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Samstag, 4. Februar 2017

Ich finde Gott in der Natur! – So?

Mein FB Freund aus den USA stellte dieser Tage einen kurzen Artikel von Pastor Mike Glenn auf seine FB Seite. Da mir alles, was mit „Anbetung“ überschrieben ist, ins Auge fällt, war auch dieser Artikel dabei.

Pastor Mike geht einer sehr populären Einstellung nach: „Ich finde Gott auch in der Natur. Dazu brauche ich keine Kirche.“ Diese Haltung zieht Namenschristen immer weiter weg vom Glauben, aber auch Christen aus einem verbindlichen Leben mit Christus. Leider ist dieser Satz so scheinheilig, wie er gefährlich ist. Wir werden keine geistlich gesunden, für Jesus brennenden Christen finden, die am Sonntagmorgen an ihrer Gemeinde vorbeifahren und eine Stunde „mit Gott im Wald spazieren gehen“. Ich bin auch schon „mit Gott im Wald spazieren gegangen“ – gewinnbringend sogar –  aber nicht, wenn meine Geschwister sich mit Ihm am Sonntagmorgen getroffen haben. Solche Gedanken sind geschickte Irreführungen des Feindes, dem Gemeinde Jesu ein Dorn im Auge ist. Hier die Überlegungen von Pastor Mike:

Warum gemeinsame Anbetung?

"Alle meine Freunde sagen mir, dass sie Gott genauso gut anbeten können, wenn sie Golf spielen, am See fischen oder im Wald jagen gehen. Nein, antworte ich ihnen, man kann im Heiligtum nicht jagen oder fischen oder Golf spielen, und man kann außerhalb nicht in der gleichen Weise anbeten wie innerhalb eines Kirchengebäudes. Sicher, Du kannst ein oder zwei andächtige Augenblicke haben, aber nicht die Momente, die das Leben verändern, wenn Gottes Gegenwart inmitten Seines Volkes ist.

"Der erste und offensichtliche Grund für Anbetung ist, dass wir erkennen müssen, dass es keinen Gott gibt, außer Gott. Du denkst, dass sei offensichtlich, aber während der Woche konkurrieren alle Arten falscher Götter um unsere Aufmerksamkeit. Jetzt ist die Zeit, in der wir die richtige Ordnung in unserem Leben wiederherstellen. Gott allein ist unserer Anbetung würdig.

"Zweitens versammeln wir uns, um uns gegenseitig zu ermutigen. Während der Woche kämpfen wir oft unsere Kämpfe allein, aber wenn wir zusammenkommen, werden wir daran erinnert, dass Gott an vielen Orten und in einer Menge Leute arbeitet. Gemeinsame Anbetung hilft uns, in den Herausforderungen unseres Lebens die Ewigkeitsperspektive nicht zu verlieren.

"Schließlich, wenn Gott in Deinem Leben arbeitet, kannst Du allein Ihn einfach nicht mächtig und laut genug preisen. Du brauchst die Hilfe deiner Brüder und Schwestern, um Gott zu loben. Also versammeln wir uns am Sonntag. Wir singen; wir beten; Wir beten an –  gemeinsam."

Falls dies bereits Deine Gewohnheit ist, lass nicht davon ab. Du hältst an etwas fest, das zwar immer mehr an Popularität verliert, aber Du bist auf einem guten Weg.
Falls dies nicht Deine Gewohnheit ist, lade ich Dich von Herzen ein, morgen mit uns den Herrn zu loben, auf Ihn zu hören und Ihm zu begegnen. Mach Jesus zum Inhalt Deines Sonntags. Gib Ihm den besten Teil und verbring eine Stunde oder zwei mit Jesus und andern Christen. Herzlich willkommen:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Med. Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 3. Februar 2017

Christen und die SOKO

Hier mein Bekenntnis (aber bitte nicht weitersagen): Meine Frau und ich gestalten unser Abendessen oft in einer Art und Weise, die jedem Eheberater die Totenblässe oder die Zornesröte ins Gesicht treiben würde. Während wir unser Brot mampfen, schauen wir uns von 18 – 19 Uhr die SOKO im Zweiten an. Dass es die SOKO ist, hängt vielleicht mit unserem Alter zusammen. Aber die Sendung gefällt uns nun mal - obwohl wir in letzter Zeit auch immer wieder mal ausgestellt haben, weil Lobbythemen und heterophobe Propaganda uns nervt. Zur Beruhigung: unsere Ehe hat darunter noch nicht gelitten.

Nicht um unsere kommunikations-tötenden Abendessenspraktiken zu rechtfertigen – aber mir kamen tatsächlich einige Gedanken während einer SOKO, die (angewandt) auch unser Christsein betreffen.

Wenn immer Kommissar X oder Hauptkommissarin Y einen Besuch machen, zücken sie ihren kleinen Ausweis und halten ihn als Identifikation den Besuchten unter die Nase. Dieser Ausweis identifiziert sie als Ordnungshüter. Daran sind sie erkennbar als Gesandte der Polizei oder, im weiteren Sinne der Regierung. Ihre ID müssen sie immer dabei haben. Sie ist wichtig und darf nicht verloren gehen.

Was ist eigentlich meine ID als Christ? Meine Kleidung? Meine Musik? Mein Lebensstil? Meine Sprache? Meine Fähigkeit zu beten? Mein Gemeindebesuch am Sonntagmorgen? Was soll ich den Menschen unter die Nase halten, das mich als Nachfolger Jesu ausweist? Gibt es da überhaupt etwas konkretes? Oder ist es vielleicht das christliche Mischmasch aus den verschiedenen, oben erwähnten Dingen? In Johannes 13:34-35 sagt uns Jesus:

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

So, das ist es also! Das ist unsere Christen – ID, unser Christen-Personalausweis. Das ist alles? Nur „einander lieben“? Das reicht? Nun, wenn das so einfach wäre, würden wir sicher schon lange damit begonnen haben. Die Welt wäre von uns begeistert und wir würden überall als Jünger Jesu identifiziert – was gleichzeitig bedeuten würde, dass Jesus viel bekannter und beliebter wäre. Aber dem ist ja offensichtlich nicht so. Viel Leid und – leider - auch Spott resultiert daraus, dass wir unsere ID nicht immer mit uns herumtragen, sie vielleicht sogar „verlegt“ oder „verloren“ haben. Da muss sich dann keiner mehr wundern, wenn niemand erkennen wird, dass wir Jesu Jünger sind.

Und wie kann sich unsere Liebe zueinander ausdrücken? Nun, Liebe ist natürlich zunächst einmal eine innere Einstellung, (1 Kor 13) die grundsätzlich in jedem Christen vorhanden ist. (Römer 5:5) Und dann, ja, das ist schon richtig, drückt sich Liebe aus. Nicht gezwungenermaßen, sondern wie eine Quelle, die hervorbricht. Durch Werke der Liebe verherrlichen wir unseren Vater im Himmel, der dadurch Menschen errettet. (Matthäus 5:16) Durch Worte der Liebe (Epheser 4:15) heilen und helfen wir in einer Welt, in der Worte eher zur Zerstörung eingesetzt werden. Mit Sicherheit werden Werke der Liebe und Worte der Liebe uns Christen so in der Welt präsentieren, dass Menschen stutzig werden und bekennen müssen, wie in den ersten Jahrhunderten der Gemeinde Jesu: "Seht wie sie einander lieb haben!"

Es war Liebe, diese Gott-gegebene ID für Jesu-Jünger, die der Gemeinde Zulauf verschaffte. Die Liebe der Christen untereinander öffnete Herzen und Ohren für das Evangelium. Wer in der SOKO Gottes dabei sein möchte, sollte heute seine ID nicht vergessen. (w)

Donnerstag, 2. Februar 2017

Vision

Es wird erzählt, wie vor ca 350 Jahren ein Schiff, voll mit Passagieren, an der Nordostküste Amerikas ankam. Voll Enthusiasmus begann man gleich, eine kleine Stadt zu bauen und sich einzurichten. Schon bald war man zum zweiten Schritt bereit: Man wählte ein Stadtparlament, das sich zügig an seine Arbeit gab. Bereits im dritten Jahr nach der Ankunft des Schiffes an der Nordostküste beschloss das Stadtparlament, eine 8 Kilometer lange Straße zu bauen, nach Westen in das noch unerforschte Land. Im vierten Jahr versuchten die Bürger, ihre Stadtregierung wieder los zu werden.

Was war geschehen? Sie waren der Überzeugung, dass es eine Verschwendung öffentlicher Mittel sei, eine 8 Kilometer lange Straße nach Westen in die unberührte Wildnis zu bauen. Wer, in aller Welt, würde schon dahin gehen wollen?

Hier waren Menschen, in denen wenige Jahre zuvor eine Vision brannte, die sie 4500 Kilometer über den Ozean blicken ließ und sie bereit machte, alle möglichen Schwierigkeiten auf sich zu nehmen, an diesen Ort zu kommen. Aber nach ein paar kurzen Jahren waren sie nicht mehr in der Lage, auch nur 8 Kilometer außerhalb ihres Stadtradius zu sehen. Sie hatten jeglichen Pioniergeist verloren.

Die Schrift sagt uns in Sprüche 29:18:

Wenn keine Vision da ist, verwildert ein Volk.

Wenn Christen ihre Vision verloren haben, für Gott zu leben, verwildert ihr geistliches Leben. Vielleicht nicht ihr Leben schlechthin – das mag aufblühen, in gewisser Weise stabil werden oder sich menschlich gesehen „gut“ entwickeln. Aber ohne die Vision, die Gott selbst für unser Leben hat, verwildert unser geistliches Leben. Und das ist immer negativ. Immer!

In Epheser 1:5+6 erklärt uns Paulus den Sinn des Lebens, oder: wie jeder Christ ein erfülltes Leben haben kann. Paulus sagt von Gott:

„Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst 
durch Jesus Christus,
nach dem Wohlgefallen seines Willens,  
zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade,
mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.“

So zu leben, dass Jesus in Seiner Herrlichkeit gesehen und Seine Gnade gepriesen wird – das ist Gottes Plan für unser Leben und die Vision, die unser Leben hell und spannend machen wird. Wir dürfen die Vision verfolgen, dass Gott große Pläne für einen jeden von uns hat. Das bedeutet nicht immer was Dramatisches, aber wer mit Jesus im Alltag lebt und bereit ist, Glaubensschritte mit Ihm zu unternehmen, der wird so manchen Ozean überwinden. Mit einer klaren (biblischen) Vision von dem, was Gott aus unser aller Leben machen kann, ist kein Ozean zu weit. Ohne geistgewirkte Vision scheint jeder Ozean unüberwindbar, ja sogar 8 Kilometer scheinen unbezwingbar.

Die meisten von uns haben ihr Leben mit Jesus begonnen mit der festen Vision, für Ihn zu leben und „Land einzunehmen“ für Jesus. Dafür haben wir gelebt, gearbeitet, gespendet, geopfert; dafür sind wir auf die Straße gegangen, haben Seminare besucht und uns für Jesus eingesetzt. Dafür haben wir so manchen Ozean überquert. Aber nicht wenige haben im Laufe der Zeit einen Platz gefunden, an dem es gemütlich wurde. „Hier wollen wir Hütten bauen und es uns mit Jesus gut gehen lassen!“ Die Vision, mit Jesus weiter zu gehen, weiter zu wachsen, Herausforderungen anzunehmen und Neuland einzunehmen – zum Lob der Herrlichkeit Seiner Gnade – diese Vision ging verloren. Der Pioniergeist starb – und das geistliche Leben verwilderte.

Erinnere Dich an die Anfänge Deines Lebens mit Jesus. Da gab es vielleicht noch mehr „raue Ecken“ als heute, vielleicht weniger „geistliche Erkenntnisse“ – aber vielleicht auch mehr unbeschwerter Pioniergeist für Jesus, mehr „erste Liebe“ und mehr Bereitschaft, Ozeane mit Jesus zu überwinden.

Es ist nie zu spät, sich neu auf das zu besinnen, was einem im Leben mit Jesus verloren gegangen ist. Es ist nie zu spät, seine Hand wieder neu in die Hand Jesu zu legen und mit Ihm ins Schiff zu steigen. Jesus hat sich nicht verändert - und Ozeane gibt es noch genug!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Sag’ mir ...

Wer einige Jahre im Ausland gelebt hat, macht so seine Erfahrungen mit dem Spruch: „Andre Länder, andre Sitten.“ Da kann es passieren, dass man in ein Zugabteil einsteigt und von dem starken Knoblauchgeruch fast wieder zurückgedrängt wird. Wer Knoblauch isst, riecht eben nach Knoblauch.

Da kann es auch passieren, dass man in einer Schlange ansteht und umgeben ist von Menschen, deren Schweißgeruch fast betäubend ist. Wer selten duscht, riecht eben nach Schweiß.

Da kann es auch passieren, dass Zwiebeln als ein Allheilmittel angesehen werden. Rohe Zwiebeln, gekochte Zwiebeln, angeschmorte Zwiebeln, Zwiebelsaft. Wer von Zwiebeln lebt, dünstet eben auch Zwiebeln aus.

Und selbst, wer das alles nicht aufnimmt, sich aber in der Nähe aufhält, wird beeinflusst. Wer den ganzen Morgen an einem leckeren Mittagessen kocht, dem sitzt der Kochdunst in Haar und Kleidung. Wir bezeichnen das auch mit: „Man hat es in der Nase.“

Im Alltag haben wir ähnliche Aussagen. Es heißt:
Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist.
Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, was Du fühlst.
Sage mir was du liest und ich sage dir wie du bist.

Man mag über den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen denken, wie man möchte, ganz von der Hand zu weisen sind sie nicht. Womit ich meinen Geist ernähre, prägt meine Gedanken. Meine Gedanken wiederum prägen mein Verhalten, mein Reden, Empfinden und Handeln.

Zur Zeit Jesu waren die Jünger Jesu weitaus besser dran als die Jünger der Pharisäer. Denn Jesu Jünger hielten sich täglich in Seiner Nähe auf. Das prägte sie. Wer sich täglich in Jesu Nähe aufhält, wird ihm täglich ähnlicher.
Zur Zeit des Apostel Paulus war Paulus weitaus besser dran als die griechischen Philosophen, denn Paulus füllte sein Denken täglich mit dem Wort Gottes. Das prägte ihn. Wer sein Denken täglich mit dem Wort Gottes füllt, dessen Denken wird täglich dem Denken Gottes ähnlicher.

Und mir gilt die Frage: In wessen Nähe halte ich mich heute auf? Wessen Worten höre ich zu? Was nehme ich heute in mich auf, womit speise ich meine Gedanken und Emotionen?

Gott möchte uns helfen und jeder, der auch nur versucht hat, sich daran zu halten, kann bezeugen: Es wirkt! In Gottes Wort heißt es:
  • Hebräer 12:2: Schau auf zu Jesus, den Anfänger und Vollender Deines Glaubens! Jeder, der das in aller Schwachheit anstrebt, wird Segen und Kraft erfahren.
  • Philipper 4:8: Alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darüber denkt nach! Jeder, der diese Liste zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen für seine Gedanken macht, wird revolutioniert!
  • Psalm 119:11: Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige. Jeder, der Gottes Wort täglich (Psalm 119:97) in sein Herz aufnimmt, kann gar nicht anders, als in der Heiligung zu wachsen und zu leben. 
Wer auf Jesus schaut, seine Gedanken mit dem füllt, was heilsam ist und Gottes Wort im Herzen behält, der strahlt eben Jesu Wesen mehr und mehr aus. Sag' mir, womit Du Dein Herz füllst und ich sage Dir, was Dein Leben widerspiegelt.

Dienstag, 31. Januar 2017

Die Kraft des Gebets

Die Kraft des Gebets kann erahnt werden, wenn wir davon hören, kann bestaunt werden, wenn wir darüber austauschen und kann geglaubt werden, wenn darüber lesen. Aber die Kraft des Gebets kann nur erfahren werden, wenn wir beten. Mögen die folgenden Verse aus dem Wort Gottes Deinen Glauben inspirieren und Dich zum Gebet ermutigen.

Ich aber will zu Gott rufen, und der Herr wird mir helfen. Des Abends, Morgens und Mittags will ich klagen und heulen, so wird er meine Stimme hören. (Psalmen 55:17-18)

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete? Oder so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete? So denn ihr, die ihr doch arg seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten. (Matthäus 7:7-11)

Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde in dem Sohne. Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun. (Johannes 14:13-14)

So ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. (Johannes 15:7)

Um die Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen. Schnell aber ward ein großes Erdbeben, also dass sich bewegten die Grundfesten des Gefängnisses. Und von Stund an wurden alle Türen aufgetan und aller Bande los. (Apostelgeschichte 16:25-26)

Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gotte, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu! (Philipper 4:6-7)

Betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. (1 Thessalonicher 5:17-18)

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist gleichwie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird. (Jakobus 1:5-6)

Und das ist die Freundlichkeit, die wir haben zu ihm, dass, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns. Und so wir wissen, dass er uns hört, was wir bitten, so wissen wir, dass wir die Bitten haben, die wir von ihm gebeten haben. (1 Johannes 5:14-15)

Ist jemand krank, der rufe zu sich die Ältesten von der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und so er hat Sünden getan, werden sie ihm vergeben sein. Bekenne einer dem anderen seine Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. (Jakobus 5:14-16)

Die zum Herrn schrieen in ihrer Not, und er führte sie aus ihren Ängsten und stillte das Ungewitter, dass die Wellen sich legten und sie froh wurden, dass es still geworden war und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch: Die sollen dem Herrn danken für  seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, und ihn bei der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen. (Psalmen 107:28-32)

Montag, 30. Januar 2017

Ignoranz

Letzte Woche war in unserer Lokalzeitung ein Artikel zu lesen, in dem es um den Reformator Martin Luther ging. Eine Zeile sagte: „Mit allem, wo sein Name drauf stand, ließen sich Geschäfte machen.“

Gerd hatte ein interessantes Hobby: er sammelte antiquarische Bücher. Eines Tages unterhielt er sich mit einem Freund, der die Aussage unserer Lokalzeitung wohl nicht kannte. Er hatte gerade eine alte Bibel weggeschmissen, die er beim Ausmisten des Dachbodens gefunden hatte. Da die Bibel aber starke Gebrauchsspuren zeigte und viele Seiten eingerissen waren, warf er sie weg. „Wer hat sie gedruckt?“ fragte der Büchersammler. „Hast Du was gelesen?“
„Ach“, kam die Antwort, „das war irgend ein Guten-„dings“ … irgendwas mit ‚Guten…’“. „Gutenberg!?“  keuchte Gerd und schnappte nach Luft. “Du hast eine Gutenberg Bibel weggeschmissen?! Ist Dir bewusst, dass so ein Stück gerade auf einer Auktion für 200000 Euro versteigert wurde?“
Den Freund berührte das Ganze überhaupt nicht. „Kann ja sein,“ entgegnete er. „Aber diese wäre überhaupt nichts mehr wert gewesen. Ein Typ namens ‚Martin Luther’ hat überall Bemerkungen reingeschrieben.“  Welche Ignoranz!

Der Mensch hatte überhaupt keine Ahnung. Darum warf er eine alte Bibel weg, die ihn finanziell leicht für den Rest seines Lebens abgesichert hätte.

Es gibt weitaus Tragischeres. Millionen, wahrscheinlich Milliarden Bibeln und Bibelteile stehen rum, ungelesen und unberührt. Ihre Besitzer kennen weder den Autor noch den Inhalt des Buches. Sie wissen nicht, dass die „Bemerkungen“, die Gott uns offenbart hat, Wahrheit und Leben sind, lebendiges Wasser gegen den Durst und Himmelsbrot gegen den Hunger. Darum stehen die Bibeln dort, werden nie oder nur selten gebraucht und ihr Wert bleibt unentdeckt.

Wer sich seine Bibel zur Hand nimmt, im Bewusstsein, dass es Himmelsbrot und Lebendiges Wasser ist, Dynamit Gottes durch das Er in unser Leben hineinspricht, der wird schnell erfahren, dass es sich bei Gottes Wort um einen unschätzbaren Schatz handelt. Nicht umsonst sagt der Psalmist (Psalm 119:162):

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.

Der Freund des Antiquariatbesitzers Gerd hatte keine Ahnung vom materiellen Wert seiner alten Bibel. Er warf weg, was ihn finanziell für den Rest seines Lebens abgesichert hätte.
Wer Gottes Wort keinen dominanten Platz im täglichen Leben einräumt, wirft weg, was ihm den Weg in die Ewigkeit zeigt und hilft, ihn zu gehen.

Warum tun wir uns so schwer, täglich im Wort unseres Herrn und Meisters zu lesen? Ich werde an eine Frau erinnert, die sich das Buch eines bestimmten Autors kaufte. Sie nahm es abends mit ins Bett und begann zu lesen. Bald fielen ihr die Augen zu. Am nächsten Abend wiederholte sich alles. Nach dem dritten Versuch legte sie das Buch zur Seite. Zu langweilig. Aber nach zwei Jahren – sie hatte mittlerweile geheiratet – sah man das Buch ständig auf ihrem Nachttisch und es war zur täglichen Lektüre geworden. Wie es zu dem Sinneswandel kam? Sie hatte den Autor des Buches kennengelernt und geheiratet. Plötzlich verstand sie Sinn und Absicht hinter den Zeilen und Kapiteln des Buches, denn sie kannte den Schreiber.

Je besser wir Jesus kennen, umso mehr begeistert uns Sein Wort.
Je besser wir Gottes Wort kennen, umso mehr begeistert uns der Autor.

Sonntag, 29. Januar 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Wie weit geht Jesus?

Wie weit geht Jesus, uns zu lieben
Wie weit geht Er, uns zu beschützen?
Wie weit ist Er bereit, unsere Schuld zu vergeben?
Wie weit geht er, uns zu suchen?

Die Antworten finden sich in der Bibel: Jesus sagt in Johannes 10:11:

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

So weit ist Jesus gegangen. Um das tun zu können, musste Er die Herrlichkeit des Himmels verlassen, musste Er sich selbst aufgeben, Mensch werden, Grenzen und Einschränkungen annehmen, Sünde und Satan widerstehen – und dann Sein Leben als Opfer hingeben. So weit ist Er gegangen.

Satan versucht immer noch, Dich und mich zu verschlingen.
Er versucht immer noch, Dir und mir Angst zu machen.
Er versucht immer noch, Dich und mich außer Gefecht zu setzen.

Aber Satan hat überhaupt kein Anrecht auf uns. Nicht er ist unser Hirte – Jesus ist unser Hirte! Er hat den ultimativen Preis bezahlt, um Dich zu lieben, zu suchen, zu retten und zu beschützen.

In unserem Gottesdienst feiern wir heute Jesus, beten Ihn an und verkündigen Seinen Namen!


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 
Anbetung
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
 Auf Wunsch Gebet
 Einladung zum Mittagessen

 Beginn: 10:30 Uhr 

Wir freuen uns auf Dich!
 Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum  

Sonntagszitat:

  
Es gehört für mich zu den erhabensten Gedanken: 
Der Schöpfer und der Mann am Kreuz ist ein und dieselbe Person! 
Was hat diesen Herrn aller Herren 
 und König aller Könige nur dazu bewogen, 
für mich ans Kreuz zu gehen? 
Mein Verstand kann dies nicht ausloten, 
aber Johannes 3,16 gibt mir die Antwort: 
Es ist seine grenzenlose Liebe, die alles für mich tat, 
damit ich nicht verloren gehe.  
(Werner Gitt)

Grenzenlos, wie der Sternenhimmel, ist Gottes Liebe.
(Werner Leder)