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Samstag, 7. Mai 2016

Liebe!

Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5:6-8)

Diese Verse beschreiben eine übernatürliche Liebe, die Liebe Gottes, mit der Jesus uns geliebt hat und die uns Nachfolgern Jesu jetzt zum Weiterlieben zur Verfügung steht?

Als Jesus uns Seine Liebe zeigte, da zog Er nicht die Gerechten vor. Als Jesus sich Seine Früchtchen aussuchte, da befanden wir uns alle nebeneinander im Korb mit den faulen und wurmstichigen Äpfeln. 
Paulus schreibt in Vs 7 (NLÜ):

„Selbst für einen guten Menschen würde kaum jemand sterben
 - am ehesten noch für einen herausragenden Menschen.“

Ja, für einen besonderen, einen herausragenden Menschen zu sterben – z.B. einen Wohltäter – das kann man noch nachvollziehen.

Ich denke an den Open Doors Tag 2015 in Karlsruhe – im Eingang der Konferenzhalle sehe ich plötzlich 2 Männer: schwarzer Anzug, schlank, millimeterkurzes Haar, Knopf im Ohr mit gedrehtem Kabel bis in den Hemdkragen – vielleicht noch `ne Sonnenbrille – und sie schauen sich nach allen Seiten um.  Ich denke: Was ist denn hier los? Spielen die James Bond am Open Doors Tag? Und dann sehe ich Volker Kauder nur fünf Meter neben mir – und wusste sofort, warum diese James Bond Leibwächter so herumtanzten. Die beschützten einen besonderen Menschen und hätten sich in jeden Schuss oder jedes Messer geworfen, das Volker Kauder bedroht hätte. Paulus schreibt in Vs 7:
 
Für einen besonders Edlen entschließt sich vielleicht jemand zu sterben

Wirdu und ichwir waren weder unschuldig, noch besonders, noch edel. Wir waren keine leckeren gelb-roten Äpfel, sondern faules Obst im Korb – gut nur für die Miste! (um im Bild zu bleiben)

Die Bibel bezeichnet uns in der Zeit, als wir noch nicht gerettet waren, als schwach, gottlos und sündig. Da steht also der Korb mit schwachen, gottlos-faulen Äpfeln, voll mit Sündenwürmern und wartet darauf, zum Abfall geworfen zu werden.

Und dann ruft Jesus: Halt! Halt! Halt! Das ist meine Lieblingssorte! Ich liebe diese faulen Äpfel. Ich kann noch was mit denen anfangen. Ich mache die wieder neu. Ja, dazu braucht es ein Wunder – ein sehr kostspieliges Wunder. Ich bin bereit, die Kosten für diese faulen Äpfel zu zahlen. Ich liebe diese Äpfel. Sie sollen nicht dem Abfall gehören – sondern mir. Ich will meine Liebe an ihnen erweisen.

„Und so erweist Gott seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“

Diese Liebe – genau diese Liebe: die Liebe, die faule Äpfel liebt, die Liebe, die nicht die Sündenwürmer zählt, die Liebe, die nicht den Schuldigen zahlen lässt, sondern für den Schuldigen zahlt und die Kosten selbst übernimmt ... diese Liebe Gottes – die ist jetzt ausgegossen in unsere Herzen. Diese Macht der Liebe steckt in uns drin.

Wir selbst sind mit dieser Liebe geliebt! Diese Liebe ist jetzt in uns und wir sind befähigt, in der Macht dieser Liebe so zu lieben, wie Er uns geliebt hat.

Was für eine Macht göttlicher Liebe in uns, die alle Voraussetzungen für ein Leben im Segen geschaffen hat. Du hast da etwas Explosives in Deinem Herzen schlummern, das Dein Leben und das Leben Deiner Mitmenschen revolutionieren kann: LIEBE!

Freitag, 6. Mai 2016

Machst Du die Erfahrung – oder nicht?

Gestern ging’s ums Ausharren in Bedrängnissen, um „Drunterbleiben“ und Stillehalten, wenn der Herr uns durchs Feuer sendet. Er begleitet uns und bringt uns unversehrt und unversengt hindurch. Von den 3 Freunden Daniels, die durch die Feuerhölle mussten, heißt es in Daniel 3, dass nicht mal ein Brandgeruch an ihren Kleidern festzustellen war. Cool! So ist es, wenn Gott mit uns durchs Feuer geht und wir „drunterbleiben“, ausharren und nicht ausbrechen, sondern an Seiner Hand bis zum Ende mit Ihm gehen.

„Drunterbleiben“ oder „Ausharren in Bedrängnissen“ bringt Frucht. In Römer 5 heißt es, dass solches „Mit-Jesus-Drunterbleiben“ unter der Bedrängnis Bewährung bewirkt.

„Das standhafte Ausharren aber [bewirkt] Bewährung, 
die Bewährung aber Hoffnung.“

Das Wort für Bewährung kann man auch mit „Erfahrung“ übersetzen. Die Aussage von Römer 5:4 kann man nachvollziehen: Wer in Bedrängnis aufgibt, wer hinschmeißt, wer „nicht drunterbleibt“ der wird die Erfahrung nicht machen, für die Gott Bedrängnis zugelassen oder sogar geschickt hat. Die Ausbildung ist dann abgebrochen – Die Erfahrung nicht gemacht! Standhaftes Ausharren dagegen bewirkt: Erfahrung / Bewährung.

Wer nach Norddeutschland kommt – da wo’s flach ist – der sieht entlang der Straßen Bäume, die schief stehen. Sie stehen schief – aber sie stehen! Sie haben den Stürmen getrotzt und haben sich bewährt! Sie sind in Sturm und Bedrängnis stark geworden – und stehen fest!

Mit jedem Ausharren im Sturm bewährst Du Dich. Jedes Ausharren im Sturm bringt Dir die Erfahrung, dass Jesus treu ist, dass Er den Sturm meistert, dass Er mit Dir geht, dass Stürme, durch die Du mit Jesus gehst, immer ein gutes Ende nehmen. Mit jeder Erfahrung Jesu im Sturm wird Dein Vertrauen in Ihn fester. Das Gegenteil ist aber leider auch wahr: Wenn wir in Bedrängnis nicht ausharren, sondern ausbrechen – verpassen wir die Erfahrungen mit Jesus, die uns stark machen sollen.

Ich denke an Petrus, der auf dem Wasser zu Jesus kam. Wie hätte ich mich geärgert, wäre ich einer der anderen 11 Jünger gewesen. Sie hatten eine glaubenstärkende Erfahrung mit Jesus im Sturm verpasst. Petrus war und blieb der Einzige, der je außer Jesus auf dem Wasser gelaufen ist.

Machst Du die Erfahrungen mit Jesus, die Dich stärken, formen, zurüsten und bevollmächtigen? Du kannst davon ausgehen, dass Du diese Erfahrungen machst, wenn Du mit Jesus dranbleibst und mit Ihm drunterbleibst unter den Lasten und Bedrängnissen des Lebens. Ausharren bewirkt Bewährung – Drunterbleiben bewirkt Erfahrung – Das Ergebnis ist eine lebendige Hoffnung! 

Harre aus! Brich nicht aus! Mach die Erfahrung, dass Gottes Wort wahr ist: standhaftes Ausharren bewirkt Bewährung. Brich die Lehre nicht ab, sondern beende Deine Ausbildung. Jesus geht mit Dir.
Lieber mit Jesus unter Bedrängnissen, als ohne Jesus unbedrängt!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Drunterbleiben

Aber nicht nur das,
sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen,
weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt,
das standhafte Ausharren aber Bewährung,
die Bewährung aber Hoffnung;
die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden
(Römer 5:3-5a)

JESUS ist unsre Hoffnung auf die zukünftige Herrlichkeit. Ohne Jesus könnten wir die zukünftige Herrlichkeit knicken. Diese, unsere Sicherheit und Glaubensgewissheit einer ewigen Hoffnung findet sich so nicht in anderen Religionen.

Durch Jesus gerecht-Gemachte können sich „rühmen“ – nicht im überheblichen Sinn! Nicht „angeben“, dass wir eine lebendige Hoffnung haben auf die Herrlichkeit in der Ewigkeit bei Gott. Aber wir dürfen uns freuen über die lebendige Hoffnung, die Gewissheit unserer ewigen Rettung und Gemeinschaft mit Gott!

Oft sind wir so konzentriert auf das, was uns hier Not macht, was falsch läuft, was weh tut, ärgert und enttäuscht. Solch ein Fokus lässt wenig Raum zum „Rühmen“ und zum Freuen.
Aber freuen dürfen wir uns ohne Unterlass auf die Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. (Römer 5:2)

Aber als ob die Freude über die Hoffnung der kommenden Ewigkeit nicht genug wäre, schreibt Paulus:
„Wir rühmen uns auch in Bedrängnissen, weil wir wissen,
dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt“

Ruhm / Freude sogar in Bedrängnissen! Natürlich nicken wir jetzt alle und sagen: Klar, ist doch biblisch! Jakobus sagt das doch auch (Jak 1:2)! Petrus sagt doch Ähnliches (1 Pe 4:13)! Klar! – Durch Jesus haben wir Freude sogar in Bedrängnissen, das wissen wir alle.

Tatsache ist: Rühmen weil wir Hoffnung haben können wir alle noch verstehen. Aber Rühmen in Bedrängnis und Leiden ...? Können wir wirklich in Bedrängnissen dankbar sein und uns ihrer rühmen?  Ja, durch Jesus! Durch Ihn haben wir Ruhm (Freude) sogar in Bedrängnissen! Und das wird begründet in Vs 3:

NICHT etwa, weil uns Bedrängnisse gefallen! Keineswegs! Müssen sie auch nicht! Nein! Aber Bedrängnisse haben das Potential, uns gut zu tun. Wir rühmen uns der Bedrängnisse, weil sie Geduld bringen – oder, anders übersetzt: ‚standhaftes Ausharren’ oder ‚Darunterbleiben’. In Bedrängnis gilt es, nicht auszubrechen, sondern: zuversichtlich und geduldig auszuharren, „darunter zu bleiben“.

Warum nimmt Gott Bedrängnisse nicht einfach fort? Wir beten doch so oft gerade dafür.
Bedrängnisse sind nicht schön. Sie schmecken nicht gut, sie fühlen sich nicht gut an, sie saugen alle Kraft förmlich aus uns heraus. Warum also nimmt Gott die Bedrängnisse nicht einfach fort?

Eine Antwort lautet: Weil wir noch nicht so sind, wie Gott uns haben möchte. Wir erwidern:
„Ja gut, dann sind wir halt nicht ganz so, wie Gott uns haben möchte. Aber wir möchten auch nicht so in Bedrängnis sein wie wir es im Moment sind. Also, „Bitte weg, Herr, mit den Bedrängnissen!“

Wichtiger als dass Gott Bedrängnisse frühzeitig entfernt ist, dass wir lernen, was wir lernen sollen und umgestaltet werden, wie Gott uns haben möchte. Paulus schreibt:   

„... wir rühmen uns auch der Bedrängnisse,
weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt“

Es ist die Wahl zwischen Leben im Fleisch und Leben im Geist. Das Fleisch sagt: Ich fühle mich elend. Das Wichtigste ist, die Bedrängnisse los zu werden. Dann bleibe ich halt etwas weniger von Gott geformt. Bloß drunter weg aus diesen Bedrängnissen.

Der Geist sagt: Ich fühle mich elend. Aber das Wichtigste ist, dass Gott mit mir zu Seinem Ziel kommt. Ich will ausharren und „drunterbleiben“, bis Gott mich hat, wie Er mich möchte.

Lasst uns in Bedrängnissen still halten – natürlich beten – aber „drunter bleiben“ und uns an Jesus klammern. Er wird uns wichtige Lektionen lehren, formen und segnen. Lasst uns immer die Frucht der Bedrängnisse höher achten als ihren frühzeitigen Abbruch.

„Wir rühmen uns auch in Bedrängnissen, weil wir wissen,
dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt“
(Römer 5:3)

Mittwoch, 4. Mai 2016

Frieden kostet!

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind,
so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern ihn für uns alle dahingegeben hat,
wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
(Römer 5:1 und 8:32)

Das hört sich gut an! Alles, was wir „tun“ müssen, ist glauben. Und schon werden wir gerechtfertigt und haben „Frieden mit Gott.“ Aber der zweite Vers macht deutlich, dass Frieden kostet! Gott hat Frieden erkauft – mit dem Blut Seines Sohnes. Gott hat den Preis gezahlt, Frieden erworben und ihn uns dann geschenkt. Unbeschreiblich.

Frieden gibt es nicht umsonst! Den gewinnt man nicht im Preisausschreiben. Selbst hinter der Redewendung: „Schwamm drüber!“ steckt die Tatsache, dass irgendjemand bereit ist, etwas wegzuwischen und zu vergessen, was ein anderer verbockt hat.

Weder der Frieden zwischen Gott und Menschen, noch der Frieden der Menschen untereinander ist ohne Preis.

In dem Buch „Friedenskind“ geht es um Don & Carol Richardson, die 1962 als Missionare zum Stamm der Sawi in Irian Jaya / Indonesien kamen.  Aus der Inhaltsbeschreibung:

Die Sawi waren Kopfjäger und Kannibalen. Sie benutzten die Schädel ihrer Opfer als Kopfkissen und waren außergewöhnlich brutal und gewaltverherrlichend. Der größte Ausdruck von Männlichkeit bestand darin, das Mitglied eines verfeindeten Stammes mit vorgetäuschter Freundlichkeit „zum Schlachtfest zu mästen“.

Die Botschaft von Jesus stieß auf taube Ohren. Christliche Werte wie Liebe und Vergebung sprachen die Sawis nicht an. Die höchste Tugend war Verrat. In der Jesusgeschichte interessierte sie nur ein einziger Teil: der Verrat des Judas! Judas war ihr Vorbild: Er hatte sich listig in den inneren Kreis der Vertrauten geschleust und hatte Jesus dann ans Messer geliefert. Judas – war ein wahrer Held!

Nachdem Don Richardsen die 14. blutige Schlacht der kriegerischen Sawi mit einem Nachbarstamm mitangesehen hatte, beschloss er Irian Jaya zu verlassen, obwohl ihn die Sawis baten, zu bleiben.

Kurz bevor er und seine Frau aufbrachen, führten die Sawis und ihre Todfeinde vor dem Missionshaus eine feierliche Zeremonie durch – ein letzter Versuch, die Richardons zum Bleiben zu bewegen.

Hier die Beschreibung der Zeremonie:

Das ganze Dorf versammelte sich, um Frieden zu schließen. Alle waren still und man hörte nichts, außer den Schreien der Frau des Sawi- Häuptlings. Sie schrie laut vor Schmerz, als ihr Mann ihr sechs Monate altes Baby aus ihren Armen nahm und es hoch in die Luft hielt. Dann trug er seinen Sohn zum Häuptling des feindlichen Stammes und gab sein Kind seinem Feind. Der bis dahin feindliche Stamm würde dem Baby einen neuen Namen geben und ihn als einen der ihren aufziehen.

Don Richardson wusste, dass man einem Sawi niemals völlig trauen konnte. Jede Tat konnte Teil eines raffinierten Verrats sein. An dem Tag lernte er, dass es eine einzige, große Ausnahme gab: das Friedenskind.

Ein Häuptling, der seinen eigenen Sohn seinen Feinden überreicht – solch eine schwierige Tat würde alle Verdächtigungen zum Schweigen bringen. Nach Übereinkunft konnten beiden Stämmen keine Kriege mehr führen, solange das Friedenskind am Leben war.

Die Parallele ist offensichtlich: Der Vater opfert seinen Sohn! Frieden kostet ihn!
Unser Friede mit Gott kostete Ihn Sein Liebstes: Seinen Sohn! Gott war bereit, diese Kosten zu tragen. Er zahlte den Preis!

Wer Jesus nachfolgt – für den zahlte jemand anders den Preis, bezahlt ohne Groll – bezahlt aus Liebe. Frieden mit Gott ermöglicht!

Manchmal wird auch unser Friede untereinander bedroht – oder wir spüren ihn zumindest nicht. Wer Jesus nachfolgt ist aufgerufen, den Preis zum Frieden untereinander zu zahlen. Das kostet – manchmal etwas, was uns lieb und wertvoll ist. Ist aber der Preis bezahlt, zieht Frieden ein!

Dienstag, 3. Mai 2016

Die „andere“ Art der Fürbitte

Gottes Segen anrufen (Gastbeitrag; Quelle HIER)

Lasst uns allezeit das Lobopfer darbringen.

Die Schlüsselstelle des priesterlichen Segens, den Aaron und seinen Nachkommen über das Volk Israel aussprechen sollten, lautet: „So sollen sie meinen Namen auf die Söhne Israel legen, und ich werde sie segnen“ (4 Mose 6,27).

Mit die effektivsten Gebete, die wir für andere Menschen sprechen können, sind Gebete des Lobpreises und der Danksagung, mit denen wir den Namen des Herrn Jesus über ihnen anrufen. Wenn wir den Namen Jesu auf jene legen, für die wir beten, erbitten wir damit den Segen Gottes für sie. Nur wenigen von uns ist bewusst, wie sehr wir Menschen in ihrem Geist auferbauen, wenn wir Gott einfach nur für sie preisen. Dies ist ein zentraler Aspekt unseres Fürbittdienstes.

Vielleicht haben Sie schon einmal von einem Mann gehört, den man den „Betenden Hyde“ nannte. Er war ein herausragender Missionar im Pundschab in Indien im vergangenen Jahrhundert, als Indien noch der britischen Herrschaft unterstand. Hydes Dienst war das Gebet; alles andere war sekundär. Ziemlich am Anfang seines Dienstes begegnete er einem indischen Evangelisten, der in seinen Augen ineffektiv und im Herzen kalt war. Als er anfing, über diesen Mann zu beten, sagte er: „Herr, du weißt, wie...“ Er wollte eigentlich sagen: „...kalt Bruder Soundso in seinem Herzen ist...“, doch der Heilige Geist unterbrach ihn mit Sprüche 30,10: „Verleumde einen Sklaven nicht bei seinem Herrn...“

Deshalb verlegte sich Bruder Hyde auf eine andere Taktik: Er überlegte, was es über das Leben dieses Mannes Gutes zu sagen gäbe, und begann, Gott für ihn zu danken. Innerhalb weniger Monate wurde dieser Mann ein ungemein erfolgreicher Evangelist. Wodurch wurde er verändert? Indem er im Gebet nicht verleumdet und angeklagt wurde, sondern indem Hyde für ihn dankte.

Gott hat mich eines gelehrt: Wenn ich ihm für eine Person nicht danken kann, habe ich vermutlich auch nicht das Recht, für sie zu beten; dann ist es besser, ich bete gar nicht für sie, da mein Gebet mehr Schaden als Gutes bewirken würde. Denn es heißt ja in 4. Mose 6,27:
„So sollen sie meinen Namen auf die Söhne Israel legen, und ich werde sie segnen.“

Danke, Herr. Ich preise dich!
Ich proklamiere, dass ich keinen deiner Diener verleumden werde,
 sondern stattdessen den Segen Gottes über ihm oder ihr anrufe.
Ich werde allezeit das Lobopfer darbringen. Amen.

Montag, 2. Mai 2016

Es sah nur so aus …

Es fing an, als Judas, der Verräter, die Meute in den Garten führte und sie Jesus gefangen nahmen. Von nun an schien es bergab zu gehen. Spott, Spucke und Schläge, entstellten Jesus bis zur Unkenntlichkeit. Dann die Kreuzigung, Atemnot, immer noch Spott aus verhärteten Herzen. Speerstöße! Ein scheinbar verzweifelter Schrei des Gekreuzigten zu Gott: „Warum hast DU mich verlassen?“ Tod! Es sah aus wie Versagen, das missglückte Ende eines wohlgemeinten Versuchs. Aber es war der Anfang!  Was Jesus gekommen war zu tun, hatte er geschafft. Er starb mit dem Schrei: „Es ist vollbracht!“ Die meisten Menschen am Kreuz dachten: Niederlage pur. Aber: Es sah nur so aus! Es war der gewaltigste Sieg aller Zeiten.

Kreuzigung – Auferstehung – Himmelfahrt. Die evangelisierenden Jünger in Aktion. Verachtung, Bedrohung, Verhaftung, Knast! Der erste Märtyrer stirbt! Verfolgung, Zerstreuung. Es sah aus wie Eiswasser auf das Feuer des Heiligen Geistes, der die Jünger Jesu trieb, Seinen Namen bekannt zu machen. Jetzt rannten sie in alle Richtungen auseinander wie eine Herde ohne Hirte. Waren sie aber nicht. Jesus ging mit jedem von ihnen und das Evangelium breitete sich umso mehr aus – auch außerhalb Jerusalems, auch außerhalb Judäas.  Für viele schien es gewiss wie das sichere Ende der Jesus-Generation. Aber: Es sah nur so aus! Es war erst der Anfang – und zwar ein gewaltiger.

Jakobus, Petrus und andere bleiben trotz Verfolgung in Jerusalem. Trotz Saulus, trotz Todesgefahr. Herodes, der verachtete König mischt auch mit. Er lässt Jakobus köpfen und weil’s dem Volk so gut gefällt, soll Petrus nach dem Wochenende folgen. Sicher weggesperrt, an Wachen gekettet, wartet Petrus auf seinen Henker. Alles deutete auf das Lebensende des Apostels hin.  Aber: Es sah nur so aus! wenige Straßen weiter machte eine kleine Schar Beter die vielleicht gewaltigste Gebetserfahrung ihres Lebens: Petrus wird von Engeln befreit. Wer solche Gebetserfahrungen macht, betet anschließend wahrscheinlich für buchstäblich alles.

Die Gemeinde in Antiochien möchte auch was tun. Sie senden Paulus und Barnabas als erste Missionare aus. Barnabas’ Neffe Johannes-Markus kommt als Praktikant mit, verlässt sie aber schon, nachdem es noch gar nicht richtig losgegangen ist. Alles deutet darauf hin, dass wieder mal jemand im Dienst des Herrn „Schiffbruch erlitten hat“. Aber: Es sah nur so aus! Johannes-Markus lernte durch sein Versagen eine gewaltige Lektion und wird später zu einem nützlichen Werkzeug in Gottes weltweitem Auftrag.

Aber Paulus und Barnabas geraten aneinander. Bei den Vorbereitungen zur zweiten Missionsreise will Onkel Barnabas seinem Neffen eine zweite Chance geben. Paulus gefällt das nicht und sie trennen sich. Wieder eine Spaltung! Wieder ein Missionsteam, das sich trennt. Wieder sieht es aus, als müsste die Ausbreitung des Reiches Gottes leiden, weil die Mitarbeiter es nicht miteinander aushalten. Aber: Es sah nur so aus! Aus einem Team werden zwei. Paulus wählt Silas, Barnabas seinen Neffen und beide Teams machen sich auf Gott getrennt zu dienen.

Das Leben des Paulus war kein einfaches Leben. Mehrmals schaute er dem Tod ins Auge. Mehrmals musste er ohne große Ergebnisse flüchten. Die Frucht seiner Arbeit wurde von Irrlehrern bedroht und andere brachten Paulus durch Lügen in Verruf. Es sah manches Mal danach aus, als sei seine Arbeit ein ewiger Kampf gegen Widerstand gewesen und die Frucht seiner Arbeit ständig dem Feuer ausgesetzt. Aber: Es sah nur so aus!  Am Ende seines Lebens schreibt der Apostel an seinen Jünger Timotheus (2 Timotheus 4:7+8):

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt; hinfort liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, welche mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebgewonnen haben.“

Wenn wir über unser Leben nachdenken (und je älter wir werden, umso mehr haben wir zum Nachdenken), sieht manches vielleicht wie Versagen aus, fruchtlos und unnütz. Tatsache ist: Ein Leben für Jesus gelebt ist eine überirdische Gleichung. Was über dem Strich (im Diesseits) wie eine Verlustrechnung aussieht, kann sehr wohl unter dem Strich (im Jenseits) eine absolute Gewinnrechnung sein. Wer sein Leben vorbehaltlos mit Jesus lebt, braucht sich keine Sorgen zu machen über Gewinn oder Verlust. Gewinn ist Gottes Versprechen!

Sonntag, 1. Mai 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
 

Predigttext heute:
Römer 4:1-25
 
1 Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott
durch unseren Herrn Jesus Christus.  
2 Durch ihn haben wir auch freien Zugang zu der Gnade bekommen, in der wir jetzt leben. Das geschah im Glauben, und wir sind stolz auf die Hoffnung, mit der wir nun der Herrlichkeit Gottes entgegengehen dürfen.  
3 Aber nicht nur das: Wir sind auch stolz auf die Bedrückungen, denen wir ausgesetzt sind, denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; 
4 und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung. 
5 Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.
6 Christus ist ja schon zu einer Zeit gestorben, als wir noch ohnmächtig der Sünde ausgeliefert waren. Und er starb für gottlose Menschen. 
7 Nun wird sich kaum jemand finden, der für einen Gerechten stirbt; eher noch würde sich jemand für einen besonders gütigen Menschen opfern.  
8 Aber Gott hat seine Liebe zu uns dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.  
9 Und nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem kommenden Strafgericht gerettet. 
10 Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. Deshalb werden wir jetzt, nachdem wir versöhnt sind, erst recht durch die Kraft seines Lebens gerettet werden.  
11 Aber es ist nicht nur diese Hoffnung, die uns mit Stolz und Freude erfüllt, sondern auch die Beziehung zu Gott, die uns durch Jesus Christus geschenkt ist. Denn durch ihn sind wir schon jetzt mit Gott versöhnt.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER) 
 
Die Predigt zum Text kann Anfang der Woche HIER 
runtergelande oder online angehört werden! 
 
Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
 
Anbetung
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr 
 
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat:
Es gibt hienieden nur einen Frieden, 
der von Dauer ist, das ist der Friede, 
den der Sieger von Golgatha errungen hat.
(Friedrich von Bodelschwingh) 
 
Gelobt seist du, Herr, durch die, so vergeben 
um deiner Liebe willen 
und Pein und Trübsal geduldig tragen. 
Selig, die´s überwinden im Frieden: 
Du, Höchster, wirst sie belohnen.
(Franziskus von Assissi) 
 
Wir alle sind Sünder. 
Aber bitten wir den Herrn, keine Heuchler zu sein. 
Heuchler kennen kein Verzeihen, 
keine Freude, 
keine Liebe Gottes. 
(Jorge Mario Bergoglio)