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Samstag, 13. Dezember 2014

Serfraz

Sieben Jahre lang saß Serfraz im Gefängnis in Pakistan. Im vergangenen Mai wurde er entlassen. Wie es ihm im pakistanischen Gefängnis als Christ ergangen ist, kann man sich ausmahlen. Aber was sagt Serfraz nach seiner Entlassung?

„Ich bin sehr froh über die Zeit, die ich im Gefängnis verbringen musste, weil ich dort Gottes Liebe erfahren habe. Das ist die Wahrheit: In all den Schmerzen habe ich Gottes Gegenwart gespürt, die mich getröstet und mir Lebensmut gegeben hat. Das hat mein Leben verändert. Wenn ich jetzt niedergeschlagen bin, dann bete ich um Gottes Gegenwart. Es ist eine eigentümliche Erfahrung, am Anfang habe ich diese Art von Trost überhaupt nicht verstanden: dass ich so entspannt sein kann trotz der schwierigen Umstände – erst später habe ich begriffen, dass das von Gott kommt. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass Gott mein Fels und meine Kraft ist.“ *

Das lässt sich nicht so einfach erklären. Auch Serfraz fand anfangs keine Erklärung für seine Erfahrung. Er hätte sich sicher nicht träumen lassen, in Anfechtungen standhaft und zufrieden zu sein. Es ist normal, dass wir uns sorgenvoll fragen, wie wir reagieren würden, käme es hart auf hart. Auch Corrie ten Boom hatte in dieser Hinsicht Bedenken. Als Kind meinte sie eines Tages zu ihrem Vater: „Papa, ich werde nie eine Heldin. Ich glaube nicht, dass ich für Jesus leiden könnte. Mein Glaube ist nicht stark genug.”
Die Antwort ihres weisen Vaters war: „Corrie, wenn du mit dem Zug von Haarlem nach Amsterdam fahren sollst, wann gebe ich dir die Fahrkarte? Heute schon? Nein, die gebe ich dir, wenn es soweit ist. Jetzt hast du die Fahrkarte noch nicht in der Hand, aber zu kannst darauf vertrauen, dass ich sie dir geben werde. So macht es auch unser himmlischer Vater: Wenn er uns Schweres erleben lässt, gibt er uns die Kraft dafür nicht Jahre im voraus. Aber er gibt sie uns ganz sicher immer, wenn wir es nötig haben. Auch Dir“.

Auch der Märtyrer Dietrich Bonhoeffer hatte das erkannt. In seinem Werk „Rechenschaft an der Wende zum Jahr 1943“ schreibt er: Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir sie brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.

In Anbetracht der vielen Berichte über Christenverfolgung – in Anbetracht des deutlichen endzeitlichen Wetterleuchtens am Himmel der Gegenwart – in Anbetracht der klaren Aussagen der Bibel über zunehmenden Druck auf Jesusjünger, sollten wir uns nicht wundern, wenn es eng werden kann für unser Zeugnis für Jesus. ABER: Angst haben wir keine! Sorgen machen wir uns keine! Wer an Jesu Hand durch Not geht, bezeugt mit Serfraz: „Am Anfang habe ich diese Art von Trost überhaupt nicht verstanden: dass ich so entspannt sein kann trotz der schwierigen Umstände – erst später habe ich begriffen, dass das von Gott kommt.“ (w)

„Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
(Jesus in Matthäus 28:20)
* (HMK Monatszeitschrift: Stimme der Märtyrer)

Freitag, 12. Dezember 2014

Selbstanzeige

Nachts kommt der Ehemann stockbesoffen nach Hause und quält sich so leise wie möglich die Treppe hoch. Als er ins Badezimmer kommt und sein Gesicht im Spiegel sieht, erschrickt er doch ordentlich. Schnell holt er den Verbandskasten und verdeckt seine Schnitte und Kratzer mit Heftpflaster. Es war schon ein ordentlicher Schlagabtausch gewesen, in den er früh am Abend verwickelt worden war. In seinem benebelten Zustand nimmt er sich vor, seiner Frau am nächsten Morgen zu erklären, dass die Heftpflaster Resultat von kleinen Schnittwunden beim Rasieren seien. Langsam bewegt er sich ins Schlafzimmer und schleicht sich unter seine Bettdecke, leicht grinsend über den Gedanken, wie er seine Frau hinters Licht führen wird.

Am nächsten Morgen öffnet er seine Augen – und da steht sie und schaut auf ihn runter. Dann kommen ihre Worte: „Du warst gestern Abend betrunken, richtig?“ „Nein, Liebling, war ich nicht!“ kommen seine Antwort. Sie erwidert: „Nun, dann musst Du mir mal erklären, wie all die Heftpflaster auf den Badezimmerspiegel kommen!“

Ob ‚Selbstanzeige’ das Wort des Jahres 2014 wird? Diese Woche beschloss der Bundestag die Verschärfung der Strafen für Steuersünder. Bisher blieb man bei Steuerbetrug bis zu 50.000 Euro straffrei – vorausgesetzt, man wurde nicht erwischt oder zeigte sich selbst an. Ab Januar darf man – unter gleichen Voraussetzungen – nur noch 25.000 Euro Steuern unterschlagen. Um das klarzustellen: das sind zu zahlende Steuern, nicht der zu versteuernde Betrag.

Aber auch in Zukunft gilt: Mit ein paar Strafprozenten mehr bleibt man immer noch von einer Strafverfolgung befreit. Trotzdem haben viel mehr Menschen Angst, erwischt zu werden, und die Zahl der Selbstanzeigen ist so hoch wie nie zuvor. Bis Jahresende könnten es 40.000 werden. Die Angst, erwischt zu werden!

Seltsam, kaum ein Mensch hat Angst davor, von Gott „erwischt“ zu werden, obwohl es bei Gott keine Straffreiheit und auch keine Straffreiheit bei Zahlung eines kleinen Bußgeldes gibt. Im Gegenteil! Gottes Wort sagt uns in Hebräer 10:31:

Es ist schrecklich, 
in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

Ja! Doch! Die Bibel fordert uns tatsächlich auf, mit Gott nicht kumpelhaft umzugehen, sondern Ihm in heiliger Ehrfurcht zu begegnen, weil Er Leib und Seele verderben kann in der Hölle. In Matthäus 10:28 belehrt uns Jesus:

Und fürchtet euch nicht vor denen, 
die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; 
fürchtet euch aber viel mehr vor dem, 
der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Tragisch ist, dass selbst die Menschen, die an Gott glauben, keine Angst haben, „erwischt“ zu werden. Sie müssten es besser wissen. In Matthäus 6:18 lehrt Jesus, dass Gott das Innerste sieht und alle unsere Geheimnisse kennt. Psalm 139 geht noch weiter und erklärt, dass Gott alles über uns weiß. In Psalm 10:13 sagt der Gottlose:

Gott wird uns schon nicht zur Rechenschaft ziehen?

Römer 2:16 korrigiert das! Gott wird richten. In 4 Mose 32:23 ermahnt Gott besonders Sein eigenes Volk mit den Worten: „Ihr werdet erfahren, daß eure Sünde euch finden wird!

Selbstanzeige! Momentan ein Wort in „Vieler“ Munde. Das biblische Gegenstück – mit leicht geläuterter Bedeutung – wäre: Bekenntnis.
„Ja, Herr, ich habe gegen Dich gesündigt. Ich bin es nicht wert, Dein Kind zu heißen! Meine Sünde tut mir leid! Nicht weil ich erwischt worden bin, sondern, weil sie mich von Dir, dem Leben, trennt und eine Übertretung Deines heiligen, guten Willens ist. Ich bekenne Dir meine Schuld und wende mich bewusst und von Herzen davon ab! Ich danke Dir, dass Du mir vergibst!“

Und Gottes erfrischende Antwort lautet
„Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen,
wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen!!!“
(Sprüche 28:13)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Der „Ruf Gottes in die Mission“

Gestern ging es um Bedenken, die Christen in christlichen Ländern haben, wenn es um Mission unter noch unerreichten Völkern geht. Als letztes Bedenken ging es um den Ruf Gottes in die Mission. Wir machen heute viel zu viel aus diesem „mysteriösen Ruf Gottes“.

Selten trifft man auf einen Menschen, der bezeugt, einen Ruf Gottes  bekommen zu haben zum Krankenpfleger, zur Managerin, Sekretärin oder Ingenieur. Unseren Beruf wählen wir in der Regel nach Vorliebe oder Interesse. Zugegeben, darüber steht konkret auch nichts in der Bibel. Wenn es aber um den immer wieder explizit formulierten Auftrag Gottes geht, in alle Welt zu gehen und allen Völkern das Evangelium von Jesus zu bringen, dann verstehen wir diese Verse in alle möglichen Richtungen – nur nicht so, dass wir tatsächlich gemeint sind und gehen sollten.

Gott hat uns allen den Ruf gegeben, allen Menschen in der Welt das Evangelium zu bringen. Darum rufe ich ich unseren jungen Menschen zu: „Wählt Euren Beruf so, dass Ihr Ihn für Jesus einsetzen könnt. Wenn Ihr betet: „Gott, möchtest Du dass ich studiere ...oder soll ich eine Ausbildung machen?“ – dann schließt gleichzeitig ins Gebet mit ein: „Gott, möchtest Du, dass ich für Dich zu den Unerreichten gehe? Welche Ausbildung würde mir da am hilfreichsten sein?“ Warum solltest Du diesen Teil aus Deinem Gebet ausschließen und auf einen mysteriösen Ruf warten, den Gott Dir längst in Seinem Wort gegeben hat? Vielleicht wäre ein Gebet in diese Richtung angebracht: „Herr, ich werde gehen und mich auf Mission unter unerreichten Volksgruppen vorbereiten – und wenn Du nicht willst, dass ich gehe, dann gib mir den Ruf, in meinem Heimatland  zu bleiben.“ Was ist so abwegig an einem solchen Gebet?

Und was ist mit uns, die wir bereits mitten im Leben stehen? Jesus hat mehr als einem Menschen, der mitten im Leben stand – gesagt: „Geh hin, verkaufe alles, was Du hast und gib’s den Armen und folge du mir nach!“ „Verlaß dein Vaterland und geh in ein Land, das ich dir zeigen werde!“ „Wer nicht allem entsagt was er hat und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein!“ Niemand ist davon ausgeschlossen, dem Ruf Gottes gehorsam zu sein. Abraham verließ sein Vaterland im Alter von 75 Jahre.

Zugegeben, meistens ruft Gott solche in die Ferne, die ihr Leben noch zum großen Teil vor sich haben und deren Energie und Lebenskraft noch in der Blüte (oder davor) steht. Aber auszuschließen ist auch ein Ruf im Alter nicht. Wer aber nicht (mehr) gehen kann, oder wer den „Ruf“ Gottes hat, in seinem Heimatland zu bleiben, auch der soll mitarbeiten, das Evangelium in alle Welt zu tragen. Beten und Geben sind ganz markante Merkmale, die solche besonders auszeichnen sollten, die nicht in alle Welt gehen können. Römer 10:13-15 sprechen hier eine deutliche Sprache.

Das der Herr doch unter uns eine große Mannschaft zusammenstellen möchte, die alles daran setzt, Seinen Auftrag zu erfüllen. Es ist eine lohnenswerte Aufgabe, denn das Ergebnis steht bereits fest: Diese Aufgabe wird gelingen und jeder, der mitarbeitet empfängt Lohn.

Johannes sieht sie: die Erlösten aus aller Welt. Er sieht das Endergebnis. Noch stehen wir mittendrin in der Arbeit und für jedes Seiner Kinder hat der Herr Seinen Platz. Jetzt dem Herrn dienen briongt vielfache Freude: Freude am Dienst für Jesus, Freude derer, die durch unsere Mitarbeit gerettet werden, Freude im Himmel über jeden Sünder der Buße tut und ewige Freude, wenn wir alle einmal Jesus und einander sehen werden.

"Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, 
die niemand zählen konnte, aus allen Nationen 
und Stämmen und Völkern und Sprachen
die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, 
bekleidet mit weißen Kleidern, 
und Palmzweige waren in ihren Händen.
(Offenbarung 7:9)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Bedenken und Antworten

Vorgestern ging es um die Frage, warum wir uns betreffs Mission auf die 7000+ unerreichten Volksgruppen konzentrieren sollten, in denen fast 3 Milliarden Menschen noch nie das Evangelium von Jesus gehört haben. Hier einige Bedenken, die viele Christen in den bereits evangelisierten Ländern haben:

Bedenken:
Die meisten dieser unerreichten Menschen leben in gefährlichen Ländern. Der Herr will sicher nicht, dass ich mich in Gefahr begebe. Ich bin eher ein ängstlicher Typ.
Antwort:
Gefahr ist kein Grund, nicht zu gehen. Jesus sagt in Matthäus 10:16: „Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.“ Später im Evangelium verspricht er denen, die gehen: „Aber siehe, ich bin bei Euch alle Tage, bis an der Welt Ende!“ Gefahr ist kein Grund nicht zu gehen.

Bedenken:
Das sind so arme Länder. Ich kann in dieser Armut niemals leben. Krankheit, Dreck und Armut würden mich zerstören!
Antwort:
Krankheit, Dreck uund Armut sind kein Grund, nicht zu gehen. Jesus sagt in Johannes 20:21:
„Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Wie hat denn der Vater Jesus gesandt? Er sandte Ihn weg vom himmlischen Reichtum, himmlischer Herrlichkeit und Reinheit – hinein in unseren Dreck, unsere Armut und Krankheit! Jesus sagt:
Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Aber auch: Mein Friede wird mit euch sein! Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war. Wenn Sicherheit und Lebensstandard uns davon abhalten, in alle Welt zu gehen, dann müssen wir umkehren und Buße tun und unsere Augen auf Jesus richten, unseren Herrn und unseren Meister

Bedenken:
Das könnte ich nie. Spinnen, Skorpione und Schlangen – da kann ich nicht mit leben.
Andtwort:
Besser mit Spinnen, Skorpionen und Schlangen für Jesus sterben als ohne Spinnen und Skorpione für uns selbst leben. Die Bibel verspricht: „Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet (1 Kor 10:13) Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. (Ps 68:20)

Bedenken:
Ich bin nicht Sprachbegabt!
Antwort:
Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht ihn stumm oder taub oder sehend oder blind? Bin ich es nicht, der Herr? So geh nun hin: Ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du sagen sollst!“(2 Mose 4:11+12)

Bedenken:
Ich habe keinen Ruf Gottes in die Mission!
Antwort:
Hier ist Gottes Reden an Dich persönlich. Persönlicher geht’s kaum:  
Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! (Markus 16:15) Jetzt hast Du einen Ruf! Auf was warten wir, das mehr gilt als Gottes Wort? Solltest Du tatsächlich, wie Gideon, eine weitere Bestätigung von Gott erbitten, lies Matthäus 28:18-20, Lukas 24:44-48, Johannes 20:21 und Apostelgeschichte 1:8. Das alles sind klare, unmissverständliche Worte Gottes an Dich.

Sollten Dich diese Verse nicht überzeugen, möchte ich morgen die Gedanken zum Thema Mission abschließen und etwas mehr eingehen auf die Frage nach einem besonderen „Ruf Gottes“ für die Mission.

Dienstag, 9. Dezember 2014

50.000 erhörte Gebete

Wann immer ich Zeugnisse wie das folgende lese, merke ich, wie wenig ich irgendetwas betreffs Gebet verstanden habe. Gebet ist faszinierend, aber etwas, von dem ich nicht behaupten kann, es zu verstehen. Dennoch fordern solche Berichte immer wieder neu heraus. Bei Gott dürfen wir Lernende bleiben.

In „Kingdom Tidings“ wird von Georg Müller berichtet, der an seinem Lebensabend angelangt war. Zu der Zeit schätzte er, dass Gott über 50.000 seiner Gebete beantwortet hatte. Zigtausende von ihnen wurden noch an demselben Tag erhört, an dem er sie vorgebracht hatte und häufig noch bevor er von seinen Knien wieder aufgestanden war. Doch einige seiner Gesuche zogen sich über Jahrzehnte hin. Hier ein Beispiel solch einer Bitte:

„Im November 1844 fing ich an, für die Bekehrung von 5 Personen zu beten. Ich betete jeden Tag ohne eine einzige Pause, ob ich krank oder gesund war, auf dem Land oder auf See und egal, welch Druck meine Verpflichtungen ausübten. Achtzehn Monate vergingen, bevor der erste der fünf gerettet wurde. Ich dankte Gott und betete weiter für die anderen. Es vergingen fünf Jahre, und der zweite bekehrte sich. Ich dankte Gott für den zweiten und betete weiter für die drei anderen. Tag für Tag behielt ich es bei, für sie zu beten, und es vergingen sechs Jahre, bis sich der dritte bekehrte. Ich dankte Gott für die drei und betete weiter für die anderen zwei.“ Diese beiden blieben unbekehrt. Der Mann, dem Gott im Reichtum Seiner Gnade Zehntausende von Gebeten in derselben Stunde beantwortet hatte, in der sie vorgebracht wurden, hatte Tag für Tag fast 36 Jahre lang für die Bekehrung dieser Personen gebetet, und dennoch bleiben sie unbekehrt. „Aber ich hoffe auf Gott, ich bete weiter und erwarte doch noch die Antwort. Sie sind noch nicht bekehrt, doch sie werden bekehrt" - Zitatende.

Das war der Glaube, der ihn durch jede schwierige Situation brachte. Er begegnete Notlagen mit Gebet, und Gott füllte zu Seiner Zeit die Bedürfnisse aus, was auch immer es war. „Und die oben erwähnten Gebete?“, fragst du. Diese beiden Männer, Söhne eines Jugendfreunds von Herrn Müller, waren im Jahre 1897, nachdem er Gott täglich 52 Jahre lang um ihretwillen angefleht hatte, immer noch nicht bekehrt.

Doch nach seinem Tod nahm Gott sie in die Herde auf! Das war der siegreiche Glauben dieses Mannes, ganz gleich welches Hindernis sich bot. (Quelle: hier)

Montag, 8. Dezember 2014

Der Schotte mit dem einen Bein

Zu Hudson Taylor, dem Gründer der Überseeischen Missionsgemeinschaft (ÜMG) kam ein schottischer Lehrer, der nur noch ein Bein hatte. Er bot sich an für die Missionsarbeit in China. Taylor fragte ihn: „Mit nur einem Bein? Warum denkst Du, Du solltest als Missionar nach China gehen?“ Die Antwort war: “Ich sehe keinen von denen gehen, die noch beide Beine haben!“  Taylor nahm ihn in seine Mannschaft auf.

Warum fällt es uns so unendlich schwer, den Auftrag Jesu zu erfüllen? Nur ca. 40% aller Völker der Welt sind evangelisiert. In 18% wird gearbeitet, 42% sind unerreicht – und das sind fast 3 Milliarden Menschen. Warum sollte Mission unter „unerreichten Völkern“ besonders betont werden? Heute und am Mittwoch soll es um Auszüge aus der Predigt gehen, die am vergangenen Sonntag in der CCFG gepredigt wurde. Die Predigt als Ganzes kann man diese Woche nachhören. (Link im Seitenfenster) Warum also betonen wir die Mission unter unerreichten Volksgruppen?

In Markus 16:15 gibt Jesus seinen Jüngern die Aufgabe:
„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt
und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“

Wenn ein Lehrer in der Schule Hausaufgaben aufgibt in Englisch, Mathe und Physik, und ein Schüler erledigt die Physikaufgabe, ist dann seine Arbeit erledigt? Wenn er dann erinnert wird, was sein Auftrag ist, würden wir nicht erwarten, dass er den anderen beiden Fächern seine besondere Konzentration widmet?

Jesus sagt: Geht! Geht in alle Welt! Diese Worte Jesu sind die Antwort auf unsere Ausrede: „Aber der Herr bringt doch die Welt vor unsere Haustüre!“ Nein! Diese Aussage ist schlichtweg falsch! Er bringt Einzelne zu uns, denen wir definitiv Salz und Licht sein sollen – die uns aber nicht entbinden von unserer Verantwortung, in alle Welt zu gehen.


Geht! Geht in alle Welt! Diese Worte Jesu sind auch Antwort auf unsere Entschuldigung:„Der Herr wirkt auch ohne uns - durch Träume & Visionen.“ Es ist zwar richtig, dass der Herr in Seiner unerfindlichen Gnade auch ohne unser Zutun wirkt. Aber Sein Wirken sollte uns niemals vom Gehorsam Ihm gegenüber abhalten oder auch nur bremsen. ER kann Träume und Visionen schenken. Wir müssen trotzdem gehen und verkündigen!



Zugegeben: manchmal ist das Gehen für Jesus nicht ohne Weiteres möglich. In Sri Langka, Saudi Arabien, Nordkorea, dem Iran, in Teilen Indiens und vielen anderen Ländern der Welt kann nicht im herkömmlichen Sinn das Evangelium verkündigt werden. Aber Jesus hat uns nicht zu den „offenen“ oder „einladenden“ oder „einfachen“ Ländern geschickt, sondern in alle Welt. Jesus hat keine Ausnahmen gemacht – die machen wir! Wir dürfen diese Länder nicht unerreicht lassen, nur weil sie geschlossen sind. Wir dürfen sie nicht vernachlässigen, nur weil es harte Arbeit bedeutet. 66,000 Menschen sterben täglich, ohne je von Jesus gehört zu haben. Und anstatt alles dranzusetzen, ihnen die Botschaft von Jesus zu bringen, schaffen wir pseudo-theologische Erklärungen, dass diese Menschen nicht unbedingt verlorenen gehen und Gott ihnen schon irgendwie eine 2. Chance geben wird.

Der einbeinige Schotte, der zu Hudson Taylor kam, hatte etwas verstanden, was viele seiner zweibeinigen Mitmenschen nicht verstanden hatte: Als Jesus uns in alle Welt sandte, meinte Er tatsächlich alle Welt. Das bedeutet für uns heute ein Maß an Konzentration auf die Volksgruppen, die noch unerreicht sind und Jesus nicht kennen. Eine Interessante Webseite zum Thema findet sich HIER!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Markus 16:15

Und Jesus sprach zu ihnen: 
Geht hin 
in alle Welt 
und verkündigt das Evangelium 
der ganzen Schöpfung!
(Markus 16:15) 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Heute im Gottesdienst beschäftigen wir uns mit dem Thema "Mission" - ein Thema, dass einige begeistert, andere einschüchtert und Dritte verärgert. Egal, wie Du denkst - lass Dich einladen!
 
  Anbetung  Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr 
 
  Herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
 

 "Missionare können den anderen Völkern nichts Größeres bringen 
als den Sieg der Liebe Gottes in ihrem eigenen Leben.
  (Henry Drummond
 
Unsere jungen Leute gehen ins praktische Berufsleben, 
weil sie sich zu Missionarbeit nicht "gerufen" fühlen. 
Aber wir brauchen keinen Ruf; 
wir brauchen einen Treitt in den Hintern.
  (Jim lliot)