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Samstag, 6. Juni 2015

Über Glauben und Vertrauen

Charles Blondin war ein im vorletzten Jahrhundert berühmter Seiltänzer. Besonders seine Tänzchen über den Niagara Fällen sind Geschichte. Es gilt als wahre Begebenheit, dass er ankündigte, eine Schubkarre auf einem Stahlseil von der amerikanischen zur kanadischen Seite schieben zu wollen – ohne Sicherheitsnetz, versteht sich. 

Diese angekündigte Aktion zog Massen an, Massen an Zuschauern, Massen an Journalisten. Am besagten Tag war sein erster Weg der unbeschwerte Tanz auf dem Seil von der einen Seite zur anderen. Auf halbem Weg gab es noch einige Kunststückchen als Einlage. Als nächstes nahm er eine Schubkarre und ging unter dem Applaus der Menge den Weg zurück. Noch erstaunter wurden die Zuschauer, als er Steine in die Karre lud und auf die kanadische Seite schob. Großer Jubel brach aus.

Die Steine wurden abgeladen und die Menge traute ihren Ohren nicht, als Blondin sie fragte: „Meint Ihr, ich schaffe es, einen Menschen in der Karre zurück zu transportieren?“ „Klar!“ „Selbstverständlich!“ „Kein Problem!“ waren die Antworten, worauf der Seiltänzer auf die Schubkarre deutete und die Einladung aussprach: „Freiwillige vor! Ich werde Sie auf die andere Seite bringen!“   Plötzlich wurde es still. Den zustimmenden Worten folgte keine Tat des Vertrauens.

Manche Quellen berichten, dass ein kleines Kind in den Schubkarren kletterete und von Blondin auf die andere Seite gebracht wurde. Auf die Frage: „Hattest Du denn gar keine Angst?“ kam die Antwort: „Nein? Wieso? Er ist doch mein Vater!“

Viele Menschen geben vor, nicht an Gott glauben zu können. Sie glauben daran, dass die Polizei für die nötige Ordnung sorgen kann, dass der Busfahrer sie sicher ans Ziel bringen kann und dass der Stromversorger die unsichtbare Energie 24 Stunden jeden Tag in ihr Haus kriegt. Sie glauben, dass es auch nächsten Monat noch genügend Nahrung geben wird, dass ihr Land weiterhin im Frieden lebt und dass die Erde weiterhin um die Sonne kreisen wird, die jeden Morgen aufgeht und jeden Abend untergeht.  Aber an Gott glauben sie nicht.

Menschen, die nicht glauben können / wollen, hilft es vielleicht, das Wort „Glauben“ durch „Vertrauen“ zu ersetzen. „Glauben“ ist ein religiös belegtes Wort, das bei vielen Probleme hervorruft. Vertrauen dagegen ist ein Wort aus dem Alltag und aus dem Leben. Vertrauen hat das Kind zum Ausdruck gebracht, das sich beim Vater in die Schubklarre gesetzt und sich hat transportieren lassen. Insofern war Vertrauen eine „Tat“. Das Kind vertraute sich dem Vater an. Das Kind gab sich in die Hand des Vaters.

Es fällt dir schwer, Gott zu glauben oder an Gott zu glauben? – Vertrau Ihm einfach! Vertrau Dich Ihm an! Gib Dich in Gottes Hand, in die Hand des Vaters! ER KANN! Es gibt sicher nichts – auch nichts in Deinem Leben – für das es nicht ein Beispiel in der Bibel gibt; ein Beispiel, wie Gott gezeigt hat, dass ER KANN! ER KANN heilen – oder ER KANN die Kraft geben, zu tragen. ER KANN Hindernisse aus dem Weg räumen – oder ER KANN uns die Kraft geben, mit Ihm über Mauern zu springen. ER KANN andere Menschen verändern – oder ER KANN Dich und mich verändern. ER KANN unsere Sorgen sich in Luft auflösen lassen – oder ER KANN sie uns abnehmen, selbst tragen und uns mit Seinem Frieden füllen. GOTT KANN! JESUS KANN! Vertrau Dich Ihm heute an. Nenn die Dinge beim Namen, für die Du Ihm vertrauen willst, und dann setz Dich ruhig in Seine Schubkarre (Seine Hand) und lass Ihn Dich schieben (tragen)! (w)

Freitag, 5. Juni 2015

Wie überlebe ich mein chaotisches Leben?

Wissenschaftler haben einmal ein Experiment durchgeführt. In zwei verschiedene Behälter mit Wasser setzten sie Ratten, um zu testen, wie sie lange überleben würden, ohne zu ertrinken. Das waren im Durchschnitt 17 Minuten.

Beim 2 Durchgang rettete man die Ratten kurz vor dem Ertrinken, trocknete sie, fütterete sie, setzte sie wieder in die Käfige und ließ es ihnen ein paar Tage gut gehen. Anschließend wiederholte man das Experiment und stellte fest, dass die Ratten plötzlich nicht nach 17 Minuten aufgaben, sondern 36 Stunden ums Überleben schwammen. Das Phänomen wurde damit erklärt, dass die Ratten beim zweiten Mal Hoffnung hatten. Sie hatten eine begründete Hoffnung, dass sie durch Schwimmen überleben würden. Denn das war ihnen beim letzten Mal ja auch gelungen. Einer der Wissenschaftler meinte: „Sie überlebten, weil sie zuvor gerettet worden waren.“

Auch unser Leben hat immer wieder mal chaotische Züge. Mal ist es ein Arbeitsüberschuss, ein andermal ein zu kleines Zeitfenster. Hier hat mein einen wichtigen Termin versäumt, dort bricht die Arbeit vieler Monate zusammen. Wenn dann auch nur ein weiteres Chaos sich dazu gesellt, gehen wir unter.

Viele von uns haben in solchen Situationen eine Erfahrung gemacht. Eine besondere Erfahrung. Eine Erfahrung mit Jesus. Als uns das Wasser bis zum Hals stand, als wir unterzugehen drohten, als wir nur noch schreien konnten: „Herr, rette mich! Ich gehe unter!“ da kam eine unsichtbare Hand, zog uns hoch, trocknete uns ab und setzte uns in Sicherheit. Das war nicht die einzige Erfahrung mit Jesus. Immer wieder gibt es Chaos in unserem Leben, nicht selten selbst verschuldet. Aber wir haben erfahren, dass die unsichtbare Hand Jesu auf unser Schreien reagiert. Wir schreien verzweifelt – aber wir schreien im Bewusstsein, dass Er uns hört. In 1 Johannes 5:15 versichert der Schreiber:

„Und wenn wir wissen, dass er uns hört, um was wir auch bitten,
so wissen wir, dass wir das Erbetene haben,
das wir von ihm erbeten haben.”

Gehst Du durch chaotische Zeiten? Ein Chaos nach dem anderen fällt über Dich her? Oder es ist nur eins – aber es ist gewaltig? Du wirst müde, zu kämpfen, zu warten, zu hoffen? Jesus spricht (Psalm 50:15):

„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten
und du sollst mich preisen.“ 

Nachtrag:
Ach ja, und solltest Du Dich gerade mal nicht im Überlebenskampf gegen das Chaos befinden, dann danke Gott dafür. Vielleicht ist es Deine Zeit, zur Gebetserhörung für jemand anders zu werden. Manchmal ist ein Gebet für jemanden in Not, ein Anruf oder eine kleine Handreichung alles, was nötig ist, um die Wellen eines äußeren oder inneren Chaos zu glätten.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Ein weiterer Grund zur Zuversicht!

Hoffnung hat man – oder eben nicht! Jünger Jesu haben die feste Zuversicht der Vergebung und der göttlichen Hilfe. Und es gibt Verse, die uns Christen helfen, Hoffnungslosigkeit zu besiegen. In Johannes 14:1-3 spricht Jesus einige der vielleicht hoffnungsvollsten Verse für Seine Jünger. Diese Verse gehören bis heute zu denen, die Hoffnungslosigkeit mit am besten vertreiben und besiegen können:

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; 
wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt.
 Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe 
und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder
und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

Das sind Verse, die unsere Blicke weglenken von gegenwärtigen Nöten und Hoffnungskillern in unserem Leben. Es gibt ein Leben NACH der Not. Es gibt eine Ewigkeit nach dem Leben in dieser Welt. Davon spricht der Payson, der 1827 mit den Worten verstarb: "Der Kampf ist gekämpft, der Sieg errungen. Jetzt werde ich in Ewigkeit in einem Meer der Reinheit und Freude baden."

Jeder Mensch hat Nöte im Leben, die ihm die Hoffnung rauben wollen. Jeder Mensch versucht einen anderen Weg, diese Nöte los zu werden. So las ich von einem Brauch in Korea, der immer an Neujahr durchgeführt wird (oder vielleicht wurde): Mit dem Verlangen, neu anzufangen, überlegen sich die Menschen, welche schlechten Gewohnheiten sie gerne los wären und für welche bösen Handlungen sie sich Vergebung wünschen. Dann schreiben sie all diese Dinge, die ihre Hoffnungen zerstören, auf einen gebastelten Papierdrachen und lassen den steigen. Der Papierdrachen steigt immer höher in den Himmel. Wenn man ihn dann kaum mehr sehen kann, schneidet man das Seil los. Während der Drachen irgendwo abstürzt und man ihn nicht mehr sehen kann, hofft der Besitzer, dass auch alle Sünden und all das, was ihm die Hoffnung raubt, für immer verschwunden ist.

Funktioniert das?  NEIN!  NIE!  Leider können wir unsre Sorgen nicht schriftlich auf einem Papierdrachen ablegen, der sie dann für immer wegnimmt. Die Bibel zeigt uns einen besseren und sicheren Weg. In Matthäus 11:28 lädt Jesus alle Hoffnungslosen zu sich ein indem Er  sagt: „Kommet her zu mir alle, ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch Ruhe geben und euch erquicken!“

Jesus hat – und ist die Hoffnung für die ganze Welt – auch für mich und auch für Dich! Du brauchst Deine Probleme und Hoffnungslosigkeit nicht auf einen Papierdrachen zu schreiben. Der stürzt Dir irgendwann wieder vor die Füße! Du brauchst sie nicht weg zu schlafen, wegzutrinken oder weg zu therapieren. Vielmehr darfst Du sie in einem Gebet zum Himmel schicken: zu Jesus. Er lädt Dich ein: zunächst einmal Deine größten Probleme, Deine Sünde,  bei Ihm abzuladen – und dann auch alles andere mit Ihm zu regeln.

Jesus möchte auch Dein Retter und Deine Hoffnung sein!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Faktenresistent?

Faktenresistent nennt „nickpol“, so sein Internetname, den Kanadier Edgar Nernberg. Wie dieser Tage bekannt wurde, fand Nernberg bei Bauarbeiten einen Stein, der ein vollständiges Fischskelett zeigt. Fossilien generell im Gebiet von Calgary / Kanada kommen wohl häufig vor, aber diesen Fund bezeichnet Nernberg als einmalig im Leben. Die Paläontologin Darla Zelenitsky erklärt, das solche Funde äußerst selten und das Gestein in der Gegend ca 60 Millionen Jahre alt sein soll. Alles gut und schön – bis auf die Tatsache, dass Edgar Nernberg bekennender Kreationist ist. Er vertraut lieber dem Schöpfungsbericht der Bibel, als den ständig wechselnden Aussagen über „Tatsachen“, die Evolutionswissenschaftler von Jahr zu Jahr korrigieren müssen. Dieses Bekenntnis zu Gott und der Bibel wird Edgar Nernberg jetzt als „Faktenresistenz“ ausgelegt.

Interessant ist, dass Christen, die den Fakten des Schöpfungsberichts Glauben schenken, ihre Fakten nie ändern mussten. Ganz anders Evolutionstheoretiker, die jahrein – jahraus das korrigieren müssen, was sie im Jahr zuvor als Fakten verkauften. Im Jahr 2013 veröffentlichte die Online Ausgabe von „Die Welt“ verschiende „Fakten“, die die Wissenschaft wegen neuer Erkenntnisse korrigieren mussten. Darunter waren:

-         Das Alter bestimmter Tiefseetiere musste erheblich korrigiert werden.
-         Bei dem westlichen Teil des Grand Canyon musste man sich um schlappe 60 Millionen Jahre korrigieren.
-         Beim Alter des Rheins fiel die Korrektur nur in den einstelligen Millionen-Jahr-Bereich.
-         Die Hebung des tibetanischen Hochlandes begann nicht vor 10-15- sondern vor angeblich vor 30 Millionen Jahren.
-         Weitere „Fakten“, die nun doch keine mehr sind, betreffen die „Entstehungzeit“ der Dinos oder die Hirngröße der „Vormenschen“.

Ich höre mal auf hier. Am Schluss des heutigen Eintrags gibts noch ein paar hilfreiche Links.
Jedenfalls brauchen wir uns als Christen nicht einschüchtern zu lassen. Wir halten fest an den Fakten, die uns vor Tausenden von Jahren schriftlich überliefert wurden und die bis heute keiner Korrektur bedurften. Diese Fakten – und das ist lediglich ein Zusatzbonus – werden durch kreationistische Wissenschaftler bestätigt.

Wer Gottes Wort vertraut, ist auf der Gewinnerseite. So heißt es:
-         Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (1 Mose 1:1)
-          Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. (Psalm 19:2)
-         Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, daß du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, daß du auf ihn achtest? (Psalm 8:4+5)
-         Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! (Römer 1:21-25)

Gott und Gottes Wahrheit war und ist zu erkennen! Wer Ihn nicht erkennen will, sucht sich eine Pseudowahrheit woanders, ernennt sie zu seinem Glauben und macht sie dann Jahr für Jahr passend, je nach neustem Erkenntnisstand.

Als Gotteskinder verstecken wir uns nicht und schämen wir uns nicht für das, was wir glauben – auch wenn wir nicht jede Pseudowahrheit widerlegen können oder wollen. Warten wir lange genug, dann wird sie sich schon selbst widerlegen, korrigieren oder anpassen.

Wir halten fest an dem, was wir als Wahrheit und tragendes Fundament in unserem Leben erfahren haben. Und wir freuen uns, dass Gott nicht nur unser Schöpfer, sondern auch Vater, Freund, Hirte und Versorger ist. Das sind Fakten! Wer dagegen resistent ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Links zu Webseiten, die die Schöpfungslehre vertreten:

Dienstag, 2. Juni 2015

Das Gebet für die Kuh

Ausgabe Nr 21 der Wochenzeitschrift IDEA berichtete im Mai von Baptisten in Indien, die sogar für Kühe beteten, die im Hinduismus als heilig verehrt werden. Mit erstaunlichen Folgen, wie es heißt. IDEA schreibt: 

„Davon berichtete der Baptistenpastor Prassana Kumar (Uppada/Bundesstaat Andhra Pradesh) auf der Bundesratstagung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), die vom 13. bis 16. Mai in Kassel stattfand. Am Anfang seines Missionsdienstes sei er in den Dörfern nicht immer willkommen gewesen, so Kumar. Oft hätten ihn wütende Bewohner vertrieben. Einmal sei er auf eine Gruppe gestoßen, die um eine kranke Kuh herumstand. Einige hätten gesagt, sie liege im Sterben. Der Pastor wurde aufgefordert, zu seinem Gott um Heilung für das Tier zu beten. Kumar betete mit nicht allz großem Vertrauen und ging dann schnell nach Hause. Am nächsten Morgen kam der Besitzer der Kuh zu ihm. Kumar hatte Angst, dass die Kuh gestorben sei und die Männer ihn verprügeln wollten. Stattdessen habe der Bauer ihm Milch der Kuh gebracht und sich für das Gebet bedankt. Sie sei über Nacht genesen. Das sprach sich schnell herum und führte dazu, dass die Baptisten eine Gemeindearbeit starten konnten. Seit 1981 hat Kumar in der Region 35 Gemeinden mit rund 3000 Mitglidern gegründet.“ 

Solche Berichte polarisieren. Eine atheistische Webseite stellt diese Nachricht ein, um sich lustig zu machen und die Leser zum Lachen zu bringen. Den 3000 Christen in Indien tut das nicht weiter weh. Sie haben eine andere Art Lachen in ihrem Herzen. Sie haben die Macht und Geduld Gottes erfahren und neues Leben gefunden.

Und wir Christen in Deutschland? Wir Christen in der „christianisierten, nachchristlichen“ Welt?

Wir wollen uns ermutigen lassen, auch mit „kleinem“ Glauben Gott um große Dinge zu bitten. Er verspricht in Matthäus 17:20: 

„Denn wahrlich, ich sage euch: 
Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn,
so würdet ihr zu diesem Berg sprechen:
Hebe dich weg von hier dorthin!
und er würde sich hinwegheben;
und nichts würde euch unmöglich sein.“ 

Wir wollen uns nicht länger zieren, auch für seltsame Anliegen zu beten, sofern ihre Erhörung Gott Ehre bringen kann.

Wir wollen wieder anfangen, unseren Glauben zu bezeugen, und zwar nicht in eigener Kraft, sondern unter Gebet, Gebet für die Menschen, denen wir Jesus bezeugen, und Gebet für alles, was Jesus Ehre bringen und verherrlichen kann – selbst für „heilige Kühe“.

Zu den schwerwiegendsten Problemen unserer christianisierten Welt gehört sicher unsere Gebetslosigkeit. Wie oft meinen wir, es ohne Gottes Hilfe zu schaffen?! Wir haben das Geld, wir haben die Redner, die Instrumente, die Methodik, die Medien und die Werbung – und dennoch tut sich wenig bis nichts. Der indische Evangelist Kumar betete im entscheidenden Moment nicht mal für Seelen, sondern für eine kranke Kuh.

 Lasst uns neu die Kunst des einfachen Gebets erlernen. Gebet um Seelen, Gebet um Kraft, um Weisheit und vielleicht sogar für kranke Kühe oder kranke Menschen. Lasst uns neu lernen, mit Einfalt und Glauben zu beten – sei er noch so klein. Lasst uns wieder beten!

Montag, 1. Juni 2015

Relegation

Wer am vergangenen Donnerstag das Relegationsspiel Hamburger SV gegen den Karlsurher SC gesehen hat, hat gewiss kein hochklassiges, aber doch ein spannendes Spiel gesehen, das sich mit einem 1:1 Ergebnis zufrieden geben musste. Heute Abend findet das Rückspile statt. Gibt es wiederum ein 1:1, geht es in die Verlängerung. Alle andren Ergebnisvariationen können als Endstand gelten.

Wikipedia erklärt:
„Als Relegation (von lat. relegatio‚ Fortschickung, Verbannung, Verweisung) werden im deutschen Sport Qualifikationsspiele bezeichnet, bei denen es für die Beteiligten in der Regel entweder um die Verhinderung des Abstiegs in eine tiefere oder um den Aufstieg in eine höhere Liga geht. Die Bezeichnung relegatio bezieht sich dabei lediglich auf die Mannschaft, die in einem oder mehreren Vergleichen ihren Abstieg zu verhindern versucht."

Heute Abend kämpft der HSV gegen den Abstieg, der KSC für den Aufstieg.

Irgendwie kam mir in den Sinn, dass die Menschen generell kämpfen oder zumindest mit Hoffnungen leben. Die einen wollen sich hocharbeiten auf die nächste erreichbare Stufe, die anderen wollen vermeiden, abzugleiten. Für die einen gehts aufwärts, für andere abwärts. Für die einen bedeutet es Freude, für die anderen Tränen. Beides werden wir heute Abend im Fernsehen mitverfolgen können.

Von einem ganz anderen Auf- oder Abstieg in bildlicher Form spricht die Bibel. Dieser Auf- oder Abstieg geschieht nicht durch einen eingeübten Kampf, in dem wir alles für unsere Ziele geben. Vielmehr geht es um die richtige Wahl, die wir in unseren Herzen treffen und die uns an unser ausgewähltes Ziel bringt.

Obwohl der Himmel sicher kein räumlicher Ort ist, wie wir ihn uns mit unserem räumlich begrenzten Denken vorstellen – ebensowenig wie die Hölle ein Raum ist, wie wir ihn auf  Bildern alter Maler sehen – sind beide Plätze real. Um unserer begrenzten Vorstellungskraft entgegenzukommen, benutzt Gott unsere Sprache und beschreibt den Himmel gewöhnlich als einen Ort, der „oben“ ist und die Hölle als einen Ort, der „unten ist“.

Unser Lebensweg von Natur aus ist ein Weg nach „unten“. Die Mehrheit der Menschen gehören zur Manschaft, die in der Relegation ist – im Abstieg begriffen. Nur ist das Ganze kein Spiel. Es gibt nur Verlierer! Möchtest Du dennoch gewinnen im Leben – ewig gewinnen? Hör auf zu spielen und zu kämpfen. Du kannst Dir ein bereits bezahltes Freilos sichern – d.h. – genau genommen wurde es bereits für Dich gesichert. In Johannes 5:24 verspricht Jesus:

„Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, 
der hat ewiges Lebenund kommt nicht ins Gericht, 
sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“

Halten wir fest:
-         Gegen den „Abstieg“ in eine lichtlose, freudlose, glücklose, schmerzvolle und gottlose Ewigkeit hilft kein 1:1 Unentschieden. Ein Sieg muss her.
-         Du hast keine Option, selbst zu kämpfen. Du hast gar keine Qualifikation dafür.
-         Du „spielst nicht“ um den Abstieg. Du bist dabei, abzusteigen und kannst nichts dagegen tun.
-         Jesus bietet Dir ein Freilos an. Es ist kein Billiglos, denn Jesus hat bereits bezahlt.

Den Aufstieg in die ewige Herrlichkeit hat Er selbst bezahlt – mit Blut unterschrieben und garantiert. Aber Du musst aufhören, das Freilos zu ignorieren oder es selbst versuchen zu wollen. Dann ist der Abstieg garantiert. Nimmst Du das Freilos von Jesus an, ist der Aufstieg garantiert.

Im Gegensatz zum Relegationsspiel heute Abend geht es bei Jesus nicht darum, eine Saison in der obersten Liga zu spielen. Es geht vielmehr darum, unsere Unfähigkeiten bei Ihm abzugeben (unsere Sünden zu bekennen) und dann in Seinem Team mitzuspielen. Jesus will nicht nur Freikarten loswerden. Mit der Freikarte bist Du in Seinem Team, mit Ihm als Spielführer.

Sonntag, 31. Mai 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Es muss im 17 Jahrhundert gewesen sien, als Francois Fenelon Hofprediger am Hof des Sonnenkönigs, König Ludwig XIV von Frankreich war. An einem Sonntag, als der König mit Gefolge zum Gottesdienst an der Kirche ankam, fand er niemanden vor, außer dem Prediger.
Was hat das zu bedeuten?“ verlangte er nach einer Erklärung. Fenelon erklärte mit kurzen Worten: “Ich habe bekannt gegeben, dass Eure Majestät heute nicht zum Gottesdienst erscheinen wird – um festzustellen, wer wirklich Gott dienst und wer nur dem König schmeicheln will.

So etwas gibt’s heute nicht mehr – ich meine: Könige in Frankreich. Auch Prediger mit klaren, überführenden Illustrationen sind rar geworden. Was es immer noch reichlich gibt, sind Menschen, die ihren Gottesdienstbesuch von etwas anderem abhängig machen als von Gott. Manche fühlen sich von Gemeindeleitungen oder anderen Menschen genötigt, den Gottesdienst zu besuchen. Anderen liegt ihr frommer Ruf am Herzen. Anderen ist der fromme Ruf egal, aber die Tradition ist zur Pflicht geworden. Für sie alle macht es hinterher keinen wirklichen Unterschied, ob sie den Gottesdienst besucht haben oder nicht.

Was ist die Alternative? Die Alternative ist sicher eine Neubesinnung. Biblischer Gottesdienst dreht sich nicht um Menschen, nicht um Prediger, Besucher oder mich selbst. Auch nicht um Musik, Kleidung oder Religiosität. Biblischer Gottesdienst dreht sich um Jesus. Es geht darum, Jesus besser kennen zu lernen und von Ihm zu lernen. Es geht darum, mit Seinen Kindern Gemeinschaft zu haben, Jesus in Gemeinschaft zu loben, anzubeten und gemeinsam auf Sein Wort zu hören. Die Folgen sind: mehr Sichtbarkeit von Jesus in unserem Leben.

Wir laden herzlich ein, gemeinsam für Jesus zu singen, gemeinsam auf Sein Wort zu hören, gemeinsam im Glauben zu wachsen! 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst)  
Anbetungszeit
 Predigt

Anschließend Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst  
Beginn: 10:30 Uhr     
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grun
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)    
57290 Neunkirchen-Zentrum

 
Sonntagszitat:

Ich weiß gar nicht, 
wie ich die Zeit nach dem Unfall ohne das Bibelwissen 
aus dem Kindergottesdienst überstanden hätte, 
dabei habe ich vorher gar nicht gewusst, 
was die Bibel für ein tolles Fundament ist.
(Samuel Koch)