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Donnerstag, 16. März 2017

Von Polizisten, Zauberkünstlern und anderen Sozialberufen

Natürlich weiß jeder Christ der (zumindest ein Weilchen) mit dem Herrn unterwegs ist, was ein „Menschenfischer“ ist. Aber würde man heute eine Umfrage in irgendeiner beliebigen Stadt machen und sich nach der Definition für „Menschenfischer“ erkundigen, dann würde vermutlich manch ein Unsinn dabei herauskommen. „Polizist!“ – Das wäre eine verständliche Antwort. Der „fischt“ die Kriminellen aus der Gesellschaft, die großen und die kleinen Fische gehen ihm ins Netzt und er sperrt sie weg. Aber davon hat Jesus nicht gesprochen. Vielleicht wäre „Zauberkünstler“ oder „Illusionist“ ein besserer Vorschlag. Die fischen die Aufmerksamkeit und das Staunen der Menschen, die dann zu glauben beginnen, was nicht glaubwürdig ist. Auch nicht das Wahre! Was aber meinte Jesus, als er zu seinen ersten Jüngern sagte (Matthäus 4:19):

Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen!

Natürlich ging es Jesus darum, dass Seine Jünger Menschen zu Jesus bringen sollten. Später erklärt Er ihnen: „Ihr seid Lichter in dieser Welt, die leuchten sollen. Ihr seid Salz, das Würze und Geschmack bringen soll. Ihr sollt meine Zeugen sein!

Das ist das Wesen eines jeden Jüngers. Damals war das auch den Nachfolgern Jesu klar. Sie (alle) sollten Menschenfischer sein für Jesus. „Menschenfischerei“ war keine Gabe, kein Ausbildungsangebot für einige Extrovertierten – nein, das ist für alle gedacht, die Jesu Rettung angenommen – und dadurch den Weg der Nachfolge angetreten haben. Viele mögen sagen: „Ist nicht ‚mein Ding’“, „Ich bin zu schüchtern“, „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, „Ich kann das nicht“ ... und viele andere Ausreden. Jesus hält dagegen: ‚Folge mir nach, und ich will Dich zum Menschenfischer machen!“

Petrus, Andreas, Johannes, Jakobus – ihnen allen ging es ähnlich wie Dir! Anfangs waren sie völlig unbeschriebene Blätter – keine Ahnung, keine Erfahrung, Nichts! WIE also, will Jesus sie und uns zu Menschenfischer machen?

Zunächst einmal nennt Er ihnen den ersten Schritt: „Folge mir nach!“ Folge Jesus nach, und Du wirst automatisch zum Menschenfischer. Wachse in der Nachfolge Jesu, und Du kannst gar nichts dagegen tun. Menschenfischen wird zu einem Wunsch und zum Teil Deiner Natur. Folge Jesus und bleibe in Seiner Nähe. Jesu Jünger waren ständig in Seiner Nähe. Sie hörten ihn lehren, sahen ihn handeln, beobachteten Seinen Umgang mit Freunden und Feinden und sahen und erlebten Seine Wunder. Einfach nur dadurch, dass sie in Seiner Nähe blieben.

Vielleicht machte der Gedanke an das „Menschenfischen“ die Jünger anfangs auch nervös. Aber sie lernten Jesus immer besser kennen. Sie versteiften sich nicht auf Methoden, mussten nichts auswendig lernen und kein Examen schreiben. Einfach nur die Nähe Jesu suchen, Ihn besser kennenlernen und mehr und mehr werden wie Er. Und genau das geschah! Sie erkannten immer besser, wer Jesus war. Sie erkannten Seine Macht und Herrlichkeit. Sie lernten Lektionen über den Himmel ... und über die Hölle. Sie verbrachten viel Zeit mit Jesus und wurden alle zu dem, was Jesus aus ihnen machen wollte: Menschenfischer.

Der Kurs in „Menschenfischerei“ bestand also einfach nur darin, nahe bei Jesus zu sein, Ihm zu folgen, Ihn zu imitieren und Seine Worte zu beachten. Ihm zu folgen ist unumgänglich, wenn wir in unserer Bestimmung leben wollen. Um im Leben und Sterben glücklich zu werden, ist es unumgänglich in dieser Bestimmung zu leben: Jesus zu folgen.

Wenn ich von unseren nordkoreanischen Geschwistern lese, die der irdischen Hölle Nordkoreas entflohen sind, dann im angrenzenden Ausland zu Jüngern Jesu geworden sind und schließlich wieder in die irdische Hölle zurückkehren, um ihre Landsleute für Jesus zu fischen – dann merke ich, wie wichtig es für mich ist, nahe bei Jesus zu bleiben und Ihm zu folgen. Solche Nähe wird uns Jesus groß und wertvoll machen, so wertvoll, dass wir die Bestimmung unseres Lebens verstehen: Menschen für Jesus zu fischen, koste es, was es wolle.

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