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Samstag, 26. März 2016

Am Kreuz!

Rick Gamache ist Pastor einer Gemeinde in Bloomington, MN (USA). In Gedanken ist er  zurück gegangen nach Golgatha – zum Kreuz – zur Sünde – zu Deiner und meiner Sünde, die jetzt auf Jesus, dem Menschensohn liegt. Hier sind die Gedanken (leicht bearbeitet), die Pastor Gamache aufgeschrieben hat:

Jesus hängt am Kreuz. Dann wundert sich Jesus über einen unangenehmen Geruch. Es ist nicht der Gestank offener Wunden. Es ist etwas anderes. Und es wird immer stärker. Er sieht hinauf zu seinem Vater. Sein Vater erwidert den Blick, aber Jesus erkennt diese Augen nicht wieder. Sie erschüttern die unsichtbare Welt mit Feuer und verdunkeln den sichtbaren Himmel. Und Jesus fühlt sich dreckig. Er hängt zwischen Erde und Himmel beschmutzt von menschlichen Sekreten an seinem Äußeren und jetzt beschmutzt mit menschlicher Verdorbenheit in seinem Inneren.

Der Vater sagt: “Menschensohn! Warum hast du gegen mich gesündigt und meine große Herrlichkeit mit Hohn überhäuft? Du bist dir selbst genug und selbstgerecht – ganz beschäftigt mit dir selbst und aufgeblasen und voll eigennütziger Ambitionen. Du beraubst mich meiner Herrlichkeit und verehrst, was in dir ist, anstatt von dir weg auf den Einen zu sehen, der dich geschaffen hat.

Du bist habgierig, faul, ein gefräßiger Ehrabschneider und Tratschtante. Du bist ein lügender, eingebildeter, undankbarer, gewissenloser Ehebrecher. Du praktizierst sexuelle Unzucht; du machst Pornographie und füllst deinen Kopf mit vulgären Dingen. Du tauschst meine Wahrheit gegen eine Lüge ein und verehrst das Geschaffene anstatt den Schöpfer.

Und so wirst du deinen bösen Leidenschaften überlassen, unanständig gekleidet und nach dem lüsternd, was verboten ist. Mit deinem ganzen Herzen liebst du das perverse Vergnügen.

(Mit Bitterkeit schaut der Vater aus dem Himmel auf Seinen leidenden, verschmutzten Sohn am Kreuz … und redet weiter):

Du haßt deinen Bruder … und ermordest ihn mit den Patronen deiner Wut, Schüsse aus deinem eigenen Herzen. Du bringst Babys um, wenn es dir gerade so passt. Du unterdrückst die Armen, handelst mit Sklaven und kümmerst dich nicht um die Bedürftigen. Du verfolgst meine Leute. Du liebst Geld und Ansehen und Ehre. Du kleidest dich in einen Mantel äußerlicher Frömmigkeit, aber innerlich steckt das Skelett eines toten Mannes – du Heuchler! Du bist lauwarm und lässt dich von der Welt sehr leicht umgarnen. Du begehrst und kriegst es nicht, also tötest du.

Du bist erfüllt mit Neid und Tobsucht und Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Du machst andere für deine Sünde verantwortlich und bist dir zu stolz, um es überhaupt Sünde zu nennen. Du lässt dir nie Zeit, bevor du redest. Und du hast eine messerscharfe Zunge, die mit ihrer Kritik und sündigem Richten peitscht und schneidet. Deine Worte gewähren keine Gnade. Stattdessen ist dein Mund eine Quelle von Verurteilung und Schuld und obszönem Gerede. Du bist ein falscher Prophet, der Menschen verführt. Du spottest deinen Eltern. Du hast keine Selbstbeherrschung. Du bist ein Betrüger, der zu Teilungen und Spaltungen anstiftet. Du bist ein Trinker und ein Dieb.

Du bist ein ängstlicher Feigling. Du vertraust mir nicht. Du lästerst gegen mich. Du bist eine Ehefrau, die sich nicht unterordnet. Und du bist ein fauler, unbeteiligter Ehemann. Du reichst die Scheidung ein und vernichtest das Gleichnis meiner Liebe zur Gemeinde. Du bist ein Zuhälter und Drogendealer. Du übst Hellseherei aus und betest Dämonen an. Die Liste deiner Sünden geht noch weiter und weiter und weiter. Und ich hasse diese Dinge in dir drin. Ich bin mit Ekel erfüllt und die Empörung über deine Sünde verzehrt mich. Jetzt trinke meinen Kelch!

Und Jesus tut es. Er trinkt stundenlang. Er ext jeden Tropfen der brühend heißen Flüssigkeit von Gottes Hass auf Sünde vermischt mit seinem zur Weißglut gekochten Zorn auf die Sünde.  Das ist der Kelch des Vaters: allumfassender Hass auf die Sünden jeder vergangenen, der gegenwärtigen und zukünftigen Generation – allumfassender Zorn, konzentriert auf den Mann, der am Kreuz hängt.

Der Vater kann seinen geliebten Sohn nicht mehr ansehen, den Schatz seines Herzens, das Spiegelbild seiner selbst. Er sieht weg.

Jesus stützt sich nach oben und heult zum Himmel: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?”  

STILLE! TRENNUNG!

Schließlich schreit Jesus: “Es ist vollbracht!” Und so ist es. Jede Sünde der Welt war auf Jesus gelegt und er hat den Zornesbecher Gottes leer getrunken. Und er stirbt.

Mission vollendet! Das Opfer angenommen!”

Hatte Jesus wirklich irgendeine dieser Sünden getan? Nein! Aber Du und ich haben viele (wenn nicht gar alle) dieser Sünden getan. Und mehr. Jesus hat UNSERE Sünden genommen – Er hat unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz getragen.  Er war verlassen, damit uns vergeben werden konnte. Der Hauptmann unter dem Kreuz erkannte das, fiel auf seine Knie und bekannte:

„Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn“

Und ist es immer noch! Lies morgen die Fortsetzung der Geschichte!

Freitag, 25. März 2016

Feiertag oder Trauertag?



KARFREITAG
Feiertag oder Trauertag?
Im vergangenen Jahr erhielt ich am Karfreitag eine Email mit obigem Bild und folgendem, leicht bearbeiteten Text:

Wirst Du heute einen Gottesdienst besuchen? Oder hast Du bereits einen besucht? Die Einleitung zu einem Karfreitaggottesdienst könnte heute wie folgt klingen:

Liebe Gemeinde,
lieber Vater im Himmel
liebe Familien und Angehörige,
liebe Freunde, Kollegen und Nachbarn von unserem Heimgegangenen!

In dieser Stunde, da wir Abschied nehmen von Jesus Christus, lasst uns ein Wort aus dem Munde des Verstorbenen hören:
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene
und sein Leben gebe als Lösegeld für viele. (Markus 10,45)

Ich las die Geschichte von diesem Mann, in den Evangelien. Ja, Jesus wusste ganz sicher, dass er sich auf dem allerletzten Stück des Lebens befindet –
als er am Gründonnerstag,
der noch kein Gründonnerstag war
das letzte Abendmahl hielt
den Verräter benannte,                                                    
in den Garten ging um zu beten,
von seinen Freunden im Stich gelassen
einsam mit Gott ringend
vor Angst Schweiss und Blut schwitzend
den Kuss des Verräters empfangend
offenen Augens und Willens auf den Tod zuging.

Nein, es ist kein Thema, das man schön reden könnte...
Der Tod ist kein Spass.
Der Tod lässt sich auch nicht wegrationalisieren.
Na gut eine Zeit lang vielleicht schon.
Aber der personifizierte Tod sagt zu jedem von uns:
„Wir begegnen uns auf jeden Fall“

Jesus liefert sich aus - dem kalten und arroganten Tod,
der meint, er dürfe uns besitzen und beherrschen,
obwohl er weiß, dass dies nicht so ist. (1. Korinther 15)

Der Tod muss nicht der letzte Herrscher unseres Lebens sein.

Nach Karfreitag kommt Ostern mit dem Jubelruf: „Jesus lebt!“
Jesu Kreuz ist der Durchbruch zu neuem Leben.
Wer sich Jesus anschließt, der hat Verbindung zum Leben – zum Ewigen Leben.
Ich wünsche die frohe Gewissheit, dass Jesus für Dich starb – und auferstand. (mehr zu Letzterem übermorgen)
Durch Leiden zum Leben.
Keine Krone ohne Kreuz.
Jesus starb, damit wir leben!
Preis dem Herrn!

Donnerstag, 24. März 2016

Lass Jesus Deine Füße waschen!

Ich gebe zu: Obwohl ich die Erfahrung gerne einmal machen möchte, habe ich bisher noch nie an einer Fußwaschung teilgenommen. Sie wird ja in einigen Gemeinden und Kirchen noch praktiziert. Was ich aber gehört und in Filmen gesehen habe, sind Fußwaschungen, die in Gemeindehäusern stattfinden. Alle Füße, die dann gewaschen werden, wurden (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) gut und gründlich zu Hause geschruppt. Zehennägel geschnitten und gesäubert. Frische Socken und saubere Schuhe haben den Schmutz auf dem Weg zum Gemeindehaus abgehalten. Es wäre ja auch zu peinlich, würde dem Fußwascher ein schmutziger oder entzündeter Zehennagel auffallen oder gar Schweißgeruch in die Nase steigen.

Als Jesus sein Obergewand auszog, sich die Schürze umband und sich vor seine Jünger kniete, um ihnen die Füße zu waschen, waren das Füße von Männern, die den ganzen Tag unterwegs gewesen waren. Möglicherweise hatten sie vorher ein rituelles Bad genommen, da das Passah nahte. Aber (im heutigen Sinne) sauber, waren die Füße mit Sicherheit nicht, als Jesus sie wusch!

Stell Dir vor, Du wärest unter den Zwölfen gewesen – mit staubig-schmutzigen Füßen, müden Füßen, vielleicht wunden Füßen – und der Meister hätte vor Dir gekniet, wie er im heutigen Video vor den Jüngern gekniet hat (oder so ähnlich). Also ich für meinen Teil kann Petrus bestens verstehen.

Was Jesus gegenüber Petrus zum Ausdruck bringt ist die Tatsache, dass er bereits gewaschen ist, dass er als Jünger gilt, „zu Jesus zugehörig.“ Jesus erkannte den kindlichen Glauben im Herzen seines Jüngers und – vorausschauend aufs Kreuz – bezeichnet ihn als „gewaschen.“  Jesus hat nicht nur den Dreck seiner Füße weggespült, sondern erklärte auch sein Herz rein. Lüge, Hass, Bitterkeit, unreine Gedanken, Wütausbrüche, Ehekrach, Zorn … alles, was sich über viele Jahre in Petrus` Herz angesammelt hatte, war vergeben worden.

Nicht die paar Schmutzkrümel zwischen den Zehen sind das Problem. Die sind nicht wirklich peinlich. Peinlich ist der große Schmutz. Der, den man nicht sieht, der sich im Herzen ansetzt.

Wer zu Jesus gehört, lernt in dieser Fußwaschung mindestens drei große Lektionen:
  1. Wer zu Jesus gehört, dessen Sünden sind vergeben. Wir mögen ignorant sein diesbezüglich, aber Jesus hat uns gereinigt! „O Gnade Gottes, wunderbar!“
  2. Wer zu Jesus gehört, dem möchte der Herr täglich Reinigung schenken von den Verfehlungen eines jeden Tages. Die täglich erfahrene „Gnade um Gnade!“
  3. Wer zu Jesus gehört ist berufen und beauftragt, dem Beispiel Jesu zu folgen: dem Beispiel der Demut, dem Beispiel des Dienens (selbst wenn es sich um stinkende, wunde oder müder Füße handelt) – und dem Beispiel der Vergebung, Tag um Tag!
'Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe.' (Johannes 13:15) (w)

Mittwoch, 23. März 2016

Nebel

Ein Mitarbeiter unserer Gemeinde erzählt:

Immer wieder dieser Tage, wenn ich morgens zur Arbeit fahre, hat sich an manchen Stellen unseres Tales Nebel gebildet. Er setzt sich in den Wiesen im Tal fest und bedeckt den Fluss mit einem Teppich aus Watte. Ein herrliches Bild im Licht der aufgehenden Sonne. Die Pflanzen sind mit kleinen Eiskristallen bedeckt – wunderschön anzusehen.

Szenenwechsel!

Neujahrsnacht 2015/2016. Nebel wie nie zuvor. Meine Frau und ich sind mit dem Auto unterwegs und fahren ganz plötzlich in eine Nebelwand. Die vertraute Straße ist nicht mehr zu sehen. Dieser Nebel war nicht schön. Er machte sogar Angst. Nur mit allergrößter Anstrengung konnte man die Mittellinie auf der Straße erkennen. Wie gerne hätte ich zur Orientierung ein Fahrzeug mit Nebelschlussleuchte vor mir gehabt. Meine Frau und ich waren dankbar und erleichtert, als wir wohlbehalten zu Hause ankamen.

Um solch einen dicken Nebel zu beseitigen sind starke Kräfte von außen nötig. Wind kann Nebel wegblasen. Die Sonne löst den Nebel auf. Wenn das ein oder andere geschieht, bleibt nichts mehr vom Nebel übrig.

Sünde in unserem Leben ist wie Nebel. Wenn sie sich festsetzt, lähmt sie uns, raubt uns die Orientierung und versperrt uns den Weg zu Gott. Sündennebel versperrt uns den Blick auf Gott und bringt uns in Lebensgefahr. In der Bibel erklärt Gott:

„Der Tod ist der Sünde Lohn“

König David hatte das bereits im Alten Testament erkannt. Er betet in Psalm 51:

„Gott sei mir gnädig nach Deiner Güte und tilge meine Sünden 
nach Deiner großen Gerechtigkeit. 
Wasche mich rein von meiner Missetat 
und reinige mich von meiner Sünde,
denn ich erkenne meine Missetat und meine Sünde ist immer vor mir.

So wie die Kraft des Windes die Wolken und den Nebel wegbläst, verspricht uns Gott die völlige Beseitigung unserer Sünden. Durch den Propheten Jesaja bietet Gott den Menschen an:

„Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke
und Deine Sünden wie einen Nebel.
Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!“

Von Gottes Seite aus ist alles getan. Der Apostel Johannes sagt über Jesus, den Messias:

 „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.

Auch Deine und meine Sünde ist damit gemeint. Und das alles bei nur einer „Bedingung“: Umkehr und Glauben an Jesus. Jeder darf kommen, wie er ist. Du darfst kommen, wie Du bist! Jesus lädt ein und verspricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen.

Bekenne Jesus Deine Sünde! Bring Ihm Deine Lasten! Vertraue Ihm heute!
(Gastbeitrag von Wolfgang Haubrich, CCFG, leicht bearbeitet für diesen Blogeintrag)

Fragen? Hilfe benötigt? Gerne schicken wir auch ein kostenloses Neues Testament zu. Kontakt bitte über das Kontaktformular im Seitenfenster!

Dienstag, 22. März 2016

Ergebnisse (3)

Ergebnisse des Gebets – zum dritten Mal lassen wir den Bibellehrer William MacDonald durch sein Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ (CLV Verlag) zu uns sprechen. Unter der Überschrift: „Lohnt es sich zu beten?“  illustriert er an verschiedenen Beispielen, dass beten Ergebnisse erzielt. Quelle hier

Wie Gebet eine Ernte rettete

Gott beantwortet unsere Gebete oft auf eine Weise, wie wir es uns selbst in unseren kühnsten Träumen nicht ausdenken könnten. Die folgende Geschichte wurde in der amerikanischen Tageslese „Our Daily Bread" abgedruckt.

„Ein ernsthafter Christ in Japan besaß eine Obstplantage mit tausend Bäumen, durch die er den Lebensunterhalt für sich und seine Familie bestritt. Eines Morgens stellte er mit Schrecken fest, dass eine ihm unbekannte Wurmart die halbreifen Früchte befallen hatte. Fast jeder Baum war in Mitleidenschaft gezogen. Er rief seine Familie zusammen, und dann riefen sie zum Herrn um Hilfe. Danach arbeiteten sie den ganzen Tag sehr hart, um mit der Wurmplage fertig zu werden. Doch die Würmer vermehrten sich in unglaublicher Geschwindigkeit.

Es war bald ersichtlich, dass all ihre Anstrengungen nichts nützen würden. An diesem Abend baten sie Gott vor dem Schlafengehen erneut um Hilfe. Am nächsten Morgen sahen sie zu ihrem großen Schrecken Hunderte von seltsamen Vögeln auf den Obstbäumen sitzen. Diese Vögel fraßen die Würmer, ohne die Früchte dabei zu beschädigen. Drei Tage später sahen sie, dass die Bäume völlig frei waren von den Schädlingen. Gott hatte die Vögel dazu benutzt, um ihre Ernte zu retten."

Eine Bettflasche ... und eine Puppe

Kinder sind in ihren Gebeten meist erfindungsreicher als Erwachsene. Da brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn ihre Gebete auf ganz außergewöhnliche Weise beantwortet werden! Die nächste Geschichte verdanken wir Henry Bosch.

„Dr. Helen Roseveare, eine Missionarin in Zaire (früher Belgisch-Kongo), erzählte folgendes: Nach einer Frühgeburt auf unserer Missionsstation starb die Mutter. Wir versuchten, für das Baby so eine Art Brutkasten herzustellen, aber die einzige Bettflasche, die wir besaßen, konnte nicht mehr repariert werden. Deshalb baten wir morgens beim Gebet die Kinder, für das Baby und ihre kleine Schwester zu beten, die ja jetzt Waisen waren. Eines der Mädchen betete dann: ,Lieber Gott, bitte schicke uns heute eine Bettflasche. Morgen ist es zu spät, denn dann ist das Baby tot. Und, lieber Gott, schicke doch auch eine Puppe für das Schwesterchen, damit sie sich nicht so allein fühlt.' An diesem Tag kam ein großes Paket aus England. Die Kinder stürzten sich darauf und machten es auf. Zu ihrer großen Verwunderung befand sich unter einigen Kleidern eine Bettflasche! Das Mädchen, das so ernsthaft gebetet hatte, griff noch tiefer in das Paket und sagte: Wenn Gott die Bettflasche geschickt hat, dann ist bestimmt auch noch eine Puppe dabei.' Und sie hatte recht! Der Vater im Himmel wusste schon im voraus, was Seine Kinder brauchen würden, und schon fünf Monate vorher hatte Er einige Frauen in England dazu bewogen, gerade diese beiden Dinge mit einzupacken."

Unglaublich? Ja, für alle, die Gott nicht kennen.
Fabriziert? Ja, von Gott – als Antwort auf kindliches Gebet.

Mehr in einer Woche!

Montag, 21. März 2016

Welchen Stimmen folgen wir?

In seiner Erzählung „Odyssee“ aus dem 8. Jahrhundert vor Christus erzählt Homer, wie sich sein Held an einen Schiffsmast binden ließ, um den verführerischen Lockgesängen der „Sirenen“ (Mischwesen aus Vogel und Frau) zu entgehen. Wer immer ihre Stimmen hörte, wurde unwiderstehlich zu ihnen hingezogen. Die Herrlichkeit ihrer Stimmen glich denen von Singvögeln. Die Spitzen ihrer Krallen denen der Raubvögel. Wer ihren Gesang hörte, musste ihren Worten folgen. Moderndes Fleisch und verbleichte Skelette blieben übrig.

So gehorche nun, mein Sohn,
meiner Stimme und tue, was ich dir sage.“ (1 Mose 27:8)

Ein Bibelvers! Ein schöner Bibelvers! Aber selbst die Bibel gibt uns Beispiele von Menschen, die „die Stimme“ hörten, denen die Worte gefielen, und die in ihr Unglück rannten oder andere ins Unglück stürtzten.

Die Aussage aus 1 Mose 27:8 ist nicht etwa eine Aufforderung Gottes, obwohl sie Aussagen Gottes täuschend ähnlich klingt. Es ist die Aussage von Rebekka, die ihren Sohn Jakob anstiften möchte, Vater Isaak zu betrügen. Jakob hört auf ihre verführerischen, gut klingenden Worte und bringt viel Leid und Not über seinen Bruder, seinen Vater, sicher auch die Ehe seiner Eltern und nicht zuletzt sich selbst. Der falschen Stimme gefolgt – obwohl es die Stimme seiner eigenen Mutter war.

Es gibt viele solcher Beispiele in der Bibel. Die Schlange war ja ein von Gott geschaffenes Tier. Eva hatte berechtigterweise keine Angst vor ihr. Aber die Stimme, die durch die Schlange sprach, die war verführerisch. Nicht offen böse – scheinbar sogar wohlwollend. Aber Adam und Eva mussten feststellen, dass nicht alle wohlwollenden Stimmen ihr Bestes wollten.

Sogar Prophetenworte können irre führen. Ein Mann Gottes wurde mit einer Botschaft zum König Israels geschickt. Gott hatte diesem Propheten befohlen, zu fasten und einen anderen Rückweg zu wählen. Als er auf dem Rückweg war, kam ein zweiter Prophet und log. Er sagte: Ich bin auch ein Prophet wie du, und ein Engel hat durch das Wort des Herrn zu mir geredet und gesagt: Führe ihn zurück in dein Haus, damit er Brot esse und Wasser trinke! Er log es ihm aber vor. (1 Könige 13:18)  Der ungehorsame, gutgläubige Prophet starb kurze Zeit später, weil er Gott ungehorsam gewesen war.

Das ist gewaltig, denn einer Prophetenstimme schenkt man schnell Vertrauen.

Jona ist ein weiteres Beispiel. Er hörte nicht auf „Sirenen“, nicht auf eine Schlange und auch nicht auf einen falschen Propheten. Die Verführung, der er erlag, war viel subtiler: Es war die Stimme seines eigenen Herzens, geprägt von Angst, Stolz und Bitterkeit. Was Jona angeht ist das Ende der Jonageschichte nicht wirklich mutmachend.

Stehen wir also in Gefahr, durch unwiderstehliche Stimmen in die Irre geführt zu werden? Ja!
Stehen wir in Gefahr, wohlwollend klingende Verführerworte mit Gotteswort zu verwechseln? Ja!
Stehen wir auch in Gefahr, die Stimmen unseres Herzens als Gottes Stimme auszulegen? Ja!

Ja, ABER ... da ist dann noch Johannes 10:3-5:
"Die Schafe hören auf seine (des Hirten) Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus. Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm."

Je näher bei Jesus, umso unverwechselbarer Seine Stimme.
Je offener die Ohren für Ihn, umso verschlossener sind sie für anderes.

Lasst uns unsere Ohren verschließen für alle Sirenen, Verführungen, Scheinprophetien und Stimmen, die auf eigenen Herzensregungen beruhen. Lasst uns statt dessen unsere Ohren dem Guten Hirten Jesus zuwenden, auf Seine Stimme (vor allem durch Sein Wort) hören und Ihm folgen. Das ist völlig ungefährlich und endet immer im Überfluss Seines Segens.

Sonntag, 20. März 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
 
Predigttext heute:  
Matthäus 21:1-11
 
Matthäus 21:1-11:
1 Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, kurz vor Betfage am Ölberg, schickte Jesus zwei Jünger voraus. 
2 "Geht in das Dorf", sagte er, "das ihr dort vor euch seht! Gleich, wenn ihr hineingeht, werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie her.  
3 Sollte jemand etwas zu euch sagen, dann antwortet einfach: 'Der Herr braucht sie und wird sie nachher gleich wieder zurückbringen lassen.'"  
4 Das geschah, weil sich erfüllen sollte, was der Prophet gesagt hat:

5 "Sagt der Tochter Zion: Dein König kommt zu dir. / Er ist sanftmütig und reitet auf einem Esel, / und zwar auf dem Fohlen, / dem Jungen des Lasttiers."
6 Die beiden machten sich auf den Weg und führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte.  
7 Sie brachten die Eselin und das Fohlen. Dann legten sie ihre Umhänge über die Tiere, und er setzte sich auf das Fohlen. 
8 Sehr viele Menschen breiteten jetzt ihre Umhänge auf dem Weg aus, andere hieben Zweige von den Bäumen ab und legten sie auf den Weg.  
9 Die Leute, die vorausliefen, und auch die, die Jesus folgten, riefen: "Hosianna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Hosianna, Gott in der Höhe!"  
10 Als Jesus in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Aufregung, und alle fragten: "Wer ist dieser Mann?"  
11 Die Menge, die Jesus begleitete, antwortete: "Das ist der Prophet Jesus aus Nazaret in Galiläa."

Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung. 
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 
(Quelle: HIER)


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Anbetung 
Predigt
Abendmahl (freiwillige Teilnahme) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr  
Wir freuen uns auf Dich! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)   
57290 Neunkirchen-Zentrum   



Sonntagszitat:
Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens! 
Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; 
wo Unrecht, Verzeihung; wo Zweifel, Glaube; 
wo Verzweiflung, Hoffnung; wo Finsternis, Licht 
und wo Trauer, Freude. 
(Franz von Assisi)