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Samstag, 30. Januar 2016

7 Gründe, morgen den Gottesdienst zu besuchen

Planst Du, morgen zum Gottesdienst Deiner Gemeinde zu gehen? Es gibt sicher viele (scheinbar gute) Gründe, morgen einmal zu Hause zu bleiben: Frühstücken mit der ganzen Familie, die harte, vergangene Woche, Sonntag als einziger Tag, an dem man mal ausschlafen kann und dass Du morgen doch eigentlich weg wolltest. Hier sind 7 Gründe, die ich auf der Homepage der Kirchengemeinde Havetoft fand. Allesamt Gründe, die für den Besuch des Gottesdienstes Deiner Gemeinde sprechen.

1.)    Jesus lebte es vor

Als Christen folgen wir dem Vorbild Jesu. In Lukas 4,16 lesen wir, dass Jesus die Gewohnheit hatte, am Sabbat in die Synagoge zu gehen. Warum sollten auch wir uns dann nicht angewöhnen, am Sonntag in die Kirche zu gehen?

Jeder Mensch hat Gewohnheiten – manche sind gut, andere schlecht. Gewohnheiten prägen und beeinflussen unser Leben - entweder zum Guten oder zum Schlechten. Es ist sinnvoll, Gewohnheiten zu entwickeln, die unser Leben positiv beeinflussen, denn wenn Dinge erst einmal zur Gewohnheit geworden sind, fällt es leichter, sie beizubehalten – ja, sie fehlen regelrecht, wenn  man aus seinem gewohnten Rhythmus gerissen wird. Der Gottesdienstbesuch kann solch eine gute Gewohnheit sein.

2.)    Die Bibel fordert dazu auf

In Hebräer 10,25 heißt es "Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben" (Übersetzung aus "Hoffnung für alle"). Schon die ersten Christen trafen sich regelmäßig am "ersten Tag der Woche"  - das entspricht unserem Sonntag, da der jüdische Sabbat (unser Samstag) der letzte Tag der Woche war.

3.)    Gott spricht in Gottesdiensten häufig zu Einzelnen

Unsere Gottesdienste leben von der Verheißung Jesu: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (Matthäus 18,20). Dieses Wort gilt bis heute! Oft verwendet Gott die Zeit des Gottesdienstes, um in das Leben einzelner Menschen hinein zu sprechen – sei es durch ein Wort aus der Predigt oder unmittelbar durch den Heiligen Geist. Entsprechend sollte auch unsere innere Haltung beim Besuch der Kirche die des Hörens sein "Herr, was möchtest du mir heute sagen?" Diese Haltung führt von Äußerlichkeiten weg und öffnet uns für geistliche Erfahrungen.

4.)    Unsere Gegenwart inspiriert andere Menschen

Es ist ein angenehmes Gefühl, in einer gut gefüllten Kirche zu sitzen und zu wissen: ich bin nicht der Einzige, der auf Gottes Wort hört. Indem wir in den Gottesdienst gehen, vermitteln wir anderen Menschen das Gefühl unserer Solidarität. Wir zeigen ihnen: auch ich stehe zu Jesus. Du bist nicht allein!

5.)    Wir geben anderen Menschen ein gutes Beispiel

Mit allem was wir tun, sind wir für andere Menschen ein Vorbild – entweder ein gutes oder ein schlechtes. Wenn wir regelmäßig den Gottesdienst besuchen, werden andere Menschen es bemerken und ihre Schlüsse daraus ziehen. Vielleicht motiviert es sie sogar dazu, selbst mal wieder zu kommen! Wenn unsere Kinder unser Beispiel sehen, werden sie als Konfirmanden bereitwilliger zur Kirche gehen, als wenn wir ihnen vorleben, dass der Gottesdienst im Grunde eine höchst überflüssige Veranstaltung ist.

6.)    Wir erleben und pflegen Gemeinschaft

Auch die Gespräche vor und nach dem Gottesdienst haben ihren Wert. Menschen begegnen einander, erzählen von Freuden und Sorgen, tauschen Erlebnisse aus. Als Christen sind wir zur Gemeinschaft berufen – Gemeinschaft braucht Zeiten und Orte, an denen sie stattfinden kann. Der Sonntagsgottesdienst als zentraler Treffpunkt der Gemeinde ist dafür hervorragend geeignet.

7.)    Es tut ganz einfach gut!

Miteinander singen und beten, eine inspirierende Predigt hören, Zeiten der Stille genießen – das gibt neue Energie für die Herausforderungen der Woche. Wir tanken auf und erhalten geistliche Nahrung. Wenn es den Gottesdienst nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden! (Quelle)


Falls Du zufällig über diese Seite gestolpert bist, keiner Gemeinde angehörst und gar nicht weißt, welchen Gottesdienst Du morgen besuchen könntest, dann laden wir Dich herzlich ein: Calvary Chapel Freier Grund, Bitzegarten 5, 57290 Neunkirchen;   10:30 Uhr 

Freitag, 29. Januar 2016

Halbe / Halbe - oder: Nichts Halbes und nichts Ganzes!

Manche Illustrationen kann man ganz anders auslegen als sie gemeint sind. Zum berühmten halbvollen Glas des Optimisten (das halbleere des Pessimisten) könnte man auch sagen: Ob halbvoll oder halbleer - es ist und bleibt eine halbe Sache. Es ist nicht voll! Vielleicht nicht weiter tragisch - es sei denn, es könnte und sollte eigentlich voll sein.

Mir kommt die Geschichte des Weltreisenden in den Sinn, der auf einem Kreuzfahrtschiff um die Welt fährt. In dem halben Jahr kann er sich kaum an all den Luxus und die Angeboten des Kreuzfahrtschiffs gewöhnen. Dreimal täglich Mahlzeiten im Büffetstil, Schwimmbad, Kino, mehrere Bars, eine Minigolfanlage und ein Friseur. Die Augen des Weltreisenden können sich nicht satt sehen an all den Angeboten und er kommt aus dem Staunen nicht heraus. Am Tag vor der Rückkehr hat er sogar noch das Privileg, dass ihm der Kapitän des Schiffes persönlich begegnet und die beiden kommen ins Gespräch. "Ein wunderbares Schiff, ein einmaliges Erlebnis, ein überwältigendes Angebot," schwärmt unser Freund. Wenn ich je die Gelegenheit zu einer zweiten Reise dieser Art erhalte, möchte ich unbedingt auch von diesen Angeboten Gebrauch machen können." Erstaunt und erschrocken blickt der Kapitän ihn an und entgegnet: "Haben Sie Ihr Ticket nicht gelesen? Diese Angebote waren komplett im Preis inbegriffen!"

Man sagt sich nach solch einer Geschichte: Na ja, eine Geschichte. Niemand auf diesem Globus wird so blöd sein! Und ich stimme zu! Aber geht es uns als Christen nicht oft ganz ähnlich. Wir geben uns zufrieden mit einem halbvollen Glas, sind noch stolz darauf, dass es halbVOLL ist, und merken gar nicht, dass wir Zugang haben zu einem VOLLEN Glas. Wir merken es nicht, weil wir unser Ticket nicht lesen. Denn da steht drauf, was auf unserer Reise bereits mitbezahlt wurde und uns zur Verfügung steht:

Psalm 16:11: Vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle. (Freude)
Ps 65:10: Der Strom Gottes hat Wasser in Fülle. (Erfrischung)
Ps 66:12: Du hast uns herausgeführt in die Fülle. (Befreiung)
Ps 68:10: Regen in Fülle hast du ausgegossen, o Gott; (…) du hast erquickt. (Erquickung)
Ps 72:7: Fülle von Frieden wird sein (Frieden)
Ps 81:11: Tue deinen Mund weit auf, so will ich ihn füllen! (Versorgung)
Ps 112:3: Reichtum und Fülle ist in seinem Haus (Versorgung)
Ps 130:7: Israel, hoffe auf den HERRN! (…) bei ihm ist Erlösung in Fülle. (Erlösung)
Joh 1:16: Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. (Gnade)
Eph 3:19 Und ihr könnt auch die Liebe erkennen, die Christus zu uns hat, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes. (alles Nötige)
Kol 2:9-10: Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm (Gottes Gegenwart)
Joh 10:10: Ich bin gekommen, damit sie das Leben und überreiche Fülle haben. (Leben)

Ich für meinen Teil möchte mich im verbleibenden Abschnitt meiner Lebenskreuzfahrt ständig daran erinnern und erfreuen, dass ich ein Pauschalticket habe, das die Fülle, die Gott schenkt, beinhaltet. Er möchte meinen Becher nicht halbleer oder halbvoll - Er möchte ihn zum Überfließen bringen!

Psalm 23:5: Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. (w)

Donnerstag, 28. Januar 2016

Großmutters Gedächtnis ... und meins

Immer wieder mal erinnere ich mich an meine Großmutter. Besonders an ihre Anwesenheit auf Geburtstagen und anderen Familienfeiern. Bis heute haben wir noch (irgendwo) Aufnahmen, auf denen sie zu hören ist. Was auf diesen Aufnahmen nicht erkennbar ist, ist die Tatsache, dass Großmutter im Alter ein Gedächtnisproblem entwickelte. Was das genau war, das weiß heute niemand mehr. Damals nannte man alles "Verkalkung". Interessant ist die Tatsache, dass Großmutter alle neuen Erfahrungen sofort wieder vergaß, alles aber aus ihrer Kindheit und Jugendzeit kam zurück. Auch die ALTEN (!) Lieder.

Obwohl ich manchmal den Eindruck habe, als fingen bei mir auch die Gedächtnisprobleme an, bin ich mir lediglich einer direkten Parallele zu meiner Großmutter sicher: Das Erinnern an alte Lieder. Ich liebe es, moderne Anbetungslieder zu singen, zu spielen und zu hören. Aber ich liebe es ebenso, mir alte Lieder in Erinnerung zu rufen, deren Texte mich in der Vergangenheit gesegnet haben. Während meiner Bibelschulzeit war es unter anderem ein Lied, das mir bis heute nachgeht:

Die Zeit ist kurz, o Mensch, sei weise und wuchre mit dem Augenblick;
nur einmal machst du diese Reise, lass eine Segensspur zurück!
(…)
Drum, Heiland, lehr' mich meine Jahre zu Deinem Dienste einzig weih'n;
von heute an bis hin zur Bahre für jenes Leben Samen streu'n.

Gut, jetzt hab ich offenbart, wie alt ich wirklich sein muss. Aber ist dieses Lied nicht ein herausfordernder Aufruf, unser Leben für das einzusetzen, wofür es sich wirklich lohnt? Besser: für DEN einzusetzen, für DEN es sich einzusetzen lohnt!

Wann immer unsere Zeit gekommen sein wird, Abschied zu nehmen, wir werden eine Spur zurücklassen. Menschen werden sich an uns erinnern. Das kann gut oder nicht so gut sein. Ist eigentlich egal. Weder gute Erinnerungen noch schlechte Erinnerungen an uns tun uns dann noch weh. Aber: trotzdem sollten wir eine gute Spur zurücklassen. Nicht eine Spur, die Menschen daran erinnert, wie "gut" wir waren, sondern eine Spur, die darauf hinweist, wie gut unser Herr war und ist.

Wenn ich Jesus heute in meinem Leben wirken lasse, wenn ER in mir und ich in IHM bleibe, dann wird mein Leben eine Spur hinterlassen, die "gut" ist. Denn dann werden Menschen motiviert, über Jesus nachzudenken, lange nachdem ich nicht mehr bin. Beispiele dafür gibt es viele: George Müller, Ruben Torrey, Dwight L. Moody, Pastor Wilhelm Busch und ungezählte "Namenlose", deren Spur lange nachdem sie auf Erden zu Ende ging noch immer auf Jesus hingewiesen hat. (w)

Mittwoch, 27. Januar 2016

Was das Herz bricht

Immer wieder mal greife ich morgens zu meinem Buch "Operation World" - einem Gebetsbuch für alle Länder dieser Erde. Dann steigen Gebete zum Vater im Himmel auf, dass Er Arbeiter sende in Seine Ernte.

Oft bricht es mir fast das Herz, wenn ich Informationen lese über Völker, die noch vollständig unerreicht sind vom Evangelium der Hoffnung. Kürzlich, zum Beispiel, ging es um die Zhugqu, ein Volk in den Bergen Tibets. Ihre Zahl ist klein, 45,000 Menschen; ihre Religion ein Gemisch aus Buddhismus und Volksglauben. Diese gesamte Volksgruppe wurde nie, zu keiner Zeit, mit dem Evangelium erreicht. Die meisten wissen nicht einmal, dass das Christentum als Religion existiert. Christliche Dörfer oder Gruppen gibt es rundum keine in der Region, ebenso wenig irgendwelche Berichte über irgendwelche christlich-missionarischen Aktivitäten. Gibt es nicht und hat es nie gegeben! Weder ist ein einziger Christ dieser Volksgruppe im In- oder Ausland bekannt, noch gibt es irgendeine Organisation / Mission, die diese Volksgruppe "adoptiert" hätte, um sich gezielt zu bemühen, Arbeiter nach Tibet ins Erntefeld zu senden. Eine Bibel in der Sprache des Volkes gibt es nicht, nicht mal ein Neues Testament.

In der Offenbarung lesen wir die herrlichen Verse:

"Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Offenbarung 7:9-+10)

Diese Verse versprechen, dass Menschen aus dem Volk der Zhugqu im Himmel sein werden. Allerdings ist in den letzten 2000 Jahren niemand von ihnen dazu gestoßen. Wie hätten sie sollen? Keine Bibelübersetzung, keiner, der zu ihnen geht, niemand, der Arbeiter sendet, nicht einmal eine Organisation, die sich die Sendung zum Ziel gesetzt hat.

Als Jesus nach Jerusalem einritt, hat Er über die Stadt geweint! Über ihre Herzenshärte, ihre Blindheit in der Gegenwart des Lichts und Ihre Rebellion im Angesicht der Gnade Gottes.

Sollte Jesu Barmherzigkeit weg geschmolzen sein? Sollte sich Sein Herz für die Menschen, für die Er starb und überwunden hat, geändert haben? Sollten Ihm die, die bisher übersehen wurden, weniger am Herzen liegen als solche, die bisher gut versorgt wurden? Sollte Er nicht weinen über die, die in der Irre gehen, ohne Licht und Warnung? Die Schrift offenbart uns das Herz Jesu,

"welcher will, dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!" (1 Timotheus 2:4) 

Bob Pierce, der Gründer von World Vision schüttete sein Herz vor Gott aus mit dem Gebet: 
"Lass mein Herz von den Dingen zerbrochen werden,
die dein Herz zerbrechen!"

Wenn wir Jesusjünger ein solches Gebet von Herzen mitbeten können, dann wird es bald keine unerreichten Volksgruppen mehr geben, bald keine Sprache mehr existieren, deren Lobpreis im Himmel nicht gehört wird. (w)

Dienstag, 26. Januar 2016

Das Gebet eines kleinen Propheten

Quelle: HIER

A.W.Tozer wurde am 18.08.1920 in Cleveland, Ohio als Pastor der Christian and Missionary Alliance ordiniert. Direkt nach dem Festgottesdienst zog er sich zurück in die Einsamkeit und betete. Dieses Gebet hat er etwas später aufgeschrieben.

Das Gebet eines kleinen Propheten

 „O Herr, ich habe deine Stimme gehört und hatte Angst. Du hast mich zu einer ehrfurchtgebietenden Aufgabe in einer schweren und gefährlichen Stunde berufen. Du bist dabei, alle Völker und die Erde und auch den Himmel zu erschüttern, damit die Dinge, die nicht erschüttert werden können, bestehen bleiben mögen. O Herr, unser Gott, du hast dich herabgelassen, um mich zu ehren, dein Knecht zu sein. Kein Mensch nimmt sich selbst diese Ehre, es sei denn, er ist von Gott berufen wie es einst Aaron war. Du hast mich für die, welche hartherzig und harthörig sind, zu deinem Boten eingesetzt. Sie haben dich, den Herrn, abgelehnt, und es ist nicht zu erwarten, dass sie mich, deinen Diener annehmen werden.

Mein Gott, ich werde keine Zeit damit verschwenden, mich über meine Schwäche oder meine mangelnde Eignung für das Werk zu beklagen. Die Verantwortung liegt bei dir, nicht bei mir. Du hast gesagt, ‚Ich kannte dich – Ich erwählte dich – Ich heiligte dich‘, und du hast auch gesagt, ‚Du sollst zu allen gehen, zu denen ich dich senden werde, und alles, was ich dir auftrage, sollst du reden‘. Wer bin ich, dass ich mit dir rechten oder deine souveräne Wahl in Frage stellen sollte? Die Entscheidung ist nicht meine, sondern deine. So sei es, Herr. Dein Wille, nicht mein Wille soll geschehen.

Ich weiß sehr wohl, du Gott der Propheten und der Apostel, dass du mich ehren wirst, solange ich dich ehre. Hilf mir daher, dieses ernsten Gelübde abzulegen, dich in meinem ganzen zukünftigen Leben und in meiner Arbeit zu ehren, sei es durch Verlust oder Gewinn oder durch Leben oder Tod, und dieses Gelübde dann das ganze Leben lang zu halten.

Es ist für dich Zeit, o Gott, zu wirken, denn der Feind ist auf deine Weiden eingedrungen und deine Schafe sind zerrissen und zerstreut. Falsche Propheten nehmen überhand, die die Gefahr leugnen und über die Gefahren lachen, die deine Herde umgeben. Die Schafe sind von diesen Mietlingen verführt und folgen ihnen mit rührender Loyalität, während die Wölfe sich bedrohlich nähern, um zu töten und zu zerstören. Ich bitte dich flehentlich, gib mir scharfe Augen, um die Gegenwart des Feindes zu entdecken; gib mir Verständnis, den wahren Freund vom falschen zu unterscheiden. Gib mir Vision, zu sehen und Mut zu berichten, was ich ehrlich sehe. Mache meine Stimme so wie deine eigene, dass sogar die kranken Schafe sie erkennen und ihr folgen werden.

Herr Jesus, ich komme zu dir, um geistlich vorbereitet zu werden. Lege deine Hand auf mich. Salbe mich mit dem Öl des neutestamentlichen Propheten. Behüte mich davor, ein religiöser Schriftgelehrter zu werden und auf diese Weise meine prophetische Berufung zu verlieren. Errette mich vom Fluch, der dunkel über dem Angesicht des modernen Klerus liegt, der Fluch des Kompromisses, der Nachahmung, des Professionalismus. Rette mich vom Irrtum, eine Kirche nach der Größe, ihrer Popularität oder der Summe der jährlichen Kollekte zu beurteilen. Hilf mir, mich daran zu erinnern, dass ich ein Prophet bin; kein Organisator, kein religiöser Manager, sondern ein Prophet. Lass mich nie ein Knecht der Massen werden. Heile meine Seele von fleischlichen Ambitionen und befreie mich vom Reiz nach öffentlicher Bekanntheit. Rette mich davor, ein Sklave von Dingen zu sein.

Lass mich mein Leben nicht damit verschwenden, indem ich bloß „ums Haus herumwerkle“. Lege deinen Schrecken auf mich, o Gott, und treibe mich an den Ort des Gebets, wo ich mit den Mächten und Gewalten und Herren der Finsternis dieser Welt ringen kann. Bewahre mich davor, zu viel zu essen und zu lange zu schlafen. Lehre mich Selbstdisziplin, damit ich ein guter Soldat Jesu Christi sein kann.

Ich akzeptiere in diesem Leben harte Arbeit und geringe Belohnung. Ich bitte nicht um ein einfaches Leben. Ich werde versuchen, gegenüber den kleinen Wegen, die mein Leben einfacher machen könnten, blind zu sein. Wenn andere einen leichteren Weg suchen, werde ich versuchen, den schweren Weg zu gehen, ohne sie zu hart zu richten. Ich werde Opposition erwarten und versuchen, sie ruhig anzunehmen, wann immer sie kommt. Oder, wie es sich manchmal für deine Knechte ergibt, wenn mir erkenntliche Geschenke von deinem gütigen Volk aufgedrängt werden, dann stehe mir bei und errette mich vor der Verderbnis, die oft folgt. Lehre mich, das, was ich bekomme, auf eine solche Weise zu benutzen, dass es weder meine Seele verletzen noch meine geistliche Kraft schmälern wird. Und wenn mir in deiner freizügigen Vorsehung von deiner Kirche Ehre zukommt, dann lass mich in dieser Stunde nicht vergessen, dass ich deiner geringsten Barmherzigkeit unwürdig bin, und dass, wenn mich die Menschen so genau kennten wie ich mich selber kenne, dann würden sie mir ihre Ehre versagen oder sie jemand anderem gewähren, der würdiger ist, sie zu empfangen.

Und nun, Herr des Himmels und der Erde, weihe ich dir meine verbleibenden Tage; mögen sie viele oder wenige sein, wie du es willst. Lass mich vor den Großen stehen oder den Armen und Niedrigen dienen; diese Wahl obliegt nicht mir, und ich würde sie nicht beeinflussen, selbst wenn ich es könnte. Ich bin dein Knecht, um deinen Willen zu tun, und dieser Wille ist für mich süßer als Position oder Reichtümer oder Ruhm, und ich ziehe ihn allen Dingen auf Erden und im Himmel vor.

Obwohl ich von dir auserwählt und durch eine hohe und heilige Berufung geehrt bin, lass mich niemals vergessen, dass ich nur ein Mensch aus Staub und Asche bin, ein Mensch mit all den natürlichen Fehlern und Leidenschaften, die die Menschheit plagen. Ich bitte dich daher, mein Herr und Erlöser, rette mich von mir selber und von all den Verletzungen, die ich mir selber zufügen kann, während ich versuche, ein Segen für andere zu sein. Fülle mich durch den Heiligen Geist mit deiner Kraft, und ich werde in deiner Stärke hinausgehen und von deiner Gerechtigkeit erzählen, und nur von deiner. Ich werde deine Botschaft der rettenden Liebe verkündigen, solange meine natürlichen Kräfte reichen. Dann, lieber Herr, wenn ich abgekämpft und zu müde bin, um weiterzumachen, halte für mich droben einen Platz bereit, und lass mich zu deinen Heiligen in ewiger Herrlichkeit gezählt werden. Amen, ja Amen!“   
(aus: Dorsett, Lyle W., Voller Leidenschaft für Gott – Das Leben von A.W.Tozer, 2009, Hänssler, S.84-88)

Montag, 25. Januar 2016

"Mutti! Mutti! Er hat überhaupt nicht gebohrt!"

Zumindest die Leute meines Alters (und drum herum) werden sich an diese Worte der Zahnpasta Reklame erinnern. Ein erleichtertes, strahlendes Kind freut sich über einen schmerzfreien Besuch beim Zahnarzt. Schön!

Heute ging es mir genauso! Schön! - allerdings mit Haken: Ich habe darum gebeten, alles Pieksen und Bohren auf einen Folgetermin zu verschieben. Alles oberhalb meiner Schulterblätter ist durch die gerade überstandene Grippe noch recht empfindlich. Also, aufgeschoben, aber nicht aufgehoben! In einer Woche geht's ran!

Auch im geistlichen Leben gibt es beide Erfahrungen. Wie schön, wenn wir erleichtert, strahlend und schmerzfrei durchs Leben gehen können. Wir genießen unsere geistliche Gesundheit, Nähe zum Vater und Freude im Heiligen Geist. Der Psalmist drückt das in Psalm 43:4 mit folgenden Worten aus:

"So werde ich komme zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dich preisen auf der Harfe, o Gott, mein Gott!"

Solchen Zeiten sollten wir nutzen, uns zu freuen, unsere Freude raus zu lassen und unsere Unbeschwertheit im Herrn zu genießen! Versäum es nicht, dich in Zeiten der Freude zu freuen, denn die anderen Zeiten werden sich auch wieder einstellen!

Die anderen Zeiten - das sind die Zeiten, die die Zahnpasta Werbung verschweigt. Wenn gepiekst werden muss - und gebohrt - erneuert oder sogar ersetzt. Die schmerzhaften Zeiten, die Zeiten, die keiner von uns mag - und die doch so heilsam und wichtig sind.

Auch daran werden wir in der Bibel immer wieder erinnert:

Der Herr hat mich wohl hart gezüchtigt; aber dem Tod hat er mich nicht preisgegeben. (Ps 118:18)
"Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee!" (Ps 51:7)
"Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind." (Hebräer 12:11)

Besonders der letzte Vers ist bitter-süß und ach, so wahr! Manchmal muss gepiekst, gebohrt und rundum erneuert werden - kein Augenblick der Freude. Aber mit dem Resultat einer friedsamen Frucht der Gerechtigkeit.

In solchen Zeiten wollen wir stille halten, uns fügen in den Willen Gottes und nach vorne schauen auf die friedsame Frucht der wiedergeschenkten Freude.

Und noch etwas - je früher wir den Herrn Seine Arbeit an uns tun lassen, umso schmerzloser wird es sein und umso schneller wird unser Mund und Herz wieder mit Lachen erfüllt werden. (w)

Sonntag, 24. Januar 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss:
Predigttext heute: Römer 1:8-17

8 Als Erstes danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben.  
9 Gott, dem ich mit ganzem Herzen diene, indem ich das Evangelium seines Sohnes verkündige, ist mein Zeuge, dass ich euch ständig erwähne, 
10 wenn ich zu ihm bete. Und ich flehe ihn an, dass er es mir doch endlich ermöglicht, zu euch zu kommen, wenn das seinem Willen entspricht. 
11 Denn ich sehne mich sehr danach, euch persönlich kennenzulernen, damit ich euch etwas von dem weitergeben kann, was Gott mir geschenkt hat, und ihr gestärkt werdet – 
12 besser gesagt, damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren gemeinsamen Glauben gegenseitig ermutigt werden. 
13 Ihr sollt wissen, liebe Geschwister, dass ich es mir schon oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen, damit ich wie bei den anderen Völkern auch unter euch einige Frucht ernten kann. Doch bis jetzt wurde ich daran gehindert. 
14 Denn ich fühle mich allen Menschen verpflichtet: solchen aus zivilisierten genauso wie solchen aus unzivilisierten Völkern, Gebildeten ebenso wie Ungebildeten. 
15 Darum möchte ich auch euch in Rom gern die gute Botschaft verkündigen.
16 Denn ich bekenne mich offen und ohne Scham zu dieser Botschaft: Sie ist ja Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Das gilt zunächst für Juden, aber auch für alle anderen Menschen.   
17 Denn im Evangelium zeigt Gott uns seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die aus dem Vertrauen auf Gott kommt und zum Glauben hinführt, wie es in der Schrift steht: "Der Gerechte wird leben, weil er glaubt." 
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
Quelle: HIER

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!  (parallel Kindergottesdienst)
Anbetungszeit
Predigt
  Gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum) 
 
Sonntagszitat: 
  "Dankbarkeit ist der normale Ausdruck 
einer lebendigen Beziehung zu Christus 
und ein Maß dafür, 
wie intensiv wird die Echtheit dieser Beziehung tatsächlich erleben." 
(Jerry Bridges)
 
"Wenn Gott vergibt, dann ist seine Gnade 
wie ein unermessliches Meer 
und unsere Sünde wie ein Stein, 
den man an der tiefsten Stelle hineinwirft."
(Hans (Christian Asmussen)