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Samstag, 7. Januar 2017

Widersteht dem Teufel (5)

Heute wollen wir unsere kleine Serie zum Thema “Widersteht dem Teufel” abschließen, die wir an Samstagen Ende letzten Jahres begonnen hatten. Wann und wie besser könnte dieses Thema abgeschlossen werden als an einem Samstag, den wir als Gemeinde mit einer Gebetsnacht feiern und damit das neue Jahr dem Herrn anvertrauen wollen. Auch in diesem Jahr geht der Teufel umher wie ein brüllender Löwe. Gottes Geist, Gottes Wort und das Gebet sind drei grundlegende Mittel, die der Herr uns gegeben hat, siegreich ins Jahr und durchs Jahr 2017 zu gehen.(Epheser 6:10-18)

Hoffentlich sind uns einige Wahrheiten in den Beiträgen zum Thema deutlich geworden. So zum Beispiel, dass Versuchungen und Anfechtungen zum geistlichen Leben dazugehören, dass wir uns auf geistliche Kämpfe vorbereiten müssen, bevor sie beginnen und dass es konkrete Schritte der Vorbereitung auf den Sieg gibt.

Einen weiteren Schritt der Vorbereitung beschreibt Peter Cosgrove, ein pensionierter General der australischen Streitkräfte. In seiner Autobiographie erzählt er von seinem ersten Einsatz als Leutnant im Vietnamkrieg. Zunächst war er nahe des Dorfes Dat Do stationiert. Es war ein Lager, in dem Armeeingenieure untergebracht waren. Die australische Armee benutze gigantische Planierraupen, zwischen denen eine riesengroße Kette gespannt war. Damit wurde jegliche Vegetation flach gewälzt. Ziel der Aktion war es, dem Feind keine Möglichkeit zu bieten, sich irgendwo im Dschungelumfeld zu verstecken. Ganze Flächen im Urwald wurden geplättet und verbrannt und jegliches Verstecken unmöglich gemacht. Was immer der Feind möglicherweise nutzbar machen konnte, wurde entfernt.

Um Satan widerstehen zu können, müssen wir im geistlichen Kampf die gleiche Taktik anwende. Wir müssen allen wilden Urwald in unserem Leben roden, alles, was der Feind als Versteck oder Angriffsfläche nutzen könnte. Radikalität ist das Stichwort.

Urwald im Leben kann bei jedem etwas anderes sein. Es sind die Bereiche, in denen sich der Feind leicht verstecken und aus denen er angreifen kann. Für den einen mag das sehr wohl bedeuten, dass er seinen Freundeskreis neu überdenken und sich seine Freunde gezielt aussuchen muss. Für andere bedeutet es, die Kalendereinträge zu roden, um dem Feind seine Zeitdiktatur in unserem Leben abzuringen. Andere leben in einem Medienurwald, der sie bestimmt, kontrolliert, ihre Zeit frisst und sie von Gott, Seiner Kraft und seiner Gegenwart fernhält. Wieder andere haben andere Urwälder in ihrem Leben, in denen der Feind sich verstecken kann.

„Widerstehe dem Teufel!“ Nimm die Axt in die Hand und mach einen Radikalschlag. Am Anfang mögen die Kosten hoch erscheinen. Am Ende überwiegt der Gewinn bei Weitem. (w)

Herzliche Einladung zu unserer CCFG Gebetsnacht, heute, um 19:30 Uhr bis ...? Wir beginnen mit einem Anbetungsabend, geben die Möglichkeit, Jesus durch kurze Zeugnisse und Erlebnisberichte Ehre zu geben und werden mit Anbetung, Fürbitte und Liedern einige Stunden in der Gemeinschaft mit Jesus verbringen. Wir wollen dem Herrn Dank und Anliegen für unsere Gemeinde, Mission und unser Leben bringen. Abwechslung, kurze Pausen und Zwanglosigkeit sollen auch denen helfen, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Jeder kommt und geht, je nach Kraft. Müdigkeit und Wunsch. Herzlich willkommen!

Freitag, 6. Januar 2017

Alte Lieder

Dass alte Lieder nicht nach 100 Jahren überholt sein müssen zeigt der herrliche Text von Judson W. Van DeVenter (1855-1939). Sein bekanntestes Lied „I surrender all“ (Alles will ich Jesus weihen) wurde von Winfield S. Weeden vertont und 1898 zum ersten mal veröffentlicht. Bis heute (!) wird es von bekannten Gruppen und Interpreten immer wieder neu aufgelegt, darunter Mahalia Jackson, Andraé Crouch, Michael W. Smith, Little Richard, Carman, Amy Grant, der Oslo Gospel Choir, Israel Houghton, Robin Mark, Casting Crowns, Phil Driscoll und die Newsboys – um nur einige zu nennen. Meist bestehen solche langlebigen Lieder aus Texten, die das Leben schreibt.

Judson W. Van DeVenter wuchs in einem christlichen Elternhaus in Michigan / USA auf und entschied sich im Alter von 17 Jahren für Jesus. Er studierte Kunst und wurde leitender Kunstlehrer einer High School in den USA. Van DeVenter machte ausgiebige Reisen durch die Kunstmuseen in Europa. Außerdem studierte und unterrichtete er Musik, erlernte den Gebrauch von 13 verschiedenen Instrumenten, komponierte, sang und diente im Musikdienst einer Methodistenkirche. Ein „ordentliches, christliches Vorzeigeleben“, könnte man meinen. Aber es war genau während dieser Zeit, dass sich Van DeVenter hin- und hergezogen fühlte zwischen seiner Lehrerkarriere und seinem Verlangen, in einem evangelistischen Dienst mitzuarbeiten. Dieser innere Kampf dauerte fast 5 Jahre lang.

Es war dann im Jahr 1896, als der 44jährige Van DeVenter einen Musikevent seiner Gemeinde leitete. Während dieser Treffen entschloss er sich, sein Leben völlig und bedingungslos Jesus hinzugeben. Er entschloss sich, vollzeitig in den evangelistischen Dienst zu gehen. Dieses einschneidende Ereignis seiner völligen Hingabe an Jesus war gleichzeitig die Geburt seines bekanntesten Liedes. Er selbst sagt über die Inspiration zu diesem Lied:

“Für eine Weile habe ich mit mir gekämpft, meine Talente auf dem Gebiet der Kunst zu entwickeln oder in den evangelistischen Dienst zu gehen. Dann kam die zentrale Stunde in meinem Leben, und ich habe alles dem Herrn geweiht. Da brach ein neuer Tag in meinem Leben an. Ich wurde zum Evangelisten und erkannte tief in meiner Seele ein (anderes) Talent, das mir bisher verborgen geblieben war. Gott hatte ein Lied in meinem Herzen verborgen und brachte nun eine Saite zum Klingen. Er ließ mich singen."

Auf den einen legt Gott Seine berufende Hand in frühen Jahren. Samuel war noch ein Kind. Auf andere legt Er seine Hand in der Blüte des Lebens. Van DeVenter war 44 Jahre und erfolgreich in dem, was er tat, als Gott ihn rief. Manche haben das Rentenalter (fast) errecht, wenn Gottes Ruf an sie ergeht. Bedenke, bei Gott ist es nie zu früh!

1. Alles will ich Jesu weihen,
nichts mehr will ich nennen mein.
Leib und Seele, Gut und Habe,
alles soll Dein Eigen sein.

Alles will ich weih’n, alles will ich weih’n,
Dir, mein Herr, mein Gott, mein Heiland
will ich alles weih’n.

2. Alles will ich Jesu weihen,
all mein Herz zu Ihm sich neigt.
All mein sünd’ger, stolzer Wille
sich dem Herrn gehorsam beugt.

3. Alles will ich Jesu weihen,
halte alle Welt für Spreu.
Doch was ich dem Heiland schenke,
gibt Er mir verklärt und neu.

4. Alles will ich Jesu weihen,
meines Geistes beste Kraft.
All mein Denken, all mein Streben,
alles, was mein Tagwerk schafft.
 

Text: Judson Wheeler Van DeVenter, "I Surrender All", 1896 / Komponist: Winfield Scott Weeden, 1896 / Übersetzung: Walter Rauschenbusch)

Herzliche Einladung zu unserer CCFG Gebetsnacht morgen, Samstag, 19:30 Uhr bis ...? Wir beginnen mit einem Anbetungsabend, geben die Möglichkeit, Jesus durch Zeugnis und Erlebnisberichte Ehre zu geben und werden mit Anbetung, Fürbitte und Liedern einige Stunden in der Gemeinschaft mit Jesus verbringen. Abwechslung, kurze Pausen und Zwanglosigkeit sollen auch denen helfen, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Jeder kommt und geht, je nach Kraft. Müdigkeit und Wunsch. Herzlich willkommen!

Donnerstag, 5. Januar 2017

Silberschmelze

Kürzlich erhielt ich die Whatsapp eines Freundes, die mich zur heutigen Andacht inspirierte. Hier, etwas überarbeitet, die Gedanken eines Silberschmieds zu seiner Arbeit:

Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen;
er wird die Söhne Levis reinigen und sie läutern 
wie das Gold und das Silber;
dann werden sie dem Herrn Opfergaben darbringen in Gerechtigkeit.“ (Maleachi 3:3)

Dieser Bibelvers verwunderte einige Frauen in einem Bibelkreis, und sie fragten sich, was diese Aussage wohl über den Charakter und das Wesen Gottes offenbart.

Eine der Frauen bot an, sich über den Prozess des Läuterns von Silber schlau zu machen und der Gruppe beim nächsten Treffen von dem Ergebnis zu berichten.

In derselben Woche rief diese Frau einen Silberschmied an und machte einen Termin, um ihm bei der Arbeit zuzusehen. Sie erwähnte nichts von dem Grund ihres Besuches und ließ den Mann in dem Glauben, es sei nur ihre Neugier über den Prozess des Läuterns von Silber.

Als sie den Silberschmied bei der Arbeit beobachtete, hielt dieser ein Stück Silber über das Feuer und ließ es aufheizen. Er erklärte, dass man beim Läutern von Silber das Silber in die Mitte des Feuers halten muss, wo die Flammen am heißesten sind, um alle Unreinheiten hinweg zu brennen.

Die Frau dachte darüber nach, dass Gott uns auch über so einen glühenden Punkt hält. Dann dachte sie wieder über den Vers nach, in dem es heißt “Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen."

Sie fragte den Silberschmied, ob es wahr sei, dass er die ganze Zeit vor dem Feuer sitzen bleiben musste bis das Silber geläutert sei.

“Ja“, kam die Antwort des Schmieds, „ich muss sogar nicht nur dabei sitzen blieben, sondern ich darf auch meine Augen nicht von dem Silber wegwenden, solange es sich im Feuer befindet. Wenn das Silber einen Augenblick zu lange im Feuer bleibt, wird es zerstört.“

Die Frau war einen Augenblick still. Dann fragte sie: „Woher wissen Sie, wann das Silber vollständig geläutert ist?“

Der Schmied lächelte und antwortete: „Oh, das ist leicht. Sobald ich mein Spiegelbild darin sehen kann.“

Gott ist der Schmied, wir sind das Silber. Läuterung bewirkt gerechte Opfergaben, die Gott gefallen. Auch wenn wir die Hitze des Feuers spüren – oder gerade dann – dürfen wir uns daran erinnern, dass Gottes Augen auf uns gerichtet sind. Er beobachtet uns aufmerksam und wachsam, um mehr und mehr Sein Spiegelbild in uns zu sehen.

Egal, durch welches Feuer Du auch momentan gehen magst – es hat zum Ziel, Jesus am Ende dieses Prozesses klarer in diese Welt hinein zu projizieren.

 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen;
aber nun hat mein Auge dich gesehen.”
(Hiob an Ende seiner schweren Prüfung)

Herzliche Einladung zu unserer CCFG Gebetsnacht, übermorgen,  Samstag, 19:30 Uhr bis ...? Wir beginnen mit einem Anbetungsabend, geben die Möglichkeit, Jesus durch Zeugnis und Erlebnisberichte Ehre zu geben und werden mit Anbetung, Fürbitte und Liedern einige Stunden in der Gemeinschaft mit Jesus verbringen. Abwechslung, kurze Pausen und Zwanglosigkeit sollen auch denen helfen, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Jeder kommt und geht, je nach Kraft. Müdigkeit und Wunsch. Herzlich willkommen!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Von Blinden, Schultern und Händen

Vergangenen Sonntag saß ich in einer befreundeten Gemeinde unter den Zuhörern. Der eingeladene Gastredner erzählte im Laufe seiner Predigt von der Beobachtung eines Indientouristen.

Indien ist ein dichtbesiedeltes Land. Nicht alle Menschen haben Häuser, in denen sie schlafen. Für manche spielt sich das Leben buchstäblich auf der Straße ab. Die Märkte der Städte sind in der Regel immer überfüllt. Wir kennen das Bild der überfüllten Märkte und Straßen Indiens, auf denen sich nicht nur Menschen tummeln, sondern auch fliegende Händler, Kühe, Bettler, Autos, Fahrräder, Motorräder und Rikschas. Indien. In diesem Gewühl berichtet der Beobachter von einem hohen, grellen Ton, der scheinbar immer näher kommt. Erst kann er nicht ausmachen, von wo er kommt, dann sieht er es: Einige Meter entfernt ist eine ganze Gruppe Blinder unterwegs. Zügig gehen sie durch die Menschenmenge, die ihnen Platz macht. – Aber wie kann das sein – eine Gruppe Blinder, mitten im Gewühl?

Als der Beobachter näher hinschaut, erkennt er an der Spitze des Zuges eine Art Führer, der den Zug leitet. Dieser Führer ist nicht blind. Er kann sehr wohl sehen und weiß auch sehr genau, wo der Weg hingehen soll. Er kennt das Ziel und den Weg dorthin. Dieser Führer hat den ersten Blinden im Zug fest an der Hand. Auf dessen Schulter wiederum ruht die Hand des zweiten Blinden in der Reihe. Auf dessen Schulter ruht die Hand des dritten. Und so sind alle weiteren miteinander verbunden. Aber vor allem: So sind alle mit dem verbunden, der sehen kann, Weg und Ziel kennt und alle sicher hinbringen kann. Ohne ihn wäre diese Reise nicht möglich.

Illustrationen, die das Leben schreibt. Die Bedeutung für uns ist unübersehbar: Solange unsere Verbindung gesichert ist zu dem, der sehen kann, der Weg und Ziel kennt, so lange brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.

In Johannes 14 finden wir ein interessantes Gespräch zwischen Jesus und Thomas. Jesus sagt: Wohin ich aber gehe, wißt ihr, und ihr kennt den Weg.“ Darauf antwortet Thomas: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen?“ Jesus erwidert: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“

Jesus sagt: Ihr kennt den Weg.
Thomas verneint: Wie können wir den kennen?
Jesus erklärt: Ich bin der Weg!

Wir sind manchmal wie Thomas – oder die Blinden in Indien. Wir sind unselbstständig, unsicher, ohne die rechte Sicht für den Weg und ohne ein Ziel vor Augen. Dabei sind wir längst auf dem Weg, wenn wir mit Jesus verbunden sind. Thomas war auf dem Weg – und, wie ein Blinder, erkannte er Ihn nicht. Der Weg ist eine Person: Jesus, unser Blindenführer. Wenn wir nur mit Ihm verbunden sind, sind wir richtig. Wenn die Hand eines Blinden auf die Schulter Jesu gelegt wird, dann übernimmt Er die Führung. Die Liederdichterin, Hedwig von Redern schreibt:

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.

Leg Deine Hand auf die Schulter Jesu.
Vertraue Seiner Führung, wenn Du Führung brauchst für den nächsten Schritt!
Vertraue Seiner Fürsorge, wenn Du Fürsorge brauchst!
Vertraue Seiner Kraft, wenn Du schwach bist!
Vertraue Seinem Schutz, wenn Du Schutz brauchst.
Vertraue Ihm! Alle, die Ihre Hand auf Seiner Schulter haben, kommen sicher ans rechte Ziel!

Dienstag, 3. Januar 2017

Platzanweisung

Welchen Platz wird Gott in diesem Jahr in Deinem Leben einnehmen? Nicht gemeint in dem Sinn: „Wirst Du auch in diesem Jahr an Gott glauben?“ oder „Wirst Du Dich auch in diesem Jahr als Christ – oder sogar als Jünger Jesu – bezeichnen?“. Nein, gemeint ist die Frage in dem Sinn, welchen Platz Gott in diesem Jahr in Deinem Leben haben soll. Das klingt vielleicht zu abstrakt – darum soll die Frage hier ein wenig entschlüsselt werden:

  • Welchen Platz hatte Gott im vergangenen Jahr, wenn es darum ging, täglich auf Seine Stimme zu hören? Welchen Platz soll Gottes Stimme dieses Jahr erhalten?
  • Welchen Platz hatte Gott im vergangenen Jahr, wenn es darum ging, sich mit Ihm zu unterhalten? War es eine tägliche Audienz mit Gott oder hatte es eher die Form von Stoßgebeten? Welchen Platz soll die tägliche Audienz mit Gott dieses Jahr erhalten?
  • Welchen Platz hatte Gemeinschaft mit anderen Christen im vergangenen Jahr? War es Familie oder war es Pflicht? Welchen Platz soll die Gemeinschaft mit Gottes Volk dieses Jahr erhalten?
  • Welchen Platz hatte ein bestimmter Dienst für Jesus im vergangenen Jahr? Habe ich Ihm in irgendeiner Weise treu gedient, oder habe ich nur konsumiert? Welchen Platz soll (m)ein Dienst für Gott in diesem Jahr erhalten?
Das sind Fragen, wenn es darum, welchen Platz Jesus in diesem Jahr in meinem Leben einnehmen wird. Zu viele liebe und gutmeinende Christen übersehen, dass ihre Beziehung zu Jesus die wichtigste und die wertvollste Beziehung im Leben und im Sterben ist, die darum am meisten gepflegt werden muss. Weil Jesus unseren Augen (noch) verborgen ist, die Menschen um uns herum aber nicht, und weil wir unsere Arbeit, unseren Besitz und auch unseren gesunden oder kranken Körper tagtäglich vor Augen haben, darum stehen wir in Gefahr, dem Zweitwichtigsten den wichtigsten Platz einzuräumen. Jesus und unsere Beziehung zu Ihm läuft dann bestenfalls parallel zu den anderen Dingen des Lebens, wahrscheinlich sogar eher unter „wenn noch Zeit und Kraft ist …“

Zwei von CCC entwickelte Illustrationen verdeutlichen das:
     
A                                                                           B
Beide Bilder illustrieren das Leben von Christen. Da, wo ich selbst mein Leben ordne, Platz 1 einnehme (A) und Jesus nur Teil meines Lebens ist – etwas, das halt dazugehört – da herrscht Chaos und Jesus spielt keine (wirkliche) Rolle. Ich möchte ihn zwar nicht verpassen, aber er soll auch nicht regieren.  Da, wo ich die Lebensführung und Herrschaft an Jesus abgegeben habe (B), wo Er den ersten Platz eingenommen hat, da kehrt Frieden ein.

Vielleicht hat Jesus bereits den ersten Platz in deinem Alltag. Preis dem Herrn! Wache darüber, dass es so bleibt, und 2017 wird ein Jahr des Segens für Dich werden. Vielleicht ist Er aber auch nur ein „Teil“ Deines Lebens. Das ist zu wenig! Lass Ihn regieren, gib Ihm Deine Zeit, Deine Kraft und Dein Alles – und am Ende des Jahres wirst Du es gar nicht mehr anders wollen!

Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. 
(Philipper 1:21)

Herzliche Einladung zu unserer CCFG Gebetsnacht am kommenden Samstag, 19:30 Uhr bis ...? Wir beginnen mit einem Anbetungsabend, geben die Möglichkeit, Jesus durch Zeugnis und Erlebnisberichte Ehre zu geben und werden mit Anbetung, Fürbitte und Liedern einige Stunden in der Gemeinschaft mit Jesus verbringen. Abwechslung, kurze Pausen und Zwanglosigkeit sollen auch denen helfen, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Jeder kommt und geht, je nach Kraft. Müdigkeit und Wunsch. Herzlich willkommen!

Montag, 2. Januar 2017

Zuversichtlich ins neue Jahr!

Euch allen ein gesegnetes 2017!

In London gibt es den Garrick Club – einen Club für Schauspieler, Künstler und Schriftsteller. Dort waren auch der Dramatiker Frederick Lonsdale und der britische Schauspieler, Symour Hicks, Mitglieder.

Lonsdale lag im Streit mit einem weiteren Mitglied des Clubs. Sie stritten ständig und kamen nie dazu, ihre alte Freundschaft wieder zu erneuern. Am Silvesterabend geht Symore Hicks zu auf seinen Kollegen Lonsdale zu und fordert ihn auf, sich doch mit dem Anderen zu versöhnen. Hicks sagte:

„Es ist doch wirklich unhöflich, zu einem solchen Zeitpunkt so kalt und unfreundlich zu sein. Geh jetzt zu ihm hin und wünsche ihm ein frohes Neues Jahr.“

Tatsächlich: Lonsdale steht auf, geht quer durch den Raum zu seinem Gegner und spricht mit ihm. Er sagt: “Ich wünsche dir ein frohes Neues Jahr!” – Aber nur ein einziges!

Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle ein frohes und gesegnetes Neues Jahr – und nicht nur eins. Ich wünsche Euch noch viele gesegnete und gute Jahre mit Jesus!

Keiner von uns kann in die Zukunft sehen. Jeder von uns hat Vorstellungen, was uns in diesem Jahr Freude machen wird, jeder weiß aber auch, dass es nicht nur Freudentage geben wird.

Auch der Apostel Paulus kannte die Licht- und Schattenseiten des Lebens – vielleicht besser als wir. Paulus kannte überschwängliche Freude im Herrn, aber er schreibt auch von seinen Nöten. Trotzdem glaube ich, dass Paulus jedes Jahr als frohes, neues Jahr erfuhr. In 2 Kor 6:10 bezeugt er:

Unser Herz ist voll Leid, und doch erleben wir ständig neue Freude.
Wir sind arm, aber wir machen andere reich.
Wir besitzen nichts und haben doch alles.

Paulus scheint im Großen und Ganzen ein rundum zufriedener Zeitgenosse gewesen zu sein. Wenn ihm am Silvesterabend jemand ein „frohes Neues“ gewünscht hat, dann hat er wahrscheinlich etwas gesagt wie: „Werd' ich haben! Verlass Dich drauf!“


Paulus hatte an die Korinthergemeinde geschrieben: (2 Kor 3:18)

Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht
die Herrlichkeit des Herrn an und wir werden so
verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern.

Das war für Paulus gegeben: zunehmende Veränderung in Jesu Bild.

Wir werden verwandelt in sein Bild
von einer Herrlichkeit zur andern!

Wenn Paulus ins neue Jahr ging, hatte auch er Nöte und Charakterschwächen, die er mitnahm. Aber er wusste: Jesus will mir Wachstum und Veränderung geben. Ihm ist nichts unmöglich.Paulus wusste: „Gott arbeitet an mir. Ich werde verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern!“

Gelöst und zuversichtlich! Auch wir können entspannt und zuversichtlich ins neue Jahr gehen, denn auch uns gilt die Zusage, an die Paulus die Korinther erinnert:

„Gott arbeitet an uns und möchte uns verwandeln
in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern!"

Ich freue mich auch in diesem Jahr über Zeugnisse, wie der Herr Euch durch diese Seite gesegnet hat. Gerne auch über die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular im Seitenfenster!

Sonntag, 1. Januar 2017

Gesegnetes 2017

Liebe Blogfreunde,
ich bin immer wieder überrascht über die Anzahl der Freunde, die diese Blogseite besuchen. Danke für Euer Interesse. Danke für alles Feedback. Und einen besonderen Dank an alle, die gelegentlich ein Gebet für die Andachten auf dieser Seite zum Himmel schicken. Der Herr erhört.

Euch allen wünsche ich ein gesegnetes und frohes neues Jahr. Wie das Jahr sich entwickeln wird, bleibt für jeden von uns offen. Gott wird sich nicht entwickeln. Er ist und bleibt derselbe treue, barmherzige und gnädige Gott, mit einen großen Herzen zu retten und zu lieben!
Gesegnetes 2017!

Nächster Gottesdienst @ CCFG: Sonntag, 8. Januar!

Heute findet in unserer Gemeinde kein Gottesdienst statt. Wir laden ein zu Gemeinden in der Umgebung. Den Jahresbeginn-Gottesdienst feiern wir bei uns heute in einer Woche am 8. Januar 2017. Wenn Du gemeindlich ungebunden bist, komm' doch einfach mal vorbei. Wir freuen uns!

HUMORVOLLE  NEUJAHRSWÜNSCHE EINES  GEMEINDEPASTORS

Ich wünsche mir für das Neue Jahr:

… einen großen Spiegel,
in dem jeder seine eigenen Fehler erkennen kann!

… einen lauten Wecker,
um die vielen Sonntagsschläfer wachzurütteln!

… einen Omnibus,
um die Daheimgebliebenen zur Kirche zu befördern;

… eine Rolltreppe,
um alle Türsteher nach vorne zu bringen;

… recht viel Heftpflaster,
um so manche Zunge im Zaum zu halten;

… ein Paket Brillen,
für die Kurzsichtigen;

… Nadeln und Zwirn,
um zerissene Ehebande wieder zu flicken;

… eine Laterne,
um manchem abends rechtzeitig heimzuleuchten;

… einen Kühlschrank,
für alle Hitzköpfe meiner Gemeinde;

… mir selbst genügend Demut,
um der Versuchung solcher Wünsche nicht zu erliegen;

… allen aber ein Meer von Liebe und Güte und Geduld, um auch
im Neuen Jahr Frieden miteinander zu haben.
(Quelle:  Pfarrnachrichten, Bistum Hildesheim)

Sonntagszitat: 

Wir haben keine Geheimrezepte für das neue Jahr, 
wir müssen nichts Neues erfinden, 
sondern nur nicht aufhören, die alte Botschaft zu verkünden, 
 weniger mit Worten als durch das liebevolle Zeugnis des Lebens.
(adaptiert von Franz König)