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Samstag, 10. Oktober 2015

(Nicht) vergessen!

Schon im späten Mittelalter hat Thomas von Kempen einmal gesagt:

Wird ein Mensch nicht mehr gesehen,
wirr er auch bald vergessen sein.

Heute formulieren wir es etwas anders: „Aus den Augen aus dem Sinn“ Thomas von Kempen hat recht gehabt und wir sehen Beispiele dafür in der Bibel. In 2 Mose 1:8 lesen wir:

Da trat ein neuer König die Herrschaft über Ägypten an,
der Josef nicht mehr kannte.

Wenn man bedenkt, dass Josef der Lebensretter Ägyptens und seiner Zeit zweite Gewalt im Staat gewesen war, und wenn man bedenkt, dass ein König die Geschichte seines Landes eigentlich hätte kennen sollen, dann verwundert es schon, dass Josef so schnell vergessen wurde. Aber ähnliches war Jahre zuvor bereits einmal geschehen.

Josef hatte im Gefängnis einem Mundschenk und einem Bäcker durch Gottes Geist ihre Zukunft prophetisch erklärt. Den Mundschenk bat er, nach dessen Freilassung ein gutes Wort beim Pharao für ihn, Josef, einzulegen, da er grundlos inhaftiert war. Natürlich willigte der Mundschenk ein. Aber nachdem er nicht mehr im Gefängnis war und Josef folglich nicht mehr sah, vergaß er ihn. In 1 Mose 40:23 lesen wir:

Aber der oberste Mundschenk dachte nicht an Joseph, 
sondern vergaß ihn.

„Wird ein Mensch nicht mehr gesehen, wird er auch bald vergessen sein.“ So geht es uns im Alltag. Bei Gott ist das anders.

Zwar ist Gott bereit, unsere Sünden zu vergessen und sie nie wieder gegen uns als Anklage zuzulassen, aber damit hat sich Sein „Vergessen“ auch schon erschöpft. In Hebräer 8:12 verspricht Er:

„Denn ich werde gegenüber ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein,
und ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken."

Ansonsten haben wir einen Gott, der anders ist als wir. Immer wieder bezeugt Er uns, dass Er eben nicht vergisst.

Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen,
dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes?
Und ob sie seiner vergäße,
so will ich doch deiner nicht vergessen. (Jesaja 49:15)

Gott kann und will Seine Kinder nicht vergessen. Undenkbar, dass dies einer Mutter passiert. Unmöglich, dass es Gott passiert. Der verlorene Sohn war außerhalb der Reichweite seines Vaters. Der aber konnte seinen Sohn nicht vergessen. Er wartete und nahm ihn schließlich wieder mit Gnade an.

Wie oft haben wir uns von Gott entfernt! Wie oft haben wir uns versteckt und sind auf unseren eigenen Wegen gegangen. WIR haben Gott aus den Augen verloren und vergessen - aber Er uns nicht. Er hat Seine verlorenen Söhne und Töchter zwar nicht mit Gewalt zurück geholt. Aber Er hat sich auch in der Ferne in Erinnerung gebracht und sie eingeladen, zu Ihm zurück zu kommen. Wer gekommen ist, den hat Er nicht wieder fortgeschickt. So handelt Jesus bis heute! Er vergisst uns nicht – nie! Und wenn wir Ihn vergessen, lädt Er uns ein:

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 6:37)

Freitag, 9. Oktober 2015

Der Hase

Vor genau einer Woche ging es an dieser Stelle um Frösche. Heute geht es um den Hasen.

Es war Anfang dieser Woche, dass mir eine Freund von einem Gespräch erzählte. Ein junger Mann hatte ihm klar ins Gesicht gesagt, dass er nicht an die Inspriration – die göttliche Eingebung der Bibel – glaube. Auf die Frage, warum dies so sei, kam die Antwort: Die Bibel sagt, der Hase sei ein Wiederkäuer, was ja nicht stimme.

Nun, der junge Mann kannte zwar die angebliche Unrichtigkeit, aber hatte sie wohl selbst nie gelesen. Manchmal ist es einfacher, eine pseudo-coole Aussage zu übernehmen, als sich selbst die Mühe einer Prüfung zu machen.

Am selben Abend saßen wir als Gebetskreis zusammen und unterhielten uns über das Thema, zwei Tage später noch einmal mit einem weiteren Freund. Der schickte mir dann die unten abgedruckte Erklärung (Quelle: HIER).

Die folgende Erklärung ist nicht die einzig Mögliche, aber eine verständliche und logische. Solche Erklärungen sollten die beschämen, die dem Wort Gottes ungeprüft misstrauen und darf solche bestärken, die Gottes Wort vorbehaltlos vertrauen. Es ist nicht das erste Mal, vornehmlich seit dem Zeitalter des Rationalismus (1700 aufwärts), dass Vorwürfe der Inkorrektheit gegenüber der Bibel zurückgenommen werden mussten, weil spätere Erkenntnisse zeigten, dass Gottes Wort doch die Wahrheit sagte. Gott weiß halt alle Wahrheit von Anfang an. Wir müssen sie erst nach und nach entdecken. Also, ist der Hase tatsächlich ein Wiederkäuer oder nicht? Die Bibel sagt:

„... und den Hasen; denn obgleich er wiederkäut, 
hat er keine gespaltenen Klauen;
darum soll er für euch unrein sein.“ (3 Mose 11:6)
Antwort*
Ja, aber anders als man denkt. Heute wird der Hase nicht zu den Wiederkäuern gezählt, wie zum Beispiel der Klippdachs (Kapklippschliefer), der einen zweigeteilten Magen hat, der Hase aber nicht. Er käut seine pflanzliche Nahrung auch nicht wieder, wie Kühe oder Schafe.

Aber seit mehr als 100 Jahren ist es Biologen bekannt, dass Hasen neben dem normalen Kot, den allseits bekannten festen Kügelchen, weiche, schwach geformte, von einem Vlies umgebene Kügelchen ausscheiden, diese so sofort aufnehmen und unzerkaut schlucken. Diese Caecotrophe werden einige Stunden nach dem Grasen bei vollem Magen im Blinddarm gebildet und dort stark mit Vitamin B1 angereichert. Sie sammeln sich nach der Wiederaufnahme an einer bestimmten Stelle des Magens (in der Cardiaregion) und werden nochmals verdaut. Auf diese Weise geht ein Teil der Nahrung zweimal durch den Darm und wird dadurch besser aufgeschlossen. Diese Doppelverdauung ähnelt in gewisser Weise dem Wiederkäuen der meisten Paarhuferfamilien.

Für die Hasentiere ist der Blinddarm- oder Vitaminkot lebenswichtig; er erleichtert ihnen vermutlich auch das Überstehen längerer Fastenzeiten bei ungünstiger Witterung.

Der Hase ist kein Mitglied der rinderartigen Wiederkäuer; er gehört zoologisch in eine andere Säugetierordnung. Doch in 3. Mose 11 geht es nicht um eine zoologische Systematik. Das, was die Bibel aber schildert, ist korrekt in einer anschaulichen, allgemein verständichen Art dargestellt.

Niemand muss sich nervös machen lassen von Skeptikern oder Spöttern. Unsere Grundlage, das Wort Gottes, ist solide, vertrauenswürdig und erfahrbar!

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Quantität und Qualität

Die “National Science Foundation” schätzt, dass der Mensch im Durchschnitt zwischen 12.000 und 60.000 Gedanken am Tag hat. Das ist natürlich eine ganze Menge. Ich frage mich, an wieviele ich mich Abends erinnern würde, würde ich es versuchen. Aber die blose Menge unserer Gedanken ist gar nicht das Wichtigste.

In Sprüche 23:7 schreibt der Autor: 
„Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er.“

Wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er. Es ist also nicht die Quantität der Gedanken, sondern ihre Qualität, die uns zum Nachdenken bringen sollte. Die Qualität unserer Gedanken ist beeinflussbar – und dass ist die gute Nachricht!

Unser Fokus im Leben wird unsere Gedankenwelt prägen; das lässt sich gar nicht vermeiden. Anfang der Woche brummte mein Kopf mit einem ganz bestimmten Thema. Sorgen erfüllten mein Herz in einer Weise, wie ich es lange nicht mehr erlebt hatte. Abends legte ich mich hin ... und konnte keinen Schlaf finden. Als mich schließlich ein unruhiger Schlaf überkam, waren meine Träume mit den gleichen Sorgen erfüllt, und sobald ich wach wurde, nahmen die Sorgen mein Bewusstsein wieder gefangen. „Wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er.“
Gott sei’s gedankt, dass mein Herz am nächsten Tag Erleichterung fand.

Unser Fokus im Leben wird unsere Gedankenwelt prägen, ebenso, wie die Entscheidungen, die wir zu treffen haben. Drehen sich unsere Gedanken um unsere Sorgen, werden wir mühselig und beladen sein. Konzentrieren wir uns auf die Schwierigkeiten unseres Lebens oder gar unserer Welt, dann bürden wir uns eine Last auf, die uns schnell zu schwer werden wird. Oft ist es ein einziges Problem, das unsere ganze Kraft verzehren kann. Aber nicht nur die Konzentration auf Sorgen und Probleme prägen unser Leben. Auch die Ausrichtung auf Sicherheit, Bequemlichkeit, Ablenkung oder Erfolg prägen uns. Hier trifft Gottes Wort ganz genauso zu: „Wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er.“

Christen haben das Vorrecht, sich von der Welt zu unterscheiden. Sie haben das Vorrecht, Licht zu sein, während die Welt Finsternis ist. Sie haben das Vorrecht, dem himmlischen Leben(sstil) zu folgen, statt dem irdischen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Herzen mit Gutem zu füllen, was sich dann wiederum auswirkt in ihrem Handeln. „Wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er.“

Zweierlei kommt in den Sinn, wie wir – bei aller Quantität – viel himmlische Qualität in unserem Herzen und Handeln erfahren können. Dazu ist es unumgänglich, uns Gottes Wort als Ratgeber zu holen. Gott verspricht:

Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! {Philipper 4:6 (1 Petrus 5:7) +7}
  
Das ist das erste. Durch ernsthaftes, anhaltendes Gebet dürfen wir unsere Sorgen bei Jesus ablegen. Das dürfen und sollten wir gründlich und immer wieder tun – so oft es nötig wird. Ergebnis: Ein unbegreiflicher, den Verstand übersteigender Friede Gottes wird unsere Herzen und Gedanken befreien und bewahren. Plötzlich werden unsere Herzen und Gedanken frei, sie mit anderem zu füllen. Das ist der zweite Schritt:

Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Vollkommenheit oder etwas Lobenswertes ist, darüber denkt nach! (Philipper 4:8)

Man stelle sich vor: Ein Herz ist durch Gebet und eine Begegnung mit Gott befreit worden von Sorgen, Kram und Trödel. Jetzt wird es erfüllt von allem Ehrbaren, Gerechten, Reinen und Liebenswerten. „Wie ein Mensch im Herzen denkt, so ist er.“

Was für Menschen wir dann werden und sein können!

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Afterglow

Und was ist das? Google Übersetzer übersetzt das englische Wort „Afterglow“ mit „Nachglühen“ – wie z.B. beim Abendrot. Interessant!

Afterglow ist auch ein Begriff, der in Calvary Chapel Gemeinden für einen Teil mancher Gottesdienste benutzt wird. Die Form ist nicht einheitlich in allen Gemeinden aber das Ziel ist dasselbe: Zeit mit Jesus verbringen, auf Ihn hören, auf Ihn warten und Ihm und dem Leib Jesu zu dienen.

Gottes Wort sagt uns:
Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit;
lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen
und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.
(Kolosser 3:16)
Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas:
einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede,
eine Offenbarung, eine Auslegung;
alles laßt zur Erbauung geschehen!
(1 Korinther 14:26)
Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes
zum [gemeinsamen]Nutzen gegeben.
Dem einen wird durch den Geist gegeben,
von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben,
von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
einem anderen aber Glauben in demselben Geist;
einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen
in dem einen Geist;
einem anderen aber Wunderwirkungen;
einem anderen aber Weissagung,
einem anderen aber Unterscheidungen der Geister;
einem anderen verschiedene Arten von Sprachen;
einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist
und teilt jedem besonders aus, wie er will.
(1 Korinther 12:8-11)
Werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen
und Lobgesängen und geistlichen Liedern;
singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen;
sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; 
 (Epheser 5:18b-20)

Gesundes Gemeindeleben beinhaltet ein Dienen aneinander im Namen Jesu. Nach einer Zeit der Lehre, des Hörens auf Gottes Wort, lassen wir das, was wir gehört haben einsinken und „nachglühen“. Gleichzeitig beten wir, dass Gottes Geist uns anrührt und leitet, einander zu dienen – sei es durch die in der Bibel erwähnten Gaben, durch das Lesen von Bibelversen, die der Herr uns in den Sinn ruft oder durch Gebet für solche, die darum bitten.

Solch ein Abend findet heute – wie jeden ersten Mittwoch im Monat – bei uns statt. Wer nicht das Spektakuläre sucht, sondern Jesus (der immer spektakulär genug ist!), wer nicht die Gaben sucht, sondern den Geber, der ist herzlich eingeladen.

Natürlich wäre es tragisch, wenn Christen das „einander dienen“ auf diese Zeiten beschränken würden. Dienen können wir immer. Ob Du Dich heute Abend mit Christen triffst oder nicht: dienen kannst Du auch während des Tages. Jesus sagt: Was wir Seinen geringsten Brüdern getan haben, das haben wir Ihm getan. Dienen macht Freude. Das weiß aber nur der, der dient.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Pike’s 1. und 6. Ratschlag

In seinem Artikel „Die sechs wichtigsten Dinge, die jeder Gemeindegründer wissen muss“, gibt Autor Steve Pike sechs Hilfen, eingerahmt von zwei fast identischen Punkten:

Sein erster Ratschlag, was man wissen muss, ist:
  1. Wie man betet
Unter dieser Überschrift schreibt Pike:
Die Entstehung einer neuen Gemeinde ist ein Wunder und nur Gott kann Wunder tun. Wenn man ohne Gebet eine Gemeinde gründet, wird das keine Gemeinde, sondern ein Verein. Wenn ihr nicht wisst, wie ihr beten sollt, dann lernt es. Macht das Gebet zum wichtigsten Teil eurer Gemeindegründungsstrategie. Bittet andere, mitzubeten. Haltet sie auf dem Laufenden, wenn Gott Gebete erhört und darüber, wofür noch gebetet werden sollte.“

O, wie wahr! Und das trifft auf alles zu, was im Reich Gottes passiert! Nur Gott kann Sein Reich bauen. Ein himmlisches Königreich kann nicht von irdischen Bauarbeitern gebaut werden. Ob es die Lehre ist, die verkündigt wird, Lieder, die gesungen werden, Menschen die besucht werden, Literatur, die hergestellt wird, junge Gläubige, die geschult werden, ob es evangelistische Einsätze oder unterstützende Dienste sind – ohne Gebet ist alles für die Katz’, denn Jesus sagt in Johannes 15:5: Ohne mich könnt ihr NICHTS tun. Und dennoch versuchen wir es immer wieder und meinen sogar, dass unser Bemühen noch was bringt, oder? 

Pikes letzter Ratschlag, was man wissen muss, ist:
      6.   Wie man betet

Ups! Hatten wir doch schon. Fehler unterlaufen? Nein; ganz bewusst rahmt Pike alle anderen Ratschläge ein durch das Gebet. Er schreibt:
„Ich weiß, Gebet habe ich schon erwähnt. Aber Gebet ist so wichtig, dass man es unbedingt zweimal erwähnen muss. Eine Gemeindegründung besteht zu gleichen Teilen aus Strategie und aus Gebet! Wer betet erlebt Wunder. Beginne und beende jeden Tag mit einem Gespräch mit Gott. Höre auf seine sanfte, leise Stimme, wann immer du betest, etwas planst und auch bei allem anderen, was du tust.“

Hört sich fast banal an! Aber – ich bekenne – so behandle ich die Notwendigkeit des Gebets viel zu oft: als banal ... als – ja, Gott will es, aber irgendwie kriegen wir das auch ohne Gebet hin - oder mit einem "Maß an Gebet". Gebet als Anhängsel. Pike schreibt: „... zu gleichen Teilen aus Strategie und Gebet ...“.

David Wilkerson schickte einst einen jungen Mann heim, der immerhin 20 Minuten täglich im Gebet verbrachte. Er wollte sich bei Teen Challenge als Streetworker einbringen. Als Wilkerson von den „20 Minuten täglich hörte, sagte er: "Gehen Sie heim, junger Mann. Gehen Sie für einen Monat zurück und beten Sie jeden Tag zwei Stunden. Wenn Sie das getan haben, kommen Sie wieder. Dann kann ich eventuell erwägen, Sie auf die Straßen loszulassen, in denen Mord, Unzucht, Gewalt und jede Art von Gefahr lauert. Wenn ich Sie jetzt, mit nur 20 Minuten Gebet täglich, losschicken würde, bedeutete das, einen Soldaten ohne Waffen in den Kampf zu schicken, und Sie würden zu Tode kommen."

Gebet ist Vorrecht, Freude und Arbeit. Gebet kommt nicht einfach. Gebet kostet Opfer – an Zeit, an Fernsehen, an Schlaf oder an freien Abenden – aber Gebet ist kein Geplapper, sondern Zeit vor Gottes Thron. Und von Gottes Thron geht Freude, neue Kraft und Segen aus. Und vor allem: Durch Beter baut Er Sein Reich!
Ich will mich neu aufmachen und es lernen – zu Beten. Machst Du mit?

Montag, 5. Oktober 2015

Hosea

Wer das Buch des Propheten Hosea mal in einem Rutsch liest, erhält einen Eindruck von dem, was Gott durch Hoseas Leben und Botschaft kommunizierte.

Gottes Propheten hatten einen hohen, noblen und göttlichen Auftrag. Sie hatten den wichtigsten und edelsten Ruf, den man sich vorstellen kann: Gottes Stimme zu sein, durch die Er Menschen und die Welt verändern wollte. Aber Gottes Propheten hatten kein einfaches Leben.

Jeremia durfte nicht heiraten. Er hatte keine Frau und keine Kinder.
Hesekiel war verheiratet, aber seine Frau starb als Illustration und Zeichen für Israel.
Hosea war verheiratet mit ... einer Nutte!

Nicht etwa, dass Hosea ein Hurer war. Er hatte sogar im Auftrag Gottes gehandelt, als er Gomer und ihre unehelichen Kinder kaufte und heiratete. Wie muss Hosea sich gefühlt haben? Aber zunächst schien alles gut zu gehen. Hosea und Gomer hatten drei gemeinsame Kinder. Alle drei erhielten Namen, die eine Botschaft Gottes an Israel darstellten.

Klingt nach einer positiven Entwicklung: Eine Hure wird freigekauft, nicht von irgendjemand, sondern von einem Propheten Gottes. Sie tritt in einen festen Ehebund, wird versorgt, wird schwanger, hat Familie, Sicherheit, ein normales Leben in einer frommen Familie und darf sich dort um ihre aufwachsenden Kinder kümmern. Dann geschieht es ...:

In Hosea 2:7 ruft Gott aus:
„Ihre Mutter hat sich mit fremden Männern eingelassen. Sie ging mit ihnen ins Bett und dachte: 'Es lohnt sich, bei meinen Liebhabern zu bleiben, denn sie geben mir, was ich brauche: Brot und Wasser, Wolle und Flachs, Öl und Wein.'“


Rückfall ... Abfall ...Verfall ... Es fehlen die Worte. Hoseas Ehe zerbricht. Seine Frau verlässt ihn. Die Mutter seiner Kinder geht zurück auf den Strich, zurück zum Markt, wo sie ihren Leib für Geld an ihre Liebhaber verkauft. Sie gibt ihren Mann auf ... ihre erfahrene Wiederherstellung ... ihre Kinder ... ihr geregeltes Leben ... ihre Reinheit ... ihre Beziehung zu Gott. WIE KANN SIE SO ETWAS TUN? Wie kann sie sich und anderen so schaden? Wie kann sie dem, der sie aus dem Sumpf und dem Laster der Prostitution herausgeholt – herausgeliebt – hat, so brutal den Rücken kehren. Ohne Rücksicht auf Gefühle und Verluste?

Die Geschichte des Propheten Hosea mit seiner Frau Gomer ist die Geschichte Gottes mit Seinem Volk: aus purer Gnade erwählt – aus Liebe gerettet – aus dem schlimmsten Schlamm, der „schlammigen Grube“ herausgeholt – gewaschen – gereinigt – einen neuen Start geschenkt, „von Neuem geboren“ – in ein heilsames Familienumfeld gestellt ... eine endlos fortsetzbare Liste der Wohltaten Gottes.

Gottes Volk war „wie auf Wolke 7“. Jahrelang ging alles gut. Dann geschieht es! Gott erklärt: „Sie haben sich mit fremden Partnern eingelassen. Sie gingen mit ihnen ins Bett und dachten: „Es lohnt sich, bei meinen Liebhaber/innen zu bleiben, denn sie geben mir, was ich brauche“ (nach Hosea 2:7)

Das Buch Hosea erzählt die ergreifende Geschichte Gottes (mit Happy End) zu denen, die Er liebt – zu Israel, zu Dir und zu mir. Er rettet – geht den verlorenen Schafen nach, und bringt sie zur Herde zurück. Das ist Gott!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluß:

So einen Tag haben wir als Gemeinde sicher noch nicht erlebt! Gottesdienst: Anbetung - Babysegnung - viele Zeugnisse - biblische Lehre - Taufe - Mittagessen - Gemeinschaft ...

Wir laden alle herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns zu feiern. Jesus steht dabei im Mittelpunkt!

Tagesmotto: Psalm 118:23+24:
Das ist vom HERRN geschehen 
und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Dies ist der Tag, den der HERR macht; 
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. 

Predigttext: Johannes 1:12+13 / 2 Korinther 5:17

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht,
Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Sie wurden dies weder durch ihre Abstammung 
noch durch menschliches Bemühen oder Absicht, 
sondern dieses neue Leben kommt von Gott.
Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. 
Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!  (parallel Kindergottesdienst)
 
Anbetungszeit   
Babysegnung
Zeugnisse
Predigt 
Taufe   
Einladung zum Mittagessen @ CCFG  
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst    
Beginn: 10:30 Uhr 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum   


Sonntagszitat:
"Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; 
denn solchen gehört das Reich Gottes.
Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.
 
(Jesus Christus - in Markus 10:14+16)
Die Wassertaufe ist keine Option, keine kirchliche Zeremonie, 
nachdem man das Heil gefunden hat. 
Ganz im Gegenteil: Sie ist ein äußerlicher Gehorsamsschritt, 
der dem Werk des Glaubens in unserem Herzen Ausdruck verleiht 

(Derek Prince, gekürzt )