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ACHTUNG! ABENDSTUNDEN DER CCK KONFERENZ IN SIEGEN BEGINNEN UM 19:00 Uhr - NICHT UM 19:30 UHR!

Samstag, 19. März 2016

Der Mann an der Spitze *

Je größer der Betrieb, umso unwahrscheinlicher, dass der einfache Mann an der Maschine den Mann an der Spitze persönlich getroffen hat oder treffen wird. Und das aus verschiedenen Gründen. Wie viele, die weltweit durch Microsoft ihr Brot verdienen, haben Bill Gates bereits die Hand geschüttelt? Oder welcher Aldi Angestellte, Marktleiter oder Regionalmanager hat schon mit Kurt oder Theo Albrecht zu Abend gegessen? Und dafür gibt es Gründe.
  • Der Mann an der Spitze ist einfach zu beschäftigt.
  • Der Mann an der Spitze interessiert sich wenig für den Angestellten, der das Dosenregal täglich auffüllt oder nach Ladenschluss den Boden wischt.
  • Der Mann an der Spitze möchte seine Persönlichkeit schützen und macht sich daher lieber unsichtbar anstatt sichtbar.
  • Der Mann an der Spitze möchte seine wenigen freien Minuten am Tag nicht mit "Otto Normalverbraucher" verbringen, auch wenn der für ihn arbeitet.
Es gibt viele zusätzliche Gründe. Egal, welchen Namen der Betrieb, die Organisation oder das Werk trägt, der Mann an der Spitze und der Mann an der Basis haben keine oder wenige Berührungspunkte.

BEI GOTT IST DAS ALLES ANDERS! "Hallelujah!" - das muss zuerst gesagt werden! Bei Gott ist das nicht nur anders, es ist das genaue Gegenteil! 180° anders!
  • Bevor Gott seinen Propheten Jesaja beauftragte, rief er ihn, begegnete ihm persönlich und offenbarte sich ihm in Seiner Macht und Herrlichkeit! (Jesaja 6)
  • Bevor Gott seinen Propheten Jeremia "einstellte", unterhielt er sich persönlich mit ihm, ermutigte ihn, rührte in an und bevollmächtigte ihn! (Jeremia 1)
  • Bevor Gott Hesekiel losschickte, ließ er ihn Seine Herrlichkeit und Majestät sehen und redete persönlich mit ihm. (Hesekiel 1)
  • Bevor Gott Paulus zum größten Heidenapostel aller Zeiten aussandte, begegnete er ihm auf mächtige, unerklärbare Weise, sprach mit ihm, beauftragte ihn und füllte ihn mit dem Heiligen Geist. (Apostelgeschichte 9)
Gottes Art und Weise, mit seinen "Arbeitern" umzugehen hat sich bewährt. Seit tausenden von Jahren verbreitet sich sein Werk - und wird in Ewigkeit nicht untergehen. Seine Arbeiter kennen Ihren "Herrn an der Spitze". Sie haben seine Herrlichkeit gesehen. Sie haben seine Berührung erfahren. Durch persönliche Unterhaltung mit dem Höchsten wissen sie um die Bedeutung und Dringlichkeit ihrer Arbeit. Und die Arbeit geht weiter, das Werk wächst und breitet sich aus.

Manchmal werden auch Arbeiter im Dienst für den Höchsten müde. Aber ihr Herr ist IMMER bereit für eine sofortige Begegnung, eine bestätigende Berufung, eine stärkende Berührung, eine neue Offenbarung seiner Herrlichkeit, eine frische Erfüllung mit der Kraft seines Heiligen Geistes. DAS IST UNSER HERR, DEM WIR DIENEN!

Hallelujah? - Hallelujah!

Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40:28-31)

(*) Die Begriffe "Mann" und "Frau" sind in diesem Beitrag durchweg austauschbar! (w)

Freitag, 18. März 2016

Was sagen mir verfolgte Christen?

Es ermutigt mich immer wieder, wenn ich die Monatszeitschrift von Open Doors (OD) durchlese. Letzte Woche habe ich das Monatsheft in meine Stille Zeit „hineingearbeitet“. (Fast) jeden Morgen habe ich das Heft zur Hand genommen und einen der verschiedenen Kurzartikel gelesen und für die Anliegen gebetet.
In Zeiten der Anfechtung, der (gewöhnlichen) Krankheit, des Verlusts oder des Kampfes habe ich es als hilfreich empfunden, mich mit den verfolgten Christen zu beschäftigen. Im Licht ihres Gottvertrauens, ihrer Dankbarkeit, ihrer Treue, ihrer Freude, ihrer Liebe, ihrer Hingabe oder auch ihrer Leidensbereitschaft bin ich immer wieder beschämt worden und habe gedacht, wie gut es mir in all meinen Nöten immer noch geht.

In verschiedenen Zeitschriften, die sich mit der Verfolgung von Christen beschäftigen, fallen mir Zitate auf, die hervorgehoben werden. Von denen sollen uns heute eine Anzahl daran erinnern, dass es uns gut geht und wir viel Grund zum Danken haben.

„Die Leute in Aleppo beten für Euch, denn Eure Fürsorge ist eine große Hilfe für sie. Danke!“ (Partner von OD in Syrien)

„Gott hat uns nach Syrien gestellt, weil wir hier eine Aufgabe haben. Deshalb ist jetzt nicht die Zeit zu fliehen – obwohl ich es könnte. Viele fragen mich sogar, warum ich es nicht einfach tue. Aber ich weiß: Ich muss in Syrien sein. Psalm 91 hilft mir dabei.“ (Sarah)

„Jesus wird in die Dunkelheit eintreten und das Böse in Gutes verwandeln. Jesus tut aufregende Dinge im Libanon. Daran glaube ich.“ (Pastor Nabil)

„Durch die Widrigkeiten, die ihnen in ihrem Leben begegneten, reifte der Glaube der Männer und ihr Vertrauen auf Gott. Inmitten des Feuers bekam ihre Beziehung zu Gott tiefe Wurzeln. (Bischof von Erbil, Musa Al Shammany)

„Wir spüren zu jeder Zeit die positive Kraft Eurer Gebete. Das bedeutet uns sehr viel. Wir haben uns noch nie alleingelassen gefühlt von der Gemeinde Jesu in aller Welt. (Pastor Douglas, Irak)

„Viel zu lange schon leiden wir in Nordkorea, doch durch die Gebete und die Unterstützung von Christen überall auf der Welt werden wir jeden Tag ermutigt, Jesus weiter nachzufolgen.“ (nordkoreanischer Christ)

„Mein Glaube an Jesus ist mir so kostbar, dass ich ihn niemals aufgeben würde. Gott hat die ganze Erde und den Himmel erschaffen.“ (Arash aus Afghanistan, verachtet, verfolgt, gefoltert für Jesus)

Am Anfang war ich sehr wütend auf sie. Doch dann erkannte ich, dass auch Jesus geschlagen wurde und konnte so mein Leid ertragen. Weil Jesus mir vergeben hat vergebe ich auch meiner Mutter.“ (Hannah aus Myanmar, 2 Jahre verprügelt und verleugnet)

„Selbst, wenn es heute einen Bombenanschlag gibt, werden wir morgen weitermachen. Jesus sorgt für uns – das ist meine Hoffnung.“ (Christ aus Bagdad)

Geht es mir gut? Ja! Im Angesicht der Verfolgung meiner Geschwister, die den Verlust ihrer Güter, ihres Rufes und ihres Lebens gering achten für die alles übersteigende Freude eines Lebens für Jesus – im Angesicht dessen geht es mir gut!

Donnerstag, 17. März 2016

Erweckung – Haben / brauchen wir sie?

Ein interessanter Artikel erschien kürzlich im „Christian Post“, einem christlichen Nachrichtendienst. Darin wird berichtet, dass Saeed Abedini, der kürzlich freigelassene US/iranische Pastor, Studenten einer christlichen Universität befragte. Seine Frage lautete: „Gibt es Erweckung an Eurer Uni?“  Die Antwort des Studenten war: „Ich denke schon! Wir haben gute Anbetung, gute Bibelstudien und Menschen, die dem Herrn dienen.“

Abedini äußerte seine Wertschätzung. Großartig!”, meinte er, “aber zu wenig, um als Erweckung zu gelten.”  Dann beschrieb er das Leben vieler Jungbekehrter im Iran. „Junge Gläubige im Iran beten mindestens fünf Stunden am Tag und sind bereit, ihr Leben für ihren Glauben zu opfern. Wenn du sie fragst, ob sie Erweckung in ihrer Mitte haben, antworten sie dir: ‚Nein, denn wir kennen die Bibel nicht gut, wir evangelisieren nicht genug und predigen nicht. Wir finden keine Gemeinde, zu der wir gehen können und das tut uns so leid!“

In ihnen sehe ich Erweckung!” erklärt Abedini auf seiner Facebuchseite und beschreibt amerikanische (und deutsche) Christen mit den Worten: „Amerikanische (und deutsche) Christen besitzen so viel und sind so gute Menschen, aber wir brauchen immer noch Erweckung in unseren Herzen, die ‚auf-die-Knie-fallen-und-beten’ Art der Erweckung. Ich sehe solche, die meinen, sie hätten Erweckung – und haben sie nicht – und solche, die meinen, keine Erweckung zu haben – die haben sie. “

Das sind Worte, die überführen. Erweckung geschieht nicht in einem Kontext der Selbstzufriedenheit und des Wohlfühlens. Erweckung geschieht in einem Kontext der Bedürftigkeit und des Zerbruchs. Wo Menschen begonnen haben, anhaltend zu beten, wo ihnen das Angesicht Jesu wichtiger war als alles andere, wo sie das „Ego allein“ für das „Er allein“ eingetauscht haben, da wird die Grundlage für Erweckung gelegt. Trotzdem kann auch durch all diese Richtigkeiten keine Erweckung produziert werden. Sehr klar sagt Gott durch Johannes 3:8:

Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen;
aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht.“

Erweckung kann nicht fabriziert oder gestellt werden, weder durch Anbetung, noch durch gute Lehre, noch durch viele Dienste. All das ist nicht zu verachten, aber kein Beweis für Erweckung. Zeichen von Erweckung ist der Sieg von „ER“ über „Ego“, der Zerbruch, den David suchte und erfuhr. Er bot Gott Opfer an, Dienst und Hingabe – aber das war nicht die Vorausetzung für Gottes Handeln. Dann betet David in Psalm 51:19:

Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist;
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz 
wirst du, o Gott, nicht verachten.“

Zerbrochene und zerschlagene Herzen tun weh. Sie gefallen zwar Gott, aber nicht uns. Manche Herzen schließen sich dann zu wie eine Muschel, um sich vor weiterem Zerbruch zu schützen. Schade, zerbrochene Herzen sind die Gelegenheit, dem Erwecker zu begegnen, seine heilende Salbe zu erfahren und die Heilung des Heilers aus erster Hand zu spüren.

Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist;
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, o Gott, nicht verachten.“
(Psalm 51:19)

Mittwoch, 16. März 2016

Die seltsamen Tage

Vorgestern durchlebte ich so einen seltsamen Tag. Es war mein „freier Tag“ - so ein „Pastorensonntag“, wie man sagt, der aber aus verschiedenen Gründen seltsam war. Zunächst konnte ich einmal ausschlafen – und wachte prompt mit Kopfschmerzen auf. Als nächstes stellte ich fest, dass ich noch müde war, obwohl ich ca. 3 Stunden länger geschlafen hatte als gewöhnlich. (Ich bin normalerweise Frühaufsteher.) In meiner Stillen Zeit las ich Verse, die ich nur schwer verstehen und einordnen konnte. Sie warfen mehr Fragen auf als sie beantworteten, und irgendwie wollte sich die Freude am Herrn gar nicht so recht einstellen.

Nun, dachte ich, das herrliche Wetter wird Dir sicher den Tag versüßen, und ich dankte dem Herrn, der seine Gnade über Gerechte und Ungerechte ausgießt, indem er die Sonne scheinen lässt über alle Menschen (Matthäus 5:45). Aber so richtig wollte die Freude trotzdem nicht durchbrechen.

Was macht man an solch seltsamen Tagen? Offensichtlich hat sie jeder, der Arbeiter im Betrieb, die Angestellte im Büro, die Mutter zu Hause – und offensichtlich sogar der Pastor (und nicht nur an seinem freien Tag). Wie gehe ich in solche Tage hinein?

Eine Pauschalantwort gibt es nicht. In der Regel bin ich bei „Hau-Ruck-Pauschal-Antworten“ immer eher skeptisch. Aber hier sind einige Erfahrungen, die ich an solchen Tagen gemacht und die mir geholfen haben. Nicht immer alle gemeinsam als „geistliches Hilfsbombardement“ – aber mal dieses, mal jenes und mal eine Kombination mehrerer.
  • Manchmal hilft es mir, mir Namen und Eigenschaften Jesu in Erinnerung zu rufen und mit Ihm darüber zu reden (Anbetung). Das belebt die Zellen in meinem Gehirn, die noch schlafen und denen momentan gar nicht bewusst war, welchen tollen Freund ich in Jesus habe! Nehemia 8:10 sagt immerhin:
„Die Freude AM HERRN ist eure Stärke!“
  • Manchmal ziehe ich im Gebet bewusst die geistliche Waffenrüstung an (Epheser 6:11-18). Besonders lege ich Wert auf den Helm des Heils, der mir gegeben ist um meine Gedanken und Emotionen zu beschützen und auf den Schild des Glaubens, der alle feurigen Pfeile des Teufels abfängt. Epheser 6:16+17a sagen uns:
„Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils…“
  • Manchmal hilft es mir, Gemeinschaft mit anderen zu suchen. Das lenkt ab von mir selbst und stärkt den Blick für andere! Philipper 2:3b+4 sagen uns:
„In Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.“
  • Und manchmal tut es auch einfach gut, einen Spatziergang zu machen, frische Luft zu tanken und sich an Gottes Natur zu erfreuen. Psalm 19:2 und 8:4+5 sagen:
„Der Himmel verkündet die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke. Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?“
  • Schließlich gibt es die Tage, an denen sich der Nebel nicht so recht lichten mag. Dann bleibt mir, mich zu erinnern, dass auch an trüben Tagen der Herr GENAUSO nahe ist, wie an Sonnentagen (oder noch näher?). Daran halte ich mich fest, denn Psalm 23:4 sagt:
„Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite. Dein Stecken und Stab schützen und trösten mich."

Wenn wieder mal so ein seltsamer Tag zuschlägt, wende doch einfach mal den ein oder anderen Ratschlag an und „schlag zurück!“ Gott segne Dich! (w)

Dienstag, 15. März 2016

Ergebnisse (2)

Letzten Dienstag waren an dieser Stelle 2 Beispiele von Gebetserhörungen zu lesen, die William MacDonald in seinem Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ erwähnt. Um uns Mut zu machen, mit Freimütigkeit vor den Thron der Gnade zu kommen, sollen aus dem selben Buch zwei weitere Ergebnisse von Gebeten gelistet werden.  Quelle hier

Begegnung mit dem Autor

Das Gebet bewirkt Umstände, die nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit oder des Zufalls niemals entstehen würden. Das folgende Beispiel wurde in der Zeitschrift „NOW" wiedergegeben:

„Letztes Jahr ging eine Christin auf den Londoner Flughafen, um mit Fluggästen über Jesus Christus zu sprechen. Sie begegnete einer Stewardess und gab ihr ein Zeugnis; die Stewardess nahm Christus als ihren persönlichen Heiland an. Wenige Minuten später wurde der Flug jener Stewardess aufgerufen, und sie musste gehen. Das Mädchen wühlte in ihrer Handtasche und sagte: `Hier, lesen Sie das.' Es war ein Buch von Dr. Francis Schaeffer. Nachdem die Stewardess gegangen war, betete das Mädchen: `Oh Herr, bitte schicke doch einen Christen mit auf diesen Flug, der noch weiter mit ihr reden kann.' Später traf die Stewardess dann jenes Mädchen wieder und erzählte ihr, dass sie auf dem Klappsitz gesessen und das Buch gelesen habe, als ein Passagier anhielt und sie fragte: `Was halten Sie von diesem Buch?' ,Ich bin erst vor ein paar Minuten Christ geworden, deshalb kann ich es eigentlich nicht richtig verstehen', meinte sie. ,Nun, vielleicht kann ich Ihnen helfen', lautete die Antwort, ,mein Name ist Francis Schaeffer.` "


Von einem Schmetterling geführt

Viele von uns kennen die Enttäuschung und Verzweiflung, die uns überfällt, wenn wir etwas verloren haben und es nicht wiederfinden können. Erst ganz zum Schluss greifen wir dann zum Gebet, und der Herr leitet uns.

„Eine arme Witwe war überaus bekümmert, als sie eine große Rechnung erhielt, die sie bereits bezahlt hatte. Da sie die Quittung nicht finden konnte, hatte sie Angst davor, die Summe ein zweites Mal bezahlen zu müssen. Sie hatte fast ihr ganzes Vermögen bei der Beerdigung ihres Mannes ausgegeben, und deshalb betete sie jetzt ganz konkret, der Herr möge ihr zeigen, wo sie die Quittung wiederfinden könnte. Einige Tage später bekam sie unerwartet Besuch; jener Mann war beauftragt, das Geld zu kassieren. Da sie nicht bezahlen konnte, drohte er damit, sie vor Gericht zu bringen, wenn sie die Summe nicht in den nächsten Tagen begliche. Genau in diesem Augenblick flatterte ein Schmetterling zum Fenster hinein. Ihr Sohn begann, diesen Schmetterling zu jagen, um damit seine Sammlung für die Schule zu erweitern. Doch der Schmetterling flatterte hinter das Sofa. Da der Junge das schwere Möbelstück nicht allein wegrücken konnte, bat er den Mann, ihm zu helfen. Beim Verrücken des Sofas fiel plötzlich ein Zettel zu Boden. Die Witwe hob ihn auf und war ganz erstaunt, als sie sah, dass es die gesuchte Quittung war. Gott hatte ihr ernsthaftes Gebet wunderbar erhört."


Das hört sich unglaublich an! Ist es auch für alle, die nicht an die Macht eines wunderwirkenden, Gebete beantwortenden Gottes glauben. Es sind keine von mir erfundenen Geschichten, sondern Zitate von Begebenheiten, die in dem Buch des weltweit bekannten Bibellehrers, William MacDonald, zu lesen sind. Gebetserhörungen sind nun mal Wunder – Ereignisse, die sonst nicht so geschehen wären. Gott tut Wunder.

Fortsetzung heute in einer Woche!

Montag, 14. März 2016

ICH!

Da musste ich doch lachen, als eine Bekannte in einem Gebetstreffen letzte Woche ein Gebet zitierte, das so hoffentlich nie ausgesprochen wurde:

„Ich, Mein, Mich und Mir – Segne uns, Herr, alle Vier!“ 

Typisch? Untypisch? Abwegig? Nein, abwegig ist so ein Gebet nicht. Jakobus formuliert es zwar nicht mit diesen Worten, aber er beschreibt den Geist eines solchen Gebets, wenn er in Jakobus 4:3 erklärt:

„Ihr bittet und empfangt nichts,
weil ihr in übler Absicht bittet,
nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt.“

Und mit diesem Vers und diesem Scheingebet stellt sich dem Jünger Jesu die Frage: Halten meine Gebete einer Prüfung stand? Für wen oder was bete ich eigentlich?

  • Um wessen Wohl geht es mir, wenn ich für meinen ungläubigen Ehepartner bete? Geht es mir um eine leichtere Ehe, um eine gerettete Seele, um die Verherrlichung Gottes?
  • Um wen geht es mir, wenn ich meine Lasten bei Gott ablege? Geht es mir um ein unbeschwerteres Leben, um mehr Lebensqualität, um ein Gott verherrlichendes Eingreifen?
Um wen oder was geht es in meinen Gebeten? Sicher gibt es Gründe, die eine duale Antwort zulassen. Wir dürfen für verlorene Menschen beten, damit sie in Ewigkeit gerettet werden – aber nicht die Rettung des Menschen muss im Mittelpunkt stehen, sondern die Verherrlichung Jesu. Wir dürfen auch sicher für unsere Gesundheit und die von Freunden beten, damit Not gelindert wird. Aber auch hier sollte unser erstes Ziel sein, dass Jesus Ehre und Dank erhält. Auch das Beten ist eingeschlossen in den Vers aus Kolosser 3:23:

Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen,
als für den Herrn
und nicht für Menschen,

So manches Gebet ist schön formuliert, ein Wohlklang für das Ohr, aber ein Missklang für Gott. Nicht, weil die falschen Formulierungen gebraucht wurden. Keine Sorge, das biegt der Heilige Geist schon hin. In Römer 8:26 schreibt Paulus:

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein
mit unaussprechlichen Seufzern.“

Manches Gebet ist ein Missklang in Gottes Ohr, weil das Motiv nicht stimmt. Das Wort kling gut, das Herz, aus dem es kommt aber nicht. Der Pharisäer im Tempel rechnete Gott vor, wie gut er war und dankte dem Herrn, dass er besser war als jener Sünder. Missklang! 

„Ich, Mein, Mich und Mir – Segne uns, Herr, alle Vier!“ 

Demgegenüber steht das Gebet à la Johannes: „Herr, lass mich abnehmen, damit Du zunehmen kannst. Lass mich zerbrochen werden, damit Du aufgebaut werden kannst. Lass mich im Hintergrund agieren, damit Du gesehen wirst. Lass mich sterben, damit Du lebst! Herr, nicht ich – sondern Du“ (nach Johannes 3:30)

Sonntag, 13. März 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
 
Predigttext heute:  
Römer 3:1-20
Römer 3:
1 Aber was für einen Vorteil haben dann die Juden noch, und was nützt dann noch die Beschneidung?
2 Nun, die Juden haben den anderen Völkern in jeder Hinsicht viel voraus, vor allem, dass Gott ihnen seine Worte anvertraut hat.  
3 Es stimmt zwar, dass einige dieses Vertrauen enttäuscht haben. Aber kann ihr Unglaube etwa die Treue Gottes aufheben? 
4 Auf keinen Fall! Vielmehr sollte dadurch klar werden, dass Gott zuverlässig und wahrhaftig ist, jeder Mensch aber letztlich ein Lügner, so wie es in der Schrift heißt: "Du sollst Recht behalten mit deinen Worten, sie werden sich als zuverlässig erweisen, und du wirst dich siegreich behaupten, wenn man dich zur Rechenschaft ziehen will."
5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erst richtig zur Geltung bringt, was sagen wir dann? Ist Gott vielleicht ungerecht, wenn er seinen Zorn über uns kommen lässt? – Ich frage sehr menschlich. –  
6 Auf keinen Fall! Denn wie könnte Gott sonst die Welt richten?  
7 Wenn nun aber die Wahrheit Gottes erst dadurch richtig zur Geltung kommt, dass ich ein Lügner bin, und sein Ruhm erst dadurch richtig groß wird, warum werde ich dann noch als Sünder gerichtet? 8 Könnten wir dann nicht gleich sagen: "Tun wir doch das Böse, damit Gutes dabei herauskommt!"? Einige verleumden uns ja und behaupten, das sei es, was wir lehren. Gottes Gericht wird sie zu Recht treffen.
9 Aber wie ist es nun? Machen wir etwa Ausflüchte? Ganz und gar nicht. Wir haben ja schon den Beweis erbracht, dass die Juden genauso wie die anderen Völker in der Gewalt der Sünde sind.  
10 So steht es in der Schrift: "Keiner ist gerecht, auch nicht einer.  
11 Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott.  
12 Alle haben sie den rechten Weg verlassen und sind unbrauchbar geworden. Niemand ist da, der Gutes tut, kein Einziger."
13 "Ihre Kehle ist ein offenes Grab und mit ihrer Zunge formen sie Lügen."
 "Schlangengift verbirgt sich hinter ihren Lippen."
14 "Ihr Mund ist voller Flüche und Drohungen."
15 "Ihre Füße sind schnell, wenn es darum geht, Blut zu vergießen.  
16 Sie hinterlassen Verwüstung und Elend, 
17 und was zum Frieden führt, kennen sie nicht."
18 "Von Gottesfurcht wissen sie nichts."
19 Das sagt das Gesetz, und wir wissen: Alles, was es sagt, richtet sich an die, denen es verordnet wurde. So wird jeder Mund gestopft und die ganze Welt sieht sich dem Urteil Gottes verfallen.  
20 Denn durch das Halten von Geboten wird kein Mensch vor Gott gerecht. Das Gesetz führt nur dazu, dass man seine Sünde erkennt.
(Vorschau auf die nächste Predigt der Römerbriefserie):
21 Doch jetzt ist die Gerechtigkeit Gottes sichtbar geworden, und zwar unabhängig vom Gesetz, aber in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Worten der Propheten.  
22 Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und allen zugutekommt, die glauben. Da ist kein Unterschied zwischen Jude und Nichtjude,  
23 denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. 
 24 Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.
 
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung. 
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 
(Quelle: HIER)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Anbetung 
Predigt
 Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
   
Wir freuen uns auf Dich! 
 
Calvary Chapel Freier Grund  
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum   


Sonntagszitat:
Nur wer etwas 
von der hoffnungslosen Verlorenheit des Menschen begriffen hat, 
weiß das Kreuz Christi zu schätzen.
(Peter Strauch)
 
Glauben heißt abhängig sein von der Treue Gottes.
(Corrie ten Boom)
 
Die Treue und Zuverlässigkeit Gottes 
sind die Grundlagen und der Eckstein für unsere Hoffnung 
auf Bewahrung bis zum Ende.
(Charles H. Spurgeon)
 
        Glauben ist Ruhen in der Treue Gottes.
 (Hudson Taylor)