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Samstag, 23. Mai 2015

Morgenwache – aber wie?

Gestern habe ich ein wenig geschwärmt vom Frühgebet in unserer Gemeinde. Dabei habe ich nicht erwähnt, dass es für einige von uns bedeutet, vor 5 Uhr aufzustehen, sei es um rechtzeitig da zu sein, um Kaffee zu kochen oder sich um das (anschließende) Frühstück zu kümmern. Frühgebet um 6 Uhr morgens bedeutet für (fast) alle von uns eine kurze Nacht.

Ich bin genügend Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass es ihnen nicht leicht fällt, früh aufzustehen, um täglich eine persönliche Zeit mit Jesus zu verbringen. Ich bin aber noch mehr Menschen begegnet, denen man anmerkt, dass sie keine tägliche, regelmäßige Zeit mit Jesus verbringen. Glaubt mir: man merkt es.

Ein Meister am Klavier wurde gefragt, wie oft er seine Fähigkeiten trainieren müsse. Seine Antwort war klar: „Ich spiele jeden einzelnen Tag. Wenn ich auch nur einen Tag aussetze, merke ich es sofort. Wenn ich zwei Tage nicht spiele, merkt es meine Frau. Wenn es dann drei Tage werden, merkt es das Publikum.“

Einen Tag ohne den persönlichen Austausch mit Jesus hinterläßt Spuren. Je länger oder je unregelmäßiger unsere persönlichen Zeiten mit Jesus sind, umso mehr wird das uns selbst und anderen deutlich. Und obwohl es nicht gesetzlich eine Zeit früh am Morgen sein muss, macht es Sinn, die Zeit mit Jesus für den Morgen zu planen – oder zumindest einen Teil dieser Zeit. Am Morgen ist der Tag unverbraucht und meine Gedanken sind weniger gefüllt von den Lasten des Tages, als das abends der Fall ist. Morgens kann ich die kommenden Stunden des Tages vor Gott ausbreiten, mir Rat und Wegweisung holen und meine Schritte – die mir bekannten und die unbekannten – vor Gott ausbreiten. Jesus traf sich morgens mit Seinem Vater, um sich Kraft für den Tag zu holen.

Trotzdem muss gerechterweise festgestellt werden, dass es sowohl Frühaufsteher wie Nachteulen gibt. Was kann nun eine Nachteule dafür tun, zumindest ein Viertelstündchen in der Frühe mit Seinem Herrn zu verbringen. Hier ein paar subjektive Überlegungen:

  1. Fördere Deinen Hunger und Durst nach Gott! Hunger und Durst haben schon so manch einen vom Schlaf aufwachen lassen oder buchstäblich den Schlaf geraubt. Wenn Du nicht hungrig bist nach Gemeinschaft mit Jesus, wird es Dir kaum gelingen, aus dem Bett zu kommen, um Gemeinschaft mit Jesus zu haben!
  2. Entscheide Dich, ob es der Film am Abend wert ist, gesehen zu werden, wenn Du deshalb morgens auf Zeit mit Jesus verzichten musst, weil Du zu müde bist. Das Gleiche trifft zu auf auf gesellige Abende oder andere Beschäftigungen. Es läuft immer auf dasselbe hinaus: Wie wichtig ist mir meine Zeit mit Jesus und das daraus wachsende geistliche Leben?
  3. Mach es zum festen Vorsatz, keine Zeitung zu lesen und keinen Fernseher anzustellen, bevor Du nicht das Neuste von Jesus gehört hast. Das hört sich fast gesetzlich an. Aber wichtige Dinge im Leben erfordern Vorsätze. Ein Sportler wird seinen Körper freiwillig bestimmten Gesetzen unterwerfen, weil ihm der Erfolg wichtig ist. Er würde das auch niemals als Gesetzlichkeit bezeichnen, sondern als Vorsatz für den Erfolg.
Zeit mit Jesus ist nie verlorene Zeit, sondern Zeit, die für unser Leben als Jünger unumgänglich ist. Verbringst Du regelmäßig Zeit mit Jesus, wird die Welt es merken. Tust Du es nicht, wird sie es auch merken. 
 
 Ich freue mich über dein Wort wie einer, 
der große Beute findet. (Psalm 119,162)
 
Laß mich früh deine Gnade hören, 
denn auf dich vertraue ich! 
Laß mich den Weg erkennen, auf dem ich gehen soll, 
denn zu dir erhebe ich meine Seele. (Psalm 143:8)

Wir laden herzlich ein zu unserem Pfingstgottesdienst. Wir beginnen um 10:30 Uhr (Kindergottesdienst parallel), freuen uns auf eine Predigt zum Anlass des Pfingsttages, und lassen den Gottesdienst ausklingen mit einer Zeit der Anbetung (Lobpreis). Gleichzeitig zum Anbetungsteil bieten wir im Nebenraum Fürbittegebet an für solche, die es wünschen.
 

Freitag, 22. Mai 2015

Frühgebet

Der Freitagmorgen ist einer meiner schönsten Morgende während der ganzen Woche. Er beginnt zwar meist nach der kürzesten Nacht der ganzen Woche, aber er beginnt fast unübertrefflich.

Um 6 Uhr früh treffen wir uns mit mehreren Frauen und Männern der Gemeinde in der Teeküche unseres Gemeindehauses, sitzen um einen großen Tisch herum – in der Regel mit unserer ersten Tasse Kaffee oder Tee vor uns und – zugegeben – vielleicht mit dem ein- oder anderen verschlafenen Auge.

Die wenigen Lieder, mit denen wir dann eine Zeit der Anbetung beginnen, sind nicht CD reif, ‚ölen’ aber unsere Stimmen, unsere Herzen und erfreuen das Herz Gottes. Bevor die Freude Gottes unsere Herzen entzündet, bereiten wir Ihm Freude durch eine Zeit der Anbetung.

Dann beginnt in der Stille und Frühe des Morgens eine Zeit der Danksagung, des Lobes und der Fürbitte. Da jeden Freitagmorgen Menschen zusammenkommen, die – in aller Schwachheit – beten wollen und Beten lernen wollen, entstehen keine langen Pausen, im Gegenteil! Ermutigend ist, dass jeder so informell, fließend oder stockend beten kann, wie es gerade kommt. Gott in der Frühe des Tages in einmütigem Gebet zu suchen, ist was vom Feinsten. Waren es nicht die Morgenbeter in Korea, die die mächtige Bewegung hin zu Jesus vom Herrn erflehten?

Auch in der Bibel finden wir eine überwältigende Zahl von Bibelstellen, die uns ermutigen, Gott in der Frühe des Tages zu suchen. Das bedarf sicher ein gewisses Maß an Disziplin am Abend zuvor und ein hohes Maß an Hunger und Durst nach Jesus. Aber Segen folgt sicher.

1. Mose 19,27: 
Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.

1. Mose 28,18:
Und Jakob stand am Morgen früh auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Gedenkstein und goß Öl auf seine Spitze. (Ein Zeichen der Begegnung mit – und Hingabe an Gott)

2. Mose 19,16:
Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. (Zeichen des Redens und der Gegenwart Gottes)

2. Mose 24,4: 
Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder. Und er stand früh am Morgen auf und errichtete einen Altar unten am Berg und zwölf Gedenksteine für die zwölf Stämme Israels.

Josua 6,15: 
Am siebten Tag aber machten sie sich früh auf, bei Anbruch der Morgenröte, und sie zogen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. (anschließend erlebten sie eine mächtige Manifestation der Herrlichkeit Gottes)

Richter 6,38:
Und es geschah so; denn als er am anderen Morgen früh aufstand und das Vließ ausdrückte, da konnte er Tau aus dem Vließ pressen, eine ganze Schale voll Wasser. (Das war eine Begegnung mit Gott)

Richter 21,4: 
Am anderen Morgen aber machte sich das Volk früh auf; und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Friedensopfer.

1. Samuel 1,19: 
Und am anderen Morgen machten sie sich früh auf und beteten an vor dem Herrn

Hiob 1,5: 
Wenn dann die Tage des Festmahls zu Ende waren, ließ Hiob sie holen und heiligte sie; er stand früh am Morgen auf und brachte Brandopfer dar für jeden von ihnen; denn Hiob sagte sich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit. (Hiob tat es um des Seelenheils seiner Kinder willen)

Hesekiel 12,8: 
Aber am Morgen früh erging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen:

Markus 1,35: 
Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort.

Lukas 21,38:
Und alles Volk kam früh zu ihm in den Tempel, um ihn zu hören.

Lukas 24,1: 
Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen. (sogar den – vermeintlich – toten Jesus suchten sie in aller Frühe auf)

Die Zeit am Morgen, wenn der Tag noch unverbraucht vor uns liegt, ist sicher eine besondere Zeit, Gott zu suchen und zu finden. Natürlich kostet es. Aber es ist es wert! Die Freitagmorgende gehören zu meinen Favoriten in der Woche.

Donnerstag, 21. Mai 2015

(Ver)Tröster

Diese Woche war Männerabend in unserer Gemeinde. Während ich der Andacht zuhörte, fiel mir eine Aussage besonders auf und gefiel mir auf Anhieb gut. Gesagt wurde:

Gott hat uns keinen Vertröster verheißen, sondern einen Tröster!

Wie ätzend war der Satz für uns als Kinder, wenn uns gesagt wurde: „Damit musst Du warten, bis Du groß bist.“ Das war immer sehr lange – egal wie alt wir waren. Auch als Jugendlicher war es schwer akzeptierbar, wenn gesagt wurde: „Damit musst Du wohl noch warten, bis Du Dir selbst was dazu verdienen kannst.“ Und selbst als Erwachsener hört man hier und da den (vielleicht) gut gemeinten Rat: „Warten Sie doch einfach noch ein Jahr und beurteilen Sie dann neu, wie die Lage aussieht!

Alle diese Aussagen sind Aussagen, die vertrösten. Die Vertröster meinen es möglicherweise gut, helfen aber nicht unbedingt unserer Ungeduld, unserer Situation oder unserer Zukunftsplanung.

Gott geht anders mit uns um, und wer mit Jesus lebt, erfährt die Verheißung Gottes in der Realität des Alltags. Im Johannesevangelium spricht Jesus immer wieder zu Seinen Jüngern von dem Tröster, den Er zu ihnen senden wird:

Joh 14,16-18:
„Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.“

Joh 14,26: 
„Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

Joh 15,26:
„Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.“

Joh 16,7:
„Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.“

Herrliche Worte! Zum einen, weil Jesus selbst nicht vertröstet, sondern tröstet. Noch ist Er bei den Jüngern. Noch ist Er ihr Lehrer, Hirte und Tröster. Er wird sie verlassen – und doch nicht verlassen! Er lässt sie keineswegs alleine, wie Waisen, zurück. Seinen Heiligen Geist wird Er senden, den Tröster, den Beistand. Und die Beschreibung des Werkes des Trösters macht deutlich, welch gewaltigen Trost Er bringen wird:
-         Er wird in Ewigkeit bei ihnen sein – selbst über den Tod hinaus!
-         Er wird nicht nur – wie Jesus – BEI ihnen, sondern IN ihnen sein!
-         Er wird die Gegenwart Jesu in ihnen manifestieren!
-         Er wird sie erinnern und belehren, was Jesus sie gelehrt hat!
-         Er wird ihnen Jesus bezeugen!
-         Er wird sie trösten!

Wer all das tut, was Jesus hier auflistet, kann gar kein Vertröster sein. Er ist Tröster, Er tröstet und in Seiner Gegenwart fühlen wir uns wohl!

Mittwoch, 20. Mai 2015

Nachruf: B.B.King (September 1925 – Mai 2015)

(Sorry, da ist beim Einstellen wohl was falsch gelaufen. Das hier ist der Eintrag für heute.)

Mit Schrecken sah ich am 14. Mai in den Nachrichten, dass einer der Helden der Bluesmusik im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Mit ein paar Tagen Verspätung hier ein Nachruf, den das online Magazin „Jesus.ch“ am 18.5. veröffentlichte. (Quelle: HIER) 

BB King, mit bürgerlichem Namen Riley B. King, wurde am 16. September 1925 in Itta Bena, Mississippi, geboren. Der Ausnahmemusiker – «B. B.» steht für Blues Boy – überlebte die ganzen anderen Blues-Grössen der Nachkriegszeit:  Muddy Waters, Howlin' Wolf, Jimmy Reed, Lightnin' Hopkins und Johnny Lee Hooker. 2003 listete ihn das «Rolling Stone»-Magazin an dritter Stelle der besten Gitarristen aller Zeiten auf, nach Jimi Hendrix und Duane Allman. King wird als tiefgläubiger Mann beschrieben. Seine ersten Gitarrengriffe lernte er als Kind von Archie Fair, dem Pastor seiner Heimatgemeinde. Dort begann er, Gospels im Gottesdienst zu singen. Seine folgenden zehn Aussagen über den christlichen Glauben hat ChristianToday aus verschiedenen Interviews und seiner Autobiografie zusammengestellt.  

Über seine Liebe zur Musik: «Ich habe den Blues gemocht, seit meine Mutter mich zur Kirche mitnahm. Ich fing an, Gospelmusik zu hören, und ich liebte sie.» 

Über geistliches Leben: «Ich habe immer geglaubt, dass ich ‚meines Bruders Hüter’ bin. Und ich denke, es gibt eine Art grossen Geist, der sich um uns alle kümmert.» 

Über die Kirche: «Die Kirche ist ein wunderbarer Ort, sich zu treffen. Dort ist es sicher und friedlich. Die Leute sind freundlich und gesegnet. In der Kirche kannst du deine Hand ausstrecken und die Gemeinschaft im Geist geniessen.» 

Über sein Zusammentreffen mit dem Papst: «Als ich mit meiner Mutter in die Kirche ging, empfand ich den Pastor ganz anders als andere Menschen. Er gab mir das Gefühl, eine Botschaft von Gott zu bekommen. Dieses Gefühl hatte ich nicht wieder, bis ich vor fünf oder sechs Jahren die Möglichkeit hatte, Papst Johannes Paul zu treffen. Ich hatte den Eindruck, dass ich mit Gott sprechen oder der Papst ihm meine Botschaft weitersagen konnte.» 

Über den Tod seiner Mutter: «Die Kirche war ein Trost für mich – umgeben zu sein von Musik und Wärme der Gemeinde, aber auch die Kirche konnte die Leere nicht ausfüllen. Nichts konnte das.» 

Über Gospel: «Meine Mutter hatte mir ein Herz voll Liebe für einen mitleidenden Gott gegeben. Und Gospellieder handeln von dieser Liebe. Deshalb – Gott weiss es – liebe ich es, Gospel zu singen.» 

Über sein Talent: «Ich glaube, dass das ganze musikalische Talent von Gott kommt. Es ist eine Art, Schönheit und menschliches Gefühl auszudrücken.» 

Über Gott als Schöpfer: «Ich glaube, dass Gott alles geschaffen hat. Ich staune über seine Arbeit, die Wälder, Meere und den Himmel, die uns umgeben. Ich glaube auch, dass Gott uns geschaffen hat. Aber unser Wesen ist nicht immer von Gott geprägt.

Über das Geheimnis Gottes: «Gott ist genauso wie das Leben oder der Tod ein Wunder und ein Geheimnis, das ich nie ganz verstehen werde. Ich bin zufrieden damit, es so anzunehmen, wie es ist.» 

Über Leben nach dem Tod: «Jeder möchte in den Himmel kommen, aber niemand möchte sterben, um dorthin zu gelangen.» 

Soweit der Artikel. Interessante Aussagen des Musikers, leider ohne klares Bekenntnis zu Jesus als seinem persönlichen Erlöser. Gott allein sieht unsere Herzen. Er ist Richter, der beurteilen und recht richten wird.

Aber ein Weggang aus diesem Leben und ein Eintauchen in die Ewigkeit muss nicht ungewiss sein. Jeder von uns kann bereits hier auf Erden Vergebung, neues Leben und die GEWISSHEIT erfahren, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Jeder kann Trost, Klarheit und erwartungsvolle Freude kennenlernen. Wer Jesus hier auf der Erde kennenlernt, der braucht sich um den Aufenthaltsort im Jenseits keine Fragen mehr zu stellen.

Kennst Du Jesus?

(Im Seitenfenster eins der wenigen Spirituals, die B.B. King veröffentlicht hat. Es bleibt die vage Hoffnung, dass er meint, was er singt)

Dienstag, 19. Mai 2015

Vollbeschäftigung?

Der Teufel hatte eine weltweite Versammlung einberufen. In der Eröffnungsansprache sagte er zu seinen Dämonen: "Wir können die Christen nicht davon abhalten, in die Gemeinde zu gehen. Wir können sie auch nicht davon abhalten, die Bibel zu lesen und dadurch die Wahrheit zu erkennen. Wir können sie aber davon abhalten, dass sie eine persönliche Beziehung, voller Liebe, zu Jesus entwickeln und beten. Wenn sie dieses Verhältnis zu ihm gewinnen, ist unsere Macht über sie gebrochen. Und wenn sie beten, sind wir in Gefahr. Also, lasst sie in ihre Gemeinden gehen. Lasst Ihnen Ihren Lebensstil, aber stehlt ihre Zeit, sodass sie diese Liebesbeziehung zu Jesus Christus nicht aufbauen können ‑ und auf keinen Fall ‑ beten! Das ist mein Auftrag an Euch, die Engel der Unterwelt. Lenkt sie davon ab!"

"Wie sollen wir das anstellen?", fragten seine Dämonen.

"Beschäftigt sie ständig mit der ganzen Fülle unwichtiger Nebensächlichkeiten des alltäglichen Lebens und denkt Euch immer wieder etwas Neues aus, um Ihre Gedanken zu beherrschen", antwortete der Teufel.

"Verleitet sie dazu, dass sie viel ausgeben, viel verbrauchen und verschwenden, viel ausleihen und ausborgen. Überredet die Ehefrauen, sich ganz auf ihren Beruf zu konzentrieren und unendliche Stunden an ihrem Arbeitsplatz zu verbringen. Und überzeugt die Ehemänner davon, jede Woche sechs, am besten sieben Tage zu arbeiten, jeden Tag 10 bis 12 Stunden. Nur so können sie sich ihren sinnlosen Lebensstil leisten.

Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und für sie zu beten. Wenn Ihre Familien schließlich auseinandergebrochen sind, wird Ihr Zuhause keinen Schutz mehr bieten. Stopft ihre Köpfe so voll, dass sie die sanfte, leise Stimme des Heiligen Geistes nicht mehr hören können. Verführt sie dazu, ständig das Radio oder den Kassettenrekorder einzuschalten, wenn sie Autofahren. Seht zu, dass unermüdlich der Fernseher, der Videorecorder, dar CD­-Player und die Computer in Ihrer Nähe laufen. Und passt auf, dass in keinem Geschäft und in keinem Restaurant dieser Welt irgendwann während des Tages oder der Nacht etwa eine schöne und harmonische Musik zu hören ist. Bombardiert sie vielmehr mit zotiger und aufpeitschender Musik, so laut ihr könnt. Das wird allmählich ihre Gedanken vergiften, und die Einheit und Verbundenheit mit dem Reich Gottes und mit Christus zerstören.

Überschwemmt die Frühstückstische mit Zeitungen und Zeitschriften. Hämmert Ihnen 24 Stunden lang am Tag die neuesten Nachrichten ein. Bedeckt die Straßen mit Schildern und Plakaten für irgendwelche Produkte, und redet Ihnen ein, dass sie diese unbedingt zum glücklich sein brauchen. Überflutet Ihre Briefkästen mit Werbung, mit Angeboten von Gratis-Produkten und Diensten, die falsche Hoffnungen hervorrufen. Bildet in den Zeitschriften und auf den Titelseiten schöne, gut geformte Models ab, damit die Ehemänner immer mehr glauben, dass äußere Schönheit entscheidend ist und sie ihre Frauen unattraktiv finden. Auch das wird dazu beitragen, die Familien ganz schnell zu zerstören.

Lasst sie auch im Urlaub nicht zur Ruhe kommen. Gebt Euch alle Mühe, sie ständig abzulenken und zu beschäftigen, sodass sie erschöpft und voller Unruhe zurück zu Ihrer Arbeit gehen. Seht zu, dass sie sich nicht durch Spaziergänge und Wanderungen an der Natur erfreuen und auf keinen Fall etwa Gottes Schöpfung bewundern. Schickt sie stattdessen in Vergnügungsparks, Discos, in Sportveranstaltungen, Konzerte und ins Kino. Euer Ziel muss sein, dass sie beschäftigt, beschäftigt und noch einmal beschäftigt sind. Dass sie nur ja keine Zeit mit der Frage nach dem Sinn das Lebens, und mit Gott verbringen!
Und wenn sie sich mit anderen Christen treffen, dann lasst sie nicht über Gott sprechen, sondern füllt ihre Gespräche mit Klatsch und Small Talk, so dass sie sich mit einem schlechten Gewissen und ungutem Gefühl verabschieden. Vor allem sage ich auch immer wieder, haltet sie davon ab, dass sie Zeit zum Beten finden. Zeit, um Gott zu loben und zu preisen. Ich kann das Gejaule nicht ausstehen, es macht mich wahnsinnig!

Lasst ja nicht ab in Euren Bemühungen. Sie müssen immerzu überbeschäftigt sein, damit sie keine Evangelisation veranstalten und Seelen für Gott gewinnen können. Liefert ihnen für diesen angeblichen Mangel an Zeit so viele gute Entschuldigungen, dass sie sich keine Kraft mehr von Gott holen. Bald werden sie aus ihrer eigenen Kraft leben und ihre Gesundheit, ihre Familie und Gott für die Sicherheit, das Ansehen vor der Welt und ein gutes Gehalt opfern. Es wird funktionieren!"

Es war wirklich ein Plan! Die Dämonen gingen eifrig an ihre Aufgaben, verführten überall die Menschen noch beschäftigter und noch mehr gehetzt zu werden, überall und nirgends hinzugehen, überstimuliert und überschwemmt zu sein. Sie hatten nur noch wenig Zeit für ihren Gott oder ihre Familien. Sie hatten keine Zeit mehr, sich auf die Macht Gottes zu konzentrieren, die ihr Leben ändern könnte.

Soweit die Geschichte eines unbekannten Verfassers. Dazu passt abschließend der Ratschlag, den ein Freund von mir einmal seinen Schülern gab:

„Bereite Satan heute mal ordentliche Kopfschmerzen!“

Montag, 18. Mai 2015

Der schlafende Richter

Thomas Fuller berichtet über einen Richter namens Sir John Doddrigde, der Ende des 16. Jahrhunderts im alten England Recht sprach. Richter Doddridge gab man den Spitznamen: „der schlafende Richter“ gab. Wie kam es dazu?

Wenn der Richter sich einen Fall anhörte, schloss er die Augen, sank tief in seinen Richterstuhl und legte das Kinn auf die Brust und bewegte sich nicht mehr. Während er sich den Fall anhörte, der präsentiert wurde, sah es ganz danach aus, als würde er schlafen.

Da waren manche zu Unrecht Angeklagte, die damit rechneten, dass ihnen die gerechte Justiz Recht zusprechen würde. Wenn sie aber den „schlafenden Richter“ sahen, sank ihnen das Herz in die Hose. Andererseits gab es auch solche, die sich tatsächlich schuldig gemacht hatten und drauf hofften, straffrei auszugehen. Wenn sie den schlafenden Richtersahen, rechneten sie sich gute Chancen aus für einen Freispruch.

Allerdings schlief Richter Doddridge nicht. Er hörte sich jeden Fall ganz genau an, wie er ihm präsentiert wurde, analysierte die Fakten gemäß dem Gesetz und wägte das Recht ab. Seine Urteile waren immer fundiert, denn der „schlafende Richter“ schlief eben nicht.

Zur alttestamentlichen Zeit hatten die Juden in Israel den Eindruck, der gerechte Richter im Himmel würde schlafen. Der Psalmist in Psalm 10:11 beschreibt die Einstellung der Gottlosen mit den Worten: „Gott hat es vergessen, er sieht nicht hin und wird es nicht merken!“ Man nahm Gottes Gericht nicht ernst. „Er verschläft unsere Sünden!“ sagte man sich.

In der Zeit des Neuen Testaments schreibt Petrus n 2 Petrus 3:9+10, dass es solche gab, die dachten, Gott würde es nicht so genau halten:
„Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht.“  Man nahm Gottes Gericht nicht ernst! „Er schläft!“ sagte man sich.

Heute haben sich die Menschen nicht geändert. Petrus schreit: (2 Petrus 3:3+4):
„Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.“ Man nahm Gottes Gericht nicht ernst! „Der Richter schläft!“ ist die gängige Meinung.

Aber damals im alten Israel galt, was heute gilt. In Jeremia 25 lamentiert der Prophet, dass er schon 23 Jahre predigt und warnt, aber das Volk Gottes reagierte nicht. Heute wissen unzählige Christen, wie sie Gott gefallen und ein heiliges Leben führen können – aber sie reagieren nicht. Ob es ums Dienen geht, ums Studieren des Wortes Gottes, ums Beten, ums Geben, ums Bekennen oder um das Leben für Jesus im Alltag. Ohne es so zu formulieren glauben zu viele Christen, Gott sei ein schlafender Richter, dem es irgendwie sicher entgeht, wenn die Nachfolge des Volkes Gottes sich nicht am Wort Gottes orientiert. Sie rechnen nicht damit, dass Gott auf ihr Leben und die Art ihrer Nachfolge reagieren wird. Sie irren. Petrus schreibt in 2 Petrus 3:9+10a:

Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb;

Gottes Geduld, Seine Langmut verziehen sein gerichtliches oder erzieherisches Handeln mit uns. In Seiner Liebe hält er zurück, und wir wollen uns ermutigen und anspornen lassen. Für Ihn zu leben macht alles Gericht überflüssig und bringt Segen – mehr Segen, als wir aufnehmen können.

Kein „schlafender Richter“, ein geduldiger, liebender Gott, langmütig, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb.

Sonntag, 17. Mai 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext: Jeremia 25

(Textauszug)
1-19: Dies ist das Wort, das an Jeremia über das ganze Volk Juda erging im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda das ist das erste Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel,
das der Prophet Jeremia an das ganze jüdische Volk und an alle Einwohner von Jerusalem richtete, indem er sprach: Seit dem dreizehnten Jahr Josias, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, bis zum heutigen Tag, diese 23 Jahre hindurch ist das Wort des Herrn an mich ergangen, und ich habe zu euch geredet, indem ich mich früh aufmachte und [immer wieder] redete, aber ihr habt nicht gehört.
Dazu hat der Herr alle seine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, indem er sich früh aufmachte und sie immer wieder sandte; aber ihr wolltet nicht hören und neigtet eure Ohren nicht, um auf sie zu hören, wenn Er euch sagen ließ: Kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg und von der Bosheit eurer Taten, damit ihr in dem Land, das der Herr euch und euren Vätern gegeben hat, von Ewigkeit zu Ewigkeit wohnen könnt! Und wandelt nicht fremden Göttern nach, um ihnen zu dienen und sie anzubeten; und reizt mich nicht zum Zorn mit dem Werk eurer Hände, so will ich euch nichts Böses tun! Aber ihr habt mir nicht gehorcht, spricht der Herr, sondern habt mich erzürnt durch das Werk eurer Hände, euch selbst zum Schaden! Darum, so spricht der Herr der Heerscharen: Weil ihr meinen Worten nicht gehorcht habt, siehe, so sende ich nach allen Geschlechtern des Nordens und hole sie herbei, und sende zu meinem Knecht Nebukadnezar, dem König von Babel, und lasse sie kommen über dieses Land und über seine Bewohner und über alle diese Völker ringsum; und ich will sie dem Bann preisgeben und sie zum Entsetzen und zum Gespött und zu ewigen Trümmerhaufen machen. Und ich will unter ihnen aufhören lassen das Jubel- und Freudengeschrei, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, das Klappern der Mühle und das Licht der Lampe; und dieses ganze Land soll zu Trümmerhaufen, zur Wüste werden, und diese Völker sollen dem König von Babel dienen, 70 Jahre lang. Und es wird geschehen, wenn die 70 Jahre vollendet sind, dann will ich an dem König von Babel und an jenem Volk ihre Schuld heimsuchen, spricht der Herr, auch am Land der Chaldäer, und ich will es zur ewigen Wüste machen. Und ich will über jenes Land alle meine Worte bringen, die ich gegen es geredet habe, alles, was in diesem Buch geschrieben steht, was Jeremia über alle Heidenvölker geweissagt hat. Denn auch sie werden in die Knechtschaft großer Völker und mächtiger Könige geraten, und ich will ihnen entsprechend ihren Taten und entsprechend den Werken ihrer Hände vergelten. Denn so sprach der Herr, der Gott Israels, zu mir: Nimm diesen Kelch voll Zornwein aus meiner Hand und gib ihn allen Völkern zu trinken, zu denen ich dich sende, damit sie trinken und taumeln und sich wie toll gebärden vor dem Schwert, das ich unter sie sende! Da nahm ich den Kelch aus der Hand des Herrn und ließ alle Völker trinken, zu denen der Herr mich gesandt hatte, nämlich Jerusalem und die Städte Judas, ihre Könige und ihre Fürsten, um sie zum Trümmerhaufen, zum Entsetzen, zum Gespött und zum Fluch zu machen, wie sie es heute sind;
auch den Pharao, den König von Ägypten, (...) 

31-38: Es dringt ein Lärm bis an die Enden der Erde, denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Heidenvölkern, er hält Gericht mit allem Fleisch; die Gottlosen übergibt er dem Schwert, spricht der Herr. So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, es geht Unheil aus von einem Volk zum anderen, und ein gewaltiger Sturm erhebt sich vom äußersten Ende der Erde her, und an jenem Tag werden die vom Herrn Erschlagenen daliegen von einem Ende der Erde bis zum anderen; sie werden nicht beklagt, nicht gesammelt und nicht begraben werden; zu Dünger auf dem Erdboden sollen sie werden. Heult, ihr Hirten, und schreit, wälzt euch in Asche, ihr Beherrscher der Herde! Denn nun ist eure Zeit erfüllt, daß man euch schlachte, und ihr sollt zerschmettert werden und zu Boden fallen wie kostbares Geschirr. Da gibt es keine Zuflucht mehr für die Hirten und kein Entkommen für die Beherrscher der Herde. Man hört die Hirten schreien und die Beherrscher der Herde heulen, weil der Herr ihre Weide verwüstet hat, ja, weil die Auen des Friedens verwüstet sind vor der Zornglut des Herrn. Er hat sein Dickicht verlassen wie ein junger Löwe; so ist nun ihr Land ganz verwüstet geworden durch die Zornglut des Bedrückers, ja, durch seine grimmige Zornglut.
 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
(parallel Kindergottesdienst) 
Anbetung 
Predigt

 Gemeinsames Mittagessen
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet    
Beginn: 10:30 Uhr    
Wir freuen uns auf Dich! 

 Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)   
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:
 Die Menschen werden leicht Verächter der Güte Gottes, 
solange sie des göttlichen Gerichtes nicht innewerden.
(Johann Albrecht Bengel)