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Samstag, 2. Mai 2015

Heute schon gesündigt?

Der (moderne) Cowboy war mit seinem Kleintransporter auf der unbefestigten Straße unterwegs. Der Hund saß hinten auf der Ladefläche, das treue Pferd war im Anhänger. Eine Kurve – ein paar Kilometer zu schnell – ein wenig zu viel Schotter – und es kam zu einem folgenschweren Unfall.

Nur kurze Zeit später kommt ein berittener Polizist an die Unfallstelle. Als großer Tierliebhaber sieht er zuerst das Pferd. Als er die Schwere der Verletzung erkennt, zieht er den Revolver und gibt schweren Herzens den Gnadenschuss.  Als nächstes inspiziert er die Unfallszene und entdeckt den Hund, der in den letzten Zügen liegt. Da ihm das Gewinsel des Hundes sehr zu Herzen ging, erlöste er auch dieses Tier von seinen Leiden.

Erst jetzt entdeckt er den Cowboy, der irgendwo im Feld liegt, blutend und mit mehrfachen Knochenbrüchen. „Hey, alles in Ordnung?“ ruft der Polizist hinüber. Der Cowboy schaut sich den rauchenden Revolver an und erwidert schnell: „Ich hab mich nie besser gefühlt!“

Wie oft in unserem Leben denken wir, wir hätten jedes Recht, zu klagen und zu jammern. Selbst der Erntedanktag hält uns nicht davon ab. Und dann machen wir von diesem Recht Gebrauch – und vergessen, dass die Mehrheit der Menschen noch viel – VIEL – mehr Grund zum Jammern hätte – es aber nicht tun! Sie sind zufriedener als wir (Deutschen), die wir  als Weltmeister des Jammerns auf hohem Niveau bekannt sind. Ja, Jammern können wir: Über unsere Gebrechen – und wenn wir keine haben, dann über die der Anderen. Über das Essen, die Versicherung, den Autofahrer vor uns, die Steuern, die Nachbarn und wenn uns mal nichts mehr einfällt, dann über die Politik.

Undankbarkeit ist Sünde! Die Bibel sagt, wir sollen dankbar sein in allem und für alles!

Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes
in Christus Jesus für euch. (1 Thessalonicher 5:18)

Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, 
im Namen unseres Herrn Jesus Christus. (Epheser 5:20)

Murren ist Sünde! Gottes Wort sagt, wir sollen NICHT Murren.
Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel! (Philipper 2:14)

Das heißt nicht, dass wir alles tatenlos und wortlos akzeptieren. Christen legen nicht die Hände in den Schoss im Angesicht von Unrecht und Not. Aber weder Undankbarkeit, noch Jammern noch Murren oder Argumentieren ist die uns von Gott gegebene Lösung.

Handeln, Trösten, Lieben, Aufbauen – das ist der Weg, den Jesus uns vorangegangen ist. Und das hat Er ohne große Worte getan. Sein Handeln war oft die Predigt, die Er gepredigt hat.

Heute schon gesündigt? – Heute schon gemurrt oder Gott den legitimen Dank vorenthalten, dessen Er würdig ist? Hier ist die einfache Lösung:
-         Bekenne Dein Jammern, Murren und Klagen dem Herrn. Er vergibt gerne!
-         Beginne, Deinen Mund zum Danken zu gebrauchen und lass Deine Hände handeln!

Und wenn Dein Klagen Deine eigene Situation betrifft, dann erinnere Dich an den Cowboy. 90% der Menschheit hat es nicht einmal so gut, wie Du es trotz allem immer noch hast!

Hier noch ein Zitat zum Schmunzeln:

Beschwer’ dich nicht und jammer nicht ständig über Deine Probleme.
80% der Leute interessiert das nicht – und der Rest denkt, dass Du es verdient hast! (w)

Freitag, 1. Mai 2015

1. Mai - Tag der Arbeit

Nicht nur in Deutschland – auch in vielen anderen Ländern der Welt, ist der 1. Mai der Tag der Arbeiterbewegung. Am 1. Mai 1886 wurde in den USA zu einem Generalstreik aufgerufen, um verschiedene Anliegen der Arbeiterbewegung durchzusetzen. 30 Jahre zuvor hatte es bereits Streiks der Arbeiter in Australien gegeben. 1886 wurde der Streik ausgeweitet. Es kam zu Gewalttätigkeiten mit vielen Toten und Verletzten. 3 Jahre später wurde der 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt. Im Jahr darauf gab es Massenstreiks und Massendemonstrationen weltweit. In Deutschland wurde der 1 Mai 1933 zum Feiertag. Bis heute wird er genutzt, um für Rechte und Forderungen der Arbeiter zu demonstrieren.


Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen.

So weist Paulus in 1 Korinther 10:31 darauf hin, dass alles, was wir tun, wir zur Ehre Gottes tun sollen. Das ist ein starkes Wort, denn auch Christen arbeiten in Systemen, in denen Ungerechtigkeit herrscht. Auch Christen finden sich in Situationen, in denen sie ungerecht behandelt, unterbezahlt oder gemoppt werden. 1 Korinther 10:31 beschränkt den Auftrag, alle unsere Arbeit zur Ehre Gottes zu tun, nicht auf solche, die in gerechten Arbeitsverhältnissen stehen. Christen schweigen nicht zu Ungerechtigkeit, aber sie begegnen Ungerechtigkeit nur mit gerechten Mitteln. Sie begegnen Lieblosigkeit mit Liebe, und sie folgen den Fußstapfen Jesu, der manches Mal zur Ehre Gottes den Mund aufmachte, aber auch oft Unrecht in Geduld ertrug und sich auf Wichtigeres besann.

Manchmal wird dieser Weg schwer. Auch für Jesus bedeutete das (Er-)Tragen von Ungerechtigkeit eine Last. Manchmal möchten wir lieber ausbrechen. Manchmal sehnen wir uns vielleicht sogar danach, einen „geistlichen“ Dienst zu tun, „vollzeitig“ für Jesus zu arbeiten, um der Ungerechtigkeit der säkularen Arbeitswelt zu entfliehen. Vielleicht ging dieser Wunsch auch dem Arbeiter durch den Kopf, der auf Martin Luther zukam. „Wie kann ich Gott wirklich dienen?“ war seine Frage an den Reformator. „Was ist Deine Arbeit?“ wurde er von Luther gefragt. „Ich bin ein Schuhmacher,“ kam die Antwort. Er war völlig überrascht, als Luther ihm eine unerwartete Antwort gab:  "Wenn Du Gott wirklich dienen willst, dann mach gute Schuhe und verkaufe sie zu einem gerechten Preis!“
Luther forderte den Mann nicht auf, „christliche Schuhe oder Schuhe mit Fisch-Symbol“ zu machen. Er forderte ihn nicht auf, seine Arbeit zu kündigen und Mönch zu werden. „Tue, was du tust vor Gott und für Ihn und lebe in Gerechtigkeit!“

1. Mai – Tag der Arbeiterbewegung. Wenn dieser Tag uns bewegt, als Jesusjünger in unserem Beruf für Jesus zu arbeiten und Ihm durch Wort und Tat Ehre zu bereiten, dann haben wir mehr erreicht als viele derer, die der Ungerechtigkeit durch Ungerechtigkeit oder Gewalt begegnen. (W)

Donnerstag, 30. April 2015

Nepal, Jeremia und Hesekiel

Einige der Bilder sind in unser aller Köpfe – wenn wir Zeit dazu finden, uns mit der Not in Nepal zu beschäftigen. Menschenmassen auf der Fluch – weg von Kathmandu aufs Land. Was sie dort erwartet, wissen die meisten wohl nicht. Familien hausen verschmutzt unter irgendwelchen Planen – keine Wände, keinen Teppich, nur Lehmboden. Irgendwo stehen ein paar zerbeulte Töpfe, in denen man gerne etwas kochen würde ... wenn man was hätte. Ein anderes Bild zeigt eine Familie. Der eine oder andere hat noch etwas aus den Trümmern retten können – vielleicht eine Matratze, ein Bild – oder einen Hund. Tausende haben alles verloren. Alles!


Das ging mir heute Morgen durch den Kopf, als ich im Propheten Hesekiel las. Hesekiel war mit der zweiten Wegführung aus Judah nach Babylon gekommen. Seine Worte richten sich an die Mitgefangenen in Babylon, aber auch an die, die noch in Jerusalem waren. In Babylon nahm man die Gefangenschaft noch immer nicht ernst. Jerusalem stand ja noch. Der Tempel existierte ja noch. Und die (falschen) Propheten weissagten ja noch, dass alles wieder gut werden würde.



Kurze Zeit vorher hatte der Prophet Jeremia in Jerusalem gewarnt, dass das Verlangen des Volkes nach Luxus und Wohlstand ihnen zum Fall werden würde. Sie beuteten die Arbeiter aus, zahlten ihre Rechnungen nicht, zahlten keinen Lohn und ihr irdisches Wohlergehen war ihnen wichtiger als ihr geistliches. Hörte man auf Jeremia? Nein. Man arbeitete massiv gegen ihn. Solch eine Botschaft wollte man nicht hören. Jetzt prophezeite Hesekiel im entfernten Babylon:



„Sie werden ihr Silber auf die Gassen werfen,
und ihr Gold wird zu Unrat werden.

Ihr Silber und Gold kann sie nicht retten 
am Tag des grimmigen Zorns des Herrn!

Es wird ihre Seelen nicht sättigen und ihren Leib nicht füllen;

denn es ist ihnen ein Anstoß zur Sünde geworden.“



Hesekiel prophezeit, dass die Bewohner Jerusalems ihren Luxus und wertvollsten Besitz aufgeben werden, weil er sie nicht retten kann. Alles wird ihnen genommen werden. Was bleibt, ist das Hemd, das sie auf dem Leib tragen.



Mit diesen Worten der Propheten – und den passenden Bildern aus Nepal – frage ich mich, woran mein Herz hängt. Naturkatastrophen, Finanzcrashs, Brand, Krankheit und hundert andere Dinge können uns in einem Moment alles nehmen, was uns lieb ist – auch hier in Deutschland.



Silber und Gold wird dann nicht nur wertlos, sondern so nervig sein, dass es als Müll betrachtet und weggeworfen wird. Gold kann man nicht essen. Ihr Gold und Geld war ihnen zum Gott geworden – ganz ohne dass sie es gemerkt hatten. Hätte man sie gefragt, ob Silber oder Gold ihre Götzen seien, hätten sie wahrscheinlich geantwortet: Nein, Jahwe ist unser Gott; in Seinen Tempel gehen wir. Weil sie aber genug besaßen, wurde Gott gar nicht mehr gebraucht. Ihr Glaube war leer, ihr Leben drehte sich um sich selbst.



Später mussten sie erfahren:

Wie lieb sind uns unsere Götzen, wenn wir Gott nicht brauchen – und wie nutzlos sind sie, wenn wir in Not sind.

  • Nepal erinnert mich, wie wir plötzlich und unerwartet alles verlieren können, was uns im Leben Sicherheit gibt und was wir besitzen.
  • Jeremia warnt mich, dass Verlangen nach Luxus und Reichtum zu Fall bringen wird.
  • Hesekiel versichert mir, dass das Wertvollste im Leben – sofern es nicht Gott selbst ist – weder Seele noch Leib sättigen kann. Im Gegenteil, das Streben danach macht süchtig.

Wenn ich die Bilder von Nepal sehe, will ich mich daran erinnern, dass alles im Leben nur ein Hauch ist – wie die Blume, die verdorrt. Wohl dem, der sein Leben als Durchgangsreise versteht, sich nicht unnötig belastet und ablenkt, sondern nach dem strebt, was ewig ist.


PS: Mit der Erwähnung des Erdbebens in Nepal ist keine Verbindung zu irgendeiner „Strafe Gottes“ für Nepal gemeint. Es geht mir um die Bilder, die uns erinnern, wie plötzlich wir alles verlieren können. Wer christliche Hilfsaktionen in Nepal unterstützen möchte, kann das HIER tun!

Mittwoch, 29. April 2015

Zitate einfacher Menschen, die Gott gebrauchte

Eigentlich reicht ja der Bericht vorgestern als Zeugnis und Ermutigung zum Gebet. Aber ich fand einige Mut-machende und herausfordernde Zitate von Menschen, die Großes für Gott getan haben. Warum waren sie in der Lage, von Gott gebraucht zu werden? Was war ihr Geheimnis? Man könnte vieles nennen: Ihre Demut, ihre Liebe zum Wort, ihr Eifer für das Werk des Herrn, ihr unermüdliches Wirken … und  … und … und. Allerdings bezeugen Aussagen von ihnen über sich selbst oder von anderen, die sie gut kannten, dass das Geheimnis dieser Frauen und Männer Gottes ein anderes war. Mögen uns die Zeugnisse über ihr Leben Mut machen, ihren Fußstapfen zu folgen.

Apostelgeschichte 4:31:
„Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.“

Der Prophet Nehemia:
Als ich aber diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels. (Nehemia 1:4)

Jesus Christus:
Sein Leben war gekennzeichnet von Stunden und Nächten des Gebets. Er zog sich zurück in die Einsamkeit der Wüsten oder der Berggipfel. Er betete am Morgen. Er betete am Abend. Er hat ganze Nächte durchgebetet. Er betete vor besonderen Ereignissen. Er betete vor wichtigen Entscheidungen. Betend vollbrachte er Wunder. Er lehrte seine Jünger beten. Er lebte betend. Und er starb betend…

Martin Luther (1483-1546):
"Eines Christen Handwerk ist Beten." "Heute habe ich viel zu tun, darum muss ich viel beten."

Nikolaus Ludwig Graf von Zinsendorf (1700-1760):
Er durfte die Erhörung seiner Gebete in wunderbarer Weise erleben. Am 13. August 1727 wurde der Geist der Liebe während der Feier des Heiligen Abendmahls ausgegossen. Bald darauf brannte das Feuer des Geistes in Herrnhut und Missionare zogen aus in alle Welt.

Susannah Wesley:
… war die Mutter von John Wesley, dem Gründer der Methodistenkirche. Sie hatte 19 leibliche Kinder und dennoch nahm sie sich jeden Tag um die Mittagszeit eine Stunde Zeit zum Gebet.

John Wesley:
"Das Wichtigste im Leben ist das Gebet. Wenn ich das Gebet auch nur einen Tag vernachlässige, verliere ich einen großen Teil meines Glaubensfeuers."

Ludwig Hofacker (1798-1828):
"Beten für die Gemeinde ist die Hauptsache. Was nützt alles eigenmächtige Weiden? Ohne eifriges Gebet für seine Gemeinde wird auch keine Liebe im Herzen des Seelsorgers wachsen können; und ohne Liebe kann der Mensch nichts wirken."

Charles Finney (1792-1878)
"Wollt ihr etwas erreichen, so müsst ihr viel beten. Sollen eure Gebete Erhörung finden, so müsst ihr im Namen Jesu beten. Ihr könnt auch nicht erhörlich beten, wenn ihr nicht allen euren Sünden den Abschied gebt. Ihr müsst im Glauben beten und erwarten, dass ihr das, worum ihr bittet, auch erhalten werdet."

Jesus Christus:
Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan. (Matthäus 7:7+8)

Das soll für den heutigen Eintrag reichen. Mehr Zitate in einer Woche. Gott gebraucht einfache Menschen – wenn sie beten.

Dienstag, 28. April 2015

Die Presse hat ihr nächstes Opfer

Es ist ruhig geworden um Olaf Latzel, den mutigen Bremer Pastor, der vor modernem Götzendienst, Vermischung christlicher und heidnischer Inhalte und unbiblischem Pluralismus gewarnt hatten. Nein nein, er hatte nicht gehetzt. Im Gegenteil! Er hatte sich ausdrücklich gegen Hetze gestellt, zur Nächstenliebe aufgerufen und erklärt: Wir müssen auch die Moslems schützen, wenn sie angegriffen werden. Gehetzt wurde gegen ihn von anderer Seite: Presse, Medien, Nichtchristen, Pseudochristen und sogar wiedergeborene Christen nahmen Anstoß an Latzels Predigt, die nicht der „politische Korrektheit“ Genüge tat, die von Christen gefordert – ihnen gegenüber aber selten praktiziert wird. Mittlerweile ist es still geworden um den Bremer Pastor. Vielleicht auch darum, weil er von Christen aus aller Welt viel Zuspruch erfuhr und seine Gemeinde aufgrund der medialen „Werbung“ gewachsen ist.

Jetzt hat die Presse ihr nächstes Opfer gefunden. Der evangelikale und international bekannte Fernsehprediger der ARCHE aus Hamburg, Wolfgang Wegert, steht jetzt am Pranger. In einer Predigt am 19. April hatte er u.a. gesagt, dass alle Menschen Sünder sind und jeder Mensch Schuld trage an seinem Tod. Das gelte für solche im Altersheim ebenso wie für solche, die bei einem Flugzeugunglück umkommen.

Mit der zeitlichen Nähe zum Absturz der German Wing Maschine und den dadurch verbundenen Trauerfeiern stürzten sich die Medien, allen voran die Boulevardpresse, auf diese Aussagen und interpretierten die christliche Predigt in nichtchristlichem Verständnis.

Wegert hatte nicht Bezug genommen auf einen bestimmten Flugzeugabsturz, ebensowenig, wie auf ein bestimmtes Altenheim. Er hatte nicht gelehrt, dass eine persönliche Einzeltat Schuld sei am Ableben irgendeines Menschen. Es ging vielmehr um die „Erbsünde“ – die sündhafte Natur aller Menschen. Aber biblisches Denken kann nur verstanden werden von denen, die sich mit der Bibel beschäftigen. Eine B...zeitung hilft da wenig.

Tatsache ist und bleibt, dass alle Menschen Sünder sind:
„Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes“ „Es ist keiner gerecht, auch nicht einer (Römer 3:23+10)

Tatsache bleibt weiter, dass der Lohn für die Sünde, der Tod ist. Das hat Wolfgang Wegert gemeint.
Zu Adam und Eva sagte Gott: “Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.“ (1 Mose 3:17)
Paulus schreibt: Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.“ (Römer 5:12)
Und Jakobus fügt hinzu: „Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“ (Jakobus 1:15)
In diesem Sinne predigen auch wir mit Paulus (Römer 6:23a): „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“

Das kann man uns jetzt im Mund umdrehen oder anders deuten, als es gesagt wurde. Nichts ändert die Tatsache, dass jeder von uns irgendwann – wegen unserer Sünde – sterben muss.

Aus diesem Grund ruft uns Gottes Wort in Amos 4:12 zu:
„Mach dich bereit, deinem Gott zu begegnen!“

Der Psalmist nimmt es sich zu Herzen und betet: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90:2)

Und Gottes Wort sagt uns, wie wir uns vorbereiten können:
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11:25)
„Die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Römer 6:23b)

Jeder Mensch muss sterben, weil wir gesündigt haben. Niemand muss ewig sterben, denn durch den Glauben an Jesus empfangen wir ewiges Leben.

Daran wird niemand etwas rütteln. Daran wird niemand vorbeikommen. Das werden wir verkündigen, bis Jesus wiederkommt!

Hast DU das ewige Leben durch Glauben an Jesus?

Montag, 27. April 2015

Gott erleben!

Samstag durchgehend Regen, ebenso Sonntag und Montag. Drei Tage Dauerregen, so zeigte es die Wetterapp auf meinem iphone Anfang der Woche für Samstag, gestern und heute an.  Man konnte es kaum glauben, denn Anfang der Woche war es noch fast frühsommerlich warm. Aber die Wetterberichte in Radio, Fernsehen und Internet äußerten sich regnerisch.

Warum war das interessant? Weil gestern unsere erste Taufe in diesem Jahr stattfinden sollte. Wir taufen im Freien in einem Taufbecken vor dem Gemeindehaus. Also fingen wir an zu beten – die Wetterangaben änderten sich nicht. In unseren Gebetstreffen und privaten Gebeten erbaten wir eine Wetteränderung – aber was kam, war zu wenig. Ich denke, an Freitag änderten sich die Vorhersagen zu: Samstag unbeständig (beginnend in der Nacht vom Freitag auf Samstag), Sonntag Regen. Der Samstag kam – es war trocken. Auf, im und um das Gemeindehaus wurde fleißig gearbeitet. Zwischendurch nieselte es mal ein wenig, aber das war erträglich. Am Nachmittag gab es einen ordentlichen Schutt aber dann – ja: das Zeichen der Wetterapp für Sonntag änderte sich von Dauerregen zu „Sonne und Regen“. Wunderbar – aber noch zu wenig, da unsicher. Also: weiterbeten! Nicht, dass Gott vergessen würde, aber ich weiß, dass ich Ihn an Elia „erinnert“ habe, der betete, und es regnete nicht für 3 Jahre, dann betete er wieder und der Regen kam zurück. Und dann habe ich Gott gesagt, dass wir keine 3 Jahre Regenpause brauchen, sondern nur 1 Tag. Andere haben sicher ähnlich gebetet.

Samstagabend – und die Freude war groß: Das Zeichen der Wetterapp wechselte von Regen und Sonne zu: „kein Regen“, nur bewölkt. Fantastisch. Über Nacht regnete es nicht! Vor der Gemeinde war es am Sonntagmorgen trocken! Alles wurde aufgebaut, das Becken gefüllt. Der Gottesdienst fand, wie immer, in den Gemeinderäumen statt. Herrliche Anbetungszeit, herrliche Zeugnisse und eine kurze Predigt über die Bedeutung der Taufe mit Einladung zum Glauben an Jesus. Um 12 Uhr ging’s nach draußen. Alles trocken! Als wir ins Becken stiegen, kamen die ersten Tropfen, obwohl der Himmel nicht dunkel war. Es waren so wenige, dass es kaum auffiel. Beim letzten – beim LETZTEN! Täufling kam etwas mehr Regen, allerdings zu wenig für Schirme oder Abwandern der Besucher. Erst, als der letzte Täufling aus dem Wasser stieg, fing es mehr an zu regnen.

Dieser Regenguss wurde dann so heftig, dass jeder froh war, zum Mittagessen in der Coffeebar im Trockenen zu sein. Es blieb der einzige Regenguss am Sonntag. Draußen scheint die Sonne und Gott scheint zu sagen: „Der Regenguss, der innerhalb von 5 Minuten nach der Taufe begann, war von mir, damit jeder weiß: Ich habe den Regen zurückgehalten bis ihr fertig wart. Das Ganze war kein Zufall, sondern minutiös geplant!“

Und wir sagen: Danke, Herr!  Das war eine eindrucksvolle Lektion für anhaltendes Gebet, das erhört wird, wenn wir uns auf Jesus verlassen.

Die Taufpredigt kann von unserer Gemeindewebseite (hier klicken) runtergeladen oder online angehört werden.

Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir,
und er betete inständig, dass es nicht regnen solle,
und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land;
und er betete wiederum;
da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.
(Jakobus 5:17+18)

Sonntag, 26. April 2015

Herzliche Einladung zum Taufgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Römer 6:1-11
(Textauszug) 

1 Heißt das, dass wir weiter sündigen sollen, damit Gott Gelegenheit hat, uns noch mehr Gnade zu schenken?
2 Natürlich nicht! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?
3 Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind?
4 Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
5 Da wir in seinem Tod mit ihm verbunden sind, werden wir auch in der Auferstehung mit ihm verbunden sein;
6 Unser früheres Leben wurde mit Christus gekreuzigt, damit die Sünde in unserem Leben ihre Macht verliert. Nun sind wir keine Sklaven der Sünde mehr;
7 denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen.
8 Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, 9 Wir wissen, dass Christus von den Toten auferstand und nie wieder sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
10 Er starb ein für alle Mal, um die Sünde zu besiegen, und nun lebt er für Gott.
11 Deshalb haltet daran fest: Ihr seid für die Sünde tot und lebt nun durch Christus Jesus für Gott!


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung 
Predigt mit Zeugnissen
Sofort im Anschluss: Taufe
Gemeinsames Mittagessen und Kaffeetrinken
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet   
Beginn: 10:30 Uhr   
Wir freuen uns auf Dich! 

Calvary Chapel Freier Grund   
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
   
 Sonntagszitat:

Es sind nicht die äußeren Handlungen 
einer Taufe, Firmung oder Kommunion, 
die den Menschen mit Gott versöhnt. 
Die Versöhnung liegt allein in der Buße 
und Bekehrung zu Jesus Christus.
 (Walter Mauerhofer)