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Samstag, 30. Mai 2015

Explosion oder kontrollierte Verbrennung

Mit dem heutigen Samstag geht die Pfingstwoche zu Ende. Hoffentlich nicht unser Hunger nach mehr von Jesus und unser Ausstrecken nach Seiner Kraft. Zum Abschluss dieser Woche noch einmal ein paar Gedanken und Illustrationen zum Geschehen in Apostelgeschichte 2.

Kraft kann auf mindestens zwei verschiedenen Wegen eingesetzt werden. Sie kann entfesselt oder gebändigt und eingespannt werden. Energie, zum Beispiel, die in 40 Litern Benzin steckt, kann freigesetzt werden, indem man ein brennendes Streichholz in den Behälter fallen läßt. (Bitte Abstand halten!)  Die Energie kann aber auch durch gezielte Verbrennung durch den Motor eines Sportwagens geleitet werden, der uns dann viele hundert Kilometer transportiert. Explosionen sind spektakulär – ohne Frage! Aber kontrollierte Verbrennungen haben eine lang anhaltende Wirkung, eine Kraft, die bleibt. 

Der gute Heilige Geist Gottes – Gott selbst – wirkt in beiden Weisen. Zu Pfingsten erschien Er durch eine gewaltige Explosion auf der Bildfläche. Sein Erscheinen war wie „Feuerzungen“ (Apostelgeschichte 2:4) Tausende wurden berührt durch diese eine Explosion der Kraft Gottes.
Aber Er wirkt auch durch die Gemeinde – den Organismus, den Gott einsetzte, um dauerhaft die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren. Durch Anbetung, Gemeinschaft und Dienst werden Jesusjünger ausgerüstet, in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben. (Epheser 5:18) (Quelle: unbekannt; bearbeitet)

„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“

Und als der Tag der Pfingsten1 sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.

Und als sie es hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was darinnen ist.  Du hast durch den Mund deines Knechtes David gesagt: »Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? ... Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und verleihe deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus! Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
  
Und berauscht euch nicht mit Wein, 
woraus ein unordentliches Wesen folgt, 
sondern werdet voll Geistes!   
(Apostelgeschichte 1:8; 2:1-4; 4:24-25, 29-31; Epheser 5:18b) (w)

Freitag, 29. Mai 2015

"Vertröstung aufs Diesseits"

Man hört es ja immer wieder: “Ihr Christen mit Eurem Gerede vom Himmel und der Ewigkeit! Ihr vertröstet euch immer nur aufs Jenseits.“

Manchmal kommt dieser Satz, um uns Christen vorzuwerfen, wir wären nicht aktiv genug für irdische Ziele. Wir wären so „himmlisch gesinnt, dass wir irdisch nichts taugen“. Nun, bei näherem Hinsehen ist diese Anschuldigung Humbug.

  1. Als evangelikale Christen machen wir gerade mal ca 2,1% der deutschen Bevölkerung aus. Mit ziemlicher Sicherheit ist dieser Prozentsatz auch involviert in Belange, die das Leben hier auf Erden verbessern, sprich Politik, Wohltätigkeitsvereine oder Werke der Nächstenliebe und Diakonie.
  2. Als evangelikale Christen haben wir eine jahrhundertelange Geschichte des Einsatzes gegen Unterdrückung und für Gerechtigkeit. Klar, unrühmliche Ausnahmen hat es immer gegeben. Aber wer möchte da den ersten Stein werfen. Tatsache ist, dass Christen bahnbrechend waren in der Abschaffung der Sklaverei, im Einsatz für die Stellung der Frau und in vielen anderen diakonischen und medizinischen Diensten.
  3. Als evangelikale Christen setzen wir uns überdurchschnittlich ein für alles was mit dem Leben zu tun hat. Wir setzen uns ein FÜR das Leben - aber gegen Abtreibung, FÜR die Nächstenliebe und Sterbebegleitung - aber gegen Sterbehilfe, FÜR die lebendige, zusammenhaltende und harmonische Familie – aber gegen den Abbau und Zerwurf der Familie durch den Staat, FÜR die Würde und Rechte der Menschen – aber gegen Intoleranz, einschließlich Intoleranz gegen Christen und ihren Glauben!

Als evangelikale Christen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Nicht jeder kann auf jedem Gebiet aktiv werden. Aber aktiv sind ausgesprochen viele von uns!

Doch schwingt in der Anschuldigung mit, dass wir mehr mehr interessiert sind am Leben im Himmel als am Leben auf der Erde. Nun, da steckt schon Wahrheit drin. Allerdings vertrösten wir uns nicht aufs Jenseits, sondern freuen uns aufs Jenseits, während wir im Diesseits verantwortungsbewußt leben und uns fürs Jenseits vorbereiten. – Ich meine, wir kommen der Wahrheit viel näher, wenn wir den Spieß umdrehen und feststellen müssen, dass viele Menschen so verwirrt sind betreffs Himmel und Hölle, dass es bei ihnen zu einer eindeutigen „Vertröstung aufs Diesseits“ kommt. Die einen meinen, sie müssten alles aus dem Leben rausholen, was rauszuholen ist – und landen in körperlichen oder seelischen Abhängigkeiten. Andere meinen, in so kurzer Zeit wie möglich so viel Reichtum wie möglich anzuhäufen, um im Alter davon so viel wie möglich wieder loszuwerden. Für wieder andere scheint das Leben eine einzige Party zu sein. Man geht durchs Leben, als sei dies das einzige Leben, das wir besäßen. Der einzige Trost für unsere unerklärliche Existenz ist: „Hol raus, was du kannst.“  Und das bringt viel Leid, Schaden, Unglück und Verzweiflung. Warum?

Gottes Wort sagt, dass Gott einen Platz in unseren Herzen geschaffen hat, der nur durch Ihn ausgefüllt werden kann. In Prediger 3:11 heißt es:
„Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit,
auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt ...“

Diese zentrale Stelle im Herzen kann nichts und niemand zufriedenstellen, als Gott allein. Als Jesus auf Erden war, sagte Er in Johannes 10:10
  
„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben 
und es im Überfluß haben.“

Wenn Du es satt bist, Dich ständig auf das Diesseits zu vertrösten, und Du möchtest endlich finden, wonach Dein Herz sucht – geh zu Jesus! Er vertröstet Dich nicht aufs Jenseits, aber Er erfüllt Dein Diesseits und führt Dich in das richtige Jenseits!

Donnerstag, 28. Mai 2015

Leben nach dem Tod

Bücher über den Himmel scheinen zur Zeit eine Modeerscheinung zu sein. Vor fast einem Vierteljahrhundert gab es bereits einmal einen Boom von Schriften und Büchern über Nahtod und Nachtoderfahrungen. Dann wurde es etwas ruhiger bis in die letzten Jahre. Jetzt ist der Büchermarkt – auch der christliche – wieder gut bestückt mit z.T. zweifelhaften Erfahrungsberichten und Spekulationsschriften. Daneben gibt es allerdings auch empfehlenswerte, biblische fundierte Ausarbeitungen über Himmel und Ewigkeit.

Im vergangenen Herbst war im Internet zu lesen, dass Forscher jetzt glauben, das gefunden zu haben, was sie lange Zeit abgelehnt – Christen aber schon immer verkündigt haben: Es gibt Leben nach dem Tod. Forschungen zitieren Patienten, die nach ihrem klinischen Tod über außerkörperliche Wahrnehmungen berichten, die sie von Friede und Stille über Blitze bis hin zu Angst beschrieben. Die Möglichkeit von Einbildung und Halluzinationen werden in dieser Untersuchung ausgeschlossen.

Sofort werden die ersten Pläne kund, ewige Gesundheit, ewige Jugend und ewiges (irdisches) Leben zu „schaffen“. Schon bieten die ersten Institute das Langzeiteinfrieren menschlicher Körper an – selbstverständlich für teures Geld. Dabei werden die ethischen Fragen geschickt umgangen, indem man das Tieffrieren eines Körpers vergleicht mit medizinischen Maßnahmen, die man ja auch zum Wohl des Menschen einsetzt, oder mit „lediglich einer alternativen Form der Bestattung.“

„Der Tod kann und darf nicht das Ende sein“, sagt der 75jährige wissenschaftliche Sprecher eines Vereins, der sich „ewiges Leben“ durch (oder nach) dem Tode wünscht.

Hätte man früher auf Gottes Wort gehört, hätte man schon früher gewusst, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Würde der 75jährige Sprecher des Vereins jetzt aus der Vergangenheit lernen und sich durch den Schöpfer allen Lebens belehren lassen, würde er erfahren, dass der Tod nicht das Ende ist und ihm eine Ewigkeit garantiert ist. Ob diese Ewigkeit allerdings herrlich oder schrecklich ist, das bleibt unserer Entscheidung überlassen.

Es verwundert schon, dass man nach Jahrzehnten der Ablehnung biblischer Aussagen plötzlich zu dem Schluss kommt: Die Bibel hat doch recht (obwohl man das natürlich nicht so formulieren würde) – nur um dann fortzufahren: aber glauben werden wir trotzdem nicht.

Hier einige der jahrtausendealten Aussagen der Bibel zu Leben und Tod, Leben nach dem Tod und ewigem Leben. Man sollte sie nicht einfach ignorieren, denn die Tage werden kommen, an denen man auch hier zugeben muss: Ja, jetzt erkennen wir, dass die Aussagen der Wahrheit entsprechen. Dann wird nur keine Zeit mehr sein, zu reagieren.

Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande. (Daniel 12,2)

Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben. (Matthäus 25,46 )

Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts. (Johannes 5,28+29)

Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. (nach Hebräer 9,27)
Anstatt also sich einfrieren zu lassen für ein paar hundert Jahren und auf ein mysteriöses ewiges Leben zu warten, sollten wir vielmehr dem Aufruf Gottes durch den Propheten Amos folgen: „Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen!“ (Amos 4:12)

Und wie? Auch darauf antwortet uns Gott, der uns ewiges Leben in Seiner Herrlichkeit und Gegenwart schenken möchte:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Johannes 5:24)

Weitere Fragen? Einfach über das Kontaktformular im Seitenfenster. Gerne senden wir auch ein kostenloses Johannesevangelium zu!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Schnappchristen

Es wurde schon dunkel, als Rolf auf der Landstraße einen kleinen Schatten nahe am Mittelstreifen entdeckte. Zunächst wollte er weiterfahren, aber dann schoss es ihm in den Kopf: das war eine Schildkröte. Getrieben, teils von Neugierde, teils von Mitleid bremste er, hielt an, stieg aus und ging die paar Meter zurück zu der Stelle, an der das hilflose Tier rücklings auf dem Panzer am Mittelstreifen lag. Rolf bückte sich, drehte die Schildkröte behutsam um und beobachtete das Tier. In guter Schildkrötenmanier zog diese erst mal Hals und Kopf so gut es ging unter den schützenden Panzer – aber nicht lange. Wirklich nicht lange! Es dauerte nur ein paar Sekunden, als Kopf und Hals des Tieres hervor schossen und es in die Hand des Retters biss. Augenblicklich wurde es Rolf klar, um was für eine Gattung Schildkröte es sich handeln musste. Die „Chelydra serpentina“, die Schnappschildkröte, die er soeben gerettet hatte, hatte kein Empfinden für Dank oder Rettung. Schnappschildkröten beißen eben – selbst in die Hand ihrer Retter.

Wie oft haben wir (Jesusjünger) hilflos irgendwo gelegen. Wie oft fehlte uns Rat, Mut, Beistand, Kraft, Gesundheit, Trost, Wegweisung oder etwas anderes. Und wie oft hat sich die gnädige Hand unseres Gottes nach uns ausgestreckt. Wie oft hat Jesus unsere zitternden Knie gestärkt, uns wieder auf die Beine gestellt, uns vor großer Gefahr bewahrt, sich zu uns herabgebeugt und uns aufgeholfen. Manchmal Er selbst – manchmal durch Seine Kinder. Und unsere Reaktion „SCHNAPP – SCHNAPP!“ Wir schnappen nach unserem gütigen Gott oder nach denen, die Er zu uns gesandt hat. Wie oft haben wir gemeint, Gott „wolle uns was“ – wenn Er uns in Wirklichkeit nur helfen wollte.

Es gibt diese schnappenden Christen – und dennoch hält Gott an, uns zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Merkmale eines Schnappchristen sind Nörgeln statt Danken und Murren statt Loben. Wenn Nörgeln und Murren die Merkmale von Schnappchristen sind, dann scheint es deren aber viele zu geben. Leider. Und was ist das Gegenstück eines Schnappchristen? Ich denke, Psalm 107:15 gibt uns die Antwort. Da hat Gottes Volk auch Bewahrung erfahren und wir lesen:

Sie sollen dem Herrn danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern.

Schnappchrist oder Dankchrist? Murrchrist oder Frohchrist? Missmutiger Nörgelchrist oder glücklicher Lobpreischrist? Was immer Du bist – es macht einen großen Unterschied.
Es macht einen Unterschied in Deinem Leben. Fang an zu Loben –  und Du wirst es merken. Es macht einen Unterschied an Deinem Arbeitsplatz. Hör auf zu Stöhnen und zu Nörgeln – und alle werden es merken. Es macht einen Unterschied in Deiner Familie. Fang an, dankbar zu sein – und alle werden positiv überrascht sein und vieles wird sich zum Positiven verändern. Es macht einen Unterschied in Deiner Gemeinde. Hör auf zu murren und zu kritisieren – und Du hast viel mehr Kraft, Energie und himmlischen Segen, ein Segen zu sein. Nicht zuletzt macht es einen Unterschied im Reich Gottes und im Himmel. Kannst Du Dir vorstellen, dass Schnappchristen vielen Menschen den Weg zu Jesus leuchten?

Schnappchrist oder Dankchrist? In welcher Kategorie bist Du? In welcher Kategorie wirst Du heute leben? (w)

Dienstag, 26. Mai 2015

Andrew Murray - Leben und Gebet

Der folgende Beitrag über Leben und Gebet stammt von dem schottischen Geistlichen, Andrew Murray, der zwischen 1828 und 1917 aktiv war. Sein erwecklicher Einfluss setzt sich durch seine Schriften bis heute fort. Sprachlich nicht immer der Stil des 21. Jahrhunderts. Inhaltlich voll zutreffend für uns heute. Lass den Inhalt von Murray Worten auf Dein Herz wirken.

„Unser Leben hat einen großen Einfluß auf unser Gebet, wie unser Gebet andererseits auch unser Leben beeinflußt. Das ganze Menschenleben ist sozusagen eine an die Natur oder die Welt gerichtete Bitte um Befriedigung seiner Bedürfnisse oder seines Trachtens nach Glück und Wohlergehen. Dieses natürliche Verlangen kann so stark sein in einem Menschen, der zu Gott betet, daß die Worte des Gebets, die sein Mund spricht, nicht vernehmbar sind, weil sie von dem Schrei des Herzens nach den Dingen dieser Welt übertönt werden.

Das Leben übt einen mächtigen Einfluß auf das Gebet, habe ich gesagt. Ein weltliches Leben, in dem man sich selbst sucht, macht das Gebet kraftlos und die Erhörung unmöglich. Bei vielen Gotteskindern ist ein Kampf zwischen Leben und Gebet, und ersteres behält die Oberhand.

Umgekehrt kann das Gebet aber auch einen mächtigen Einfluß auf das Leben ausüben. Gebe ich mich im Gebet völlig meinem Gott hin, so kann es den Sieg über das Fleisches- und Sündenleben davontragen. Das ganze Leben kann unter die Kontrolle des Gebets gebracht werden. Das Gebet kann das kanze Leben umgestalten und erneuern, weil es den Herrn Jesus und den Heiligen Geist in dasselbe hereinruft und hereinnimmt, um es zu reinigen und zu heiligen. Viele meinen, sie müßten sich mit ihrem mangelhaften Geistesleben aufraffen, mehr zu beten.

Sie verstehen nicht, daß das Gebetsleben nur in dem Maße zunehmen kann, als das Geistesleben kräftiger wird. Gebet und Leben sind unzertrennlich miteinander verbunden. Wie meinst du: Was wird mehr Einfluß auf dich ausüben - ein fünf oder zehn Minuten langes Gebet oder der in den Lüsten der Welt verbrachte ganze Tag? Wundere dich nicht, wenn dein Gebet keine Erhörung findet. 

Der Grund mag leicht darin liegen, daß Leben und Gebet bei dir um die Oberhand kämpfen und dein Herz sich mehr dem Leben hingibt als dem Gebet. Lerne darum die wichtige Lektion: „Mein Gebet muß mein ganzes Leben regieren.“

Was ich im Gebet von Gott erbitte, ist nicht in fünf oder zehn Minuten abgetan, sondern ich muß sagen lernen: „Ich habe von gnzem Herzen gebetet.“ Nur wenn das, was ich von Gott haben möchte, mir wirklich den ganzen Tag ein Herzensanliegen ist, ist der Weg für die Erhörung gebahnt.

O welche heilige Macht ist das Gebet, wenn es von Herz und Leben Besitz nimmt! Es bewahrt einen in beständiger Gemeinschaft mit Gott, so daß man in Wahrheit sagen kann: „Ich harre deiner den ganzen Tag.“ Achten wir nicht nur sorgfältig auf die Länge der Zeit, die wir im Gebet mit Gott verbringen, sondern auch darauf, daß unser Gebet kräftig von unserem ganzen Leben Besitz nimmt.“

Montag, 25. Mai 2015

Irland hat gewählt! Irland feiert!

Eigentlich sollte an dieser Stelle eine weitere Andacht zum Pfingstfest stehen. Um die Aktualität des Themas nicht zu verpassen, heute ein paar Gedanken zum Referendum in Irland. Ein weiterer Pfingstartikel dann zum Ausklang dieser Woche am kommenden Samstag.


Mit großer Mehrheit hat sich das katholische Irland für die Ehe von homosexuellen Paaren ausgesprochen. 62,1% der Wähler machten die Verfassungsänderung möglich. Umso erstaunlicher wirkt dieses Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Irland zu den konservativsten Ländern Europas gehört. Erst 1993 wurden gleichgeschlechtliche Beziehungen in Irland straffrei. Bis 1997 wurde eine Ehescheidung nicht einmal dann anerkannt, wenn die Ehe vom Vatikan selbst gelöst wurde. Abtreibungen waren bis 2013 verboten. Wie kann es in einem so konservativen Land zu so einem erdrutschartigen, moralischen Fall kommen?

Sicher gibt es dafür verschiedene Gründe. Die konservative Regierung von Premierminister, Enda Kenny, führte die Abstimmung für die Verfassungsänderung mit einer Kreativität, die nach Spiegel Onlinedie Gegner sehr, sehr alt aussehen lässt.“ „Viele im Ausland lebende Iren kamen in ihre Heimat zurück, um abstimmen zu können“, heißt es weiter. Der Spiegel weist außerdem darauf hin, dass die regierende Partei unbedingt vor den Wahlen im nächsten Jahr punkten musste. Zusätzliche 9% machen sie jetzt wieder zur stärksten Partei.

Dass der Gesundheitsminister, Leo Varadkar, sich erst im Januar als homosexuell geoutet hatte, dürfte die Euphorie noch einmal beflügelt haben. Politiker und Prominente „outen sich in Serie“, heißt es in einem Artikel. Politik und Einfluss der regierenden Partei hat sicher einen enormen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis gehabt. „Mothers and Fathers Matter“, eine Organisation, die die Reform ablehnt, klagt, dass die Regierung das Ergebnis mit Versprechungen zu Leihmutter- schaft und Adoption für homosexuelle Paare herbeigeführt hat.

Nicht zu übersehen bei der Begründung für die starke Zustimmung sind die schrecklichen Missbrauchsskandale in Irlands  katholischer Kirche. Dadurch hat diese Institution drastisch an Macht, Einfluss und Vertrauen verloren, das sie vor wenigen Jahren noch besaß. Während der Erzbischhof von Dublin, Diarmuid Martin, zwar seine „persönliche Nein-Stimme“ als Privatmann verkündete, wollte er sonst jeden für sich entscheiden lassen. Demgegenüber stehen Aktionen von homofreundlichen Organisationen wie „Marriage Equality“. Ihre Chefin, Moninne Griffith, ging wochenlang von Tür zu Tür und warb für ihre Position. Ihr Fazit: „Viele, mit denen ich gesprochen habe, haben ihre Meinung geändert.“

Jetzt treffen Glückwünsche aus aller Welt in Irland ein und die Debatte zur Gleichstellung von Ehen homosexueller Paare ist auch in Deutschland von jetzt auf jetzt neu entfacht. Besonders erschreckend sind Aussagen wie die der Politikerin Katrin Göring-Eckardt. Die Mitvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen engagiert sich in der EKD, war sogar 5 Jahre lang Präses der EKD Synode und gehört bis heute der EKD Synode an. Sie freut sich über das Wahlergebnis in Irland und hofft auf eine Beschleunigung der Gleichstellung homosexueller Paare in Deutschland.

Allerdings steht selbst das homosexuelle Lager in der Frage der Homo-Ehe nicht zusammen.  Paddy Manning hat jahrelang für die Rechte von Homosexuellen gekämpft. Der schwule Journalist hält die Ehe für ein Sakrileg und erklärt: „Jedes gleichgeschlechtliche Paar mit Kindern bedeutet, dass mindestens ein Elternteil außerhalb der Familie lebt. Das bedeutet, dass eine Gleichbehandlung unmöglich ist, oder Kinder ihrer Rechte beraubt werden."

Und wir? Wie verhalten wir uns als Jünger Jesu?

  1. Wir lieben!
Damit muss es beginnen. Damit beginnt Jesus. Jeder Mensch, der zu Jesus kam, war geliebt und angenommen. Auch, wenn Jesus seine Taten nicht gutgeheißen – und unmissverständlich zur Umkehr aufgefordert hat, wusste jeder, dass er geliebt war. Jesus liebte sogar die, die sich gegen Ihn entschieden und sich von Ihm abwandten. Das muss auch unsere Gesinnung sein.

  1. Wir beten!
So wie wir für andere Menschen beten, die in Handlungen involviert sind, die Gott nicht gut heißt, so beten wir auch für Menschen, die gemäß Gottes Wort in moralischen Sünden gefangen sind. Sie empfinden ihre Gefangenschaft oft nicht als solche. Trotzdem wünschen sich viele von ihnen, Veränderung zu erfahren.

  1. Wir halten fest an Gottes Wort!
Lieben und Beten sind für Jünger Jesu im Umgang mit anderen Menschen unverzichtbar. Ebenso unverzichtbar ist ein eindeutiges Bekenntnis zum Wort Gottes. Wir halten uns an die Gesetze unseres Landes. Aber über jedem Menschengesetz steht eine übergeordnete Autorität: Gottes Wort. Wir heißen nicht gut und recht, was Gottes Wort als Sünde bezeichnet. Aber wir laden ein zu Jesus, der Sünde vergibt und neues Leben schenkt

  1. Wir erinnern uns, dass unsere Nachfolge nicht einfacher, sondern schwerer wird.
Mit einer wachsenden Heterophobie und einer erstaunlichen Anbiederung von Politik und Gesellschaft an vokale, aktive Minderheiten, steigt der Anpassungsdruck für Christen. Schlussendlich wird die derzeitige Entwicklung zum Verlust von Rechten und Vorrechten führen, die wir jetzt noch mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam teilen. Über Einschränkungen wird jetzt schon geredet. In Lukas 6:40 lehrt Jesus: Der Jünger ist nicht über seinem Meister; jeder aber, der vollendet ist, wird so sein wie sein Meister.“ Das sollte uns zu denken geben.

Darum lasst uns lieben, beten, kompromisslos an Gottes Wort festhalten und Jesus folgen. In Seinen Fußstapfen ist immer noch der sicherste Pfad!

Sonntag, 24. Mai 2015

Herzliche Einladung zum Pfingstgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttexte:
 
Apostelgeschichte 1:8: Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!

Apostelgeschichte 4:23-31: Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihren und verkündeten alles, was die obersten Priester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. Und als sie es hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was darinnen ist. Du hast durch den Mund deines Knechtes David gesagt: »Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten versammeln sich miteinander gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten.« Ja, wahrhaftig, gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, haben sich Herodes und Pontius Pilatus versammelt zusammen mit den Heiden und dem Volk Israel, um zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß zuvor bestimmt hatte, daß es geschehen sollte. Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und verleihe deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus! Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.


Epheser 5:18: Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes

Galater 5:22: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue5, Sanftmut, Selbstbeherrschung.


Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst)  
Predigt
Anbetungszeit
(parallel Angebot zur Fürbitte)

Heute kein Mittagessen @ CCFG
(Kaffee, Tee & Kaltgetränke vorhanden)  
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst  
Beginn: 10:30 Uhr     
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grun
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)    
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:

Viele Christen leben, als ob Pfingsten noch vor uns läge
(Corrie ten Boom)
Jede Erweckung kommt, genau wie Pfingsten, 
als eine Frucht gemeinsamen, anhaltenden Gebets.
(Andrew Murrey)