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Samstag, 21. Mai 2016

Vom Vergessen

Kürzlich beim Frühgebet in unserer Gemeinde: „Herr, ich habe so manche vergessen. So viele Hunderte von Schriften sind rausgegangen und wir haben die Empfänger vergessen ...“

Preis dem Herrn, wenn wir so viele Schriften verteilen und so viele treffen, dass wir sie gar nicht alle im Gedächtnis behalten können. Das gefällt unserem Herrn und unser Zeugnis wirkt weiter. Die Literatur, die die Menschen von uns bekommen haben, wirkt weiter. Die DVDs, die Fremdlinge in unserem Land erhalten haben, bevor sie ausgewiesen oder umgesiedelt wurden – die wirken weiter. Auch was unser schwaches, gestammeltes Zeugnis denen gegenüber angeht, die unsere Worte nur zu einem Drittel verstehen gilt Jesu Verheißung aus 1 Korinther 15:58:

Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde,
und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein,
denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist.

Der, der mit 5 Broten und 2 Fischen 5000 Männer satt machte und noch 12 Körbe an Brot- und Fischresten übrig ließ, der kann auch das eine verständliche Drittel unserer Worte vermehren und ausreichen lassen.

Und während wir die meisten unserer Gegenüber vergessen, vergisst Gott nie. Er geht denen nach, die wir mit dem Evangelium erreicht haben. Er redet durch Wortfetzen, durch unsere Taten der Liebe, durch die mitgenommenen Schriften und DVDs. Er vergisst unsere Gegenüber nicht und geht ihnen nach.

Und unser Herr vergisst auch Seine Diener nicht. Fühlen wir uns nicht manchmal auf einsamem Posten? Auf verlorenem Posten? Auf sinnlosem Posten? Zu groß ist die Aufgabe, zu hoffnungslos die Situation und zu klein unsere Kraft? Wer solche Stunden nicht kennt, ist zu bemitleiden, denn Paulus sagt in 2 Korinther 12:9+10:

Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche,
damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann.
Da ich weiß, dass es für Christus geschieht,
bin ich mit meinen Schwächen, Entbehrungen,
Schwierigkeiten, Verfolgungen und Beschimpfungen versöhnt.
Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.

 Sich schwach zu fühlen kann ein Segen sein, weil es uns zu Jesus treibt. Und sich schwach zu fühlen bedeutet nicht, dass Jesus uns vergessen hat. Er kennt alle 7,5 Milliarden Menschen persönlich und mit Namen. Aber besonders kennt Er die mit Namen, die nach Seinem Namen genannt sind. Wir vergessen so manche – deswegen müssen wir uns nicht schlecht fühlen. Gott vergisst uns nie – deswegen dürfen wir uns freuen!

Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.
(Josua 1:5 & Hebräer 13:5)

Freitag, 20. Mai 2016

Um Hana und ihr verständlicher Hass

Noch einmal muss ich etwas weitergeben, das ich in der HMK Monatszeitschrift gelesen habe.

Als die Soldaten in ihr Haus eindrangen und ihren Ehemann wegzerrten, wollte man Um Hana vergewaltigen. Sie konnte mit ihren Kindern fliehen. Ihr Haus wurde niedergebrannt, ihr Mann 3 Monate lang weggesperrt und gefoltert, dann freigelassen. Im Ausland, in Jordanien, fand die Familie wieder zusammen. Hier lebten sie mit 5 Erwachsenen und 15 Kindern in einer Einzimmerwohnung und machten weiter schreckliche Erfahrungen.

Während Um Hana in ihrem Heimatland Syrien eine praktizierende Muslima gewesen war, stellte sie nun mehr und mehr den Islam in Frage und entschied sich schließlich mit ihrem Mann dazu, Jesus nachzufolgen. Ihr Zeugnis ist umwerfend. Um Hana bekennt:

„Als ich in Jordanien ankam, hasste ich fast jeden, der mir begegnete. Das ist nun anders. Ich empfinde plötzlich Liebe und kann vergeben – so, wie ich weiß, dass mir vergeben wurde. … Jesus machte Lazarus lebendig – und so auch mich. Jesus kann alles!“

Was für ein Zeugnis! Liebe stärker als (ihr verständlicher) Hass!

Diese Erfahrung ist nicht den Christen in der Verfolgung vorbehalten. Ein guter Freund von mir hat gesessen. Aufgewachsen in einem Kinderheim des „alten Schlags“ kam er in frühen Jugendjahren zu verschiedenen Pflegeeltern und schließlich zu seinen Eltern. Als er versuchte, seine Halbschwester umzubringen, kam er in den Knast und musste – ich glaube 2½ Jahre – Jugendknast wegen versuchtem Mord absitzen. Christen kümmerten sich um ihn, aber für ihn war es nur eine Frage der Zeit, bis dass sie ihn fallen lassen würden. Denn er hasste alle. Morgens saß er in der Straßenbahn – und hasste die Menschen die er sah. Dann begegnete er Jesus!

„Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir!“ betete er eines Abends, als er in einem Buch gelesen hatte, dass da „so rumlag.“ Gott erhörte sein Gebet prompt. Am nächsten Morgen saß er in seiner Straßenbahn und fuhr zu seinem Ausbildungsplatz, als er merkte, wie der angestaute Hass seines Lebens in Liebe verwandelt war. Er hasst nicht mehr – er liebte! Von da an nahm sein Leben eine unglaubliche Wende.

Nicht immer haben Hass, Verachtung und Wut mit Verfolgung oder einer traumatisierten Kindheit zu tun. Aber auf der ganzen Welt kennen Menschen aus verschiedenen Gründen die Ketten von Hass und Bitterkeit. Um Hana beschreibt ihre eigene Befreiung von Hass und Tod mit den Worten: „Jesus machte Lazarus lebendig – und so auch mich. Jesus kann alles!“

Ja, Jesus macht frei! Er befreite Lazarus vom Tod. Er befreite Um Hana von ihrem (verständlichen) Hass. Er holte meinen Freund aus seinem aufgestauten Hass heraus. Lass es Dir heute von Jesus, dem Gottessohn und Befreier, zurufen:

„Lazarus*, komm heraus!“ (Johannes 11:43)

* Setz’ hier Deinen eigenen Namen ein

Donnerstag, 19. Mai 2016

Da kann ich nur von lernen!

Monatlich erhalte ich zwei Zeitschriften von Organisationen, die sich für verfolgte Christen einsetzen. Wenn immer ich diese Zeitschriften zur Hand nehme, werde ich gesegnet. Die Zeugnisse der Verfolgten machen Mut und lehren mich, wie ich unter Druck für Jesus leben kann. Ihnen wird alles genommen, was sie haben. Die Arbeit ihres gesamten Lebens, seien es Ersparnisse, ein Haus oder anderen Besitz … und ihre Gesundheit … ihre Vergangenheit … und ihre Zukunft … und oftmals noch ihre Liebsten. 

Ich stelle mich daneben – und bin beschämt. Ja, auch wir haben Nöte, Probleme, Krankheit, Trauer,  Arbeitslosigkeit, eine unglückliche Ehe, Probleme mit den Kindern …  Das muss niemand wegstecken, als gäbe es diese Nöte nicht. Und doch verblasst vieles (vielleicht nicht alles) im Vergleich zu denen, die keine erinnerungswürdige Kindheit oder kein ruhiges Alter haben. Oder solche, die mitten im Leben ganz neu bei Null beginnen müssen.

Solche Berichte und Zeugnisse von Gottes Durchtragen rücken vieles wieder ins rechte Licht. Ich werde wegen meinem Glauben ausgelacht? Na und? Andere werden ausgepeitscht. Ich werde verspottet und verleumdet? Na und? Andere werden verschleppt und vergessen. Ich gebe wegen meinem Glauben eine berufliche Aufstiegsmöglichkeit auf? Na und? Andere verlieren Job und Einkommen und werden gebrandmarkt, damit niemand sie wieder einstellt.
Ich verliere Freunde wegen meiner Nachfolge Jesu? Na und? Andere verlieren ihre Familie – die einen, weil sie ausgestoßen werden, die anderen, weil ihre Lieben umgebracht werden.

Und dennoch haben viele dieser treuen Christen in der Verfolgung etwas, was ich mir wünsche. Nicht die Verfolgung wünsche ich mir. Nein! Aber die Jesus-Erfahrung dieser Gotteskinder. Die Geschwister in der Verfolgung lernen es, in einer Nähe zu Jesus zu leben, die mir oft fremd ist. Sie erfahren eine Liebe durch und zu Jesus, die ich mir wünsche. Sie kennen einen Eifer für die Sache Jesu, der mich beschämt.

Ich empfehle wärmstens die monatlichen Zeitschriften von Open Doors und Hilfsaktion Märtyrerkirche. Die Berichte in diesen Zeitschriften beschreiben keine Folterszenen und sollen niemandem Angst machen. Sie hetzen auch nicht gegen andere. Sie informieren sachlich über die Not der Verfolgten und ermutigen zum Gebet. Aber als Nebenprodukt ermutigen sie die Leser durch die Zeugnisse über die Liebe und die Macht Jesu. Hier einige Beispiele aus der Zeitschrift „Stimme der Märtyrer“:

„Wir haben gelernt, dass alles, was wir in dieser Welt erleben, uns hilft, Gott ähnlicher zu werden. Ich bin glücklich, ein Kind Gottes zu sein. Ich bin auch glücklich, die Tochter eines Mannes zu sein, der um Jesu willen im Gefängnis sitzt. Jesus wird alles zu einem guten
(Ca 19jährige Tochter von Pastor Haile Naigzhi, der seit 12 Jahren in Eritrea im Gefängnis sitzt)

Ohne Kreuz gibt es keine Krone. Diese Lektion kann man nicht aus Büchern lernen, und die meisten Menschen erfahren diese köstliche Lektion nie in ihrem Leben. Das Leben im Überfluss existiert nicht in der Komfortzone. Wenn das Gewürz nicht gemahlen wird, kann der Duft sich nicht entfalten; und wenn die Traube nicht im Trog zerstoßen wird, wird sie nie zu Wein. (Christ aus China)

Mohammad Yousuf Bhat bekehrte sich 1999 in Kaschmir vom Islam zu Jesus. Seitdem war er unermüdlich und furchtlos unterwegs, Jesus zu bezeugen. Am 1 Juli 2015 zerrte man ihn aus seinem Haus und ermordete ihn mit 7 Schüssen. Einmal hatte er erklärt: „Meine Familie hat mit sehr viel Verfolgung zu kämpfen. Mein Sohn ist gefoltert worden und auch meine Tochter. Aber diese Verfolgung betrifft nur unseren Körper. Innerlich füllt uns Jesus mit tiefem Frieden.“ Er wusste um die Mordabsichten und sagte vor seiner Ermordung über seine Verfolger: „Gott segne sie! Wir beten dafür, dass Gott ihnen die Augen für die Wahrheit öffnet. Wir beten für sie.“ „Immer, wenn ich abends die Sterne sehe, bete ich, dass es eines Tages auch so viele Gläubige im Kaschmirtal gibt.

Möge Jesus auch in uns die uneingeschränkte Bereitschaft finden, Ihm unser alles zu geben.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Zum Teufel mit dem Hof

Lasst mich heute kurz einige Gedanken zu Hebräer 2:1+2 zusammenfassen, die Stefan Sauer am vergangenen Mittwoch in unserer Bibelstunde ausgeführt hat. In Hebräer 2:1 heißt es:

Deshalb sollten wir desto mehr auf das achten,
was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten.“

Weshalb? Deshalb: weil Jesus so viel höher ist als die Engel, müssen wir auch um so viel mehr darauf achten, was Er sagt – wobei „achten“ mehr bedeutet als „zur Kenntnis nehmen“.
Dem „Achten“ muss eine Reaktion folgen. Eine Ampel nur zu beachten, aber nicht der roten Stop-Aufforderung zu folgen, hat ein fatales Resultat.

Im geistlichen Leben ist das „achten auf“ im Sinne von „Folgen, umsetzen“ extrem wichtig, denn es heißt: Wenn wir das Gehörte nicht umsetzten, gleiten (Luther: treiben) wir am Ziel vorbei. Das will hoffentlich niemand.

Dieses Wort „vorbeitreiben“ beschreibt ein Wegdriften, wenn der Halt fehlt. Tückisch, denn es geschieht von alleine, sobald wir den Halt verlieren. Wir müssen nichts dafür tun, um abzudriften. Ein Wegdriften in Verbindung mit Antriebslosigkeit.

Wenn wir nicht mehr auf Jesus achten, der höher ist als alles – wenn wir Jesus aus den Augen verlieren, dann gewinnen die Welt und andere Dinge Raum. Ganz von alleine. Ohne unser aktives zutun.  Wir wollen ja alle nicht extrem werden, sondern am liebsten Christen sein, die die geachtet werden und gut in die Welt hineinpassen. Irgendwann denken wir: „Das, was ich bis jetzt aus der Bibel gelernt habe, ist ein guter Stand. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Und das, was ich für den Herrn getan habe und tue, das ist auch genug.

Solche Einstellung würde man nicht als Abkehr von Jesus bezeichnen, aber es ist geistliche Trägheit. Das wird nicht funktionieren. Deshalb ist geistliche Faulheit für uns so gefährlich.

Zu faul zum Beten.  Zu träge zum Lesen. Zu achtlos für Gemeinschaft. Zu nachlässig, zum Geben. Zu bequem, um Schritte im Glauben zu wagen.

Wer sich da nicht irgendwo drunter stellen muss, sollte dem Herrn von Herzen dankbar sein.
Eine alte Geschichte erzählt von einem knorrigen und knurrigen Bauern, der mit allen im Streit lebte. Irgendwann verstarb der Mann und ein kurzesTestament mit einem Satz wurde in seinem Nachlass gefunden. „Ich vermache meinen gesamten irdischen Besitz dem Teufel.“

Da der letzte Wille eines Menschen i.d.R. sehr ernst genommen wird, musste sich ein Gericht mit dem Testament beschäftigen. Wie konnte man den Willen des Verstorbenen – zum Teufel mit dem Hof – umsetzen?

Vermutlich hatten zunächst einige an Feuer gedacht: Teufel, Hölle, Feuer... einfach alles abfackeln. Der Richter aber kam zu einem anderen Entschluss. Er entschied, dass es wohl am besten sei, wenn man den ganzen Hof dem Verfall überließe. Das Unkraut würde alles überwuchern. Der Wind würde langsam die Erde abtragen. Sonne und Regen würden den Gebäuden zusetzen. – Und so entschied das Gericht: Der beste Weg, dem Teufel etwas zu hinterlassen, ist der, dass man nichts tut.

Wenn wir unser geistliches Leben einfach so laufen lassen und sich selbst überlassen, gehen „Hof und Gebäude“ verloren. Durch „Nichts tun“ wird unser geistliches Leben überwuchert und erstickt, immer mehr abgetragen und zersetzt.  Darum, lasst uns auf Jesus achten, aktiv an Ihm festhalten, der über allem ist. Dann treibt niemand am Ziel vorbei, sondern in den sicheren Hafen.

Deshalb müssen wir sorgfältig auf das achten,
was wir gehört haben,
damit wir das Ziel nicht verfehlen. (Hebräer 2:1, NLÜ)

Die gesamte Bibelstunde zu Hebräer 2:1-9 ist Anfang nächster woche HIER zu hören (oder download). Heute Abend geht es um 19:30 Uhr weiter in Hebräer 2. Herzlich willkommen!

Dienstag, 17. Mai 2016

Geistlicher Kampf & Gebet

John Piper schreibt in seinem Buch "Weltbewegend"

Es gibt nicht einen Kriegsteil des Lebens und einen Friedensteil. Das Leben ist Krieg.Aber die meisten Menschen glauben das nicht in ihren Herzen. Die meisten Menschen zeigen durch ihre Prioritäten und durch ihr lässiges Herangehen an geistliche Dinge, dass sie glauben im Frieden zu leben, nicht im Krieg.

Im Krieg sind die Zeitungen voller Schlagzeilen darüber, wie es den Truppen geht. Im Krieg sprechen Familien über die Söhne und Töchter an der Front; sie schreiben ihnen und beten für sie mit tiefer Besorgnis über ihre Sicherheit. Im Krieg sind wir auf der Hut. Wir sind bewaffnet. Wir sind wachsam. Im Krieg geben wir das Geld anders aus - da ist Mäßigung, nicht als Selbstzweck, sondern weil es strategischere Arten gibt, Geld auszugeben als für neue Reifen zu Hause. Die Anstrengung des Krieges betrifft jedermann. Wir schnallen alle den Gürtel enger. Das Luxuskreuzschiff wird zum Truppentransporter.

Sehr wenige Leute bedenken, dass wir in einem größeren Krieg leben als dem 2. Weltkrieg oder irgendeinem vorstellbaren Atomkrieg. Wenige denken, dass Satan ein weit schlimmerer Feind ist als jeder irdische Gegner.
... Gebet ist dazu bestimmt, das Königreich in das fruchtlose Feindesland hinein auszuweiten.
Joh 15,16 Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.
Das Fruchtbringen ist das Ziel. Zu diesem Zweck erhört der Herr die Gebete seiner Leute.
Mk 4,18-19 Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.
Bevor wir uns überhaupt in der Sendung der Gemeinde engagieren können, müssen wir gegen den Betrug des Reichtums und gegen die Begierden nach den übrigen Dingen kämpfen. Wir müssen darum kämpfen, das Königreich über alles andere wertzuschätzen - das ist unser erster und dauernder Kampf. Das ist der Kampf des Glaubens. Dann, wenn wir einige Erfahrung in diesem Grundlegenden Kampf haben, schließen wir uns dem Kampf an, das Königreich zu allen Nationen zu tragen.

... Gebet ist das Funkgerät auf dem Schlachtfeld der Welt. Es meldet sich, um die genaue Zielposition in der Welt zu erfragen. Es meldet sich, um Luftunterstützung anzufordern. Es meldet sich, um Artilleriefeuer anzufordern, das einen Weg für die Panzer des Wortes Gottes freischießt. Es meldet sich, um das Wunder der Heilung der verwundeten Soldaten zu erbitten. Es meldet sich, um Versorgung für die Streitkräfte anzufordern. Und es meldet sich, um die benötigte Verstärkung anzufordern. (w)

John Piper: Weltbewegend / 3l Verlag Gmbh

Montag, 16. Mai 2016

Pfingsten!

Mit Weihnachten, Ostern und Pfingsten kann man leben. Wenn es nicht grade ein Arbeitgeberjahr ist, kann man einige schöne Kurzurlaube planen. Für die Bevölkerung kommen an Weihnachten die Geschenke dazu, an Ostern die Ostereier und an Pfingsten – ja, was beschert uns eigentlich das Pfingstfest, das Fest des Heiligen Geistes?

Ich liebe den Frühling. Und ich liebe bunte Blumensträuße, die der Frühling möglich macht. Je bunter, desto besser. Die bunten Blumen erinnern mich daran, was das Pfingstfest uns beschert. In der Bibel heißt es: „Die Frucht des [Heiligen] Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“

Ein bunter Strauß mit all den Tugenden, die wir uns so wünschen, die aber heute so selten zu finden sind. All das beschert uns das Pfingstfest. Pfingsten erinnert uns an Gottes Geist, durch den Gott in jedem Menschen diese Tugenden zum Blühen bringen möchte. Und wie?

Gott schenkt den Heiligen Geist in Herzen, die vorbereitet sind. Glauben an Jesus Christus bereitet unsere Herzen vor. Vertrauen in Jesus reinigt unsere Herzen von allen Untugenden und macht Raum für Gottes Heiligen Geist, der unser Leben bunt machen möchte durch Liebe, Frieden, Treue und dergleichen.

Brauchst Du neue Farbe im Leben? Liebe? Freude? Friede? Geduld? Freundlichkeit? Güte? Treue? Sanftmut, oder Selbstbeherrschung?“ Lade Jesus in Dein Leben ein, folge Seinen Wegen – und die Frucht des Heiligen Geistes wird beginnen, in Dir zu blühen!

Sonntag, 15. Mai 2016

Herzliche Einladung zum Pfingstgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute:
1 Mose 35:9-21 und Apostelgeschichte 4:22.31 
 
1 Mose 35:9 Da erschien Gott Jakob und segnete ihn. Es war das zweite Mal seit seiner Rückkehr aus Mesopotamien.   
10 Gott sagte: "Du heißt Jakob. Doch von jetzt an sollst du nicht mehr Jakob, sondern Israel genannt werden!" So gab er ihm den Namen Israel. 
11 Weiter sagte Gott zu ihm: "Ich bin El-Schaddai, der allmächtige Gott. Sei fruchtbar und vermehre dich! Ein Volk, ja eine ganze Schar von Völkern wird von dir abstammen, selbst Könige werden unter deinen direkten Nachkommen sein. 
12 Das Land, das ich Abraham und Isaak zugesprochen habe, werde ich dir und deinen Nachkommen geben." 
13 Als Gott das Gespräch mit ihm beendet hatte, fuhr er von diesem Ort wieder in den Himmel auf.  
14 Jakob stellte einen Gedenkstein dorthin, wo Gott mit ihm geredet hatte. Er goss ein Trankopfer darüber und salbte ihn mit Öl.  
15 Die Stelle, wo Gott mit ihm geredet hatte, nannte er Bet-El, Haus Gottes.
16 Dann brachen sie wieder von Bet-El auf. Als sie nur noch ein Stück von Efrata entfernt waren, setzten die Wehen bei Rahel ein. Sie hatte eine sehr schwere Geburt. 
17 Als ihr die Geburt so schwer wurde, sagte die Hebamme zu ihr: "Hab keine Angst, es wird wieder ein Sohn!" 
18 Aber Rahel spürte, dass ihr das Leben entwich und sie sterben würde. Da nannte sie ihn Ben-Oni, Sohn meiner Totenklage. Sein Vater aber nannte ihn Benjamin, Sohn meines Glücks. 
19 So starb Rahel und wurde dort am Weg nach Efrata begraben, das jetzt Bethlehem heißt.  
20 Jakob errichtete einen Gedenkstein auf ihrem Grab, der noch heute als Grabmal Rahels dort steht.
21 Dann zog Israel weiter und schlug seine Zelte jenseits von Migdal-Eder auf. 

Apostelgeschichte 4:23 Nach ihrer Freilassung gingen Petrus und Johannes zu ihren Mitchristen und berichteten alles, was die Hohen Priester und Ratsältesten zu ihnen gesagt hatten.
24 Als Reaktion darauf beteten alle miteinander einmütig zu Gott. Sie sagten:
"Du alleiniger Herrscher! Du hast den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was in ihnen ist.
25 Durch den Heiligen Geist hast du unseren Vater David, deinen Diener, sagen lassen: 'Was soll das Toben der Völker? Weshalb schmieden sie nutzlose Pläne?
26 Die Herrscher der Erde empörten sich und die Machthaber verbündeten sich gegen den Herrn und seinen Messias.'
27 Tatsächlich haben sich hier in dieser Stadt Herodes und Pontius Pilatus mit den Heidenvölkern und den Stämmen Israels gegen deinen heiligen Diener verbündet, gegen den, den du gesalbt hast, Jesus.
28 Doch haben sie damit nur das getan, was du in deiner Macht schon längst beschlossen und bestimmt hattest.
29 Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und hilf deinen Sklaven, die Botschaft von dir mutig und frei zu verkündigen.
30 Erweise deine Macht und lass durch den Namen deines heiligen Dieners Jesus Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen."
31 Als sie so gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, wo sie versammelt waren. Sie alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündigten die Botschaft Gottes mutig und frei.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER) 
 
Die Predigt zum Text kann Anfang der Woche HIER 
runtergelande oder online angehört werden!
 
 Herzliche Einladung zum Gottesdienst!  
 
Anbetung
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Heute kein Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
 Wir freuen uns auf Dich! 
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:
Niemand überwindet die Verdorbenheit seines Herzens 
außer durch die ermächtigende Kraft des Geistes Gottes.
(Jerry Bridges)
 
Wir brauchen Gemeinden, 
in denen die Kraft des Heiligen Geistes gewollt, 
erbeten und erfahren wird.  
(Peter Strauch)

 Wir suchen, planen und strengen uns an - erfolglos. 
Denn was nicht aus Gottes Kraft 
kommt hat keinen echten, innerlichen Bestand! 
Öffnen wir uns doch wieder ganz neu 
für das Wirken des Heiligen Geistes!
(Simon Wick)