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Samstag, 16. Januar 2016

Pastor Saeed Abedini - FREI!

Bericht: HIER

„Warte Berg, du sollst mir eine Burg werden!“

Vor Jahren war ich mit einer Gruppe von Bibelschülern zur Besichtigung der Wartburg in Eisenach. Beeindruckend war's! Nicht nur die Tatsache, dass Luther hier Zuflucht fand und das gesamte Neue Testament in nur zehn Monaten in die deutsche Sprache übersetzte. Auch die Tatsache der Entstehung dieser eindrucksvollen Burg war imponierend.

Erbauer der Burg ist Ludwig der Springer aus Franken. Auf einer Jagd soll ihm das 400 Meter hoch liegende Felsplateau in Thüringen aufgefallen sein. Voll Begeisterung rief er daraufhin aus: "Warte Berg, du sollst mir eine Burg werden!"

Als ob der Bau mittelalterlicher Burgen nicht schon Mühe und Kosten genug beinhaltet hätte, gab es hier noch ein weiteres Problem. Ludwig der Springer war von Franken und damit nicht Besitzer des Felsplateaus. Um dieses Problem zu lösen, ließ er Erde aus seinem eigenen Territorium auf dem Berg schaffen, um die Burg anschließend darauf zu errichten. Vor dem Kaiser konnte er dann bei seiner Ehre schwören, die Wartburg auf eigenem Grund und Boden erbaut zu haben.

Ich will nicht sagen: "Ehrbar!" aber "Faszinierend!" Als ich Einzelheiten dieser Geschichte erfuhr, kam mir sofort Kaleb in den Sinn. In Josua 14:12 sagt er zu seinem Freund Josua:

"Und nun gib mir dieses Gebirge, von dem der HERR an jenem Tag geredet hat!"

Wie Ludwig der Springer hatte auch Kaleb einen Berg vor Augen. Während der Berg in Thüringen unbewohnt war, war der in Kanaan von einer Rasse bewohnt, die als Riesen bezeichnet wurden. Ludwig der Springer karrte Erde aus Franken, um das Gebiet, auf dem die Wartburg stand, sein Eigen nennen zu können. Kaleb musst es im Kampf erobern - und tat das. Denn er verließ sich auf ein Versprechen Gottes. "Gott hat gesagt … und darum gib mir diesen Berg!" "Warte Gebirge, du sollst mir Heimat werden!" oder: "Wartet, ihr Gewaltigen, ihr sollt mir untertan werden!" Diese Einstellung gefällt mir: "Gott hat es verheißen - und darum fordere ich es!"

Wir alle kennen solche Gebirge? Scheinbar nur granitharter Felsen. Trocken. Gigantisch emporragend. Ohne alle Farbe. Ohne Lebenszeichen. Bewohnt nur von Riesen!

Gerne würde ich sagen: Kopf hoch und durch. Gott wird's schon machen! Aber das klingt hohl. Falls unser Berg auf einem Gebiet steht, das Gott uns klar verheißen hat, dann gilt es, uns an Seine Verheißungen zu klammern und in Anspruch zu nehmen, was Er uns gegeben hat. Wenn wir allerdings keine eindeutige Verheißung haben, gilt es, nahe bei Jesus - und im festen Vertrauen auf Ihn weiterzugehen. Wir sind Überwinder in Ihm. Wir haben den Sieg in Ihm. Er wird uns führen und uns nie alleine kämpfen lassen.

Noch ein Nachschlag:
Ludwig der Springer "besiegte" den Berg auf dem die Wartburg heute steht. An dieser Stelle übersetzte Martin Luther die Bibel in unsere Sprache. All das kam nicht ohne Mühe, aber welch gewaltiger Segen ging - und geht bis heute daraus hervor.

Kaleb besiegte die Riesen im Gebirge um Hebron. Anschließend wurde Hebron eine Freistadt, die für viele Verfolgte und ihre Familien zur Rettung wurde. All das kam nicht ohne Kampf, aber welch ein segensreiches Ergebnis ging daraus hervor.

Wenn Du in diesen Tagen vor einem Berg - oder gar einem Gebirge stehst, dann bleib nahe bei Jesus, dem Überwinder. Nimm in Anspruch, was Er Dir verheißen hat und halte fest an der Tatsache, dass auch du in Ihm und durch Ihn ein Überwinder bist, der den Sieg hat.

Morgen in unserem Gottesdienst geht es - wie immer sonntags - um diesen Überwinder: Jesus! Wir laden Dich herzlich ein, mit uns mehr von Ihm und über Ihn zu lernen! (w)

Sonntag, 10:30 Uhr
Gottesdienst mit Kinderbetreuung:
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57890 Neunkirchen

Freitag, 15. Januar 2016

Eindrücke einer Gebetsnacht

Gebetsnächte beginnen bereits im Vorfeld. Nicht nur was die Gestaltung angeht, sondern auch den geistlichen Kampf. Meine Frau und ich waren nicht die Einzigen, denen der Feind aller Beter grade vor Beginn noch „eins reinwürgen“ wollte. So begannen wir bereits vor der Gebetsnacht zu beten: "Herr, richte uns auf, halte unsere Gedanken auf Dich gerichtet. Lass die Zeit der Anbetung (Singen) eine Zeit der Heilung sein. Trage Deine Salbe auf unsere Herzen auf.“ Anderen ging es ähnlich. Und der Herr hat erhört!!!
Lektion: Wenn Du beten willst, rechne mit feindlichen Störmanövern. Wende Dich an Jesus – und dann bete trotzdem. Lass nicht das Beten fallen. Dann hat der Feind gewonnen!

Um 19:30 Uhr funktionierte der Beamer nicht – also haben wir das Programm geändert, die Andacht vorgezogen und die Anbetungszeit angeschlossen. 23-25 Personen waren gekommen, darunter 2 Kinder (Preis dem Herrn!). Der Anbetung schloss sich eine Zeit des Dankens und Lobens an. Wir beginnen unsere Gebetszeiten gewöhnlich mit gesungener, verkündigter und und gebeteter Anbetung, damit Gott uns Seine Größe und Güte vor Augen malen kann. Es hilft, mit Zuversicht zu beten, wenn wir uns der Macht Gottes bewusst sind.
Lektion: Wenn Du beten willst, lass Gottes Wort reichlich in Dir wohnen. Erlaube dem Geist Gottes, Dir Jesus vor Augen zu malen. Das stärkt den Glauben und macht Mut zum Beten.

Die Gebetsabschnitte waren in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die durch 5 Minuten Pausen aufgeteilt wurden (Kaffeepausen sind was Herrliches, besonders in Gebetsnächten). Anliegen waren für die Gemeinde, die verfolgte Gemeinde, für Außenmission und Innenmission (Asylantenarbeit unserer Gemeinde) und das Gebet für Einheit und Erweckung.
Lektion: Vergiss den Kaffee nicht! :-)

Ein Freund leitete das Gebet für Erweckung ein, und während er sprach, kam ich mir vor, wie zur Zeit der alten Prediger. Es waren Worte, die nicht in unsere Zeit hineinpassen, aber in unsere Gemeinden hineingehören. Worte, die man in alten Predigten liest, deren Verkündiger man sich ergraut, mit Nickelbrille und langem Bart vorstellt – aber Worte mit Tiefe. Es waren nicht viele Worte, aber Worte der Kraft. Was wurde gesagt?

Es gibt etwas, das Erweckung vorausgeht. Dazu gehört das Überdenken verdrehter Prioritäten. Die Gemeinde Jesu muss neu ihrem himmlischen Vater und ihrem Retter, Jesus Christus, den Vorrang geben. Die Gemeinde Jesu muss wieder lernen, dem Wort Gottes kompromisslos zu gehorchen, egal, was die Welt sagt. Wenn aber Gottes Volk ihr selbstsüchtiges Leben und ihren Ungehorsam erkennt, kommt es zu neuer Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber Gott. Dann schenkt Gott in Seiner Gnade Erweckung.

Wer will das schon hören? „Verdrehte Prioritäten ... Gott hat Vorrang ... kompromisslos gehorchen ... die Welt ist egal ... Selbstsucht und Ungehorsam er- (be)kennen ...“ Wir mögen äußerlich nicken, sogar innerlich zustimmen – aber unsere Herzen zerbrechen lassen, uns vor Gott beugen – das ist noch einmal eine Nummer größer. Das fordert Aktion – konkrete Schritte der Veränderung in einem Maße, dass es sichtbar wird.
Lektion: Wenn Du um Erweckung betest, sei Dir bewusst, dass Gottes Erhörung nicht in unsere Zeit passt – und anders aussehen mag als Du es Dir vorstellst.

Solche Worte sind – selbst im Kontext der Erweckung – unpopulär. Wir bevorzugen Erweckung und Fun ... Erweckung und Party ... Erweckung und Gefühle ... Erweckung und Stärke ...   Gottes Erweckungen aber haben meist andere Erkennungsmerkmale.

Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist;
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, 
nicht verachten. (Psalm 51:19)

Wer möchte schon zerbrochen werden?

Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, 
sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht 
und kehren um von ihren bösen Wegen, 
so will ich es vom Himmel her hören
und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2 Chronik 7:14)

Zerbruch – zerschlagene Herzen – Demut – Gebet – Gott suchen – Umkehr ... das sind die biblischen Kriterien für Erwckung, die Gott in Seinem Wort offenbart. Klar, auch das hat mit Gefühlen zu tun, aber es sind zunächst keine Tränen der Freude, sondern Tränen der Trauer, des Zerbruchs, Tränen für verlorene Seelen und den armseligen Zustand des Volkes Gottes.

Die Gebetsnacht haben wir abgeschlossen mit dem Gebet um Einheit, Zerbruch und neues Feuer Gottes für unsere Herzen. Solche Zeiten machen Mut zu mehr!
Lektion: Gerne wieder!

Donnerstag, 14. Januar 2016

Mehr als ALLES (3, Schluss)

Auch Charles H. Spurgeon, der Prinz der Prediger seiner Zeit, hat sich zu dem Thema: „Jesus erkennen“ geäußert. Wie hatte Spurgeon Jesus erkannt? Er schreibt Folgendes (frei übersetzt):

„Er ist einer, der läutert und von Flecken reinigt. Er hat mich in Seinem kostbaren Blut gewaschen. Insofern kenne ich Ihn.
Er kleidet die Unbedeckten. Er hat mich mit Seinem Kleid der Gerechtigkeit bedeckt. Insofern kenne ich Ihn.
Er ist ein Befreier, und zerbricht Ketten. Er hat meine Seele frei gemacht – und darum kenne ich Ihn.
Er hat meine Feinde besiegt und unter Seine Füße getreten und als solchen kenne ich Ihn.
Er ist ein Hirte – und ich kenne Ihn als Hirten, denn ich bin Sein Schaf.
Er ist die Türe. Ich bin durch Ihn hindurchgegangen und kenne Ihn als Türe.
Er ist Speise. Mein Geist nährt sich von Ihm als dem Brot vom Himmel – und so kenne ich Ihn.“

Aus Spurgeons Worten wird klar: Jesus kennen und erkennen ist viel, viel mehr als Ihn irgendwann einmal in unser Leben eingeladen zu haben. Jesus zu erkennen ist keine intellektuelle Verbindung und auch kein Bußgebet vor vielen Jahren. Ihn zu erkennen ist eine herzliche Lebensverbindung.

Eine Frau erzählte ihrer Freundin, dass sie sich die Lektüre eines bestimmten Autoren gekauft hatte. Aber nach den ersten zwei Kapiteln legte sie das Buch enttäuscht zur Seite. Die Freundinnen verloren sich einige Jahre aus den Augen. Als sie sich dann wieder trafen und die eine davon sprach, wie begeistert sie jetzt ist von all den vielen Büchern des besagten Autoren, kam die erstaunte Frage: „Wie kommt’s? Vor Jahren noch hast Du das erste Buch von ihm nicht mal fertig gelesen.“ Die Antwort kam prompt: „Nun, ich besaß sein Buch und kannte seinen Namen. Mittlerweile ist dieser Mensch mein Mann. Ich kenne jetzt den Autoren und trage seinen Namen.“

Vielleicht ein schwaches Beispiel, aber doch eins, das zeigt: Es reicht nicht aus, Sein Buch zu besitzen und Seinen Namen zu kennen. Die lebendige Lebensbeziehung macht den Unterschied.

Für Paulus schließt „Jesus erkennen“ das ganze Programm ein, sogar die Bereitschaft, zu leiden und zu sterben, denn er weiß, dass Leiden und Sterben für Jesus schlussendlich in einem Leben münden, das mit nichts Gegenwärtigem zu vergleichen ist. Und in der Kraft Seiner Auferstehung will Paulus nach vorne schauen – hin zu Jesus, um Ihn zu erkennen. In Philipper 3:12 erklärt er:

Ich will nicht behaupten, ich hätte dies alles schon erreicht 
oder wäre schon vollkommen! Aber ich arbeite auf den Tag hin,
an dem ich endlich alles sein werde,
wozu Christus Jesus mich errettet und wofür er mich bestimmt hat.

Paulus sagt:  Ich bin noch nicht am Ziel!  Ich bin noch nicht vollkommen! Aber: Ich jage ihm nach! 

Spurgeon würde es vielleicht auf seiner Liste so ausdrücken:

Er schenkt Auferstehungskraft und führt die Schwachen zum Sieg. Er hat mich in seinen Sieg mit eingeschlossen und zu einem Überwinder gemacht. Insofern kenne ich Ihn.

Das ist mehr als ALLES, was wir ohne Jesus erreichen können.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Mehr als ALLES (2)

Gestern haben wir den Eintrag abgeschlossen mit dem Hinweis des Paulus, dass er bereit ist, bestimmte Dinge zu vergessen, „hinter sich zu lassen“, um Jesus besser zu erkennen. Dieses „Dahinten lassen“ kann – wie bei Paulus – bedeuten, etwas aufzugeben oder nicht mehr in Anspruch zu nehmen, was an sich gar nicht unbedingt sündig ist. Wir „vergessen“ ... wir lassen dahinten ... wir geben auf ... für Jesus! Mehr als ALLES, das wir aufgeben, werden wir empfangen, durch die überschwengliche Erkenntnis Jesu. Aber Paulus hat vielleicht noch etwas anderes im Sinn gehabt.

Sicher war Paulus auch darum ein befreiter Mensch, weil er seine unschöne Vergangenheit hinter sich ließ und nicht im Teich der Erinnerungen an seine früheren Sünden angeln ging.

Paulus war ein Christenhasser gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus war befreit durch diese Vergebung.
Paulus war ein frommer Heuchler gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus lebte jetzt ein Leben im Licht.
Paulus war ein Mörder gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus war erlöst von dieser schweren Schuld.

All das gehörte der Vergangenheit an. Paulus hatte es Jesus bekannt, Vergebung empfangen und war jetzt ein Mensch mit reinem Herzen, gutem Gewissen und froher Erwartung.

Auch wir schleppen Lasten und Sünden mit uns herum. Manches sollten wir in Ordnung bringen, aber manchmal ist das auch gar nicht mehr möglich. Was immer möglich ist: Vergebung! Der Sünder Paulus erfuhr diese Vergebung, Befreiung und Leben im Licht.

Lass fallen! Gib ab! Gib auf! Lass Dir von Jesus Vergebung zusprechen!

Warum blühte im Mittelalter das Geschäft mit den Ablassbriefen?  Warum wird um den sogenannten „Weihnachtssegen“ des Papstes „Urbi et Orbi“ soviel Aufhebens gemacht? Nun, nach katholischer Lehre bringt dieser ‚Segen’ allen, die ihn hören, auch über Radio, TV oder Internet, normalerweise einen vollkommenen Sündenerlass. Menschen verlangt es nach Vergebung, Neuanfang und Befreiung.

JESUS VERGIBT!

Sicher hat Paulus auch an sein altes Leben gedacht, seinen Hass auf Jesus und dessen Jünger, seine Morde, seine fromme Heuchelei und viele andere Sünden. Jetzt schreibt er:

Ich vergesse, was dahinten ist,
und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt.

Nimm Dir Paulus zum Vorbild! Den kürzlichen Streit, die Bitterkeit (vielleicht vieler Jahre), die unbekannte Schuld, die sich festgesetzt hat …  Kurz: die Sünden, die Dir zum Ballast geworden sind und Deine Nachfolge hindern: Bekenne sie Jesus! Vergiss, was dahinten ist!

Willentlich „vergessen“ funktioniert natürlich nicht. Aber wir können „dahinten“ lassen, wir können es „der Vergangenheit angehören“ lassen. Wir können an Jesus abgeben und uns befreien lassen.

Lasst uns mit Hoffnung und Zuversicht unseren Lauf laufen. Lasst uns ablegen, was uns ablenkt und was uns verzehrt, auch, wenn es keine Sünde ist. Und was die Sünden angeht: Lasst uns nicht auf Sünden zurückschauen, sondern sie bekennen und hinter uns lassen.

Lasst uns unsere Augen auf das Ziel vor uns richten ... auf den Siegespreis ... auf Jesus, der an der Ziellinie auf uns wartet und der jeden, der zu Ihm kommt empfangen wird.

Zurückschauen wird uns lähmen. Aufs Ziel schauen wird uns mit mehr als ALLES belohnen und den Sieg bringen. Das wusste Paulus und darum triumphiert er in Römer 8:37:

Aber trotz all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon
durch Christus, der uns geliebt hat.

Dienstag, 12. Januar 2016

Mehr als ALLES!

Oswald Chambers, britischer Baptistenprediger und Autor des bekannten Andachtsbuches: Mein Äußerstes für Sein Höchstes formuliert eine Art Lebensziel und sagt:

„Mein Ziel ist Gott selbst ...
„Lieber Herr, um jeden Preis –
auf welchem Weg auch immer!“

Das erinnert an Paulus' Worte, die er in Philipper 3:7 formuliert:

Was mir Gewinn war,
das habe ich um des Christus willen
für Schaden geachtet

Sogar im Alten Testament schreibt der Psalmist (Ps 73:23) sinngemäß etwas Identisches:

Wen habe ich im Himmel außer dir?
Und neben dir
begehre ich nichts auf Erden!

Paulus wusste: Nichts kann Jesu Erkenntnis an Wert übertrumpfen!
Keine noble Herkunft ... keine gute Erziehung ... kein Studium ... keine hohe oder besondere Position ... keine Macht ... keine Aufstiegsmöglichkeiten ...  NICHTS!  Nichts kann die Erkenntnis Jesu an Wert übertrumpfen!

Paulus erklärt in Philipper 3: Weil mir die Erkenntnis Jesu mehr wert ist als ALLES, darum setze ich mich dafür ein, Jesus besser zu erkennen, und alles, was mir Gewinn war, muss gehen, damit die Erkenntnis Jesu wächst.

Jesus erkennen – was ist daran so besonders? Wir haben Ihn doch erkannt, oder? Wir sind doch gläubig geworden ...  wiedergeboren ... gerettet. Ist das nicht Erkenntnis genug?

Der Pastor und Bibellehrer, David Guzik, macht eine schöne Liste, was es bedeutet – und nicht bedeutet – Jesus zu erkennen. Er sagt:

Jesus erkennen ist nicht dasselbe wie: die Fakten über Sein Leben auf Erden zu kennen.
Es ist nicht dasselbe wir die richtige Lehre über Jesus zu kennen. 
Es ist nicht dasselbe, wie über Sein gutes Vorbild Bescheid zu wissen und nicht dasselbe wie Sein großartiges Werk für uns zu kennen.
Wir können sagen wir kennen jemanden, weil wir ihn schon mal getroffen haben und von anderen Leuten unterscheiden können.
Wir können sagen, wir kennen jemanden, weil wir vertraut sind mit dem was sie tun. Wir alle „kennen“ berühmte Personen aus Politik oder Sport.
Wir können sagen, wir kennen jemanden, weil wir uns mit ihm unterhalten haben
Mehr noch: Wir können sagen: wir kennen jemanden, weil wir uns verpflichtet haben, unser Leben mit dieser Person zu teilen und zusammen durch dick und dünn gehen – wie in einer Ehe.

Jesus kennen und erkennen beinhaltet all das – und so viel mehr. Aber wie? Wie erkenne ich Jesus mehr? Paulus erklärt in Philipper 3:13+14, wie er lebt, um Jesus besser zu erkennen.

„Eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist,
und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt,
und jage auf das Ziel zu, 
den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“

Dieses „Dahintenlassen“ kann – wie bei Paulus – bedeuten, dass wir bestimmte Dinge aufgeben oder nicht mehr in Anspruch nehmen – nicht weiter verfolgen – selbst, wenn sie an sich nicht sündige sind. Wir „vergessen“ ... wir lassen dahinten ... wir geben auf ... für Jesus! Um Ihn besser kennen zu lernen und Ihm besser dienen zu können. Solches Aufgeben kostet, belohnt aber mit mehr als wir geben. 
Mehr dazu morgen!

Montag, 11. Januar 2016

Bill und Du

(Die angekündigten Eindrücke zur Gebetsnacht? Sorry! Ich arbeite dran!)

Bill Broadhurst war ein Langstreckenäufer, der 1971 an einem Hirnaneurysma operiert wurde. Er überlebte – halbseitig gelähmt. 10 Jahre später nahm er mit 1200 andern fitten Männern und Frauen an einem 10 km Langlauf teil, der von der Firma Pepsi gesponsert wurde.

Auch Bill Rodgers, der Star des Rennens, nahm teil und das war für Bill Broadhurst die größte Ehre, im selben Rennen mitlaufen zu dürfen wie Rodgers, der das Rennen in weniger als 30 Minuten gewinnen würde.

Der Startschuss fiel – alle rannten los. Broadhurst schwang sein steifes Bein nach vorne und kämpfte sich vorwärts. Es schien wie ein Hohn, denn all die anderen verschwanden bald in der Ferne.  Der Schweiß floss ihm durch das Gesicht, Schmerzen stachen in seinen Knöchel, aber er kämpfte weiter.

Etliche der Läufer beendeten das Rennen in unter 30 Minuten, Broadhurst brauchte annähernd 3 Stunden. Man hatte die Banner über der Laufstrecke bereits runter genommen. Der Verkehr begann wieder zu fließen. Kaum etwas deutete darauf hin, dass hier ein Rennen stattgefunden hatte – außer einer Person: Bill Broadhurst, der immer noch lief und sich der Ziellinie näherte. 

Einige Kinder fuhren mit ihren Fahrrädern neben ihm her und riefen ihm zu: „Hey, wissen Sie nicht, dass das Rennen seit einigen Stunden beendet ist? Da hat schon jemand den Preis gewonnen. Warum geben Sie nicht auf? Ist doch alles vorbei?“

Broadhursts Antwort lautete: Ich kann nicht aufgeben. Ich muss zu meinem Helden auf der andern Seite der Ziellinie kommen. Und er rannte weiter.

Als er an den Platz kam, wo die Ziellinie gewesen war, kamen Bill Rodgers, der Gewinner des Rennens und etwa 30 andere mit ihm aus einer Nebenstraße.

Sie hielten ein Banner hoch und spannten ein Band als Ziellinie über die Straße. Broadhurst stoperte ins Ziel – und da stand sein Held, Bill Rodgers, vor ihm.  Der nahm seine Medallie, die er bei diesem Rennen gewonnen hatte, und hängte sie Bill Broadhurst um den Hals mit den Worten: DU bist ein Gewinner, denn du gibst nie auf!“

„Ich kann nicht aufgeben.
Ich muss zu meinem Helden
 auf der andern Seite der Ziellinie kommen.“

Und was hat das Ganze mit uns zu tun? Was hat Bill mit Dir zu tun? Christen haben jedes Recht, jeden Grund, Bills Worte zu ihrem Motto zu machen. Selbst wenn sie müde geworden, wenn sie gestrauchelt und gefallen sind, wartet ihr Held auf der andern Seite der Ziellinie. Und immer wieder erfahren die Läufer:

Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.
Knaben werden müde und matt, 
und junge Männer straucheln und fallen;
aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, 
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, 
dass sie laufen und nicht matt werden, 
dass sie wandeln und nicht müde werden.
 (Jesaja 40:29-31)

Wer durch Gottes Kraft das Rennen läuft, der wird auf der anderen Seite empfangen. Vielleicht nicht mit einer Medaille, aber mir himmlischem Lohn, von unserem Helden persönlich: Jesus!  Vielleicht sagt Er auch so etwas Ähnliches wie: Du bist ein Gewinner, denn du gibst nie auf!“

Lasst uns mit Hoffnung und Zuversicht unseren Lauf laufen.
... unsere Augen auf das Ziel richten
... auf den Siegespreis
... und auf Jesus, der an der Ziellinie auf uns wartet und der jeden, der zu Ihm kommt empfangen wird.

Zurückschauen wird uns lähmen.
Aufs Ziel schauen wird uns den Sieg bringen.

Paulus kennt unseren zukünftigen Triumph, wenn er schreibt:

“Aber trotz all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon
durch Christus, der uns geliebt hat.“ (Römer 8:37)

Sonntag, 10. Januar 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Sorry, Leute. Grad von der Gebetsnacht zurückgekommen.
Einen intelligenten Sonntagseintrag schaffe ich jetzt nicht mehr.
Dafür morgen einen Bericht zur Gebetsnacht!
Ein Sonntagszitat gibts heute natürlich trotzdem.

Und unser Gottesdienst findet auch ganz normal statt. 
Predigtthema: Die 3 G's
Herzliche Einladung!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
 (parallel Kindergottesdienst)
Anbetungszeit
Predigt
HEUTE WIEDER GEMEINSAMES MITTAGESSEN!
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 
 57290 Neunkirchen-Zentrum
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)  
 
Sonntagszitat: 
  "Darum gilt es nicht, in einzelnen Stunden nur 
und mit bestimmten Worten und Gebärden 
Gott zu dienen
sondern mit dem ganzen Leben, 
mit dem ganzen Alltag, mit der ganzen Weltlichkeit.
(Martin Buber)