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Samstag, 20. Februar 2016

Was hält Dich auf?

Als Abrahams Knecht sein Anliegen genannt hatte, Labans Schwester, Rebekka, als Braut für Isaak mit nach Kanaan zu nehmen, stimmte die Familie zu. Man konnte sich Gottes offensichtlicher Führung nicht verweigern. Nachdem der Brautpreis gezahlt war, aß man ein üppiges Abendessen und legte sich schlafen. Dann heißt es in 1 Mose 24:54-56:

Aber am Morgen standen sie auf, und er sprach: 
Laßt mich zu meinem Herrn ziehen!
Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen:
Laß doch das Mädchen noch einige Tage lang bei uns bleiben, 
wenigstens zehn, danach magst du ziehen! 
Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf,
denn der Herr hat meinen Weg gelingen lassen; 
laßt mich zu meinem Herrn ziehen!

Das nenne ich Zielstrebigkeit. Abrahams Knecht und die Familie der Rebekka kannten sich ja nicht einmal richtig. Aber dem Knecht ist es ein Herzensanliegen, seinen Auftrag zügig zu vollenden und keine Zeit zu vertun. Es zieht ihn zurück zu Abraham, seinem Herrn.
Dem entgegen steht Labans Familie. Sie wollen die Reise nicht verhindern, nur hinauszögern – mindestens zehn Tage(!). Sie drängen und bitten, aber der Knecht antwortet lediglich:

Haltet mich nicht auf, 
denn der Herr hat meinen Weg gelingen lassen;
laßt mich zu meinem Herrn ziehen!“

Eine beachtenswerte Einstellung! Er wusste: Er war nicht zum Spaß unterwegs. Er war im Dienst. Er wusste: Dieser Dienst ist mir von meinem Herrn gegeben. Den kann ich nicht einfach schluren lassen. „Nein, haltet mich nicht auf!“

Auch in unserem Leben gibt es immer etwas, das uns aufhalten will. Oder es gibt jemanden, der uns aufhalten will. Es gibt immer etwas, das sich der Dringlichkeit oder dem Abschluss des Auftrags Gottes an uns in den Weg stellen will.
  • Ein Mensch lebt mit und für Jesus ... und da kommt der Prinz oder die Prinzessin daher: klug, treu, freundlich, tolerant, liebevoll und natürlich gut aussehend – aber ohne geistliches Leben. Anstatt zum Opfer wird diese Person zum Hindernis auf dem Weg mit Jesus. Aufgehalten!
  • Ein Mensch lebt mit – und dient Jesus mit Freuden ... und da kommt die Not und das Problem ins Leben. Mitten ins Herz! Aber anstatt sein Herz dem Herrn hinzugeben, gibt man sein Herz den Nöten und Problemen hin. Aufgehalten!
  • Ein Mensch liebt, sucht und vertraut Jesus. Aber dann kommt die Flut der Zweifel und der Anfechtung, die Flut der feurigen Pfeile des Bösen. Und anstatt den Schild des Glaubens zu ergreifen, der alle feurigen Pfeile des Feindes auszulöschen vermag, überlegt, bastelt und  grübelt man an seiner eigenen Verteidigung und wird unnötig verwundet. Aufgehalten!
Was kann mich aufhalten? Also, ganz ehrlich: das erste Beispiel nicht. Meine Prinzessin hab ich gefunden und die hat definitiv geistliches Leben. Aber Nöte, Probleme, Zweifel und feurige Pfeile – die kenne ich so gut wie jeder andere Christ, der Jesus liebt und Ihm dienen möchte. Auch Zeitdruck, Müdigkeit, Lauheit oder Lustlosigkeit kenne ich als potentielle Hindernisse. Aber, wie David in 1 Samule 21 zum Ausdruck bringt, steht die Tatsache:
  
Die Sache des Königs eilt!“

Wie Abrahams Knecht damals, so haben Jesu Diener heute keine Zeit zu verlieren. Die Sache des Königs eilt. Die Sache des Königs ist wichtig. Nichts darf uns ablenken, nichts aufhalten. Mit unserem Gott können wir Mauern überspringen (2 Samuel 22) und Hindernisse hinter uns lassen. Dass Satan selbst Hindernisse auf unserem Weg auftürmen will und wird – das ist so klar wie ein wolkenloser Himmel in den Bergen. Ob er uns ausbremsen kann, das liegt daran, ob wir vor Hindernissen kapitulieren oder mit unserem Gott darüber springen. Lasst uns mit Abrahams Knecht zu allen Hindernissen im Namen Jesu sagen: 

„Haltet mich nicht auf, 
ich werde mit und zu meinem Herrn ziehen!“

Freitag, 19. Februar 2016

First things first – Das Wichtigste zuerst!

“Und er (Laban) setzte ihm (Abrahams Knecht) zu essen vor. —
Er (Abrahams Knecht) aber sprach: Ich will nicht essen,
bevor ich meine Sache vorgetragen habe.
Er (Laban) antwortete: So rede!“
(1 Mose 24:33)

First things first – Das Wichtigste zuerst!

Abraham hatte seinen Knecht nach Mesopotamien, in das Land seiner Väter zurückgeschickt. Dort sollte er für Abrahams Sohn, Isaak, eine Frau holen. Schwer bepackt mit Schmuck und anderen Wertsachen, machte sich der Knecht auf. Wie lange er unterwegs war, sagt die Bibel nicht, aber wir dürfen annehmen, dass es eine strapaziöse Reise gewesen ist. Sicher war der Knecht müde, erschöpft und hungrig, als er abends an dem Brunnen der Stadt anhält und darauf wartet, dass die Frauen kommen, um das Vieh zu tränken.

Abrahams Knecht wird in eins der Häuser eingeladen. Man versorgt seine Kamele und setzt ihm ein üppiges, orientalisches Essen vor. Bevor der müde, hungrige Knecht sich aber an dem köstlichen Essen stärkt, will er sein Anliegen erwähnen. Der obige Vers aus 1. Mose 24 berichtet davon.

Der Knecht beeindruckt mich immens. Obwohl er „angekommen und aufgenommen“ war und es sich abzeichnete, dass sein Auftrag erfolgreich beendet werden würde, setzte er sich nicht zur Ruhe, bevor das Wichtigste erledigt war. Er hatte einen klaren Auftrag, klare Prioritäten – und daran hielt er sich. Er lebte die Einstellung: „Das Wichtigste zuerst.“ Das haben nicht alle Gott-Gläubigen so gehandhabt, wie folgende Beispiele zeigen:

  • Hätten Adam und Eva nach dem Wichtigsten zuerst getrachtet, hätten sie sich für Gehorsam und gegen die Sünde entschieden. Die Weltgeschichte wäre anders verlaufen. (1 Mose 3:6)
  • Hätten Christen in den vergangenen 2 Millenia zuerst nach Gottes Reich getrachtet, wäre die Welt heute mit dem Evangelium erreicht. (Matthäus 6:33)
  • Hätten Christen bis heute das oberste Gebot befolgt und hätten Gott geliebt von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand und allen ihren Kräften und ihren Nächsten wie sich selbst, dann wäre der Christenheit und der Welt viel Leid erspart geblieben. (Matthäus 22:37-39)
  • Hätten Christen vor allen Dingen gebetet, wär viel verschossene Energie gespart und richtig eingesetzt worden. (1Timotheus 2:1)
Leider fällt es uns schwer, das Wichtige vom Wichtigsten zu unterscheiden. Aber die Mühe lohnt sich, es herauszufinden. Vor mehreren Jahren stellte ich morgens fest, dass ich immer wieder mal an der Morgenzeitung hängen blieb, wenn ich auf dem Weg zu meiner Bibel war. Im Flug vergingen 30 Minuten. Also nahm ich mir vor, bestenfalls die Überschriften der ersten Seite anzuschauen. Dabei blieb es nicht. Die Zeit, die eigentlich dem Herrn gehörte, verlor ich leichtfertig an unsere Lokalzeitung. Wer wundert sich bei solchem Handeln, dass das geistliche Leben auf der Strecke bleibt? Wenn die Nebensache zur Hauptsache wird und Zeitung oder Computer die Bibel ersetzen, dann ist der Tod im Topf.
Ich habe mir dann vorgenommen, das Wichtigste an erste Stelle zu setzen. Das bedeutet im Klartext: Keine Zeitung vor der Bibel. Gott ist erste Wahl. Klare Prioritäten – klare Ziele – und siehe, es klappt.

Bei jedem ist es etwas anderes, das Jesus den ersten Platz streitig machen möchte. Halte fest an Jesus. Er ist und bleibt das Wichtigste. Mach Ihn in allem zu Deinem „Zuerst“!

Donnerstag, 18. Februar 2016

Fest im Griff (oder: Von grinsenden Schleichern)

Der Winter hat uns fest im Griff“ – ein Spruch, auf den viele Winterfreunde in diesem Winter vergeblich gewartet haben. Er würde bedeuten: Kälte, Wintersportgelegenheiten und  Dauerschnee. Auch ein Trainer, der seine Mannschaft fest im Griff hat, ist ein gutes Aushängeschild für den Verein.

Andererseits kann dieser Begriff auch durchaus negativ erfahrbar sein. Wenn uns die Grippe fest im Griff hat, ist das nicht angenehm, aber noch nicht ganz so schlimm, wie: wenn uns Drogen oder Alkohol fest im Griff haben.

Gestern morgen nahm ich mein Buch „Gebet für die Welt“ zur Hand um für Gottes Wirken in verschiedenen Ländern der Welt zu beten. Ein Anliegen fiel mir ins Auge, weil es für mehrere Länder ähnlich klingt:

Für „Amerikanisch-Samoa“ im südlichen Pazifik lautet das gelistete Anliegen:
„Amerikanisch-Samoa erfreut sich an einem höheren wirtschaftlichen Status als West-Samoa, aber leidet unter dem Materialismus, der damit einhergeht.“
Für das Land „Andorra“ lautet die Beschreibung des Gebetsanliegens:
„Materialismus hält Andorra fest im Griff“.

Wenn ich solche Formulierungen lese und aufgefordert werde, für Veränderung zu beten, stellt sich mir automatisch die Frage: „Und ich“? Wo stehe ich in dieser Frage, was mein Leben kennzeichnet? Was hat mich im Griff? Gottes Wort sagt mir:

Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist.“ (Hebräer 13:5)
Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Mißhandelt niemand, erhebt keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold (Lukas 3:14)

Ich gestehe, dass ich mir einige Dinge wünsche, die ich nicht brauche. Dazu gehören bessere Ausgaben von Dingen, die ich bereits besitze oder auch (am Ende der Liste) eine barrierefreie Wohnung fürs Alter. Alles zur Zeit völlig überflüssig. Ich gestehe weiterhin, dass ich einige Dinge besitze, die ich nicht brauche. Dazu gehören viele ungelesene Bücher, selten gehörte CDs, Kleidung in meinem Schrank und die Schokolade in meiner Schreibtischschublade.

Viele von uns hält der Materialismus nicht fest im Griff – Gott sei’s gedankt! Aber lasst uns uns nicht selbst betrügen. In einem Land wie Deutschland ist die Anfechtung groß, die Gefahr durch den Materialismus zu übersehen. Christen in Amerikanisch-Samoa und in Andorra haben sich sicherlich auch nicht bewusst entschlossen, materialistisch stark und geistlich schwach zu werden. Mit wachsendem nationalen Wohlstand schleicht sich alles mögliche in unser Leben hinein.  Zuerst bittet der Schleicher um einen Finger und steckt uns einen verführerischen Ring an. Dann bittet er um die Hand und lädt uns zu einem verführerischen Tanz ein. Schließlich, eh wir uns versehen, hat uns etwas im (Würge-)griff, das wir nie gewollt haben und von dem wir es vielleicht nicht einmal merken.

Für Amerikanisch-Samoa und Andorra ist es unter anderem der Materialismus. Auch mich ficht er an. Für andere sind es andere Schleicher, die uns angrinsen, um uns fest in ihren Griff zu bekommen. Paulus zeigt die Lösung auf in 1 Korinther 6:12:

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.
Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“

Sich daran zu halten ist eine gute Devise gegen alle grinsenden Schleicher unserer Zeit.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Wo bleibt denn die Verheißung Seiner Wiederkunft?

In diesen Wochen besprechen wir mittwochs den 1 Thessalonicherbrief. Dabei geht es wiederholt um die Wiederkunft Christi. Darüber lachen viele. Auch die Besucher des "Grobschnitt" Konzerts, das ich als Jugendlicher mit einer Gruppe von Christen besuchte. Geworben hatte die Gruppe mit dem Satz: „Der Papst dürfe sich nicht so sehr über dieses Konzert freuen!“ Während der Veranstaltung wurde gesungen und geredet vom vergeblichen Warten der Jünger Jesu auf die versprochene Rückkehr ihres Herrn. Nach dem Lied bat unsere Gruppe um ein paar Worte von der Bühne, die uns auch genehmigt wurden. Glücklicherweise musste ich selbst nichts sagen, und aus der Entfernung hat auch niemand mein wild pochendes Herz bemerkt. Heute (ca 40 Jahr später) bin ich froh, damals dabei gewesen zu sein!


Nichts Neues unter der Sonne. Worüber damals in den 80ger Jahren gespottet wurde, wurde bereits Jahrhunderte vorher gespottet – und heute immer noch. In 1 Petrus 3:4 werden Spötter zitiert, die fragen:

"Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!"

Ganz richtig sagt die Bibel, dass die, die solche Fragen stellen, blind sind. Aber selbst ein Blinder, der die Bibel kennt und die Nachrichten am Radio hört, muss ins Nachdenken kommen, es sei denn er verdrängt die Wahrheit:

Erdbeben  mit Auswirkungen, die über das „Normalmaß“ hinausgehen. Finanzielle Zusammenbrüche verschiedener Staaten. Kriege und Bürgerkriege. Die Bibel sagt, all das sind Wetterleuchten kurz bevor Jesus wiederkommt.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Deutschland von Missbrauchsskandalen heimgesucht war. Nicht dass all die schrecklichen Taten erst vor kurzer Zeit begonnen haben. Aber dann erst kam ans Licht, was sich lange verstecken konnte. Die Bibel sagt, dass die Zeit kurz vor dem Kommen des Herrn eine höchst unmoralische Zeit sein wird.

Momentan scheinen Ehen zu zerbrechen wie nie zuvor in der Geschichte. Das betrifft nicht nur die Ehen derer, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. Es betrifft Ehen generell, einschließlich die der Gläubigen. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft die Ehe nichts mehr gilt auf Erden.

Momentan scheint Gewalt gesellschaftsfähig zu werden. Während die Gewaltbereitschaft zunimmt, nimmt die Hemmschwelle für das Ausmaß der angewandten Gewalt immer mehr ab. Gleichzeitig nimmt die Lobby für Gewalt in Medien und Spielen zu. Viele Menschen gehen oft nur noch mit einem mulmigen Gefühl aus dem Haus. Die Bibel sagt, dass kurz vor der Wiederkunft Jesu die Menschen lieblos miteinander umgehen werden.

Momentan scheinen in aller Welt Kriege, Bürgerkriege und Unruhen Millionen von Menschen auf die Flucht zu schicken. Willkommen sind sie in den wenigsten Ländern.

Momentan scheint die Bereitschaft groß zu sein, sich kontrollierbar zu machen. Ca 1/4  aller Deutschen wäre bereit, sich einen Computerchip implantieren zu lassen, wenn er dadurch Vorteile erlangen könnte. Die Bibel sagt, dass kurz vor Jesu Wiederkunft eine totale Kontrolle des Menschen eingeführt wird.

Man könnte fortfahren und die Entwicklung aufzeigen, die darauf hindeutet, dass Jesus bald wiederkommt. Nein, er hat seine Verheißung NICHT vergessen. Er gibt aber noch Zeit der Gnade. Seinen Kindern gibt er Gelegenheit, in der Heiligung zu wachsen und seinen Namen zu verkündigen. In 1 Johannes 3:3 heißt es:

Und jeder, der diese Hoffnung (seiner Wiederkehr) auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.

Und in Epheser 5:16 sagt er uns:
„…und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“

Das wollen wir tun – im Bewusstsein, dass unser Herr bald kommt! (w)

Dienstag, 16. Februar 2016

Kurz und Knapp

Kurz und knapp möchte ich ein paar Gedanken bewegen, die sich um ein Zitat des amerikanischen Anwalts und Autors, E. M. Bounds drehen. Bounds ist bekannt für seine Tiefe zu Aussagen und Praxis des Gebets.

Im Zitat heißt es:

Menschen, die einflussreich aber schwach im Gebet sind,
können den Auftrag des allmächtigen Gottes nicht ausführen.

Einflussreich zu sein, ist kein Nachteil. David war einflussreich. Josia, Hiskia oder viele der Propheten waren einflussreich. Billy Graham war einflussreich und sein Einfluss hat in abgemilderter Form bis heute Bestand. Viele guten Politiker heute haben großen Einfluss.

Die meisten der erwähnten Beispiele haben im Leben viel in der Welt und im Reich Gottes bewirkt. Sie waren Beter. Aber starker Einfluss kombiniert mit schwachem Gebet, wie bei vielen anderen, kann geistlich nichts bewirken. Im Reich Gottes gelten andere Regeln und Voraussetzungen. Da ist Einfluss nichts und Gebet alles. Gebet bewirkt den Einfluss Gottes, der alles beeinflussen kann, was Er möchte. Was die einflussreichsten Menschen in der normalen und der geistlichen Welt nicht bewirken können, das schafft der Allmächtige mit links und Augen zu. Aber Er will gebeten sein.

Man könnte auch das Zitat von Bounds umdrehen. Dann wird es zu einer geistlichen Vitaminspritze. Es könnte dann folgendermaßen lauten:  

Selbst Menschen ohne Einfluss, aber stark im Gebet,
gebraucht der allmächtige Gott zur Erfüllung Seines Auftrags.

So, und wem das kein mutmachender Ansporn zum Gebet ist, der darf mir gerne schreiben und sagen, was er als Mutmacher zum Gebet braucht. (Die Andern dürfen auch gerne schreiben. :-) )

Montag, 15. Februar 2016

Achtung Männer!

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Die Konkurrenz

2008: Olympische Sommerspiele in Peking. 2012: Olypische Sommerspiele in London. 2016: Olympische Sommerspiele in Rio de Janeiro - zum ersten Mal auf dem südamerikanischen Kontinent. Eröffnung und Abschlussfeier dürften wieder ein einziges Spektakel werden und der Versuch, alles bisher dagewesene zu übertrumpfen. Zwischenrein kommt dann der Konkurrenzkampf um den Berg voll Medallien.

In der Bibel finden wir ebenfalls einen seltsamen Fall von Konkurrenzverhalten. In Johannes 3:22-26 lesen wir:

Danach kam Jesus mit seinen Jüngern in das Land Judäa, und dort hielt er sich mit ihnen auf und taufte. Aber auch Johannes taufte in Änon, nahe bei Salim, weil viel Wasser dort war; und sie kamen dorthin und ließen sich taufen. Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden. Es erhob sich nun eine Streitfrage zwischen den Jüngern des Johannes und einigen Juden wegen der Reinigung. Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Rabbi, der, welcher bei dir war jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm!

Nur stichpunktartig einige Beobachtungen:

Johannes und Jesus predigen dieselbe Botschaft und rufen das Volk zur Buße auf. Aber: Wenn Gott am Werk ist, schläft der Teufel nicht. Einige Johannesjünger haben Streit mit den Juden. Es geht scheinbar um Reinigungszeremonien – in Wirklichkeit aber um Konkurrenzdenken!

Rabbi, der, welcher bei dir war jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm!

Die Gefahr des Konkurrenzdenkens:
  • Konkurrenzdenken macht Jesus, das Lamm Gottes, zu einem unpersönlichen: „Der, der bei dir war“
  • Konkurrenzdenken trübt das Zeugnis, das Johannes abgelegt hatte: „Siehe, Gottes Lamm!“
  • Konkurrenzdenken verzerrt das Urteilsvermögen: „Jedermann“ kommt zu ihm! (Wirklich?)
Fazit:
  • Konkurrenzdenken ist nicht Gott-gewollt! Es ist Teufel-gewollt!
  • Konkurrenzdenken hindert Gottes Werk und belastet Gottes Boten
  • Konkurrenzdenken rückt Jesus aus - und Menschen in den Mittelpunkt
  • Konkurrenzdenken betrübt der Geist Gottes
Tatsache ist: Wir haben Konkurrenzdenken überhaupt nicht nötig, denn es geht gar nicht um uns! Es geht um Jesus! Es geht um SEINE Gemeinde, die ER bauen möchte.

Messen wird er uns also nicht an der Frage, wie viel besser unsere Programme sind als die der anderen, wie viel beliebter wir sind als andere oder wie viele Besucher wir mehr haben.

SONDERN: Messen wir uns daran, ob wir treu sind in dem, was ER uns zu tun gegeben hat. (w)

Sonntag, 14. Februar 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Wer diesen Blog regelmäßig liest, der möchte jetzt den Predigttext lesen. Heute, am Valentinstag, 
möchte ich einfach mal ein paar passende Verse zur Liebe zitieren.  Lies, und dann komm und feier Gottesdienst mit uns!

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, 
sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
(1 Korinther 13:4-8a+13)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung 
Predigt 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr 
 
Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum  
Sonntagszitat:

 "Es bedeutet mir sehr viel zu spüren, dass Gott mich liebt 
und mir immer wieder Kraft gibt. 
Die Beziehung zu Gott und seine unfassbare Liebe 
sind das Wichtigste in meinem Leben."
(David Alaba)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Ok, bei uns in der Gemeinde ist heute nicht wirklich viel Trara um den Valentinstag, den Tag aller Liebenden und Verliebten. Trotzdem, diese kleine Ankedote muss sein: 

"Liebster Jimmy,
es gibt keine Worte auf der Welt, die mein Traurigkeit beschreiben können, die ich empfinde, seit ich unsere Verlobung aufgelöst habe! Bitte erlaube mir, zu Dir zurück zu kommen. Niemand auf der Welt könnte je Deinen Platz in meinem Herzen ausfüllen. Bitte vergib mir. Ich liebe Dich! Ich liebe Dich! Ich liebe Dich!

Für immer in Liebe, Deine Jennifer 

PS: Ach ja, und herzlichen Glückwunsch auch zu Deinem Sechser im Lotto!" 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst) 
Anbetungszeit 
Predigt  
Gemeinsames Mittagessen!  
Beginn: 10:30 Uhr  

Calvary Chapel Freier Grund  
Bitzegarten 5 57290 Neunkirchen-Zentrum
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)

Sonntagszitat:

Es gibt kein Rezept für eine glückliche, funktionierende Ehe. 
Nur einfach Liebe.
(Mario Adorf)