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Samstag, 15. August 2015

Frucht des Geistes: Treue (7 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
 (Galater 5:22)

Es ist schon seltsam: Der Pessimismus gegenüber Treue ist erschreckend hoch, während das Bedürfnis nach Treue ebenfalls erstaunlich hoch liegt. So belegen Umfragen betreffs Partnerschaft und Ehe, dass über 53% der Befragten nicht mehr an die Treue in der Ehe glaubt. Scheidung ist nicht mehr verwerflich, das Eheprinzip beruht nicht mehr auf lebenslanger Bindung in Treue, sondern auf dem Freiwilligkeitsprinzip. Die Folgen dieser Einstellung liegen offen: Mehr aus jede dritte Ehe wird wieder geschieden.

Auf der anderen Seite besteht ein hohes Bedürfnis nach Treue. 70% der Österreicher legen Wert auf Treue. Eine andere Umfrage unter Männern zwischen 18 und 40 Jahren ergab, dass 93% der Befragten Treue von ihrer Partnerin erwarten. Dennoch scheint Treue eine aussterbende Tugend zu sein.  

Nun muss Treue nicht nur auf Partnerschaft bezogen werden. Einen ehrenamtlichen Dienst kann man treu oder oberflächlich durchführen. Eine anvertraute Aufgabe kann man treu und gewissenhaft erledigen oder nur solange es Spaß macht.

Die Bibel geht davon aus, dass Menschen untreu sind, dass sie nicht treu auf Gottes Wegen gehen. Selbst, wenn Gott sie dann zurückholt, ihnen vergibt und einen Neustart ermöglicht, bleiben sie nicht treu. Auf der anderen Seite ermutigt uns Gottes Wort: in 2. Timotheus 2:13:

„Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu!“

Gott kann nicht untreu sein. Er kann nicht unwahrhaftig, falsch oder heuchlerisch sein. Gott ist treu. Immer! Sein Wesen ist Treue. In 1 Korinther 1:9 heißt es:

Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft
mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.“

Nun ist es eine Tatsache, dass diese Treue durch den Heiligen Geist Wohnung genommen hat in uns, die wir Jesus nachfolgen. Treue wohnt in uns (durch Gott, den Heiligen Geist). Wir haben alles, was wir brauchen – ja, wir haben jedes Potential, uns durch Treue auszuzeichnen. Treue zu Gott, Treue in der Ehe, Treue in unseren Diensten, Treue in der Wahrhaftigkeit, Treue in unserer Arbeit – Treue in allem, was uns anvertraut ist. Christen haben überhaupt keinen Grund, untreu zu sein oder irgendjemanden oder irgendetwas zu verunTREUen. Denn Treue wohnt in uns. Und etwas anderes als Treue wird von uns auch nicht erwartet, wie Paulus uns in 1 Korinther 4:2 erklärt:

„Im übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt,
dass er treu erfunden wird."

Wenn es Dir schwer, treu zu sein, treu zu dienen oder treu nachzufolgen, erinnere Dich daran, dass der treue Gott in dir Wohnung genommen hat, als Du Sein Kind wurdest. Treue ist Teil der Frucht des Heiligen Geistes. Betrübe nicht den Heiligen Geist, arbeite nicht gegen Ihn, dränge Ihn nicht in eine Ecke Deines Lebens, sondern:

„Werde voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Freitag, 14. August 2015

Frucht des Geistes: Güte (6 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

Meine Güte“ – so oder ähnlich haben wir es immer wieder aus unserem – oder dem Mund unserer Mitmenschen gehört. Was man damit meint, bleibt ein Rätsel. Tatsache ist: Mit meiner Güte ist es nicht weit her. Ein unfreundliches Wort vermag meine Güte dahin schmelzen zu lassen. Ein Anruf zu viel kann eine recht un-gütige Reaktion erzeugen. Güte ist nichts, was ich von mir aus produzieren könnte.Es heißt, dass der Gegensatz zur Güte die Strenge oder die Unnachgiebigkeit sind. Die finde ich schon eher in mir.

Wenn ich auf mein großes Vorbild schaue, Jesus, dann sehe ich Güte in Person.
  • Anstatt der Ehebrecherin mit der Härte des Gesetzes zu begegnen, schaut Jesus in ihr Herz und vergibt ihr.
  • Anstatt sich auf die Seite der Menschenmasse zu stellen, stellt sich Jesus auf die Seite des verhassten Zachheus und bleibt sogar zum Essen in seinem Haus.
  • Anstatt die Kinder fortzuschicken, nimmt Jesus sie in Seine Arme und segnet sie.
  • Anstatt den Christenhasser und Jünger-töter Saulus aus dem Weg zu räumen und das Blut der Märtyrer zu rächen, zieht Jesus Paulus zu sich und begabt ihn zum Dienst.
Jesus ist Güte in Person. Jesu Güte ist nicht nur eine schlummernde Tugend, sondern wirkt sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes. Jesu Güte äußert sich in guten Werken an Seinen Mitmenschen. Und ein Vorbild hat Er uns hinterlassen.

Nun, einfach ist es nicht, unsere Feinde in dem Maße zu lieben, dass wir „wohltuen denen, die uns hassen“. Das geht gegen unser Menschsein. Es ist daher eine Erleichterung, dass wir diese Güte Jesu nicht selbst erzeugen müssen. Sie gehört zur Frucht des Heiligen Geistes. Der einfachste Weg, diese Frucht der Güte in unserem Leben zu kultivieren ist dieser:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Donnerstag, 13. August 2015

Frucht des Geistes: Freundlichkeit (5 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

Mike Kern erzählt von Dr. Viktor Frankl, einem österreichischen Arzt, der in einem NS Vernichtungslagern inhaftiert war. Er und das jüdische Volk erlitten unglaubliche Grausamkeiten. Alles an ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen war miserabel, einschließlich ihrer medizinischen Versorgung. Dr. Frankl bot den Kranken und Sterbenden an, was immer er an medizinischer Hilfe anbieten konnte. Im Laufe der Zeit entdeckte er ein einzigartiges Phänomen. Er bemerkte, dass Menschen ihre Kraft und ihren Verstand am längsten behielten, wenn sie andern Gefangenen halfen und das Wenige teilten, das sie hatten. Ihre körperliche und geistige Verfassung schien gestärkt durch ihre Freundlichkeit und ihr Mitgefühl. Sie konzentrierten sich auf etwas anderes als sich selbst. Freundlichkeit bevollmächtigt. Im Gegensatz dazu steht die Angst, dass wir verlieren, wenn wir helfen und freundlich sind.

Interessant, oder? Und das ist nicht mal eine Geschichte aus der Bibel. So wie unsere Welt nach Liebe, Freude und Frieden hungert, so hungert sie nach Freundlichkeit. In einer Umfrage, nach welchen Kriterien Nicht-Kirchgängern eine Gemeinde auswählen würden, kam “Freundlichkeit der Gemeindemitglieder“ mit 49% auf Rang 3 von 13. Eine andere Umfrage fragte Kirchgänger, wonach sie eine Gemeinde auswählen. Mit 45% kam „Freundlichkeit“ auf Rang 4 von 9.

Freundlichkeit steht mit ganz oben auf der Liste geistgewirkter Evangelisationswerkzeuge. Wenn Worte nicht mehr weiterbringen, wenn Literatur nicht mehr angenommen wird, wenn Hilfe abgelehnt wird – vielleicht sollten wir es einfach mal mit der Frucht des Geistes, mit „Freundlichkeit“ versuchen. Was Freundlichkeit vermag, zeigt das Beispiel von Mamie Adams. Sie wählte immer dieselbe Poststelle in ihrer Stadt – weil die Bedienung dort so ausgesprochen freundlich war. In einem Jahr um die Weihnachtszeit ging sie Briefmarken kaufen. Wie erwartet war die Warteschlange ganz besonders lang. Als ein anderer Kunde sie darauf hinwies, dass sie für Briefmarken nicht anstehen müsse, da es einen Briefmarkenapparat in der Eingangshalle gäbe, erwiderte sie: „Ich weiß, aber die Maschine fragt mich nicht, wie es mir mit meiner Arthritis geht.“

Freundlichkeit – Frucht des Heiligen Geistes. Das garantiert, dass sie auch beibehalten werden kann, wenn wir genervt sind, wenn es „eng“ wird oder wir uns nicht danach fühlen, „freundlich“ zu sein. Es ist eine Frucht, die wir nicht aufsetzen wie eine Maske, wenn Menschen um uns herum sind. Es ist nicht die Höflichkeit eines Autoverkäufers, der den Deal des Tages riecht. Nein, es ist die Art Jesus, die in uns hineingepflanzt wurde und jetzt ausgelebt werden möchte. Der biblische Weg dahin:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Mittwoch, 12. August 2015

“Leiden steht auch uns bevor”

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Webseite christenverfolgung.de Gedanken von Burder Andrew, dem Gründer von Open Doors, einer Organisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt. Im Artikel heißt es:

Wir sehen, dass die Ankündigung von Jesus (Matthäus 24,4-14) bezüglich eines stark ansteigenden Hasses und der weltweiten Verfolgung der Christen sich mehr und mehr in unserer Generation erfüllt.

Gewalttätige Christenverfolgungen

Die Nachrichten über zunehmende Menschenrechtsverletzungen und immer gewalttätigere Christenverfolgungen kündigen nichts Gutes an. “Wir gehen einer Zeit der Konfrontation mit den Mächten des Bösen entgegen. Dafür will ich gewappnet sein, und dafür will ich, daß auch Sie gewappnet sind.” (Bruder Andrew, Gründer von Open Doors)

“Ich glaube fest daran, dass die irdischen Tage der Gemeinde Jesu Christi genauso aufhören werden wie bei Jesus selbst. Er endete in einer scheinbaren Niederlage am Kreuz – einsam, verlassen, und entfernt von ihm nur ein paar vereinzelte Getreue. Die meisten seiner hingegebenen Jünger standen zu weit weg von ihm als dass sie seinen Ausruf “Es ist vollbracht!” hätten vernehmen können.

Aber dieser Augenblick der scheinbaren Niederlage wird der Moment des größten Sieges sen. Gleich Jesus wird die Kirche ihr Blut vergießen und sich zum Opfer bringen (…)
Die Verfolgung greift um sich, und die, die weiterhin für Jesus eintreten und ans unverdünnte Evangelium glauben, dieses altmodische Evangelium, das Blut Jesu Christi, die werden wissen, was Verfolgung heißt.” (Bruder Andrew, Juni 1979)

Religionsfreiheit ist Menschenrecht

Vor 66 Jahren wurde von den Vereinten Nationen im Jahre 1948 bei der Erklärung der Menschenrechte auch festgeschrieben: “Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.”

Wir sehen leider, wie dieses unveräußerliche Recht der Religionsfreiheit in kommunistischen und islamischen Ländern mit Füßen getreten wird. Menschen leiden. Menschen werden unterdrückt, gefoltert und getötet.
Die Bibel lässt in ihren Prophezeiungen über die noch ausstehenden Ereignisse keinen Zweifel daran, dass sich in der Endzeit der Einfluss des Bösen zu nicht gekannten und nicht für möglich gehaltenen Ausmaßen steigern wird.

Abschließender Anschlag auf die Gemeinde Jesu Christi

“In der Zwischenzeit bereiten sich die feindlichen Mächten mit ihrem höllischen Hauptquartier auf die entscheidende Schlacht vor. Sie treten unter vielfältigen Namen auf, aber für den abschließenden Anschlag auf die Kirche werden sie sich alle noch zusammentun.” (Bruder Andrew)

“Wir alle müssen die Aufgaben dessen, der mich gesandt hat, rasch erfüllen. Denn nicht mehr lange und die Nacht bricht herein, in der niemand mehr etwas tun kann.” (Jesus in Johannes 9,4)

Dienstag, 11. August 2015

Es muss doch einen Grund dafür geben (2a) …

Vor einer Woche haben wir darüber nachgedacht, welchen Grund es gibt, dass Christen nicht beten, obwohl sie scheinbar große Stücke auf Gebet halten. Den Grund, den wir vor einer Woche festgestellt hatten war: Viele glauben im Herzen nicht daran, dass Gott aufgrund von Gebet wirkt.

Als weiterer Grund – konkret im Hinblick auf gemeinsames Gebet – wird, in der Regel entschuldigend, genannt, dass man doch bete, aber eben zu Hause. Preis dem Herrn für jedes Gebet, das allein zu Hause, unterwegs, im Büro oder beim Einkaufen gesprochen wird! Gott gefallen solche Gebete und wir sollten sie auf keinen Fall einstellen. Aber das Gebet zu Hause ist kein Grund, das Gebet in Gemeinschaft zu vernachlässigen. Viele Christen meinen, das Gebet alleine sei genug. Ich möchte es kurz und klar sagen: Ist es nicht! Christen sollen gemeinsam beten. Das ist biblische Nachfolge. Woher wissen wir das?

Wir wissen es aus der Bibel. In der Apostelgeschichte macht uns die erste Gemeinde vor, wie biblisches Gemeindeleben aussieht. Täglich trafen sie sich zu Gemeinschaft, Zeugnis, Verkündigung und Gebet. (Apostelgeschichte 2:42) Wenn sie es täglich schafften, sollte es uns Christen heute möglich sein, es gelegentlich zu schaffen.

Wir wissen es außerdem von den Verheißungen, die Jesus besonders auf gemeinsames Gebet gelegt hat. So lesen wir in Matthäus 18:19:
Wahrlich, ich sage euch auch:
Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden,
worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren
von meinem Vater im Himmel.“

Auch Jesu Worte in Markus 11:24 können als Verheißung für gemeinsames Gebet verstanden werden:
Darum sage ich euch: Alles,
was ihr auch immer im Gebet erbittet,
glaubt, dass ihr es empfangt,
so wird es euch zuteil werden!“

Natürlich gibt uns Gottes Wort auch viele Verheißungen für unser persönliches Gebet. Aber einige scheinen sich ausschließlich oder besonders auf das Gebet mehrerer Beter in Gemeinschaft zu beziehen. Das wiederum bedeutet, dass Gott Wert darauf legt, dass Sein Volk zusammenkommt, gemeinsam Ihn sucht und betet.

Viele Gemeinden haben irgendwann ihre Gebetsstunde mit der Bibelstunde verbunden … und irgendwann wurde das Gebet dann ganz aufgegeben (Eingangs- und Schlussgebet ausgenommen). Mögen wir uns durch Gottes Wort anspornen und ermutigen lassen, ganz persönliche, intensive Zwiesprache mit Jesus zu halten. Und mögen wir gleichzeitig die Segensströme und Verheißungen erfahren, die denen vorbehalten sind, die Ihn gemeinsam suchen.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
da bin ich in ihrer Mitte.“ (Matthäus 18:20)

Montag, 10. August 2015

Frucht des Geistes: Geduld (4 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

„Geduld aber habt ihr nötig…“, so beginnt Hebräer 10:36 (Luth)  Und hat Er nicht recht, unser Herr? Je zivilisierter die Menschheit wird, umso ungeduldiger wird sie. Wie ungeduldig werden wir, wenn die Ampel ungewöhnlich lange rot bleibt, wenn wir #6 sind in der Schlange vor dem Reisezentrum, wenn die Warteschleife am Telefon länger als 5 Minuten „pour Elise“ spielt – oder auch nur länger als 3 Minuten – 2 Minuten? – ok, 1 Minute!

Wie oft habe ich während unseres mehrjährigen Auslandsaufenthaltes 30 Minuten oder länger in einer Bank gewartet, bevor ich bedient wurde, wie oft bin ich umsonst zu einem bestimmten Büro gegangen, nur um zu erfahren, dass der Sachearbeiter nicht im Hause war.
Dann kriecht alles mögliche in einem hoch – Ärger, Frust, Zorn und Ungeduld. Dabei wissen wir alle, dass die Auswirkungen der Geduld Segen auf ganzer Linie bewirken.

„Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, offenbart seine Torheit.“ heißt es in Sprüche 14:29 und im nächsten Kapitel heißt es: „Ein zorniger Mann richtet Zank an; ein Geduldiger aber stillt den Streit“ (15,18)

Natürlich möchten wir weise sein und Streit stillen, nicht stiften, aber „Geduld haben wir nötig…“   Mose brachte einen Ägypter um. Ihm tat Geduld nötig; Abraham zeugte ein uneheliches Kind mit seiner Angestellten. Er hatte Geduld nötig. Und uns geht es nicht anders – oft mit nachfolgendem Bedauern unserer Ungeduld.

Aber Geduld ist möglich. Geduld gehört zur Frucht des Heiligen Geistes. Frucht muss wachsen. Ich lege nicht heute Abend ein Weizenkorn in feuchte Erde und fahre morgen mit dem Mähdrescher raus. Die erste Ernte braucht seine Zeit. Sobald das Samenkorn jedoch in die Erde fällt, beginnt etwas. Leben entsteht, Wachstum, Frucht. Wer Jesus Christus gehört, hat Seinen Geist. Das Potential für die gesamte Frucht des Geistes Gottes ist vorhanden, einschließlich der Geduld. Ideale Wachstumsbedingungen sind gegeben, wenn wir dem Geist Gottes nicht nur die Besenkammer unseres Lebens zur Verfügung stellen, sondern uns Gottes Wort ernsthaft zu Herzen nehmen:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Sonntag, 9. August 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende
 
Der neue Pastor predigte seine erste Predigt in der neuen Gemeinde über christliche Nächstenliebe gegenüber Obdachlosen. Alle waren begeistert. Das war Qualität. Nach dem Gottesdienst kamen alle möglichen Gemeindeglieder auf den jungen Pastor zu, um ihm die Hand zu schütteln und zum Ausdruck zu bringen, wie berührt sie waren von seiner Predigt.
Als die Gemeinde am nächsten Sonntag dieselbe Predigt über Nächstenliebe gegenüber Obdachlosen hörte, besprachen sich die Ältesten der Gemeinde, unternahmen aber nichts. Man nahm an, die Vorbereitungen für eine Seminarprüfung hätten dem jungen Pastor keine Zeit für eine neue Predigt gelassen. 
Als man am dritten Sonntag wieder die gleiche Predigt hörte, luden die Ältesten zu einem dringenden Leitungstreffen ein. Man fragte den Pastor an, ob er denn keine anderen Predigten habe. „Nun, ich habe eine ganze Reihe von Predigten vorbereitet. Ich warte darauf, dass sich die Gemeinde diese erste Predigt zu Herzen nimmt, danach handelt und etwas im Namen Jesu für die Obdachlosen tut. Dann komme ich zum nächsten Thema.“
Darum gehts im Glauben: Hören ... und Umsetzen!
Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst)  
Predigt
Anbetungszeit
anschließend gemeinsames Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst  
Beginn: 10:30 Uhr     
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund 
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)    
57290 Neunkirchen-Zentrum
  
Sonntagszitat:

Der Gottesdienst ist und bleibt das Herzstück 
unseres christlichen Glaubens. 
So wichtig alle Akademien sind: 
 Wo nicht das Leben in der Gemeinde
 mit dem Gottesdienst lebendig ist, 
dort ist alle Arbeit sinnlos. 
Der Gottesdienst ist kein Erbauungsstündchen, 
sondern Lob, Preis und Anbetung des lebendigen Gottes.
(Otto Wassermann)