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Samstag, 9. Mai 2015

Funktionierender Glaube

Den wünschen wir uns alle! Nicht nur wir Christen – den wünschen sich auch Menschen anderer Religionen und solche, die in Sekten gefangen sind. Die Bibel spricht viel von Glauben. „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen,“ sagt Hebräer 11:6 und fügt hinzu, dass jeder, der zu Gott kommen will, dies nur auf der Grundlage des Glaubens tun kann. Nun, wer sich auf Gott einläßt und beginnt, Ihn zu suchen, mit Ihm zu reden oder Ihm zu gefallen, der besitzt bereits ein Maß an Glauben, sonst würde er sich gar nicht zu Ihm aufmachen.

Der sprichwörtliche „Glaube, der Berge versetzt“ ist ein Begriff, der aus der Bibel stammt. In Matthäus 17:20 sagt Jesus:

„Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein.“

Das nenne ich funktionierenden Glauben – aber der muss wachsen. Bei mir scheint das recht lange zu dauern. Hab' bisher noch keinen Berg versetzt! Allerdings las ich heute ein Zitat, das mich ermutigt hat.

Donald Grey Barnhouse lebte von 1895 bis 1960 und war ein Theologe, Pastor, Autor und Konferenzredner rund um den Globus. In den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er einer der Pioniere der christlichen Radioarbeit, außerdem rief er die Zeitschrift „Eternity Magazine“ ins Leben. Ein Mann des Glaubens. Was hat er zum Thema Glauben zu sagen? Ein nachdenkenswertes Zitat von ihm lautet:

"Wahrer Glaube handelt auf der Grundlage übernatürlicher Tatsachen
        und erhält übernatürliche Resultate.“

Das Zitat hat es in sich! Übernatürliche Tatsachen sind die Wahrheiten, die die Bibel uns mitteilt: Wahrheiten über Gott, Sein Wesen, Seine Allmacht, Seine Absichten – und dazu die vielen Verheißungen / Versprehungen die Er uns gibt. Auf der Grundlage zu handeln bedeutet: auf übernatürlicher Grundlage zu handeln. Das dabei übernatürliche Resultate rauskommen, braucht nicht mehr erläutert zu werden.

Darin möchte ich wachsen – auf der Grundlage des Wortes Gottes zu denken, zu handeln, zu beten, zu glauben und zu erwarten. Wie oft treffen wir Entscheidungen auf der Grundlage des Verstandes, des Gefühls, der vorhandenen Mitarbeiter, der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung, der vorhandenen Kraft, der momentanen Begeisterung und anderer Faktoren. Vieles davon kann durchaus Wegweiser Gottes sein – muss es aber nicht. Begründeter Glaube hält sich an Jesus fest, selbst wenn es sinnlos scheint, denn Glaube stützt sich auf die übernatürlichen Tatsachen, nicht die natürlichen Überlegungen von Menschen.

Und dann nimmt der Glaube dankbar aus Gottes Hand, was Gott dem Glaubenden zugedacht hat. (w)
Allen Müttern, Großmüttern, werdenden Müttern und Frauen mit mütterlichem Herzen wünschen wir einen gesegneten und frohen Muttertag!
 
Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Jeremia 24

1-10:
Der Herr ließ mich schauen, und siehe, da standen zwei Körbe mit Feigen vor dem Tempel des Herrn — das war, nachdem Nebukadnezar, der König von Babel, den Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, aus Jerusalem gefangen weggeführt und ihn samt den Fürsten Judas und den Schmieden und den Schlossern nach Babel gebracht hatte
Der eine Korb enthielt sehr gute Feigen, so wie die Frühfeigen; im anderen Korb aber waren sehr schlechte Feigen, die man vor Schlechtigkeit nicht genießen konnte.
Da sprach der Herr zu mir: Jeremia, was siehst du? — Feigen, antwortete ich; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten Feigen sind sehr schlecht, so daß man sie vor Schlechtigkeit nicht genießen kann.
Da erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:
So spricht der Herr, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen hier, so will ich die Gefangenen Judas, die ich von diesem Ort weg ins Land der Chaldäer geschickt habe, als gut ansehen;
und ich werde mein Auge auf sie richten zum Guten und sie wieder in dieses Land zurückbringen; und ich werde sie bauen und nicht niederreißen, pflanzen und nicht ausreißen;
und ich will ihnen ein Herz geben, daß sie mich erkennen sollen, daß ich der Herr bin; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.
Aber wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, daß man sie nicht genießen kann, so will ich Zedekia, den König von Juda, behandeln, spricht der Herr, und seine Fürsten und den Überrest von Jerusalem, sowohl die, welche in diesem Land übriggeblieben sind, als auch die, welche im Land Ägypten wohnen.
Und ich will sie zum Entsetzen, zum Unheil dahingeben in alle Königreiche der Erde, zum Schimpfwort und zum Sprichwort, zur Spottrede und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie verstoßen werde;
und ich werde gegen sie das Schwert, die Hungersnot und die Pest loslassen, bis sie vollständig aus dem Land vertilgt sind, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe! 


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung 
Predigt
Heute KEIN Mittagessen
(es gibt genug am Neunkichener Frühlingsmarkt)
 (Kaffee und Kaltgetränke gibts auch bei uns)
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet   
Beginn: 10:30 Uhr   
Wir freuen uns auf Dich! 

Calvary Chapel Freier Grund   
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
   
 Sonntagszitat:

Wer einen Muttertag braucht 
um seiner Mutter etwas Gutes zu tun, 
der hat nicht verstanden was es heißt Vater und Mutter zu ehren.
(Markus Mayer)
 
Gebt mir betende Mütter, und ich rette die Welt.
(Augustinus von Hippo)
 

Freitag, 8. Mai 2015

Es gibt sie: Wunder!

Ich will ehrlich sein. Wenn ich Zeugnisse lese wie die beiden folgenden, dann triumphiere ich aus zwei Gründen: Zum einen mit großer Freude über Menschen, die auf wahrhaft WUNDER-same Weise gerettet wurden. Zum anderen, weil es immer wieder Jesusjünger gibt, die die ewige Rettung von Moslems kaum zu interessieren scheint. Sie legen so eine militante Anti-Moslem Haltung an den Tag, dass sie sich nicht einmal freuen können über Dinge, die im Himmel eine Party auslösen. Hier sind zwei solcher Auslöser, die ich heute im Rundbrief eines Freundes las. (Namen und Identifikationsmerkmale geändert)

Der junge, RaiRai aus einem islamischen Land Nordafrikas nahm ein Neues Testament von unserem Literaturstand, um uns zu schaden. Nach seinen Worten wollte er dafür sorgen, dass wir unser Geld verschwenden. Aber bevor er es zerriss, wollte er nur kurz durch einige Seiten blättern – dann ein paar Seiten mehr – und dann noch ein paar mehr. Das Resultat war, dass er am nächsten Morgen das gesamte Matthäus- und Markusevangelium durchgelesen hatte. Am nächsten Tag las er weiter, entwickelte mehr und mehr Interesse und bat um ein Treffen mit dem Eigentümer des Literaturstandes. Nach 2 Wochen gemeinsamen Bibelstudiums nahm RaiRai Jesus als Retter und Herrn in seinem Leben an.

In Bala (Asien) erklärt Samaiya, wie sie zu Jesus kam.  “Ich komme aus Bala und bin 23 Jahre alt. Über die Medien habe ich Kontakt mit Christen bekommen, die mir viele Fragen beantworteten und mir Bücher, DVDs und ein Neues Testament zuschickten. Lange Zeit trug ich Fragen und Zweifel in meinem Herzen. Ich war eine hingegebene Muslima, die den Koran las, 5 mal am Tag betete, fastete und sich ständig mit islamischer Literatur beschäftigte. Ich meinte es ernst. Mein Vater war Alkoholiker, meine Mutter krank und ich selbst arbeitslos. Das war keine gute Situation. So fiel ich eines Tages auf ,meine Knie und betete: ‘Bitte zeig mir die Türe und rette mich! Siehst Du nicht all meine Hingabe und wie sehr ich Dich liebe? Siehst Du mich nicht? Mütter lieben ihre Kinder ein wenig, aber ich liebe Dich so gut ich kann. Warum liebst Du mich nicht? Zeige mir die Türe und rette mich, oder zieh mich nicht zur Verantwortung für das, was ich tun werde.’
Später schlief ich ein und in der Nacht sah ich Jesus in einem Traum. Er sagte: ‘Du gehörst mir.’ Als ich aufwachte, saß ich eine geschlagene Stunde in meinem Bett. Meine Mutter dachte, ich sei verrückt geworden. Ich war so erfüllt mit Frieden und Freude, dass ich dachte, das ginge mir verloren gehen, würde ich reden. Später versuchte ich herauszufinden, wie man Christ wird. Heute liebe ich den Herrn so sehr, dass ich mein Leben für Ihn geben würde. – Weißt du, wie es weiterging? Als ich begann, Ihm zu vertrauen und alles im Gebet vor Ihn zu bringen, wurde mein Vater vom Alkohol frei, meine Mutter wurde gesund und ich habe genau den richtigen Arbeitsplatz. Ich bin jetzt Seine Jüngerin. Ich tue alles – und werde alles tun – damit jeder dieses Evangelium hört.

Wen solch ein Zeugnis der Liebe und Gnade Gottes nicht berührt, dem ist nicht mehr zu helfen – jedenfalls nicht von menschlicher Seite. Wer unserem Gott keine Wunder mehr zutraut, der braucht auch nicht weiter zu beten für die Milliarden Hindus, Buddhisten und Moslems, die noch wie RaiRai oder Samaiya in Rebellion oder Religiosität gefangen sind. Wer aber an die Kraft und Liebe Gottes glaubt, dem werden solche Zeugnisse Mut machen, sich gerade auch nach denen auszustrecken, die in anderen Religionen gefangen sind – und dennoch geliebt sind von unserem Herrn. (w)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Wirksame Schuldenberatung

In einem Artikel unserer Tageszeitung stand ein Satz, der mich frustriert und an die Grenze zum Unmut bringt. Schlagzeile: Pro Kopf 24,904 € Schulden - NEIN! Die hab’ ich nicht. Mein ganzes Leben lang habe ich mich erfolgreich bemüht, ohne Schulden und Kredite auszukommen, habe mir gewissen Luxus verwehrt und nicht über meine Verhältnisse gelebt. Jetzt sagt mir meine Zeitung, dass ich mit 24,904 Euro verschuldet bin. Tendenz steigend. Der Frust steigt auch mit dem Wissen, dass ich nichts dagegen tun kann. Irgendwo beruhige ich mich mit dem Gedanken, dass dies ja auf jeden Bürger zutrifft und nur ein rechnerisches Umlegen unserer Gesamtschuldenlast ist.

Hier und da habe ich Freunde, die nicht nur rechnerische Schulden haben, sondern tatsächliche. Sie sind dabei, diesen und jenen Kredit abzuzahlen oder beschäftigen sich sogar mit Schuldenberatung oder Privatinsolvenz. Sie sehnen sich nach einem Neuanfang!

Viele, die diese Zeilen lesen, kümmert weder die „Pro-Kopf“ Angabe noch benötigen sie eine Schuldenberatung für eine tatsächlich zu zahlende Schuldenlast. Es geht ihnen (finanziell) gut!

Trotzdem hat jeder Bundesbürger – ob er sich so fühlt oder nicht – Schulden, die bezahlt werden müssen. Manche sind sich dessen bewusst, nehmen Schuldenberatung in Anspruch und erfahren Schuldbefreiung. Andere wiederum ignorieren die Tatsache, warten bis zum Zahltag und müssen die Konsequenzen tragen. Offensichtlich geht es nicht um Finanzen.

Gottes Wort sagt uns in Römer 3:23:
„Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes!“

Leid, Not, Lieblosigkeit, Konflikte, Unbarmherzigkeit, Mord und Todschlag – all das sind Auswirkungen menschlicher Schuld. Ursprünglich nicht von Gott gewollt, aber von uns gewählt. Jetzt trägt der Mensch die Konsequenzen seiner Wahl. Viele haben sich daran gewöhnt und versuchen, mit ihrer Schuld zu leben. Andere empfinden das Leben als Last und sehnen sich nach einer effektiven Schuldenberatung. Die gute Nachricht: Die bietet Gott an!

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt
von jeder Ungerechtigkeit. (1 Johannes 1:9)

Es ist ganz legitim, das Wort Sünde als Schuld zu verstehen. Wer unter seiner Vergangenheit leidet, dem bietet Gott einen Neuanfang an. Als Jesus am Kreuz starb, war das nicht nur einfach ein Sterben. Es war Zahltag für Deine und meine Schuld. Er hat gezahlt, was Du Dir zu Schulden hast kommen lassen – und Dir damit das Recht gegeben, neu anzufangen und den Weg im Leben zu gehen, der in die Herrlichkeit des Himmels führt. Dass das funktioniert, haben unzählige Menschen erfahren, auch Menschen wie David. VIEL hatte er auf dem Kerbholz. Ehebruch und Mord gehörten zu dem Schlimmsten. Aber er nahm die Schuldenberatung Gottes rechtzeitig an, erfuhr einen Neuanfang und schreibt:

Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle,
die auf ihn trauen, werden frei von Schuld. (Psalm 34:23)

Brauchst Du diese Art Schuldenberatung? Wende Dich an Jesus. Einfach mal mit Ihm reden, auch wenn Du’s noch nie gemacht hast und Dir blöd dabei vorkommst. – Oder kennst Du jemanden, der diese Schuldenberatung nötig hat? Schick ihm doch den Link dieser Seite.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Von Gott überredet

Wer überredet wird, wird in etwas hineingeredet, das er eigentlich nicht will. Ein Kind wird überredet, auf einer Feier ein Gedicht vorzutragen. Ein Jugendlicher wird überredet, seinen Mut zu beweisen und ein Erwachsener lässt sich überreden, an einem Abenteuerwochenende teilzunehmen.

Jeremia behauptet, von Gott überredet worden zu sein. In Jeremia 20:7 sagt der Prophet:
Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen;
du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden! (Schl)

Die Elberfelder Übersetzung sagt es noch drastischer:
Herr, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen.
Du hast mich ergriffen und überwältigt.

Jeremia war ein Prophet Judas, der den Untergang des widerspenstigen Volkes Schritt für Schritt mit ansehen musste. Seine Predigten enthielten zwar Lichtstrahlen göttlicher Gnade, waren aber hauptsächlich Verkündigung des kommenden Gerichts. Jeremia hatte den Wunsch, seinen Job zu quittieren, seinen Mund zu halten und ein „normales“ Leben zu führen. Aber er konnte es nicht.

Herr, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen;
du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden! (Schl)

Ist das nun gut oder schlecht, wenn Gott jemanden überredet? Ist es gut oder schlecht, über den eigenen Schatten zu springen und sich durch Gottes Überredungskünste betören und überwältigen zu lassen?

GUT! Es ist immer gut, auf Gottes Reden gemäß Gottes Willen zu reagieren! Es ist immer gut, sich dem Stärkeren zu beugen und sich Ihm zu Diensten zu stellen. Jesus hat den Kampf gewonnen – gegen den Feind, gegen unsere Rebellion, gegen unsere Niedergeschlagenheit, gegen unser „Nicht-Wollen“. Das erkennt auch Jeremia und bekennt: „Du bist stärker als ich. Du hast den Kampf gewonnen.“ Ich kann nicht schweigen!

Jeremia wählt den gesegneten Weg der Kapitulation und des Gehorsams gegenüber Gott. Macht das sein Leben leichter? Im selben Vers heißt es im zweiten Teil:
So bin ich zum täglichen Gelächter geworden; 
jedermann spottet über mich!

Nein, es wurde nicht alles leichter für ihn. Durch seinen Gehorsam wurde er zum Gelächter und Gespött. Das war die Folge, sich von Gott überreden zu lassen.

Nun müssen wir natürlich zugeben, dass es nicht offenbart ist, wie es Jeremia ergangen wäre, hätte er sich weiter dem Stärkeren (Gott) widersetzt. Sicher hätte Jeremia nicht gewonnen. Sicher wäre es ein langer Kampf geworden. Sicher wäre er an Gottes Bestimmung für sein Leben vorbeigegangen. Sicher wäre er außerhalb des Willens Gottes noch unglücklicher gewesen. Sicher waren Spott und Gelächter der einfachere Weg, denn er erfuhr es, während er im Zentrum des göttlichen Willens für sein Leben war.

Auch für Dich und mich gilt: ER ist stärker als Du oder ich. Aber ER ist auch stärker als die kombinierte Macht aller Widersacher. Lass Dich von Ihm überwinden. Tue das, von dem Du weißt, dass es Sein Wille ist für Deine Situation oder Dein Leben.

Dienstag, 5. Mai 2015

Gebetszitate (Teil 2)

Vor knapp einer Woche haben wir in Gottes Wort einige Verse über Gebet gelesen und dann mit Gebetserfahrungen aus den vergangenen Jahrhunderte illustriert. Gottes Wort verspricht: „Gebet funktioniert“ (umgspr)   Beter heute bestätigen: Gott erhört Gebet. Tatsache ist: Gott erhört Gebete – solche, die zu Ihm gebracht werden. Dieser Teil 2 der Gebetszitate soll uns ermutigen, dran zu bleiben, neu anzufangen oder erste Erfahrungen zu machen.

Samuel Hebich (1803-1868)
Das Geheimnis seiner missionarischen Erfolge war seine unablässige Fürbitte. Bevor er etwas unternahm, hat er zunächst oft stundenlang gebetet. Und dann hat Gott ihn, den Ungebildeten, als Werkzeug der Erweckung unter englischen Offizieren gebraucht.

David Livingstone (1813-1873)
Er war im Innern Afrikas mit seinen eingeborenen Begleitern unterwegs. Eines Morgens packten die Träger das Gepäck und brachen die Zelte ab. Nur das Zelt Livingstones stand noch. Sie störten ihn nicht, weil sie wussten: Am Morgen betet er. Da spricht er mit seinem Gott. Aber dieses Mal dauerte es lange.
Er lag immer noch auf den Knien. Bis zum Mittag warteten sie noch…
Da lag er noch auf den Knien, aber sein Herz stand bereits still. Dieser große Mann war auf den Knien, betend gestorben, heimgegangen zu seinem Herrn!

Hudson Taylor (1832-1905)
Es wird berichtet, dass die Sonne an keinem Tag über China aufging, ohne dass sie Hudson Taylor auf den Knien fand.

Dwight L. Moody (1837-1899)
"Am Morgen bete ich zwei Stunden, dass Gott Seelen rettet und den Rest des Tages helfe ich Gott dabei, mein Gebet zu erhören."

Charles H. Spurgeon (1834-1892)
"Das Gebet ist unser wichtigster Gehilfe, solange die Predigt noch auf dem Amboss ist. Gebetslose Predigten weisen sich als Stroh und Stoppeln aus. Wir sollten nicht nur, nein wir müssen beten. Das Geheimnis all unseres Erfolges im Predigtdienst liegt im Beten."

Georg Müller (1805-1898)
In seinen Tagebüchern hat man die Berichte von rund 52.000 Gebets-erhörungen gefunden. Durch sein Leben im Gebet und im Glauben wurde er Ungezählten zum Segen.

Aus: Koreas Beter von R. Monod
„… Das ist unsere reguläre Gebetsstunde“, wurde mir gesagt. „Mitten in der Woche?“ fragte ich ungläubig. „Nicht am Sonntag, wenn die Gemeindeglieder Zeit haben?“ – „Ja, wir kommen täglich hier zusammen“, wurde mir erklärt. Wieder verschlug es mir den Atem. „Wie viele Menschen sind denn das?“ wollte ich wissen. „Beinahe dreitausend, die ganze Gemeinde.“ Ich war wie verstört und stellte das Fragen ein.“

Apostelgeschichte 4, 31:
„Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.“

Betest Du mit?

Montag, 4. Mai 2015

„Aus Alt mach neu!“

So lautet das Schlagwort aller Bastler, Raparierer und Müllsammler. Und es gibt tatsächlich altes Zeug, das man aufbereiten und wieder neu verwerten kann: Vor Jahren bastelte meine Frau mir aus alten, leeren Streichholzschachteln einen neuen Adventskalender. Als Jugendlichen kannte ich einen Schlagzeuger, dessen Mutter ihm aus vielen alten Stoffresten eine neue Flickenhose genäht hatte.

Aber das funktioniert nicht immer: Aus einem ausgekochten Suppenhuhn kann man kein frisches Brathähnchen machen und mit gebrauchtem Kaffeepulver kann man keinen frischen Bohnenkaffee brühen.

Manches, das man nicht mehr erneuern kann, kann man immer noch eintauschen: So kann man, mit geringem Verlust, alte D-Marks in neue Euro umtauschen. Mit viel Verlust und Zuzahlung kann man ein altes Auto gegen ein neues eintauschen (in Zahlung geben). In der Regel aber kann man nichts Wertloses eintauschen gegen Kostbares. Man kann nichts Gutes bekommen und Schlechtes dafür geben.

Letzte Woche habe ich bei einem Treffen benutzte Tempotaschentücher eingesammelt und für jedes gebrauchte Tempo ein neues Päckchen Tempos eingetauscht. Dabei habe ich in einige erstaunte und fröhliche Gesichter geschaut. So etwas gibts normalerweise nicht: etwas Neues für etwas Altes. Wertloses wurde abgegeben – Wertvolles empfangen. Wo gibts das schon? Stellen wir uns ein Kleidergeschäft vor: Wir bringen unsere zerrissenen Hosen mit Löchern hin – und C&A tauscht sie ohne Zuzahlung gegen eine neue Hose von der Stange.  Oder wir bringen unser verschwitztes und vergilbtes T-shirt in ein Geschäft in der City Gallerie – und erhalten es kostenlos umgetauscht gegen ein sauberes Neues. Das wäre doch prima!  Aber sowas gibts ja nicht!

Jetzt ist natürlich nicht nur unsere Hose schmutzig und unser T-shirt stinkt. Da könnte man vielleicht wirklich noch jemanden finden, der einem was Neues und Sauberes schenkt. Richtig kompliziert wird es, wenn man mal sein eigenes Herz durchforstet. Da findet man
  • Schmutzflecken der Unmoral und Unreinigkeit
  • Schmutzflecken des schlechten Redens über andere
  • Verfärbungen des Zornes oder des Neides auf andere
  • Löcher, die das Feuer des Hasses hineingebrannt hat
  • Risse, die durch Streitigkeiten entstanden sind
  • Und schließlich stinkts da gewaltig wegen all dem Mist, den wir verbockt haben.
Wenn nur die zu Gott, dem König des Himmels kommen, die ein unschuldiges Herz haben, eine reine Weste – dann bin ich nicht dabei (und Du übrigens auch nicht).

In der Bibel lesen wir von einem König, der seine Knechte aussandte, um zu einer Feier einzuladen. Er sagt zu Seinen Knechten: (Mt 22:9-13)

Geht jetzt auf die Straßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen!' Das taten die Boten und brachten alle mit, die sie fanden: böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen. Als der König kam, um seine Gäste zu begrüßen, bemerkte er einen Mann, der nicht festlich angezogen war. 'Mein Freund, wie bist du hier ohne Festgewand hereingekommen?', fragte er ihn. Darauf konnte der Mann nichts antworten. Da befahl der König: 'Fesselt ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die Finsternis! Dort wird es nur Heulen und ohnmächtiges Jammern geben.'

Da war jemand ohne Festkleid zur Feier des Königs gekommen – und wurde nicht akzeptiert.

Die Bibel sagt, dass unsere Seele auch ein Kleid an hat – und zwar ein ziemlich verdrecktes. Verdreckt mit den Dingen, die eben erwähnt wurden: Unmoral, schlechtes Reden, Zorn, Lügen, Neid oder Hass und all das andere, was da hinein gehört. Das klebt an uns.

Mit diesem „Kleid der Ungerechtigkeit“ kommt keiner von uns zur Feier des himmlischen Königs, und: „Aus Alt mach Neu“ funktioniert hier auch nicht. Wer will schon ein altes stinkendes, schmutziges Kleid und gibt dafür ein sauberes Festgewand her?

Es gibt da jemanden. Es gibt jemanden, der Deinen Schmutz und Deine Sünde freiwillig nimmt und Dir Sauberkeit gibt!
Es gibt jemanden, der Sein Festgewand gegen Dein Gewand der Ungerechtigkeit tauscht.
Es gibt jemanden, der all das Schlechte in Deiner Vergangenheit nimmt – und Dir all das Gute des Himmels schenken möchte: JESUS!

Über ihn schreibt der Prophet Jesaja (61:10):

„Er hat mir Kleider des Heils angezogen,
mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet“

Das neue Kleid der Vergebung und Gerechtigkeit schenkt Er Dir ... aber Du musst Ihn ernsthaft darum bitten. Wer das tut, weil er einen neuen Anfang im Leben machen möchte, dem schenkt Jesus einen Neuanfang: Ein weißes Kleid der Gerechtigkeit für ein Lebenskleid voller Sünden.

Gott verspricht (2 Kor 5:17):

„Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch.
Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen."

Sonntag, 3. Mai 2015

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Jeremia 22+23
(Textauszug) 

22:1-5 So sprach der Herr: Geh hinab ins Haus des Königs von Juda und rede dort dieses Wort und sprich: Höre das Wort des Herrn, du König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, du samt deinen Knechten und deinem Volk, die zu diesen Toren eingehen! So spricht der Herr: Übt Recht und Gerechtigkeit; errettet den Beraubten aus der Hand des Unterdrückers; bedrückt nicht den Fremdling, die Waise und die Witwe und tut ihnen keine Gewalt an, und vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort! Denn wenn ihr dieses Wort wirklich befolgt, so sollen durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen, die auf Wagen fahren und auf Rossen reiten, sie und ihre Knechte und ihr Volk. Wenn ihr aber diesen Worten nicht gehorcht, so schwöre ich bei mir selbst, spricht der Herr, dass dieses Haus zur Ruine werden soll!

13-14: Wehe dem, der sein Haus mit Unrecht baut und seine Obergemächer mit Ungerechtigkeit, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt, der spricht: »Ich will mir ein geräumiges Haus und weite Obergemächer bauen«, und sich Fenster machen lässt und es mit Zedern täfelt und mit roter Farbe anstreicht!

29 O Land, Land, Land, höre das Wort des Herrn!

23:1+2 Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide verderben und zerstreuen! spricht der Herr. Darum, so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und nicht nach ihnen gesehen! Siehe, ich werde an euch die Bosheit eurer Taten heimsuchen, spricht der Herr.

5+6 Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen; und das ist der Name, den man ihm geben wird: »Der Herr ist unsere Gerechtigkeit«.

9-11 Über die Propheten: Gebrochen ist mein Herz in meiner Brust, es schlottern alle meine Gebeine; ich bin wie ein Betrunkener, wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen des Herrn und wegen seiner heiligen Worte. Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe sind verdorrt; ihr Treiben ist böse, und sie missbrauchen ihre Macht.

11 Denn sowohl der Prophet als auch der Priester sind ruchlos; sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden! spricht der Herr.

16 So spricht der Herr der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht [was] aus dem Mund des Herrn kommt.

28+29 Der Prophet, der einen Traum hat, der erzähle den Traum; wer aber mein Wort hat, der verkündige mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam? spricht der Herr. Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung 
Predigt
Gemeinsames Mittagesse
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet   
Beginn: 10:30 Uhr   
Wir freuen uns auf Dich! 

Calvary Chapel Freier Grund   
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
   
 Sonntagszitat:

Das Wort Gottes ist kein Ohrenschmaus, sondern ein Hammer
Wer keine blauen Flecke davonträgt, 
soll nicht meinen, es hätte bei ihm eingeschlagen.
 
(Helmut Thielecke)