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Samstag, 28. November 2015

Asche zum Frühstück

Wie Gras ist abgemäht und verdorrt mein Herz, denn ich habe vergessen, mein Brot zu essen. (…) Asche esse ich wie Brot, meinen Trank vermische ich mit Tränen (Ps 102:5+10)

Schon gefrühstückt? Man nennt es ja die Kaisermahlzeit. Ein gutes Frühstück am Morgen ist kein schlechter Start in den Tag und gibt dem Körper erst mal, was er braucht.

Der Psalmist, im ersten Vers lediglich als "Elender" bezeichnet, hat tatsächlich vergessen, zu frühstücken. Das ging mir letzten Sonntag auch so - und ich musste kurz vor dem Gottesdienst in der Gemeinde noch ein paar Lebkuchen reinschieben, damit der knurrende Magen nicht mit auf die CD Aufnahme kam …). Beim Psalmisten hatte seine Vergesslichkeit andere Folgen: die Frische (= Freude, Zuversicht, Leben) in seinem Herzen war wie abgemäht und verdorrt. Autsch!

Damit nicht genug! Irgendwann merkte er wohl doch seinen leeren Magen (vielleicht knurrte der) und dann hat er sich doch was zum Frühstück geholt: Asche! Da die nicht gerade runter geht wie Öl, hat er sie mit seinen Tränen vermischt. Na dann, guten Appetit!

Genug der Auslegung. Hier die Anwendung: Vergessen wir es nicht auch oft genug, unserem Herzen die Nahrung zu geben, die es braucht? Jesu sagt, dass ER das Brot des Lebens ist - und wir versuchen es mit Aschekuchen. Kein Wunder, dass das Herz verdorrt! Jesus sagt, dass ER das Wasser des Lebens ist und austeilt - und wir würgen die Aschekuchen mit Tränen runter. Kein Wunder, dass wir den ganzen Tag verstimmt sind.

Der Herr hat uns nicht geboten, jeden Tag ein Bibelstudium zu halten oder zu besuchen. Er stellt uns nicht unter den Zwang, eine tägliche Gebetsstunde einzuführen. Aber er lädt uns ein, uns vom Himmelsbrot und Lebenswasser zu ernähren, sein Wort zu "essen" und Gemeinschaft mit IHM zu "trinken". Ich schlage vor, klein anzufangen. Vielleicht mit den guten, alten "Herrnhuter Losungen". Gib Gott 15 konzentrierte Minuten am Tag. Und wenn Du dann merkst, dass Dir frühstücken wieder Spaß macht, wirst Du automatisch länger am Tisch (mit dem Herrn) sitzen bleiben. Guten Appetit! (w)

Freitag, 27. November 2015

Der Weg zu mehr Freude

Unter der Überschrift "Möchtest Du mehr Freude?" fand ich HIER einen Artikel von Michael Warden. Seine Gedanken möchte ich im Folgenden zusammenfassen, bzw. wiedergeben.

Menschen können äußerlich gut und gesegnet aussehen – und innerlich sind sie leer und erstarrt. Ohne Freude, ohne irgendetwas, das sie antreibt. Theoretisch wissen sie, dass sie noch Werte haben, wie etwa ihre Familie und ihre Arbeit. Aber alles wird abstrakt und theoretisch. Alles ist bedeutungslos für die Seele.

Natürlich wünschen wir uns, dass unser Leben eine bestimmte Richtung nimmt: ein bestimmtes Einkommen, ein bestimmtes Familienleben, eine bestimmte Anzahl Kinder oder Hobbies.  Aber was wir uns wirklich wünschen ist, dass unser Leben uns in einer bestimmten Weise fühlen / empfinden lässt. Wir wollen uns lebendig und frei fühlen; wir wollen mit anderen auf bedeutungsvolle Weise in Liebe verbunden sein. Wir möchten fühlen, nicht umsonst zu leben und einen Unterschied in der Welt zu machen.

Und dann merken wir eines Tages, dass die Richtung im Leben, nach der wir uns ausstrecken, nicht die Gefühle produzieren, nach denen wir uns sehnen. Das erstickt unsere Freude und wir schnappen nach Erleichterung. Wir fragen uns, was falsch gelaufen ist und fischen verzweifelt nach Hilfe.

Glücklicherweise braucht es keine massive Generalüberholung unseres Lebens. Wir müssen nicht unseren Arbeitsplatz kündigen, mehr studieren oder umziehen. Vielleicht kommt der ein oder andere Schritt irgendwann, aber damit zu beginnen ist nicht unbedingt weise. Es ist besser, zuerst die Freude zurück zu kriegen und sich dann zu überlegen, wie es weitergeht.

Um Freude zu erneuern bedarf es lediglich zweier täglicher Praktiken, mit denen man sofort heute beginnen kann:

DANKBARKEIT: Das Ausüben von Dankbarkeit produziert Freude. Wie das? Nun, es ändert unsere Blickrichtung von dem, was fehlt zu dem, was bereits da ist und aktiviert dadurch unsere Fähigkeit, uns zu freuen. Das geht ganz einfach. Bevor Du Dich nachts ins Bett legst, schreib Dir drei Dinge vom Tag auf, für die Du dankbar bist. Dann  nimm Dir einen Moment, um für alle drei Gott zu danken. Das ist alles. Praktiziere das täglich für 6 Monate und Deine Freude wird sich vielfach verfielfältigen.  Die zweite Praktik ist:

STAUNEN: Kannst Du Dich dran erinnern, wie Du als Kind das Silvesterfeuerwerk bestaunt hast. Das ist STAUNEN, und egal, was Du denkst – die Fähigkeit zu Staunen hast Du noch nicht verlernt. Dir fehlt vielleicht die Übung. Also: übe es neu ein. Alles was Du brauchst sind ein paar kurze Momente am Tag und irgendetwas Schönes oder Mysteriöses. Wende dem Deine Aufmerksamkeit zu. Vielleicht ein paar Wolkenformationen, den Wind, die Wärme der Sonne, die Herrlichkeit von Pflanzen, dem Mysterium des Atmens, die Liebe Gottes, Sterne, Feuer, ein herrliches Lied, das Gelächter von Kindern, die Schönheiten der Natur. – Möglichkeiten zu Staunen sind täglich um uns herum. Übe neu das Staunen ein – vielleicht mit einem Gebet des Lobes Gottes – und nach kurzer Zeit wirst Du feststellen, dass die Freude wieder ganz neu in Dein Haus eingezogen ist – wie ein lange verschwundener Freund, der jetzt wieder aufgetaucht ist – um zu bleiben.

“Es gibt zwei Möglichkeiten, Dein Leben zu leben: Eine ist, so zu leben, als ob es keine Wunder gäbe. Die andere ist, so zu leben, als ob alles ein Wunder wäre.“ (Albert Einstein)

Donnerstag, 26. November 2015

Gerettet - und trotzdem ...

Gerettet - und trotzdem unzufrieden. Gerettet - und trotzdem bis über die Ohren in Problemen. Gerettet - und trotzdem gebunden. Gerettet - und trotzdem ... Wie kann das sein?

5 Mose 32:15 (HfA) gibt Antwort:
Da wurden diese ehrenwerten Leute fett. Sie wurden richtig rund und dick und meinten, Gott nicht mehr zu brauchen. Sie wandten sich von ihrem Schöpfer ab und lachten über ihren Retter, auf den sie sich zuvor noch fest verlassen hatten.

Auch als Christen stehen wir in Gefahr, uns "zu gewöhnen". Wir gewöhnen uns an Gottes großzügige Vergebung, an die Glaubensfreiheit, an die Gemeindestunden, an die Tatsache, dass wir gerettet - und damit Himmelsbürger sind, an den Zuspruch Gottes, uns nicht mehr zu verlassen noch zu versäumen. All das und viel mehr wird uns zur Normalität und wir verlieren den Blick für den, der uns das alles ermöglicht hat, Jesus. Wir merken gar nicht, wie wir uns von ihm fortbewegen, weil wir, (vielleicht unbewußt) meinen, ihn nicht mehr zu brauchen.

Und so stellt sie sich ein, die neue Unzufriedenheit, die Gebundenheit, die drückende Last der Probleme und schließlich die Frage: "Warum passiert mir das alles? Ich bin doch gerettet."

Dankbar zurückschauen aufs Kreuz an dem Er unsere Lasten getragen hat und froh in die Zukunft schauen, aus der Er uns als König entgegen kommt. Und mittendrin an ihm festhalten und mit Ihm leben - das sollte durchschlagende Hilfe bringen! (w)

Mittwoch, 25. November 2015

Der klagende Baruch

Kennt Ihr Baruch? Er war der treue Diener, der mit dem Propheten Jeremia durch dick und dünn ging. Aber er war (lange) nicht so bekannt! Der Name „Jeremia“ kommt 134x in der Bibel vor – mit wenigen Ausnahmen für den bekannten Propheten. Der Name „Baruch“ kommt nur 24x vor – und nicht mal ausschließlich für „unseren“ Baruch. Baruch, der Diener Jeremias, wird nicht oft in der Bibel erwähnt. Er arbeitete im Hintergrund. Er war Schreiber des Propheten, und schrieb dessen Botschaften auf.

Dieser Baruch hatte einen Bruder, Seraiha. Seraiha war ein Diener am Hof des Königs Zedekia und man kann davon ausgehen, dass Baruch einen guten Job am Palast hätte landen können. Vielleicht hätte er dort Karriere machen können. Stattdessen entscheidet er sich, unbekannt und karrierelos zu bleiben – ein Schreiber, ein Diener des verachteten Propheten

Im Reich Gottes braucht es immer solche Hintergrunddiener. Ohne sie würde das Meiste gar nicht laufen.

Aber auch treuen Dienern Gottes geht es nicht immer gut. Wie alle anderen, sind sie oft angefochten, und dann kommt auch bei ihnen das große Klagen. Aber es ist nicht Baruch, den wir klagen hören. Dass er geklagt hat, wissen wir nur durch Gottes Aussage in Jeremia 44:3:

“Du hast gesagt:`O wehe mir; 
der Herr hat zu meinem Schmerz noch Kummer hinzugefügt;
ich bin müde vom Seufzen und finde keine Ruhe!’“

Baruch hatte also offensichtlich geklagt, weil Schmerz, Kummer, Ruhelosigkeit und Müdigkeit ihn fertig machten. Wir wissen nur davon, weil Gott ihn zitiert.

Wir dürfen Klagen! Eine Vielzahl der Psalmen sind Klagepsalmen. ABER: es reicht, wenn wir dem Herrn die Ohren vollklagen! Das bedeutet praktisch: Wenn uns was nicht passt ... wenn wir uns ärgern ... wenn was nicht nach unserm Willen oder Wohlgefallen läuft... dann lasst uns entweder gar nicht klagen ... oder lasst uns klagen wie Baruch, wie David, wie Asaph und andere: Lasst uns unsre Klagen zum Herrn bringen, nicht zum Herrn Hinz und nicht zum Herrn Kunz und auch nicht zu irgendeinem anderen Herrn oder einer Frau. Lasst uns unsre Klagen zum Herrn Jesus bringen. Jesus sagt ja nicht: ‚Geht hin, klagt anderen die Ohren voll und verbreitet auch unter ihnen schlechte Laune’. Jesus sagt: ‚Kommt her zu mir. Bringt mir Eure Not Jesus sagt: Alle Eure Sorgen werft auf mich!

Weil die Bibel uns aber auch sagt, dass einer des anderen Last tragen soll, ist es manchmal durchaus hilfreich, wenn wir unsere Lasten und Klagen gemeinsam mit jemand anderem zu Jesus bringen. Lasst uns nur sicher sein, dass wir sie nicht zu jemand anderem bringen, sondern mit jemand anderem zu Jesus.

Baruch hatte seine Klagen offensichtlich nicht breitgetreten und nicht in der Öffentlichkeit verstreut. Er hatte sie zu Gott gebracht und der kannte sie jetzt. Das ist gut! Warum?

Andere, die eh nicht hätten helfen können, wurden nicht belastet. Anderen, die ihre eigenen Lasten zu tragen hatten, wurden nicht weiter beschwert. Schlechte Stimmung wurde nicht multipliziert. Weil alles gleich an die richtige Adresse ging – an Gott – darum konnte Er sich kümmern, tat es auch und gab Baruch eine große und erfrischende Zusage.

So handelt Gott an denen, die ihre Klagen ohne menschliche Umwege zu Ihm bringen!

Dienstag, 24. November 2015

Ein Gebet der Puritaner

In ihrem Buch „Zerbruch – Neu belebt von Gott“ erwähnt Nancy Leigh DeMoss ein altes Gebet der Puritaner, einer Reformbewegung vom 16.-18. Jahrhundert.

Beim Lesen des Gebets ertappe ich mich, dass ich über die Beschreibung Gottes mühelos hinweg lesen kann. Ich weiß ja, dass Er so ist.
Ich ertappe mich, dass ich die beschriebenen Erfahrungen nachvollziehen kann, sie mir aber dennoch weit weg scheinen.
Und ich ertappe mich dabei, mich ohne Regung über die gefühlvollen Worte bis zum Ende durchzulesen.

Und doch spüre ich das Gewicht der Wahrheit, Hingabe und Erkenntnis, das aus diesem Gebet spricht; das es wert ist, beachtet zu werden.

Nimm Dir Zeit, das Gebet mal bewusst zu beten, denkend zu beten, vielleicht manche Sätze zu wiederholen, um ihre Aussage zu verstehen. Stör Dich nicht an Worten, die wir heute etwas anders formulieren würden. Bete mit dem Herzen mit. Der Herr segne Dich!

Du herrlicher und heiliger Herr, sanftmütig und demutsvoll,
du hast mich ins Tal des Schauens geführt.
Ich erlebe dort Tiefen, aber sehe dich in der Höhe;
umgeben von Bergen der Sünde erblicke ich deine Herrlichkeit.
Lass mich diesen Widerspruch verstehen,
dass der Weg, der abwärts geht, nach oben führt,
dass ich erhöht bin, wenn ich ganz am Boden liege,
dass ein zerbrochenes Herz ein geheiligtes Herz ist,
dass ein bußfertiger Geist ein jubelnder Geist ist,
dass eine bußfertige Seele eine siegreiche Seele ist,
dass wenn ich nichts habe, ich alles besitze,
dass wenn ich mein Kreuz aufnehme, ich eine Krone trage,
dass Geben Nehmen heißt,
dass das Tal der Ort des Schauens ist.
Herr, am helllichten Tage
können aus den tiefsten Schächten heraus
Sterne gesehen werden, und je tiefer die Gruben sind,
desto strahlender leuchten die Sterne.
Lass mich dein Licht in meiner Dunkelheit entdecken,
dein Leben in meinem Tod,
deine Freude in meinen Sorgen,
deine Gnade in meiner Sünde,
deinen Reichtum in meiner Armut,
deine Herrlichkeit in meinem Tal.
Amen!

Montag, 23. November 2015

William Borden

William Borden wurde am 1. November 1887 als drittes von vier Kindern in eine wohlhabende Familie in Chicago geboren. Das Vermögen seiner Eltern betrug auf heute umgerechnet knapp 2 Milliarden Euro. Der Reichtum kam durch die Silberminen, die sein Vater in Colorado besaß.

Durch seine Mutter kam William in der Chicago Avenue Church, der heutigen Moody Church unter Gottes Wort. Er bekehrte sich durch den Bibellehrer Ruben A. Torrey, ließ sich taufen und wurde ein eifriger Beter und Bibelleser. Mit 16 Jahren schenkten ihm seine Eltern eine Weltreise, die Europa, Afrika und Asien beinhaltete. Auf dieser Reise lernte er die von Hudson Taylor gegründete China Inland Mission (heute ÜMG) kennen, und war so von ihrer Arbeit beeindruckt, dass er beschloss, selbst Missionar zu werden.

Zunächst studierte er auf Bestehen seines Vaters an der Yale Universität, wo er in seinen Studienjahren 1000 der 1300 Studenten in Bibelstudien sammelte. Aber seine Arbeit blieb nicht auf Studenten beschränkt. Er half Witwen, Waisen, Behinderten und Süchtigen, immer bemüht, ihnen zusätzlich zu praktischer Hilfe die Botschaft von Jesus zu bringen. Als sein Vater starb, setzte William sein Erbe ein, um Gebäude für die Armen bauen zu lassen.

Nach seinem Studienabschluss erhielt William mehrere vielversprechende Stellenangebote, doch Gott hatte den Gedanken der Mission in ihm wachgehalten. Er entschloss er sich, Muslimen in China das Evangelium zu bringen. Mit 25 Jahren machte er sich auf nach China – mit einem geplanten Zwischenstop in Ägypten, wo er Arabisch lernen wollte. Fünf Monate später erkrankte er an Hirnhautentzündung und starb innerhalb weniger Wochen. 1 Mill. Dollar vermachte er der China Inland Mission und andern Werken.

Es wird berichtet, dass seine Mutter später seine Bibel erhielt. Darin fand sie die Worte: KEIN ZÖGERN!  Es war um die Zeit, als William all seinen Reichtum aufgab, um Gott zu dienen, als er diese Worte in seine Bibel schrieb: KEIN ZÖGERN!

William war der erfolgreichste der 4 Borden Kinder gewesen und hatte das Unternehmen des Vaters fortführen sollen. Zunächst hatte sein Vater ihm gesagt, er könne jederzeit eine Stelle im Unternehmen bekommen. Als William aber einen ganz anderen Weg einschlug, änderte der Vater seine Aussage und eröffnete seinem Sohn, dass dieser nie wieder im väterlichen Unternehmen arbeiten würde. Die Worte, die er daraufhin in seine Bibel schrieb lauteten: KEINEN RÜCKZUG!

Kurz bevor er im Alter von nur 25 Jahren starb, schrieb er in seine Bibel die Worte: KEIN BEDAUERN!

Kein Zögern!  Kein Rückzug!  Kein Bedauern!  kennzeichnen das kurze Leben von William Borden.

Mancher wird denken, dass William viel Geld, Intelligenz und Fähigkeiten vergeudet hat, indem er sein ganzes Leben für die Sache Jesu gab. Hätte er nicht als erfolgreicher, christlicher Unternehmer viel mehr bewirken können? Nein! Das Beste musste an Jesus gehen. Und in seinem kurzen Leben und Dienst für Jesus war er ein Leuchttürme der Treue im Glauben.  Kein Zögern!  Kein Rückzug!  Kein Bedauern!

„Wer sein Leben findet, der wird es verlieren;
und wer sein Leben verliert
um meinetwillen, der wird es finden! (Matthäus 10:39)

Sonntag, 22. November 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Jeremia 44+45 

JEREMIA 44

1 Wort Jahwes, das zu Jeremia kam und für alle Judäer bestimmt war, die sich in Migdol, Tachpanhes, Memphis und in Oberägypten niedergelassen hatten: 2 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Ihr habt das ganze Unheil gesehen, das ich über Jerusalem und alle Städte Judas gebracht habe. Nun liegen sie in Trümmern und sind menschenleer. 3 Das haben ihre Bewohner durch ihre Bosheit verschuldet. Sie haben fremden Göttern Räucheropfer gebracht und ihnen gedient, obwohl weder sie noch ihre Vorfahren sie kannten. So haben sie mich zum Zorn gereizt. 4 Immer wieder habe ich meine Diener, die Propheten, zu euch geschickt, immer wieder von neuem. 'Tut doch nicht diese abscheulichen Dinge, die ich hasse!', sagte ich. 5 Aber niemand hörte auf mich. Sie haben sich nicht darum gekümmert und sind nicht umgekehrt, sondern haben weiterhin diesen Göttern Räucheropfer gebracht. 6 Da ließ ich meinem Zorn freien Lauf. Sie bekamen meinen Ärger zu spüren. Er brannte in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem. Noch heute liegt alles in Trümmern, niemand wohnt mehr dort." 7 Und nun spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Warum richtet ihr solch ein großes Unheil gegen euch selbst an? Warum rottet ihr euch selber aus: Männer, Frauen, Kinder, Säuglinge, bis keiner von euch mehr übrig bleibt? 8 Mit eurem Tun schaufelt ihr euch das eigene Grab. Auch hier in Ägypten, wohin ihr ausgewandert seid, bringt ihr fremden Göttern Räucheropfer. Ihr selbst rottet euch aus und macht euch für alle Völker der Erde zum Fluch und zum Gespött. 9 Habt ihr denn all das Böse vergessen, das eure Väter getan haben, die bösen Taten der Könige von Juda und ihrer Frauen? Habt ihr auch eure eigenen bösen Taten vergessen, die ihr und eure Frauen in Juda und auf den Straßen Jerusalems getan habt? 10 Bis heute haben sie sich nicht gebeugt. Sie fürchten sich nicht und leben nicht nach meinen Weisungen und Geboten, die ich euch und euren Vorfahren gegeben habe." 11 Darum spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Passt auf! Ich bin entschlossen, Unglück über euch zu bringen, das zur Ausrottung von ganz Juda führt. 12 Ich werde den Rest von Juda wegraffen, nämlich alle, die unbedingt nach Ägypten auswandern wollten. Hier im Land Ägypten sollen sie fallen. Durch Schwert und Hunger sollen sie aufgerieben werden, vom Kleinsten bis zum Größten, durch Schwert und Hunger sollen sie sterben! Sie sollen zum Fluch und zu einem Bild des Entsetzens werden, zur Verwünschung und zum Gespött. 13 So wie ich Jerusalem bestraft habe mit Schwert, Hunger und Pest, werde ich es auch mit denen tun, die in Ägypten wohnen. 14 Unter dem Rest von Juda, der nach Ägypten ausgewandert ist, wird es keine Überlebenden geben, keine Entkommenen, die nach Juda zurückkehren, obwohl sie sich danach sehnen, wieder dort zu wohnen. Nur Einzelne werden es schaffen."Der offene Abfall
15 Alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen fremden Göttern Räucheropfer brachten, und alle Frauen, von denen viele dabeistanden, und das ganze Volk, das jetzt in Oberägypten wohnte, erwiderten Jeremia: 16 "Was du uns da im Namen Jahwes gesagt hast, wollen wir nicht hören. 17 Nein, wir werden genau das tun, was wir versprochen haben. Wir werden der Himmelskönigin Räucheropfer bringen und Trankopfer spenden, wie wir es früher in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems getan haben, genauso wie unsere Väter, unsere Könige und Oberen. Damals ging es uns gut. Wir hatten genug zu essen und blieben von Unglück verschont. 18 Seitdem wir aber aufgehört haben, der Himmelskönigin Räucheropfer zu bringen und Trankopfer zu spenden, geht es uns in jeder Hinsicht schlecht und wir werden durch Schwert und Hunger aufgerieben. 19 Und wenn wir der Himmelskönigin Räucheropfer gebracht und Trankopfer gespendet haben, haben wir das dann etwa ohne unsere Männer getan? Haben wir vielleicht ohne ihre Zustimmung Opferkuchen nach dem Bild der Himmelskönigin gebacken und ihr Trankopfer gespendet?"

20 Jeremia erwiderte dem Volk, den Männern und Frauen, die ihm so geantwortet hatten: 21 "Eben dieses Räucheropfer ist es, das ihr in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems gebracht habt, genauso wie eure Väter, eure Könige und Oberen und das ganze Volk des Landes. Das ist es, was Jahwe bis ins Herz getroffen hat. Er hat es wohl gemerkt 22 und konnte euer abscheuliches und bösartiges Tun nicht mehr ertragen. Darum ist das Land ein menschenleeres Trümmerfeld geworden, zum Fluch und zum Entsetzen. 23 Gerade weil ihr Räucheropfer gebracht und gegen Jahwe gesündigt habt, weil ihr nicht auf Jahwes Weisung gehört, euch nicht nach seinem Gesetz, seinen Ordnungen und Mahnungen gerichtet habt, ist dieses Unheil bis heute über euch gekommen."
24 Jeremia sagte zum ganzen Volk, besonders zu den Frauen: "Hört das Wort Jahwes hier in Ägypten, ihr Leute aus Juda: 25 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: Ihr Männer und Frauen, ihr haltet, was ihr versprochen habt. Ihr sagt: 'Wir wollen unsere Gelübde erfüllen, die wir abgelegt haben: Wir wollen der Himmelskönigin Räucheropfer bringen und Trankopfer spenden!' Nun gut, dann haltet eure Versprechen und erfüllt eure Gelübde! 26 Aber hört auch, was Jahwe euch sagt, ihr Judäer in Ägypten: Passt auf! Ich habe bei meinem großen Namen geschworen, spricht Jahwe: Keiner von euch in Ägypten soll je wieder meinen Namen in den Mund nehmen und sagen: 'So wahr Jahwe, der Herr, lebt!' 27 Denn ich wache über sie, aber nicht mehr zum Guten, sondern zum Bösen! Alle Judäer in Ägypten sollen durch Schwert und Hunger aufgerieben werden, bis sie vernichtet sind. 28 Nur wenige werden dem Schwert entkommen und aus Ägypten wieder nach Juda zurückkehren; es wird ein ganz kleines Häuflein sein. Doch der ganze Rest von Juda, der nach Ägypten ausgewandert ist, wird erkennen, welches Wort sich bestätigt, meins oder ihres. 29 An folgendem Zeichen, spricht Jahwe, werdet ihr erkennen, dass ich euch an diesem Ort zur Rechenschaft ziehe und dass meine Drohungen ganz gewiss eintreffen werden. 30 So spricht Jahwe: Passt auf! Ich werde Pharao Hofra, den König von Ägypten, seinen Todfeinden in die Hände fallen lassen, so wie ich König Zidkija von Juda seinem Todfeind, König Nebukadnezzar von Babylon, ausgeliefert habe."

JEREMIA 45

1 Es war im vierten Regierungsjahr des Königs Jojakim Ben-Joschija, als Baruch die von Jeremia diktierten Worte in die Schriftrolle schrieb, da erhielt der Prophet Jeremia eine Botschaft für Baruch. 2 "So spricht Jahwe, der Gott Israels, über dich, Baruch: 3 'Du klagst: Ich unglücklicher Mensch. Jahwe bringt auch noch Kummer in meinen Schmerz! Vom vielen Stöhnen bin ich erschöpft und finde keine Ruhe!' 4 Du sollst ihm Folgendes sagen: 'So spricht Jahwe: Schau her, was ich gebaut habe, breche ich ab; was ich gepflanzt habe, reiße ich aus, und zwar im ganzen Land. 5 Und da hoffst du auf große Dinge für dich? Tu das nicht! Schau, ich bringe Unheil über alle Menschen, spricht Jahwe, aber du darfst dein Leben als Beute davontragen, wohin du auch kommst.'"
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.  
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 
Quelle: HIER
  
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
(parallel Kindergottesdienst) 
Anbetungszeit 
Predigt
Einladung zum Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Beginn: 10:30 Uhr 
 
Calvary Chapel Freier Grund  
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)   
57290 Neunkirchen-Zentrum 
 
Sonntagszitat:
 “Die allerdunkelsten Wege Gottes, 
die wir hier am wenigsten verstehen, 
werden einmal in der Ewigkeit 
im allerhellsten Licht seiner ewigen Liebe strahlen,"
(Friedrich von Bodelschwingh)
 
"Sich Mühe machen um ein Begräbnis, 
eine würdige Beerdigung, 
einen großartigen Leichenzug zu haben: 
All dies ist mehr zum Trost der Lebenden 
als von Nutzen für die Toten."
(Aurelius Augustinus von Hippo)

Jesu Auferstehung bedeutet, 
dass einer gekommen ist, 
der aus dem Finale des Todes ein Zwischenstadium gemacht hat.
(Paul Deitenbeck)