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Montag, 24. April 2017

Und wie gehen wir mit Spenden um? (Die etwas andere Andacht)

Gestern im Gottesdienst waren wir in Esra 8 unterwegs. Ein herrliches Kapitel über die zweite  Rückreisewelle der Juden aus Babylon nach Jerusalem. Wer sich die Predigt anhören möchte, findet in Kürze den Link dazu auf dieser Seite im Seitenfenster.

Das Kapitel ist so reich an Inhalt, dass wir im Gottesdienst gar nicht alles besprechen konnten. In der Predigt wurde darauf hingewiesen, dass es in Esra 8 mindestens 7 Hinweise gibt, wie Gotteskinder verantwortlich mit dem umgehen, was Gott gehört (Spenden). In der Predigt wurde auf den heutigen Andachtsblog verwiesen. Hier also die 7 Hinweise zu biblisch-verantwortlichem Umgang mit Finanzen und Spenden.

  1. Esra 8:24:
Und ich sonderte von den obersten Priestern zwölf aus, nämlich Serebja und Hasabja und mit ihnen zehn von ihren Brüdern, und ich übergab ihnen das abgewogene Silber, das Gold und die Geräte
Die Verantwortung der Finanzverwaltung soll auf mehreren Schultern ruhen. Das verlangt in Deutschland bereits das Vereinsgesetz (Kassierer, Kassenprüfer etc.). Aber selbst ohne gesetzliche Pflicht sollten Spenden transparent verwaltet werden. (In unserer Gemeinde zählen immer mindestens 2 Personen die Sonntagskollekte).

  1. Esra 8:25:
und ich übergab ihnen das abgewogene Silber, das Gold und die Geräte, das Hebopfer für das Haus unseres Gottes, das der König und seine Räte und Fürsten und ganz Israel, das sich dort befand, als Hebopfer gegeben hatten.
Als Esra die Spenden den ausgewählten Priestern anvertraute, befand sich sich ein ganzer Teil des Volkes vor Ort. Die Spenden verschwanden nicht irgendwo, sondern es herrschte Transparenz vor den Augen der Spender.

  1. Esra 8:28:
Und ich sprach zu ihnen: Ihr seid dem HERRN heilig; und die Geräte sind auch heilig, und das Silber und Gold ist dem HERRN, dem Gott eurer Väter, freiwillig gegeben.
Die Verwalter der Spenden sollen „würdige“ Leute sein. Es kommt nicht auf Bildung, Abschluss oder Titel an, sondern auf eine Finanzverwaltung, die von würdigen Leuten in würdiger Weise getan wird.

  1. Esra 8:29:
So seid wachsam und bewahrt es, bis ihr es abwägen werdet vor den Obersten der Priester und Leviten und den Obersten der Väter von Israel in Jerusalem, in den Kammern des Hauses des HERRN!
Die Spenden werden bei der Abgabe überprüft. Das erinnert an verantwortliche Buchführung. Auch das ist in Deutschland Gesetz. Aber Christen halten sich daran, ob es gesetzlich verpflichtend ist oder nicht. Immerhin sind es Spenden, die zwar Menschen „anvertraut“ – die aber heilig sind und dem Herrn selbst gehören.

  1. Esra 8:33:
Aber am vierten Tag wurden das Silber und das Gold und die Geräte im Haus unseres Gottes abgewogen in die Hand Meremots, des Sohnes Urijas, des Priesters, übergeben — mit ihm war auch Eleasar, der Sohn des Pinehas, und mit ihnen Josabad, der Sohn Jeschuas, und Noadja, der Sohn Binnuis, die Leviten —,
Für Spenden gibt es nicht nur theoretische Pläne, Richtlinien und Regeln. Die sollen auch umgesetzt werden. Kein Regelwerk ist ausreichend, wenn es nicht eingehalten wird.

  1. Esra 8:34:
alles nach Anzahl und Gewicht; und das ganze Gewicht wurde damals aufgeschrieben.
Spendeneinnahmen und Ausgaben sollten weder „ungefähr“ noch „nur gedanklich“ festgehalten werden. Verantwortung mit dem, was Gott gehört, soll genau und nachprüfbar festgehalten werden.

  1. Esra 8:35:
Und die Kinder der Wegführung, die aus der Gefangenschaft gekommen waren, brachten dem Gott Israels Brandopfer dar, 12 Jungstiere für ganz Israel, 96 Widder, 77 Lämmer, sowie 12 Böcke zum Sündopfer; alles als Brandopfer für den HERRN.
Bei aller Verantwortung und Rechenschaft für Spenden für Gottes Reich geht es nicht lediglich um einen Buchhalterjob. In alle Finanzen und Sachspenden (viele der Opfertiere waren gespendet) will und muss Gott mit einbezogen werden. Die höchste Motivation für finanzielle Transparenz und Aufrichtigkeit ist bei Christen die Gegenwart und Supervision Gottes.

Möge der Herr uns allen helfen, mit dem verantwortlich vor Ihm zu leben, was Er uns als Gemeinden – aber auch privat – anvertraut hat.

Sonntag, 23. April 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Esra 8:1-36

1 Verzeichnis der Sippenoberhäupter und der bei ihnen eingetragenen Männer, die während der Regierungszeit von König Artaxerxes aus Babylonien mit mir nach Jerusalem kamen. 
2 Aus der Sippe Pinhas: Gerschom; aus der Sippe Itamar: Daniel; aus der Sippe David: Hattusch Ben-Schechanja.  
3 Aus der Sippe Parosch: Secharja mit 150 eingetragenen Männern.  
4 Aus der Sippe Pahat-Moab: Eljoënai Ben-Secharja mit 200 Männern.  
5 Aus der Sippe Sattu: Schechanja Ben-Jahasiel mit 300 Männern.  
6 Aus der Sippe Adin: Ebed Ben-Jonatan mit 50 Männern.  
7 Aus der Sippe Elam: Jesaja Ben-Atalja mit 70 Männern.  
8 Aus der Sippe Schefatja: Sebadja Ben-Michael mit 80 Männern.  
9 Aus der Sippe Joab: Obadja Ben-Jehiël mit 218 Männern.  
10 Aus der Sippe Bani: Schelomit Ben-Josifja mit 160 Männern.  
11 Aus der Sippe Bebai: Secharja Ben-Bebai mit 28 Männern.  
12 Aus der Sippe Asgad: Johanan Ben-Katan mit 110 Männern.  
13 Aus der Sippe Adonikam die letzten: Elifelet, Jëiël und Schemaja mit 60 Männern.  
14 Aus der Sippe Bigwai: Utai Ben-Sabbuds mit 70 Männern.

15 Ich ließ alle am Kanal zusammenkommen, der nach Ahawa führt. Drei Tage blieben wir dort. Als ich mir die Leute ansah, fand ich einige Priester vor, aber keinen einzigen Leviten.  
16 Da schickte ich einige Sippenoberhäupter, nämlich Eliëser, Ariël, Schemaja, Elnatan, Natan, Secharja und Meschullam, dazu Jojarib und Elnatan, zwei kluge Männer,  
17 zu Iddo, dem Vorsteher des Levitendorfes Kasifja. Ich hatte ihnen genau gesagt, was sie Iddo und seinen Brüdern, den Tempeldienern dort, ausrichten sollten, damit sie uns Männer mitgaben, die den Dienst am Haus unseres Gottes verrichten konnten.  
18 Weil Gottes gütige Hand über uns war, schickten sie uns Scherebja Ben-Machli. Das war ein Enkel von Levi Ben-Israel, ein verständiger Mann. Er kam mit seinen Söhnen und Brüdern, 18 Mann.
19 Außerdem schickten sie uns Haschabja und Jeschaja von den Nachkommen Meraris. Die brachten ihre Söhne und die Brüder von Haschabja mit, 20 Mann.  
20 Und von den Tempelsklaven, die David und die Führer des Volkes damals dem Tempel zur Bedienung der Leviten übergeben hatten, kamen 220 mit, alle namentlich eingetragen.
21 Dort am Ahawa-Kanal rief ich ein Fasten aus. Alle sollten sich vor unserem Gott beugen und ihn um eine glückliche Reise für uns und unsere Familien und unser Eigentum anflehen.  
22 Ich hatte mich nämlich geschämt, vom König eine Reitertruppe zu erbitten, die uns unterwegs vor Überfällen schützen könnte. Denn wir hatten zum König gesagt: "Unser Gott hält seine gütige Hand über alle, die ihn suchen, doch wer sich von ihm abwendet, bekommt seine Macht und seinen Zorn zu spüren."  
23 So fasteten wir und ersuchten unseren Gott um seinen Beistand, und er erhörte uns.  
24 Dann wählte ich zwölf von den Oberhäuptern der Priester sowie Scherebja und Haschabja und zehn weitere Leviten aus.  
25 Vor ihnen wog ich das Silber, das Gold und die Gegenstände ab, die der König, seine Ratgeber, seine Minister und der Teil des Volkes Israel, der in Persien blieb, als Opfergabe für das Haus unseres Gottes gegeben hatten.  
26 Ich übergab ihnen 22 Tonnen Silber, dreieinhalb Tonnen silberne Gegenstände und dreieinhalb Tonnen Gold,  
27 dazu zwanzig goldene Becher im Wert von 1000 Goldstücken und zwei Gefäße aus feiner polierter Bronze, wertvoll wie Gold.  
28 Ich sagte zu ihnen: "Ihr seid Jahwe genauso geweiht wie diese Gegenstände. Dieses Silber und Gold sind freiwillige Gaben für Jahwe, den Gott eurer Väter.  
29Bewacht sie also mit aller Sorgfalt, bis ihr sie den Schatzkammern des Tempels in Jerusalem übergebt. Ihr werdet sie dort vor den Oberhäuptern der Priester und Leviten und den Oberhäuptern des ganzen Volkes nachwiegen."  
30 Die Priester und Leviten übernahmen das abgewogene Silber und Gold und die Gegenstände, um sie nach Jerusalem in den Tempel zu bringen.
31 Am 12. April brachen wir vom Ahawa-Kanal nach Jerusalem auf. Und die gütige Hand unseres Gottes beschützte uns vor Feinden und Räubern.  
32 So kamen wir in Jerusalem an und ruhten uns drei Tage aus.  
33 Am vierten Tag übergaben wir dem Priester Meremot Ben-Uria im Haus unseres Gottes das Silber, das Gold und die Gegenstände. Sie wurden vor ihm und in Gegenwart von Eleasar Ben-Pinhas und den Leviten Josabad Ben-Jeschua und Noadja Ben-Binnui nachgewogen.  
34 Alle Gegenstände wurden nachgezählt und gewogen. Ihr Gewicht schrieb man auf.  
35 Danach brachten alle, die aus der Verbannung heimgekehrt waren, dem Gott Israels Brandopfer: Sie opferten zwölf Stiere für die zwölf Stämme Israels, dazu 96 Schafböcke, 77 Lämmer und außerdem zwölf Ziegenböcke als Sündopfer. Alle Tiere wurden für Jahwe als Opfer verbrannt.  
36 Dann händigten sie den Satrapen und Statthaltern der Westeuphrat-Provinz die Verfügungen des Königs aus. Diese unterstützten von da an das Volk und das Haus Gottes.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)
  
HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST 
Anbetung & Predigt
Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet
Mittagessen 

Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum


Sonntagszitat:
"Gute Vorsätze sind prima. Aber sie bringen Dich nirgends hin!" 
(Anne Marie Miller)

"Jeder möchte die Welt verändern - 
aber niemand möchte sich selbst verändern" 
 (Leo Tolstoy)

"The key in escaping is where you run" 
(Anne Marie Miller)

Samstag, 22. April 2017

Teuflische Strategien (Teil 9 und Schluss)

Heute kommt unsere Samstagsserie „Teuflische Strategien“ mit einem neunten Eintrag zu Ende. Wir sind durch das gleichnamige Buch von Warren Wiersbe (CLV Verlag) gegangen und haben verschiedene Kapitel inhaltlich zusammengefasst. Zuletzt ging es um Gedanken zur geistlichen Waffenrüstung. Heute schließen wir ab mit Gedanken zu einem Lieblingsziel für die Angriffe Satans: die Familie.

Es ist ein kurzes Kapitel mit wertvollen Ansätzen. Nicht alle kaputten Familien können wir Satan in die Schuhe schieben. Unser sündiges Fleisch (unsere angelernte Unabhängigkeit von Gott) ist nicht selten das Problem. Wenn Ehen geschlossen werden, ohne nach Gottes Willen zu fragen oder bevor beide Partner reif sind für die Verantwortung, sind Probleme vorprogrammiert. Auch wenn sich Eltern oder Schwiegereltern in die Ehen ihrer Kinder einmischen entstehen Krisen. Wiersbe legt den Schwerpunkt aber auf vier andere, umstrittene Themen:

  1. Satan verbreitet Lehren, die das Heiraten verbieten
  2. Satan versucht, die göttliche Ordnung für die Ehe umzukehren  
  3. Satan will Ehemänner und Ehefrauen zu moralischer Unreinheit verführen
  4. Satan versucht, die Frau möglichst viel außer Haus zu beschäftigen
Vier Strategien, durch die Satan die Ehe und Familie von Christen angreift. Dabei stammen das Buch und seine Thesen nicht aus dem Mittelalter. Die deutsche Auflage stammt aus dem Jahr 2015. Die erste Strategie bezieht sich auf 1 Timotheus 4:1-3, wo vor endzeitlichen Lehren gewarnt wird, die u.a. das Gebot der Ehelosigkeit beinhalten. Da beide, Ehe und Ehelosigkeit eine Gabe Gottes sind, kann das eine nicht als geistlicher als das andere eingeordnet werden. Keine weiteren Kommentare nötig.

Auch bei der zweiten Strategie geht es nicht um das Maß der Geistlichkeit. Mann und Frau – so Wiersbe – sind aus demselben ‚Grundmaterial’ erschaffen und eins in Christus (Galater 3:28). Vielmehr hat jeder von Gott seine Aufgabe, die nicht getauscht, sondern ausgeführt werden soll.  

Als dritte Strategie nennt Wiersbe die Verführung zur Untreue. Auf bis zu 50% wird die Zahl der Ehen geschätzt, in denen Untreue vorkommt. Dabei macht die Gegenwart es den Paaren immer einfacher, ermutigt sie, dass Untreue normal und akzeptabel ist. Man braucht nicht mal das Haus zu verlassen, sondern nur den Computer hochzufahren.

Schließlich stellt sich Wiersbe gegen den Trend, dass eine Frau nur außerhalb des Hauses glücklich werden kann. Er schreibt: „Damit sage ich nicht, es sei falsch, wenn die Ehefrau außerhalb des Hauses arbeitet. Aber ich meine, dass sowohl der Ehemann als auch seine Frau dann sehr aufpassen sollten, nicht vom Satan versucht zu werden. Wenn es außerhalb des Hauses angenehmer und anregender als im Haus ist, kann man sicher sein, dass Satan dabei ist, die Ehe kaputt zu machen.“

Das sind Wiersbes Gedanken zu dieser teuflischen Strategie der Familienzerstörung. Arbeitswut, Ausklinken aus der Erziehung der Kinder, Kommunikationsstop und vieles andere könnte hinzugefügt werden. Wir wollen es hierbei belassen.

Kürzlich sagte mir ein Freund, dass er sich das Buch von Wiersbe gekauft hat. Die Einträge der vergangenen Samstage hatten sein Interesse geweckt. Sicher wird Satan die eine oder andere Strategie auch an uns ausprobieren. Vielleicht eine ganz andere. Tatsache ist: wir brauchen weder ängstlich noch unsicher zu sein. Gott versichert uns durch Paulus:

Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, 
der uns geliebt hat!“ (Römer 8:37)

Morgen feiern wir die Liebe dessen, der uns geliebt hat. Wir feiern den Sieg dessen, der uns siegreich macht. Und wir laden Dich dazu ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr / parallel Kindergottesdienst

Freitag, 21. April 2017

Der Echte!

Gestern haben wir in Offenbarung 19:11-16 ein feierliches, gewaltiges Portrait gesehen vom echten „König aller Könige“ und „Herrn aller Herren“: Jesus! Manchmal sind die Beschreibungen so überwältigend, dass man gar nicht weiß, was man damit anfangen soll.

Hier noch einmal ein Auszug der Verse:

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
Ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem einen.
Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand  und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.


DAS ist der König der Könige! Jesus ist der erste König und der Letzte. Nie wurde Er besiegt, nie wird Sein Reich enden! Sein Name ist: „Treu und Wahrhaftig!“ „Das Wort Gottes“
Unser König der Könige trägt viele Kronen. Er richtet und kämpft – aber ausschließlich mit Gerechtigkeit. Das ist Jesus! So ist Jesus –der König aller Könige und Herr aller Herren.

Und was bedeutet das für uns?

Treu und  Wahrhaftig geht Er mit uns um! Wenn wir untreu sind, bleibt Er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen. Treue und Wahrhaftigkeit sind Sein Wesen.

Auch unser König richtet – wie die Könige der Welt. Aber König Jesus richtet gerecht, übersieht nichts, missversteht nichts, sondern richtet gerecht in einer Weise, daß niemand mit Ihm hadern würde. Alle Seine Methoden und Ergebnisse sind ausschließlich gerecht.

Seine Augen: Wie Feuerflammen. Spricht das von Gericht? Vielleicht! Denn das Gericht für Deine und meine Schuld liegt auf diesem König: Jesus, dem König aller Könige.
Spricht das von verzehrendem Feuer? Vielleicht! Denn Er liebt es, uns zu heiligen und Ihm ähnlicher zu machen.
Sind „die Augen wie Feuerflammen“ ein Bild für Seinen durchdringenden Blick? Vielleicht! Denn Er hat uns gesehen, erwählt, gewollt und durch und durch gekannt – schon bevor wir überhaupt geboren waren. Je und je hat Er uns geliebt und uns aus lauter Güte zu sich gezogen.

Ihm folgt das Heer des Himmels. Unser König befiehlt die unzählbare Schar himmlischer Engelheere. Die Zukunft steht nicht in den Händen eines Menschen, sondern in den Händen unseres Königs.

König Artasasta – der selbsternannte König der Könige war ohne Zweifel mächtig und stark und meinte es gut mit den Juden. Aber irgendwann starb er und sein Reich zerfiel unter seinen Nachkommen. Unser „König aller Könige“ – Jesus – wird die Nationen besiegen. Er wird richten, regieren und Sein Reich wird bestehen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Wenn ein selbsternannter “König der Könige”, der keiner ist, mit seinen begrenzten Möglichkeiten einem fremden Volk schon wohlgesonnen sein kann – wieviel wohlgesonnener wird der echte König aller Könige – Jesus – uns sein, die wir zu Seinem Volk und zu Seinem ewigen Reich gehören! „O lasset uns anbeten den König!“

Donnerstag, 20. April 2017

Wer ist der Echte?

Als der persische König Artasasta Esra reich beschenkt und erlaubt, in seine Heimat, nach Jerusalem, zurück zu kehren, da beginnt er seine Benachrichtigung an Esra mit den Worten:

Artasasta, der König der Könige, an Esra, den Priester (Esra 7:12)

Artasasta – wie viele Könige vor und nach ihm ein selbsternannter „König der Könige“, der einem fremden Volk wohlwollend gegenüberstand. Das ist nichts Schlechtes. Auch Esra verurteilt nicht seinen anmaßenden Titel. Ganz im Gegenteil: Er dankt Gott für Sein Handeln durch diesen König. Aber der Titel ist natürlich viel zu hoch gegriffen. Die Könige der Weltreiche haben sich oft überschätzt und mussten nachher feststellen, dass sie eben NICHT „König der Könige“ waren. Manchmal wurden sie durch irdische Herrscher belehrt, manchmal durch Gott selbst. Es kann eben nur einen König aller Könige geben: Jesus!

Über Ihn lesen wir in Offenbarung 19:11-16:

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe,
ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:
Treu und Wahrhaftig, und er richtet
 und kämpft mit Gerechtigkeit.
Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme,
und auf seinem Haupt sind viele Kronen;
und er trug einen Namen geschrieben,
den niemand kannte als er selbst.
Und er war angetan mit einem Gewand,
das mit Blut getränkt war, und sein Name ist:
Das Wort Gottes.
Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden,
angetan mit weißem, reinem Leinen.
Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert,
dass er damit die Völker schlage;
 und er wird sie regieren mit eisernem Stabe;
und er tritt die Kelter, voll vom Wein
des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
und trägt einen Namen geschrieben
auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte:
König aller Könige und Herr aller Herren.

DAS ist der König der Könige! Jesus ist der erste König und der Letzte. Der König, der nie besiegt wurde und dessen Reich niemals endet! Der König, der den Namen trägt: „Treu und Wahrhaftig“ und „Wort Gottes“ Der König, der viele Kronen trägt. Der König, der richtet und kämpft – aber ausschließließlich mit Gerechtigkeit. ER – Jesus – ist der König aller Könige und Herr aller Herren.

Wenn wir jetzt den Brief dieses selbsternannten Königs der Könige lesen und sehen, wie wohlwollend er über Esra schreibt, wie wohlgesonnen er dem Volk Gottes gegenüber steht – das ja nicht einmal sein eigenes Volk ist – und wie er sich mit Gericht gegen die Feinde - aber Gnade für Gottes Volk einsetzt ...

Wenn ein selbsternannter König der Könige sich so positiv einem fremden Volk gegenüber präsentiert, dann stellt sich doch die Frage:
„Wie präsentiert sich dann der echte König aller Könige – Jesus – Seinem eigenen Volk gegenüber?“ 

Soviel für heute: Wenn Du das Vorrecht besitzt, zum Volk des echten Königs aller Könige zu gehören, dann hast Du alles, was Du brauchst. Dann bist Du gesegnet mit jedem geistlichen Segen der Himmelswelt (Epheser 1:3), dann hast Du Zugang zu der gewaltigsten Macht die existiert. Dann gehörst Du zu einem ewigen Reich, regiert von einem ewigen König. Hört sich fast zu märchenhaft an. Aber die besten Wahrheiten klingen oft unglaublich. Morgen etwas Praktisches über diesen König aller Könige und über uns.

Mittwoch, 19. April 2017

Christen sind nicht normal!

Jesus war nicht normal! So hieß es in der Andacht am vergangenen Donnerstag. Sein Leben war anders als das der übrigen Menschen und Er möchte, dass wir als Seine Nachfolger anders sind, wie Er anders ist. in Matthäus Kapitel 5 heißt es in Vers 48:

Darum sollt ihr vollkommen sein, 
gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Das ist eine klare Aussage. Und die folgende, leicht angepasste Geschichte aus Indien soll uns verstehen helfen, was das im Alltag für uns bedeutet.

In Indien sitzt ein Christ unter einem Baum am Fluss und meditiert über die Verse, die er gerade im Wort Gottes gelesen hat. Die Wurzeln des Baumes ziehen sich bis über das Wasser des Flusses.

Während der Christ dort sitzt und nachdenkt, steigt das Wasser kaum merkbar an und schneidet einem Skorpion den Rückweg zum Baum ab. Er ist dabei, zu ertrinken.

Das sieht der Christ, kletterte auf die überhängende Wurzel und bückt sich nach dem Skorpion, um ihm zu helfen. Aber immer, wenn er mit der Hand zu nahe kommt, sticht der Skorpion zu.

Ein Beobachter kommt zu dem Baum, schaut sich das eine Weile an und sagt dann zu dem Christ: „Weißt Du nicht, dass das ein Skorpion ist – und dass es in der Natur des Skorpions ist, zu stechen?"

“Doch,” antwortet der Gefragte. Das mag schon so sein. Aber es ist in meiner Natur, zu retten. Muss ich nun etwa meine Natur ändern, weil der Skorpion seine nicht ändert?”

Christen sind Nachfolger Jesu. Durch Ihn haben wir eine neue Natur erhalten, die Natur des Geistes. Die macht uns anders!
  • Wir spielen nicht mehr mit verdeckten Karten - wir sind aufrichtig. Ein Ja ist ein Ja – ein Nein ein Nein (Matthäus 5:33ff)
  • Wir geben Rechte auf, ohne persönliche Rachefeldzüge zu starten (Matthäus 5:39ff)
  • Wir lieben, segnen, tun Gutes und beten – wo uns das Gegenteil widerfährt (Matthäus 5:43ff)
Jünger Jesu sind anders! Weil wir Kinder unseres Vaters im Himmel sind und Er uns Seine Natur gegeben hat. Unsere Natur ist es, anders zu sein. Und wir wollen diese, unsere Natur nicht ändern, nur weil die Menschen um uns herum ihre Natur nicht ändern. 

Anders sein! Heute Abend lernen wir mehr. Es geht weiter in Matthäus Kapitel 6, ab Vers 1. Du möchtest anders sein mit und für Jesus und unter denen gefunden werden, die Jesus „Glückselig“ nennt? Komm, mach mit in unserer Bibelstunde.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
19:30 – 21:00 Uhr

Herzlich Willkommen!

Dienstag, 18. April 2017

Die Schatzkammer

Wer hat nicht als Kind vom großen Schatz geträumt, den man irgendwo unerwartet entdeckt hat? Wer hat als Erwachsener nicht schon mal vom schnellen Geld geträumt, das sich irgendwann unerwartet einfindet?

Als der Priester Esra sich aufmachte, aus Babylonien nach Jerusalem zurückzukehren, da fehlte es vorne und hinten an den nötigen Mitteln. Aber die Großzügigkeit des persischen Königs füllte ihm die Hände und die Säcke, die seine Karawane tragen konnte. Der erstaunlichste Satz in dieser Hinsicht findet sich in Esra 7:20, wo es heißt:

Und was sonst noch für das Haus deines Gottes notwendig sein wird,
was du ausgeben musst, sollst du aus der
Schatzkammer des Königs
ausgeben.

Esra hatte unbegrenzten Zugang zur königlichen Schatzkammer!

Das tte man sich sicher für die Hamburger Elbphilharmonie gewünscht. Ursprünglich mit 186 Millionen Euro veranschlagt, waren es am Ende über 866 Millionen. Hätte man sich nur in Schäubles Schatzkammer bedienen dürfen! (Vom Berliner Flughafen ganz zu schweigen)

Die Bibel sagt nicht, was der Tempeldienst und die Arbeit des Esra gekostet haben. Aber die Kosten müssen gewaltig gewesen sein, und Esra erhielt quasi den Schlüssel zum Schatzhaus des Königs. Dabei kommt dieses Angebot von einem irdischen König für ein fremdes Volk.

Wieviel mehr wird sich unser himmlischer König um uns – Sein eigenes Volk – kümmern?!

Alles, was zum Dienst Gottes nötig ist, möchte Er uns aus der himmlischen Schatzkammer zukommen lassen.
Elijah erfuhr Gottes Versorgung mit Lebensmittel – genauso wie Tausende zur Zeit Jesu.
Israel erfuhr Gottes Führung durch eine Wolken- und Feuersäule.
Die Psalmisten wurden immer wieder erquickt und belebt.
Die Gemeinde in Jerusalem wurde von Gott finanziell versorgt.
Petrus erfährt Rettung in Todesgefahr und Todesangst

Worauf möchte ich hinaus?  Zu Esra sagt ein irdischer König: Wenn Du noch Sorgen hast: Komm zur Schatzkammer des Königs!

Zu uns sagt Gott in Philipper 4:6:

Sorgt euch um nichts; sondern
in allem lasst durch Gebet und Flehen
mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

Die Schatzkammer unseres Gottes ist soviel größer und reichhaltiger als die von Artasasta.

Die Schatzkammer unseres Königs:
... hat Freude die Fülle für alle, denen Freude fehlt.
... hat Güte, die sich jeden Morgen erneuert und sich nie erschöpft
... hat Vergebung ohne eine Grenze für die Schwere einer Schuld.

Du und ich haben Bedürfnisse, Nöte, Sorgen – aber wir haben auch einen König, der uns einlädt, zu seiner Schatzkammer zu kommen.

Montag, 17. April 2017

Auferstehung missverstanden!

Kann es sein, dass die Auferstehung von einigen gar nicht gewünscht ist?

Im Ausland verkündigte ein Bote Jesu einem kriegerischen Stamm die Botschaft von der Auferstehung, als der Dorfchef plötzlich rief: „Was soll all das Gerede über die Toten? – Die Toten sollen auferstehen? Wird etwa mein Vater wieder lebendig?“

 „Ja!“ kam es als Antwort von dem Missionar!

„Werden etwa alle, die von Löwen, Tigern u. Krokodilen gefressen werden, wieder lebendig?“

Wieder kam eine bestätigende Antwort des christlichen Lehrers: „Ja, sie alle werden lebendig und vor Gottes Gericht kommen!“

 „Hört euch das an!“ rief der Stammeshäuptling und wandte sich zu seinen Kriegern. „Hat je einer von euch so seltsame Worte gehört?“

Dann wandte er sich an den Lehrer und meinte: „Lehrer, ich mag dich sehr gerne. Aber die Worte über die Auferstehung, die sind zu gewaltig für mich. Ich möchte davon nichts mehr hören. Die Toten können und werden  nicht lebendig – und sie dürfen auch nicht wieder lebendig werden!“

Jetzt war es der Lehrer, der sich wunderte: „Mein Freund“, fragte er den Häuptling, „warum darf das denn nicht sein?“

„Nun,“ kam die Antwort vom Dorfchef, „im Kampf habe ich meine Tausende umgebracht. Meinst Du etwa, ich wollte, dass die wieder lebendig würden?

Hier ist einer, der hat zwar was verstanden, aber das Grundlegende davon falsch. Die Botschaft der Auferstehung ist eine FROHE Botschaft und öffnet die Tore des Segens. Gott macht nicht lebendig, um nachzuholen, was wir im Leben versäumt haben, zu rächen, was uns an Leid angetan wurde oder zu reparieren, was uns kaputt gegangen ist.

Gott schenkt Seinen Kindern die Auferstehung, damit sie eine Ewigkeit in Freude und Licht bei Ihm verbringen, eine Ewigkeit, in der keine Versäumnisse mehr nachgeholt, keine Rache mehr ausgeübt und keine Reparaturen mehr getätigt werden müssen.

Im Glauben an Jesus zu sterben bringt unweigerlich eine Auferstehung, die das Höchste ist, das man sich erträumen oder erhoffen kann. Das verspricht die Bibel.  Bereits im Alten Tesamen spricht der Prophet Daniel in Kapitel 12:2 davon, wenn er die Auferstehung der Menschen beschreibt:

die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“

In Matthäus 25:46 lehrt Jesus dieselbe Wahrheit:

„Diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

Herrliche Auferstehung für alle, die zu Jesus gehören. Gehörst Du dazu?

Sonntag, 16. April 2017

Herzliche Einladung zum Auferstehungsgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Matthäus 28:1-10
1 Nach dem Sabbat, in der Dämmerung des ersten Tags der neuen Woche, machten sich Maria aus Magdala und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grab zu sehen.  
2 Plötzlich gab es ein starkes Erdbeben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel gekommen und zum Grab getreten. Er wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.  
3 Seine Gestalt flammte wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.  
4 Da zitterten und bebten die Wächter vor Angst und fielen wie tot zu Boden.  
5 Aber zu den Frauen sagte der Engel: "Ihr müsst nicht erschrecken! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.  
6 Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er es gesagt hat. Kommt her, und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.  
7 Und nun geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass er von den Toten auferstanden ist. Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Ihr könnt euch auf meine Worte verlassen!"
8 Erschrocken und doch voller Freude liefen die Frauen von der Gruft weg. Sie eilten zu den Jüngern, um ihnen alles zu berichten.
9 Auf einmal kam Jesus ihnen entgegen. "Seid gegrüßt!", sagte er. Da liefen sie zu ihm hin, warfen sich nieder und umfassten seine Füße.  
10 "Habt keine Angst!", sagte Jesus zu ihnen. "Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen! Dort werden sie mich sehen."
 Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)
 
 HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST
Anbetung
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
  Auf Wunsch Gebet
Heute kein Mittagessen
 
Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat: 
"Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. 
Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, 
aber sie erscheinen in einem neuen Licht."
(Dietrich Bonhoeffer)
 
"Ostern kann nur die trösten, die der Karfreitag verwundet hat."  
(Quelle unbekannt)

Samstag, 15. April 2017

Sunday's Coming

Herzliche Einladung zum CCFG Auferstehungsgottesdienst
Ostersonntag, 10:30 Uhr - Bitzegarten; 57290 Neunkirchen

Das Kreuz ist zu schwer!

Im März lief im Fernsehen ein zweiteiliger Reisebericht über die Philippinen. Alle Orte lagen im Norden der Philippinen, auch das kleine Dorf in der Nähe von San Fernando. Hier lebt Ruben Enaje, der sich 1985 zum 30. Mal an ein Holzkreuz nageln ließ. Dort hängt er für 11 Minuten, bevor man ihn abnimmt, ins Sanitätszelt bringt und ihn dort medizinisch versorgt.

Er ist nicht der Einzige, der diese Prozedur jährlich über sich ergehen lässt. Jedes Jahr sind es eine ganze Anzahl Filipinos, die ihre Gesundheit opfern und durch ihre Leiden etwas bewirken möchten. Schaulustige, Fernsehteams und Touristen werden in Scharen angezogen.

Als Ruben Enaje seine erste Kreuzigung durchführen ließ, sollte es ein Dank für Bewahrung bei einem Unfall sein. 2016 war es ein Opfer für den Weltfrieden. Nachdem seine Wunden gereinigt und verbunden wurden, erklärt er im Film dem Reporter: „Ich habe jetzt genug! 30 Jahre! Das Kreuz ist zu schwer!"

Obwohl man die Herzenssehnsucht dieses katholisch-religiösen Mannes und vieler anderer nicht leichtfertig verachten sollte, muss gesagt werden, dass solches Handeln den Kreuzestod Jesu völlig verkennt; eine Lästerung, die seinesgleichen sucht. Völlige Blindheit und geistliches Unverständnis sind Voraussetzung für Taten wie diese.

Jesus wurde nicht 30x an ein Kreuz genagelt. Die Bibel sagt in 1 Petrus 3:18:

Denn auch Christus hat "einmal" für die Sünden gelitten,
der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte,
und ist getötet nach dem Fleisch, 
aber lebendig gemacht nach dem Geist.“

Einmal! Dann aber richtig.

Das bedeutet gleichzeitig: Jesus wurde nicht nach 11 Minuten vom Kreuz genommen und in einem Sanitätszelt versorgt. Die Wunden, die Seinen Händen und Füßen zugefügt wurden, wurden nicht durch saubere Stahlnägel hervorgerufen, sondern durch Nägel, deren Zustand die Römer kaum gekümmert haben dürfte. Wenn man schon die Kreuzigung Jesu nachempfinden möchte (was nicht möglich ist; siehe weiter unten) dann bitte richtig: mit Dornenkrone, Speer, einem ausgerissenen Bart und Folter bis zur Unkenntlichkeit.

Jesus hing stundenlang in der Sonne, Krämpfe durchzogen so ziemlich alle Muskeln, die Er hatte. Irgendwann wurde es zu mühsam, sich mit den durchbohrten Füßen zum Atmen immer wieder hoch zu drücken. Irgendwann, nicht nach einer 11 minütigen Show, sondern nach stundenlangem Todeskampf nahm die Luftnot überhand – und irgendwann kam der Erstickungstod. Mit den letzten Worten konnte man ihn stöhnen hören: „Es ist vollbracht!

Jede Kreuzigung a la Ruben Enaje ist ein Akt des Unglaubens, der völlig an Jesu Aussage vorbeigeht, dass es „vollbracht!“ ist.

Das größte Missverständnis, was keiner der Jesus-Imitatoren begreift, ist die Tatsache, dass Jesu körperliche Leiden nicht die Hauptlast waren, die Er zu tragen hatte. Natürlich war die grausame Folter Resultat und Lohn für unsere Sünden. Aber es muss ein unbeschreibliches Grauen für den Heiligen gewesen sein, zur Sünde zu werden. Es kann gedanklich nicht nachvollzogen werden, was es für Jesus bedeutet haben muss. Er, der die Sünde nicht kannte, nahm die Sünde der gesamten Menschheit auf sich – alle Gräuel, alle denkbare Unmoral, alle Unmenschlichkeit, allen Betrug … alles! Das brachte den himmlischen Vater dazu, Sein Angesicht von Jesus abzuwenden, so dass dieser in Todesqual ausrief (Matthäus 27:48)

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Die körperlichen Schmerzen – so schlimm und unerträglich sie waren – waren nicht das Schlimmste. Die Sündenlast der Welt, die den Heiligen zum Verfluchten machte, die war mit Abstand das Schlimmste. Oh ja, das Kreuz wurde auch für Jesus schwer, schwer mit dem Dreck der Welt. Jesus zerbrach unter dem Kreuz. Nun, das hölzerne Material schleppte schließlich Josef von Arimathia den Hügel hoch. Aber die unsere Sünde, die das Kreuz so schwer machte – Deine und meine Schuld – die trug Jesus alleine – nicht nur 11 Minuten, sondern viele Stunden bis zum bitteren Ende.

Verstehen können wir letztlich nicht, was das alles bedeutet hat. Aber vertrauen können wir Ihm und Ihm ein Leben lang dankbar sein und Ihm nachfolgen.

Freitag, 14. April 2017

Heute, 19:30 Uhr @ CC Freier Grund!

Herzlich Willkommen! 
Bring Freunde mit!

Das Blut Jesu

Lasst uns heute nach Jerusalem gehen, den Hügel besteigen und auf Jesus blicken: Jesus am Kreuz:

Kein Tropfen Seines Blutes war MACHTLOS
1 Joh 1:9
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Kein Tropfen Seines Blutes war UMSONST
Hebr 9,22
Fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. 
Jesaja 53:10 Er musste leiden u. blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachfolger haben.

Kein Tropfen Seines Blutes war LIEBLOS gegeben
Joh 3:16 So sehr hat Gott die Welt geliebt,  dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe. 
Joh 15:13 Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde.

Und dann schauen wir vom Kreuz auf die nächste Station:

Es war genau das richtige Grab, in das Er gelegt wurde
Jesaja prophezeit (Jes 53:9): 
Zwar wies man ihm ein Grab unter Sündern zu, doch wurde er in das Grab eines reichen Mannes gelegt, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrüger war. 

Genauso erfüllte es sich: Matthäus schreibt:
 Als es nun Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia namens Joseph, der auch ein Jünger Jesu geworden war. … Und Joseph nahm den Leib, wickelte ihn in reine Leinwand und legte ihn in sein neues Grab, das er im Felsen hatte aushauen lassen 

Aber im Grab ist Jesus ja nicht geblieben! Nach der von Ihm angesagten Zeit wurde das Grab geöffnet und ist bis heute offen und leer.
Das ist die Botschaft von Sonntag. Die wollen wir auch heute nicht vorwegnehmen. Aber ich möchte Euch Mut machen, am Sonntag in Eure Gottesdienst zu gehen u. die Kraft der Auferstehung Jesus zu erfahren und zu feiern.

Tatsache ist: Das leere Kreuz wirft seine Schatten voraus. Als Jesus ausrief: „Es ist vollbracht!“ da verkündigte Er:

Satan ist besiegt – Jesus ist Sieger!
Der Preis für Deine Sündenschuld ist bezahlt!
Du darfst kommen – ODER: … wieder kommen!
Du darfst frei sein, frei werden, frei leben!

Donnerstag, 13. April 2017

Jesus war nicht normal!

Auch Jesus war anders. Übers Anderssein ging es auch gestern Abend in unserer Bibelstunde, in der wir in Matthäus 5 unterwegs waren. Herausfordernde Worte an Jesu Jünger, anders zu sein als die Menschen, die Jesus nicht nachfolgen. Gestern ging es um Matthäus 5:44+45: 

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen,
tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die,
welche euch beleidigen und verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid.
Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute
und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Ist so etwas möglich? Nur wenn man anders ist als die Masse.

Im Herbst 1987 ging die Nachricht um die Welt, dass ein irakischer Pilot das amerikanische Kriegsschiff, die USS STARK angegriffen und 37 Seeleute getötet hatte. NICHT um die Welt ging die Nachricht, dass eine der Witwen dieser Seeleute dem Todespiloten einen Brief und ein arabisches NT schickte, in dem die Worte standen: „Vater, vergib ihnen!“ 

Das ist anders! Das ist Leben nach Matthäus 5:44! Was daraus geworden ist, weiß man nicht und könnte sich fragen: Ist es die Briefmarke wert war, das NT zu schicken? 

Lieben ... Segnen ... Gutes tun ... und Fürbitte – sind oft christliche Aktionen, deren Ergebnisse – zumindest auf Erden – unentdeckt bleiben. Das Gott aber segnet, wenn wir in Jesu Fußstapfen treten, zeigt ein Bericht Missionsgesellschaft SIM International. Sie berichteten, dass örtliche Behörden in Äthiopien Geld, Holz und Metallbleche fürs Dach beschlagnahmten, die eine christliche Gemeinde zusammengetragen hatten.

Die Gemeindeleitung beschloss, für die Angelegenheit zu beten, anstatt vor Gericht zu ziehen. Kurze Zeit später gab es eine epedemieartige Durchfallerkrankung in der ganzen Gegend.

Die Behörden schlossen daraus, dass sie göttliche Vergeltung auf sich gezogen hatten, trafen sich mit der Gemeindeleitung, gaben das beschlagnahmte Material zurück, baten um Vergebung und baten die Gemeinde, zu beten, daß Gott die Epedemie beenden würde. Seit der Zeit entstand in jener Gemeinde ein wöchentliches Gebetstreffen für die lokalen Behörden.

Zöllner lieben Zöllner! Sünder lieben Sünder! Das ist nichts Auffälliges, nichts besonderes. Das tun alle! Das ist LEICHT! Vollkommen sein ist nicht leicht! Aber vollkommen sollen wir nach Matthäus 5:48 sein: 

„Darum sollt ihr vollkommen sein,
gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!” 

Unsere Fußstapfen sind nicht die von Zöllnern. Die Spur, der wir folgen ist nicht die Spur der Masse der Sünder. Unser Weg ist nicht der Weg aller Welt Wir dürfen anders sein! Wie Jesus werden! Denn Er lebt in uns.

Preis dem Herrn! Jesus war auch nicht normal!  Er war anders!  Ihm ähnlicher zu werden ist unser höchstes Ziel!

Mittwoch, 12. April 2017

Anders!

Die Bergpredigt, die wir momentan mittwochs in der Bibelstunde besprechen, haben wir überschrieben mit den Worten: "anders sein!" Ein absolut cooler Text – kein Wunder – ist ja aus der Bibel! Und die ersten Verse aus Matthäus 5:3-12 stimmen gleich voll aufs Thema ein:

Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden! Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben! Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden! Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen! Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen! Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.

2 Menschengruppen werden selig gepriesen oder: ‚glücklich’ genannt:

  1. Sanftmütige, Barmherzige, Friedfertige und die mit reinem Herzen
  2. geistlich Arme, Trauernde, Hungrige und Durstige, Verfolgte und Geschmähte
Die erste Gruppe scheint erstrebenswert, die zweite Gruppe nicht so. Aber wenn wir genau hinschauen, ist auch in der ersten Gruppe nicht nur Sonnenschein. Klar, wollen wir sanftmütig sein, aber Sanftmut bedeutet Milde und Demut! Ist das auch noch erstrebenswert, wenn wir herausgefordert werden und wenn Sanftmut bedeuten würde, unsere Rechte aufzugeben?

Barmherzigkeit – da geht es nicht nur darum, einem Bettler 50 Cent in den Becher zu legen. Im Hebräerbrief wird Jesus als barmherzig beschrieben. Jesu Barmherzigkeit übersteigt bei Weitem die Barmherzigkeit, die unter den Menschen „normal“ ist. Ein Jünger Jesu möchte immer mehr werden wie Jesus – und der war anders.

Alle Seligpreisungen, die Wünschenswerten und die nicht so Wünschenswerten fordern uns auf, anders zu sein – mehr „wie Jesus“ zu werden. Aber um anders zu sein, braucht es Mut, intensives Verlangen und einen Platz in der Nähe Jesu. Das erscheint wie ein schwerer Weg.

Aber: Es geht nicht nur darum, anders zu sein, sondern auch um das Resultat. Anders zu sein um Jesu Willen bringt weit mehr Gewinn als Verlust, bringt weit mehr Freude als Leid, denn der Herr verspricht denen reichen Segen, die bereit sind, um Jesu willen „anders“ zu sein:

  • Ihrer ist das Reich der Himmel! 
  • Sie sollen getröstet werden!
  • Sie werden das Land erben!  
  • Sie sollen satt werden!
  • Sie werden Barmherzigkeit erlangen!
  • Sie werden Gott schauen
  • Sie werden Söhne Gottes heißen!
  • Sie bewegen sich in den Fußstapfen der Propheten Gottes 
Das Problem ist unser Verlangen - unser Verlangen  nach Ehre, Spaß, Rechten und danach, „in Ruhe gelassen zu werden“. Solches Verlangen ist oft größer als das Verlangen nach Gottes Segnungen.

Wir meinen, mit den Segnungen Gottes für unser Anderssein weniger anfangen zu können, als mit den vermeintlichen Vorteilen eines normalen Lebens. Darum scheuen wir uns, anders zu sein, weil wir meinen, wir könnten verlieren. 

Die Seligpreisungen belehren uns, dass „anders sein für Jesus“ auf jeden Fall mehr Segen ... mehr Leben ... und eine wesentlich höhere Qualität an Freude bringt, als ein „normales“ Leben zu führen wie alle anderen Menschen, die Jesus nicht kennen.

Heute Abend geht es weiter in Matthäus 5. Du möchtest anders sein für Jesus und unter denen gefunden werden, die Jesus „Glückselig“ nennt? Komm, mach mit in unserer Bibelstunde.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
19:30 – 21:00 Uhr

Herzlich Willkommen!