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Samstag, 4. Oktober 2014

Es ist normal und es nimmt zu!

Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe
nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges
(1 Petrus 4:12)

Nach wie vor beurteile ich unser Land und unsere Lebensbedingungen als angenehm, frei und im Großen und Ganzen positiv tolerant. Aber die Türen schließen sich langsam.

Seit Jahren kämpfen Medien mit immer heftigeren Mitteln gegen die Botschaft Jesu und die Gruppen, die sie verkündigen. Proteste sind in der Regel relativ schwach und dienen bestenfalls dazu, die kritischen Beiträge für eine Weile etwas breiter zu streuen.

Die Polarisierung nimmt zu. Selbst im ‚christlichen’ Bereich biedern sich die einen der Politik und der neuen Toleranz an, indem sie auf Distanz gehen zu den Lehren des Wortes Gottes und aufweichen, was es aufzuweichen gibt. Wer den Boden des Wortes Gottes nicht verlassen will, wird isoliert. Dann werden bibelverbundene Christen selbst von „Mitchristen“ in die Ecke der Extremen und Intoleranten gestellt. Um niemandem auf die Füße zu treten wird auf das eine, das uns als Christen kennzeichnet: „Die Botschaft des Christus“ verzichtet.

Dazu kommt die Neudefinierung verschiedener Begriffe. „Toleranz“ ist jetzt nicht mehr das „Stehenlassen“ einer anderen Sichtweise. Toleranz bedeutet heute immer mehr, andere Sichtweisen genauso zu akzeptieren und gut zu heißen wie meine eigene. Toleranz wird (oft, nicht immer) als ein einseitiger Nichtangriffspakt verstanden. Ich soll andere tolerieren, selbst wenn es im Kontrast zu meinem eigenen Verständnis steht, aber ich muss mir Angriffe durch solche gefallen lassen, die ich selbst nicht kritisieren darf.

Diese Woche „zappte“ ich für ein paar Minuten durch die Regionalprogramme im Fernsehen. Im Dritten unterhielten sich drei Personen und definierten den Begriff „Sekte“. Nach der neuen Definition war die Religionsgemeinschaft, um die es ging, eine Sekte. Warum?
Zum einen verwerfen sie ein historisch-kritisches Bibelverständnis. Nun, das tue ich auch!
Zum anderen nehmen sie die Bibel heute noch wörtlich. Ich auch!
Außerdem glauben sie an ein bestimmtes Endzeitszenario. Auch da gehe ich mit.
Des Weiteren glauben sie an das Gerettetwerden der Gläubigen und Verlorengehen der Nichtgläubigen. Auch hier schließe ich mich an.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Macht mich das – und mit mir alle evangelikalen Christen – zu einem Sektierer? Nach der neuen Sekten-Definition schon.

Die Religionsgemeinschaft, um die es ging, ist tatsächlich eine Sekte. Allerdings nicht aufgrund der gelisteten Kriterien, sondern aufgrund folgender Tatsachen:
Sie werden durch ihre Organisation gesteuert, nicht durch die Bibel.
Sie haben die Bibel bewusst verfälscht, um ihre Irrlehren zu rechtfertigen.
Ihre Bibelerklärung widerspricht dem Gesamtinhalt der Bibel.
Ihre Extraschriften neben der Bibel sind unverzichtbar, fast gleichwertig der Bibel.
Als ungläubig gilt jeder, der nicht zu ihrer Organisation gehört.
Der Ausstieg für Sektenmitglieder ist äußerst schwer.

Durch solche Sendungen, Polarisierungen, Angriffe durch Politik, Medien und die „Neue Toleranz“ aber auch durch pseudochristliche, religiöse Kommentare wird die Luft tatsächlich immer dünner für solche, die an die Botschaft der Bibel glauben. Von Verfolgung möchte ich dabei gar nicht sprechen. Verfolgung geschieht bei uns (hoffentlich) noch lange nicht. Aber mit Einschränkungen, Verwarnungen, Bedrohungen, Nachteilen, Randalismus und dergleichen müssen auch wir in Zukunft rechnen. Es sei denn, wir schweigen, lassen unser Licht nicht mehr leuchten und ignorieren den klaren Auftrag Jesu.

Wie sollen wir reagieren? Angst? Sorge? Ärger? Nichts von alledem. Gottes Wort sagt uns:

„Wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird,
dann freut euch darüber.“
(Jakobus 1:2)

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“
(1 Petrus 5:7)

„Dient Gott, solange ihr es noch könnt,
denn wir leben in einer schlimmen Zeit.“
(Epheser 5:16)

Herzliche Einladung zu unserem besonderen (Ernte)-Dankgottesdienst. Morgen, um 10:30 Uhr in der Calvary Chapel Freier Grund, 57290 Neunkirchen, Bitzegarten 5 (hinter der VB)

Freitag, 3. Oktober 2014

24 Jahre ohne Mauer - 24 Jahre Einheit!

3. Oktober 1990 –  0:00 Uhr / Mitternacht – die Bundesflagge wird gehisst – die Freiheitsglocke wird geläutet. Nur kurz später verkündet der Bundespräsident vor einer ungezählten Menge die vollendete Einheit Deutschlands. Ein äußerst bewegender Moment in der Geschichte unseres Landes. Endlich ohne Mauer -  endlich Einheit!


Seither hat die Vereinigung von Ost und West mehrere Stadien durchlaufen. Anfänglicher Euphorie folgte Ernüchterung; dann bis heute steigende Zufriedenheit über die Einheit des lange durch die Mauer geteilten Landes. Der heutige Tag gedenkt dieser Einheit und feiert sie.

Deutschland ist nicht das einzige Land, das nach langer Teilung zur Wiedervereinigung fand. 1976 wurden Nord- und Südvietnam vereint. 1990 vereinigten sich der Norden und Süden Jemens zur „Republik Jemens“. Andere Länder wiederum warten bis heute auf eine gemeinsame Zukunft, wie es z.B. bei Nord- und Südkorea der Fall ist.

All diese Beispiele zeigen, wie willkommen wiedergewonnene Einheit ist. In echter Einheit schwingt Harmonie, Frieden und Sicherheit mit. Natürlich kann Einheit auch erzwungen werden und dann nach hinten losgehen. Der Evangelist Moody erklärt, dass es verschiedene Wege gibt, vereint zu werden: man kann zusammenfrieren oder zusammenschmelzen.

In der Bibel offenbart der Herr, dass Ihm die Einheit Seines Volkes ein größeres Anliegen ist, als Seinem Volk selbst. Jesus ringt im Gebet mit Seinem himmlischen Vater:

„Ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ (Johannes 17:11,20-23)

Einigkeit untereinander, wie Jesus und der Vater eins gewesen sind. Das bedeutet nicht, dass wir alle immer eine Meinung haben müssen. Nein! Es bedeutet, dass die Liebe Jesu uns befähigt, über Nebensächlichkeiten hinweg zu blicken und sich zu freuen an dem gemeinsamen Herrn und Seinem Heil. Es bedeutet nicht, dass Gottes Volk alle Projekte gemeinsam durchführen muss und alle Gemeinden sich zu einer Mega-Mega-Gemeinde vereinen sollten. Nein! Es bedeutet, dass wir in Liebe miteinander umgehen, nicht in Konkurrenz; dass wir einander aufbauen, nicht niederreißen. Weder offen, noch versteckt.

Aber wie soll das gehen? In seinem Buch „Gottes Nähe suchen“ schreibt A.W. Tozer:

Ist Ihnen je aufgefallen, dass hundert Klaviere, die alle nach der gleichen Stimmgabel gestimmt werden, automatisch aufeinander abgestimmt sind? Sie sind alle dadurch eins, dass sie nicht aufeinander, sondern nach einem anderen Standard gestimmt wurden, vor dem sich jeder beugen muss. Wenn so hundert Gläubige zusammen sind und alle auf Jesus schauen, sind sie im Herzen einander näher, als sie sein würden, wenn sie ihre Augen von Jesus wegnehmen würden, um selbst für eine engere Gemeinschaft zu streben.

So einleuchtend! So biblisch! So einfach. Und das Ergebnis:
Endlich ohne Mauer - endlich Einheit!

Donnerstag, 2. Oktober 2014

George Whitefield (2)

Wer die Andacht gestern gelesen hat, ist mit einigen Tatsachen des Erweckungspredigers, George Whitefield, vertraut. Heute abschließend noch einige Beobachtungen und 4 weitere Zitate.

George Whitefield schielte. Aber diese Augenschwäche hielt ihn nicht davon ab, im Freien und in Gotteshäusern zu predigen. (Lass Dich nicht durch Deine – vermeintlichen – Schwächen davon abhalten, Jesus von ganzem Herzen zu dienen). Sein Schielen hielt auch die Menschen nicht davon ab, in Schaaren zusammen zu laufen, wo immer Whitefield predigte. Darüber war er scheinbar selbst erstaunt.

Seine Predigten waren ungewöhnlich. Es heißt, wenn er über Menschen der Bibel predigte, weinte er, tanzte er und schrie er. Einer der berühmtesten Schauspieler in Großbritannien sagte einmal: „Ich würde einen Haufen Geld zahlen, wenn ich „Ohhh“ sagen könnte wie Mr. Whitefield.“

Wo immer er predigte, kamen Tausende zusammen. Die Menge bahnte sich oft mit Ellbogen und Schubsereien ihren Weg in Reichweite der mächtigen Stimme Whitefields, die wie eine Trompete durchklang. Wenn er dann sprach, herrschte andächtige Stille und bis zu 25,000 Menschen hörten ihm zu.

Whitefield war eins der Instrumente des Heiligen Geistes für die erste große Erweckung im 18. Jahrhundert. Er scheute sich nicht, seinen Glauben und seine Predigt auszuleben und mit klaren Worten zu verkündigen. Angesprochen auf seine Predigtweise antwortete er:
  
„Ich werde kein Prediger sein mit einem Mund aus Samt“

Vielleicht war das der Grund dafür, dass Gott ihn so mächtig gebrauchen konnte.

Zum Abschluss noch einmal 4 seiner Zitate:

Über das Weitergehen:
Geh immer weiter. Halte nicht an! Trödle nicht auf Deiner Reise. Strecke Dich aus nach dem Ziel, das Dir gesteckt ist. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, und Gott wird dir barmherzig sein.

Darüber, kindgemäß zu sein:
Ich vermute, als unser Herr sagte, wir müssen uns bekehren und werden wie die Kinder, da meinte er auch, dass wir uns unserer Schwächen bewusst sein müssen. Hier liegt der Vergleich zum Kind.

Über die Liebe
Gott ist sehr zufrieden, wenn alle unsere Handlungen von der Liebe ausgehen, Liebe zu Ihm und Liebe zu unsterblichen Seelen.

Darüber, Jesus anzunehmen:
So, wie Christus von einer Jungfrau geboren wurde, so muss er geistig in unseren Herzen geboren werden. Wie Er  für die Sünde starb, so müssen wir der Sünde sterben. Wie er von den Toten auferstand, so müssen auch wir auferstehen zu einem geistlichen Leben.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

George Whitefield

Im Jahr 1714, am 16. Dezember wurde George Whitefield in England geboren. Gemeinsam mit John Wesley war er aktiv in der Heiligungsbewegung, die dann zur Entstehung des Methodismus führte.

Bereits im zarten Alter von 2 Jahren wurde Whitefield zum Halbwaisen, als sein Vater starb. Er wuchs in der Gastwirtschaft seiner Mutter auf, bevor er mit 18 Jahren eine Ausbildung zum Priester began. In Oxford schloss er sich dem „Holy Club“, dem Heiligen-Club“ an, der von den Brüdern John und Charles Wesley geleitet wurde. Mit 21 Jahren erlebte Whitefield seine persönliche Wiedergeburt.

George Whitefield wurde mit 30.000 Predigten als rastloser Prediger bekannt. Bekannt wurde er außerdem für seine voluminöse Stimme und schauspielerische Kanzeleinlagen.

Gestern vor 244 Jahren, am 30. September 1770 starb er, 56jährig. Whitefield predigte die Sündhaftigkeit des Menschen, so, wie er die Gnade Gottes predigte. Obwohl Whiefield als strenger Calvinist galt, bestand eine gegenseitige Würdigung zwischen dem armenianistisch geprägten John Wesley und ihm. (Es ist also möglich!)

Relevant Magazine (Link: HIER) veröffentlichte zum Jahrestag seines Todes einige der besten Whitefield Zitate, die ich hier weitergeben möchte. (Eigenübersetzung)

Über die Seele:
Vorsorge für die Seele ist ‘eine Angelegenheit von höchster Wichtigkeit’ – weit über allem, was man als Vergleich anführen könnte.

Darüber, ein “Anstoss zu sein”:
Es ist eine armseelige Predigt, die keinen Anstoss gibt, die weder den Hörer unzufrieden macht mit sich selbst, noch mit dem Prediger.

Darüber, Widerstand zu erfahren:
Wenn Du mit Jesus lebst, wirst Du in jedem Fall Widerstand erfahren. In unseren Tagen ein wahrer Christ zu sein, bedeutet tatsächlich, ein „Skandal“ zu sein.

Über Evangelisation:
Möge Gott es verhindern, dass ich mit irgendjemandem eine Viertelstunde unterwegs bin, ohne mit ihnen Über Christus zu redden.

Darüber, sich auf Gott zu verlassen:
Was? In den Himmel kommen durch eigene Anstrengung? Du kannst genausogut versuchen, an einem Seil aus Sand zum Mond zu klettern.

Über das Geben:
Wenn wir keine Wohltätigkeit kennen, sind wir keine Christen. Wohltätig zu sein ist die Pflicht jedes Christen.

Über das Evangelium:
Wer immer das Evangelium mit einem klaren Auge liest und mit reinen Absichten, wird herausfinden, dass der Herr jede Möglichkeit genutzt hat, Seine Jünger zu erinnern:
Dass Sein Reich nicht von dieser Welt ist
dass Seine Lehre die Lehre des Kreuzes ist
und dass das Bekenntnis, Jesu Jünger zu sein, ein Ruf ist zu ständiger freiwilliger Bereitschaft zu Leiden und Selbstverleugnung.

Über Gebet:
Gläubige erhalten und unterhalten ihren Wandel mit Gott durch das verborgene Gebet. Der Geist der Gnade wird immer begleitet von dem Geist der Fürbitte. …

Dienstag, 30. September 2014

Mein Praktikum in der CCFG (Gastbeitrag)

Vom 1. bis 28. September machte Timo Schäfer ein Praktikum in unserer Gemeinde. Hier seine Eindrücke in Form eines Gastbeitrags:

Über drei Wochen ist es nun her, dass ich das Praktikum in der CCFG in Neunkirchen begonnen habe. Eine wertvolle Zeit. Die Tage waren immer gut gefüllt mit Aufgaben, sodass es kaum Lehrlauf gab. Mir wurde sehr schnell klar, dass das Gebet in diesen Tagen eine nicht unwichtige Rolle spielen wird. Dienstags und donnerstags gemeinsames Gebet mit den Pastoren, Dienstagabends die Gemeindegebetsstunde, Mittwochmorgens Gebet mit einem der Pastoren, Mittwochabend Gebet für die Bibelstunde, später Anbetung, Freitagmorgen Frühgebet, sonntags Gebet vor dem Gottesdienst und später Anbetung, ganz zu schweigen von all den persönlichen Gebetseinsätzen der Ältesten und Mitarbeiter. Und das jede Woche. Ich habe mich gefragt, was die Gemeinde denn dazu motiviert, so viel Zeit und Kraft ins Gebet zu stecken. Ich fand, nicht ganz überraschend, die Antwort in der Bibel.

Jesus sagt in Matthäus 21, 22:

„Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt,
werdet ihr empfangen.“

Und diesen Glauben habe ich in der CCFG erlebt. Der Glaube, dass das aufrichtige Gebet im Vertrauen auf Gott von Ihm erhört werden wird. Was ich erleben konnte, war in der Tat ansteckend: Für jede Kleinigkeit, für viele Gespräche, für bevorstehende Arbeitsschritte wurde gebetet. Warum? Weil Jesus „alles“ sagt. Und „alles“ sind nicht nur weltpolitische Anliegen, nicht nur Gemeindeanliegen, sind nicht nur Krankheit und Schmerz, „alles“ ist „alles“. Das hat mich persönlich mehr motiviert, alle Dinge, die mich beschäftigen mit Gott zu teilen und ihn um Segen, Gelingen, Veränderung und Wegweisung in allen Bereichen zu bitten.

Denn grade im Bezug auf die Zukunft ringt die Gemeinde viel mit Gott. Wann ist der richtige Zeitpunkt (?) um an welchem Ort (?) mit wem (?) welches Projekt zu realisieren? Ich bin eher nach dem Motto „Just-Do it“ [Tu’s einfach!] geprägt und wenn sich die Türen nicht öffnen und wieder verschließen, dann ist das auch ein Reden Gottes. Ich will meine Prägung nicht komplett über Bord werfen und das ist sicherlich nicht falsch, aber auch für das Vorgehen der CCFG in Zukunftsfragen gibt es gute biblische Bezüge.

Paulus schreibt an die Gemeinde der Kolosser in Kolosser 4, 2-4:

„Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung;
und betet zugleich auch für uns,
dass Gott uns eine Tür des Wortes öffne,
das Geheimnis des Christus zu reden,
dessentwegen ich auch gebunden bin,
damit ich es kundmache, wie ich reden soll!“

Paulus hätte auch einfach darauf los stürmen und schauen können, was sich bei seiner Verkündigung so ergibt, wo er aufgenommen und wo er abgelehnt werden würde. Dennoch zieht er es vor, dass ganze Gebetsgemeinschaften ihm im Gebet den Weg bereiten sollten, dass er die von GOTT geöffnet Türen durchschritt und SEINEN expliziten Auftrag und Plan konkret erfüllt. Dass das gut gelang und dieses Verhalten von Gott gesegnet wurde, lesen wir in der Apostelgeschichte. Auch ich erlebte es in der CCFG in den letzten Wochen.

Aber Vers 2 betont noch etwas anderes: Dank! Paulus mahnt die Kolosser dazu, Gott zu danken. Auch das haben wir im September viel gemacht. Denn Dankbarkeit gegenüber Gott zeigt zwei Sachen:
1)      Die Abhängigkeit gegen über Ihm, dass ich aus mir selbst heraus viel zu wenig machen kann, und
2)      zeigt es immer wieder konkrete Gebetserhörung, die wir so häufig erfahren und nicht richtig einordnen, d.h., Gott nicht zuordnen. Das schafft nicht nur Freude und Motivation fürs Beten, sondern demonstriert auch den Wert von Gottes Zusagen.

Montag, 29. September 2014

Vertraue ich Gott zu viel?

Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: 
Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden
im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke. 
Aber ihr habt nicht gewollt… 
(Jesaja 30:15)

 „Herr, vertraue ich Dir zu viel? Zu kindisch? Zu naiv? Zu blind?“ – Hast Du Dir diese Frage auch schon gestellt? Ich hab mich das manches Mal gefragt. Nicht, weil ich solch einen tollen, ungebändigt großen Glauben habe. Schön wär’s! Auch nicht, weil ich alles gelernt habe, was es betreffs des Glaubens zu lernen gibt und jetzt ohne Hemmungen alle meine Sorgen immer sofort auf Ihn werfe. Leider trifft eher das Gegenteil zu. Aber es gibt markante Verse, die uns vielleicht dennoch die (falsche) Idee geben, Gott zu gutmütig zu vertrauen.

In 1 Samuel 14:6 heißt es:
„… Es ist dem Herrn nicht schwer,
 durch viele oder durch wenige zu retten!”

Dieser Vers belehrt uns, dass es kein Hindernis für Gott gibt, zu wirken. KEIN Hindernis!
Nicht Menge und nicht Mangel – nichts kann Gott einschränken.

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir eine Aufgabe sehen, die richtig und wichtig ist, von der wir meinen, dass sie unbedingt getan werden sollte – aber wir schaffen es nicht, sie in unseren Tag einzubauen? Handeln wir naiv, wenn wir sie dem Herrn anbefehlen und sie in Seinen fähigen Händen lassen?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir um des Friedens Willen den untersten Weg gehen und zurückstecken und unsere Rechte in Seinen Händen lassen?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir Ihm unsere Frustrationen und die erfahrenen Ungerechtigkeiten im Gebet abgeben und sie in Seinen fähigen Händen lassen, damit Er uns ganz ohne unsere Hilfe Hilfe schafft?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir uns Ihm immer wieder neu hingeben, selbst in unserer Schwachheit und unserem Versagen?

Die Antwort Gottes auf diese Frage ist ein klares „Nein!“ Es ist zwar richtig, dass der Herr uns nicht die Aufgaben aus den Händen nehmen wird, die Er uns gegeben hat, nur weil wir zu bequem sind, sie zu erledigen. Aber unser Vertrauen in Ihn ist nie zu groß, eher immer zu klein. Auf mich trifft das in jedem Fall zu.

Niemand kann sich zu sehr auf Gott verlassen, niemand sich zu sehr Jesus anbefehlen. Die Tatsache, dass wir uns immer noch Sorgen machen, dass wir immer noch meinen, unseren eigenen Weg durchdrücken zu müssen, dass wir immer noch so sehr mit Frust zu kämpfen haben, anstatt ihn abzugeben an Jesus, zeigt, dass unser Vertrauen noch wachsen muss.

Die Tatsache, dass ich nicht meine Gebete wie Hannah bei Gott abgebe – und dann Gottes Gegenwart mit einem erleichterten Herzen verlasse, zeigt mir, dass ich Gott nicht ZU VIEL vertraue. Im Gegenteil: Da ist viel Raum zu Lernen und zu Wachsen.

Er kann! Er hört! Er vermag! Ich kann mich ruhig auf Ihn verlassen! Ich darf mich auf Sein Wort durch Jesaja verlassen, der sagt: Im Stillesein und im Vertrauen ist eure Stärke.

Sonntag, 28. September 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
Predigttext heute: Markus 14:43-54

43 Und sogleich, als er noch redete, erschien Judas, der einer der Zwölf war, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und Stöcken, gesandt von den obersten Priestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten.
44 Der ihn verriet, hatte ihnen aber ein Zeichen gegeben und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist's; den ergreift und führt ihn sicher ab!
45 Und als er nun kam, trat er sogleich auf ihn zu und sprach: Rabbi, Rabbi! und küßte ihn.
46 Sie aber legten ihre Hände an ihn und nahmen ihn fest.
47 Einer aber von denen, die dabei standen, zog das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab.
48 Und Jesus begann und sprach zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken, um mich gefangenzunehmen?
49 Täglich war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht ergriffen. Doch damit die Schriften erfüllt werden —!
50 Da verließen ihn alle und flohen.
51 Und ein gewisser junger Mann folgte ihm, der ein Leinengewand auf dem bloßen Leib trug; und die jungen Männer ergriffen ihn,
52 er aber ließ das Leinengewand zurück, und entblößt4 floh er von ihnen.
53 Und sie führten Jesus ab zum Hohenpriester; und alle obersten Priester und die Ältesten und die Schriftgelehrten kamen bei ihm zusammen.
54 Und Petrus folgte ihm von ferne bis hinein in den Hof des Hohenpriesters; und er saß bei den Dienern und wärmte sich am Feuer.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
Singen
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr   

Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat: 
„Die bloße Tatsache, dass wir Gott von Angesicht sehen werden, 
wird allen tatsächlichen Verzicht im Leben aufwiegen, 
unendlich aufwiegen.“ 
(C.S. Lewis)