeint hat. Da heißt es in Vers 6:

„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen;
denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist,
und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen.“

Dass jemand überhaupt betet, drückt bereits ein Maß an Glauben aus. Umgekehrt: Wer nicht betet, hat offensichtlich nicht den Glauben, dass Gott Großes bewirken kann, sonst würde er sich ja an Gott wenden. Wir sollten tatsächlich nachdenklich werden, wenn wir nicht oder wenig beten. Nicht oder wenig zu beten ist das Aushängeschild von Unglauben.

Wie aber entsteht Glaube in unsern Herzen?  Ist es Willenssache? Anstrengung? Angenommen wir beten für bestimmte Anliegen, aber der Unglaube ist nun mal da. Wie können wir lernen, im Glauben zu beten?

Römer 10:17 nennt uns den göttlichen Superdünger für unsern Glauben:

Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung,
die Verkündigung aber durch Gottes Wort.

Was hat denn das WG mit dem Gebet des Glaubens zu tun? VIEL!  Das Wort Gottes, gehört und / oder gelesen, malt uns ein Bild von Jesus. Je besser wir Jesus kennen, umso mehr verstehen wir, was Ihm gefällt, was gut ist, richtig ist, und wie wir mutig nach Seinem Willen beten können. Je besser wir Jesus und Sein Wort kennen, umso mehr können wir uns auf Seine Verheißungen berufen. Wir werden zuversichtlich, mutig und lernen, im Glauben zu beten

Ich finde es hilfreich, im Gebet „Gott an Sein Wort zu erinnern“ – wobei die Erinnerung eher meiner eigenen Ermutigung dient als dazu, „Gottes Allwissenheit zu aktivieren“.

Je besser ich Jesus und Sein Wort kenne, je mehr Freimut und Zuversicht habe ich, im Gebet meine Anliegen zu formulieren.

Es gibt tatsächlich einen Superdünger für unseren Glauben. Es ist keine mysteriöse Formel oder eine Zauberzwiebel, die über Nacht Früchte trägt. Es ist die gute, alte „Speise“ des Wortes Gottes. Jeden Tag eine gesunde Portion – und es geschehen Wunder!

Montag, 18. August 2014

Faradaykäfig

Was ist denn das? Hier die Wikipedia Definition:

Der faradaysche Käfig ist eine allseitig geschlossene Hülle aus einem elektrischen Leiter (z. B. Drahtgeflecht oder Blech), die als elektrische Abschirmung wirkt. Bei äußeren statischen oder quasistatischen elektrischen Feldern bleibt der innere Bereich infolge der Influenz feldfrei. (...) Der Begriff geht auf den englischen Physiker Michael Faraday (1791–1867) zurück.

Das wusste ich alles nicht – bis vor kurzem. Als ich nämlich einiges über Gewitter las. Da hieß es, dass nicht irgendwelche Bäume, sondern das Auto einen relativ hohen Schutzfaktor vor Blitzeinschlag bietet. Der Blitzschlag wird an der geschlossenen Karosserie des Autos entlang abgeleitet. Das Auto ist praktisch ein Faradayscher Käfig, da der innere Bereich elektrizitätsfrei bleibt.

Als ich das las, musste ich an einen anderen Käfig denken. Der ist zwar nie so bezeichnet worden, aber auch in diesem Käfig findet man allen Schutz, den man braucht. Gäbe es den Begriff „Jesus-Käfig“ würde man ihn zurückführen auf den jüdischen Zimmermann – genauer: auf den menschgewordenen Gottessohn, Jesus Christus (ca 0000-33).

Alles passt:

Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen,
du hast deine Hand auf mich gelegt. (Ps 139:5)

Der Name des HERRN ist eine feste Burg;
der Gerechte läuft dorthin und wird beschirmt. (Spr 18:10)

Denn du bist mir eine Zuflucht geworden,
ein starker Turm vor dem Feind. (Ps 61:4)

Meine Gnade, meine Burg und meine Zuflucht,
mein Retter, mein Schild und der, bei dem ich mich berge,
der mir Völker unterwirft! (Ps 144:2)

Die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben
in Christus Jesus, unserem Herrn. (Rö 6:23b)

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die,
welche in Christus Jesus sind (Rö 8:1a)

Gott aber sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt
in Christus (2 Korinther 2:14)

Das sollte reichen. Der Jesus Käfig ist sicher! Bin ich in Ihm, dann bin ich geborgen, beschützt und quicklebendig. Wenn die feurigen Pfeile des Bösen kommen, wenn Satan es blitzen und donnern lässt – im Jesus-Käfig kann mir nichts passieren. Hier bin ich sicher.

Tipp: Flüchte Dich beim nächsten geistlichen Gewitter in den Jesus Käfig. Da bist Du sicher, da findest Du Schutz!

Sonntag, 17. August 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Aber warum? Wozu? Warum in den Gottesdienst? 

Ich hab mal eine kleine Recherche angestellt zu der Frage: Warum gehen Menschen in den Gottesdienst. Hier eine  Auswahl der Antworten:

Ich feiere, singe und bete gerne mit anderen Christen
Die Predigten sind meistens gut
Ich kenne alle die Leute und fühle mich in der Regel unter ihnen wohl
Ich kann meinen Beitrag leisten als Lektor, Vorbeter, Sänger
Es macht einfach Freude
Es ist ein Ort, um zur Ruhe zu kommen
Um wieder Kraft für die kommende Woche und den Alltag zu schöpfen
Wir haben einen super Pfarrer, der zieht die Leute an, Alte und Junge.
Um mit Gott in Verbindung zu bleiben
In einer Kirche herrscht eine sehr schöne Atmosphäre

… und man könnte die Liste fortführen.

Nicht alle Antworten sind falsch. Eigentlich ist keine Antwort falsch. Aber viele sind „Ich“ bezogen. Man geht zum Gottesdienst, weil man sich was davon erhofft – für sich selbst.

„Gottesdienst“ bedeutet, Gott zu dienen. IHM Lieder zu singen, IHM zuzuhören, IHM zu dienen, indem ich Seinen Kindern diene, IHM Opfer (des Lobes, der Gaben, der Hingabe etc.) zu bringen, IHN anzubeten, SEIN Reich zu bauen, indem ich IHM diene.

Viele, die sich Christen nennen, gehen nicht oder nicht regelmäßig zum Gottesdienst, weil „sie es nicht brauchen“. Nun, das ist einerseits schade, andererseits tragisch. Denn diese Begründung übersieht den wahren Grund des Gottesdienstes: Gott zu dienen. Gottes Wort sagt in Sprüche 18:1:

Wer sich absondert, geht nur seinen eigenen Wünschen nach;
er verweigert alles, was heilsam ist.

Wer sich absondert von Gott und Seinem Volk, tut es meist aus selbstsüchtigen Gründen, die Gott auf den Rücksitz des Lebens verbannen.

Das alles mag recht gesetzlich klingen. Nun, Gott schlägt uns nicht vor, die Gemeinschaft der Gläubigen zu besuchen, sondern er gebietet es uns. Warum? Weil Er uns liebte und weiß, wie gut es uns tut und wie unser geistliches Leben und unser Leben im Alltag davon profitiert. Es ist eher ein „Gebieten“ wie besorgte Eltern ihren Kleinkindern „gebieten“, die Vitamine zu schlucken, damit sie stark bleiben und sich gesund entwickeln. Gott stellt niemanden unter ein Gesetz des Gottesdienstbesuches. Aber Er freut sich, wenn wir als Seine Kinder zusammenkommen, um Ihn zu ehren und Ihm Freude zu bereiten. Wenn wir Sein Herz erfreuen, fließt diese Freude gleich wieder zurück zu uns. 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Singen! 
Hören! 
Seelsorge (Angebot)
persönliches Gebet! (Angebot)
Gemeinschaft
Abendmahl (freiwillige Teilnahme)
Einladung zum Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr   
Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum