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Samstag, 6. Februar 2016

Zuerst …?

Was sehen Menschen zuerst, wenn sie uns sehen?
Was hören sie zuerst, wenn sie uns hören?
Was empfinden sie zuerst, wenn sie uns begegnen?

Paulus erwähnt immer wieder, was bei ihm zuerst ansteht. Im Brief an die Römer schreibt er:

Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus ... (Römer 1:8)

Diese Dankbarkeit empfindet er nicht nur den Römern gegenüber, sondern auch gegenüber den Ephesern, den Thessalonichern und sogar gegenüber den Paulus-kritischen Korinthern. Immer zuerst Dank!

Aber wie schwer fällt uns das! Nicht das Zustimmen, sondern das Einstimmen. Wenn wir 95 Anliegen zum Danken haben und 5 zum Klagen, würden viele die Worte des Paulus umdrehen und sagen: „Zuerst klage ich vor meinem Gott und Jesus Christus“.

Es ist eine harte Tatsache, aber solch eine Einstellung ist Sünde, die bekannt und abgelegt werden muss. Undankbarkeit verdirbt die Freude des Heiligen Geistes in unseren Herzen. Undankbarkeit ist ein ansteckender, tödlicher Virus, der nicht selten den Tod hervorruft: den Tod einer lebendigen Beziehung zu Gott, den Tod von Brüdern und Schwestern, die meine Undankbarkeit angesteckt hat – ja, sogar den Tod einer Gemeinde in denen Undankbarkeit zu Murren und Klagen geführt – und den Geist ausgelöscht hat.

Zuerst Dank!

Der amerikanische Prediger, Henry Ward Beecher (1813-1887), schrieb:
„Gäbe mir jemand eine Schüssel mit Sand und würde erklären, dass kleine Eisenpartikel darin verborgen wären, dann könnte ich mit meinen ungeschickten Fingern danach suchen, wäre aber nicht in der Lage sie zu finden. Lasst mich aber einen Magneten durch den Sand ziehen, und er würde alle unsichtbaren Teilchen an sich ziehen. Das undankbare Herz, gleich meinen Fingern im Sand, entdeckt keine Barmherzigkeit. Aber lass das dankbare Herz wie einen Magneten durch den Tag ziehen, und es wird die himmlischen Segnungen finden.“

Der Brite, Moses Montefiore, lebte nach dem Motto: „Denke und Danke“.  Dieses Motto zollt der Tatsache Respekt, dass die Worte Danken und Denken tatsächlich eine gemeinsame Wurzel haben. Nachdenken, ein kurzes Überlegen, wird uns eine Menge Segnungen offenbaren, mit denen Gott uns Tag für Tag überschüttet. Leider nehmen wir oft diese Güte Gottes für selbstverständlich. Wir haben Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf ... und viel mehr dazu.  Zuerst Dank! Paulus’ Vorbild wird auch uns helfen.

Ja, was sehen Menschen zuerst, wenn sie uns sehen? Was hören sie zuerst, wenn sie uns hören? Was empfinden sie zuerst, wenn sie uns begegnen?

Vielleicht ist Deine Antwort eine positive: Sie sehen einen Menschen, der zufrieden ist in Gott; sie hören einen Menschen, der Gott dankbar ist in allem und sie begegnen einem Menschen, in dessen Leben man die Freude und Gegenwart Jesu sieht.

Vielleicht ist Deine Antwort aber auch nicht ganz so positiv – oder auch gradeweg negativ. Das kann und wird sich ändern, wenn Du dem Vorbild des Paulus folgst: „Zuerst Dank!“ Fang heute an!

Freitag, 5. Februar 2016

Mit Gott unterwegs sein ...

Einige interessante Zeilen las ich dieser Tage in 1 Mose 24. Es geht um Abrahams Knecht, der ausgesandt wurde, für Abrahams Sohn, Isaak, eine Frau zu finden und zu holen. Die Verse 10-27 beinhalten eine Fülle von Lektionen, die uns helfen, mit Jesus zu leben – egal, ob im Beruf, zu Hause oder sonstwo. Verse in fett und kursiv, Lektionen in rot.

10 Und der Knecht nahm zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog hin mit allerlei Gütern seines Herrn, und er machte sich auf und zog nach Aram-Naharajim, zu der Stadt Nahors.
Mit Gott unterwegs zu sein hat hat nicht nur geistliche, sondern auch ganz normale Komponenten. Abrahams Knecht nahm Kamele und Güter mit, um, nach der Kultur des Landes, Brautpreis und Gastgeschenke geben zu können.

11 Da ließ er die Kamele sich draußen vor der Stadt lagern bei einem Wasserbrunnen am Abend, zur Zeit, da die Jungfrauen herauszugehen pflegten, um Wasser zu schöpfen.
Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet nicht Fatalismus. (Egal, was oder wie ich es mache - der Herr wird's schon richten). Der Knecht ging dahin, wo es eine Möglichkeit gab, dass Gott sein Anliegen erfüllte.
12 Und er sprach: O Herr, du Gott meines Herrn Abraham, laß es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! 13 Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 14 Wenn nun ein Mädchen kommt, zu der ich spreche: »Neige doch deinen Krug, daß ich trinke!«, und sie spricht: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!« — so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, daß du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast!
Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet, seine Anliegen klar und konkret Gott zu nennen. Gebet ist nie überflüssig, und konkrete Gebete kann Gott konkret beantworten.
15 Und es geschah, ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, der ein Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams war; und sie trug einen Krug auf ihrer Schulter. 16 Sie war aber ein sehr schönes Mädchen, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt; und sie stieg zum Brunnen hinab und füllte ihren Krug und stieg wieder herauf.
Mit Gott unterwegs zu sein beinhaltet die Freude, Ihn konkret zu erfahren.
17 Da lief der Knecht ihr entgegen und sprach: Laß mich doch ein wenig Wasser aus deinem Krug trinken! 18 Und sie sprach: Trinke, mein Herr! Und sie ließ den Krug sogleich auf ihre Hand nieder und gab ihm zu trinken. 19 Und als sie ihm zu trinken gegeben hatte, sprach sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie genug getrunken haben! 20 Und sie eilte und leerte den Krug aus in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele.

Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet, Hand in Hand mit Gott zu arbeiten und nicht inaktiv zu bleiben. (Vs 17)
 21 Und der Mann war erstaunt über sie, schwieg aber still, bis er erkannt hatte, ob der Herr seine Reise habe gelingen lassen oder nicht.
Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet, nicht gleich alles zu überstürzen, sondern zu beobachten, zu warten, stille zu sein und zu erkennen.
22 Und es geschah, als die Kamele alle getrunken hatten, da nahm er einen goldenen Ring, einen halben Schekel schwer, und zwei Armbänder für ihre Hände, zehn Schekel Gold schwer,
Mit Gott unterwegs zu sein lässt Kultur, Eigeninitiative (in Absprache mit Gott) und den nötigen Einsatz (hier: Gold) nicht außen vor.
23 und sprach: Sage mir doch, wessen Tochter bist du? Haben wir im Haus deines Vaters auch Platz zu übernachten? 24 Sie sprach zu ihm: Ich bin die Tochter Bethuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat. 25 Und sie sagte weiter zu ihm: Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Platz genug zum Übernachten!
Mit Gott unterwegs zu sein bringt immer neue Gelegenheiten, über Gottes Fürsorge und Fügungen zu staunen.
26 Da neigte sich der Mann und betete an vor dem Herrn, 27 und er sprach: Gelobt sei der Herr, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der Herr hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn geführt!
Mit Gott unterwegs zu sein bedeutet Lob, Dank und Anbetung nicht zu vergessen.

Für Gott unterwegs zu sein bedeutet, sich der Führung Gottes sicher sein zu können!

Gesegnet ist der Mensch, der innig mit seinem Gott unterwegs ist!

Donnerstag, 4. Februar 2016

Betreten verboten!

Wir all kennen diese Schilder. Sie stehen vor Eingängen alter Häuser, an Baustellen, auf dem gepflegten Stadtrasen und an vielen anderen Stellen, an denen jemand nicht möchte, das jemand anderes näher kommt. "Betreten verboten" schützt unsere Privatsphäre, unser Eigentum und unsere Ruhe. "Betreten verboten" hält alle draußen, die wir nicht drinnen haben möchten.

Verschiedene Quellen sprechen davon, dass in 70% aller Länder der Welt die Religionsfreiheit eingegrenzt ist. "Betreten verboten" - für Gott! Diese Angaben lassen uns hier in Deutschland (hoffentlich) neu dankbar werden für die Freiheit, die uns gegeben ist. Wenn wirklich in 70% aller Länder die Religionsfreiheit begrenzt ist, dann fragt man sich, wie Gott es je schaffen will, die ganze Welt mit der Erkenntnis seiner Herrlichkeit zu erfüllen. Wenn man Gott ein "Betreten verboten" Schild vor die Nase setzt, was wird geschehen? Psalm 2:1-4 gibt uns die Antwort;

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: "Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!" Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.


Gott "liest" unsere Verbotsschilder und hört unsere Warnungen - und lacht, ja, spottet über die erbärmlichen Versuche der Menschen, den Allmächtigen "draußen" zu halten. Mittlerweile ist es zumindest unter den Christen akzeptiert, dass es in Wirklichkeit gar keine "geschlossenen" Länder auf der Erde gibt. Es gibt bestenfalls "Länder mit eingeschränktem Zugang. Aber wer will Gott am Betreten eines Landes oder einer Region hindern?

Beispiel Iran:
In einer Missionszeitschrift wurden vorsichtige Informationen über dieses islamische Land veröffentlichen, das auf dem weltweiten Verfolgungsindex von Open Doors immer noch unter den 10 schlimmsten Ländern der Welt steht, in der Christen am härtesten verfolgt werden. Seit 1979 sind ist diesem Land alles mögliche verboten: Bibeln, Evangelisation und Religionswechsel (vom Islam zu Jesus). Auf letzterem steht sogar die Todesstrafe. Trotzdem ist eine große Offenheit innerhalb der Bevölkerung zu erkennen. Tausende besuchen jede Woche christliche Internetseiten. Trotz Verbot durch die Regierung schauen sich 28 Millionen Iraner christliches Fernsehen an. Dadurch kommen immer wieder Menschen zum Glauben und sogar Hausgemeinden sind dadurch bereits entstanden. Bereits vor 2 Jahren wurden 50.000 Jesus DVDs hergestellt - und sie reichen immer noch nicht. Man könnte weitere Beweise aufzählen, die belegen, dass Gott sich nicht ausgrenzen lässt. Sein Geist wirkt, wo er will. (Was nicht bedeutet, dass wir aufhören können, Gottes Befehl ernst zu nehmen, in alle Welt zu gehen. Aber darüber ein andermal). "Betreten verboten!" für Gott lächerlich.

Das gilt aber nicht nur für Länder mit eingeschränktem Zugang fürs Evangelium. Das gilt auch für unser Leben. Nicht wenige haben Bereiche ihres Lebens für Gott ausgesperrt. Ein großes "Betreten verboten!" steht vor dem Lebensbereich `Freizeitgestaltung´ oder `Geld und Besitz´ oder `Dienen und Mitarbeiten´ oder `Freundschaft´ oder vor irgendwelchen anderen Bereichen. Eigentlich könnte Gott auch darüber lachen und einfach in unserem Leben Schalten und Walten wie Er möchte. Aber das tut er nicht. In Sprüche 23:26 ruft er uns zu:

"Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen!"

Gott möchte, dass wir freiwillig die Schilder austauschen, von "Betreten verboten" zu "Herzlich Willkommen!" Wer dazu bereit ist wird erfahren, dass Gottes Geist auch in unserem Leben weht wo er will und mächtig wirken kann! (w)

Mittwoch, 3. Februar 2016

Weißt du noch? - Wie damals!

Dicker konnte es kaum noch kommen. Die Stadt war umzingelt, die Feinde ins Innere eingedrungen. Alles war geplündert worden. Die schlimmsten Kriegsverbrechen waren geschehen. Die Hälft der Stadt hatte man verschleppt – einfach mitgenommen. Und der Rest zitterte irgendwo in dunklen Verstecken. Jeder hatte praktisch abgeschlossen mit seinem Leben.
So beschreibt Sacharja die letzten Tage Jerusalems vor der Wiederkunft Jesu. Deprimierend und schockierend! Und dann lesen wir in Kapitel 14:3 die herrlichen Worte:
"Aber der Herr wird ausziehen, … wie damals am Tag seines Kampfes, am Tag der Schlacht"
Aber der Herr …
  • Alle Welt steht dann gegen Israel
  • Alle gegen einen - ABER der Herr …
  • ER wird für Israel in den Kampf ziehen
  • ER wird gegen die Nationen streiten
  • Wenn Not am größten ist, wird der Herr kommen und eingreifen
  • Wenn keine andere Hoffnung mehr da ist …
  • Wenn niemand mehr daran glaubt, dass es noch Rettung gibt …
  • dann wird der Herr selbst die Rettung bringen und die Rettung sein.
Aber der Herr das ruft Gott auch uns zu. Er erinnert uns:
„Ich bin kein Neuling! Ich brauche keinen Ratgeber! Ich mach das nicht zum ersten Mal! Ich weiß, wie das geht! Ich bin Derselbe wie damals!“

Lasst uns weitergehen, egal was auf dem Programm steht, egal wie stark der Druck, der Frust, die Dunkelheit oder die Not sich präsentiert. Lasst uns festhalten an der Tatsache: ABER DER HERR … Er wird ausziehen! Nicht gegen sein Volk sondern FÜR sein Volk; wie damals, so, wie Er es immer schon gemacht hat: voller Gnade, voller Stärke, voller Souveränität. Er ist der Sieger, der Überwinder. Und in Ihm überwinden auch wir weit – auch wenn es manchmal zunächst nicht so aussieht. (w)

Dienstag, 2. Februar 2016

Die beste Bibelübersetzung

Wieder mal etwas spät ... aber nicht zu spät. 

Für den Missionsunterricht hatte ich einen Gastlehrer von den Wycliff Bibelübersetzern (Burbach bei Siegen) eingeladen. Der Unterricht war interessant, informativ und herausfordernd. Von den weltweit ca 6900 gesprochenen Sprachen benötigen noch mindestens 1600 eine eigene Bibelübersetzung, vielleicht auch bis zu 2250. Wycliff ist führend auf dem Gebiet der Sprachforschung und Bibelübersetzung.

Während ich in meinem Büro mindestens 5 deutsche und 5 englische Übersetzungen stehen habe, und mir auf CDs und im Internet mindestens 20 weitere in Sprachen zur Verfügung stehen, die ich verstehe, gibt es ca 4450 Sprachen, die nicht mal einen einzigen Bibelteil in ihrer Sprache lesen können. Welch eine Herausforderung. Aber mehr darüber in einem anderen Blog. An dieser Stelle möchte ich eingehen auf die Frage der besten Bibelübersetzung. Interessiert?

Die Geschichte wird erzählt von 4 Geistlichen, die zusammen saßen und genau über das Thema diskutierten. Ein Pfarrer ergriff zuerst das Wort: "Luthers Übersetzung ist immer noch die Beste. Er hat den Leuten ‚aufs Maul geschaut' und wird bis heute von jedem verstanden, der ihn liest". "Aber," so fiel ihm sein Glaubensbruder ins Wort, "wenn es um Genauigkeit geht, können wir heutzutage bessere Arbeit leisten. Die Elberfelder Übersetzung ist die, die jeder Bibelfreund lesen und gebrauchen sollte!" "Nun," meinte der dritte Nachbar, "ich mache von beidem Gebrauch. Die Nähe zum Urtext und die Sprache des Volkes - das findet ihr in der Schlachter Übersetzung." Jetzt richteten sich aller Augen auf den letzten Teilnehmer der Runde, der bisher nur still zugehört hatte. Als er keine Anstalten machte, sich zu äußern, forderten ihn seine Freunde auf. "Hey, deine Gelegenheit. Welche Übersetzung benutzt du? Komm, sag schon!" Der Vierte im Bunde räusperte sich und meinte dann kurz und bündig: Ich bevorzuge die Übersetzung meiner Mutter." Jetzt war das Erstaunen groß! "Was sagst Du - deiner Mutter? Wir wussten gar nicht, dass sie eine eigene Übersetzung hergestellt hat. Das ist ja sensationell! Erzähl doch mal!" "Nun," kam die Antwort, "so lange ich denken kann hat meine Mutter es sich zum Vorsatz gemacht, die Bibel täglich in den Alltag zu übersetzen und danach zu leben. Das hat mein Leben bleibend geprägt"

Über 4400 Sprachen haben noch keine Bibelübersetzung. Das ist schlimm! Vielleicht noch schlimmer ist es, dass Millionen von Menschen Zugang zu mehreren Übersetzungen haben - und nie eine Bibel zur Hand nehmen und lesen. Die einzige Übersetzung der Bibel, die sie lesen, ist die Übersetzung der Bibel in deinem und meinem Leben. Paulus schreibt in 2 Korinther 3:3:

Ihr seid ein Brief Christi, von uns geschrieben, aber nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes: nicht auf Steintafeln, sondern in die Herzen der Menschen.

Heute, morgen und in Zukunft werden wir Menschen begegnen, die nie eine Bibel irgendeiner Übersetzung in die Hand nehmen würden. Aber der Übersetzung, die sich in unserem Leben widerspiegelt, können sie sich nicht entziehen. Es ist die einzige, die stärkste und effektivste Übersetzung, die ihnen begegnet. Und es ist die Übersetzung, die Gott in ihrem Leben gebrauchen möchte.

Montag, 1. Februar 2016

Wieviel hat der eigentlich kapiert?

Mitten in der Nacht kam er und wollte sich unterhalten. Mitten in der Nacht! Dabei war sein Gegenüber den ganzen Tag unterwegs gewesen und hatte gearbeitet. Jetzt war es Abend. Feierabend! Wohlverdiente Ruhe! Bis dass es klopfte, er hereinkam, sich setzte und erst einmal seine ganzen Komplimente loswurde. Darauf hätte sein Gegenüber allerdings auch verzichten können.

Nun ja, ein Gespräch kam in die Gänge, in dem der Besucher genau die Dinge erfuhr, die er hören musste. Allerdings kam eine Rückfrage nach der anderen. Der Besucher, gebildet wie er war, hätte verstehen sollen, ja, hätte bei seiner Ausbildung verstehen müssen. Aber nix da - nur Fragen. Und irgendwann in dieser Nacht ist er dann wohl aufgestanden, hat sich (hoffentlich) für die Zeit und das Gespräch bedankt und ist nach Hause gegangen.

Jesus hat sich möglicherweise anschließend schlafen gelegt, nachdem er Nikodemus dem Vater im Gebet anbefohlen hat, und Nikodemus wird vielleicht noch lange in jener Nacht über die seltsamen Aussagen Jesu gegrübelt haben. Wie viel hatte er eigentlich kapiert? Wir lesen nichts davon, dass er irgendwas verstanden hat von dem, was Jesus ihn lehrte.

Ein vergebliches Gespräch. Nichts verstanden. Vielleicht kam sich der Oberste in Israel wie ein Dummkopf vor. Vergebliche Mühe.

Wirklich?

Einige Kapitel später, in Johannes 7, wird uns von einer Spaltung unter den Juden bereichtet. Einige waren fasziniert von Jesus, andere, vor allem die Pharisäer, wollten ihn gefangen setzen. Und dann war es dieser Nikodemus, der seine Mit-Pharisäer darauf hinweist:

"Richtet unser Gesetz einen Menschen, es sei denn, man habe ihn zuvor selbst gehört und erkannt, was er tut?" (7:51)

Ein schüchterner Verteidiger des Herrn war er geworden. Er begann, etwas zu kapieren! Er trat ein für Jesus, verhalten, aber immerhin. Und die Jahre vergingen. Jesus ging seinen Weg - bis ans Kreuz. Nikodemus scheint verschollen, untergetaucht in der Masse der pharisäischen Feinde Jesu. Oder doch nicht?

In Johannes 19 lesen wir, was aus dem furchtsamen, nächtlichen Besucher geworden ist, der in seinem ersten Gespräch mit Jesus scheinbar nichts kapiert hatte. In Johannes 19 wird berichtet, wie er einem anderen Jünger, der als heimlicher Jünger beschrieben wird, unter die Arme greift. Sie umgaben den Leib Jesu mit Spezereien, wickelten ihn eine Leinwand und legten ihn in ein Grab. Und Nikodemus spendete übermäßig viel Aloe und Myrrhe.

Jetzt hatte er den Mut, zu bekennen und sich zu Jesus zu stellen. Er, der bei seiner ersten Begegnung mit Jesus scheinbar nichts kapiert hatte, war jetzt ein aktiver, großzügiger Jünger Jesu geworden. Was wäre wohl aus ihm geworden, wenn es dieses erste, wenig Erfolg versprechende Gespräch mit Jesus nicht gegeben hätte?

Was manchmal recht schleppend beginnt und nicht Erfolg versprechend aussieht, kann am Ende sehr wohl wertvolle Frucht bringen. In 1 Korinther 15:58 ermuntert uns Paulus:

"Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde, und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein, denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist."

Das gilt mit Sicherheit auch für unser Zeugnis von Jesus. NICHT vergeblich, auch wenn es manchmal so aussieht! (w)

Sonntag, 31. Januar 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss:
 
Predigttext heute: Psalm 84:1-13

1 Dem Vorsänger. Auf der Gittit. Von den Söhnen Korahs. Ein Psalm.
2 Wie lieblich sind deine Wohnungen, o Herr der Heerscharen!
3 Meine Seele verlangte und sehnte sich nach den Vorhöfen des Herrn; nun jubeln mein Herz und mein Leib dem lebendigen Gott zu!
4 Hat doch der Sperling ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hinlegen kann: deine Altäre, o Herr der Heerscharen, mein König und mein Gott!
5 Wohl denen, die in deinem Haus wohnen; sie preisen dich allezeit! Sela.
6 Wohl dem Menschen, dessen Stärke in dir liegt, wohl denen, in deren Herzen gebahnte Wege sind!
7 Wenn solche durch das Tal der Tränen gehen, machen sie es zu lauter Quellen, und der Frühregen bedeckt es mit Segen.
8 Sie schreiten von Kraft zu Kraft, erscheinen vor Gott in Zion.
9 Herr, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet; du Gott Jakobs, achte darauf! Sela.
10 O Gott, unser Schild, sieh doch; blicke auf das Angesicht deines Gesalbten!
11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend; ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen, als wohnen in den Zelten der Gottlosen!
12 Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes.
13 O Herr der Heerscharen, wohl dem Menschen, der auf dich vertraut! 

Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
Quelle: HIER
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst)
Anbetungszeit
Predigt
  Gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum) 
 
Sonntagszitat: 
 
  "Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden." 
(Bendikt von Nursia)
 
"Der Gottesdienst ist und bleibt 
das Herzstück unseres christlichen Glaubens. 
So wichtig alle Akademien sind: 
 Wo nicht das Leben in der Gemeinde 
mit dem Gottesdienst lebendig ist, 
dort ist alle Arbeit sinnlos. 
Der Gottesdienst ist kein Erbauungsstündchen, 
sondern Lob, Preis und Anbetung des lebendigen Gottes."
(Otto Wassermann)