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Dienstag, 14. November 2017

Ausdauer

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9) 

Was ist Ausdauer? Wie lange muss etwas andauern um ausdauernd zu sein? Wann darf ich aufgeben? 

Während unserer Jahre im Ausland hat es mir immer leid getan, wenn ein Gemeindemitglied plötzlich die Arbeit im Kindergottesdienst, in der Jugendarbeit oder einem anderen Dienst niederlegte mit den Worten: Ich brauche eine Pause. Nun, solch ein Schritt kann  natürlich seine Berechtigung haben. Absolut! Wahrscheinlich sind die meisten solcher Pausen allerdings weniger bedingt durch Erschöpfung und mehr bedingt durch fehlende Ausdauer, Entmutigung oder neue, stärkere Interessen. Und mir scheint, dass dies nicht nur den Christen im Ausland so geht.

Was aber ist Ausdauer? Jemand drückte es so aus: „Ausdauer bedeutet, 19 Mal zu versagen, um es beim 20. Mal zu schaffen.“ Das Problem ist offensichtlich: Niemand weiß, ob / dass er es beim nächsten Mal schaffen wird, dass beim nächsten Mal die ersehnte Frucht sichtbar wird.

Max Lucado erzählt von dem bekannten Bibellehrer und Apologeten, Norman Geisler. Als Kind wurde er von einem Nachbarn zur Sommerbibelschule eingeladen. Es gefiel ihm und er besuchte fortan dieselbe Kirchengemeinde Sonntag für Sonntag. 400 Sonntage lang (= fast 8 Jahre). Woche für Woche wurde er von einem treuen, ausdauernden Busfahrer abgeholt und zur Gemeinde gefahren. Woche um Woche nahm er am Gemeindeleben teil, ohne in all diesen Jahren je eine Entscheidung für Jesus zu treffen. Schließlich, als er bereits in der 12 Klasse auf seinen Schulabschluss zuging, und nachdem er mehr als 400 Mal zur Gemeinde abgeholt wurde, traf er eine Entscheidung für Jesus. Was wäre geschehen, wenn der Busfahrer nach 395 Fahrten aufgegeben hätte. Was, wenn er gesagt hätte: „Dieser Kerl macht überhaupt keine geistlichen Fortschritte. Ich werde keine weitere Zeit für ihn vergeuden!“ 

Wie oft der Busfahrer wohl mit solchen oder ähnlichen Gedanken gekämpft hat? Es wäre nicht ungewöhnlich. Aber er hat ausgehalten. Er wurde nicht müde, Gutes zu tun. Geisler kam zum Glauben und wurde zu einer prägenden Persönlichkeit der evangelikalen Bewegung.

Von George Müller, dem Vater der Waisenhäuser in Bristol, wird berichtet, dass er 52 Jahre für den Sohn eines Freundes betete. Dessen Bekehrung erlebte er nie, aber der Sohn bekehrte sich auf Müllers Beerdigung. Das war ausdauerndes Gebet.

Nicht nur Busfahrern und Vätern von Waisen – uns allen gilt Gottes Zusage: 

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9) 

Natürlich gibt es Zeiten, in denen eine Arbeit oder ein Auftrag zu Ende geht. Aber wenn der Herr Dir einen Dienst gegeben hat, dann halte aus in Treue, bis der Herr selbst den Auftrag beendet. 

Ausdauer hat Verheißung. Werde nicht müde, Gutes zu tun. Die Zeit der Ernte wird kommen! (w)

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