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Samstag, 25. Juni 2016

Wenn Gott tot wäre ...

Im Studierzimmer des großen Reformators, Martin Luther, wird es still. Immer mehr hatte er sich zurückgezogen, hatte Arbeit und Gebet aufgegeben. Wortkarg und von Zweifeln geplagt gibt er sich einer tiefen Schwermut hin. Seine Ehefrau, Katharina von Bora, die ihren Mann immer unterstützte und tröstet, auch in den dunklen Stunden, macht sich Sorgen - bis ihr eine brillante Idee kommt.

Völlig in schwarze Trauerkleidung gekleidet, tritt sie in Luthers Arbeitszimmer und setzt sich an seinen Tisch. "Wer ist gestorben?" kommt die erschrockene Frage ihres Mannes. "Gott ist gestorben!" antwortet Katharina. "Wenn du nicht mehr arbeitest, nicht mehr betest, sprichst und singst, dann ist Gott tot und hat keine Macht." Diese Antwort trifft den Reformator im Herzen. Sorgen und Nöte haben ihm den Blick auf die Wahrheit versperrt: Jesus lebt! Warum verzagen? Jesus hat überwunden, der Sieger von Golgatha! Warum lebte er, Luther, als sei Gott tot und machtlos?

Das war das Ende der Nacht. In Luther ging wieder neu die Sonne der Hoffnung auf. Er konnte wieder lachen, wieder froh seiner Arbeit nachgehen.

In einem alten Lied aus den frühen Jahren der Jesus People Bewegung in Deutschland heißt es:

Mohammed starb im Jahre 632, er wurde 62 Jahre alt.
Buddha sprach: "Die Wahrheit hab ich leider nicht gefunden!"
dann wurde auch sein Körper kalt.

Doch Jesus lebt, Jesus lebt!
Sein Grab ist leer, sein Grab ist leer.
Sag, warum hast Du keine Hoffnung mehr?
Sein Grab ist leer!

Es gibt kein Grab, zu dem wir pilgern könnten.
Kein Mausoleum hat den Heiland der Welt!
Die Frau im Garten damals, sie fand keinen Toten.
Jesus ist der, der den Sieg behält.

Denn Jesus lebt, Jesus lebt!
Sein Grab ist leer, sein Grab ist leer.
Sag, warum hast du keine Hoffnung mehr?
Sein Grab ist leer!
Sein Grab ist leer!


Die Aussage: "Gott ist tot!" brachte Luther zum Lachen. Die Tatsache: "Das Grab ist leer!" besiegte seine Schwermut und Kraftlosigkeit. Wenn Gott tot wäre, wäre alles sinnlos. Aber: JESUS LEBT!

"Wenn der Glaube an Christus nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die elendesten Menschen auf der Welt. (…) Nun aber ist Christus als Erster von den Toten auferstanden. (...) Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist Dein Sieg?" (1 Kor 15:19-20a+55) (w)

Freitag, 24. Juni 2016

Brexit - Hat der Mord an Jo Cox die Stimmung gedreht?

So fragte die Frankfurter Allgemeine gestern, am Tag der Wahl, in ihrer Online Ausgabe und schreibt:

Eine der wohl spannendsten Erkenntnisse der Umfrage findet sich in der Auswertung erst am Ende: Der Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox am 16. Juni, der die britische Öffentlichkeit erschütterte und den Brexit-Wahlkampf für eine Weile unterbrach, hat das Blatt möglicherweise gewendet. (...) Bis zum 16. Juni war demnach eine knappe Mehrheit von 51,5 Prozent der britischen Umfrageteilnehmer für einen Brexit. Seit dem 16. Juni ist das völlig anders: Bis zum Ende der Umfrage wollten unter den britischen Teilnehmern nur noch 40,3 Prozent die EU verlassen, fast 60 Prozent stimmten jetzt für einen Verbleib.

Was bei der Abstimmung in Großbritannien am Ende rauskommt, wird der heutigen Tag zeigen (oder steht vielleicht schon fest). Es waren wortreiche Wochen und harte Reden, die von Gegenern und Befürwortern des Brexit geführt wurden. Die Prognosen schwankten von klaren bis zu knappen Siegen. Der 16. Juni 2016 könnte ein Zünglein an der Waage gewesen sein. An jenem Tag wurde Jo Cox, die sich unter der Labourflagge gegen einen Brexit ausgesprochen hatte, ermordet – und die Umfragewerte standen Kopf.

Mich macht das Ganze nachdenklich. Eine Ehefrau, Mutter zweier Kinder, setzt sich mit aller Kraft in der Politik für ihre Überzeugungen ein. Sie bezahlt dafür den höchsten Preis – und prägt dadurch „möglicherweise“ das Schicksal einer ganzen Nation, indirekt eines ganzen Kontinents.

Ich werde erinnert an ein biblisches Prinzip, das ähnlich wirkt, nur der Unsicherheitsfaktor „möglicherweise“ fällt raus. In Johannes 12:24 lehrt Jesus:

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein;
wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

Im normalen Leben „kann“ auf diese Weise auch etwas bewirkt werden. Im geistlichen Leben haben wir die Garantie vom Himmel, dass etwas bewirkt wird: VIEL FRUCHT!

Ich möchte mich durch Jo Cox (nicht in allem, aber in diesem) anspornen lassen:
  • Nicht zu ruhen für die Sache, die mir im Herzen brennt
  • Auf die Straße und zu den Menschen zu gehen und den Mund aufzumachen
  • Anderes hintenan zu stellen und meine Zeit in das Wichtigste zu investieren
  • Bereit zu sein einen hohen Preis zu zahlen
Jesus ist es alles wert. Oder nicht? Ist Jesus und Seine Sache solch ein Leben nicht wert?
  • Ist Jesus es nicht wert, dass wir nicht ruhen für Ihn?
  • Ist Er es nicht wert, den Mund aufzumachen und mit Menschen über Ihn zu reden?
  • Ist Jesus es nicht wert, alles andre (was wäre in Deinem Fall „alles“?) hintenan zu stellen und in die Sache Jesu zu investieren?
  • Ist Jesus es nicht wert, jeden Preis zu zahlen? (Was könnte das für Dich bedeuten?)
Bei alledem ist unser größtes Vorbild nie ein Mensch. Sicher, wir können so manches von anderen Menschen im Alltag lernen. Besonders Frauen und Männer des Glaubens können für uns ein Ansporn sein. Unser ultimatives Vorbild ist und bleibt allerdings Jesus selbst. Er ist für uns „in die Erde“ gefallen und hat die Rettung unserer Seelen als Frucht davon getragen. Wie könnten wir Ihm irgendetwas vorenthalten?

Donnerstag, 23. Juni 2016

Wem dienst Du?

Wenn jetzt mein alter Mensch der Macht der Sünde gestorben ist, wie geht es weiter? Auch darauf gibt Paulus Antwort. In Römer 6 heißt es:


Vs 13: stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge (Waffen) der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit!



Nach Vs 13 ist es unsere Wahl, wem wir dienen. Luther übersetzt ganz richtig:

Gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit!                                       Gebt euch Gott hin und eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit!


Unsere Glieder sind Waffen. Wir dienen immer einer Seite – entweder der Gerechtigkeit oder der Ungerechtigkeit.



Über das alte Herz sagt Gott (1 Mo 8:21):

Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf



Über die alten Füße schreibt Paulus: (Rö 3:16+17):

Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht.



Über die alten Augen chreibt er: (Rö 3:18)

Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.



Über die alten Ohren schreibt Jeremia (7:24)

Sie wollten nicht hören noch ihre Ohren mir zukehren,

sondern wandelten nach ihrem eigenen Rat



Über die alte Zunge sagt Jakobus: (3:5)

Ein kleines Feuer — welch großen Wald zündet es an!


 Hände: Über die alten Hände schreibt Jesaja: (Jes 59:3)

Eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Unrecht



Gottes Wort sagt uns, wenn wir unsere Glieder nicht für Gott einsetzen, dann sind sie gefährliche Waffen, die der Ungerechtigkeit dienen, die töten, verbrennen, verwüsten und gegen Gott arbeiten. Das will die entthronte Sünde in unserem Leben immer noch und fordert die Glieder unseres Leibes in ihren Dienst. Dazu hat sie aber kein Recht mehr. Gott sagt



Stellt euch selbst Gott zur Verfügung ...

und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit! (Römer 6:13)



Herz, Füße, Augen, Ohren, Zunge und Hände. Das ist keine vollständige Liste. Aber lasst uns sehen, was die Bibel über diese Glieder des Leibes sagt.



Vs 13 angewendet sagt: Gib dein Herz Gott als Werkzeug der Gerechtigkeit – und du erfährst, was es bedeutet, frei zu sien von der Herrschaft der Sünde. Lass Gott durch Dich lieben – solche, die dich zurück lieben ... aber auch solche, die kein Interesse an dir haben und dich nicht zurück lieben ... und sogar solche, die dich hassen oder dir lieblos begegnen.



Das zu tun bringt dir die wunderbare Bestätigung, dass du der Sünde tot bist und in Christus lebendig.



Füße: Römer 10 17 sagt:

Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!



Hier geht es nicht um den Mund, der Jesus bekennt, sondern um die Füße, die den Mund erst mal dahin bringen, wo er bekennen soll. Gott möchte nicht nur, dass wir die Gelegenheiten nutzen, die er uns in den Weg schickt – am Arbeitsplatz, Hausnachbarn ... , sondern auch, dass wir uns aufmachen und zu denen gehen, die nicht zu uns kommen – und ihnen die Botschaft des Friedens bringen. Vielleicht ein Besuch bei jemandem, den wir lange nicht mehr in der Gemeinde gesehen haben – oder ein Besuch im Asylantenheim.



Augen: Wir werden ganz gewiss die Erfahrung machen, dass die Sünde ihre Macht verloren hat, wenn wir unsere Glieder – unsere Augen – als Werkzeuge der Gerechtigkeit in den Dienst Jesu stellen. Matthäus beschreibt eine Erfahrung der Jünger auf dem Berg der Verklärung. Er schreibt (17:8):



Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.



Wieviel Sünde geschieht, weil unsere Augen sich an Sex und Sünde gewöhnt haben? Wieviel Not entsteht, weil unsere Augen keine Sanftmut, sondern Härte kommunizieren. Wenn wir aber unsere Augen als Werkzeuge der Gerechtigkeit in Jesu Dienst stellen geben, werden wir gewiss erfahren, was es bedeutet, frei zu sien von der Herrschaft der Sünde.



Ohren: Wir Menschen meinen, wir können unbeteiligt bleiben von dem, was wir durch unsere Ohren aufnehmen. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen allerdings auf – z.B. in der Musik – dass Musikstile unsere Gefühle und unser Verhalten deutlich beeinflussen.  Auch unser Glaubensleben bleibt nicht unberührt von dem, was wir duech unsere Ohren aufnehmen. Darum sollen wir unsere Ohren Gott als Werkzeuge zur Verfügung stellen.



Zunge: Sie kann – wie wir gehört haben – einen Waldbrand auslösen, kann aber auch

  • gute Erkenntnis und freundliche Unterweisung geben
  • Freude am Leben schenken
  • Widerstände brechen  UND
  • wie uns Spr 12:18 sagt – Heilung bringen



Hände: Wieviel kann bewirkt werden, wenn sie nicht nur unser ganzes Leben lang für uns schaffen, sondern wenn wir sie Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit zur Verfügung stellen. In der Welt gibt es etw 15 Milliarden Hände. Was die bewirken, sehen wir heute in der Welt: Not, Mord, Hasstaten. Wir meinen vielleicht unsere 4 Hände – Deine und meine – könnten da nicht viel bewirken. Wenn wir Gott unsere Hände als Werkzeug der Gerechtigkeit geben – werden wir erfahren, was es bedeutet, frei zu sein von der Herrschaft der Sünde. Wir werden staunen, was der Herr durch 4 heilige Hände, die Ihm zum Dienst geweiht sind, tun kann.



Die entmachtete Sünde sagt immer noch: Gib MIR, laß mich regieren!

Jesus sagt: Hör nicht auf sie. Ich habe Dich erkauft. Du gehörst mir. Gib mir Dein Herz und Deine Glieder, lass mich regieren zur Gerechtigkeit!



Neutralen Boden gibt es nicht:

  • Waffen zur Ungerechtigkeit ... oder: Werkzeuge der Gerechtigkeit
  • Waffen zum Tod ... oder Werkzeuge zum Leben



Wem dienst Du?

Das Summen der Bienen

Das war schon ein besonderer Nachmittag. Als „Besuch auf dem Bauernhof“ könnte man es beschreiben, als wir neulich nachmittags Haus, Hof und ein Teil der Tiere begutachteten und später (beschenkt mit Salat und Kohlrabi) wieder nach Hause fuhren.

Als wir uns am Zaun der großen Hühnerwiese an dem freilaufenden Gefieder erfreuten, fielen mir zuerst die Bienenstöcke in Nachbars Garten auf. Sie waren mindestens 10 Meter entfernt, aber so umflogen von ihren Bewohnern, dass man den Bienenschwarm deutlich erkennen konnte. Und dann hörte ich es: Die ganze Baumgruppe auf der gegenüberliegenden Weideseite vibrierte mit dem Gesumme von Tausenden von Bienen. Kleine Geschöpfe – sehr kleine Geschöpfe, die aber gemeinsam einen „Mordslärm“ erzeugen können, der weithin gehört werden kann und darauf hinweist: Da sind die Bienen unterwegs.
Mir wurde dieses Schau- nein Hörspiel zur Lektion.

Das Summen der Bienen erinnerte mich unmittelbar an uns Christen. Wir machen Geräusche, erwecken Aufmerksamkeit und zeigen, dass wir da sind. Und die Menschen, die uns hören, mögen denken: Da sind die Christen unterwegs. Ob solch eine Aussage erfreulich oder unerfreulich gemeint ist, das bestimmen wir.

Wie und was summen wir? Wie und was geben wir von uns? Wie und was “bringen wir rüber“?  Auch wir Christen können da viel Schaden anrichten, wenn wir nicht beachten, wie Gott über unser Summen haben möchte. Er möchte, dass – unter anderem – unser Summen ein Wohlgeruch für ihn ist. Unser Reden und Handeln soll von den Menschen als Wohlgeruch für Gott empfunden werden. Interessanterweise wissen Nichtchristen sehr genau, wie wir Christen reden und uns verhalten sollten. Tun wir es, wird Gott ein Wohlgeruch bereitet und Er wird geehrt. In 2 Korinther 2:15 heißt es:

Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen,
die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen“

Auch Epheser 5:2 erklärt uns, wie wir lieblich für Gott “summen” können:

Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt
und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer,
Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!“

Andere lieben, wie Jesus uns geliebt hat; ein Lieben, bei dem ich alles verliere, damit der andere alles gewinnt – das riecht gut „in Gottes Nase“. Das summt gut in Gottes Ohr und in den Ohren derer, die uns sehen und hören.

Ja, dieses Summen, das andere hören … und andere hören es tatsächlich! Als wir in der Bauernstube bei Kaffee und Kuchen saßen, unterhielten wir uns. Dabei mussten wir erfahren, dass ein bekannter, aber uns persönlich unbekannter „Christ“ die Menschen in zwei Ortschaften mit seinem „Summen“ abstieß. Der Umgang mit seinen Mitmenschen – Christen und Nichtchristen – war unfreundlich, lieblos und abstoßend. Nein, kein freundliches Summen als Wohlgeruch für seinen Herrn. Eher ein gefährliches Brummen, das Menschen (buchstäblich) auf die Flucht schickte.

Wie viel besser, wenn wir uns Kolosser 4:6 und Matthäus 5:12 zum Leitsatz nehmen:

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt,
dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.“
So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, 
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.

Wo das geschieht, da „summen“ wir wie Jesus und für Jesus – zum Zeugnis für die Menschen und zum Wohlgeruch und Wohlgefallen für Gott.

Herr, lass mich heute durch meine Worte 
und durch mein ganzes Leben 
zu Deiner Ehre und Freude „summen“!

Mittwoch, 22. Juni 2016

Was ist der Schlüssel zur Ruhe?

So fragte Stefan Sauer letzten Mittwoch, als es in der Bibelstunde um Hebräer 4:1-11 ging. Die Antwort steht in Vs 3, wo es heißt: 

„Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein“

Glauben ist der Schlüssel, der uns die Tür zur Ruhe Gottes öffnet. Im Text finden wir dann verschiedene Aussagen zu dieser Ruhe, die Jesus uns ermöglicht: Da werden wir aufgerufen, aufeinander zu achten, in die Ruhe Jesu einzugehen. Da wird diese Ruhe beschrieben als Ruhe von unseren Werken. Gottes Werk war und ist vollendet und auch wir dürfen von allen Werken ruhen und uns ganz auf das Werk Jesu verlassen. Nicht von uns er“werkte“ Gerechtigkeit, sondern Jesu Gerechtigkeit hat uns gerettet. In diesen vollendeten Werken dürfen wir ganz zur Ruhe kommen.

Aber diese Ruhe drängt Gott niemandem auf – nicht einmal Seinen Kindern. Wie ruhelos sind wir oft – äußerlich und innerlich. Gott zwingt uns nicht in Ihm zur Ruhe zu kommen, aber Er lädt uns ein zu glauben; zu glauben, dass Er eingreift, zu glauben, dass Er unsere Lasten trägt, zu vertrauen, dass Er sich um unsere Sorgen kümmert; Ihm zu vertrauen. Gut vorstellbar, dass wir zu Seiner Ruhe einkehren, wenn wir von dieser Einladung zum Vertrauen Gebrauch machen.

Um in diese, die Ruhe Gottes, einzugehen, mag ein chirurgischer Eingriff nötigt sein. Manchmal sind Tumore der Zweifel in unseren Herzen gewachsen, die uns belasten. Manchmal sind es Knoten der Sorgen oder Geschwüre der Angst, die unser Vertrauen lähmen, das uns in die Ruhe Gottes bringen möchte. Aber Gott hat vorgesorgt.

Das Instrument, mit dem Gott arbeitet, um uns zur Ruhe zu bringen ist das Wort Gottes. Schärfer als jedes zweischneidige Schwert behandelt es unsere Tumore, Knoten und Geschwüre. Was wir selbst und andere Menschen nicht vermögen, vermag Gottes Wort. Und der, der dieses Instrument zur Heilung führt, ist der Ursprung dieses Wortes: Jesus. Er trägt sogar den offiziellen Titel: „Das Wort Gottes“!

Nicht mit Gewalt, sondern mit Sanftmut führt Er das Instrument, um unser Vertrauen zu stärken und wegzuschneiden, was uns die Ruhe raubt. Nicht grob, sondern mit Präzision nimmt Er fort, was hindert. Mit Liebe stärkt Er, was schwach ist. Immer mit der Absicht, dass unser Vertrauen wächst – Vertrauen in Ihn, den vertrauenswürdigen Arzt unserer Seelen.

Das Wort Gottes – das geschriebene Wort Gottes und „Das Wort Gottes“ in Person – beides ist mehr als fähig, unseren Glauben so zu stärken, dass wir auf Erden im Frieden Gottes leben, um dann in Seine ewige Ruhe einzugehen.

Heute geht’s weiter in dem mutmachenden Hebräerbrief. Jeder ist herzlich eingeladen, zu kommen, Gottes Wort wirken zu lassen, Jesus anzubeten und den Abend in Gemeinschaft mit Ihm und miteinander zu verbringen: CCFG, Bitzegarten 5, 57290 Neunkirchen; 19:30 Uhr

Dienstag, 21. Juni 2016

Verkompliziert …

… haben wir so manches in unserem Leben. Vor allem sicher das Gebet. Ich schließe mich da voll ein. Wenn Gebet – auf den Punkt gebracht – das Reden eines Kindes Gottes mit seinem himmlischen Papa ist, dann sollte uns ja nichts davon abhalten. Vergangene Woche erhielt ich eine Email, die mir neu die Einfachheit des Gebets aufzeigte. In der Mail heißt es:

Liebe Mitbeter,

es ist so einfach: Wir können Gott um etwas bitten und er schenkt es uns!

Warum machen wir (Deppen - ich beziehe mich voll mit ein) nicht viel mehr Gebrauch davon? Natürlich wissen wir: Man muss im Namen Jesu beten, im Willen Gottes, im Glauben, mit der richtigen Motivation… Das kommt uns dann so vor wie hohe Hürden, die wir nehmen müssten. Dabei verkomplizieren wir das Ganze nur – als typische Westeuropäer. Es scheint uns so schwierig und anstrengend, alle Regeln erhörlichen Betens richtig zu beachten, also beten wir lieber nicht oder eher pflichtgemäß selten.

Gott sieht Beten nicht so kompliziert, sondern ganz einfach. Wenn wir ihn ganz naiv kindlich einfach um alles bitten würden – wie gern würde unser himmlischer Papa ganz einfach handeln und uns staunen lassen, was und wie viel er für uns tut. Und wenn wir mal ein bisschen daneben liegen mit unseren Bitten – na und. Er hat uns doch lieb und kriegt auch unsere chaotischen Gebete auf die Reihe und reagiert auf unser Beten so, wie es für uns gut ist. Gebet hat noch nie geschadet, sondern eigentlich immer nur genützt! Also ich möchte zukünftig noch mehr Gebrauch davon machen, einfach zu bitten und dann zu empfangen („Ich bin doch nicht blöd“ – Werbung Mediamarkt).

Recht hat er, der Emailsender. Gott möchte uns keine Hürden bauen, um das Gebet lästig und schwer zu machen. Im Gegenteil – Er möchte uns helfen und uns an die Hand nehmen, damit wir nicht frustriert werden. Und wenn wir nicht wissen, wie wir beten sollen? – Auch dafür hat unser himmlischer Papa gesorgt. In Römer 8:26 heißt es

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt;
aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.“

Manchmal wissen wir nicht nur nicht, wie oder was wir beten sollen, sondern uns fehlen auch die Worte. Hinterher fragen wir uns: haben wir uns zu zweifelnd ausgedrückt, zu konkret, zu wenig demütig oder zu dreist? Auch darüber brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, denn Römer 8:27 ergänzt:

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist;
denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht

Nicht nur der Heilige Geist hilft uns beim Beten, Jesus selbst setzt sich für uns ein. In Hebräer 7:25  heißt es:

Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen,
weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.

Wir kommen … wir stottern … wir beten nicht mal laut, sondern nur leise … wir schämen uns … wir zweifeln … wir fragen uns … wir fragen Gott …

… und die ganze Zeit setzt sich der Heilige Geist für uns ein, nimmt die Anliegen, die wir zu formulieren versuchen und bringt sie vor den Papa im Himmel … und Jesus tut das Gleiche und setzt sich für uns ein. Darum möchte ich mich mit Mut und Zuversicht dem Emailschreiber anschließen, der schreibt:

Gebet hat noch nie geschadet, sondern eigentlich immer nur genützt! Also ich möchte zukünftig noch mehr Gebrauch davon machen, einfach zu bitten und dann zu empfangen.

Machst Du mit?

Montag, 20. Juni 2016

Heute ... Today ... 19:30 Uhr

Heute ... Today ... 19:30 Uhr ... Männerabend
... auf Wissers Wiese ... oder um 19:0 Uhr an der Gemeinde!

JerderMANN herzlich willkommen!

Kann man Freude gebieten?

So fragt der Pfarrer C. Eichhorn, als er über Philipper 4:4 nachdachte.

„Freuet euch in dem Herrn allewege 
und abermals sage ich: Freuet euch!“

Eichhorn schreibt hier:

Kann man denn die Freude gebieten? Sind wir Herr über unsere Gefühle? Können wir die Traurigkeit nur so wegscheuchen? Wenn ich zu einem verschuldeten Menschen, der hart bedrängt wird, spreche: "Sei nur guten Mutes!", dann wird ein solcher Zuruf an seinem Herzen abprallen. Oder wenn ich zu einem Kranken sage: "Lass alles Klagen und Seufzen fahren!", wird er mit Recht entgegnen: "Du kannst leicht reden, in meiner Lage kann man nicht vergnügt sein."

Hingegen, wenn du die frohe Kunde bringen darfst: Die Schulden sind gedeckt, du bist frei, oder zum Kranken sagen kannst: "Du wirst ganz gewiss wieder gesund", dann darfst du mit gutem Grund ihm zurufen: "Freue dich!" - In dieser Lage befindet sich der Christ. Er hat einen Heiland, der alle seine Schulden tilgt. Er hat an ihm einen Arzt, der alle seine Gebrechen heilt, der dem Gebundenen Freiheit bringt und den Kerker der Gefangenen öffnet.

"In dem Herrn" freuet euch allewege! Das ist möglich, weil er sich nicht verändert. Er hat uns auch dann lieb und ist bei uns, wenn es in unserem Leben durch Feuer und Wasser geht. Er spricht sein "Fürchte dich nicht, ich bin bei dir" hinein in unser Dunkel. Weil wir so wert geachtet sind in seinen Augen und herrlich werden sollen, darum ordnet er alles so, dass wir dieses Ziel erreichen. In ihm sind wir geborgen und versorgt. Es ist also Grund zur Freude, nicht zur Trauer.

Als Luther zum Glauben an den Herrn Jesus durchgedrungen war, forderte er alle Christen auf, sich mit ihm zu freuen. "Wer nicht will", setzte er hinzu, "der mag bei sich heulen." Es ist außerordentlich wichtig, dass wir uns täglich neu zur Freude erwecken und unsere Herzensharfen auf den Freuden- und Dankeston stimmen.

Wollen wir uns doch recht vergegenwärtigen, was wir an Jesu haben, und wie reich wir in ihm gesegnet sind! Wir werden uns dann schämen, dass wir durch irdische und vergängliche Leiden uns niederdrücken lassen. Es ist ja alle Trübsal "zeitlich" und darum leicht. Die Anfechtungen währen nur eine "kleine Zeit" im Vergleich zur ewigen Herrlichkeit. Dann wollen wir uns auch fleißig besinnen auf all das Gute, das wir schon empfangen haben, auf all die Durchhilfen und Gnadenstunden, die uns der Herr schon beschert hat. Wir wollen auch nicht vergessen, wie wir bei allem Schweren noch viel Gutes haben. Und das Beste ist, dass wir ihn haben!  (Carl Eichhorn)
 
Weicht, ihr Trauergeister; 
denn mein Freudenmeister, 
JESUS
tritt herein. 
Denen, die Gott lieben, 
muß auch ihr Betrüben 
lauter Freude sein. 
Duld' ich schon hier Spott und Hohn, 
dennoch bleibst du auch im Leide, 
JESU,
meine Freude.  

Sonntag, 19. Juni 2016

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute:  
Römer 8:1-17

1 Es gibt demnach kein Verdammungsurteil mehr für die, die ganz mit Jesus Christus verbunden sind.
2 Denn das Gesetz des Geistes, das dich mit Jesus Christus zum Leben führt, hat dich von dem Gesetz befreit, das nur Sünde und Tod bringt. 
3 Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande. Es scheiterte am Widerstand unserer Natur. Deshalb hat Gott seinen Sohn gegen die Sünde in die Welt geschickt. Er kam in der gleichen Gestalt, wie sie die Menschen haben, die im Widerspruch zu Gott leben, und machte der Sünde in der menschlichen Natur den Prozess.  
4 Damit kann jetzt die Rechtsforderung des göttlichen Gesetzes in uns erfüllt werden, und zwar dadurch, dass wir uns nicht mehr vom Ich, sondern vom Geist Gottes bestimmen lassen.  
5 Denn alle, die sich von ihrem Eigensinn bestimmen lassen, sind auf das bedacht, was ihre eigene Natur will. Wer sich aber vom Geist Gottes bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will.  
6 Was die menschliche Natur will, bringt den Tod, was aber der Geist will, bringt Leben und Frieden.
7 Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber, denn er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und kann das auch nicht. 
8 Wer also von seiner eigenen Natur bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
9 Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer Natur, sondern unter der des Geistes, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand diesen Geist von Christus nicht hat, gehört er nicht zu ihm.  
10 Wenn nun also Christus in euch ist, bleibt der Körper zwar dem Tod verfallen aufgrund der Sünde, der Geist aber erfüllt euch mit Leben aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat. 
11 Wenn nun der Geist von dem in euch wohnt, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, dann wird er durch den Geist, der in euch wohnt, auch euren sterblichen Körper lebendig machen, eben weil er Christus aus den Toten auferweckt hat.
12 Darum sind wir jetzt nicht mehr dem eigenen Wollen verpflichtet, liebe Geschwister, als müssten wir uns davon bestimmen lassen! 
13 Denn wenn euer Leben von Begierden bestimmen ist, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben. 
14 Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes. 
15 Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir "Abba Vater!" zu Gott sagen. 
16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind. 
17 Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, Erben Gottes und Miterben mit Christus, die jetzt mit ihm leiden, um dann auch an seiner Herrlichkeit teilzuhaben. 
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.  
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
 (Quelle: HIER)

Die Predigt zum Text kann Anfang der Woche HIER  runtergelande 
oder online angehört werden!

 Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 

Anbetung
 Predigt 
Abendmahl (Teilnahme freiwillig) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum Mittagessen  
Beginn: 10:30 Uhr

Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum 

"Mit den Frieden Gottes in meinem Herzen 
ist kein Raum mehr für das Gefühl der Verdammnis, 
sondern nur noch Lob und Dank für den Herrn, 
der mich von Sieg zu Sieg führt."
(Watchman Nee)
"Ich kenne kein Wort in der Schrift, 
das dir Erlösung von Verdammnis verspricht, 
ohne nicht gleichzeitig eine radikale Änderung 
deines Lebens zu fordern."
(Walter Ian Thomas)