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"Gehet-Hin!"-Mittwoch @ CCFG - 29. November: Philippinen
- 19:30 Uhr!
Übergemeindlicher Missionsabend mit Andreas Staigmiller (DMG).

Samstag, 28. Februar 2015

Viel zu einfache Missionsarbeit?

Amy Carmichael wurde 1867 geboren. Als Kind wünschte sie sich so sehr blaue Augen – aber sie hatte braune. Wie oft betete sie, der Herr möge ihr die Augenfarbe ändern – ohne Erfolg und mit viel Enttäuschung. Als sie 18 Jahre alt war, starb ihr Vater. Sein Tod stürzte die Familie in große finanzielle Not. Eine Neuralgie schwächte Amys Körper und verursachte Schmerzen, die sie manchmal wochenlang ans Bett fesselten. Dennoch war es ihr ein Anliegen, dem Herrn zu dienen. 
 
Bereits als Jugendliche hatte sie sich um die „Schalträgerinnen“ in Belfast gekümmert, Frauen am Rande der Gesellschaft. Eine Gemeinde mit 500 Mitgliedern entstand, weil Amy als „Person aus respektablen Hause“ es nicht unterlies, sich um die Nicht-Respektierten zu kümmern.

Auf einer Konferenz legte Gott ihr Mission in Übersee aufs Herz. Im Alter von 24 Jahren reiste sie zum ersten Mal aufs Missionsfeld nach Japan, wo sie viel mit Krankheit zu kämpfen hatte. Später führte ihr Weg über China nach Indien.

„Viel zu einfach“ war zunächst ihre Einstellung zur Missionsarbeit in Indien, wohl wegen der Koloniesierung Indiens durch Großbritannien und dem starken Einfluss britischen Lebens. Amy passte sich der Kultur an und begann schließlich einen Dienst unter Waisenkindern, die als Sexsklaven in den Hindutempeln dienten. 55 Jahre Missionsarbeit – ohne Rückkehr in die Heimat – im Dienst an den denen die als „nicht liebenswert“ angesehen wurden.

Heute ist die Aussage nicht: „Nein, das Missionsfeld ist mir zu einfach“, sondern: „Nein, das ist nichts für mich. Zu kalt, zu heiß, zu weit weg, zu unterentwickelt, zu wenig Chancen für meine Kinder, zu wenig medizinische Versorgung, zu viele Kriechtiere ... ... „ Die Liste ist endlos!

Was es bedarf um den Auftrag Gottes zu erfüllen sind Menschen, die ohne „Wenn und Aber“ dem Ruf Gottes gehorsam sind. Menschen, die sich der Herausforderung stellen und nicht den leichtesten Weg suchen. Menschen, die sich bewußt werde: die einfachen Aufgaben sind erledigt; zu tun bleiben die Opfer-intensiven.

Das beste wäre, wenn sich einige heute fragen würden: Bin ich dazu bereit? Und dann antworten würden: Ja, Herr!! Ich bin bereit. Hier bin ich, sende mich! 

Wichtig wäre aber auch, dass wir alle, egal wo wir sind, mit einer Einstellung leben, die Amy von Anfang an in ihrem Leben mit Jesus hatte: Wir sind keine geschlossene Gesellschaft. Bei Gott gibt es keine Zweiklassengesellschaft mit respektablen Leute und solchen, die weniger respektabel sind. Bei Ihm sind alle Sünder Sünder. Tatsächlich scheint es oft der Fall zu sein, dass das „respektable Volk“ sehr schnell zufrieden wurde mit sich und dem Status Quo, während die, von denen man sich fernhielt, um jeden Verdacht einer Assoziaton zu vermeiden – offen waren für das Evangelium.

Missionsarbeit ist nirgends einfach. Wer stellt sich den Herausforderung – zu Hause UND in Übersee? Wer macht mit? (w)

Freitag, 27. Februar 2015

Uns geht’s doch gut, oder?

Manchmal frage ich meine Freunde, wie es ihnen geht - in der Regel mit der Erwartung einer ehrlichen Antwort. Manche frage ich auch nicht mehr; da frage ich lieber den Ehepartner. Warum? Weil manche Freunde, so schlecht es ihnen auch gehen mag, immer eine „gut“ oder „es geht schon“ Antwort parat haben. Jahrelang erhielt ich von einer Person die Antwort: „Mir geht’s gut. Wenn’s mir mal nicht so gut geht, denke ich an die, denen es noch schlechter geht – und schon geht’s mir wieder gut.“  Das hilft! Man möchte halt nicht jammern (oder ist zu stolz, sich mitzuteilen).

Auf der anderen Seite sind wir ja nicht gerade unterbelichtet, wenn’s ums Jammern geht. Das können wir eigentlich recht gut. Manche meinen ja sogar, dass die Deutschen Weltmeister sind im Jammern – und ein Fünkchen Wahrheit mag schon dran sein. Dabei geht es uns in Wirklichkeit gut.

Wer die täglichen Nachrichten verfolgt, stellt fest, dass wir in einem der friedlichsten Länder der Welt leben. Kriege, Bürgerkriege und Unruhen sind nicht mal in unmittelbaren Nachbarstaaten die Regel. Ja, es gibt hier und da Anschläge, aber immer noch gilt unser Land als sicher.
Wer unsere medizinische Situation mit der Situation in den meisten Ländern der restlichen Welt vergleicht, wird feststellen, dass wir gut versorgt werden. Natürlich gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten. Aber zumindest gibt es bereits eine Basis, die verbessert werden kann.
Wer in Deutschland wohnt, muss nicht verhungern. Nicht nur bietet der Staat (fast allen) eine Grundversorgung. In jeder größeren Stadt gibt es preiswerte oder gar kostenlose Nahrungsangebote und mehr für Bedürftige.

Wer in Deutschland lebt, hat das Recht auf Bildung. In unzähligen Ländern haben Kinder kein Recht auf einen Schulplatz und werden bereits in jüngsten Jahren zum Geldverdienen eingesetzt. In vielen Ländern ist Bildung aus Sicherheitsgründen nahezu unmöglich. Wer würde seine Kinder schon zur Schule schicken, wenn sie wie syrische Eltern bekennen müssten: Während unsere Kinder in der Schule sind, beten und fasten wir (für ihre sichere Rückkehr).

Gleichzeitig sind syrische Christen dankbar und sehen in ihrem Leid die Erhörung ihrer jahrelangen Gebete: „Wir haben jahrelang für Erweckung gebetet. Jetzt erleben wir die Erhörung unserer Gebete.“

Wie dankbar können wir sein für unsere Situation. Solche Gegenüberstellungen können die bestärken, die bereits eine Grundhaltung der Dankbarkeit besitzen. Sie können aber auch begründen, warum selbst solche, die gerne jammern und klagen, Grund zum Dank haben.

„Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes
in Christus Jesus für euch.“
(1 Thessalonicher 5:18)

Donnerstag, 26. Februar 2015

Warum und wie lange noch??? (2)

Wir dürfen Gott diese Frage stellen. Jeremia tat es und wartete auf Gottes Antwort mit der Einstellung: „Herr, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir rechte“

Bevor Gott mit Seiner Antwort beginnt, ruft sich Jeremia bereits eine Teilantwort ins Gedächtnis. Er bekennt in Jeremia 12:4:

Infolge der Bosheit derer, die (im Land) wohnen,
werden Vieh und Vögel weggerafft;

Jeremia sagt selbst: Die Frage nach dem „Warum“ des Zerfalls ist die Bosheit der Menschen. Dann beginnt Gottes Antwort. In Vs 8 erklärt Er:

Mein Erbteil ist mir geworden wie ein Löwe im Wald;
es hat seine Stimme gegen mich erhoben, darum hasse ich es.

Menschen wundern sich, warum Gott nicht hilft und auf Distanz bleibt, und Gott muss ihnen sagen: Ihr verhaltet Euch mir gegenüber wie ein Löwe, der brüllt und knurrt, damit man ihm nicht zu nahe kommt. Wenn ihr mich auf Distanz halten wollt, wundert euch nicht, wenn es auf eurer Erde oder eurem Leben drunter und drüber geht. Es ist eure Wahl.

Weiter antwortet Gott in Vs 10 auf die „Warum“ Frage:

Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet
und meinen Acker zertreten; meinen kostbaren Acker
haben sie zur öden Wüste gemacht

Verwüstung war nicht Gottes Plan, sondern kam durch die Hirten, die politischen und religiösen Leiter des Volkes: durch Menschen! Gott muss ihnen sagen: Meine Pläne und Gaben waren gut. Ihr habt es zertreten! Es ist eure Wahl. Und in Vers 11 lernen wir, dass die Menschen sich damals (wie heute) Gottes Wort und Erklärungen nicht zu Herzen nehmen. Es ist einfacher, Gott anzuklagen, als Seine Erklärung anzunehmen.

Jeder darf Gott die „Warum?“ Frage nach dem Leid in der Welt stellen. Aber wenn wir Gott fragen, dann sollten wir auch bereit sein, Seine Antworten anzunehmen und die Schuld nicht bei Gott suchen. Viel Leid auf Erden und im Leben Einzelner kommt nicht dadurch, dass Gott es herbeiruft, sondern weil Gott unseren Willen respektiert und uns in Ruhe lässt.
Wenn Er Leid nicht verhindert, klagen viele Ihn an und fragen Warum. Wenn Er eingreifen würde, würden dieselben Menschen Ihn anklagen, dass Er sich einmischt und ihr Leben manipuliert. So sagt Gott:
  • Sex außerhalb der Ehe bringt Leid. 
  • Süchte bringen körperliche und soziale Formen von Leid. 
  • Betrug bringt seelisches Leid und Schaden für andere
  • Oder auch die alltäglichen Dinge wie Streit, Lügen, Unversöhnlichkeit, Hass, etc. All das bringt immer Leid in unsere Welt!
Gott sagt: Hört auf damit und lebt nach meinem Wort und ihr werdet leben. Aber wir tuns nicht. Wenn wir dann die Früchte unseres Lebensstils ernten, klagen wir Gott an.

Ein letzter Gedanke zur Frage: Bei vielen Formen des Leids kann man nicht von kollektiver oder persönlicher Schuld reden. Viele stellen die Warum-Frage, weil sie meinen, sie stünden unter Gottes Strafe. Aber Not, Leid oder Krankheit sind nicht immer persönliche Strafe Gottes sondern gehören zum Lauf einer gefallenen Welt. Die Sünde Adams, der wir folgen, hat Leid und Tod die Türen geöffnet und heute leben Nichtchristen und Christen in einer Welt, in der Leid und Not sich ausgebreitet hat. Niemand bleibt ganz davon verschont.

Pastor Saeed Abedini, der wegen seinem Glauben seit weit über 2 Jahren in einem iranischen Gefängnis schmachtet, schreibt an seine kleine Tochter. Auch sie stellt die Frage Warum? (Why?). Saeeds Antwort ist: Frage: Wer? (Who?) Zitat:

„Die Antwort auf „Warum?“ ist „Wer?“ WER hat die Kontrolle? Der Herr Jesus Christus hat die Kontrolle!“

Diese Antwort unterstreicht die Einstellung Jeremias: „Herr, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir rechte“

Lasst uns Gott alle Fragen stellen, die wir im Herzen haben. Und lasst uns Ihm Recht geben. Er hat und behält die Kontrolle!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Warum und wie lange noch??? (1)

Warum? Wie lange noch?

„O Herr, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir rechte;
dennoch will ich über deine Rechtsentscheide mit dir reden:
Warum ist der Weg der Gottlosen so erfolgreich
und bleiben alle, die treulos handeln, unangefochten?“ (Jeremia 12:1)
„Wie lange soll das Land noch trauern
und das Gewächs auf dem ganzen Feld verdorren?“ (Jeremia 12:4)

Mit Mose, David, Asaph, Korah und vielen anderen fragt auch Jeremia den Herrn: Warum, Herr und wie lange noch? Allein die Tatsache, dass sie fragen, macht Mut! Wir dürfen Gott fragen. Wir dürfen Ihm alle Fragen stellen, die wir haben und Er ist nicht beleidigt. Nein, wir müssen die „Warum“ Frage nicht in eine vergeistlichte „Wozu“ Frage abändern. Die dürfen wir auch stellen, aber auch alles andere. Gott kann damit umgehen!

Wenn wir fragen, dann lasst uns fragen mit der Einstellung Jeremias. Seine Grundeinstellung – egal wie Gott antworten wird – ist: „Herr, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir rechte
Jeremia dachte, den Gottlosen ging’s gut. Der Schreiber von Psalm 73 dachte, allen Menschen ohne Gott ging’s gut. Aber das stimmt ja nicht. In Zeiten der Anfechtung und Not sind unsere Einschätzungen oft getrübt durch unsere eigenen, schweren Erfahrungen. Dann fragen wir „Warum“ weil wir denken: allen anderen geht es besser.
  • Paul Getty starb 1976 als steinreicher Mann. 1966 war er angeblich die reichste Privatperson der Welt. Er konnte sich jeden Wunsch erfüllen. War er glücklich oder zumindest sorglos?
  • Paul Getty war als Geizhals bekannt, 5x verheiratet und hatte fünf Söhne von vier verschiedenen Frauen. 
  • Seine Frauen hielten es nicht bei ihm aus und bezeichneten ihn als brutal und geizig. 
  • Wenige Jahre vor seinem Tod wurde sein Enkel entführt und Getty erhielt eine Lösegeldforderung über mehrere Millionen Dollar. Da er nicht an die Echtheit der Entführung glaubte, weigerte er sich, zu zahlen. Erst als ihm Monate später das Ohr seines Enkels per Post zugeschickt wurde, war Getty bereit, soviel zu zahlen, wie er steuerlich absetzen konnte. Den Rest verlieh er – zu 4% verzinst – an seinen Sohn. 
  • Der Enkel kam frei und wollte sich bei seinem Opa bedanken, der aber das Telefongespräch nicht annahm. 
  • Der Enkel verkraftete das Trauma der Entführung nie, wurde suchtmittelabhängig und nahm sich im Februar 2011 das Leben. 
  • Paul Getty selbst starb mit 83 Jahren an Krebs. 
  • Beschrieben wird er von vielen als der reichste, selbstsüchtigste und einsamste Mann der Welt.
Jeremia und der Psalmist hatten Fragen und, weil sie dachten, Menschen ohne Gott ging es besser im Leben. Der Psalmist kommt nach einigem Überlegen zu einer wichtigen Erkenntnis: (Auszüge aus Psalm 73:17-28)

Bis ich eines Tages in Gottes Heiligtum kam und darüber nachdachte, wie ihr Leben endet.
In einem Augenblick sind sie fort, und ihr Ende wird schrecklich sein.
Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, wirst du sie auslöschen, Herr, wenn du dich erhebst.
Da erkannte ich, wie verbittert ich war und welcher Zorn in mir aufstieg, als ich all dies sah.
Doch ich gehöre noch immer zu dir, du hältst meine rechte Hand.
Du wirst mich nach deinem Rat leiten und mich schließlich in Ehren aufnehmen.
Wen habe ich im Himmel außer dir? Du bist mir wichtiger als alles andere auf der Erde.
Bin ich auch krank und völlig geschwächt, bleibt Gott der Trost meines Herzens, er gehört mir für immer und ewig.
Die aber, die dich verlassen, werden umkommen, denn du vernichtest alle, die sich von dir abwenden.
Doch mir geht es gut, weil ich mich nahe an Gott halte! Ich setze meine Zuversicht auf den allmächtigen Herrn, von seinen wunderbaren Werken will ich allen erzählen.

Alles Glück der Erde verschwindet in einem Moment und ist vorbei – für immer! Es ist Verbitterung, wenn wir andere für ihr Glück beneiden. Unser Reichtum ist nicht Gesundheit und Wohlstand, sondern, dass Gott uns festhält, leitet und in Ehren in Seine Herrlichkeit aufnimmt. ER ist wertvoller – schon auf Erden und erst recht im Himmel! Wer sich an Gott hält, gewinnt auf ganzer Ebene. Wer Gott vernachlässigt ist der große Verlierer.

In Zeiten der Anfechtung und Not sind unsere Beurteilungen oft getrübt durch unsere eigenen Erfahrungen. Dann fragen wir „Warum“ weil wir denken: allen anderen geht es besser. Tatsache ist: Mit Gott geht es uns immer besser als ohne Ihn.

Trotzdem antwortet Gott Jeremia auf die WARUM Frage. Mehr darüber morgen und im Seitenfenster. (Predigt vom vergangenen Sonntag)

Dienstag, 24. Februar 2015

Eleanore Roosevelts Gebet

Am 5. Februar fand in den USA das regelmäßige Gebetsfrühstück statt, zu dem jährlich über 3000 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet werden. Im Februar zitierte der amerikanische Präsident das Gebet der Ehefrau des ehemaligen US Präsidenten, Franklin D. Roosevelt, mit den Worten: „Lass unsere Aufgaben zu groß für uns sein, so dass sie uns zu Dir hintreiben, zu Deiner Stärke.“

Dann fügte Obama – sicherlich mit einem Augenzwinkern – hinzu: „Ich habe mich manchmal gefragt, ob Gott dieses Gebet nicht ein wenig zu wörtlich genommen hat.“

Im Zusammenhang gelesen, machte Eleanore Roosevelt noch weitere Aussagen in ihrem Gebet:
“Vater, der du eine Unruhe in unsere Herzen gelegt hast, die uns alle auf die Suche schickt nach dem, was wir nie vollständig finden werden – verhindere, dass wir mit dem zufrieden sind, was wir aus dem Leben machen. Ziehe uns weg von einer Grundzufriedenheit und richte unsere Augen auf ferne Ziele. Lass unsere Aufgaben zu groß für uns sein, so dass sie uns zu Dir hintreiben, zu Deiner Stärke. Befreie uns von Sorgen und Selbstmitleid. Zeige uns das Gute, das uns verborgen ist und das Gute, das in der Welt versteckt liegt. (...) Rette uns von uns selbst und gib uns eine Vision für eine neue Welt.“ (Eigenübersetzung)

Egal, wie man das Gebet dieser Präsidentengattin verstehen möchte, trifft es doch einen Nerv in allen, die Jesus lieben und Sein Reich kommen sehen möchten. Sie betet: 
  • „Verhindere, dass wir mit dem zufrieden sind, was wir aus dem Leben machen.“ 
Das ist ein durchaus biblischer Wunsch. Hätte der reiche Kornbauer das von Herzen gebetet, wäre er nicht als Narr bezeichnet worden. Und ich stelle mich darunter und frage: Was habe ich aus meinem Leben gemacht, oder was mache ich aus meinem Leben? Ist meine Zufriedenheit gegründet in Jesus oder in dem, was ich aus meinem Leben mache?
  • Ziehe uns weg von einer Grundzufriedenheit und richte unsere Augen auf ferne Ziele.
Auch hier sehe ich eine Übereinstimmung mit Gottes Wort und Willen. Bin ich zufrieden mit meinem geistlichen Zustand oder habe ich den gesegneten Hunger (nicht Appetit, sondern Hunger) nach Seiner Barmherzigkeit? Solcher Hunger soll nach Gottes Verheißung in Matthäus 5:6 gestillt werden. Habe ich Gott geschenkte Fernziele in meiner Jesus-Nachfolge und bin ich bereit, alles aufzugeben, um diese Gott geschenkten Fernziele zu erreichen?
  • Lass unsere Aufgaben zu groß für uns sein, so dass sie uns zu Dir hintreiben, zu Deiner Stärke.
Das ist mit Sicherheit ein Gebet im Willen Gottes. Er ruft uns in Sacharja 4:6 zu: „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist! spricht der Herr der Heerscharen.”
Kleine Ziele, überschaubare Aufgaben – die gehen wir auch ohne Gebet und Gottvertrauen an. Folge: sie verdorren und bleiben fruchtlos – auch wenn wir’s nicht wahrhaben wollen. Die Frucht mag aussehen wie Weizen – ist aber nur Unkraut. Es sind die wahrhaft göttlichen Aufgaben, die uns auf unsere Knie und in die Arme Gottes treiben. William Carey hatte das verstanden, als er sagte: „Erwarte große Dinge von Gott, wage große Dinge für Gott!“
  • Befreie uns von Sorgen und Selbstmitleid.
Biblisch! Unbedingt biblisch! Sind es nicht in der Regel Sorgen und Selbstmitleid, die uns davon abhalten, Großes von Gott zu erwarten und Gott um Aufgaben zu bitten, zu groß für uns aber immer noch klein für Ihn? Sorgen, dass wir es nicht schaffen oder blöd dastehen ... Selbstmitleid, dass wir irgendwo zurückschrauben, aufgeben müssen, um Gott und Seinem Reich die Priorität in unserem Leben einzuräumen, die Er von uns fordert. Herr, befreie uns von Sorgen und Selbstmitleid.
  • Und schließlich: Rette uns von uns selbst und gib uns eine Vision für eine neue Welt.“
Sollte das unser Herzengebet werden, kann man nur warnen. Vorsicht! Die Erhörung dieses Gebets wird Leben auf den Kopf stellen. Wenn der Herr uns von uns selbst rettet, wird ER durch uns zum Vorschein kommen. Und wenn der Herr uns eine Vision für Seine neue Welt gibt ... kaum auszudenken. Was machen wir dann in dieser vergänglichen Welt mit unserem Geld ... mit unserer Zeit ... mit unserer Kraft ... mit unseren Fähigkeiten ...? Wofür atmen wir dann in dieser Welt ein und anschließend wieder aus? Wofür legen wir uns abends ins Bett und stehen morgens auf? Für die Vision, die Er uns gegeben hat von Seiner neuen Welt.

Ob Eleanore Roosevelt das alles so gemeint hat, muss unbeantwortet bleiben. Aber Du ... und ich? Sind wir bereit, diese biblisch korrekten Gebete mitzubeten und darauf zu hoffen, dass Gott sie erhört und unser Leben umkrempelt?

Bete! Bete die Aussagen von Eleanore Roosevelt und schütte Dein Herz vor Gott aus! Bete alleine und bete mit anderen. Suche Gott – und Du wirst Ihn finden! (Jeremia 29:13)

Montag, 23. Februar 2015

Wenn Menschen gottlos werden

Von dem französischen Dichter, Antoine de Saint-Exupéry, stammen folgende Worte:

Wenn Menschen gottlos werden, dann sind . . .
... Regierungen ratlos,
... Lügen grenzenlos,
... Schulden zahllos,
... Besprechungen ergebnislos,
... dann ist Aufklärung hirnlos,
... sind Politiker charakterlos,
... Christen gebetslos,
... Kirchen kraftlos,
... Völker friedlos,
... Sitten zügellos,
... Mode schamlos,
... Verbrechen maßlos,
... Konferenzen endlos,
... Aussichten trostlos.“

Hat er nicht recht? Das fällt einem vielleicht gar nicht so sehr auf, wenn die Zeiten einfach sind und die Sonne scheint. Aber in unseren Tagen scheint man jeden einzelnen Punkt nachvollziehen und mit aktuellen Beispielen belegen zu können.

Was aber, wenn Menschen ihre Gottlosigkeit aufgeben? Was, wenn Menschen ihre Beziehung zu Gott erneuern und ihren Glauben vertiefen? Man kann die Liste durchgehen und sehen, was das rauskommt. Auch die Bibel spricht zu dieser Frage. In 5 Mose 4:6 heißt es über Gottes Wort:


„Haltet euch an diese Gebote, und befolgt sie;
dann werden die anderen Völker sehen,
wie weise und klug ihr seid.
Wenn sie von euren Gesetzen hören, werden sie sagen:
"Dieses große Volk besitzt Weisheit und Verstand!"

Und Sprüche 14:34 fügt hinzu:

„Gerechtigkeit erhöht ein Volk;
aber die Sünde ist der Leute Verderben.“

Auf unser Volk haben wir nur einen begrenzten Einfluss. Unser Leben aber können wir gestalten, wie wir möchten. Hier haben wir die Wahl, durch zunehmende Distanz zu Jesus immer ratloser, charakterloser, gebetsloser, kraftloser, friedloser, zügelloser, schamloser und trostloser zu werden, oder die Nähe Jesu mit mehr Intensität zu suchen und das Gegenteil zu erfahren.
 

Wer sich für Letzteres entscheidet, schließt sich denen an, deren Leben erfüllt ist. Erfüllt von Jesus, Seiner Stärke, die durch Freude an Ihm kommt.

Herrliches Leben mit Jesus! Herrliche Nähe bei Ihm!

Sonntag, 22. Februar 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext: Jeremia 12:1:17
 
1 O Herr, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir rechte; dennoch will ich über [deine] Rechtsentscheide mit dir reden: Warum ist der Weg der Gottlosen so erfolgreich und bleiben alle, die treulos handeln, unangefochten?
2 Du hast sie gepflanzt, sie schlagen auch Wurzeln, sie gedeihen und bringen sogar Frucht. Du bist zwar ihrem Mund nahe, aber fern von ihrem Herzen!
3 Doch du, o Herr, du kennst mich, du durchschaust mich, du prüfst, wie mein Herz zu dir steht. Reiße sie wie Schafe hin zur Schlachtbank und weihe sie für den Tag der Schlachtung!
4 Wie lange soll das Land noch trauern und das Gewächs auf dem ganzen Feld verdorren? Infolge der Bosheit derer, die darin wohnen, werden Vieh und Vögel weggerafft; denn sie sagen: Er wird unser Ende nicht sehen!
5 Wenn du mit Fußgängern gelaufen bist und sie dich müde gemacht haben, wie willst du dann mit Rossen um die Wette laufen? Und wenn du dich nur in einem friedlichen Land sicher fühlst, was willst du tun im Dickicht des Jordan?
6 Denn auch deine Brüder und das Haus deines Vaters sind treulos gegen dich gewesen; sie haben dir aus voller Kehle nachgeschrien. Glaube ihnen nicht, wenn sie auch freundlich mit dir reden!
7 Ich habe mein Haus verlassen, mein Erbe verstoßen; ich habe den Liebling meiner Seele in die Hand seiner Feinde gegeben.
8 Mein Erbteil ist mir geworden wie ein Löwe im Wald; es hat seine Stimme gegen mich erhoben, darum hasse ich es.
9 Ist mein Erbteil für mich zu einer Hyänenhöhle geworden, um die sich die Raubvögel ringsum scharen? Geht hin und versammelt alle Tiere des Feldes; bringt sie herzu, damit sie fressen!
10 Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet und meinen Acker zertreten; meinen kostbaren Acker haben sie zur öden Wüste gemacht.
11 Man hat ihn verheert; verwüstet trauert er vor mir. Das ganze Land liegt wüst, denn niemand nahm es sich zu Herzen.
12 Über alle kahlen Höhen der Steppe sind Zerstörer gekommen; denn das Schwert des Herrn frißt von einem Ende des Landes bis zum anderen; da gibt es keinen Frieden für alles Fleisch.
13 Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet, sie haben sich abgemüht und doch nichts erzielt; so
14 So spricht der Herr über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich meinem Volk Israel gegeben habe: Siehe, ich will sie aus ihrem Land herausreißen, und ich will das Haus Juda aus ihrer Mitte wegreißen.
15 Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, will ich mich wieder über sie erbarmen und will sie wieder heimführen, jeden zu seinem Erbteil und jeden in sein Land.
16 Und es wird geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes eifrig gelernt haben, so daß sie bei meinem Namen schwören: »So wahr der Herr lebt!«, so wie sie mein Volk auch gelehrt haben, beim Baal zu schwören, so sollen sie inmitten meines Volkes aufgebaut werden;
17 wenn sie aber nicht gehorchen wollen, so will ich ein solches Volk endgültig ausrotten und vertilgen! spricht der Herr. Bibeltext der Schlachter
 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung
Predigt 
 Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr 

Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat:
 "Ich habe keine Ahnung, warum ich soviel leiden muss. 
Was ich aber weiss, ist, dass Gott entschlossen ist, 
aus dir und mir Meisterstücke zu machen." 
  (Richard Wurmbrand)

"Warum stoßen uns schlimme Dinge zu, 
wenn Gott unser Beschützer ist? 
Was Sie und ich für eine absolute Katastrophe halten, 
hält Gott vielleicht für ein Problem 
mit dem Stellenwert eines Pickels auf der Nase, 
der wieder vergeht."   
(Max Lucado)