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Samstag, 27. Dezember 2014

Joe Cocker - 20. Mai 1944 - 22. Dezember 2014

„Unchain my heart”

Nachdem die weihnachtlichen Festtage vorüber sind, hier ein verspäteter Nachruf auf eine der Größen der säkularen Rockgeschichte der letzten Jahrzehnte.

Joe Cocker wurde am 20. Mai 1944 in Großbritannien geboren und starb am 22. Dezember in den USA an Lungenkrebs. Mit 25 Jahren nimmt der bis dahin eher unbekannte Musiker am legendären Hippie-Woodstock-Festival teil – und wird zur Legende.

Wer die Berichterstattung über seinen Tod verfolgt, wird feststellen, dass in jeder Publikation andere Titel veröffentlicht werden, die zu seinem Ruhm beigetragen haben. Tatsächlich kann Joe Cocker auf eine lange Liste erfolgreicher Lieder zurückblicken, bei denen
„With A Little Help From My Friends”, „You Are So Beautiful”, „When The Night Comes”, „You Can Leave Your Hat On”„Unchain My Heart”, „Up Where We Belong”, „Cry Me A River”, zu den erfolgreichsten gehören. Markenzeichen war u.a. seine einzigartige Reibeisenstimme – Joe Cocker unverkennbar.

Doch weder mit Erfolg noch mit Finanzen konnte Cocker gut umgehen, zumindest nicht am Anfang seiner Karriere. Alkohol, Drogen, psychische Probleme u. a. stellten seinen Erfolg auf wacklige Beine. Viele Jahre ging es nur ums Überleben und es dauerte lange, bis er sich wieder aus den hausgemachten Tiefen herausgearbeitet hatte. "Up Where We Belong" , das im Jahr 1982 gemeinsam mit Jennifer Warnes aufgenommen wurde, war der Grundstein zum Comeback.

Cocker erhielt über die Jahre verschiedene Auszeichnungen und trat in Filmnebenrollen auf.

Viele Seiner Titel beschreiben Episoden seines Lebens, andere Lieder könnten als ein Schrei der Seele verstanden werden. Obwohl sein 1987 veröffentlichter Song "Unchain My Heart", erst nach seinen schwierigen Jahren erscheint und von einer inneren Bindung an eine Frau handelt, von der er loskommen möchte, ist es der Schrei eines Herzens nach Freiheit von Bindungen, die es gefangen halten. Sein Lied "With A Little Help From My Friends" (Coverversion eines Beatlessong) bewegte die Herzen der Deutschen 3 Tage nach der Wiedervereinigung.

Cockers Lieder drängen einem Christen unweigerlich Verbindungen zum Glauben auf. „Unchain my heart“ (Löse mein Herz von den Ketten) erinnern an Den, der alleine gebundene Herzen befreien kann: Jesus. „With a little help of my friends“ (Mit ein wenig Hilfe meiner Freunde) erinnert stark an das Miteinander und Füreinander, zu dem Jesus uns aufgerufen hat. Und „Up where we belong“ (Oben, wo wir hingehören) ist ein Lied der Sehnsucht nach dem, was über unserer Welt steht – der Zustand, der nur über lange, anstrengende Wege zu erreichen ist – und nur durch die Liebe.

Ich muss sagen, es bewegt mich jedes Mal, wenn Menschen wie Joe Cocker uns für immer verlassen. Umso mehr, wenn nie etwas in ihrem Leben darauf hingedeutet hat, dass sie Jesus je begegnet sind. Sie haben in ihrem Leben verschiedene Bindungen erfahren und haben ihren Herzenswunsch nach Freiheit zum Ausdruck gebracht. Sie haben die Sehnsucht nach einem Ort gekannt, der anders ist als das Leben auf dieser Welt. Sie besingen den anstrengenden Weg dorthin – bekennen aber nie, den gefunden zu haben, der von sich sagt: Ich bin der Weg!

Joe Cocker ist gegangen. Seine Seele ist jetzt in einer Welt, die anders ist als unsere Welt. Ob es die Welt ist, die er gesucht hat?

Im alten Buch der Propheten und Schreiber offenbart Gott, dass Er nicht möchte, dass wir uns mit Zweifeln und Fragen von dieser Welt in die nächste verabschieden. Darum hat Er uns Wegweiser gegeben. Gott, der Vater spricht:

Suchet mich, so werdet ihr leben. (Amos 5:4)

Und Jesus, der Sohn Gottes erklärt:

Ich bin der Weg
und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
(Johannes 14:6)

Es ist traurig, wenn Menschen die Reise in die Ewigkeit antreten, ohne dass bekannt ist, ob sie Jesus, den Weg zum Leben, kennengelernt haben.

Andererseits ist es eine gute Nachricht an alle, die gebunden sind, sei es an Süchte oder Sünde; es ist eine gute Nachricht an alle, die Hilfe brauchen und sich nach einer besseren Welt sehnen: Jesus ist DER Weg hinein in diese bessere Welt – eine Welt der Freiheit, der Vergebung, der Freundschaft mit Gott und der Liebe.

Mehr über Jesus, DEN Weg: HIER 

Freitag, 26. Dezember 2014

Gott wird Mensch - Lächerlich?

Man kann Weihnachten aus verschiedenen Gründen feiern und aus verschiedenen Gründen ablehnen.

In Amerika hat es Gerichtsverfahren gegeben, die Weihnachten als nationalen Feiertag abschaffen wollten. Nach einer Umfrage in Deutschland will jeder Fünfte kein Weihnachten mehr. Zu viel Stress und Streit.

Andererseits muss man sich fragen, wie die Wirtschaft der westlichen Länder ohne Weihnachten überleben würde. - Christen möchten natürlich den Feiertag aus Glaubensgründen beibehalten.

Genau diese Glaubensgründe stören andere ganz furchtbar. Es gibt allerdings auch Beispiele, in denen Einstellungen sich änderten.

Eine Geschichte erzählt von einem Bauern – Name und Ort unbekannt – nennen wir ihn Bauer Paul aus Nordfriesland!  Hier ist seine Geschichte:

Bauer Paul glaubte überhaupt nicht an Gott und machte keinen Hehl aus seinem Unglauben. Seine Frau hingegen war eine überzeugte Christin, die auch ihre Kinder im biblischen Glauben erzog – trotz abfälliger Bemerkungen ihres Mannes!

An einem Tag - es hatte bereits ordentlich geschneit, lud die Frau ihren Mann zu einem Vortrag in der Gemeinde ein. Es ging um Weihnachten, die Geburt Jesu. Trotz ihrer inständigen Bitten weigerte er sich mit den Worten: „Das ist alles kompletter Unsinn. Warum sollte Gott sich erniedrigen und als Mensch auf die Erde kommn. Lächerlich!

Die Frau mit den Kindern verläßt das Haus ohne den Mann. Im Laufe der nächsten Stunden entwickelt sich das Schneetreiben zu einem heftigen Schneestrurm. Aus dem Fenster sieht man nur einen tobenden Orkan. Zunächst setzt sich Bauer Paul an seinen Kamin, um zu entspannen. Dann knallt etwas ans Fenster. Obwohl er sich bemüht, kann er nichts erkennen, da er nicht weiter als ein paar Meter schauen kann.

Als der Sturm nachließ, wagte sich der Bauer nach draußen, um herauszufinden, was an sein Fenster geschlagen hatte. Das einzige, was er sah, war eine Schar von Wildgänsen, die auf ihrem Flug nach Süden offenbar überrascht worden waren und nicht weiterfliegen konnten.  Völlig orientierungslos waren sie auf dem Feld beim Bauernhof gelandet, ohne Unterschlupf oder Nahrung. Jetzt flogen sie verstört, blind und ziellos Kreise um das Feld. Dabei waren einige scheinbar auch gegen das Fenster des Hauses geflogen. Der Bauer hatte Mitleid. „Die Scheune wäre ein geeigneter Platz für sie,“ dachte er sich. Sie war groß genug, warm und sicher. Sie konnten dort die Nacht verbringen, bis der Sturm sich gelegt hatte.

Gedacht – getan. Der Mann ging zum Stall, öffnete die Tore, wartete und beobachtete dann, wie die Gänse hoffentlich sein Vorhaben verstehen, und in die Scheune hineinwatscheln würden. Taten sie aber nicht. Den Hinweis der offenen Scheunentore schienen sie nicht zu verstehen und flogen weiterhin ziellos im Kreis. Alles, was der Bauer tat, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, schien die Gänse nur noch verrückter zu machen und weiter weg zu scheuchen.
 
Irgendwann ging Bauer Paul ins Haus und kam kurze Zeit später mit Brot zurück. Das brach er in Krümel und legte eine Spur vom Feld in die Scheune. Vergeblich!

Jetzt war er frustriert. Er kam von hinten u. versuchte sie, in die Scheune zu scheuchen – ohne Erfolg! Sie stoben nur noch mehr auseinander. Nichts, was er tat, konnte die Gänse bewegen, in die warme und sichere Scheune zu kommen. „Warum folgen sie mit nicht?“ fragte er sich. „Können sie nicht sehen, daß dies der einzige Ort ist, an dem sie den Sturm überleben können?“

Als er so nachdachte, erkannte er, dass sie einem Menschen nie folgen würden. "Wenn ich nur eine Gans waren, dann könnte ich sie retten", sagte er laut vor sich hin. Und dann hatte er eine Idee. Er ging in den Stall, fing eine seiner eigenen Gänse, hielt sie fest in seinem Arm, und bewegte sich hinter die hinter die Schar Wildgänse. Dann lies er seine Gans los!  Die flog schnurstracks, quer durch die Herde der Wildgänse und geradeaus in die Scheune, und - eine nach der anderen -  folgten ihr die wilden Gänse in die Sicherheit.

Bauer Paul stand für einen Moment still während ihm die Worte im Kopf klangen, die er einige Minuten vorher selbst gesagt hatte: "Wenn ich nur eine Gans wäre, könnte ich sie retten!" Dann erinnerte er sich an das, was er früher am Tag zu seiner Frau gesagt hatte:
"Warum würde Gott wie wir werden wollen? Lächerlich!"  Plötzlich machte alles Sinn. Das war genau das, was Gott getan hatte. Wir waren blind, ziellos, verloren wie die Gänse – auf den Weg in den sicheren Tod. Gott hatte seinen Sohn gesandt, der Mensch wurde wie wir – um uns den Weg zu zeigen und zu retten.

"Danke, Gott, dass Du Mensch geworden bist, um mich aus den Stürmen zu retten!" 

"Aber zu der von Gott festgesetzten Zeit sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt. Er sollte uns befreien, die wir Gefangene des Gesetzes waren, damit Gott uns als seine Kinder annehmen konnte." (Galater 4:4; HfA

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Geschenkte Küsse

An Abend vor Weihnachten schimpfte der Vater seine dreijährige Tochter ganz ordentlich. Hatte sie doch die Rolle mit dem schönen, wertvollen Goldband genommen, um einen simplen kleinen Karton zu verschnüren. Diese Verschwendung ärgerte den Vater.

Am nächsten Tag bei der Bescherung war er es, der den verschnürten Karton als Geschenk von seiner Tochter erhielt. „Für Dich, Papa. Das hier ist für Dich.“

Beschämt nahm der Vater das Geschenk entgegen und begann damit, es vorsichtig auszupacken. Ein kleines Kästchen kam zum Vorschein und der Vater öffnete es mit Interesse – um Sekunden später verwirrt aufzublicken. Wieder kroch der Ärger in ihm hoch und er begann, seiner Tochter erneut Vorwürfe zu machen und sie zu schimpfen: „Das tut man doch nicht! Man verschenkt doch nicht ein leeres Kistchen zu Weihnachten. Da muss man auch was rein tun.“

Diesmal konnte seine Tochter die Tränen nicht verbergen. Schluchzend stammelte sie: „Papa, das Kästchen ist doch nicht leer! Ich habe es mit lauter Küssen für Dich gefüllt, bis es bis obenhin voll war!“

Nach was hatte der Vater Ausschau gehalten? Nach einem selbstgemalten Bild? Nach ein paar schönen, gesammelten Steinen? Nach was auch immer – es war nicht das, was drin war. Wie leicht kann man den Inhalt verpassen, wenn man nach etwas anderem Ausschau hält.

Weihnachten hat so viele Assoziationen. Die einen verbinden Advent und Weihnachten mit Glühwein, Nikolaus und Zimtsternen. Andere mit Familie, Stress und Verkehrsstau. Andere mit Plätzchenduft, Geschenken und Urlaub. Auch wir Christen verbinden Weihnachten mit allem Möglichen: Hirten, Weise, Sternen, aber auch Geschenken, Gottesdiensten und schöne Weihnachtsmusik. Da wir die Weihnachtsgeschichte kennen, reden wir auch von Frieden, Freude und Liebe.

Und doch kann es uns passieren, dass wir vor lauter Goldbändern und Verpackung das eigentliche Geschenk nicht erkennen. Es ist wie eine Schachtel voller Küsse!

Jesus ist Gottes Kuss für die Welt – millionenfach übersehen, weil wir so abgelenkt sind von all dem anderen Drumherum. Wie muss es den Geber des Geschenks traurig stimmen, wenn der Beschenkte das Geschenk als ein leeres Nichts beurteilt.

Das größte Geschenk, die größte Freude in diesen Tagen ist Gottes Kussgeschenk an uns, Gottes Liebesbeweis, Seine aktive Liebe:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16)

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Herzliche Einladung zum Heiligabendgottesdienst!

Heute, 16:00 Uhr:
Wir feiern Jesu Geburt!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter der Volksbank)
57290 Neunkirchen
Beginn: 16:00 Uhr
Feier mit uns!

Das Geschenk des Königs

Im alten Persien lebte vor Jahrhunderten ein guter und weiser König. Er liebte sein Volk und es lag ihm am Herzen, zu wissen, wie die Menschen in seinem Reich lebten. Er wollte ihre Nöte kennen, ihren Alltag und ihre Freuden. Immer wieder schlüpfte er in die Kleidung eines Arbeiters oder eines Bettlers und ging in die Häuser der Armen. Niemand, den er besuchte, dachte oder erwartete, dass der Besucher ihr Herrscher war.

Einmal besuchte der König einen sehr armen Mann, der nur in einem schlichten, ungemütlichen Keller lebte. Der König aß die grobe Nahrung des armen Mannes. Er sprach freundliche und herzliche Worte zu ihm. Dann verabschiedete er sich.

Als er zu einem späteren Zeitpunkt den armen Mann wieder einmal besuchte, offenbarte der König seine Identität mit den Worten: "Ich bin euer König!" Der König erwartete, der Mann würde nun sicherlich um einige Geschenk bitten, oder darum, dass ihm ein Wunsch erfüllt würde. Nichts davon geschah! Stattdessen erwiderte der Mann:

"Du hast dein Schloss und deine Herrlichkeit verlassen, um mich an diesem dunklen, tristen Ort zu besuchen. Du hast die groben Speisen mitgegessen, die ich gegessen habe. Du hast Freude in mein Herz gebracht! Anderen hast Du Deine reichen Gaben geschenkt. Mir hast du dich selbst geschenkt! "

Der König der Herrlichkeit, der Herr Jesus Christus, gab sich für Dich und mich. Die Bibel nennt ihn "die unaussprechliche Gabe!"

Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe! 
 (2. Korinther 9:15)
 
FRÖHLICH SOLL MEIN HERZE SPRINGEN
Paul Gerhardt, 1607-1676

Fröhlich soll mein Herze springen, dieser Zeit,
Da vor Freud' alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
Alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!

Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held,
Der die Welt reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute.
Gottes Kind, das verbind't sich mit unserm Blute.

Er nimmt auf sich, was auf Erden
wir getan, gibt sich an, unser Lamm zu werden,
Unser Lamm, das für uns stirbet
Und bei Gott für den Tod Gnad' und Fried' erwirbet.

Nun, er liegt in seiner Krippen,
Ruft zu sich Mich und dich, spricht mit süßen Lippen:
Laßet fahr'n, o liebe Brüder, was euch quält,
Was euch fehlt, ich bring' alles wieder (w)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Erhört Gott unsere Gebete, oder was? (2)

Wer den Eintrag vor einer Woche nicht gelesen hat, sollte das vielleicht noch nachholen. Denn das Zeugnis über prompt erhörtes Gebet – verbunden mit Verheißungen, die uns allen gelten – kann uns viel Mut machen, unsere Anliegen im Gebet zu Gott zu bringen. Was aber, wenn die Erhörung ausbleibt?
 
In einer Zeitschrift „Decision“ (Entscheidung) berichtet Robert Cunville, ein Evangelist und Mitarbeiter des Billy Graham Evangelisationsteams, von einer geplanten Großevangelisation auf einem Friedensfestival in Indien. Politisch ein ganz heißes Unruhepflaster, waren Tausende gekommen. Ständig kamen mehr dazu, die mit Bussen und anderen Transportmitteln angereist waren. Sonntag sollte der große Event stattfinden, seit langer Zeit einmalig in Größe und Zielsetzung. Samstagabend begann es zu stürmen! Wolkenbruchartig kam das Wasser vom Himmel. Noch war der Redner zuversichtlich, dass der Regen aufhören und die Festivalwiese am nächsten Tag benutzbar sein würde. Aber der Sturm nahm zu. Bäume wurden entwurzelt und alle Gebete schienen die Regenwolken nicht durchdringen zu können. Die einheimischen Leiter des Festivals gaben zu, solch einen Wolkenbruch noch nie erlebt zu haben – das Treffen wurde abgesagt.
Völlig am Boden zerstört fragte sich Dr. Cunville, warum der allmächtige Gott den Dauerregen zugelassen hatte. Warum ER es zugelassen hatte, dass der Redner so eine lange Reise auf sich genommen hatte – um dann das Treffen absagen zu müssen. „Hatte ich etwas so schlimmes getan, dass Gott mich bestrafen musste?“ fragte er sich.

Zwei Jahre später – politisch war es ruhiger geworden – kam erneut eine Einladung an den selben Ort. Begrüßt wurde Dr. Cunville mit den Worten: „Dr. Cunville, Gott hat ein Wunder getan, als Sie letztes Mal hier waren!“ ‚Ein Wunder?’ fragte sich der Redner erstaunt, der sich nur an einen furchtbaren Regen und eine abgesagte Großveranstaltung erinnern konnte. „Am Montag, als wir das Festivalgelände säuberten, wo das abgesagte Treffen hätte stattfinden sollen, fanden wir vergrabene Bomben. Eine militante Gruppe hatte einen tödlichen Anschlag geplant. Gott hat uns alle miteinander bewahrt.“

Weinend, voll Ehrfurch und Dankbarkeit, erinnerte sich Dr. Cunville an Lukas 10:18, wo es heißt: „Ich sah Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.“ Satan, der wie ein Sieger ausgesehen hatte, war tatsächlich der Verlierer!

Ganz sicher hört Gott unsere Gebete (siehe Eintrag von gestern). Aber Er sieht nicht nur die Minute und die Stunde, die wir sehen. Gott sieht alles von Anfang bis Ende. Er weiß, was am Besten ist für uns und was Ihn am meisten verherrlicht. Er weiß besser, was wir brauchen. Im Zeugnis von Dr. Cunville war es nicht ein Aufhören des Regens sondern ein Weiterregnen.

Lass nicht ab, zu Gott zu kommen und Ihm zu danken. Lass nicht ab, Deine Bitten mit Gebet und Flehen vor Ihn zu bringen. Lass nicht ab, Ihm zu vertrauen, dass Er das Beste für Dich möchte. Immer wieder dürfen wir erfahren, wie Er uns segnet und unsere Gebete erhört. Und dann gibt es Zeiten, in denen er scheinbar nicht erhört. Aber – wie in Dr. Cunvilles Fall – können wir Ihm auch dann danken, denn auch dann hat Er gehandelt, wie es am Besten für uns ist. (w)

Herzliche Einladung  zu unsserem Gottesdienst am Heiligabend:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter der Volksbank)
57290 Neunkirchen
Beginn: 16:00 Uhr

Montag, 22. Dezember 2014

Einladung

 Im Seitenfenster aktualisiert: Weihnachtsbrief von Pastor Saeed Abedini

Hans Elwert ist der Autor des folgenden Gedichts und geht in unsere Gemeinde. Weihnachtsgeschichte und Anwendung pur für unsre Zeit! Mit Genehmigung veröffentliche ich sein Gedicht zu Weihnachten.


Einladung
frei nach Lukas 2, 6 – 18
und Lukas 14, 15 – 24 

Bei Bethlehem, gleich vor der Stadt,
ein Gastwirt eine Weide hat.
Dort steht so etwas wie ein Stall;
nichts Üppiges auf jeden Fall.
In dieser Hütte, unmöbliert,
sind Eheleute einquartiert.
Die junge Frau hat diese Nacht
ihr erstes Kind zur Welt gebracht.
Dasselbe ist, ihr ahnt es schon,
der Retter, Jesus, Gottes Sohn.
In Armut setzt er dort ein Zeichen,
um alle Menschen zu erreichen.

Der erste Schritt war schon passiert:
Die Menschheit wurde informiert
ein paar Jahrhunderte zuvor.
Die Zuversicht man nie verlor,
dass irgendwann auf diese Erde
ein starker Retter kommen werde.
Man war gespannt und hoffnungsvoll
im Blick auf den, der kommen soll.

Um dieser Hoffnung nachzugehen,
lädt Gott nun ein, das Kind zu sehen.
In den betreffenden Distrikt
wird gleich ein Engel losgeschickt.
Er soll den Menschen, die dort leben,
die gute Nachricht weitergeben.
Sie klingt uns jetzt noch in den Ohren:
„Euch ist der Retter heut geboren!
 
Zu einem Bauern, jung und reich,
der Himmelsbote eilt sogleich
mit seinem Angebot für jeden –
der Bauer lässt ihn erst mal reden.
Dann stammelt er gequält, weswegen
der Zeitpunkt sei ihm ungelegen:
„Hab ich doch grad vor ein paar Stunden
ein Sonderangebot gefunden:
Zehn Ochsen für den Preis von acht,
drum muss ich dringend, noch heut Nacht,
die Neuanschaffung mir besehen –
behüt’ Sie Gott, ich muss jetzt gehen.“

Der Engel denkt, das macht nichts aus,
dann geh ich halt ins Nachbarhaus.
Dort residiert ein Architekt,
der hinter seinen Plänen steckt,
die er gewissenhaft studiert
und kaum den Engel registriert.
Der trägt ihm gleich die Botschaft vor –
der Mann hört zu mit halbem Ohr
und sagt dann schließlich: „Tut mir leid,
ich gebe Ihnen dann Bescheid.
Im Augenblick gilt meine Kraft
dem Feld, das ich mir angeschafft.
Soeben erst ist das geschehen,
ich geh gleich los, es anzusehen.
Ein solcher Schritt ist angebracht,
selbst jetzt noch, mitten in der Nacht.
Dann grüßen sie mal Ihren Herrn.
Ein andres Mal, da komm ich gern.“

Der Engel führt gleich fort die Runde,
ein Lehrer ist der nächste Kunde.
Der hört geduldig alles an 
und meint nach kurzer Pause dann:
„Vor einem Jahr noch, ungelogen,
wär ich sofort dort hingezogen.
Zu dumm, Sie sind zu spät gekommen,
denn eine Frau hab ich genommen,
gerade erst vor ein paar Tagen.
Es tut mir leid, doch ich muss sagen:
Ich hab jetzt alles, was ich brauch – 
für meine Liebste gilt das auch.“

Der Engel, weiter motiviert,
im Ort von Haus zu Haus marschiert.
Doch ganz egal, ob arm, ob reich,
der Denkansatz ist immer gleich:
Der eigne Plan, man meint verwegen,
sei dem von Gott weit überlegen.
                     
Der Engel, wer kann’s ihm verwehren,
erwägt, allmählich umzukehren;
da sieht er plötzlich in der Ferne
ganz schwach, im fahlen Licht der Sterne
noch ein paar Hirten, die im Kalten
bei ihren Schafen Wache halten.

Beruhigend klingt’s aus seinem Mund:
„Zum Fürchten habt ihr keinen Grund!“
Vor Leidenschaft strahlt sein Gesicht,
als er von großer Freude spricht,
für alle Völker, überall,
und einem Retter, der im Stall
in Bethlehem zur Welt gekommen –
für alle, nicht nur für die Frommen!

Ein Engelchor beginnt zu singen,
um Lob und Ehre Gott zu bringen.
Sie preisen ihn aus voller Kehle,
ihr Lobgesang berührt die Seele.
Sie singen auch von einem Frieden,
der hier den Menschen wird beschieden.

Die Hirten überlegen nun,
was wohl das Beste wär zu tun.
Ein ältrer, weiser Mann, ganz schlicht,
zusammenfassend schließlich spricht:
„Gewartet haben wir schon ewig
auf diesen Retter, diesen König.
Was wär der Grund, jetzt noch zu warten?
Wenn’s keinen gibt, dann lasst uns starten.“

Sie gehn, von Zuversicht getrieben,
und finden alles wie beschrieben:
Da ist der Stall, in dem sie sind:
Maria, Josef und das Kind,
die Krippe auch, so muss es sein –
die Hirten treten leise ein.
Vor Ehrfurcht still, stehn sie im Raum.
Jetzt merken sie, das ist kein Traum.

Verändert kehren sie zurück
als neue Menschen, voller Glück.
Sie fühlen sich von Gott gesegnet –
dem Retter waren sie begegnet.
Sie, Menschen, die in Anspruch nahmen
die Einladung, die sie bekamen.

Wer aber die Geschichte kennt,
mit Recht vielleicht, mich „Ketzer“ nennt,
denn so steht diese wirklich nicht
in unsrem biblischen Bericht.
Doch ist’s nicht gänzlich übertrieben,
denn Jesus selbst hat sie beschrieben,
die Menschen, welche Gründe finden,
sich ganz diskret herauszuwinden
aus dieser Einladung zum Fest,
das Gott für uns bereiten lässt.

Der hier beschrieb’ne Sachverhalt
ist zweifellos schon ziemlich alt.
Die gute Nachricht ist jedoch:
Die Einladung gilt heute noch;
und das nicht nur zur Weihnachtszeit:
„Kommt her zum Fest, es ist bereit!“
© Hans Elwert 2014

Eine herzliche Einladung auch zu unserem Heiligabendgottesdienst:
24. Dezember - 16:00 Uhr
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter der Volksbank)
57290 Neunkirchen   

Sonntag, 21. Dezember 2014

Herzliche Einladung! Wir feiern den 4. Advent!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Lukas 2:1-7:

1 Es begab sich aber in jenen Tagen, daß ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, daß der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte.
2 Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war.
3 Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt.
4 Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war,
5 um sich erfassen zu lassen mit Maria, seiner ihm angetrauten Frau, die schwanger war.
6 Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, daß sie gebären sollte.
7 Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge. 



Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung   
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr 
 
  Herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
 
 "Wenn Jesus unser Herz regiert, 
bringt uns die Erfüllung Seiner Verheißungen mehr Segen
als die Erfüllung unsrer Wünsche"