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Samstag, 25. April 2015

Auch andern ging es so (Depri-Jeremia, Teil 2)

Gestern haben wir gesehen, dass selbst große Propheten, wie Jeremia einer war, in Depris versinken konnten. Jeremia fand eine hilfreiche Medizin: Er breitete alles vor Gott aus, nannte Situationen beim Namen. Er meditierte über Gott ... und kam ins Singen!

Allerdings hat Jeremia nicht den Rest seines Lebens singend verbracht. Sein Leben wurde nicht einfacher. Vermutlich starb er als Märtyrer. Aber Gott gab ihm immer wieder ein neues Lied auf seine Lippen.

Nicht immer wendet sich Niedergeschlagenheit innerhalb von 3 Bibelversen zu einem Lied. Im Fall von Hiob brauchte es ein ganzes Buch – aber dann sang auch er:

Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen,
aber nun hat mein Auge dich geseh’n ...

Christen, die durch Zeiten der Niedergeschlagenheit gehen, dürfen Mut fassen. Manche schämen sich und denken: „Solch eine Niedergeschlagenheit, so eine Depression darf mir als Christ doch eigentlich gar nicht zustoßen.“ Das Gegenteil ist der Fall. Viele gottesfürchtige Menschen in der Bibel waren aus den verschiedensten Gründen abgrundtief betrübt, ja, sogar selbstmordgefährdet. (Keiner von ihnen verübte Suicid!) Und es waren nicht nur Menschen zur Zeit der Bibel, die diese seelischen Kämpfe hatten.

Martin Luther kämpfte mit Depressionen! Einmal schrieb er:
  •  „Mehr als eine Woche lang war ich den Toren der Hölle und des Todes nahe. Ich zitterte an allen Gliedern. Christus war mir verloren. Ich war hin- und hergeschüttelt von Verzweiflung und Gotteslästerung.“
C.S. Lewis, Autor der „Chroniken von Narnia“ und vieler anderer Bücher litt unter Depressionen. Ebenso John Wesley, Erweckungsprediger und Gründer der Methodistischen Kirche. Georg-Friedrich Händel, Komponist des Messias Oratoriums, galt als depressiv. Auch Charles H. Spurgeon aus England, Prinz der Prediger genannt wegen seiner gewaltigen und fruchtbaren Predigten, schreibt über eine Zeit in seinem Leben:
  • "Vor einigen Jahren kam eine furchtbare Depression über mich. Es ging mir nicht gut, mein Herz verzagte. Ich litt körperlich, aber viel mehr noch seelisch, denn mein Geist war überwältigt.“
Man könnte viele andere namhafte Personen aus dem Reich Gottes nennen, die wie Jeremia, mit viel Schwermut und Leid durchs Leben gehen mussten.

Aber Gott war ihr erster Ansprechpartner in Zeiten der Not. Wie Jeremia sprechen sie Ihm ihr Vertrauen aus.
  • Du, Herr, stehst mir bei wie ein mächtiger Held!
  • Du allmächtiger Gott kennst mich ganz genau!
  • Dir, Herr, habe ich meinen Fall anvertraut!
  • Singt dem Herrn und lobt ihn, denn ER rettet!
Das Gegenmittel gegen Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit –im Alltag und im Dienst für Jesus ist: FOKUS!

Für Jeremia war es der Blick auf den Gott, der ihn gerufen hatte!
Für uns ist des der Blick auf Jesus, der uns gerufen – und gerettet hat!

Richte den Blick nur auf Jesus! 
Schau voll in Sein Antlitz hinein!
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
und im Licht Seiner Herrlichkeit klein!

Freitag, 24. April 2015

Der Depri-Jeremia

Ich beneide Jeremia nicht um den Inhalt seiner Predigten. Ich beneide ihn auch nicht um den Herzenszustand seiner Zuhörer. Erfolglosigkeit im Dienst blieb auch bei einem großen Propheten wie Jeremia einer war nicht ohne Spuren. In seinen Predigten hört sich Jeremia sehr mutig an. Aber in Jeremia 20: 7+8 lässt er uns in sein Herz blicken: 

O Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen. Du hast mich überwältigt und den Kampf gewonnen. Für alle Welt bin ich zur Zielscheibe des Spottes geworden - tagaus, tagein. Wann immer ich auch rede, immer muss ich rufen: »Gewalt und Zerstörung kommt über euch!« Die Worte des Herrn haben mir nur Schmach und Schande eingebracht.

Innerlich ist Jeremia ein gebrochener Mann; nicht zerbrochen oder zerstört – aber gebrochen. Er trauert, er kämpft, er weint, er fühlt sich schwach, depressiv! Wie aber reagiert Jeremia in solch einer Zeit heftigster Anfechtungen, Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit? 

Aber der Herr steht mir zur Seite. Er ist ein starker Held. Darum müssen meine Feinde stolpern und können mich nicht besiegen. Voller Enttäuschung müssen sie einsehen, dass ihre Pläne misslungen sind. Sie erleiden eine Schmach, die ewig unvergessen bleiben wird. Herr, Allmächtiger, der du den, der sich zu dir hält, bis ins tiefste Innere prüfst: Lass mich erleben, wie du Rache an ihnen nimmst, denn ich habe meine Sache in deine Hände gelegt. Singt Lieder für den Herrn und lobt ihn! Denn er rettet den Armen aus der Gewalt seiner Feinde. (Jeremia 20:11-13)

Jeremias Gegenmittel gegen Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit – im Alltag wie auch im Dienst für Jesus ist:  FOKUS!

In seiner Mutlosigkeit reißt er seine Augen weg und blickt auf zu Gott! Wie für andere auch, etwa: Elia, Hiob, Hannah – hatten fand auch Jeremia bei Gott Hilfe. Das redet zu uns heute: Bei all den vielen Möglichkeiten, die wir heute haben, vergessen wir manchmal unsern ersten Ansprechpartner für alle Nöte: Gott. Jeremia hatte gar keinen anderen – also wendet er sich an Gott. Er erinnert sich und spricht diese Erinnerung als Gebet und Vertrauenserklärung vor Gott aus:
  • Vs 11: Du, Herr, stehst mir bei wie ein mächtiger Held!
  • Vs 12: Du, Herr, allmächtiger Gott, du prüfst die Menschen, die dir dienen, du kennst sie ganz genau.
  • Dir, Herr, habe ich meinen Fall anvertraut!
Und dann sehen wir in Vs 13, wohin es führt, wenn Gott unser erster Ansprechpartner in der Not ist.
  • Singt für den Herrn und lobt ihn! Denn er rettet den Armen aus der Gewalt boshafter Menschen.
Hört sich das noch nach Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit an, nach Aufgeben oder Hinschmeißen?

Wenn Niedergeschlagenheit und  Mutlosigkeit dein Herz erfüllen wollen, dann gib NICHT auf und schmeiß' NICHT hin. Wenn  solche Gedanken kommen, musst Du es machen wie Jeremia.
Du MUSST Gott suchen.
Wenn Hoffnungslosigkeit dich überkommt: Du MUSST Gott suchen (musst im Sinne von: darfst! ... kannst ... DAS ist der Weg!)
Jeremia flieht zum Herrn, mediert darüber, was der Herr ihm bedeutet, fasst sein Leid in Worte und breitet es vor dem Herrn aus ... und kommt vom Klagen in die Anbetung und ins Singen!

Vielleicht erscheint dir das fremd und unrealistisch, vielleicht wie eine Formel, ein frommes Klischee. Wenn so, dann wirst Du nie vom Gegenteil überzeugt werden, bis dass Du es selbst ausprobiert hast.  Mach's wie Jeremia. Und wenn Du es alleine nicht schaffst, such Dir jemanden, der Jesus gut kennt und geht den Jeremiaweg gemeinsam.

Donnerstag, 23. April 2015

Kieselsteinchristen

Kieselsteinchristen? Was ist das denn nun schon wieder? Das ist das Schlagwort, das mir in den Sinn kam, als wir am vergangenen Samstag das Flachdach unseres Gemeindehauses von Kieselsteinen befreiten. Die Hauptarbeit war bereits 3 Wochen vorher erledigt worden – so dachten wir. Es waren nur noch wenige qm Kies, die entfernt werden mussten. Aber die hatten es in sich!

Über 20 Jahre lang hatten diese Kieselsteine auf dem Dach verbracht. Immer an derselben Stelle. Sie hatten Sonne und Sturm gemeistert und sich nicht vom Fleck bewegt. Immer, wenn die Teerpappe unter ihnen durch die brütende Sommerhitze aufgeweicht wurde, drückte das Gewicht der Kieselschicht die untersten Kiesel tiefer in die Dachpappe hinein. Dazu kamen über 20 Jahre Staub, der auf und um die Kiesel fiel und mit dem nächsten Regen in die Ritzen gespült wurde. Und so wurden nicht nur einzelne Steine, sondern ganze Kieselflächen tief in Teerpappe und Staubschicht einzementiert. Und das musste jetzt weg.

Es war harte Arbeit, Muskelarbeit, Knochenarbeit, aber wir haben es geschafft. Manche Steine waren so fest in Dreck und Teer verankert, dass sie durch die Schaufeln förmlich durchgeschnitten wurden. Die Hälfte kam weg, die Hälfte blieb. Und während wir uns mühten, kam mir der unübersehbare Vergleich zu Kieselsteinchristen.

Kieselsteinchristen sind oft schon lange am selben Ort. Sie haben Stürme und Hitze gemeistert, sind unbeweglich geblieben und sind stolz darauf. Aber besser wäre es für sie gewesen, wenn der Wind, der weht, wo Er will, sie ein bisschen hin und her geweht hätte. Dann wären sie jetzt nicht so tief gesunken, hinein in den Teer der Unbeweglichkeit, in die Klebrigkeit der Gesetzlichkeit oder in Steifheit aus Angst vor Veränderung. Ja, hätten sie den Wind, der weht, wo Er will, an sich ran kommen lassen, dann hätte der Staub der Tradition und das grüne Moos der Selbstzufriedenheit sie nicht so leicht mit ihrem Schleier überziehen können. So aber ähneln sie auffallend den Kieselsteinen auf unserem Gemeindedach.

Ach, wie störrisch diese Steine waren; wie sie uns das Leben und die Arbeit erschwert haben. Hätten sie den Wind, der weht, wo Er will, mal über sie hinweg und auf sie herab blasen lassen, dann wären sie kooperativ gewesen, was die Arbeit am Hause des Herrn anging. So aber waren sie Hindernisse, die das Werk am Haus des Herrn verlangsamten, unnötige Kräfte kosteten und Frust und Blasen hervorriefen.

Viele Steine ließen sich irgendwie, mit viel Arbeit, Zeit und Mühe entfernen aus dem klebrigen Grund, in dem sie gefangen waren. Andere zerbrachen, weil sie festhalten wollten, was nicht mehr für sie gedacht war.

Die Kieselsteine haben zu mir gesprochen. Ich möchte NICHT werden, wie sie. Ich möchte nicht festkleben, weder im Teer der Gesetzlichkeit noch in einer Ansammlung von unnötigen Traditionen. Ich möchte auch nicht dulden, dass eine Staubschicht von Gleichgültigkeit oder Schläfrigkeit sich auf mich legt. Viel lieber will ich Ausschau halten und mich ausstrecken nach dem immer wiederkehrenden Wind, der weht, wo Er will, und der Erfrischung und Leben bringt. Es ist der Wind, der mich bewegt, manchmal etwas durchrüttelt und die neue Staubschicht immer wieder mal wegbläst. Außerdem verhindert dieser Wind, dass ich irgendwo festklebe oder unbeweglich werde, „weil es immer schon so war“.

Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen;
aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht.
So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“
(Johannes 3:8)

Mittwoch, 22. April 2015

Auf alle mögliche Weise ...

Höchst interessante Berichte und packende Gebetserhörungen fand ich in einer alten Ausgabe von „DMG informiert“, der Veröffentlichung der DMG. In mehreren Artikeln ging es um Kommunikation. Im Leitartikel weist Monika Mench darauf hin, dass weltweit 67 Millionen Kinder keine Schulbildung haben. Die globale Finanzkrise erreicht auch Entwicklungsländer, und führt dazu, dass Kinder aus der Schule abgemeldet werden. Geht es so weiter, steigert sich bis 2015 die Zahl der Kinder, die weder lesen noch schreiben können auf 72 Millionen. Vor drei Jahren waren 796 Millionen Erwachsene Analphabeten (17% der erwachsenen Weltbevölkerung); zwei Drittel davon Frauen. 

Wie verkündigt man diesen Menschen das Evangelium? Sicher nicht durch Verteilen von Bibeln, Traktaten oder Bibelfernkursen.

Diesselbe Monatsausgabe berichtet über die Arbeit unter Beduinen. Diese Frage hat mich oft bewegt: Wie bringen wir Beduinen die Botschaft von Jesus; Volksgruppen, die sich ein paar Monate an einer Oase aufhalten und dann wieder weg sind. Ja, das gibt es noch! Während Lesen und Schreiben nicht die beherrschenden Kommunikationsformen unter Beduinen sind, sind Handys alltäglicher Gebrauchsgegenstand. Nicht nur Handys – Smartphones! (Nicht mal ich habe bis heute eins!) Über diese Smartphones – so der Bericht – kommt Schlechtes in die Oasen, aber auch viel Gutes. Eine biblische Hörgeschichte in mp3 Form war der Renner unter einigen der Beduinen. Per Bluetooth gelingt die Verbreitung von Handy zu Handy. In einer Kultur, in der Hören und Erzählen die vorherrschende Form der Kommunikation ist, braucht es nicht lange, bis die Geschichten verinnerlicht sind und weitererzählt werden.

Im Leitartikel schreibt Monika Mench, dass 2/3 der Weltbevölkerung die schriftliche Form der Kommunikation (Buch, Zeitschrift, etc.) nur wenig oder gar nicht gebrauchen, dass aber die Medien wie Radio, Internet, Fernsehen und Ähnliches weite Verbreitung finden.

Wenn ich so etwas lese, muss ich daran denken, dass es in den ersten Jahrhunderten keine Bibel gab, wie wir sie kennen: 66 Bücher, schön gebunden. Das meiste lief über Predigten in Gemeinden und durch persönliches Zeugnis. Erst seit Luther begann die Bibel ihren Triumphzug. Bis dahin war die geisterfüllte Predigt und das persönliche Zeugnis gefragt.

In 1. Korinther 9:19-23 schreibt Paulus beeindruckende Worte:
Denn obwohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr Menschen zu gewinnen. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne; de­nen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz – obwohl ich vor Gott nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen –, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind. Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. Dies aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

Die Frage ist nicht: Sollte man Internet, Handy oder mp3 zur Verkündigung nutzen, oder sollte man bei der bekannten Art der Predigt bleiben und Bibeln verschenken? Paulus hätte geantwortet: „Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.“ Das eine tun – das andre nicht lassen. Lasst uns nicht an den Möglichkeiten vorübergehen, die Gott uns heute schenkt. Luther hat das auch nicht getan. Lasst uns auf alle Weise Jesus verkündigen – durch Predigten, alle möglichen Medien – und unser gelebtes und gesprochenes Zeugnis!

Dienstag, 21. April 2015

Leonard Ravenhill: „Gebet“ (Teil 6/Schluss)

Heute geht es um den letzten Eintrag unsere „Leonard Ravenhill Gebetsserie.“ Ich meine, das Thema heute geht von allen Themen am meisten unter die Haut. Hier Ravenhills Beitrag:

Warum haben wir keine Erweckung?

In den Bergen von Wales gibt es einen Ort, an dem sich drei oder vier junge Männer, nur achtzehn bis neunzehn Jahre alt, Nacht für Nacht zum Gebet versammelten. Sie taten alles Menschenmögliche, um durch anhaltendes Gebet die Voraussetzungen zu schaffen, damit Gott Erweckung schenken konnte.

Wenn Sie in Ihrer Gemeinde Erweckung wünschen und meinen, dass sie ohne jegliches Opfer, jegliche Unbequemlichkeit kommt, dann können Sie es vergessen. Erweckung hat ihren Preis.

Es gibt einen einfachen Grund dafür, warum wir keine Erweckung in unserem Land haben: Wir sind damit zufrieden, ohne Erweckung zu leben. Wir trachten nicht nach Gott, wir trachten nur nach Erlebnissen, nach großangelegten Evangelisationen, nach besonderen Wohltaten Gottes.

In 4. Mose 11 betet Mose zu Gott: "Warum finde ich keine Gnade vor deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volkes auf mich legst? Ich vermag das Volk nicht allein zu tragen, es ist mir zu schwer. Willst du aber doch so mit mir tun, so töte mich lieber."

Sind Sie bereit, so für ihr Volk einzutreten? Lieben Sie Ihr Volk so, dass Sie sagen würden: "HERR, gib uns eine Erweckung oder töte mich!"? Patrick Henry betete: "HERR, gib mir Freiheit oder den Tod!" Meinen Sie nicht, dass Sie endlich so entschieden beten sollten, "HERR, gib uns Erweckung oder lass mich sterben!"?

In 1. Mose 30 geht Rahel zu Jakob und fleht verzweifelt: "Schaffe mir Kinder, oder ich sterbe." Sind Sie bereit, Gott so dringlich um die Geburt geistlicher Kinder - um Bekehrung und Wiedergeburt in Ihrem Volk zu bitten?

Wir haben gesagt, dass Gebet Dinge verändert. Aber nein. Gebet verändert nicht Dinge, sondern Menschen! Und durch veränderte Menschen verändert Gott Dinge. Wir möchten am liebsten die Arbeit einem Engel überlassen. Aber Gott sagt: "Tue du es - aus meinem Vermögen und aus meiner Kraft!"

Wir müssen werden wie Hanna, die fastete und betete und mit ihrer Not zum Herrn kam.

Jesus, der Sohn Gottes, machte das Gebet zu seiner Gewohnheit. Paulus wusste sich trotz seiner Herkunft und seiner Intelligenz vom Gebet abhängig, weil er seine Schwachheit erkannt hatte.

David, der König, nannte sich selber einen elenden Menschen und schrie zum HERRN.

Hanna betete um einen Sohn und wurde die Mutter eines Propheten. Die Gebete einer Handvoll junger Männer lösten eine Erweckung aus.

Es gibt nichts, was mehr Veränderung schafft als das Gebet.

Wollen Sie nicht heute damit beginnen?

Montag, 20. April 2015

Klopp, Müller-Wohlfahrt und der Prophet Jeremia

Was haben die Drei gemeinsam? Sicher nicht allzu viel. Aber es gibt doch eine Gemeinsamkeit, zumindest in einem Bereich.

„Ich habe immer gesagt, in dem Moment, wo ich das Gefühl habe, dass ich nicht mehr der perfekte Trainer für diesen außergewöhnlichen Verein bin, würde ich das sagen“ Quasi mit diesen Worten bat Jürgen Klopp vor weniger als einer Woche um eine Vertragsauflösung, erhielt sie und ist ab Sommer nicht mehr an Borussia Dortmund gebunden.

"Nach dem Champions League-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Porto wurde aus uns unerklärlichen Gründen die medizinische Abteilung für die Niederlage hauptverantwortlich gemacht" erklärt der 72jährige Mannschaftsarzt, Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, des FC Bayern München. 40 Jahre lang hat er die Mannschaft betreut. Jetzt betrachtet er das über 40 Jahre hinweg gewachsene Vertrauensverhältnis als zerstört und legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Der Verein tat nichts, um ihn umzustimmen.

Über 2500 Jahre vorher machte sich eine andere wichtige Person des öffentlichen Lebens Gedanken über einen Rücktritt mit sofortiger Wirkung: Der jüdische Prophet Jeremia!

Seine Predigt war Gericht! Mahnung zur Umkehr! Nennung von Sünde! Ruf zur Buße! Das Ergebnis: Spott, Gelächter, Verfolgung, Folter, Demütigung, Knast und trocken Brot.  „Ich will nicht mehr!“ klagt Jeremia. Wen wunderts?

„Ich will nicht mehr an Ihn denken 
und nicht mehr in seinem Namen reden! 
Doch da brannte es in meinem Herzen, 
als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen,
und ich wurde müde, es auszuhalten; ja, ich kann es nicht.  
(Jeremia 20:9)

Jeremia dachte sich: Ich vergesse Gottes Auftrag, ich sage nichts mehr!  Ich sage nichts gegen Gott – aber ich sag’ auch nichts mehr für Ihn! Ich verleugne Ihn nicht – aber ich bekenne Ihn auch nicht! Ich bin einfach still. Es macht ja eh keinen Unterschied, ob ich rede oder nicht. Nichts wäre anders, würde ich schweigen. Ich höre auf! 
Mit diesen Gedanken stand er nicht alleine.

Diener Gottes zu andern Zeiten haben ähnlich gedacht und wollten das Handtuch werfen. Petrus sagte in seiner Niedergeschlagenheit: Ich geh zurück zu dem was ich kann: Fischen. Demas überlegt sich in einer Krise: Ich fühle Gottes Liebe nicht mehr, ich geh’ zurück in mein altes Leben. Der Kurzzeitmissionar, Johannes Markus jammert: Ich wusste nicht, dass der Dienst für Jesus so kräftezehrend ist. Ich geh zurück nach Hause. Ähnlich reagiert Jeremia in einer Krise: Ich will nicht mehr ... genug Gericht!

Aber wie soll das gehen? Beim Kloppi und beim Müller-Wohlfahrt die bitten einfach um eine Vertragsauflösung ... die Vereine sagen: Ja und bedanken sich möglicherweise noch für die treuen Dienste. Wer Gottes Hand auf seinem Leben hat, der kann nicht schweigen, selbst, wenn er will. Das erkannte auch Israels Prophet. ‚Als ich es verschweigen wollte, so Jeremia,

da brannte es in meinem Herzen,
   als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen,
   und ich wurde müde, es auszuhalten; ja, ich kann es nicht.

Wer sich wie Jeremia dem Wort Gottes verpflichtet weiß, kann und darf nicht schweigen.

Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,
und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung! (1 Petrus 3:15)

Sonntag, 19. April 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Jeremia 20+21
(Textauszug) 

20:1-4: Als aber Paschhur, der Sohn Immers, der Priester (er war Oberaufseher im Haus des Herrn), Jeremia diese Worte weissagen hörte,
da schlug er den Propheten Jeremia und legte ihn in den Stock, der sich im oberen Tor Benjamin beim Haus des Herrn befand.
Und es geschah am anderen Morgen, als Paschhur Jeremia aus dem Stock freiließ, da sprach Jeremia zu ihm: Nicht Paschhur nennt der Herr deinen Namen, sondern »Schrecken ringsum«!
Denn so spricht der Herr: »Siehe, ich werde dich zum Schrecken machen, dir selbst und allen deinen Freunden, und sie sollen fallen durch das Schwert ihrer Feinde, und deine Augen sollen es sehen; ich werde auch ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben, und er wird sie nach Babel wegführen und sie mit dem Schwert erschlagen.
7 Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen; du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden! So bin ich zum täglichen Gelächter geworden; jedermann spottet über mich!
8 Denn so oft ich rede, muß ich schreien, muß Gewalttat und Zerstörung ankündigen, so daß das Wort des Herrn mir Hohn und Spott einträgt die ganze Zeit.
11 Aber der Herr ist mit mir wie ein starker Held; darum werden meine Verfolger straucheln und nicht die Oberhand behalten. Sie sollen ganz und gar zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelungen ist; eine ewige Schmach, die man nie vergessen wird!
12 Und nun, o Herr der Heerscharen, der du den Gerechten prüfst, Nieren und Herzen siehst, laß mich deine Rache an ihnen sehen! Denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
13 Singt dem Herrn, lobt den Herrn! Denn er hat die Seele des Armen errettet aus der Hand der Übeltäter! — 

21:1+2: 
Dies ist das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als der König Zedekia den Paschhur, den Sohn Malkijas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu ihm sandte und ihm sagen ließ:
Frage doch den Herrn für uns, weil Nebukadnezar, der König von Babel, Krieg gegen uns führt! Vielleicht wird der Herr gemäß allen seinen Wundern an uns handeln, so daß jener von uns abzieht!
9 Wer in dieser Stadt bleibt, der wird entweder durchs Schwert oder vor Hunger oder an der Pest sterben; wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern überläuft, die euch belagern, der wird leben und sein Leben als Beute davontragen.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung 
Predigt 
Abendmahl   
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst   
Auf Wunsch Gebet   
Beginn: 10:30 Uhr   
Wir freuen uns auf Dich! 

Calvary Chapel Freier Grund   
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
   
 Sonntagszitat:

Auch wenn wir durch Geschäftigkeit, Depressionen, 
familiäre Probleme oder noch Gravierenderes 
von unserem Weg mit Gott abkommen, lässt er uns nicht im Stich.
 (Brennan Manning)  
 
Sorge und Niedergeschlagenheit treiben mich ins Gebet, 
und das Gebet vertreibt Sorge und Niedergeschlagenheit.
(Philipp Melanchton)