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Samstag, 15. November 2014

Wir haben uns entschieden, unsre Ehe zu beenden

"Wir haben uns entschieden, unsere Ehe zu beenden“ mit diesem Satz veröffentlichten J.Lo und ihr Mann, Marc Anthony, vor wenigen Jahren das Ende ihrer 7jährigen Verbindung. Beide empfanden dies als eine „schwierige“ Entscheidung, haben sich aber in allen Fragen „freundschaftlich geeinigt“. Ihre (Stief-) Kinder haben wohl keine Stimme in dem Ganzen gehabt

Zu den europäischen Scheidungs-Spitzenreitern gehören Schweden und Deutschland, wo bereits etwa jede zweite Ehe in die Brüche geht. Die Scheidungsrate unter Christen steht  derjenigen unter Nichtchristen nicht nach.

Scheidung nach Gottes Willen soll nicht sein und Scheidung muss nicht sein. Jesus erklärt sehr deutlich in Markus 10:6-9:

„Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein.’ So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“

Christen sollten zunächst immer von der Voraussetzung ausgehen: „Scheidung ist keine Option!“ Natürlich ist dies ein Standpunkt, der von allen Seiten angegriffen wird – außer vom Wort Gottes. Der Staat erlaubt Scheidung, der Therapeut ermutigt zu Scheidung, die Gesellschaft versteht Scheidung, die Kirche toleriert Scheidung, und die Prominenz macht’s vor! So manch ein Christ übernimmt die humanistische Einstellung: „Warum sollte ich mir das antun?“ anstatt mit der christliche Einstellung zu fragen: „Was möchte Gott?“ Wer nach Gott fragt, stößt unweigerlich auf die oben zitierten Verse aus dem Markusevangelium.

Wer nach Gottes Willen fragt und Gottes Antwort akzeptiert, wird erkennen: Gott ist für die Dauerhaftigkeit der Ehe. Gott ist nicht nur für die Dauerhaftigkeit der Ehe, Er versorgt uns auch mit Vitaminen für eine gute Ehe, Wegweisung für eine angefochtene Ehe und Heilung für eine kranke Ehe. Das geht nicht ohne unsere Mitarbeit, die nicht selten Altes zerbrechen und Neues pflanzen und aufbauen muss. Aber immer mit der Zusage der Bibel aus Lukas 18:27:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Lass Dein Vertrauen in Gottes Wort, Gottes Weisheit und Seine Fähigkeiten durch nichts erschüttert werden. Lass Deine Überzeugungen, die Gott durch Sein Wort in Dir hat reifen lassen, nicht durch die Gesellschaft verwässert werden. Und vor allem: Nimm Dir nicht solche zum Vorbild, die überhaupt nichts von Gottes Wort halten. Wohllautende Sätze wie:
„Wir haben entschieden, unsere Ehe zu beenden. Aber wir haben uns in dieser schwierigen Angelegenheit freundschaftlich geeinigt.“ hören sich entfernt pseudo-christlich an und sind deshalb umso verführerischer. Die beste Lösung ist immer noch die, sich an den zu wenden, der sich die Ehe ausgedacht und konstruiert hat, der den den Bau- und Funktionsplan kennt und auch versteht. Wenn’s Probleme gibt, weiß Er, wo Er anpacken muss und wie Er’s richten kann.
  • Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an deine Worte. (Psalm 119:9)
  • Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18:27)
  • Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! (Psalm 50:15)
  • Sind wir untreu, bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht untreu werden. (2 Timotheus 2:13)
  • Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden. (Daniel 9:9)
Neben der Seelsorge durch die Heimatgemeinde kann man hier qualifizierte Hilfe auf biblischer Basis finden: http://www.nlff.de/   (w)

Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst am Sonntag, 10:30 Uhr. 
16.11.2014: "Internationaler Gebetstag für die verfolgte Gemeinde" 
(CCFG, 57290 Neunkirchen, hinter der VB)

Freitag, 14. November 2014

Für Jesus zu sterben? – Das ist nicht die Frage!

Wenn ich – wie in der vergangenen Woche – über Petrus nachdenke, dann kommen verschiedene Lebensepisoden in den Sinn. Eine ist sicher die, wo Petrus vollmundig verkündigt: „Und wenn ich auch mit dir sterben müßte, werde ich dich nicht verleugnen!(Matthäus 26:35)

Um ehrlich zu sein, ich würde mir wünschen in ähnlicher Situation ähnliche Vorsätze zu haben. Allerdings wurde mir gestern durch einen Eintrag im Andachtsbuch von Open Doors deutlich, dass es gar nicht darauf ankommt, heute zu verkündigen: „Ich bin bereit, für Jesus zu sterben!“ Das ist leicht gesagt, denn die Chance, es dies bald eintrifft, sind relativ gering.

Hier der Eintrag aus dem Andachtsbuch „Mit Jesus im Feuerofen“ von Open Doors. (mit Genehmigung abgedruckt)

„Sind wir bereit, für den Herrn zu sterben? Das ist eine schwierige Frage. Die folgende Frage können wir jedoch beantworten: Sind wir bereit, für den Herrn zu leben?

Schwester Suk Wan war eine solche Gläubige. Sie lebte für den Herrn. Sie wurde wegen ihres Glaubens verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, wo sie geschlagen und gefoltert wurde. Sie wurde schwer krank und verlangte, auf den großen Platz der Stadt gebracht zu werden, um zum Volk zu sprechen. (Menschen wurden oft dorthin gebracht und dem Publikum vorgeführt, damit sie ihren Glauben verleugnen oder Selbstkritik üben konnten.) Die Organisatoren waren überzeugt, dass sie ihren Glauben verleugnen wollte, bevor sie starb. Zwei Polizisten halfen ihr auf die Bühne. Sie konnte kaum stehen. Sie hatte Narben überall im Gesicht. Sie sammelte ihre letzte Kraft und schrie: ‚Gott sei die Ehre. Jesus ist mein Herr!’ Dann brach sie zusammen und starb. Sie konnte für den Herrn sterben, denn sie hatte für ihn gelebt.

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben. (2 Timotheus 4:7-8)

Ich möchte mich von Suk Wan ermutigen lassen, heute – und an jedem weiteren Tag – an Regentagen und an Sonnentagen, an kranken Tagen und gesunden Tagen, wenn’s einfach ist und wenn’s dicke kommt – miot Jesus zu leben. So werden meine Schritte fest. Wenn dann tatsächlich mal eine Situation kommen sollte, wie sie Petrus oder Suk Wan erfuhren, dann darf ich hoffen, dass Seine Stärke mich trägt.

HEUTE ganz für Jesus LEBEN – machst Du mit?

Donnerstag, 13. November 2014

Ich bin ن

Gestern entdeckte ich auf der Facebookseite der Deutschen Missionsgemeinschaft einen Eintrag, der mich bewegt hat. Normalerweise vermeide ich es, im Internet Nachrichten zu veröffentlichen, die es uns Christen noch einmal schwerer machen, Muslime zu lieben. Darin sind wir leider eh nicht sehr gut. Aber der Eintrag der DMG macht zweierlei deutlich:
Erstens, der IS ist kein Repräsentant des Islam und zweitens, die Menschen aller Couleur in diesen Gebieten brauchen Jesus ... und unsere Gebete. Hier der FB Eintrag:

Wie irakische Christen den IS-Terror erlebt haben - drei Beispiele:

Eine Frau erzählte:
„IS-Kämpfer brachen in unser Haus ein. Mein blinder Mann saß dort und erwartete, dass sie ihn töten würden, aber sie taten es nicht. Doch dann entdeckten sie unsere dreijährige Tochter Mariam. Sie schnappte sie sich und nahmen sie mit. Ich flehte sie an, Mariam bei uns zu lassen, küsste sogar ihre Füße. Doch sie sagten mir nur, wenn du nicht aufhörst, werden wir deine Tochter töten.“ Sie und ihr Mann verließen ihr Dorf. Seit zwei Monaten leben sie nun in einer Ecke einer großen Halle, zusammen mit mehr als 60 weiteren Familien. Die Frau schläft nicht, außer mit starken Beruhigungsmitteln. Tag und Nacht murmelt sie vor sich hin: „Ich möchte meine Mariam zurück …“

Zwei junge Männer berichteten:
„Als die IS-Kämpfer kamen, trieben sie 16 junge Männer aus unserem Dorf auf ein offenes Feld hinaus und befahlen ihnen: ‚Legt euch auf den Boden!‘ Dann schossen sie.“ Die beiden jungen Männer überlebten verletzt als einzige aus der Gruppe, sie konnten fliehen.

Eine Familie schilderte ihr Leid:
„Sie kamen zu uns nach Hause, nahmen unsere drei Mädchen: 12, 14 und 16 Jahre alt. Es war das letzte Mal, dass wir unsere Mädchen gesehen haben. Uns stellten sie vor die Wahl, zum Islam zu konvertieren, Lösegeld zu bezahlen und das Dorf zu verlassen oder getötet zu werden. Wir bezahlten und verließen das Dorf. Seit zwei Monaten leben wir in einer Baracke ohne fließend Wasser, Toiletten und Strom. Völlig überrascht waren wir, als wir einen Anruf unserer Töchter erhielten. Die IS-Terroristen zwangen sie, uns zu sagen, was mit ihnen geschah. Sie weinten und schluchzten, dass sie jede Stunde mit einem anderen Mann schlafen müssen. Wir sind am Boden zerstört.“

Diese Beispiele stammen aus der Irak-Nothilfe der DMG (Fotos). Mehrere Partnerorganisation und einheimische Kirchen versorgen, unterstützt durch Spenden über die DMG, von Erbil (Kurdengebiet) aus Binnenvertriebene und kümmern sich seelsorgerlich um sie. Information: https://www.dmgint.de/…/fluechtlingshilfe-syrien-der-dmg.ht…

Ebenfalls gestern sah ich einen Eintrag der Organisation von Open Doors, die sich dem Schicksal verfolgter Christen annimmt. Es geht um die Kampagne: Wir sind ن  [= N]

Kürzlich haben Mitarbeiter im Irak ihre eigene Kampagne "WeAreN" [WirSindN] gestartet. Eine irakische Christin kommentierte daraufhin "Ich bin M - das steht für Messias - und nicht N." Die Mitarbeiter erklärten ihr, dass Christen weltweit das "N" als Zeichen der Solidarität übernommen haben. Das Zeichen der Schmach wurde zum Zeichen der Einheit. "Dann will ich auch 'N' sein", rief die Christin.

Wenn ن  bedeutet …
إن كانت ن تعني...
…dass ich ein Nachfolger Jesu bin – dann bin ich
ن
أني من أتباع يسوع: أنا ن
…dass Gott mein Vater ist: – dann bin ich
ن
أن الله أبي: أنا ن
… dass ich glaube dass Gottes Liebe stärker ist als Hass – dann bin ich
ن
أني أؤمن أن محبّة الله أقوى من الكراهية: أنا ن
… dass ich nicht versklavt werden kann– dann bin ich
ن
أني لن أكون عبدا، بل حرّا: أنا ن
… dass ich glaube, dass das Reich des Friedens kommt – dann bin ich
ن
 أني أؤمن بمجيء ملكوت السلام: أنا ن
 
Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst am Sonntag, 10:30 Uhr. 
16.11.2014: "Internationaler Gebetstag für die verfolgte Gemeinde" 
(CCFG, 57290 Neunkirchen, hinter der VB)

Mittwoch, 12. November 2014

Wang Ming-Tao

Wang Ming-Tao wurde im Jahr 1900 während des Boxer Aufstandes in Peking, China, geboren. Obwohl er in extremer Armut aufwuchs und immer wieder mit Krankheiten kämpfte, kämpfte er sich durch eine Missionsschule und war ein guter Schüler. Im Alter von 14 Jahren bekehrte er sich zu Jesus und kam im Laufe der Zeit zu dem Schluss, dass jede gesellschaftliche Sünde ihr Spiegelbild in der christlichen Gemeinde findet. Ihm wurde bewusst, dass die Gemeinde Jesu eine „geistliche Revolution“ benötigte. Er wollte Gottes Werkzeug dazu sein. Seinen ersten Arbeitsplatz als Lehrer an einer presbyterianischen Schule verlor er, weil er auf der Taufe durch Untertauchen bestand.

1925 begann er christliche Versammlungen in seinem Haus, die schließlich zur Entstehung einer Kirche führten, die 1937 bereits ihr eigenes Gebäude mit mehreren hundert Sitzplätzen besaß. Es war eine einfache Konstruktion ohne Schnörkel; sogar auf ein Kreuz hatte man verzichtet.

Pastor Wang war bekannt für seine klaren Standpunkte. Niemand wurde getauft ohne Frucht seiner Bekehrung zu zeigen. „Lieber einige wenige gute Dinge, als ein Haufen schlechter!“ hieß es. Selbst seine schlimmsten Feinde konnten ihm nichts vorwerfen, außer seiner Kompromisslosigkeit. Es war während der japanischen Besatzungszeit, als Wang nicht bereit war einem japanisch kontrollierten Kirchenzusammenschluss beizutreten. Daraufhin wurde er so oft und massiv von den Japanern bedroht, dass er für sich selbst einen Sarg bestellte, weil er mit seiner baldigen Hinrichtung rechnete.

Als er sich 1955 weigerte, sich der staatlich kontrollierten chinesischen Kirche anzuschließen, wurde seine Gemeinde geschlossen und er selbst, seine Frau und 8 Gemeindemitglieder verhaftet. Erst 1980 kam er wieder frei, alt, zahnlos, fast taub und fast blind. Am 28. Juli 1991 starb Wang Ming-Tao in Shanghai.

Von Wang Ming Tao stammt das folgende „geistliche Thermometer" (Eigenübersetzung): 

GRÜN = geistlich gesund, alles im grünen Bereich! 
ROT = geistlich krank, dringend Behandlung nötig! 

Brennend im Gebet
Gefühllos im Gebet
Bibellesen schmeckt gut
Bibellesen schmeckt fade
Völliges Gottvertrauen
Furchtsam und zweifelnd
Liebe zu Gott steht über allem
Liebe zur Welt steht über Liebe zu Gott
Widersteht und hasst Sünde
Geht Kompromisse ein mit der Sünde
Ehrt Gott in allem
Sucht Ehre für sich selbst in allem
Völliger Friede
Viele Sorgen
Ist dankbar in allem
Murrt viel
Stets voll Freude singend
Stets traurig seufzend
Friedevoll und geduldig in Trübsal
Leicht zu Ärger herausgefordert
Gibt anderen viel Beachtung
Gibt sich selbst viel Beachtung
Sucht in allem, Gott zu gefallen
Sucht in allem, Menschen zu gefallen
Verlangt im Herz nach geistlichen Dingen
Verlangt im Herz nach den Dingen der Welt
Redet zur Erbauung anderer
Redet Worte, die andere kritisieren
Frohes Zeugnis für Jesus
Kraftlos zum Zeugnis für Jesus
Fröhlicher Geber für Gottes Sache
Geizig und ohne Verlangen zu geben
Freut sich über Erfolge anderer
Ist neidisch über Erfolge anderer
Hilft den Bedürftigen
Gleichgültig gegenüber Bedürftigen
Bereit, anderen zu vergeben
Unversöhnlich gegenüber anderen
Charakter steht ganz oben
Kleidung steht ganz oben
Verlangen nach Gemeinschaft mit Christen
Zufrieden in der Gemeinschaft mit Nichtchristen
Froh, geistlicher Erbauung zuzuhören
Froh, Schmeicheleien zuzuhören
Verlangen nach der Wiederkunft des Herrn
Kein Nachdenken über die Wiederkunft des Herrn

Kämen diese Worte von einem von "uns" würden wir sie vielleicht als "abgefahren und extrem" abtun. Aber sie sind im Schmelzofen der Verfolgung und des Leides geschmiedet und erprobt. Sie sind ein Nachdenken wert. Der Herr segne Euch!

Dienstag, 11. November 2014

Von 29 auf 5000 in 5 Jahren

In der letzten Ausgabe der Monatszeitschrift von OPEN DOORS schreibt Markus Rhode über das WIE dieses Wachstums. Hier einige Auszüge aus seinem Leitartikel:

WIE wächst eine Gemeinde von 29 auf 5000 Mitglieder in 5 Jahren? Der Autor berichtet von Pastor Wangs Gemeinde in Vietnam. Unter antichristlich-kommunistischer Herrschaft verzeichnete Wangs Gemeinde dieses Wachstum. Auf die Frage: „Wie das?“ erklärt der Pastor seine sehr einfache Theologie:

 „Wenn du Probleme hast, dann bete!
Hast du größere Probleme, dann bete mehr!“

Jeden Morgen um 6 Uhr fand in Pastor Wangs Gemeinde ein gut besuchtes Gebetstreffen statt. Das war der Motor zum Wachstum. Und obwohl unter Verfolgung, die Beter machten es sich zum Motto: „Seid dankbar in allen Dingen.“

OPEN DOORS berichtet des Weiteren über Untergrundgebetstreffen in Nordkorea (!), im Iran und anderen Ländern. In manchen Ländern, wie Ägypten, auch in aller Öffentlichkeit. Wundert es, dass selbst in streng islamischen Ländern Tausende (!) zum Glauben kommen? Selbst Verfolgung, Gefängnis und Folter können die Erweckung nicht aufhalten.

Auch Pastor Wang hat viele Jahre im Gefängnis verbracht. Er erklärt: „Wenn ein Pilot vor dem Start seine Checkliste durchgeht und den wichtigsten Punkt überspringt, kann er das Leben vieler Menschen in Gefahr bringen. Der wichtigste Punkt auf unserer Checkliste sollte immer das Gebet sein. Wenn wir es überspringen, ist die gesamte Mission in Gefahr.“

Noch einmal zurück nach Ägypten: Seit 3 Jahren ist das Land im Umbruch, wie OPEN DOORS berichtet. Die Hoffnungen der Christen wurden dabei enttäuscht, lässt sie aber in nie dagewesener Form zu einer Einheit zusammenrücken. Diese Einheit drückt sich aus in vielen und zum Teil gewaltigen Gebetstreffen. So kamen am 11. November 2011 (heute vor 3 Jahren) 70.000 Christen in einer Höhlenkirche zu einer Gebetsnacht zusammen. (Link HIER) Im Frühjahr dieses Jahres fand ein kleineres Gebetstreffen statt. „Nur“ 8000 Christen kamen zusammen – dafür aber gleich für mehrere Tage.

Seid beharrlich im Gebet! So ruft es uns Gott in Römer 12:12 zu:

Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand,
seid beharrlich im Gebet!“

Ähnlich wiederholt Er es in Epheser 6:18 und Kolosser 4:2, wo es heißt:

 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und
wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen“
Seid beharrlich im Gebet und
wacht in ihm mit Danksagung!“

Wir sehnen uns nach Erweckung, oder? Wir sehnen uns nach Wachstum im persönlichen – wie im Gemeindeleben. Wir sehnen uns danach, Gottes Wirken zu sehen und zu erfahren. Gottes Wort, die verfolgte Gemeinde und die Kirchengeschichte antworten auf das „Wie?

„Seid beharrlich im Gebet!“

Erwarte nichts (NICHTS!) ohne beharrliches Gebet! Erwarte alles durch beharrliches Gebet!

Montag, 10. November 2014

Ich wäre wohl längst tot, …

… wenn ich in so manch einem anderen Teil der Welt geboren wäre. Laut einer Statistik aus 2009 war die durchschnittliche Lebenserwartung in Swasiland, Angola und Sambia unter 40 Jahren (Swasiland nicht mal 32 Jahre). In Sierra Leone, Afghanistan, Südafrika und vielen anderen Ländern blieben die Menschen im Durchschnitt unter 50 Jahren (Lesotho in Afrika blieb dabei unter 41 Jahren). Die Elfenbeinküste, Uganda, Tansania und andere Länder schafften es – zum Teil knapp – in die Kategorie über 50, aber unter 60 Jahren.

In jedem dieser und vieler weiterer Länder wäre ich jetzt bereits tot. Du auch! Wir wären unter anderen Umständen aufgewachsen. Vielleicht mit Malaria, hoher Tuberkulosegefahr, Denguefieber oder gar Ebola. Vielleicht wären wir in einem Kriegs- oder Rebellengebiet geboren worden. Vielleicht auch in einem Land, in dem ein totalitäres Regime jede Andersartigkeit verbietet oder gar mit dem Tode bestraft – egal, ob es sich dabei um Religion oder Politik handelt.

Immer wieder, wenn ich in dem Buch „Gebet für die Welt“ solche oder ähnliche Zahlen lese, wird es mir ungemütlich ums Herz. Viele dieser Menschen führen ein hartes Leben, leben in ständiger Gefahr und haben wenig Zugang zu irgendeiner Form biblischer Verkündigung. Dazu ein kurzes Leben (verglichen mit uns).

Diese Tatsachen fordern mich zu zweierlei heraus:

  1. Zur Dankbarkeit gegenüber Jesus, meinem Herrn. Er hat mich in einem Land zur Welt kommen lassen, das zu den reichsten, den sichersten und den versorgtesten der Welt gehört. Ich möchte mich dagegen wappnen, in die vielen Wohlstandsklagen einzustimmen, die völlig außer Acht lassen, dass ich in vielen anderen Ländern nicht mal mehr leben würde.
„Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ (Epheser 5:20)

  1. Ich werde außerdem herausgefordert, zu beten und mich einzusetzen für solche, die weniger privilegiert als ich, die nicht so lange leben dürfen, die nicht den vielfältigen Zugang zum Evangelium haben und die von Politik und/oder Religion vom Heil in Jesus abgeschirmt werden.
Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben?
Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?
Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?“ (Römer 10:14)

Lasst uns Gott dankbar sein, für die vielen Vorrechte, mit denen wir leben dürfen. Lasst uns nicht Gottes Gnadenerweise der Extraklasse für selbstverständlich nehmen. Und mit einem dankbaren Herzen und der Liebe Jesu wollen wir ausstrecken nach denen, denen diese Segnungen vorenthalten sind.

Nach wem könntest Du Dich heute ausstrecken?

Sonntag, 9. November 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Markus 16:15-20

15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
17 Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,
18 Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
19 Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Sie aber gingen hinaus und verkündigten überall; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. Amen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung  Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Seelsorge und Gebet
Einladung zum Mittagessen

Beginn: 10:30 Uhr 
Herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  

57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
Mission ist nicht die Aufgabe einer Gemeinde, sondern ihr Wesen."
  (Arno Backhaus)
"Gott hat in jeder Generation genügend Menschen angesprochen, 
die den Missionsauftrag zu ihren Lebzeiten 
hätten ausführen können. 
Aber zu viele sind weggelaufen."

(Bruder Andrew von Open Doors)