.

Watch the JESUS Film in your language / Der JESUS Film in Deiner Sprache: HIER
Want to know Jesus personally? HERE / Du möchtest Jesus persönlich kennenlernen? HIER
Mehr über die CCFG (unsere Gemeinde) HIER


Samstag, 11. Oktober 2014

Warum küsst Du?

Ein Kuss – den sieht man heute an jeder Straßenecke und unnatürlich oft in jedem Film. Welches ist eigentlich der schönste Kuss? Das kommt sicher drauf an, wen man wann und wo fragt. Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass einer der schönsten Küsse ein richtig Nasser auf die Wange ist – und zwar vom 2-jährigen Enkelchen mit strahlenden Augen. Daran erinnert man sich gerne zurück. Auch die Bibel redet vielfach vom Küssen.

Als Judas mit seiner Mannschaft im Garten Getsemane ankommt, hatte er den Feinden Jesu gesagt:

Der, den ich küssen werde, der ist's; 
den ergreift und führt ihn sicher ab!“ (Markus 14:44)

Und dann kam Judas und küsste Jesus. Solch ein Kuss ist bis heute in vielen Kulturen des Mittleren und Nahen Ostens ein Zeichen der Ehrerbietung und Freundschaft. Dieser Kuss war es nicht. Dieser Kuss ging als Judaskuss, als Verräterkuss, in die Geschichte ein.

Das Gegenstück davon ist der Kuss einer stadtbekannte Sünderin, die zu Jesus kommt. Es heißt in Lukas 7:38:

Sie trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an,
seine Füße mit Tränen zu benetzen; 
und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, 
küsste seine Füße und salbte sie mit der Salbe.“ 

Das war ein anderer Kuss. Eine Tat der Demut, der Verbundenheit und der Ehrerbietung, die Jesus später als vorbildlich bezeichnet.

Von einer dritten Art Kuss lesen wir in Psalm 2:12. Hier wird ein Wort mit „küsst“ übersetzt, das aus dem Bereich der Anbetung kommt und auffordert, sich zu unterwerfen, zu beugen und die Füße eines mächtigen, siegreichen Königs zu küssen.

Gottes Wort fordert uns auf, Jesus, den Sohn Gottes, zu lieben und uns in Ihm zu freuen. Ein Kuss – wahre, herzliche Anbetung – ist ein angemessenes Zeichen dafür.

Da ist also der Judaskuss – ODER: der Kuss herzlicher Verbundenheit
Heuchelei und Täuschung – ODER: echte Hingabe und Anbetung.

Auch wir werden von Zeit zu Zeit versucht, den Judaskuss zu praktizieren. Dann spielen wir Jesus, uns selbst oder den Anderen etwas vor, was nicht stattfindet. Wir ‚spielen’ Achtung für Jesus, Liebe zu Jesus, Hingabe an Jesus, Dienst für Jesus und Interesse an Ihm.  Die Andern denken wir seien einer von ihnen aber in unserem Herzen wissen wir: Alles Show! Ein Judaskuss – der eine Einstellung  vorgibt – aber eine ganz andere entspricht der Wirklichkeit.

Ich für meinen Teil möchte mich abstoßen lassen von dem heuchlerischen Judaskuss und mich für Anbetung und herzliche Hingabe entscheiden. Ich wähle die freudige Unterordnung unter einen mächtigen, liebenswerten Erlöser.

Warum küsst Du?

Heute geht's los nach Asien. Tägliche Updates der Gebetsreise HIER oder im Seitenfenster!

Freitag, 10. Oktober 2014

Keine Rechnung offen!

In seinem Buch „Folge mir nach“, auf das ich anfang der Woche schon einmal Bezug genommen habe, schreibt David Platt über einen Engländer, der genug Geld hatte, um sich einen Rolls-Royce zu kaufen. Niemals und unter keinen Umständen würde das Auto jemals eine Panne haben – so behauptete damals die Werbung. Dementsprechend teuer war das „unkaputtbare“ Auto.

Eine ganze Zeit lang fuhr der Mann und erfreute sich an der Qualität des Wagens – bis dass er eines Tages auf der Straße liegen blieb. Der Besitzer war überrascht wie er empört war und meldete sich sofort beim Händler. Er berief sich auf die vollmundige Rolls-Royce Werbung, dass das Auto lebenslang ohne Pannen fahren würde. „Jetzt bin ich gerade weit weg von zu Hause und kann keinen Meter mehr fahren!“ beschwerte sich der Besitzer.

Unmittelbar nach dem Anruf startete ein Hubschrauber, der einen Techniker zu dem liegengebliebenen Fahrzeug flog. Nachdem alles repariert war, konnte der Besitzer seine Reise fortsetzen. Dabei schossen ihm Unsummen durch den Kopf, die die Werkstatt wohl jetzt von ihm fordern würde. Der Einsatz musste seinen Preis wert gewesen sein. - Der Autobesitzer wartete mehrere Wochen auf die Rechnung, die allerdings nicht kam. Darum griff er eines Tages zum Telefon und rief die Werkstatt an. „Ich möchte für die Reparatur vor einigen Wochen die Kostenbegleichen, um dies abzuschließen“, meldete er sich.  

„Mein Herr, wir haben keinerlei Unterlagen darüber, dass an Ihrem Auto je eine Reparatur vorgenommen wurde. Es tut mir leid!“ kam die Antwort der Mitarbeiterin des Werkes.

Eine herrliche Illustration für das, was Jesus für uns getan hat. Er hat uns ein „unkaputtbares“ Heil erworben. Er hat uns ein neues Leben, ein neues Herz geschenkt. Und ja, Pannen passieren, wir bleiben irgendwo liegen, unfähig und kraftlos, weiterzugehen. Aber Jesus hat bezahlt. Jesus hat garantiert. Er vergibt, stellt wieder her und schenkt neue Kraft. Und die Worte aus dem Mund des himmlischen Vaters sind:

„Mir ist nicht bekannt, dass in deinem Leben jemals etwas nicht in Ordnung gewesen wäre.“

Danke, Jesus!

Morgen gehts los. Immer die neusten Infos zu unserer Gebetsreise: HIER

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Das Geistliche und das Weltliche

Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn 
und nicht den Menschen!“ 
(Kolosser 3:23)

Alles für Jesus! Alles zu seiner Ehre. ALLES? Geht das? Was bringt dieser Tag? Oder der morgige? Aufstehen, Frühstücken, Arbeit – egal wo, Mittagessen, Arbeit, vielleicht Umgang mit Kunden, Kollegen, Vorgesetzten, Kindern, Freunden, abends Kino – vielleicht, oder Fernsehen, einen Besuch. Was immer …

Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn!“

Grundsätzlich können wir mal davon ausgehen, dass Gott hier wirklich ALLES meint. Das kommt uns vielleicht komisch vor, aber genügend Parallelverse zeigen uns, dass diese Aussage hier kein Einzelfall ist (vergleiche Kolosser 3:17 oder 1 Korinther 10:31).

Allerdings müssen wir auch bekennen – ich zumindest – dass diese Aussage so radikal und irgendwo auch so einschränkend ist, dass sie mich stutzig macht. Vielleicht hilft es, den bekannten Theologen A.W. Tozer zu Wort kommen zu lassen, der in seinem Buch „Gottes Nähe suchen“ dazu Stellung nimmt.  Tozer sieht das Problem in der unberechtigten Aufteilung unseres Lebens in einen „geistlichen“ und einen „säkularen“ Bereich. Die Aufteilung unseres Christenlebens in diese zwei Bereiche verleitet uns, „alles“ aus Kolosser 3:23 nur auf den geistlichen Bereich zu beziehen. Dabei macht die Bibel diesen Unterschied nicht. Tozer schreibt:

“Wir müssen diese Wahrheit vollkommen in uns aufnehmen, mit jeder Faser unseres Körpers daran glauben, so dass sie unser ganzes Denken bestimmt. Erst dann werden wir von diesem Dilemma, dem angeblichen Gegensatz zwischen geistlichen und weltlichen Dingen, befreit werden. Wir müssen uns tagtäglich von neuem darauf besinnen, ein Leben zur Ehre Gottes zu leben. Wenn wir uns immer wieder gedanklich mit dieser Wahrheit auseinandersetzen, im Gebet mit Gott darüber sprechen und uns immer wieder darauf besinnen, wenn wir unseren Alltagsgeschäften nachgehen, dann werden wir von der wunderbaren Bedeutung dieses Prinzips ergriffen werden. Der alte Gegensatz, der unser Inneres schmerzhaft in zwei Teile zerriss, löst sich auf und wir können ein friedliches Leben führen, ein Leben als Einheit. Durch das Wissen, dass wir ganz und gar Gott gehören, dass er uns völlig angenommen hat und nichts an uns ablehnt, wird unser Inneres wieder vereint und jede Handlung wird uns heilig erscheinen.”

“All unsere Handlungen sollen Gott wie ein Opfer dargebracht werden in dem festen Glauben, dass er sie annimmt. Diese Position müssen wir dann festhalten und uns immer wieder daran erinnern, dass jede Handlung in jeder Stunde des Tages und der Nacht Gott gehören soll. Auch im Gebet sollen wir immer wieder Gott mitteilen, dass jede unserer Handlungen ihm zur Ehre dienen soll, und dieses Anliegen auch währen des Tages gedanklich vor Gott bringen. Jede unser Tätigkeiten soll ein Priesterdienst für Gott sein. Wir wollen daran glauben, dass Gott in den einfachsten Aufgaben zu finden ist und ihn dort suchen.” (Gottes Nähe suchen, S.123+124)

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Vom Sinn und Unsinn des Lebens

Einer meiner Freunde hat gesessen. Mordversuch! Natürlich gab es dann Termine mit allen möglichen Psychologen und Therapeuten, die sich allerdings alle an ihm die Zähne ausbissen. Die Fragen auf das Warum und Wozu konnte ihm niemand beantworten. Irgendwann kam es zu Suizidversuchen, die – Gott sei Dank – genauso erfolglos blieben wie sein Mordversuch. Erst durch Jesus fand er neues Leben und die Antwort auf das Warum und Wozu.

Die biblische Antwort, die die Sinnfrage des Lebens auf den Punkt bringt, steht in Prediger 1:14:
Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht,
und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.“

O doch, der Prediger hat Verschiedenes ausprobiert: Reichtum, Sex, Kunst, Arbeit – nichts füllte die Sinnfrage seines Lebens. Alles wurde zu einem vergeblichen „Haschen nach Wind“.

Das allerdings verändert sich schlagartig, wenn wir Jesus begegnen. Petrus stand mitten im Leben. Er hatte eine Frau, eine Arbeit, ein Einkommen, Freunde – und dann begegnet er Jesus. Jesus gibt ihm einen Sinn für sein Leben, den Er fortan jedem Menschen gibt, der Ihm begegnet: „Du sollst Menschenfischer sein! Dir ist Leben gegeben, um für mich, Jesus, zu leuchten! Du sollst Salz sein in dieser Welt und den faden Geschmack des Lebens durch die Würze des Wortes Gottes würzen!“

Jesus hat uns also nicht gerettet, damit es uns auf Erden gut geht. Auch nicht, um ein himmlisches Ticket zu lösen und dann irdisch weiterzuleben. Jesus hat uns gerettet, damit wir ausbrechen aus dem Rhythmus, der für den Menschen ohne Gott das Normale ist. Christen, die nach der Bibel leben, können gar kein normales Leben mehr führen, da sie als Minderheit der Norm nicht mehr entsprechen.

„Was ist bei uns Christen schief gelaufen?“ fragt ein Buchautor? Und dieselbe Frage können wir uns stellen. Warum suchen so viele Christen nach dem Sinn des Lebens? Warum geben andere die Suche hoffnungslos auf? Und warum stürzt sich eine so große Schar von Christen in die Dinge, die die Bibel als „Haschen nach Wind“ bezeichnet? Was war das noch? Ach ja, Reichtum, Sex, Kunst und Arbeit.

Hier ist in klaren, unmissverständlichen Jesusworten die göttliche Antwort an alle Jünger auf die Frage nach dem Sinn des Lebens:

Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
(Matthäus 4:19)

Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken,
das tut alles im Namen des Herrn Jesus
und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
(Kolosser 3:17)

Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.
(aus Matthäus 5:13+14)

Für aktuelle Infos und Anliegen zu unserer Gebetsreise bitte auf Bild oben im Seitenfenster klicken!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Ohne Gebet vermögen wir ... NICHTS!

Während meiner Tätigkeit als Bielschullehrer war für das Fach Mission ein kurzer Artikel von David Smithers Pflichtlektüre. Ich habe hier die erste Hälfte übersetzt. Nächsten Dienstag folgt Teil 2. Der Inhalt richtet sich nicht an Bibelschüler, sondern an die gesamte Gemeinde Jesu; an alle, die Gott in Aktion sehen möchten.

Das Gesetz von Bitten und Empfangen

Wussten Sie, dass das Reich Gottes nicht kommen wird, außer durch GEBET? Die Unerreichten werden nie den herrlichen Namen Jesus hören ohne dass jemand die geistgeleitete Arbeit des Gebets verrichtet.

Ungeachtet, wie die Dinge auf der Oberfläche erscheinen –  nichts von ewigem Wert ist je geschehen, ohne dass jemand irgendwo gebetet hat. Weil das Gebet von Natur aus eine verborgene Arbeit ist, weil sie im verborgenen Kämmerchen geschieht, ziehen viele Menschen falsche Schlussfolgerungen. Oft wird Anerkennung für das, was durch Gebet geschehen ist, den offensichtlicheren und äußerlichen Diensten der Predigt oder der Planung gegeben. Egal, wie es aussieht, Gebet ist eines der wichtigsten Gnadenmittel Gottes, um Sein Herzensanliegen zu erfüllen. Unser Herr hat sich souverän entschlossen, Sein Reich durch das einfache Gesetz von Bitten und Empfangen zu regieren. Gebet ist nicht irgendeine menschliche Einrichtung oder ein menschliches Schema. Es ist die gesalbte Strategie Gottes. König Jesus lädt uns ein

"Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an und es wird euch aufgetan werden. 
Denn jeder, der bittet, empfängt "(Mt 7,7-8).

Heute sind beide, Kirche und Welt, sündenkrank und leidend, weil diejenigen, die sich Gläubige nennen, diese Versprechungen nicht ernst genommen haben.

"Wir haben nicht, weil wir nicht bitten" (Jakobus 4:2)

Die Hölle ist heute größer, als sie noch gestern war, weil viele von uns nicht gebetet haben.

Gott hat es so bestimmt, dass alle Gläubigen überall durch die ARBEIT von Gebet und Fürbitte Sein Königreich erweitern sollen. Jesus hat uns nachdrücklich ALLE beauftragt, für das Kommen Seines Königreiches zu beten. (Mt 6:10) Wir mögen nicht alle aufgerufen sein, zu den Enden der Erde zu gehen und zu predigen, aber jeder von uns ist aufgerufen,: GEH’ in Dein Kämmerlein und BETE!

Gebet macht den Unterschied!

Doch welche Art von Gebet will Gott von uns? Sind alle Gebete gleich wirksam? Vermag ein mechanisches Zweiminutengebet wirklich das Reich Gottes herbeizuführen?  Der Brief des Jakobus lehrt uns genau, wie ein effektives Gebet für das Reich Gottes aussieht. Er  schreibt:

"Das ernste Gebet eines Gerechten vermag viel. Elia war ein Mensch gleich wie wir sind, und er betete inständig, dass es nicht regnen würde, und es regnete nicht auf der Erde für drei Jahren und sechs Monate. Und er betete wieder, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor!" (Jakobus 5:16-18)

Wirksam Gebet beruft sich auf die Versprechungen Gottes durch den GLAUBEN mit GLÜHENDER und UNERBITTLICHER Leidenschaft.

Jakobus 5.18 sagt, dass Elijah wieder betete, und der Himmel gab Regen. Das muss eine der größten Untertreibungen der ganzen Bibel sein. 1 Könige 18:41-45 erzählt uns, dass Elijah nicht einmal gebetet hat, nicht zweimal, sondern siebenmal bevor die fruchtbaren Regen der Erneuerung kamen.

Gebet, das wirklich Einfluss auf die Welt um uns herum nimmt, ist höchstintensiv und andauernd. Wie alles, was Gott von seinen Kindern erwartet, muss das Gebet von ganzem Herzen kommen, von ganzer Seele und mit aller Kraft. (Deut. 4:29, Deut. 6:5).  
(www.watchword.org  Copyright David Smithers, Eigenübersetzung)

Soweit der Auszug für heute. Gebet lernt man nicht durch Studieren. Gebet kann man nicht sofort und perfekt. Gebet lernt man und man wächst darin. Wie? Durch Beten!

Neuste Infos zu unserer bevorstehenden Gebetsreise HIER 

Montag, 6. Oktober 2014

Warum ist Gott so streng?

In einer meiner Leseecken liegt das Buch „Folge mir nach“ von David Platt. In seinem Buch erklärt er, warum Sünde so schwer in Gottes Augen wiegt. Dabei liegt die Betonung auf „in Gottes Augen“. Hätte Achan im Alten Testament „unser“ Gesetz gebrochen, wäre er sicher nicht gleich gesteinigt worden. Hätte Mose „unsere“ Anweisung, zu dem Felsen zu reden, übertreten und den Felsen stattdessen geschlagen, hätten wir ihm deswegen sicher nicht den Einzug ins verheißene Land gesperrt. Warum ist Gott so streng? Platt erklärt es in Kapitel 2.

Er schreibt von Azeem, einem arabischen Christen, der mit einem lokalen Taxifahrer über Jesus sprach. Der Taxifahrer machte sich keine großen Gedanken wegen seiner Sünden, denn er meinte, nach einer Läuterungszeit in der Hölle zum Himmel weiterzuziehen. Während des Gesprächs fragte Azeem ihn, was er täte, wenn ein Fahrgast ihn ohrfeigen würde. „Nun“ meinte der Fahrer, „ich zwinge ihn, auszusteigen."

„Und was würde passieren, wenn ich einem Fremden auf der Straße eine Ohrfeige geben würde?“ erkundigte sich Azeem. "Vermutlich würdest Du von den Freunden des Mannes verprügelt werden“, kam die Antwort. „Und ein Polizist? Was, wenn ich einem Polizist eine Ohrfeige gebe?“  „Vermutlich würdest Du im Knast landen“, kam die Antwort des Taxifahrers.  Dann kam Azeems goldene Frage: „Was aber, wenn ich zum König deines  Landes gehen und ihm eine Ohrfeige verpassen würde?"  Der Taxifahrer wirkte fast erschrocken und sagte: „Das wäre dein Tod!“

Platt erklärt anschließend, worauf Azeem hinaus wollte. Er wollte aufzeigen, dass die gleiche Tat unterschiedliche Folgen haben kann, je nachdem, wem man sie antut.

Ob ich mich an einem Menschen versündige oder an Gott ist im wahrsten Sinne des Wortes ein himmelweiter Unterschied. Darum zieht die Lüge einem Menschen gegenüber nicht den Tod nach sich. Aber weil ich gleichzeitig Gottes heiliges Gebot übertreten habe, darum ist der Tod die Folge. Dasselbe gilt für Beleidigungen, Verleumdungen, Gesetzlosigkeit und Unmoral. Was ich Menschen antue, muss nicht unbedingt den Tod zur Folge haben. Aber jede Sünde Menschen gegenüber ist zusätzlich Rebellion gegen Gott, gegen den König. Und Gott gegenüber fallen unsere Sünden schwerer ins Gewicht. Gottes Wort sagt uns in Römer 6:23a:

Denn der Sünde Sold ist der Tod!“

Darum ist Gott so streng! Sünde, so unbedeutend sie uns erscheinen mag, ist eine so gravierende Ohrfeige für Gott, dass eine Läuterung über Zeit ausgeschlossen ist. Der ewige Tod ist die eine und einzige gerechte Folge. Darum ist Gott so streng! Gleichzeitig aber ist Er unaussprechliche, unbeschreibliche und unbegreifbare Liebe, denn es heißt weiter in Römer 6:23b:

„Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben 
in Christus Jesus, unserm Herrn.“

Wie kann das sein? Also kann unsere Sünde doch unter den Teppich gekehrt werden?! Nein! Jesaja 53:6 erklärt:

„Der Herr warf unser aller Schuld auf ihn, [Jesus].“

Jesus hat die Strenge Gottes für unsere Sünden getragen und uns die Sanftheit der Liebe Gottes zugänglich gemacht. Ihm alle Ehre!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Ernte-DANKGOTTESDIENST! Herzliche Einladung!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Lukas 17:11-19 

11 Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, dass er durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa zog. 
12 Und bei seiner Ankunft in einem Dorf begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von ferne stehen blieben.
13 Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich über uns!
14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein.
15 Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war, und pries Gott mit lauter Stimme,
16 warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter.
17 Da antwortete Jesus und sprach: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?
18 Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling?
19 Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin; dein Glaube hat dich gerettet!


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 

Lieder
Kurzpredigt
Berichte aus dem Leben mit Gott
Gebet
 Angebot zu persönlichem Gebet und Seelsorge
 Gemeinschaft und Mittagessen im Anschluss
Beginn: 10:30 Uhr
Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!
Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat: 
 
"Du suchst das Land heim und bewässerst es / und machst es sehr reich; Gottes Brünnlein hat Wasser die Fülle. Du lässest ihr Getreide gut geraten; denn so baust du das Land. Du tränkst seine Furchen und feuchtest seine Schollen; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewächs. Du krönst das Jahr mit deinem Gut, und deine Fußtapfen triefen von Segen. Es triefen auch die Auen in der Steppe, und die Hügel sind erfüllt mit Jubel. Die Anger sind voller Schafe, / und die Auen stehen dick mit Korn, dass man jauchzet und singet."
 (Die Bibel - Psalm 65:10-14)