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Samstag, 18. Oktober 2014

Was ist mir Jesus wirklich wert?

Heute morgen habe ich für die Menschen auf der indonesischen Insel Bali gebetet. Eine Insel, die zu 90% vom Hinduismus dominiert ist. Dann gibt es 7% islamische Bevölkerung und ganze 1,5% Christen (aller Schattierungen).   Ein Gebetsanliegen im Buch liest sich:

„Es gibt nur wenige balinesische Christen. Die Kosten der Jüngerschaft sind hoch und wer sich für Jesus entscheidet, erfährt oft Ausschluß, Verfolgung, finanziellen Verlust – bis hin zu Enterbungen und dem Entzug von Landbesitz. Das alles als Folge des Bruchs mit der Familie und den traditionellen Wegen (als Folge der Bekehrung).

Thomas von Kempen, ein Geistlicher im 15. Jahrhundert, sagte einmal:
Wenn Du nicht bereit bist, Widerwärtigkeiten zu erdulden, wie willst Du ein Freund Jesu sein?

Und heute Morgen las ich in Markus die klaren Worte Jesu:

Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten. Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert? Oder was kann ein Mensch als Lösegeld für sein Leben geben? Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln. (Markus 8:34-38)

Die Frage, die sich mir heute morgen stellte war die: Wäre ich in Bali geboren, wie wäre mein Leben verlaufen? Wie wäre meine Entscheidung betreffs Jesus ausgefallen im Hinblick auf einen Rausschmiss zu Hause, wie auch im Verwandten- und Freundeskreis, möglicherweise von Frau und Kindern? Ebenso dem Verlust von Arbeitsplatz, finanzieller Absicherung, Enteignung und Enterbung? Wäre mir der Glaube das wert gewesen? Die Antwort ist einfach zu geben – nach 43 Jahren als Christ, hier an meinem Schreibtisch mit angenehmer Anbetungsmusik im Hintergrund und allen Sicherheiten, die nötig sind: „Klar: ganz viel ist mir Jesus wert! Mein ein und alles!“
Schwerer wirds bereits, wenn ich vor die Türe meines Büros trete und  Kontakt habe mit Nachbarn und Fremden. Die nächste Stufe kommt, wenn ich mich frage: Wann habe ich eigentlich das letzte Mal ein Traktat weitergegeben oder mit jemanden über Jesus gesprochen?

Und schließlich die Frage (um es mit Jesu Worten auszudrücken): Ich lebe inmitten einer ehebrecherischen und sündigen Generation, deren Wertmassstäbe, Ziele, Moral, Redeweisen, zwischenmenschlicher Umgang, Ethik usw. sich in vielem nicht mit Jesus, Seinen Worten, Seinem Wesen und Seinem Willen deckt. Wie verhalte ich mich? Schäme ich mich, anders zu sein? Schäme ich mich, durch Andersartigkeit aufzufallen? Bin ich einfach still, wenn ich Position beziehen sollte?

Das Gebet für meine (mir unbekannten) Freunde in Bali gebündelt mit den Versen in Markus 8 hat mich neu ins Nachdenken gebracht. Was ist mir Jesus wert? Manchen Menschen ist Er es wert, für Ihn ausgegrenzt zu werden. Anderern ist Er es wert, alles zu verlieren, von reich zu arm, von angesehen zu verachtet zu wechseln. Manchen ist Er es wert, den Rest des Lebens in Lagern oder Anstalten zu verbringen. Was ist mir Jesus wirklich wert. „Alles!“ ist schnell gesagt. Was sagt mein Leben? (w)

Freitag, 17. Oktober 2014

Tagebuch

Folgende lustige Überlegung zum Thema: „Tagebuch eines Kleinkinds - Ein ganz normaler Wochentag“ fand ich vor einiger Zeit im Internet. (Originalquelle nicht auffindbar)

8:30 Uhr
Kölnisch Wasser auf Teppich gespritzt. Riecht fein.
Mama böse. Kölnisch Wasser ist verboten.

8:45 Uhr
Feuerzeug in Kaffee geworfen. Haue gekriegt.

9:00 Uhr
In Küche gewesen. Rausgeflogen.
Küche ist verboten!

9:15 Uhr
In Papas Arbeitszimmer gewesen. Rausgeflogen.
Arbeitszimmer auch verboten!

9:30 Uhr
Schrankschlüssel abgezogen. Damit gespielt.
Mama wußte nicht, wo er war. Ich auch nicht.
Mama hat geschimpft.

10:00 Uhr
Tollen Rotstift gefunden. Tapeten prima bemalt.
Ist verboten!

10:15 Uhr
Stricknadel aus Strickzeug gezogen und krumm gebogen.
Zweite Stricknadel in Sofa gesteckt.
Stricknadeln sind verboten!

11:00 Uhr
Sollte Milch trinken. Wollte aber Wasser!
Wutgebrüll ausgestoßen. Haue gekriegt.

11:15 Uhr
Hose nass gemacht. Nassmachen verboten.

11:30 Uhr
Zigaretten zerbrochen. Tabak drin.
Schmeckt nicht. Sehr verboten!

11:45 Uhr
Tausendfüßler bis unter Mauer verfolgt.
Dort Kakerlaken gefunden.
Interessant, aber verboten!

12.15 Uhr
Erde mit Sand gegessen.
Witziger knirschender Geschmack.
Aber verboten!

12:30 Uhr
Salat ausgespuckt. Ungenießbar.
Ausspucken dennoch auch verboten!

13:15 Uhr
Mittagsruhe im Bett. Nicht geschlafen.
Aufgestanden und auf Decke gesessen.
Gefroren. Frieren ist verboten!

16:00 Uhr
Nachgedacht und festgestellt: Alles ist verboten!

Wer die Erziehung eines Kleinkindes hinter sich gebracht hat, kann sympathisieren. Als ich den Text allerdings noch einmal las, kam mir eine überlegenswerte Parallele in den Sinn: Wie benehme ich mich eigentlich als Kind Gottes?

Natürlich kann ich nicht für jeden Leser sprechen. Mit Sicherheit aber für mich selbst. Mein Tagebuch der Nachfolge Jesu – so ernst ich es auch meine – gleicht wohl oft dem Tagebuch eines Kleinkindes. Gutes verschüttet, Wertvolles demoliert, Schlüssel falsch benutzt, das Beste gekriegt, aber Minderwertiges verlangt, gegessen, was ungenießbar und ohne Nährwert ist, immer wieder geht was in die Hose und alles scheint verboten.

Und dann denke ich an meinen himmlischen Vater. Manchmal muss er schimpfen – aber Er liebt mich trotzdem über alles. Manchmal „krieg ich einen hintendrauf“ – aber mit Liebe. Manchmal ruiniere ich, was mir in die Finger kommt und Ihm gehört – aber das ändert nicht Seine Liebe.
Manches ist verboten, weil Er immer nur das Beste für mich im Sinn hat – und wenn was in die Hose geht, dann kümmert Er sich drum.

Bei meinem himmlischen Papa bin ich gut aufgehoben!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Danken Statt Murren (2)

Und? Wie verlief der Tag gestern? Hast Du mehr gedankt als sonst? Hast Du mal ganz bewusst aufs Murren verzichtet? Danken ist eine frohe und frohmachende Sache.

Murren ist ein Grund, der uns vom Danken abhält. Ein anderer Grund ist – nun – schwer zu formulieren. Vielleicht kann man ihn „Gleichgültigkeit“ oder „menschliche Überlegung“ nennen.

Andrew Carnegie lebte im 19 Jahrhundert und war ein Großindustrieller in der Stahlbranche. Er galt zu seiner Zeit als der reichste Mensch der Welt. Als er starb, vermachte er einem seiner Verwandten 1 Million Dollar (auf die heutige Zeit umgerechnet mehrere Mrd Euro). Aber der Verwandte verfluchte Carnegie, weil der verschiedenen Wohltätigkeitsvereinen über 360 Mill Dollar überließ. Da war eine läppische Million Dollar – (heute mehrere Mrd. Euro) keinen Dank wert.

Samuel Leibowitz war ein Rechtsanwalt in den USA, der dafür berühmt wurde, dass er die meisten seiner Fälle gewann. Später wurde er Richter und es heißt, dass er 78 Menschen vor dem elektrischen Stuhl bewahrte. Es heißt weiter, dass kein einziger sich je bei ihm bedankte.

Edward Spencer erging es nicht anders. 1860 sank ein Schiff auf dem Lake Michigan in Illinois. Edward Spencer gehörte der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an und ging immer wieder zurück in das kalte Wasser, aus dem er 17 Schiffbrüchige rettete. Dabei ruinierte er seine eigene Gesundheit für den Rest des Lebens. Erst auf seiner Beerdigung wurde bekannt: Keiner derer, die er gerettet hatte, hatte sich je bei ihm bedankt.

In Lukas 17 heilt Jesus zehn aussätzige, ausgestoßene, verachtete Männer von ihrem Aussatz. Er schickt sie gemäß der damaligen Gesetze zu den Priestern (dem Gesundheitsamt). Als sie losgehen, sind sie noch aussätzig. Als sie ankommen, sind sie rein und werden resozialisiert. Der Bericht endet mit dem Hinweis, dass nur einer der Zehn sich dankbar erwies.

Was verhinderte die Dankbarkeit der übrigen Neun? Die Bibel sagt es uns nicht. Vielleicht hat der Kommentator recht, der folgende Gründe vorschlägt:
  • Der Erste wollte abwarten, ob die Heilung echt war
  • Der Zweite wollte abwarten, ob sie dauerhaft war
  • Der Dritte sagte, er würde sich später bei Jesus melden
  • Der Vierte redete sich ein, dass er wahrscheinlich nie wirklich aussätzig gewesen war
  • Der Fünfte vermutete, er wäre auch von selbst wieder gesund geworden
  • Der Sechste bedankte sich bei den Priestern (dem Gesundheitsamt)
  • Der Siebte überlegte: GETAN hat Jesus ja im Grunde nichts
  • Der Achte vermutete: Jeder Rabbi hätte das hingekriegt
  • Der Neunte erklärte: Ich war eh schon auf dem Weg der Besserung 
Gleichgültigkeit und menschliche Überlegungen können sie sehr wohl davon abgehalten haben, zu Jesus zurückzukehren, und dem zu danken, der für ihre Heilung und allen Segen zuständig war.

Was hält Dich ab, Jesus oft, regelmäßig und von Herzen zu danken? Ignorier doch einfach mal Deine Gefühle (wenn nötig) und fang heute mit dem Danken an.

“Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank FÜR alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus“
(Epheser 5:20)



Sagt Dank IN allem,

denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“

(1 Thessalonicher 5:18)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Danken statt Murren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gott den Dank vorzuenthalten, der Ihm zusteht. Das wollen wir natürlich nicht. Wir wollen dankbar sein. Dank empfangen fördert unsere Freude und Dank bringen fördert Freude ebenfalls. Ganz nach dem Sprichwort:
„Danken schützt vor Wanken, Loben zieht nach oben!“

Dennoch bleibt die Tatsache, dass wir – manchmal ohne uns dessen bewusst zu sein – Gott den Dank vorenthalten, der Ihm zusteht. In seiner ihm eigenen Art illustriert Charles H.  Spurgeon einen der Wege, den wir viel zu oft gehen. Spurgeon erzählt von einem schweren Wagen, der von einem Paar Ochsen über eine Landstraße gezogen wird.

Die Achsen des Wagens stöhnen und ächzen ganz erbärmlich, bis sich einer der Ochsen umdreht und zu den Rädern spricht. “Hey, was müsst Ihr so viel Lärm machen? Erledigen nicht wir die ganze Arbeit, und wir - nicht Ihr - sollten uns beschweren."


Dann stellt Spurgeon fest, dass sich diejenigen oft am meisten beschweren, die am wenigsten zu tun haben. Die „Gabe des Murrens“ ist weit verbreitet unter solchen, die sonst keine Gaben haben oder die das, was sie haben, in einer Serviette verpacken.

So wird es auch dem Mönch ergangen sein, der ein Schweigegelübde ablegte. Nach den ersten 10 Jahren wurde er von seinem Abt gefragt, ob er irgendetwas zu sagen hätte. „Essen schlecht“ kam die knappe Antwort. Nach weiteren 10 Jahren rief ihn der Abt erneut in sein Klosterbüro. Wieder wurde ihm die Möglichkeit gegeben, sein Empfinden zu äußern. Wieder waren es nur zwei Worte, die als Antwort kamen: „Bett hart“. Wieder vergingen 10 Jahre, bevor dem Mönch eine neue Gelegenheit gegeben wurde, seine Meinung kund zu tun. „Ich hör’ auf!“ waren seine knappen Worte.
Das überrascht mich nicht im Geringsten,“ kam die Antwort des Klostervorstehers. „Seit Du zu uns gekommen bist, hast Du nichts anderes getan, als Dich zu beschweren.“

Der Punkt dieser lustig-ernsten Anekdote ist:
Murren ist wie Unkraut. Es findet sich überall und wächst auf jedem Boden. Murren erscheint schneller als Dankbarkeit und erstickt die gute Saat, auch die gute Saat der Dankbarkeit. Murren verhindert Dankbarkeit.

Auch uns Christen fällt es leicht zu Murren und schwer, zu danken. Wir murren über die Anderen, über die Arbeit, den Ehepartner, die Kinder, die Eltern, die Gemeinde, den Verkehr die hohen Preise und vor allem über die Politik. Und all unser Murren erstickt das Erkennen von Tausend Gründen, für die wir dankbar sein können, die unsere Herzen froh, unseren Ausblick hell, unsere Stimmung positiv und unsere Zukunft segensreich machen können.

Eine Möglichkeit, Gott Dank vorzuenthalten ist, zu Murren. Sollten wir diesen Tag mal nutzen, alles Murren gleich bei Gott abzugeben und für jedes Murr-Anliegen 3 Gründe zur Dankbarkeit zu finden? Und dann lasst uns auch dafür danken!

Wer Dank opfert, der preiset mich,
und da ist der Weg,
dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
(Psalm 50:23)

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ohne Gebet vermögen wir ... NICHTS! (2)

Vergangenen Dienstag ging es im ersten Teil dieses Artikels von David Smithers darum, dass es nicht die gute Predigt oder Planung, sondern die grundlegende Arbeit intensiven Gebets ist, die Segen bringt. Wie war eigentlich das Gebetsleben Jesu? Hatte Er ein richtiges Gebets-LEBEN?

Das Gebetsleben Jesu

Damit niemand denkt, ein solches Gebetsleben sei nur für die Glaubenslose oder Gesetzliche, lassen Sie mich daran erinnern, dass Jesus uns ebenfalls ein Beispiel für diese Art von intensivem und leidenschaftlichem Gebet gegeben hat. Hebräer 5:7 sagt uns:

 "Dieser hat in den Tagen seines irdischen Lebens sowohl Bitten
als auch Flehen mit lautem Rufen und Tränen …dargebracht…"

Jesus hat sich selbst ständig dem inbrünstigen und leidenschaftlichen Gebet hingegeben. Hat Jesus in so inbrünstigem Gebet geweint und gefleht, weil es Ihm an Glauben mangelte oder er sich verurteilt fühlte? Es gab überhaupt nichts, für das man Jesus hätte verurteilen können. Jesus verbrachte täglich Stunden im Gebet und benötigte im Gegensatz zu uns nie auch nur einen Teil dieser Zeit, um über Sünde Buße zu tun oder weil es Ihm an Glauben mangelte. Zweifelsfrei hat Jesus gebetet, wie niemand jemals gebetet hat. Das Gebetsleben Jesu wurde bestimmt durch seine unbegrenzte Kenntnis über die Ewigkeit. Jesus wurde verzehrt durch den Anblick von Scharen von verlorenen SeelenVergangenheit, Gegenwart und Zukunft –  die alle in das ständig wachsenden Maul der Hölle rannten. Ich glaube, dass es diese Vision war, die sein Herz ergriff, als er kniete und schrie, mit heißen Tränen, die über Sein Gesicht liefen. Gibt es eine andere Art von Gebet, die trotzdem im Einklang steht mit einem so überwältigenden Blick auf die Ewigkeit? Unser Mangel an Gebet ist das direkte Ergebnis unserer Blindheit gegenüber den Realitäten eines ewigen HIMMELS und einer ewigen HÖLLE. Viele von uns sind immer noch viel zu viel motiviert durch das Zeitliche und Sinnliche, durch das, was wir persönlich sehen, fühlen und schmecken können.

Wenn keine Vision da ist, verwildert ein Volk!“ (Sprüche 29:18)

Wo es keine Vision der Ewigkeit gibt es kein Gebet für die Verlorenen.

Sich am gebrochenen Herzen Jesu orientieren

Gebet öffnet Gefängnistüren. Gebet bindet den Feind und öffnet den Himmel. Das Gebet ist der Pflug, der das Brachland für den Samen des Evangeliums aufbricht. Gebet läutet die Herrlichkeit des Reiches Jesu ein. Kann es daher wirklich so etwas wie ein Christ geben, der die Seelen der Menschen liebt, aber nicht leidenschaftlich für sie betet? Kann wirklich jemand über die Millionen Unerreichten predigen ohne gleichzeitig inbrünstig für sie zu beten? NEIN, natürlich können sie das nicht. Ich fürchte allerdings, das ist genau das, was VIELE tun. Viele reden, schreiben und predigen aus einem falschen Leistungsdenken heraus, während sie nie inbrünstig beten!
Heute sieht Gott, der Vater, den Tod eines jeden verlorenen Mann, jeder Frau und jedes Kindes, wie sie ins Feuer der Hölle geraten. Er sieht jeder brutalen Akt von Kindsmissbrauch, Inzest, Mord und Vergewaltigung. Sein Herz wird heute gebrochen und gequält durch jeden abscheulichen Akt der Sünde, die auf der Erde geschieht. Aber wendet Er sich ab oder verschließt Seine Augen? Nein, Er sieht das alles ganz bewusst und WEINT und TRAUERT. (…)  
Haben Sie jemals das inbrünstige Beten Jesu gehört? Haben Sie sich je mit Seinem gebrochenen Herzen identifiziert? Er sehnt sich danach, dass seine Braut Seine Zerbrochenheit durch inbrünstiges und liebendes Gebet teilt. Der Geist Gottes ruft heute zu jedem von uns:

"Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Deshalb BETET ..."
(Matthäus 9:37+38).

(www.watchword.org  Copyright David Smithers, Eigenübersetzung) (W)

Montag, 13. Oktober 2014

Jesus ist nicht anpassungsfähig!

„Wer hat euch bezaubert, 
denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war 
als der Gekreuzigte?“(Galater 3:1)

Ein herrlicher Vers, der uns das Herz des Apostel Paulus öffnet. Sein Ziel, sein Wunsch und seine Gabe waren es, ein Bild von Jesus zu malen. Heute fügen sich seine Zeilen nahtlos ein in die übrigen Offenbarungen Gottes in der Bibel. Die Bibel malt uns ein Bild von Jesus, das uns die Sprache verschlägt, wann immer wir es erkennen.

Die Bibel beschreibt uns Jesus. Er ist der Schöpfer, der Ewige, der Kommende, der von Anfang an Angekündigte. Er ist der Gerechtigkeit Fordernde und der die Gerechtigkeit Erfüllende. Er ist der Heilige und der Heiligende, der Hirte, Helfer und Heiler; ebenso, wie Er der Löwe, Herrscher und der Gebieter ist. Er ist Richter und Anwalt. Er ist der Unveränderliche!

Das Bild, das die Bibel uns von Jesus malt, ist das Bild des großen, unveränderlichen Jesus. Jesus passt nicht in unser kleines Muster. Wollen wir Ihm folgen, müssen wir in Seins passen.

Jeden Tag kommen Menschen zum Glauben an Jesus. So scheint es jedenfalls auf den ersten Blick. Eigentlich gehören Glauben und Nachfolge zusammen. Eine Entscheidung für Jesus, die keine Nachfolge nach sich zieht, geht biblisch nicht als Entscheidung durch.

Um ihrer Entscheidung für Jesus „Nachfolge“ folgen zu lassen, haben viele Menschen den Begriff „Nachfolge“ - und damit Jesus selbst - neu definiert. Das funktioniert ganz einfach: Man muss lediglich die biblische Beschreibung von „Nachfolge“ neu interpretieren, umdeuten oder aufweichen – und schon kann man eine „Entscheidung“ ohne Nachfolge haben. Leider ist das heute oft (nicht immer) die Regel. Machen wir einen simplen, kurzen Test:

„So kann auch keiner von euch mein Jünger sein,
der nicht allem entsagt, was er hat.“ (Lukas 14:33)

Allem entsagen. Was ist unsere Definition von „allem“? Wie viele Christen kennen wir, die Jüngerschaft so praktizieren?

„Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt
und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ (Markus 16:15)

In alle Welt. Was ist unsere Definition von „alle Welt“? Wie viele Gemeinden kennen wir, die sich das auf ihre Fahnen geschrieben haben? Wie viele Christen, die auf einen „Ruf“ in eine bestimmte Ausbildung oder an einen bestimmten Wohnort genauso bestehen würden, wie sie auf einen „Ruf“ in die Mission bestehen?

Betet ohne Unterlass!(1 Thessalonicher 5:17)
Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen.“ (2 Kor 6:14)
Jeder, der an Christus Jesus glaubt und ein Leben zur Ehre Gottes führen will, wird Verfolgung erleben.“ (2 Timotheus 3:12)

Alle diese Verse und viele, viele andere sind Verse der Nachfolge. Klare Verse, es sei denn, sie sind unbequem. Dann sind sie nicht mehr so klar und müssen „erklärt“ werden. Wenn dann die Klarheit wegerklärt ist, reflektiert das natürlich auf den, der die Verse offenbart hat, Jesus. Jesus aber ist nicht anpassungsfähig und Sein Wort nicht biegsam. Wer Jesus annimmt, wie die Bibel ihn uns vor Augen malt, wird Ihm nachfolgen, egal, was seine Freunde oder seine Kultur von ihm fordern. Menschen und Kulturen verändern sich, Jesus und Sein Wort bleiben. Wer Ihm wirklich nachfolgt, wird im wahrsten Sinne des Wortes Wunder erleben.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Markus 14:53-72

53 Und sie führten Jesus ab zum Hohenpriester; und alle obersten Priester und die Ältesten und die Schriftgelehrten kamen bei ihm zusammen. 54 Und Petrus folgte ihm von ferne bis hinein in den Hof des Hohenpriesters; und er saß bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. 55 Die obersten Priester aber und der ganze Hohe Rat suchten ein Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten, und sie fanden keines. 56 Denn viele legten ein falsches Zeugnis gegen ihn ab, doch stimmten die Zeugnisse nicht überein. 57 Und es standen etliche auf, legten ein falsches Zeugnis gegen ihn ab und sprachen: 58 Wir haben ihn sagen hören: Ich will diesen mit Händen gemachten Tempel zerstören und in drei Tagen einen anderen aufbauen, der nicht mit Händen gemacht ist. 59 Aber auch so war ihr Zeugnis nicht übereinstimmend. 60 Und der Hohepriester stand auf, trat in die Mitte, fragte Jesus und sprach: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich aussagen? 61 Er aber schwieg und antwortete nichts. Wieder fragte ihn der Hohepriester und sagte zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten? 62 Jesus aber sprach: Ich bin's. Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels! 63 Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sagte: Was brauchen wir weitere Zeugen? 64 Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr? Und sie fällten alle das Urteil, daß er des Todes schuldig sei. 65 Und etliche fingen an, ihn anzuspucken und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener schlugen ihn ins Angesicht.
Die Verleugnung durch Petrus
66 Und während Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters. 67 Und als sie Petrus sah, der sich wärmte, blickte sie ihn an und sprach: Auch du warst mit Jesus, dem Nazarener! 68 Er aber leugnete und sprach: Ich weiß nicht und verstehe auch nicht, was du sagst! Und er ging in den Vorhof hinaus, und der Hahn krähte. 69 Und als die Magd ihn sah, begann sie wieder und sprach zu den Umstehenden: Dieser ist einer von ihnen! 70 Er aber leugnete wiederum. Und ein wenig nachher sprachen die Umstehenden nochmals zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von ihnen! Denn du bist ein Galiläer, und deine Sprache ist gleich. 71 Er aber fing an, sich zu verfluchen6 und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet! 72 Da krähte der Hahn zum zweitenmal; und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Wir singen

Wir hören eine Predigt aus Gottes Wort

Wir haben Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst

Wir laden ein zum Mittagessen

Beginn: 10:30 Uhr   



Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!

Wir freuen uns auf Dich!

 

Calvary Chapel Freier Grund

Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)


57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat: 


Gegen Weisheit sage ich nichts - 
aber die kommt von Gott, nicht durch Doktorgrade.“ 
(Jim Elliot)