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Freitag, 12. Mai 2017

Kinder der Gefangenschaft

Das Buch Esra schließt mit einem herrlichen Gedanken über das Volk Gottes. Israel fand Gunst bei den Völkern, weil Gottes gütige Hand über ihnen war. Ja, es geht um Gottes Volk – um Sein geliebtes Volk, um Seine Kinder! Aber wie werden sie in Vs 35 bezeichnet?

Und die Kinder der Wegführung
die aus der Gefangenschaft gekommen waren,
brachten dem Gott Israels Brandopfer dar 
… Brandopfer für den HERRN.

Kinder der Wegführung“ ist identisch mit der Bezeichnung, die Esra in früheren Kapiteln benutzt: „Kinder der Gefangenschaft“. Wieso werden sie, das Volk Gottes, als ‚Kinder der Gefangenschaft’ genannt?

Eine einfache, logische Erklärung ist, dass sie in der babylonischen Gefangenschaft in Babylon geboren waren. Sie waren von Geburt an: „Kinder der Gefangenschaft

Aber jetzt waren sie doch zu Hause. Sie waren doch jetzt in Jerusalem. Sie waren im Haus Gottes. Immer noch "Kinder der Gefangenschaft?"
Nun, Esra bezeichnet sie zwar noch immer als „Kinder der Gefangenschaft“, aber jetzt waren sie frei, dem Herrn zu dienen. Passt das nicht auf uns heute, die wir zu Jesus gehören?

Man mag uns „Kinder der Gefangenschaft“ nennen, denn wir sind noch nicht in der himmlischen Freiheit angekommen. Wir sind noch gefangen in unserem Leib, gefangen in Schmerzen, in Nöten, gefangen in mancherlei Sorgen ... aber wir haben Grund zu feiern: wir sind gerettet und zu Hause – bei Jesus – angekommen.

Wir sind solche, die aus viel schlimmerer Gefangenschaft gekommen sind und nach Hause durften. Wir sind Sünder, die aus der Dunkelheit gekommen sind und jetzt im Licht Jesu leben dürfen. Wir sind verlorene Söhne und Töchter, die aus der Fremde, aus dem Schweinestall zurückgekehrt sind ins Vaterhaus. Wir sind Schafe, die weggelaufen und sich verlaufen haben, aber vom Guten Hirten wiedergefunden wurden.
  • „Kinder der Gefangenschaft?“ Ja, aus der Gefangenschaft hat Jesus uns zur Freiheit befreit!
  • „Sünder“?  Ja, aus der Grube der Sünde hat er uns gerettet, gereinigt und zu Heiligen  gemacht; nicht zu Sündlosen, aber zu geheiligten Kindern Gottes.
  • „Verlorene Söhne und Töchter“? Ja, verloren für ein normales Durchschnittsleben, aber nicht verloren für die Liebe und die Geduld des Vaters.
  • „Verirrte Schafe“? Ja. Auf eignen Wegen in die Irre gegangen ohne den Rückweg zu kennen. Dann kam der gute Hirte und hat uns geholt.
Wir werden es nie verleugnen oder vergessen können, dass wir einmal Kinder der Gefangenschaft waren – aber wir dürfen feiern und uns freuen, denn der Herr hat uns nach Hause –zu Jesus – gerufen.

Selbst, wenn die endgültige Befreiung von allen Begrenzungen, Schatten und Sorgen noch zukünftig ist, dürfen wir einen gewaltigen Vorgeschmack davon hier und heute erleben.

Weil Gottes Gute Hand über Esra und den Kindern der Gefangenschaft war – darum brachte der Herr sie in die Freiheit und segnete sie.

Gottes gute Hand über uns bringt uns in die Freiheit und in den Segen Seiner himmlischen Gegenwart.

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