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"Gehet-Hin!"-Mittwoch @ CCFG - 29. November: Philippinen
- 19:30 Uhr!
Übergemeindlicher Missionsabend mit Andreas Staigmiller (DMG).

Samstag, 18. Juli 2015

GNADE – geschenkt und doch bezahlt!

In den Vergangenen Tagen haben wir über die Definitionen und Unterschiede von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Gnade nachgedacht. Wir hatten festgestellt

Gerechtigkeit  bedeutet: Du kriegst, was Du verdienst!
Barmherzigkeit bedeutet: Du kriegst nicht, was Du verdienst!
Gnade bedeutet: Du kriegst, was Du nicht verdienst!

Wir hatten festgestellt, dass Gnade das Gegenteil von Verdienst ist. Gnade ist nicht nur unverdiente Gunst, sondern Gunst gegenüber jemandem, der das Gegenteil verdient hat. (Harry Ironside)  Gott verschenkt Vergebung, ein neues Leben, eine gütige Eintrittskarte in die ewige Herrlichkeit und Gegenwart Gottes, Seine Gegenwart und Hilfe bereits hier auf Erden, und … und … und. Aber eine Frage bleibt: “Wenn Gottes Gerechtigkeit Tod als Lohn der Sünde fordert und Seine Gnade uns das Gegenteil schenk, nämlich ewiges Leben – wie wird dann Seiner Gerechtigkeit Genüge getan?

Die Antwort ist irgendwo klar: Jemand, der bezahlen kann, muss bezahlen. Es muss jemand sein, der den Anforderungen Gottes entspricht. Jemand muss den Todeslohn für unsere Sünden bezahlen und uns mit Leben beschenkt ziehen lassen.

Robert Coleman erwähnt in seinem Buch „Written in Blood“ die Geschichte von dem achtjährigen Johnny und seiner kleinen Schwester Mary. Mary benötigte zur Behandlung einer gefährlichen Krankheit eine Bluttransfusion von einer Person, die diese Krankheit erfolgreich besiegt hatte. Da Johnny zwei Jahre zuvor die gleiche Krankheit überlebt hatte, war er die Chance auf Heilung für seine Schwester. Außerdem teilte er mit seiner Schwester die gleiche, seltene Blutgruppe. „Würdest Du Dein Blut für Deine Schwester Mary spenden?“ fragte ihn der Arzt. Johnny zögerte. Seine Unterlippe begann zu zittern. Aber dann begann er zu lächeln. „Natürlich“, war seine Antwort. „Für meine Schwester!“ Kurze Zeit später wurden beide Kinder per Rollstuhl in ein Behandlungszimmer geschoben – Mary blass und dünn, Johnny robust und gesund. Keiner von beiden sprach ein Wort, aber als sich ihre Blicke trafen, grinste Johnny.

Als die Krankenschwester die Nadel ansetzte, erlosch Johnnys Lächeln. Er sah zu, wie das Blut durch den Schlauch floss. Als sich die Prozedur dem Ende zu neigte, brach seine zittrige Stimme die Stille: „Doktor, wann werde ich sterben?“ Erst jetzt wurde dem Doktor klar, warum Johnny zunächst zögerte und warum seine Unterlippe gezittert hatte, als er sich bereit erklärte, für seine Schwester sein Blut zu geben. Er hatte gedacht, sein Blut für seine Schwester zu geben bedeute, sein Leben aufzugeben. In einem kurzen Moment hatte er eine großartige Entscheidung getroffen.

Johnny musste nicht sterben für seine Schwester. Aber jeder von uns ist in einem wesentlich ernsthafteren Zustand als der von Mary. Der ganze Preis wurde gefordert. Jesus gab sein Blut und sein Leben. Er bezahlte den vollen Preis. Dadurch wurde ein dreifaches bewirkt:

Gottes Gerechtigkeit wurde Genüge getan: Den Todeslohn für unsere Sünde hat Jesus übernommen!
Gottes Barmherzigkeit wurde ermöglicht: Wir erhielten nicht, was wir verdient haben!
Gottes Gnade wurde ausgeschüttet: Uns wurde unverdient Vergebung, Leben und Segen geschenkt!

"Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, 
und das nicht aus euch  — Gottes Gabe ist es;   
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. (Epheser 2:8+9)

Freitag, 17. Juli 2015

Gerechtigkeit - Barmherzigkeit - GNADE

Mit diesen Begriffen haben wir uns in den letzten Tagen beschäftigt und hatten sie definiert:
Gerechtigkeit: Du kriegst, was Du verdienst!

Wir hatten festgestellt: Böses muss bestraft werden, Gutes wird belohnt. Gott sagt:
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod! (Römer 6:23)
Barmherzigkeit: Du kriegst nicht, was Du verdienst!
Gottes Barmherzigkeit rechnet uns den Todeslohn nicht zu. Sein Wort beschreibt Ihn:
 „Unser Gott ist barmherzig.“  (Psalm 116:5)

Der dritte Begriff ist der herrliche Begriff der Gnade. Was aber ist Gnade?
Gnade: Du kriegst, was Du nicht verdienst!

Da Gott unsere Sünden nicht einfach unter den Teppich kehren kann  (das Böse muss bestraft werden) – da Er den Todeslohn aber auch nicht uns auferlegen will (Er ist barmherzig) – darum muss ein anderer Weg gefunden werden. Nur eine gerechte Möglichkeit bleibt: der Weg der Gnade. Du kriegst nicht den Tod, den Du verdienst, sondern Vergebung und ewiges Leben, die du nicht verdienst. DAS ist Gnade!

G.W.Knight erklärt es mit den Worten: Wenn jemand 8 Stunden am Tag arbeitet und am Ende des Tages seine Auszahlung erhält, ist das der gerechte Lohn. Wenn jemand in einem Wettstreit kämpft, und einen Pokal gewinnt, ist das ein Preis. Wenn jemand eine angemessene Anerkennung erhält für eine lange Dienstzeit oder besondere Leistungen, ist das eine Auszeichnung.  Wenn aber eine Person weder fähig ist, um Lohn zu arbeiten, noch einen Preis zu gewinnen und auch keine Auszeichnung verdient – aber trotzdem ein Geschenk erhält dann ist das ein gutes Bild der Gunst Gottes. Das ist es wovon wir reden, wenn wir von der Gnade Gottes reden.

John Newton sagte einmal, dass wir im Himmel über dreierlei erstaunt sein werden: "Erstens, wer alles im Himmel ist. Zweitens, wer nicht dort ist. Drittens, dass wir dort sind.

In der Bibel gibt es eine Vielzahl von Berichten, wie Jesus großzügig Gnade verschenkte. Johannes 8 berichtet, von einer Ehebrecherin, die nach der damaligen Gesetzgebung den Tod verdient hatte. Jesus ist barmherzig und fordert ihn nicht ein. In Vers 11 heißt es:
„Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. 
Geh hin und sündige nicht mehr!“

Und dann entlässt Er sie mit dem Geschenk der Vergebung, dem Geschenk eines neuen Lebens, neuer Lebensfreude und eines Neuanfangs. Das ist Gnade. Gnade schenkt uns, was wir nicht verdient haben. Vielleicht ist Dir bewusst, dass das gesegnete Leben, dass Du in Jesus hast, ein reines Gnadengeschenk ist. Wann hast Du Ihm zum letzten Mal dafür von Herzen gedankt? – Vielleicht merkst Du auch, dass Dir dieses neue Leben der Vergebung und des Segens noch gar nicht wirklich kennst und besitzt. Warum sagst Du Jesus nicht einfach, dass Du es AB JETZT besitzen möchtest – und nimmst es vertrauensvoll an als ein Geschenk von Ihm!

Bleibt eine letzte Frage: Wenn Gottes Gerechtigkeit Tod als Lohn der Sünde fordert – und wenn Gottes Barmherzigkeit uns den Todeslohn abnimmt – und wenn Gottes Gnade uns das Gegenteil schenk, nämlich Vergebung und ewiges Leben – wie wird dann Seiner Gerechtigkeit Genüge getan, die den Tod des Sünders fordert? Die Antwort darauf wird morgen diese 4-Tage-Serie abschließen. (w)

Donnerstag, 16. Juli 2015

Gerechtigkeit - BARMHERZIGKEIT - Gnade

Gerechtigkeit: Du kriegst, was Du verdienst!
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod! (Römer 6:23)

Soweit waren wir gestern gekommen. Gegründet in Seiner Unfehlbarkeit und Heiligkeit hat Gott sich festgelegt: Böses muss bestraft werden, Gutes muss belohnt werde. Da selbst unser Bestes durch Böses verunreinigt ist, wartet auf uns alle der oben beschriebene Lohn.

Aber wir wollten uns mit drei Definitionen beschäftigen. Heute mit dem Begriff Barmherzigkeit. Wenn wir Gerechtigkeit definiert haben: „Du kriegst, was Du verdienst!“ dann heißt es jetzt:

Barmherzigkeit: Du kriegst nicht, was Du verdienst!

Die Bibel sagt, dass Gott barmherzig ist! Sein Standard, Sein Gesetz wurde gebrochen. Sein Name verachtet. Seine Worte ignoriert. Der Mensch hat die Sünde gewählt und damit den Tod, der der Lohn der Sünde ist. Aber Gott ist barmherzig. Er will Dir nicht den Tod geben, den Du verdienst.

In Psalm 116:5 heißt es: „Unser Gott ist barmherzig.“

In seinem Buch „Experiencing God’s Forgiveness“ erzählt Luis Palau, wie zur Zeit Napoleons eine Mutter zu dem Herrscher kam und um Amnestie für ihren Sohn bat. Der Kaiser entgegnete, dass der junge Mann wiederholt ein bestimmtes Verbrechen begangen hatte und dass Gerechtigkeit den Tod fordere. „Aber ich bitte nicht um Gerechtigkeit,“ erklärte die Mutter. „Ich bitte um Barmherzigkeit!“  „Aber,“ erwiderte Napoleon, „Dein Sohn verdient keine Barmherzigkeit!“  „Mein Herr,“ rief die verzweifelte Frau, „es wäre keine Barmherzigkeit, wenn er es verdienen würde. Und Barmherzigkeit ist alles, wofür ich bitte!
„Nun,“ kam die Antwort des Kaisers, „ich werde Barmherzigkeit walten lassen!“ Und der Sohn jener Mutter blieb am Leben.

Verdient hatte der junge Mann den Tod. Barmherzigkeit bewahrte ihn vor dem, was er verdiente.

Die Barmherzigkeit Gottes bewahrt auch uns vor dem, was wir verdienen. Der Lohn der Sünde ist der Tod. Damit ist ein dreifaches gemeint: Zum Einen der leibliche Tod am Ende unseres Lebens, zum Anderen das Getrennt-sein von Gott in der Jetzt-Zeit. Er hatte unvorstellbare Herrlichkeit geplant in der Gemeinschaft mit Ihm auf Erden – das ist futsch! Zum Dritten der ewige Tod – das Verlorensein in Ewigkeit – Verdammnis – Hölle – nenn’ es wie Du willst. Das ist der Lohn, den wir uns für unser unvollkommenes, sündiges Leben verdient haben.

Gottes Barmherzigkeit entzieht uns diesen Lohn, rechnet uns diesen Todeslohn nicht zu.

Das heißt allerdings weder, dass Gott unser Sünde unter den Teppich kehrt oder als ungeschehen betrachtet, noch bedeutet der Entzug des Todeslohnes aufgrund von Gottes Barmherzigkeit, dass jetzt alles in Butter ist. Sünde muss mit dem Tod bezahlt werden – das verlangt göttliche Gerechtigkeit. Den (ewigen) Tod nicht mehr zu haben bedeutet nicht automatisch, das (ewige) Leben zu besitzen.

GNADE erklärt uns morgen, wie Gott barmherzig und gerecht zugleich sein kann.

Und als ... man den Herrn lobte: 
»Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«,
da wurde das Haus des Herrn erfüllt mit einer Wolke. (2.Chronik 5:13)

„Auch die anderen Völker können 
Gott für seine Barmherzigkeit danken.“ (Römer 15:9; HfA)(w)

Mittwoch, 15. Juli 2015

GERECHTIGKEIT - Barmherzigkeit - Gnade

Immer wieder kommt es vor, dass wir von Dingen reden, die wir nur ansatzweise definieren können. Besonders Begriffe, die sich ähneln oder die miteinander verwandt sind, werden oft ohne große Unterschiede eingesetzt. Das ist auch meistens nicht weiter tragisch. Wenn man sich allerdings verschiedene Begriffe mal näher ansieht und die Feinheiten herausarbeitet, tut sich eine Türe des Reichtums auf, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Irgendwann saß ich in einem Gottesdienst und habe mir Notizen gemacht, über die ich heute noch enmal nachgedacht habe. Es geht um die biblischen Begriffe von Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Gnade. Alle drei gehören inhaltsmäßig zu einer Familie. Zumindest Gnade und Gerechtigkeit könnten in den Bereich der Juristik fallen. Aber wie würde man sie definieren? Und was ist der Unterschied zwischen Barmherzigkeit und Gnade?

Gerechtigkeit: Du kriegst, was Du verdienst!

In Römer 6:23a wird erklärt, was der gerechte Lohn ist, der am Ende des Lebens auf jeden Menschen zu kommt: 
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod!

So hatte sich Gott bereits im Alten Testament festgelegt. Er erklärt:

„Die Seele, die sündigt, sie soll sterben. Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters mittragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes mittragen. Die Gerechtigkeit des Gerechten soll auf ihm sein, und die Gottlosigkeit des Gottlosen soll auf ihm sein.“ (Hesekiel 18:20)

Das ist Gerechtigkeit, so wie Gott sie definiert und wie wir Menschen es auch in unserem Inneren als richtig empfinden. Das Böse wird bestraft, das Gute wird belohnt. Ohne Gottes Hilfe und Aufsicht kann das natürlich ins Auge gehen.

Bei unserem Aufenthalt in einem Krisengebiet im Ausland wurden in besonders prekären Zeiten Bürgerwehren aufgestellt, die einen Stadtteil bewachten, weil Militär oder Polizei überfordert waren. Nicht immer waren diese Bürgerwehren ausgebildet oder unparteiisch.
Während der frühen Besiedlung Amerikas wurden oft Bürgerwehren aufgestellt, von denen ein Autor schreibt, dass „die Arbeit der Bürgerwehren oft dürch Bürger ausgeführt wurde, die gemäßigt und gesittet vorgingen in der Anwendung von Gewalt.“ Aber der Autor bemerkt ebenfalls, dass die Gefahr des Pöpelaufstandes allzeit gegenwärtig war. Er bemerkt sarkastisch:  Man braucht nur den Burschen zu fragen, auf dessen Grabstein in Arizona zu lesen ist: „Aus Versehen gelyncht.“

Das ist der Unterschied zwischen göttlicher Gerechtigkeit und menschlichem Gerechtigkeitsstreben. Göttliche Gerechtigkeit entspring dem Wesen Gottes, ist 100% gerecht und wahr und 100% sicher vor irgendwelchen Fehlerquoten. Gott hat bestimmt, was richtig und was falsch ist. Er hat die Konsequenzen aufgezeigt: Wer das Gute tut, wird leben. Wer das Böse tut, wird sterben. Wer das Gute getan hat, braucht sich überhaupt nicht zu fürchten. Wer das Gute, das er getan hat, durch Böses verunreinigt hat, wird sich unter Gottes Gericht beugen müssen.

Ein Auge zuzudrücken mag menschlich sein, widerspricht aber der Gerechtigkeit Gottes. Gott ist nicht ein Mensch und auch nicht bestechlich! Gutes muss bekohnt und Böses muss bestraft werden

Das sollte uns ernsthaft ins Nachdenken bringen, denn „unverdünnt Gutes“ hat niemand von uns vorzuweisen. Aber in Verbindung mit der Gerechtigkeit Gottes steht die Barmherzigkeit Gottes. Mehr dazu morgen! (w)

Dienstag, 14. Juli 2015

Die Nacht der Macht!

Die ist heute! Und darum möchten wir heute besonders einladen zum Gebet! 

Die Nacht der Macht ist eine besondere Nacht. Eine Nacht der Bewegung. Eine Nacht der Hingabe. Eine Nacht der Suche. Eine schlaflose Nacht – und für viele kann es eine Nacht des Findens werden. 

Moslems glauben, dass in dieser Nacht im Fastenmonat die Offenbarung des Koran begann. Koransurah 97 beinhaltet den Vers: 

„Wir haben ihn in der Nacht der Macht niedergesandt. Und was läßt dich begreifen, was die Nacht der Macht ist? Die Nacht der Macht ist besser als tausend Monate. Die Engel und der Geist steigen in ihr nieder mit der Erlaubnis ihres Schöpfers in jeglicher Angelegenheit. Friede ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.” 

Weil die Nacht der Macht besser ist als Tausend Monate, verbringen viele Moslems diese Nacht im Gebet, auf der Suche nach Vergebung und der Suche nach Gott. In dieser Nacht wird viel im Koran gelesen. Weltweit beten Jünger Jesu nicht MIT ihnen, aber FÜR sie, dass Gott ihre hungrigen, suchenden Herzen sieht und ihnen begegnet. – Aber wie? Man sagt, dass 88% aller Muslime weltweit nie einen echten Nachfolger Jesu getroffen haben. Wie aber sollen sie hören, ohne einen Boten? Die Bibel und die Geschichte zeigen, dass es Gottes „Plan A“ ist, Jesusjünger zu Moslems zu senden, ihnen das Evangelium zu bezeugen und sie zu Jesus zu führen.  Manchmal redet Gott auch direkt durch Träume und Visionen, nachdem oder bevor ER einen seiner Boten sendet.

So erlebte es ein junger Mann aus dem Irak. Im Traum wurde er vor die Entscheidung gestellt den einen oder anderen Wg zu wählen, den Weg der Freude und des Friedens oder den Weg des Ärgers und der Gewalt. Als er aufwachte, war sein Leben für immer verändert und er wählte den Weg mit Jesus. Tatsache ist, bevor Gott ihm diesen gewaltigen Traum schenkte, traf der junge Mann einen Jünger Jesu, der ihm von Jesus erzählte. Obwohl es der Traum war, der ihn die Entscheidung zur Nachfolge Jesu treffen ließ, sagt er: „Wenn mir niemand das Evangelium erklärt hätte, hätte ich nie zu Jesus gefunden!“ 

Jesus sagt, dass die Welt reif ist zur Ernte! In der Nacht der Macht strecken sich Millionen Muslime nach einer Gotteserfahrung aus. Warum beten wir nicht gemeinsam, dass Jesus vielen Zehntausenden durch Träume und Visionen begegnet.

'Wenn die Ernte nicht eingebracht wird, verfault sie auf den Feldern.'

Betest Du mit?
 
„Der Gottesfürchtige führt andere Menschen zum Leben
und wer Leben rettet, ist weise.“ (Sprüche 11:30)

Montag, 13. Juli 2015

Feuer ... Dampf ... und nichts gewesen

Ich kann mich gut an die erste Zeit nach meiner Bekehrung erinnern. An einem Tag saß ich mit dem Freund im Auto, der mich zu Jesus geführt hatte. „Wolfgang,“ meinte er, bevor ich ausstieg, „pass auf, dass Du immer nah bei Jesus bleibst. Zu viele machen einen guten Anfang und verlieren dann die Liebe zu ihrem Retter.“ Ich war erstaunt und fasste mein Erstaunen in Worte. „Das kann ich mir in meinem Leben nicht vorstellen. Ich habe Jesus so lieb. Ich würde Ihn niemals verlassen wollen!“


Die folgenden Jahre sollten zeigen, wie berechtigt die Warnung meines Freundes war.



Charles G. Finney, der im 19. Jahrhundert als Erweckungsprediger tätig war und durch den Tausende zum Glauben an Jesus kamen schrieb in Seinem Buch: "Reflections on Revival" (S. 42):



“… wenn man die Flamme anfacht, wird es oft eine überwältigende Begeisterung in der Versammlung erzeugen, Viele werden davon überkommen werden und Menschenmassen werden bekennen sich Gott unterwerfen zu wollen, obwohl fast keiner von ihnen … am Ende als wirklich bekehrt angefunden wird.” 



Auch er kannte das Phänomen, dass schnell ein helles Strohfeuer entstehen kann. Aber sobald das Stroh verbrannt ist, geht das Feuer aus oder entwickelt sich zu einem quälenden Qualm.



Wir leben in einem deutlich nachchristlichen Land, in dem sich noch ca. 60% der Bevölkerung – zumindest namentlich – mit dem Christentum identifizieren. Aber mit Finney müssen wir feststellen, dass „fast keiner von ihnen ... am Ende als wirklich bekehrt angefunden wird.“



Kein Feuer mehr, nur noch Qualm - oder gar kalte Asche? Und die Asche redet sich selbst ein, dass sie doch Merkmale eines Feuers aufweist. Und der Qualm spricht zu sich selbst, dass er doch zum Feuer gehört. Wunschdenken ... vielleicht nicht einmal das. Vielleicht nur noch kalte Berechnung.



Aber Gott lässt sich nicht auf unsere Rechenspielchen ein. Kalte Asche zeugt davon, dass die Hitze fehlt weil nichts mehr brennt. Viel Qualm belegt, dass das Feuer nicht mehr richtig lodert. Wo aber Gott durch Seinen Geist am Werk ist, da brennt das Feuer hell. Jesus definiert in Lukas 12:49 sein klares Ziel:



Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden;

was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!“



Das möchte Jesus! Ein Feuer! Nicht Qualm, der erstickt, der ein Feuer simuliert oder kalte Asche. Jesus möchte ein Feuer, ein helles Feuer, das leuchtet und für Ihn brennt. Und das ist, woran Er arbeitet. Machen wir uns nichts vor. Wenn unser Leben nicht mehr ist als ein dicker Qualm, von dem Leute denken: Ach, da wird auch Feuer sein ... ach ‚irgendwo’ brennts da vielleicht – das ist zu wenig. Auch kalte Asche ist zu wenig. Beides sind bestenfalls Erinnerungen, dass da ein Feuer sein sollte.



Brennst Du für Jesus? Ich meine – grundsätzlich. Wir alle haben mal trockene Tage, an denen etwas mehr Qualm mit der Flamme aufsteigt. Wir alle haben mal einen Tag, an dem die Flamme nicht ganz so heiß brennt. Aber grundsätzlich: Brennst Du für Jesus oder qualmst Du nur noch. Brennst Du überhaupt oder ist alles nur kalte Asche?



Zu viele haben irgendwann mal ein Gebet nachgesprochen, eine Hand gehoben oder eine Karte unterschrieben und gedacht, eine Handlung mache uns zu einem Kind Gottes, gerettet für Zeit und Ewigkeit. Weit gefehlt. Es ist kein nachgesprochenes Gebet, keine gehobene Hand und keine Unterschrift auf einer Entscheidungskarte. Es ist der lebendige Glaube an Jesus, der sich ausdrückt in feuriger Nachfolge.



Feuer? Dampf? Oder gar nur kalte Asche?  Was beschreibt Dich?

Sonntag, 12. Juli 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende 

Predigttext: Jeremia 30

Jeremia 30:1-24: Dies ist das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:
2 So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch!
3 Denn siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda wenden werde, spricht der Herr; und ich werde sie wieder in das Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe, und sie sollen es in Besitz nehmen.
4 Das aber sind die Worte, die der Herr zu Israel und Juda gesprochen hat:
5 So spricht der Herr: Wir haben ein Schreckensgeschrei vernommen; da ist Furcht und kein Friede!
6 Fragt doch und seht, ob auch ein Mann gebiert! Warum sehe ich denn, daß alle Männer ihre Hände auf den Hüften haben wie eine Gebärende, und daß alle Angesichter bleich geworden sind?
7 Wehe! Denn groß ist dieser Tag, keiner ist ihm gleich, und eine Zeit der Drangsal ist es für Jakob; aber er wird aus ihr errettet werden!
8 Und es soll geschehen an jenem Tag, spricht der Herr der Heerscharen, daß ich sein Joch von deinem Hals wegnehmen und zerbrechen werde und deine Fesseln zerreiße, so daß Fremde ihn nicht mehr knechten sollen;
9 sondern sie werden dem Herrn, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will.
10 Darum fürchte dich nicht, du, mein Knecht Jakob, spricht der Herr, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich aus einem fernen Land erretten und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft, und Jakob wird zurückkehren, ruhig und sicher sein, und niemand wird [ihn] aufschrecken!
11 Denn ich bin mit dir, spricht der Herr, um dich zu erretten; denn ich will allen Heidenvölkern, unter die ich dich zerstreut habe, ein Ende machen; nur dir will ich nicht ein Ende machen, sondern dich nach dem Recht züchtigen; doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.
12 Denn so spricht der Herr: Dein Schaden ist verzweifelt böse und deine Wunde unheilbar.
13 Niemand führt deine Rechtssache; es gibt kein Heilmittel für die eiternde Wunde, kein Verband ist für dich da!
14 Alle deine Liebhaber vergessen dich, sie fragen nicht nach dir; denn wie ein Feind schlägt, habe ich dich geschlagen mit grausamer Züchtigung, weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind.
15 Was schreist du über deinen Schaden und deinen unheilbaren Schmerz? Weil deine Schuld so groß ist und deine Sünden so zahlreich sind, habe ich dir dies zugefügt!
16 Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und man wird alle deine Feinde gefangen wegführen; alle, die dich plündern, sollen geplündert werden, und alle, die dich berauben, werde ich dem Raub preisgeben.
17 Denn ich will dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen, spricht der Herr, weil sie dich eine »Verstoßene« nennen [und sagen]: »Das ist Zion, nach der niemand fragt!«
18 So spricht der Herr: Siehe, ich werde das Geschick der Zelte Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll auf ihrem Hügel wieder erbaut und der Palast wie üblich bewohnt werden;
19 und Loblieder und Freudengesänge sollen von ihnen ausgehen; und ich werde sie mehren und nicht mindern, ich werde sie herrlich machen, und sie sollen nicht unbedeutend sein.
20 Ihre Söhne werden sein wie früher, und ihre Gemeinde wird vor meinem Angesicht feststehen, und ich will alle ihre Bedränger heimsuchen.
21 Und ihr Fürst wird aus ihnen stammen und ihr Herrscher aus ihrer Mitte hervorgehen; den will ich herzutreten lassen, und er wird mir nahen; denn wer ist es, der sein Herz hingibt, um zu mir zu nahen? spricht der Herr.
22 Und ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein!
23 Siehe, ein Sturmwind, eine Glut ist vom Herrn ausgegangen; ein sausender Sturm wird sich auf den Kopf der Gottlosen stürzen!
24 Die Zornglut des Herrn wird nicht nachlassen, bis er die Gedanken seines Herzens ausgeführt und zustandegebracht hat; am Ende der Tage werdet ihr es verstehen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst)
 Predigt
Anbetungszeit
Einladung zum Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
 Beginn: 10:30 Uhr 
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum  

Sonntagszitat:

Ein Kompromiss macht einen Christen 
unfruchtbar und unglücklich. 
Dann ist man wie ein Seiltänzer, immer balancierend 
zwischen Hoffnung und Furcht. 
Bei völliger Hingabe sind wir wie einer, 
der auf der Rolltreppe steht. 
Entspannt an Jesu Seite geht es immer höher hinauf.
(Corrie ten Boom)
 
Eine Hoffnung, 
die unsere Gegenwart nicht tief greifend verändert, 
ist noch nicht wirklich aus der Zukunft bei uns angekommen. 
Denn da, wo Hoffnung einkehrt, 
verwandelt sie die Gegenwart.
(Hans-Joachim Eckstein)