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Samstag, 31. Dezember 2016

Vorsätze

Und? Wie hältst Du es mit Vorsätzen? Ich kenne solche, die vehement dagegen sind. Für sie sind Vorsätze Quatsch, gesetzlich, kindisch ... oder sonst was. Akzeptiert! Nicht jeder muss die gleiche Meinung haben! – Andere finden Vorsätze hilfreich. Man muss ja nichts übertreiben. Näme ich mir vor, jeden Tag einen Bibelvers zu lernen, wäre das zum Scheitern verurteilt. Jede Woche einen – würde (bei mir) auch nicht funktionieren. Aber vielleicht monatlich einen – das wären zwar nur 12 im Jahr, aber am 31.12.2017 hätte ich 12 Verse mehr im Herzen als heute. Vielleicht einen Versuch wert.

Seit Jahren gehe ich (erfolgreich) mit dem Vorsatz ins neue Jahr: „Keine Tageszeitung, bevor ich nicht die Bibel gelesen habe.  Gesetzlich? Nicht im Geringsten! Hat ja niemand angeordnet, sondern es ist eine persönliche Entscheidung. Ähnlich, wie der Wecker mir morgens hilft, mich zu disziplinieren und aufzustehen, so hilft mir mein Vorsatz, das Wichtigste zur Hauptsache zu machen und die Nebensache hinten anzustellen.

Kürzlich las ich eine lustige, aber nachdenkenswerte Liste. Sie ist lustig, weil man sich durchaus in den „Erklärungen“ wiederfinden kann. Dabei klingt alles so logisch und nachvollziehbar. Hier ist die Liste, überschrieben mit: „Vorsätze eines Rückfälligen

JANUAR: Ich nehme mir hiermit vor, ab diesem Jahr zur Kirche zu gehen. Aber ich beginne erst im Februar damit. Erst müssen mal Ferien und Urlaub vorüber sein. Die sind immer recht anstrengend, wie jeder weiß.
FEBRUAR: Das Wetter ist schrecklich. Ich fange an, wenn es etwas wärmer wird. Ich hab einfach zu dünnes Blut in dieser Jahreszeit.
MÄRZ: Gehe grade durch ständige Krankheit und Erkältungen. Ich muss mich von all diesen Viren fernhalten. Man muss da echt vorsichtig sein.
APRIL: Ostern! Diese Menschenmengen. Man kriegt nicht mal mehr einen gescheiten Platz. Aber mich wird sowieso niemand vermissen. Es sähe zudem blöd aus, wenn ich nur an Ostern auftauchen würde.
MAI: Den ganzen Winter über hab ich kaum das Haus verlassen. Jetzt wird das Wetter endlich besser ... außerdem ist es die Zeit verschiedener Familientreffen.
JUNI: Ich werde warten, bis unser Baby etwas älter ist. Wie in aller Welt können Eltern ihre gerade mal zwei Wochen alten Babys in den Gottesdienst mitbringen und dann nie einen Sonntag verpassen?
JULI: Mann, ist das Wetter toll!!! Wir haben ja immer noch die Hütte am See und das Boot, das wir sonntags nutzen dürfen.
AUGUST: Der Pastor macht Urlaub. Er wird es nie rauskriegen, wenn ich jetzt nicht da bin. Die Gastredner hab ich eh nie gemocht. Aber wenn der Pastor dann zurück ist, dann ...
SEPTEMBER: Schulanfang. Also Ferien und Urlaub haben mich total zurückgeworfen in meiner Arbeit. Muss unbedingt noch mal Oma besuchen, bevor der Winter kommt.
OKTOBER: Die Blätter sehen sowas von herrlich aus. Ich kann Gott ja genausogut im Freien anbeten; im Winter sitzen die Kinder dann sowieso wieder den ganzen Tag im Haus.
NOVEMBER: Mein Herz fließt über mit Dankbarkeit. Die letzten Möglichkeiten, noch ein paar Besuche zu machen, bevor es auf den Straßen glatt wird.
DEZEMBER: Was für ein Irrenhaus. Sobald diese Stresszeit vorbei ist, werde ich beginnen, mit meiner Familie zur Kirche zu gehen. Wir werden gleich am ersten Sonntag des neuen Jahres damit beginnen. Für das neue Jahr nehme ich mir vor ...

Lustig, oder? Und nachdenkenswert, oder? Ich wünsche Euch allen, dass Ihr die Niederlagen, Ausreden und Verfehlungen von 2016 hinter Euch lassen könnt. Freut Euch an den Begegnungen und Erfahrungen mit Gott im vergangenen Jahr. Vertraut Jesu Einladung und Seiner Gnade. Gebt Ihm im neuen Jahr alle Zeit in Eurem Leben, die Er möchte. Wer Jesus so an erste Stelle setzt, wird es niemals bereuen, sondern am 31.12.2017 mit Freude und Dankbarkeit zurückblicken!

Freitag, 30. Dezember 2016

Der 30. Dezember

Die meisten der 392 Eintragungen in Wikipedia für den 30. Dezember sind heute bedeutungslos – zumindest für die meisten von uns.

  • Am 30.12. 39 n. Chr. wurde der römische Kaiser Titus geboren
  • Am 30.12. 1066 geschah das Massaker von Granada, ein Massaker an dem jüdischen Wesir in Granada und 4000 seiner Landsleute.
  • Am 30.12. 1632 ergab sich Freiburg (Breisgau) im Dreißigjährigen Krieg den schwedischen Truppen.
  • Am 30.12. 1806 besetzt Russland die Stadt Baku, nachdem das Osmanische Reich den Krieg erklärt hat.
  • Am 30.12. 1918 beginnt der Gründungsparteitag der KP.
  • Am 30.12. 2006 stirbt der irakische Diktator, Saddam Hussein.
  • Am 30.12. 2015 wird Giorgi Kwirikaschwili zum neuen Präsidenten Georgiens gewählt.
Diese Ereignisse, so schrecklich oder bedeutungsvoll sie einmal waren, sind heute nur noch relativ wertlose Randnotizen. Momentan ein bisschen wichtiger mag der Geburtstag von Berti Vogts oder der Rockmusikerin Patti Smith sein, die beide noch leben und am 30. Dezember 1946 geboren wurden. Bei Tiger Woods war es 29 Jahre später am 30. Dezember 1975. Und Giorgi Kwirikaschwili ist seit dem 30. Dezember 2015 Premierminister in Georgien.  

Ereignisse in der Welt und in unserem Leben kommen und gehen. Manche lassen deutliche Spuren zurück, manche nur eine Randnotiz, die meisten sind wie ein Lufthauch, der kommt und vergeht. Aber während die Geschichtsbücher unserer Welt nur den Bruchteil allen Geschehens aufnehmen, nehmen die „Geschichtsbücher des Himmels“ auch die Unscheinbarkeiten auf, die vielleicht nur Dir und Gott bekannt sind. So heißt es in Matthäus 10:42:

Und wer einem dieser Geringen
auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt,
weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch:
Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.

Und in Hebräer 6:10:

Denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen
und die Liebe, die ihr zu seinem Namen bewiesen habt,
indem ihr den Heiligen gedient habt und dient.

Du magst (hoffentlich) nie den Ausbruch eines Krieges oder eine Naturkatastrophe miterleben! Du magst nie den Ruhm eines Berti Vogts, eines Tiger Woods oder einer Patti Smith erreichen. Dein Gesicht mag nie auf einem Plakat erscheinen, Dein Name nie in einem Geschichtsbuch, nicht mal in einer Zeitung. Aber der 30. Dezember kann für Dich im Himmel als Erinnerungstag festgehalten werden, der in der Ewigkeit nicht unbelohnt bleiben wird – und vielleicht ein Tag des Segens für die Menschen, denen Du heute begegnest.

In einem alten Lied heißt es:

Die Zeit ist kurz, o Mensch, sei weise
und wuchre mit dem Augenblick;
Nur einmal machst du diese Reise,
laß eine gute Spur zurück!

Du kannst nicht eine Stunde halten:
Eh´ du es merkst, ist sie entflohn;
Die Weisheit rät´ dir, Treu zu halten,
den Treuen winket hoher Lohn.

Sieh, wie dem Tor die Zeit verrinnet
mit Essen, Trinken, Scherzen, Ruh´n:
Der Kluge wirket und gewinnet,
erfüllt die Zeit mit Gutes tun.

Drum, Heiland, lehr´ mich meine Jahre
zu Deinem Dienste einzig weih´n;
Von heute an bis zu der Bahre
für jenes Leben Samen streu´n.
(Bernhard Harder,1832 – 1884)

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Entweder – oder ...

Gut, dieses Jahr fielen die ganzen schönen Tage auf das Wochenende und die nächsten schönen Tage auch. Trotzdem kommt man so langsam in den Modus, dass man Weihnachten hinter sich läßt und sich nach vorne ... zunächst mal auf Silvester – dann aber auch aufs neue Jahr konzentriert.

Wie geht es in 2017 weiter? Jeder von uns wird Entscheidungen treffen müssen. Du – und ich auch. Soll es so weitergehen, wie bisher? Das wird in manchen Bereichen hoffentlich der Fall sein. Es war ja nicht alles schlecht in 2016. Das wird aber nicht in allen Bereichen so sein, denn manches ist schon verbesserungswürdig oder bedarf sogar dringend der Veränderung.

Im neuen Jahr wird auch unser Leben mit Jesus herausgefordert werden, und wir müssen Entscheidungen treffen. Das mussten die Jünger auch auf ihren Wegen mit Jesus. Und andere, die Jesus begegneten, mussten das auch. Hier sind einige der „entweder – oder“ Entscheidungen, die Menschen der Bibel treffen mussten und die wir so oder in ähnlicher Weise auch treffen müssen:

  • Als Jesus mit einer samaritischen(!) Frau(!) sprach, war das völlig kontrakulturell. Das fanden auch seine Jünger und hinterfragten Jesu Verhalten. Ihre Herausforderung war: Gehen wir den politisch und gesellschaftlich korrekten Weg – oder den Weg Jesu?
  • Als Jesus das Haus Seines Vaters von den Räubern und Geschäftemachern reinigte, war ihre Herausforderung: Stellen wir uns zu den Zuschauern – oder randalieren wir mit Jesus?
  • Als Jesus durch das ganze Land zog, waren es überall die Religiösesten und die Wichtigsten, die Ihn hassten, verleumdeten und Ihn umbringen wollten. Für die Jünger war die Herausforderung entweder (zumindest) eine Teildistanz zu Jesus herstellen – oder die Schmach mit Jesus zu tragen.
  • Jesus zog eine bestimmte Gruppe Menschen an – und das waren nicht die „Normalen“. Jesus zog die Kranken, die Besessenen, die Ausgestoßenen und die Verrückten an. Nicht nur zog Er sie an. Er suchte sie auf. Das stellte die Jünger vor die Herausforderung: Entweder sich bei den „Normalen“ aufzuhalten – dann aber ohne Jesus – oder mit Jesus die Verrückten und die am Rand zu suchen.
  • Jesus verwirrte viele Menschen immer wieder mit Seinen Worten. Da war die Rede von einem „Tempelbau“ innerhalb von 3 Tagen. Oder die Rede davon, Sein Fleisch zu „essen“ und sein Blut zu „trinken“. Auch Seine Gleichstellung mit dem Allmächtigen im Himmel rief in vielen Zorn hervor. Die Jünger hatten die Wahl: Entweder ist Jesus unglaubwürdig – oder Er spricht immer und in allem die Wahrheit.
Nicht nur die Jünger damals standen vor diesen herausfordernden Entscheidungen. Solche Entscheidungen müssen Jünger aller Zeiten treffen – bis zu Dir und mir heute. Viele treffen diese Entscheidungen schnell und unüberlegt. „Ja, wir wollen Jesus ganz und gar folgen!“ – Wenn dann aber die Masse in eine andere Richtung rennt … wenn dann aber die Zeit des Dienstes für Jesus mit unserer Freizeit kollidiert … wenn dann aber der Herr Seine Hand auf uns legt und unsere Hingabe fordert – dann merkt manch einer, dass Nachfolge mit Kosten verbunden ist, denn halbe Nachfolge ist keine Nachfolge. Die Entscheidung, wie wir die Herausforderung „Entweder – Oder“ beantworten, will gut überlegt sein.

Wie herrlich, wenn sich viele von uns (in den oben angeführten Beispielen und anderen) im kommenden Jahr und darüber hinaus für das „oder“ entscheiden. Es ist auf jeden Fall die Entscheidung, die Gott Freude und unserem Leben Segen bereitt. Es ist die Entscheidung, die das Reich Gottes baut.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Gott hat (nicht) versprochen

Die amerikanische Dichterin und Autorin, Annie Johnson Flint, schrieb viel über Gottes Gnade, selbst mitten im Leid. Folgendes hat sie in einem ihrer Gedichte zum Ausdruck gebracht:
 
Gott hat uns nicht versprochen,
dass der Himmel immer blau ist
oder alle Wege im Leben
immer mit Blumen bestreut sind.
Er hat uns nicht die Sonne ohne den Regen –
Freude ohne Sorgen –
oder Frieden ohne Schmerz versprochen.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

Gott hat nicht versprochen,
dass wir keine Mühsal, keine Versuchungen,
keine Schwierigkeiten und keine Leiden kennen werden.
Er hat nicht gesagt, daß wir nicht viele Lasten tragen müssen,
viele Sorgen.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

Gott hat uns keine ebenen und breiten Wege versprochen
Keine zügigen, leichten Reisen ohne Führer,
ohne felsige, steile Berge 
und ohne trübe und tiefe Flüsse.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

Egal wie dieses zu Ende gehende Jahr für Dich gelaufen ist. Vielleicht hast Du einen lieben Menschen verloren, vielleicht Deinen Arbeitsplatz. Vielleicht hast Du Dich auf eine neue Situation einstellen müssen. Es ist nicht immer nur das Böse, das unser Leben schwer macht. Trotzdem, wenn Du diesen Eintrag liest, kannst Du mit der Liederdichterin (Ämilie Juliane Gräfin von Schwarzburg-Rudolfstadt; 1637-1706)  ausrufen:

Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch seine große Güte,
bis hierher hat er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat er mich geleit’,
bis hierher hat er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

Wie Annie Johnson Flint richtig schreibt:

Gott hat versprochen, uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen. Er gibt uns am 1. Januar nicht unbedingt den Vorrat für ein ganzes Jahr, aber die Kraft, die wir täglich benötigen. Er gibt uns Licht auf dem Weg, Gnade in Anfechtungen, Hilfe aus der Höhe – und das alles gekleidet in unendlichem Mitgefühl und unsterblicher Liebe.

Während wir dieses Jahr so langsam abschließen dürfen mit Lobpreis und Dank für alles, was Er uns Gutes getan hat – das Sichtbare und das Unsichtbare – dürfen wir mit Zuversicht ins neue Jahr schauen, denn Sein Wort an uns hat Bestand:

»Ich will dich nicht aufgeben
und dich niemals verlassen!«
(Hebräer 13:5)

Dienstag, 27. Dezember 2016

Der Tag nach Weihnachten ...

Der ist heute. Schöne Tage gehabt? Vermutlich haben viele sich an der Gemeinschaft mit Freunden und Familie gefreut. Auch haben viele mindestens einen Weihnachtsgottesdienst genossen und sich einstimmen lassen auf den wahren Grund dieser Tage.

Aber heute ist der Tag nach Weihnachten. Ab heute geschieht vieles, was an den Tagen zuvor nicht geschah:
  • Die Geschäfte beginnen mit Umtauschaktionen und Ausverkauf
  • Weihnachtsdeko gibt’s zu Wegwerfpreisen
  • Werbeprospekte mit den besten Angeboten füllen den Briefkasten
  • Der Verkauf über Ebay steigt auf neue Spitzenwerte
Vor einigen Jahren gab es eine Untersuchung in den USA, die sicher mit ähnlichen Resultaten für Westeuropa zutrifft.  Das Ergebnis zeigt, dass der Gottesdienstbesuch nach Weihnachten um 11% abnimmt. Ein Gedicht beschreibt den Tag nach Weihnachten als den Tag, an dem wieder gestritten wird, man wieder schlecht gelaunt ist, die Geschenkkartons leer und das Haus ein einziges Chaos ist. Die neue Kleidung passt nicht, der Vater ist schon wieder gestresst. Jeder ist irritiert und den Kindern kann man nichts recht machen. Außerdem ist die Gebrauchsanleitung in chinesisch und der Baum beginnt zu nadeln. Für viele ist Weihnachten lediglich eine Jahreszeit, die jetzt vorüber ist.
 
Die Tatsache sieht anders aus. Weihnachten – die Geburt Jesu – hat bleibende Veränderung gebracht. Nie wieder wird die Welt sein, was sie vor der Geburt des Retters war. Er besitzt die Kraft, Menschen bleibend zu verändern. Der Retter ist gekommen, um zu bleiben. Ich fand eine Liste mit folgenden Vorschlägen für den Tag, die Monate Tage und generell die Zeit NACH Weihnachten:
  • Räum die Krippenspieldeko wieder weg, aber behalte Deine Bewunderung für Jesus. 
Und die Hirten kehrten zurück, priesen und lobten Gott für alles,
was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war. (Lukas 2:20)
  • Verstau' Jesus, den Retter nicht in einer Schublade, bis Du Ihn Ostern wieder hervorholst. Anders ausgedrückt: Geh nicht zurück zu einem Jesus-auf-Sparflamme-Leben. Habe Ihn stets vor Augen und im Zentrum deines Lebens.
Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich.
Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben.
Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben. 
(Johannes 14:21)
  • Das Jesus-Geschenk kommt zu Dir mit dem Vermerk: „Keine Rücknahme, kein Umtausch!“ Aber es (mit-) zu teilen, ist nicht nur ok, sondern gewünscht. Gott sagt:
„Ihr sollt meine Zeugen sein!“ (Apostelgeschichte 1:8)
  • Reflektiere über die Vergangenheit, aber orientiere Dich nach vorne! Der Rückblick für einen Christen sollte nie verzweifeltes Schwelgen in Versagen oder Sünden sein, sondern ein rückblickendes Entdecken der Spuren Gottes in unserem Leben. Solch eine Reflektion ermutigt, vorwärts gehen und noch Größeres vom Herrn in der Zukunft erwarten.
„Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist,
 und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 
und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis
der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ (Philipper 3:13+14)

Montag, 26. Dezember 2016

Von "fliegenden Maschienen" und Weihnachten

Es war im Dezember 1903. Die Gebrüder Wilbur und Orville Wright hatten lange überlegt, versucht und gebastelt. Jetzt, nach unzähligen Versuchen waren sie endlich erfolgreich. Ihre „fliegende Maschine“ hatte vom Boden abgehoben. In der Geschichte des Flugzeugbaus wurden sie zu amerikanischen Pionieren. Jetzt waren sie außer sich, begeistert, überglücklich. In diesem Überschwall der Gefühle schickten sie ein Telegramm mit folgendem Inhalt an ihre Schwester Katharina: „Wir sind tatsächlich 40 Meter geflogen! Sind Weihnachten zu Hause!“

Die Begeisterung schwappte über. Voller Freude eilte Katharina zum Herausgeber der Lokalzeitung in Dayton, Ohio und zeigte ihm das Telegramm. Dieser warf einen Blick darauf und meinte: "Wie schön. Die Jungs werden Weihnachten zu Hause sein."  Der Mann hatte die große Nachricht total verpasst: - Menschen waren geflogen!“

Auch in diesem Jahr wird Weihnachten wieder von Milliarden von Menschen gefeiert, die an alles mögliche denken – und das Eigentliche übersehen. Bei einer Umfrage, die ich vor Jahren auf einem Weihnachtsmarkt durchführte,  stellte ich die Frage nach dem Ursprung, der Bedeutung von Weihnachten. „Fest der Liebe“, „Zeit mit der Familie“ und „ein amerikanischer Brauch“ waren die Renner. Sicher, einige wussten auch, dass es mit Jesus zu tun hatte.Immerhin wurde die Umfrage im siegerland durchgeführt.

Bereits beim ersten Weihnachtsfest wird deutlich, dass die Menschheit sich nicht groß vom Herausgeber der oben erwähnten Lokalzeitung unterscheidet. Es heißt in Johannes 1:4,5,11 und 3:19:

In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.

Das erste Weihnachtsfest kam und ging – und nur eine kleine Schar hatte es begriffen. Alle anderen hatten was verpasst – nein, sie hatten JEMANDEN verpasst. Sie hatten die Ankunft ihres Königs verpennt, die Geburt ihres Retters übersehen – und lebten unverändert weiter – und starben, ohne Ihm begegnet zu sein.

Aber es gab auch die anderen. In Johannes 1:12 heißt es:

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht,
Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben! (Schl)

Hast Du Weihnachten schon einmal so gefeiert – mit dem Bewusstsein: Es geht um den Retter, nicht all das Drumherum – es geht um das Geschenk, nicht die Verpackung?

Hätte der Herausgeber der Lokalzeitung in Dayton dem Eigentlichen mehr Beachtung geschenkt, hätte er die Meldung seines Lebens für seine Zeitung gehabt.

Wenn Du das Eigentliche an Weihnachten; Jesus Christus, nicht ignorierst, wirst Du die Erfahrung Deines Lebens machen. Christus, der Retter und Lebensveränderer ist da!

Sonntag, 25. Dezember 2016

Heute kein Gottesdienst @ CCFG

Heute findet kein Gottesdienst in der CCFG Neunkirchen statt. Gerne ermutigen wir, eine benachbarte Gemeinde zu besuchen, in der die Freude von Weihnachten - JESUS - gefeiert wird! Wir möchten zu unserem nächsten Gottesdienst einladen, der am Samstag, dem 31.12. um 16:00 Uhr in unseren Räumen stattfinden wird.

Der heutige Eintrag ist ein Gedicht meines Freundes, Hans Elwert, Mitarbeiter bei Wycliff Deutschland. Mit Genehmigung veröffentliche ich hier sein Gedicht zu Weihnachten. 

Revolution

Wenn wir studieren die Berichte
beschreibend unsre Weltgeschichte,
wird offenbar des Menschen Streben,
sich über andre zu erheben;
Mit Brudermord hat’s angefangen,
den Kain an Abel hat begangen.

Sehr bald schon, auch an andrem Ort,
setzt sich das Machtgerangel fort.
Im Karriere-Klettergarten
läuft’s, wie nicht anders zu erwarten.
Am einfachsten, auf dieser Leiter,
kommt man korrupt und herzlos weiter.

Es ist das höchste Ziel von vielen,
dass sie die „erste Geige“ spielen
in dem Orchester der Nation –
auch wenn es fehlt am guten Ton.

Bald wird durch Titel definiert,
wer wen inwiefern dominiert.
Man trumpft mit Herzog, Fürst und König,
verbessert sich dann noch ein wenig,
bis man mit „Kaiser“ dann vielleicht
das Nonplusultra hat erreicht.

Doch manchem, der von Macht besessen,
scheint selbst noch das nicht angemessen.
Als Beispiel, das wohl viele kennen,
will ich mal Kaiser Nero nennen,
der, stark mit Größenwahn behaftet,
den Tatbestand nicht gut verkraftet,
dass er, trotz seiner großen Macht,
es nur zum Kaiser hat gebracht.
Und so beansprucht er für sich
den Titel „Gott“ – wie lächerlich.
Er will, dass man ihn auch so nennt,
was zeigt, wie wenig er ihn kennt.

Denn Gott, von dem die Bibel spricht,
kennt solchen Standesdünkel nicht.
Auch war es wirklich nie sein Streben,
gesellschaftlich sich abzuheben
von bürgerlichem Status Quo
auf majestätisches Niveau.

Derweil die Menschen hier auf Erden
versuchen, so wie Gott zu werden,
in Anmaßung um sich nur kreisen,
um ihre Größe zu beweisen,
lässt Gott uns seine Größe schauen,
wird Mensch, auf dass wir ihm vertrauen.

Zu denken ist man schnell geneigt,
dass Größe sich vor allem zeigt
in Reichtum, Position und Macht –
doch ist es anders als gedacht.
Der Mensch kann Größe weder erben,
noch durch Bezahlung sie erwerben.
noch durch ‘ne „Eins“ im Abitur;
„ver-DIENEN“ kann man sie sich nur.

Der Linguist hier gleich entdeckt,
dass „Dienen“ in dem Wortstamm steckt.
Mit dieser Einsicht ahnt man schon
den Ansatz der Revolution,
die Jesus Christus einstens brachte,
als er sich selbst zum Diener machte.
Der Größ‘re ist, so hält er fest,
der dient – nicht, der sich dienen lässt.

Das hat uns Jesus oft gepredigt,
doch war es damit nicht erledigt.
Er hat es selber, bis zuletzt,
auch in die Praxis umgesetzt.

In Jesus ist uns Gott erschienen – 
ein Gott, der willens ist zu dienen,
der nicht beharrt auf seinem Recht,
der kommt als Helfer und als Knecht,
der selbst zum Sterben war bereit –
ihn feiern wir zur Weihnachtszeit.

Samstag, 24. Dezember 2016

Gesegnete Weihnachten!

DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE
in chronologischer Reihenfolge nach der Neue evangelistische Übersetzung" 
von Karl-Heinz Vanheiden; Textstand: 23.11.2012 NeÜ bibel.heute©

Wie Gottes Geschichte mit Jesus begann (Johannes 1,1-5.10-18)
1 Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. 2 Von Anfang an war es bei Gott. 3 Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. 4 In ihm war Leben und dieses Leben war Licht für die Menschen. 5 Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. 10 Er war schon immer in der Welt, doch die Welt, die durch ihn geschaffen wurde, erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. 12 Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. 13 Sie wurden das nicht auf Grund natürlicher Abstammung, durch menschliches Wollen oder den Entschluss eines Mannes, sondern durch eine Geburt aus Gott. 14 Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade1) und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat. 15 Johannes [der Täufer] trat als Zeuge für ihn auf. "Der ist es!", rief er, "von ihm habe ich gesagt: 'Nach mir kommt einer, der weit über mir2) steht!', denn er war schon vor mir da."  16 Und wir alle haben aus seinem unendlichen Reichtum Gnade und immer wieder Gnade empfangen. 17 Durch Mose wurde das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind Gnade und Wahrheit zu uns gekommen. 18 Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige seiner Art, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat uns Aufklärung über Gott gegeben.
1) Johannes 1,14: Gnade. Gunst, die völlig umsonst erwiesen wird und beim Empfänger Freude auslöst.
2) Johannes 1,15: über mir. Wörtlich: "der vor mir war". Im Altertum wurde jemand, der älter war, immer als der Größere angesehen.

Ankündigung der Geburt des Herrschers (Lukas 1,26-38)
26 Als Elisabet im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Galiläa3) in eine Stadt namens Nazaret4) 27 zu einer jungen Frau, die Maria hieß. Sie war noch unberührt und mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren Davids. 28 Der Engel kam zu ihr herein und sagte: "Sei gegrüßt, du mit Gnade Beschenkte! Der Herr ist mit dir!" 29 Maria erschrak, als sie so angesprochen wurde und überlegte, was der Gruß bedeuten sollte. 30 "Hab keine Angst, Maria!", sagte der Engel. "Gott hat dich mit seiner Gunst beschenkt. 31 Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. 32 Er wird große Autorität haben und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott wird ihn die Königsherrschaft seines Stammvaters David5) weiterführen lassen. 33 Für immer wird er die Nachkommenschaft Jakobs5) regieren und seine Herrschaft wird nie mehr zu Ende gehen." 34 "Wie wird das geschehen?", fragte Maria. "Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen." 35 "Der Heilige Geist wird über dich kommen", erwiderte der Engel, "die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du zur Welt bringst, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. 36 Sieh doch, auch deine Verwandte Elisabet ist noch in ihrem Alter schwanger geworden und erwartet einen Sohn. Von ihr hieß es ja, sie könne keine Kinder bekommen. Und jetzt ist sie schon im sechsten Monat. 37 Für Gott ist nichts unmöglich." 38 Da sagte Maria: "Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen." Darauf verließ sie der Engel.
3) Lukas 1,26: Galiläa. Von Juden und Griechen bewohntes Gebiet im Norden Israels, etwa zwischen dem See Gennesaret und dem Mittelmeer.
4) Lukas 1,26: Nazaret. Der kleine Ort mit etwa 150 Einwohnern lag in der Mitte zwischen dem Mittelmeer und dem See Gennesaret.
5) Lukas 1,32: David. Israels zweiter und größter König.

Priesterliche Verwandtschaft: die Eltern des Boten (Lukas 1,39-56)
39 Nicht lange danach machte sich Maria auf den Weg ins Bergland von Judäa. So schnell wie möglich wollte sie in die Stadt kommen, 40 in der Zacharias wohnte. Als sie das Haus betrat und Elisabet begrüßte, 41 hüpfte das Kind in Elisabets Leib. In diesem Augenblick wurde Elisabet mit dem Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut: "Du bist die gesegnetste aller Frauen, und gesegnet ist das Kind in deinem Leib! 43 Welche Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht! 44 Als ich deinen Gruß vernahm, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45 Wie glücklich bist du, dass du geglaubt hast! Denn was der Herr dir sagen ließ, wird sich erfüllen." 46 Da sagte Maria: "Meine Seele staunt über die Größe des Herrn 47 und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter! 48 Seiner geringsten Sklavin hat er Beachtung geschenkt! Noch künftige Generationen werden mein Glück preisen! 49 Heilig ist der Mächtige, der Großes an mir getan hat! 50 Sein Erbarmen gilt jedem, der sich ihm unterstellt, in jeder Generation. 51 Hoch hebt er seinen gewaltigen Arm und fegt die Hochmütigen weg. 52 Mächtige stürzt er vom Thron und Geringe setzt er darauf. 53 Hungrige macht er mit guten Dingen satt und Reiche schickt er mit leeren Händen fort. 54 Und Israel, sein Kind, nimmt er selbst an die Hand und schenkt ihm seine Barmherzigkeit, 55 denn so hatte er es für immer versprochen dem Abraham und seiner ganzen Nachkommenschaft." 56 Maria blieb ungefähr drei Monate bei Elisabet und kehrte dann wieder nach Hause zurück.

Der Pflegevater: Josef (Matthäus 1,18-25)
18 Es folgt die Geschichte der Geburt von Jesus, dem Messias: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt.7) Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete, obwohl sie noch nicht miteinander geschlafen hatten. Sie war durch den Heiligen Geist schwanger geworden. 19 Josef, der schon als ihr Ehemann galt und ein aufrechter Mann war, nahm sich vor, den Ehevertrag stillschweigend rückgängig zu machen, um sie nicht zum Gespött werden zu lassen. 20 Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. "Josef", sagte er, "du Sohn Davids, zögere nicht, Maria als deine Frau öffentlich zu dir zu holen. Denn das Kind, das sie erwartet, wurde vom Heiligen Geist gezeugt. 21 Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus, Retter, nennen sollst, denn er wird sein Volk von seinen Sünden retten. 22 Das alles ist geschehen, damit in Erfüllung geht, was der Herr durch den Propheten angekündigt hat: 23 'Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen. Man wird ihn Immanuël nennen.'8)" Immanuël bedeutet: Gott ist mit uns.9)  24 Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm gesagt hatte, und holte seine Frau zu sich. 25 Doch hatte er keine geschlechtliche Gemeinschaft mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren und er ihm den Namen Jesus gegeben hatte.
7) Matthäus 1,18: Eine Verlobung begann mit dem Abschluss eines rechtsgültigen Ehevertrags und dauerte ein Jahr (um festzustellen, ob die Braut wirklich noch Jungfrau war). Dann nahm der Mann seine Braut zu sich.
8) Matthäus 1,23 Jesaja 7,14
9) Matthäus 1,23: Gott ist mit uns. Der Messias würde den Namen Jesus tragen und der Immanuël sein. Er würde in Person das sein, was Immanuël bedeutet.

Die Geburt von Jesus (Lukas 2,1-21)
1 Damals befahl der Kaiser Augustus10), alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. 2 Es war das erste Mal, dass solch eine Volkszählung durchgeführt wurde. Sie geschah, als Quirinius11) Statthalter der Provinz Syrien war. 3 So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich eintragen zu lassen. 4 Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zur Nachkommenschaft Davids und musste deshalb aus der Stadt Nazaret in Galiläa nach der Stadt Bethlehem12) in Judäa reisen, 5 um sich dort mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger, 6 und als sie in Bethlehem waren, kam für sie die Zeit der Entbindung. 7 Sie brachte ihr erstes Kind zur Welt. Es war ein Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn dann in eine Futterkrippe, weil in der Unterkunft kein Platz für sie war.
10) Lukas 2,1: Augustus. Vom römischen Senat verliehener Ehrentitel "Erhabener". Gemeint ist hier Octavian, er lebte von 63 v.Chr. bis 14 n.Chr.
11) Lukas 2,2: Der römische Feldherr und Konsul Publius Sulpicius Quirinius wurde 11 v.Chr. Legat von Syrien und leitete bis 16 n. Chr. in verschiedenen amtlichen Stellungen den orientalischen Teil des Imperiums. Die Steuerschätzung begann 8 v. Chr. in Ägypten und Syrien und erreichte 7 v. Chr. das Gebiet Israels.
12) Lukas 2,4: Bethlehem liegt 7 km südlich von Jerusalem und war die Heimatstadt von König David.

8 In der gleichen Nacht hielten ein paar Hirten draußen auf dem freien Feld Wache bei ihren Herden. 9 Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie. Sie erschraken sehr und hatten Angst, 10 aber der Engel sagte zu ihnen: "Ihr müsst euch nicht fürchten, denn ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. 11 Heute Nacht ist in der Stadt Davids euer Retter geboren worden. Es ist der Messias, der Herr. 12 Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt." 13 Plötzlich waren sie von ganzen Heerscharen des Himmels umgeben, die alle Gott lobten und riefen: 14 "Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe / und Frieden den Menschen im Land, / auf denen sein Gefallen ruht." 15 Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." 16 Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. 17 Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, mit denen sie sprachen, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten berichteten. 19 Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. 20 Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genauso gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. 21 Als das Kind acht Tage später beschnitten wurde, gab man ihm den Namen Jesus, den Namen, den der Engel genannt hatte, noch bevor Maria schwanger war.

Der Säugling im Tempel (Lukas 2,22-39)
22 Und als dann die im Gesetz des Mose festgelegte Zeit der Reinigung13) vorüber war, trugen Josef und Maria das Kind nach Jerusalem, um es dem Herrn zu weihen. 23 So war es im Gesetz vorgeschrieben: "Jede männliche Erstgeburt soll Gott gehören."14) 24 Dabei brachten sie auch das Opfer dar, wie es im Gesetz des Herrn steht: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.15)
13) Lukas 2,22: Zeit der Reinigung. Das waren 40 Tage nach der Geburt, wie 3. Mose 12,2-4 vorschrieb.
14) Lukas 2,23: 2. Mose 13,2.12
15) Lukas 2,24: Tauben. Nach 3. Mose 12,8 war das ein Opfer armer Menschen.

25 Damals lebte in Jerusalem ein gerechter und gottesfürchtiger Mann namens Simeon. Er wartete auf die Ankunft des Messias, der Israel Trost und Rettung bringen würde. Der Heilige Geist ruhte auf ihm 26 und hatte ihm die Gewissheit gegeben, dass er nicht sterben werde, bevor er den vom Herrn gesandten Messias gesehen habe. 27 Als die Eltern von Jesus das Kind hereinbrachten, um mit ihm zu tun, wie es nach dem Gesetz üblich war, kam Simeon, vom Geist Gottes geführt, gerade in den Tempel. 28 Er nahm das Kind in seine Arme und pries Gott: 29 "Herr", sagte er, "dein Sklave kann nun in Frieden sterben, denn du hast deine Zusage erfüllt. 30 Mit meinen eigenen Augen habe ich die Rettung gesehen, 31 die du für alle Völker vorbereitet hast - 32 ein Licht, das die Nationen erleuchten und dein Volk Israel zu Ehren bringen wird." 33 Sein Vater und seine Mutter wunderten sich, als sie hörten, was Simeon über dieses Kind sagte. 34 Simeon segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter: "Er ist dazu bestimmt, dass viele in Israel an ihm zu Fall kommen und viele durch ihn aufgerichtet werden. Er wird ein Zeichen Gottes sein, gegen das viele sich auflehnen werden 35 - so sehr, dass der Kummer deine Seele wie ein Schwert durchbohren wird. Doch so kommt an den Tag, welche Gedanken in ihren Herzen sind." 36 Damals lebte auch eine alte Prophetin in Jerusalem. Sie hieß Hanna und war eine Tochter Penuëls aus dem Stamm Ascher. Nur sieben Jahre war sie verheiratet gewesen 37 und war jetzt eine Witwe von 84 Jahren. Sie verließ den Tempel gar nicht mehr und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Auch sie kam jetzt dazu und lobte Gott. Und zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten, sprach sie über dieses Kind. 39 Als Maria und Josef alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn verlangte, kehrten sie nach Galiläa in ihre Heimatstadt Nazaret zurück.

Weise suchen nach dem Kind (Matthäus 2,1-12)
1 Als Jesus während der Herrschaft von König Herodes16) in Bethlehem17), einer Stadt in Judäa18), geboren war, kamen Sterndeuter19) aus einem Land im Osten nach Jerusalem. 2 "Wo finden wir den König der Juden, der kürzlich geboren wurde?", fragten sie. "Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind hergekommen, um ihn anzubeten." 3 Als König Herodes davon hörte, geriet er in Bestürzung und ganz Jerusalem mit ihm. 4 Er befahl alle Hohen Priester20) und Gesetzeslehrer des jüdischen Volkes zu sich und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden sollte. 5 "In Bethlehem in Judäa", erwiderten sie, "denn so ist es in der Heiligen Schrift durch den Propheten vorausgesagt: 6 'Du Bethlehem im Land Juda, / keineswegs bist du die unbedeutendste / unter den führenden Städten von Juda, / denn ein Fürst wird aus dir kommen, / der Hirte meines Volkes Israel.'"21)
16) Matthäus 2,1: Gemeint ist Herodes der Große, 37-4 v.Chr., "Freund und Verbündeter Roms", dessen Reich ganz Israel und Gebiete im Osten und Nordosten des Landes umfasste.
17) Matthäus 2,1: Bethlehem liegt 7 km südlich von Jerusalem und war die Heimatstadt von König David.
18) Matthäus 2,1: Judäa. Von Juden bewohntes Gebiet zwischen dem Toten Meer und dem Mittelmeer.
19) Matthäus 2,1: Sterndeuter. Mitglieder einer babylonischen Klasse von Weisen, die für außergewöhnliche Einsichten im Zusammenhang mit Traum- und Sterndeutung bekannt waren.
20) Matthäus 2,4: In neutestamentlicher Zeit bestimmten die Römer, wer in Israel Hoher Priester werden konnte. Wenn im Neuen Testament eine Mehrzahl von Hohen Priestern erwähnt wird, sind sowohl der amtierende als auch die inzwischen abgesetzten Hohen Priester gemeint sowie weitere Mitglieder der hohenpriesterlichen Familien, die hohe Positionen in der Tempelverwaltung inne hatten.
21) Matthäus 2,6: Micha 5,1

7 Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und fragte sie, wann genau sie den Stern zum ersten Mal gesehen hatten. 8 Dann schickte er sie nach Bethlehem. "Geht, und erkundigt euch sorgfältig nach dem Kind", sagte er, "und gebt mir Nachricht, sobald ihr es gefunden habt, damit ich auch hingehen und ihm die Ehre erweisen kann." 9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie bei seinem Aufgang beobachtet hatten, zog vor ihnen her, bis er schließlich genau über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. 10 Als sie den Stern sahen, kam eine sehr große Freude über sie. 11 Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit seiner Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm die Ehre. Dann holten sie ihre mitgebrachten Schätze hervor und legten sie dem Kind hin: Gold, Weihrauch22) und Myrrhe23). 12 Als sie dann im Traum eine göttliche Weisung erhielten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, reisten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.
22) Matthäus 2,11: Weihrauch. Weißes Harz eines Strauches, das beim Verbrennen einen aromatisch-duftenden Rauch entwickelte.
23) Matthäus 2,11: Myrrhe. Ein sehr kostbares wohlriechendes Harz afrikanisch-arabischer Herkunft, das in Salbölen und Arzneien verarbeitet wurde.

Nächtliche Flucht (Matthäus 2,13-18)
13 Nachdem die Sterndeuter abgereist waren, erschien auch Josef im Traum ein Engel der zu ihm sagte: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten! Und bleib dort, bis ich dir neue Weisung gebe. Denn Herodes will das Kind suchen und umbringen lassen." 14 Da stand Josef auf und brach noch in der Nacht mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten auf. 15 Dort blieb er dann bis zum Tod von Herodes. So erfüllte sich, was der Herr durch den Propheten vorausgesagt hat: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."24)
24) Matthäus 2,15: Hosea 11,1

16 Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn hintergangen hatten, war er außer sich vor Zorn. Er befahl, in Bethlehem und der ganzen Umgebung alle Jungen im Alter von zwei Jahren und darunter zu töten. Das entsprach dem Zeitpunkt, den er von den Sterndeutern in Erfahrung gebracht hatte. 17 So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia vorausgesagt worden war: 18 "Angstschreie hört man in Rama, lautes Weinen und Klagen: Rahel weint um ihre Kinder und lässt sich nicht trösten, denn sie sind nicht mehr."25)
25) Matthäus 2,18: Jeremia 31,15

Zurück nach Nazaret (Matthäus 2,19-23)
19 Als Herodes gestorben war, erschien Josef wieder ein Engel des Herrn im Traum. 20 Er sagte: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir, und geh wieder nach Israel! Denn die Menschen, die das Kind umbringen wollten, sind tot." 21 Da stand Josef auf und kehrte mit dem Kind und seiner Mutter nach Israel zurück. 22 Er fürchtete sich aber, nach Judäa zu ziehen, weil er gehört hatte, dass Archelaus26) anstelle seines Vaters Herodes jetzt dort herrsche. Im Traum erhielt er eine neue Weisung und zog darauf nach Galiläa27). 23 Dort ließ er sich in der Stadt Nazaret nieder. So erfüllte sich, was durch die Propheten gesagt ist: "Er soll Nazarener28) genannt werden."   
40 Das Kind wuchs heran und wurde kräftig. Es war mit Weisheit erfüllt und Gottes Gnade ruhte sichtbar auf ihm. (Lukas 2,40)
26) Matthäus 2,22: Archelaus hatte den schlechtesten Ruf aller Herodessöhne. Er regierte von 4 v.Chr. bis 6 n.Chr. über Judäa, Idumäa und Samaria und wurde dann von den Römern abgesetzt.
27) Matthäus 2,22: Galiläa. Von Juden und Griechen bewohntes Gebiet im Norden Israels, etwa zwischen dem See Gennesaret und dem Mittelmeer.
28) Matthäus 2,23: Nazarener. Der Name ist vom hebräischen Nezer, das heißt "Zweig" oder "Spross" abgeleitet, was laut Jesaja 11,1 eine Weissagung auf den Messias ist.

Freitag, 23. Dezember 2016

Weihnachtsgestalten:Josef (3)

Eigentlich verdient Josef, der Adoptivvater Jesu, mehr Aufmerksamkeit, als wir ihm in der Weihnachtsgeschichte zubilligen. Gestern und vorgestern haben wir einige Lektionen von Josef in Verbindung mit der ersten Weihnachtszeit gelernt. Was mir besonders auffällt ist die Tatsache, wie Gott ihn in seiner Unscheinbarkeit gebraucht. Heute ein letzter Beitrag zu seiner Person.

Am besten kennt man Josef ja aus den Weihnachtsgeschichten. Aber auch in anderen Bibelstellen lesen wir von ihm – immer als dem Unscheinbaren – und können von ihm lernen.

Nur einmal tritt Josef noch aktiv in Erscheinung, bevor er nur noch erwähnt wird. In Lukas 2 wird uns berichtet, dass er mit seiner Mutter Maria und seinem Adoptivvater zum Passahfest nach Jerusalem zog. Josef lag es am Herzen, Jesus auf Gottes Wegen zu erziehen. Dazu gehörte das geistliche Leben. Jesus späteres Auftreten zeigt ein perfektes Kennen des Alten Testaments. Josef wusste um seine Verantwortung, Jesus in die Wahrheiten Seines himmlischen Vaters einzuführen. Und er tat es offensichtlich mit Hingabe und Erfolg. Dazu kommt, dass er sich Zeit nahm, Jesus auf das Leben vorzubereiten. Jesus folgte den beruflichen Spuren seines Vaters, wie uns Markus 6:3 aufzeigt. Die Menschen reden über Jesus und sagen:  Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria, der Bruder von Jakobus und Joses und Judas und Simon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?

Der stille, unscheinbare Josef! Aber so bestrebt, seinen Adoptivsohn in den Wegen Gottes zu unterrichten und Ihn auf das Leben vorzubereiten! Und er schaffte es, obwohl sein Leben kurz blieb. Allem Anschein nach hat er nicht mal mehr miterlebt, als Jesus Seinen Dienst begann. Aus seinem kurzen Leben machte er das Meiste, indem er seine Verantwortung als Vater vor Gott wahrnahm. Wir können davon ausgehen, dass das Leben zur Zeit Josefs nicht einfacher war als heute, dass Väter es damals genauso schwer hatten wie Väter heute, ihre Kinder in den Wegen Gottes zu erziehen und auf das Leben vorzubereiten. Josef lebte für dieses Ziel, und auch darin ist er uns ein Vorbild.

Josef – gottesfürchtig, offen für Gottes Reden, gehorsam, hingegeben an Gott und an seine (Adoptiv-)Vaterschaft – und in alledem einer der unscheinbarsten großen Männer der Bibel, der während seines kurzen Lebens gar nicht mitkriegte, was sein hingegebenes Leben alles für das Reich Gottes bewirkte.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Letztes Frühgebet in diesem Jahr!

Morgen, Freitag, um 6:00 Uhr, findet das letzte Frühgebet @ CCFG in diesem Jahr statt. Wir treffen uns zu Anbetung und Gebet und schließen ab 7:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück ab für alle, die bleiben können. Vielleicht hast Du schon Urlaub oder die Kinder haben Ferien und schlafen länger. Komm doch einfach mal dazu. Herzlich willkommen!

Weihnachtsgestalten: Josef (2)

Gestern hatten wir durch Josef, den Adoptivvater Jesu gelernt:
Gott interessiert nicht unsere Vergangenheit. Ihn interessiert unsere Gegenwart und unser Herz heute. Egal, wer wir waren – bei Gott zählt, wer wir heute sind und wie wir heute zu Ihm stehen!

Josef hatte uns ein Beispiel gegeben, indem er sich einer Reaktion der Bitterkeit oder des Zorns auf seine Enttäuschung hin verweigerte. Stattdessen ließ er Gott hineinreden in seine Verwirrung und Schmerzen.
Als Gott zu ihm gesprochen hatte, gab es für ihn keine Diskussion mehr. Ohne „Wenn und aber“, ohne Zweifel, ohne Fragen handelt er sofort, wie Gott es offenbart hat.

Was Josef wahrscheinlich nicht einmal merkte, war, dass er zu einem vielfältigen Werkzeug Gottes in der Erfüllung biblischer Prophetie wurde. In Matthäus 2 lesen wir immer wieder, dass Gott in Träumen zu Josef sprach. Wir lesen immer wieder, dass Josef sofort gehorchte, und wir lesen immer wieder, dass sich dadurch Prophetien der alten Propheten erfüllten. Nahm Josef das wahr? Wohl kaum. Er lebte einfach sein schlichtes Zimmermannsleben mit Gott. Nun, wahrscheinlich musste er hier und da sogar seine berufliche Laufbahn und seine Aufträge aufgeben oder den Fertigstellungstermin verschieben, um tun zu können, was Gott ihm auftrug. Aber das tat er und wurde unmerklich zu einem gewaltigen Werkzeug Gottes (Matthäus 2:13-23).

Als Jesus und Maria den Schutz des himmlischen Vaters brauchten, setzte Gott Josef ein, um diesen Schutz zu verwirklichen. Weil Josef ein frommer Mann war, der Gottes Worte ohne „Wenn und Aber“  postwendend befolgte, konnte Gott ihm Großes anvertrauen.

Herrliche Unscheinbarkeit. Ohne zu fragen dienen. Ohne zu zweifeln handeln. Das konnte Josef, weil er ein frommer Mann war, dem seine Frömmigkeit mehr galt als sein eigenes Leben. Sein Glauben forderte keine sichtbaren Erfolge. Er tat das, von dem er wusste, dass es richtig war, ohne zu wissen, welchen Segen er dadurch verbreitete und welches Werkzeug er in Gottes Hand war, zur Erfüllung von Prophetie und zur Aufrichtung des Reiches Gottes.

Von Josef lernen: auch ohne sichtbare Frucht dem Herrn zu glauben und zu gehorchen. Auch ohne Zweifel und Fragen Seine Aufträge erfüllen – und ohne es (auf Erden) zu erkennen – Gottes Instrument zu sein zur Erfüllung Seines Plans – in aller Unscheinbarkeit!

Möge Gott uns dabei helfen!