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Samstag, 17. Oktober 2015

So ist Gott!

Kann man überhaupt eine Andacht schreiben über „wie Gott ist“? Wer kann das schon erklären? Manche würden sagen: Keiner kann wissen, ‚wie’ Gott ist. Andere würden behaupten: Gott ist in Worten nicht zu beschreiben. Wieder andere würden sagen: Gott ist viel zu groß, dass man ihn beschreiben könnte.

Gottes Wort offenbart uns alles, was wir hier auf Erden über Gott wissen müssen. Natürlich werden wir nie AUS-lernen, aber wir werden hoffentlich DAZU-lernen. Wir werden hoffentlich in unserem Kopf und Herzen (in umgekehrter Reihenfolge) über Gott lernen und unsere Erfahrungen mit Ihm machen.

So geschehen in den vergangenen x Tagen. Normalerweise lese ich immer Bücher der Bibel als Ganzes. Oft ein Kapitel am Morgen. Momentan lese ich durch den Römerbrief und die altbekannten Verse aus Römer 8:28-39 haben mich wieder neu so bewegt, dass ich sie mehrere Tage hintereinander gelesen, darüber nachgedacht und mit dem Herrn darüber gesprochen habe. Der Meditation über Römer 8:28-39 schlossen sich dann weitere Verse an, die ich heute einfach mal ohne weitere Kommentare weitergeben möchte, die aber einen Teil der Überschrift beschreiben: So ist Gott!

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. (...) Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es doch, der rechtfertigt! Wer will verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt! Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!« Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (Römer 8:28, 31-39)

Und nun, so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen. Denn ich bin der Herr, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter! Ich habe Ägypten hingegeben als Lösegeld für dich, Kusch und Saba an deiner Stelle. Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wertgeachtet, und ich dich lieb habe, so gebe ich Menschen für dich hin und Völker für dein Leben. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. (Jesaja 43:1-5a)

Der Herr segne Dich!

Freitag, 16. Oktober 2015

Die Stimmung kippt!

Wen wunderts! Diese Woche wurde erstmals formuliert, was jeder denkende Mensch kommen sah: Die Stimmung kippt. In guter, medienwirksamer Weise, kamen Schlagzeilen wie:
-         Mehrheit sieht Deutschland überfordert
-         Die Angst nimmt zu
-         Der Faktor Angst in der Flüchtlingskrise
-         Jeder Zweite hat Angst

Dazu einprägsame Schlagworte wie Überforderung und Kontrollverlust.

Zunächst kommen natürlich rhetorische Fragen auf. Wer ist eigentlich überfordert? Oder vielmehr: Was ist Überforderung? Ist Ali überfordert, der seine Kinder und seine Frau durch den IS verloren hat, selbst nur knapp flüchten konnte und mit nichts als seinen Kleidern auf dem Leib in Deutschland ankommt? Oder ist die 47jährige Syrerin überfordert, der ein Arzt aus Österreich einen totes Baby im Mutterleib attestierte, und die dann weitergereicht wurde nach Deutschland – mit ungeborenem, toten Fötus im Leib, versteht sich? Sind die Kinder überfordert, die auf der wochenlangen Flucht von ihren Eltern getrennt wurden und jetzt ohne einen ihnen bekannten Menschen in einem fremden Land von Fremden betreut werden. Oder sind es etwas die Menschen, die hier zu Hause sind und die einfach nicht wissen, wie das alles weitergehen soll? Niemandem soll „Überforderung“ abgesprochen werden. Aber von manch einem wird wesentlich mehr „gefordert“ als von anderen.

Und dann der Faktor: Angst! Angst nimmt zu. Jeder Zweite ist (angeblich) betroffen. Und weil diese Seite eine christliche – und keine politische – ist, sollen an dieser Stelle einige Gedanken zum Thema „Angst“ mitgeteilt werden.

  1. Dem Anflug von Angst und Unsicherheit brauchen sich Christen nicht zu schämen. Jesus sagt: Johannes 16:33: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!”
  2. Christen sollen in ihrer Angst an einen bestimmten Punkt flüchten. Nicht in die Politik, auch nicht in die „Vogel-Strauß-Politik“, nicht in Depressionen, nicht in Apathie und nicht in Zerstreuung. Christen haben einen Ort, an dem ihren Ängsten begegnet wird: Jesus! In Psalm 23:4+5 bezeugt David: Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
Nie hat Jesus uns ein einfaches Leben versprochen. Im Gegenteil. Aber Er hat uns versprochen, dass Er bei uns ist alle Tage – bis zum Weltende oder unserem Lebensende. Und darum brauchen wir uns nicht zu fürchten. Was kann uns – und jetzt male ich den T. an die Wand – Schlimmeres geschehen, als vorzeitig in die direkte Gegenwart des Guten Hirten, Jesus, katapultiert zu werden.

Möge das nicht geschehen. Möge der Gute Hirte, Jesus, uns noch viele Jahre schenken, in dem wir in den Wirren unserer Zeit ein Zeugnis und Einlader sein können zu Ihm, der unser Friede ist.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Worship @ CCFG! - HEUTE!

Komm und bring Freunde mit!
CCFG 19:30 Uhr

Herbst

Gestern haben wir die ersten Schneeflocken gesehen - im Herbst! Ich liebe die warme Jahreszeit. In meiner Kindheit bedeuteten Herbst und Winter das Ende des Wachstums, Absterben, Nässe, Matsch, Kälte und Dunkelheit. Das Frühjahr brachte dann wieder Leben, Erwachen, Farben und das Singen der Vögel. Der Sommer stand für Wärme und Frohsinn. Diese Sicht hat sich geändert. Herbst und Winter sind immer noch nass, kalt und dunkel – aber nicht nur. Am vergangenen Montag haben meine Frau und ich eine Wanderung bei herrlichem Wetter gemacht. Wir haben festgestellt: Jeder Herbst schafft Kunstwerke mit Farben und Früchten. Jeder Winter malt Märchenlandschaften und bedeckt selbst hässliche Flecken mit seinem leuchtenden, weichen Weiß. Um das zu erkennen, muss die Blickrichtung geändert werden.

Auch im Alltag hilft es, unsre Blickrichtung zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern. Ich kann mich auf Leid, Krankheit, Versagen und Probleme konzentrieren oder ich kann mich entschließen, Gott eine Chance zu geben. Er fordert uns auf, auf Jesus zu sehen. Wer das tut, hört Worte, die aus der Dunkelheit und der Kälte ins Licht rufen. In Matthäus 11:28 lädt Jesus ein:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, 
so werde ich euch Ruhe geben.“

Das wäre doch mal ein Anfang! Die Last würde leichter. Der jüdische König David erfuhr das. Er lebte ein Leben, das Not, Tod und Probleme beinhaltete. Aber er hörte Gottes Einladung und vertraute sich Ihm an. Seine Erfahrung drückt er aus mit den Worten:

„Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.  Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.  Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immerdar.“ (Psalm 23)

Auf die Blickrichtung kommt’s an. Wenn Dunkelheit und Kälte in den kommenden Monaten wieder überhand nehmen, setz’ Dich doch mal mit Jesus in Verbindung!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Die Kette

Tatsächlich fand ich diese Woche im Internet die Illustration, die ich in meiner ersten  Andacht verwendet habe, die ich vor über 40 Jahren als vielleicht 14jähriger gehalten habe. Hier die Geschichte:

Auf der Nordseeinsel Borkum liegt ein transatlantisches Kabel, das mit schweren Ketten verankert ist. Wenn das Meer bei Ebbe zurückweicht, liegen die Ketten unbedeckt am Strand.

An einem Sonntagnachmittag spielen drei junge Männer auf dem Sandstrand der Insel. Sie versuchen, die schweren Ketten zu heben, indem sie ihre Füße in die Kettenglieder stecken. Wer kann die Kette am höchsten heben? Das ist die Kraftprobe, um die es geht. Plötzlich bleibt der eine mit seinem Fuß in einem Glied der Kette stecken. Die anderen lachen nur und scherzen: „Nun bist du gefangen, nun musst du ertrinken."

Gemeinsam versuchen sie, den Freund zu befreien. Aber der Stiefel lässt sich nicht aus der Kette lösen und auch der Fuß kann nicht aus dem Schuh gezogen werden. Von ferne meldet sich ein unheimliches Brausen. Immer näher tönt es in den Ohren der Jungen. Die Flut kommt!

In Todesangst arbeiten sie an der Befreiung ihres Freundes. Umsonst! Der Fuß bleibt in der Kette stecken. Die Wogen kommen näher. Die beiden müssen aufgeben, um sich selbst zu retten. Über dem Einsamen in der Kette schlägt die Flut zusammen.

Aus dem Spiel wurde bitterer Ernst. Ein Leben an der Kette geht zugrunde.

Die Geschichte grenzt an Grausamkeit und erinnert an die vielen Grausamkeiten des Lebens. Und doch ist die Parallele so offensichtlich. Wir alle hängen an einer Kette, die uns nicht frei gibt: Es ist die Kette der Sünde. Und aus der Ferne grollt bereits der Tod. Paulus schreibt in Römer 6:23:

„Der Lohn der Sünde ist der Tod“.

Zunächst lachten die Jungen und scherzten mit der Wahrheit: „Nun bist Du gefangen und musst sterben!“ Dann versuchten sie die Befreiung mit vereinten Kräfte – vergeblich. Das Scherzen blieb ihnen im Halse stecken, als sie sahen, wie die Kette zur Todesfalle wurde.

Genauso handeln viele Menschen. Zunächst wird die Sünde bagatellisiert und darüber gelacht. Wenn dann das Todesgrollen aus der Ferne immer lauter wird und näher kommt, müht man sich verzweifelt und vergeblich, von der Kette der Sünde los zu komme: Lügen ungeschehen zu machen, Unreinheiten zu vergessen, verletzende Worte und Taten auszugleichen – aber alles vergeblich.

Aber die Illustration muss nicht bis zum Ende stimmen. Gott gibt uns Hoffnung. In Römer 6:23 heißt es weiter: „Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ Jesus selbst bietet Seine Hilfe an, wenn Er sagt: „Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde. Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,34.36)

 „Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh 8,36)

Wenn Du bis heute mit Sünde verkettet bist, warum bittest Du Jesus nicht heute, Deine Sünde zu vergeben und Dich frei zu machen? Er hat versprochen, es zu tun!

Dienstag, 13. Oktober 2015

Das Vorrecht

„Lasst uns nie vergessen, dass das Größte, das wir für Gott und Menschen tun können, das Gebet ist. Denn wir können durch Gebet viel mehr erreichen, als durch Arbeit. Das Gebet ist allmächtig; es vermag alles, was Gott tun kann. Wenn wir beten, wirkt Gott. Jede Fruchtbarkeit im Dienst ist die Folge des Gebets.“  (Zitat aus „Der kniende Christ“)

Lasst uns mal so tun, als würden wir den folgenden Bibelvers zum allerersten Mal lesen:
 
„Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen,
das will ich tun,
damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.“ (Johannes 14,13)

Gott selbst sagt zu uns: „Alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun!“
Wer kann dir mehr bieten? Wer kann dir ein größeres oder besseres Versprechen geben als dieses? Der Schöpfer und Erhalter des Universums sagt quasi zu dir: „Bitte um was Du willst, ich werde es Dir geben!“

Dazu haben wir auch noch die Garantie, dass Bitten, die uns oder Gottes Reich letztlich schaden würden, nicht erfüllt werden. Wir haben einen König, der besser weiß, was für uns gut ist, als wir selbst es wissen. Wir haben einen König, der nicht nur den Überblick über unser Leben hat, sondern den Überblick über die gesamte Ewigkeit! Und er ermutigt uns, mit unseren Bitten zu ihm zu kommen!

Was hält uns noch zurück? 
Zweifeln wir an seiner Liebe? Nein! Er hat doch sein Leben für uns gegeben.
Zweifeln wir an seiner Macht? Ich denke nicht. Er selbst sagt ja in Matthäus  28:18 „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden…“
Zweifeln wir an seiner Weisheit? Wie könnten wir!

Und trotzdem halten wir es nicht für lohnend zu beten. Sicher, das wird niemand von uns so ausdrücken, aber in diesem Punkt sprechen unsere Taten lauter als unsere Worte. Wenn wir Jesus wirklich lieben und ernst nehmen, was er sagt, dann müsste in unserem Leben wahr werden, wozu uns der Apostel Paulus in 1. Thessalonicher 5,17 aufruft: „Betet ohne Unterlass!“

„Wer kann sagen und ermessen, wie viel Heil verloren geht, wenn wir nicht zu ihm uns wenden und ihn suchen im Gebet?“ (Quelle – leicht editiert: HIER)

Keiner von uns kann sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht, weil Jesu Jünger den Kontakt zu ihrem Meister nicht suchen. Andersherum würde es lauten: „Wer kann sagen und ermessen, wieviel Segen Er noch gibt, wenn wir stets zu Ihm uns wenden, und Ihn bitten, der uns liebt!“

Es darf uns Mut machen, dass Jesus unsere Gebete nicht n ur duldet, sondern uns einlädt, zu beten. Es darf uns noch mehr Mut machen, dass der Heilige Geist unsere kindlichen Gebete nimmt und sich vor dem Vater im Himmel für uns einsetzt. Insofern ist Gebet uns nicht als Last gegeben, sondern als Vorrecht.

Montag, 12. Oktober 2015

Nach 2000 … noch fast 2000 … aus 7100 …

Nein, jetzt kommt keine Matheaufgabe, auch keine Rätselfrage. Die Zahlen stammen aus dem Vortrag eines Repräsentanten von Wyliff Deutschland. Wycliff hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bibel in alle Sprachen zu übersetzen, die noch eine Übersetzung benötigen. Und das sind über 2000 Jahre nach Jesu Himmelfahrt noch fast 2000 aus über 7100 Sprachen. EINE ENORME AUFGABE!

Wie wichtig ist die Übersetzung der Bibel in die Muttersprache eines Volkes? Wie wichtig ist es uns, die Bibel in unserer Sprache zu besitzen? Hand aufs Herz! Für viele Christen ist sie weder das Lieblingsbuch noch eine tägliche Lektüre! Christen, die zum ersten Mal eine Bibel in ihrer Muttersprache in der Hand halten, bringen zum Ausdruck, was das bedeutet.

"Die Bibel auf Spanisch lesen war für uns wie Suppe mit der Gabel essen. Jetzt, wo wir das Neue Testament in unserer Quechua-Sprache haben, kann es unsere Seele ernähren." (Peru)
 "Wenn ich das Neue Testament in meiner Sprache (Tina-Sambal) lese, ist es als ob Jesus direkt neben mir steht und zu mir spricht." (Philippinen)
"Seit meine Tochter mir aus der Bibel in meiner Sprache vorliest, weiß ich, dass unser Pastor sich die Geschichten nicht selbst ausdenkt." (Burkina Faso)
Solange ich die Bibel in Spanisch las, hatte ich keine weitere Verantwortung. Aber als ich sie in meiner Muttersprache lesen konnte, musste ich reagieren. (Guatemala)       (Zitatquellen: versch.)

Wycliff macht darauf aufmerksam, dass ganze Völker ohne Evangelium, Millionen Christen ohne geistliches „täglich Brot“ und unzählige Gemeinden ohne Versorgung in ihrer Muttersprache existieren.

Wenn ich solche Fakten lese und die Begeisterung der Menschen höre und sehe, die Gottes Wort in ihrer Muttersprache als ihren wertvollsten Schatz sehen, dann schäme ich mich ob meiner Gleichgültigkeit und Herzenskälte. Wie viele deutsche Übersetzungen stehen in meinem Bücherregal? Sind es sechs? Oder sieben? Zu wie vielen weiteren gibt mir das Internet Zugang? Sind es zehn? Oder mehr?  Was bedeutet mir Gottes Wort in meiner Muttersprache? Um ehrlich zu sein: Es ist mir zur Selbstverständlichkeit geworden. Ich habe es nie anders gekannt. Wäre ich heute noch auf dem Weg mit Jesus, wenn ich nur eine holländische oder dänische Bibelübersetzung hätte? Ich bezweifle es.

Der Unterricht hat mich neu dankbar gemacht, dass Jesus meine Sprache spricht und in dieser Sprache zu mir redet. Das möchte ich nutzen, Ihn besser kennen zu lernen – als Folge Ihn mehr zu lieben – als Folge Ihm besser zu dienen – als Folge mehr Frucht zu bringen für Ihn. Er ist es wert! Machst Du mit?

Wycliff Deutschland ist gerne bereit, einen motivierenden Missionsvortrag zu halten. Es lohnt sich. Kontaktdaten hier: hier klicken  (w)

Sonntag, 11. Oktober 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluß

Sorry, dieser Beitrag war mir vor zwei Wochen versehentlich an einem Samstag reingerutscht und ging für den darauffolgenden Sonntag verloren. Wer ihn bereits gelesen hat: Lest ihn einfach nochmal. Schaden kanns ja nicht. :-)

Ist der Gottesdienst so wichtig? 

Der biblische Gottesdienst hat heute tausendfache Konkurrenz und macht mehr Verluste als Gewinne. An anderer Stelle wurden einige der Konkurrenten namentlich erwähnt. Aber ist es wirklich egal, ob wir den Gottesdienst gemäß der Bibel zu einem wöchentlichen Teil unseres Lebens machen, oder ob wir uns immer wieder Ausnahmen genehmigen (wir wollen ja auch nicht "gesetzlich" werden).

Ein Mann forderte seinen Freund zu einem ganztägigen Holzhack-Wettstreit heraus. Der Herausforderer arbeitete und hackte ausgesprochen hart. Nur für eine kurze Mittagspause unterbrach er seine Arbeit. Der andere Mann hielt ein gemütliches Mittagessen machte mehrere Pausen und verärgerte seinen Herausforderer, als er am Ende des Tages die Wette gewonnen hatte.  "Das verstehe ich nicht", sagte der Erste. "Jedes Mal wenn ich nachgeschaut habe, hast Du eine Pause gemacht – und trotzdem gewonnen." "Richtig – aber Du hast nicht bemerkt", sagte der Gewinner, "dass ich bei jeder Pause meine Axt geschärft habe.“
Wer seine Axt nicht regelmäßig schärft, denkt bis zum Schluss, er wäre am gewinnen, nur um Ende festzustellen, dass er verloren hat. Wer nicht regelmäßig isst, wird krank. Möge der Herr uns allen immer wieder das Herz füllen mit Liebe zu Ihm. Wer Ihn liebt, fragt sich nicht, ob der Gottesdienst besucht werden muss. DAS ist gesetzlich! Wer Ihn liebt, liebt es, das gemeinsam mit anderen zum Ausdruck zu bringen.

Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: 
wie ich einherzog in großer Schar, 
mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken 
in der Schar derer, die da feiern. (Psalm 42:5)
Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: 
dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, 
zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN 
und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27:4)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Predigt  
Anbetungszeit    
Einladung zum Mittagessen @ CCFG  
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Beginn: 10:30 Uhr    

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum    
Sonntagszitat:

"Der Gottesdienst ist und bleibt das Herzstück 
unseres christlichen Glaubens. 
So wichtig alle Akademien sind: 
Wo nicht das Leben in der Gemeinde 
mit dem Gottesdienst lebendig ist, 
dort ist alle Arbeit sinnlos. 
Der Gottesdienst ist kein Erbauungsstündchen, 
sondern Lob, Preis und Anbetung des lebendigen Gottes. 
(Otto Wassermann)