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Samstag, 11. Februar 2017

Jemand, der versteht

Das kennen wir alle, Alte, Junge, Verheiratete, Ledige, Einheimische, Ausländer, Leidende und Kranke besonders, aber auch alle anderen: alle sehnen sich danach, verstanden zu werden.

Nicht verstanden zu werden, schmerzt! Missverstanden zu werden, frustriert! Ignoriert zu werden, gehört zum Schlimmsten! Jeder Mensch braucht Nähe, Liebe, Annahme und Verständnis. Nicht alle empfangen, was sie brauchen.

"Welpen zu verkaufen" war auf dem großen Schild zu lesen, das der Landwirt gerade an seinem Gartenzaun anbrachte, als er ein leichtes Zupfen an seine Jacke spürte. Er blickte in die Augen eines kleinen Jungen, der ihn ansprach: „Ich möchte gerne eines dieser Hündchen kaufen.“ „Nun,“ erwiderte der Landwirt, „die sind nicht billig. Sie kommen von guten Eltern.

Der Junge kramte in seiner Tasche, fischte 1 Euro, 39 Cent hervor und fragte: „Darf ich sie mir dafür mal anschauen?“ „Sicher,“ lächelte der Mann und pfiff die Hündin herbei. Vier kleine Welpen stolperten aus der Hundehütte die Rampe hinterunter hinter ihr her. Der Junge schaute begeistert durch den Maschendrahtzaun, als sich die Hundedame mit ihren Welpen auf den Weg zum Zaun machte. Dann entdeckte der Junge, wie es in der Hütte noch einmal lebendig wurde. Langsam kam ein fünftes „Knäuel“ hervor, rutschte die Rampe hinunter und begann, umständlich hinter den andern her zu humpeln.

"Den möchte ich kaufen," sagte der Junge und zeigte auf den Nachzügler. „Den würde ich nicht nehmen," antwortete der Landwirt. „Der wird nie ganz gesund und wird nie mit Dir spielen und toben können, wie diese anderen.

Bei diesen Worten trat der Junge einen Schritt vom Zaun zurück und zog sein Hosenbein hoch. Zum Vorschein  kam eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte und in einen eigens angefertigten Schuh überging. „Wissen Sie, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Volltreffer (für den kleinen Hund)! Der hatte fortan jemanden, der ihn verstand, sich um ihn kümmerte, ihn nicht überforderte und vielleicht sogar mit viel Mitgefühl ernsthaft daran arbeitete, ihm das Leben erträglicher zu machen. Er hatte jetzt jemanden, der ihn verstand und der ihm an Möglichkeiten weit überlegen war.

Und wir? Manche von uns sind gut umsorgt, angenommen und geliebt. Sie haben Menschen um sich herum, die sie verstehen. Aber nicht nur sie – alle Menschen dürfen wissen, dass sie verstanden und angenommen sind, so, wie sie sind. Von Jesus heißt es:

Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist,
kann er helfen denen, die versucht werden. (Hebräer 2:18)
Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. (Hebräer 4:15)

Jesus wurde Mensch wie wir. Er kannte alles: Hunger, Durst, überfüllte Tage, Müdigkeit, Versuchungen zur Sünde, Enttäuschungen, Anfeindungen, Trauer und Traurigkeit, Angst,  unerträgliche Schmerzen, Missverstanden werden, Einsamkeit – alles! Durch all das ging Er siegreich hindurch und als Überwinder bietet Er uns jetzt Seine Hilfe, Gegenwart, Sein Verständnis und Mitgefühl an.

Jesus nimmt Dich an, wie Du bist, begegnet Dir in Deinem Versagen und Deinen Schwachheiten und hat einfach nur die Einstellung: „Dich will ich! Du wirst jemanden brauchen, der Dich versteht!
 
Zu unserem Gottesdienst am morgigen Sonntag laden wir herzlich ein - alle die sich verstanden fühlen und auch alle, die sich unverstanden fühlen. Jesus versteht alle - und Er ist morgen auch dabei.
(w)

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
57290 Neunkirchen
- Beginn: 10:30 Uhr-
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 10. Februar 2017

Hoffnung

Gestern ging es um das Rattenexperiment des Forschers Curt Richter. Seine Forschungen ergaben, wie wichtig Hoffnung fürs Überleben ist. (Wenn Du den Beitrag gestern nicht gelesen hast, lies ihn doch noch heute. Es lohnt sich!). Heute soll es zum Thema Hoffnung noch einen kleinen Nachschlag geben.

In der Januar Monatszeitschrift von Open Doors konnte man über Araam lesen. Dieser Pastor hat 50 km von Mosul entfernt ein Traumazentrum für Menschen eröffnet, die seit über 2 Jahren kein Zuhause mehr haben, die in ständiger Angst vor Gewalt leben und alles verloren haben – z.T. auch ihre engste Familie. Dieser Pastor Araam sagt:

„Jedem wird geholfen. Für die Zukunft müssen wir wieder lernen, zusammen in diesem Land zu leben – auch mit den Menschen, die unsere Häuser, unsere Kirchen und unser Leben zerstört haben. Ich gebe zu, dass dies schwierig wird, ABER ICH HABE HOFFNUNG!“

Manchmal krieg ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich einen Durchhänger habe und mir scheinbar jede Hoffnung abhanden kommt. Oft erinnert mich der Herr dann daran, dass es ja immerhin weitergeht. In anderen Ländern werden Christen morgens um 5 aus den Betten geholt, müssen dann von 6-18 Uhr arbeiten, anschließend zu einem Umerziehungsunterricht, dann dürfen sie 6-7 Stunden schlafen und alles beginnt von vorne ohne Aussicht, dass sich vor ihrem Tod was daran ändern wird. UND DOCH HABEN SIE HOFFNUNG!

Aber woher nehmen? Woher bekommen wir Hoffnung? Was stärkt unsere Hoffnung? Manchmal sind es Gebete, manchmal Erinnerungen – manchmal Lieder. So dichtet Luther zum Beispiel:

Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.

Damit nimmt Luther Bezug auf die schärfste und sicherste Waffe gegen Hoffnungslosigkeit und auf die stärkste Grundlage unserer Hoffnung: Gottes Wort: Ein Wörtlein kann ihn fällen! 

Auch Lothar Kosse beschreibt die Quelle unserer Hoffnung in einem Lied:
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
Ich weiß, dass Er hoch oben steht
Hoch über all dem Staub der Welt

Das ist die JESUS-Perspektive: Jesus ... Er lebt ... Er steht hoch über allem Staub der Welt – hoch über allem Schmutz, allem Versagen und aller Hoffnungslosigkeit!

Und manchmal verlieren wir Jesus aus dem Blickfeld. In Hebräer 10:23 heißt es:

„Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken
— denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat“

Lasst uns die Hoffnung, die der Blick auf Jesus uns gibt, nicht aufgeben, sondern festhalten. ER ist und bleibt treu! Nicht wir sind treu. Nicht unsere Treue und unser Aushalten ist Grundlage unserer Hoffnung. ER, Jesus ist! Auf Ihn müssen wir schauen.

In 1 Timotheus 1:1 beschreibt Paulus den, der immer Hoffnung für uns hat: Jesus, „unser Retter und Herr, Jesus Christus, der unsere Hoffnung ist!“ WIR HABEN GRUND ZUR HOFFNUNG!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Das Rattenexperiment

Vor ca 2½ Jahren nahm die Zeitschrift „Psychology today“ bezug auf ein Experiment mit Ratten, das Curt Richter mit seinem Team vor 60 Jahren durchführte.

Richter nahm 12 Ratten, steckte sie in halbvolle Wassergläser und schaute zu, wie die Ratten ertranken. Ziel war, herauszufinden, wie lange die Ratten schwammen, bevor sie aufgaben. Eine Ratte schwamm eine Weile an der Oberfläche rum, tauchte dann auf den Boden des Glases, schwamm am Glas entlang und ertrank nach etwa 2 Minuten. Anderen Ratten erging es ähnlich! Sie waren in einer Situation, aus der es keinen Ausweg gab und gaben buchstäblich auf.

Dann wiederholte man das Experiment. Allerdings baute man einen Unterschied ein. Kurz bevor die Ratten absanken und ertranken, rettete man sie, trocknete sie, setzte sie in ihre Käfige, fütterte sie und ließ sie sich erholen. Als man dann das Experiement wiederholte, stieg die Überlebenszeit von einigen Minuten auf 36 Stunden.

Was machte den Unterschied? Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. 

Die Wissenschaftler erklärten: Beim zweiten Mal hatten die Ratten Hoffnung; hatten Grund zu glauben, dass sie die Tortur überleben konnten, denn sie hatten es bereits einmal überlebt. Sie erhielten Kraft, Zuversicht, Energie – durch Hoffnung. Ein Wissenschaftler drückte es so aus: „Sie konnten überleben, weil sie bereits einmal gerettet worden waren.“ Der Leiter des Experiments schrieb: ‚Wenn die Hoffnungslosigkeit eleminiert wird, sterben die Ratten nicht.’ Und die Zeitschrift schlussfolgerte: „Wir brauchen alle einen Grund, zu schwimmen!“ 

Die Botschaft dieser Illustration ist deutlich: Was Menschen in ihren Nöten und scheinbar ausweglosen „Wassergläsern“ am meisten fehlt, ist: HOFFNUNG. 

„Wenn die Hoffnungslosigkeit eleminiert wird, sterben die Hoffnungslosen nicht. Wir alle brauchen einen Grund zu schwimmen“ 

Menschen, die von Herzen Jesus nachfolgen, haben beides: sie haben ein sicheres Mittel, das Hoffnungslosigkeit eliminiert und sie haben einen Grund, zu schwimmen. 

Gottes Wort eleminiert Hoffnungslosigkeit, denn Gottes Wort vermittelt Hoffnung. In 1. Petrus 1:18-19 heißt es: 

Denn ihr wißt ja, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen
mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid 
aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, 
 sondern mit dem kostbaren Blut des Christus
als eines makellosen und unbefleckten Lammes. 

Solche Verse rücken uns neu die Perspektive zurecht. Unser Blick der Hoffnungslosigkeit muss weggelenkt werden von den vergänglichen Dingen, so wertvoll und berechtigt sie auch erscheinen mögen. Silber und Gold haben Glanz und Überzeugung. Aber sie sind vergänglich. Das kostbare Blut Jesu bleibt ewig. Festhalten am Vergänglichen nährt Hoffnungslosigkeit. Festhalten an Jesus nährt Hoffnung. Konzentration auf Nichtigkeiten, so sehr sie auch als Wichtigkeiten erscheinen, zieht nach unten. Konzentration auf das makellose und unbefleckte Lamm, Jesus, zieht nach oben und füllt mit Hoffnung.

„Wenn die Hoffnungslosigkeit eleminiert wird, sterben die Hoffnungslosen nicht. Wir alle brauchen einen Grund zu schwimmen“ 

Menschen, die von Herzen Jesus nachfolgen, haben beides: sie haben ein sicheres Mittel, das Hoffnungslosigkeit eliminiert und sie haben einen Grund, zu schwimmen. Das verspricht uns Gott höchstpersönlich in Seinem Wort, wenn Er in Psalm Psalm 25:3 erklärt: 

Gar keiner wird zuschanden, der auf dich hofft;
zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln. 

Gottes Wort und Verheißungen eleminieren alle Hoffnungslosigkeit. „Jesus“ ist der Grund, der uns schwimmen und überleben lässt.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Positiv leben

Heute schließen wir in unserer Bibelstunde den Hebräerbrief ab. In der letzten Bibelarbeit ging es darum, positiv zu leben, mit vielen praktischen Hinweisen. So – wie Stefan ausführte – muss Theologie sein: lebendig und praktisch für unser Leben. In den ersten Versen werden 5 Themen angesprochen:
  1. Die Bruderliebe
  2. Die Gastfreundschaft
  3. Das Gedenken an die Verfolgten
  4. Die Reinheit der Ehe
  5. Die Freiheit von der Geldliebe
Am stärksten kam immer wieder der Gedanke der Liebe und Großzügigkeit Gottes zum Ausdruck. Wie oft werden wir im Hebräerbrief aufgefordert, einander zu lieben, zu ermutigen, aufzuerbauen und einander anzuspornen. Aber wie oft tun wir genau das Gegenteil. Stefan verglich es mit einer Sportmannschaft, die doch eigentlich alle ein Ziel haben: zu gewinnen. Sie tragen das gleiche Trikot und spielen zusammen, um die Vorgaben ihres Trainers umzusetzen und das Ziel zu erreichen. Und immer wieder kommt es vor, dass eine Mannschaft nicht das Siegestor, sondern ein Eigentor schießt.

Bleibt fest in der brüderlichen Liebe!“, beginnt Hebräer 13:1. Nun ist es natürlich so, dass jeder in einer großen Gemeinde oder in der Christenheit allgemein Freunde hat, mit denen er eng befreundet ist, es aber auch solche gibt, mit denen man „nur auskommt“. Manchmal sind es lächerliche Gründe, die die Beziehung stressen – vielleicht nur gegnerische Sportvereine, oder die Art und Weise der Kleidung. Manchmal sind es andere Gründe, wie Unterschiede in der Persönlichkeit. Stefan zitierte den Bibellehrer A.W.Tozer, der sagte, dass wir als Gotteskinder selbst diejenigen lieben können, mit deren Art wir vielleicht nicht so gut zurecht kommen.

Paulus sagt:
„Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles, sie erduldet alles.“ (1 Korinther 13:13)
Petrus sagt:
„Vor allem aber habt innige Liebe untereinander; denn
die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken.“ (1 Petrus 4:8)

Einander ertragen und vergeben mag für die Ehe eine äußerst dünne Grundlage sein. Aber im Leib der Gemeinde Jesu ist das ein gutes und tragendes Fundament, wie Kolosser 3:13 zeigt:

„Ertragt einander und vergebt einander,
wenn einer gegen den anderen zu klagen hat;
gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr.“

Auch in einigen der anderen 4 Themen: Gastfreundschaft, Gedenken an die Gefangenen, Reinheit der Ehe und die Freiheit von Geldliebe kam immer wieder der Gedanke der Liebe zum Vorschein. Der Abend war eine Ermutigung, positiv zu leben:
-          in brüderlicher Liebe
-          Gastfreundschaft
-          Dankbarkeit für das Geschenk Ehe
-          Zufriedenheit in unserer materiellen Situation
-          Dankbark für unsere Vorbilder und den unveränderlichen Jesus
Und in dem allen: Dankbarkeit für die lebendige Hoffnung der kommenden  Herrlichkeit.

Es war so viel mehr im Text. Wer die Bibelstunde nachhören oder runterladen möchte, findet sie HIER.

Herzliche Einladung zum heutigen Abschluss des Hebräerbriefes um 19:30 Uhr
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
57290 Neunkirchen
Herzlich willkommen!

Dienstag, 7. Februar 2017

Was ist die "Kraft des Gebets"?

Vergangene Woche hatten wir eine ähnliche Überschrift und hatten uns durch verschiedene Bibelverse zum Gebet ermutigen und stärken lassen. Jetzt fand ich eine weitere Überlegung zu dieser Frage, die ich hier gerne weitergeben möchte. (Quelle: HIER)

Frage: "Was ist die Kraft des Gebets?"

Antwort:
Der Gedanke, dass Kraft zum Gebet dazugehört, ist weit verbreitet. Gemäß der Bibel ist die Kraft des Gebets, ganz einfach die Kraft von Gott, der Gebete hört und beantwortet. Wir denken über folgendes nach:

1) “Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ (Lukas 1,37)

2) Der allmächtige Herr lädt Seine Leute ein allezeit zu beten. Das Gebet soll allezeit erfolgen (Lukas 18,1), mit Danksagung, (Philipper 4,6), im Glauben (Jakobus 1,5), im Wille Gottes (Matthäus 6,10), um Gott zu verherrlichen (Johannes 14,13-14) und von einem Herzen, das gut steht mit Gott (Jakobus 5,16).

3) Der allmächtige Herr hört die Gebete Seiner Kinder. Er befiehlt uns zu beten und Er versichert uns zuzuhören. „Als mir angst war, rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott. Da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.“(Psalm 18,7-8)

4) Der allmächtige Herr beantwortet Gebete. „Ich rufe zu dir, denn du, Gott, wirst mich erhören; neige deine Ohren zu mir, höre meine Rede!“ (Psalm 17,6). „Das Angesicht des HERRN steht wider alle, die Böses tun, dass er ihren Namen ausrotte von der Erde.“ (Psalm 34,17)

Eine weitere weit verbreitete Idee ist, dass die Menge unseres Glaubens festlegt, ob Gott unsere Gebete beantwortet oder nicht. Allerdings beantwortet der Herr manchmal unsere Gebete trotz unserem Mangel an Glauben. In der Apostelgeschichte 12 betet die Kirche für die Freilassung von Petrus aus dem Gefängnis (V.5) und Gott antwortet auch ihre Gebete (V. 7-11). Petrus ging zu der Tür des Gebetstreffens und klopfte, aber die Betenden weigern sich anfangs zu glauben, dass es wirklich Petrus ist. Sie beteten, dass er freigelassen werden würde, aber konnten die Beantwortung ihrer Gebete nicht akzeptieren.

Die Kraft des Gebets fließt nicht automatisch aus uns heraus, es sind keine speziellen Worte, die wir sagen und wir sagen sie auf keine bestimmte Art und Weise und es ist nicht ausschlaggebend wie oft wir sie sagen. Die Kraft des Gebets ist auch nicht von einer bestimmten Körperhaltung oder einer besonderen Richtung, in die wir beten, abhängig. Die Kraft des Gebets entsteht nicht durch die Verwendung von Ikonen, Kunstgegenständen, Kerzen oder Rosenkränzen. Die Kraft des Gebets entsteht durch den Allmächtigen, der unsere Gebete hört und beantwortet. Das Gebet stellt den Kontakt zum allmächtigen Gott her und wir sollten allmächtige Resultate erwarten, egal ob Er wählt unsere Gesuche zu erfüllen oder nicht. Wie auch immer die Antwort zu unseren Gebeten aussieht, der Gott den wir anbeten, ist die Quelle der Kraft des Gebets und Er kann und wird uns antworten gemäß Seines perfekten Willens und gemäß seines Timings.

Montag, 6. Februar 2017

Von ganz woanders

So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern 
lasst uns wachen und nüchtern sein.“ (1Thessalonicher 5:6)

Solche Verse – in verschiedenen Variationen – lesen wir in Gottes Wort immer wieder. Wie groß ist die Gefahr, zu schlafen. Nicht wirklich zu schlafen – aber die Bedrohung zu verpennen oder unser Urteilsvermögen zu verlieren und „un“-nüchtern zu werden.

Im 6. Jahrhundert vor Christus erzählte der griechische Dichter Aesop eine Fabel vom Hirsch, die diese Wahrheit veranschaulicht.

Ein einäugiger Hirsch weidete gewöhnlich auf Wiesen neben dem Meer, und zwar so, dass er immer das gesunde Auge landwärts hielt und wähnte, von der Seeseite her habe er keine Gefahr zu fürchten. Das Schicksal hatte es anders beschlossen. 

Eines Tages segelte ein Schiff bei ihm vorbei, und da sein gesundes Auge dem Lande zugekehrt war, so bemerkte er es nicht und weidete nichts ahnend fort. 

Kaum hatten die Schiffer aber die köstliche Beute erblickt, als sie auch schon Pfeile nach ihm abschossen. Ein Pfeil traf ihn gerade ins Herz, und zusammenstürzend rief er aus: "Wie sehr habe ich mich getäuscht, dass ich nur vom Lande her Gefahr erwartete." 

Nur zu oft weicht man vorsorglich einer Gefahr aus und gerät dabei unvorsichtig in eine andere. 

Weil es auch bei uns Christen eine so große Gefahr ist, uns einer Bedrohung bewusst zu sein und eine andere zu übersehen, darum sagt uns Gottes Wort:

Wachet, steht fest im Glauben; seid mannhaft, seid stark!
(1 Korinther 16:13)

Immer wieder werden wir aufgefordert, zu wachen. Auch in 1 Petrus 5:8f heißt es:

Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; dem widersteht, fest im Glauben …“

Nüchternheit und Aufmerksamkeit wird uns davor bewahren, uns auf eine Gefahr zu konzentrieren und eine andere zu vernachlässigen. Satan ist nicht dumm, und eine seiner Strategien ist Ablenkung. Wenn er uns so gefangen nehmen kann, dass wir denken, die Gefahr sei ausschließlich vom Land zu erwarten, dann wird er ganz gewiss vom Meer aus angreifen.

Hilfe kommt, wenn wir uns an Gottes Wort halten:
Seid nüchtern, seid wachsam, steht fest im Glauben und ergreift den Schild des Glaubens. Jesus ist unser Schutz und Schild.

Auch heute geht der Widersacher Gottes umher um zu sehen, wer unbeschwert und nicht wachsam ist. Er greift meist von der Seite an, von der wir es am wenigsten erwarten. Darum, lasst uns wachsam sein … aber nicht furchtsam! Jesus ist uns er Schutz und Schild, der gute Hirte, der Sein Leben für uns gelassen hat und in jedem dunklen Tal bei uns ist!

Sonntag, 5. Februar 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Römer 15:22-33 

22 Das ist es auch, was mich immer wieder gehindert hat, zu euch zu kommen, 
23 obwohl ich mich seit vielen Jahren danach sehne, euch zu sehen. Aber jetzt habe ich in diesen Gegenden kein neues Arbeitsfeld mehr  
24 und plane, nach Spanien zu reisen. Auf dem Weg dorthin hoffe ich, euch zu besuchen und dann mit eurer Unterstützung die Reise fortzusetzen. Doch vorher möchte ich mich einige Zeit an der Gemeinschaft mit euch erfreuen. 
25 Jetzt reise ich aber erst einmal nach Jerusalem, um den Gläubigen dort Hilfe zu bringen. 
26 Denn die Gemeinden in Mazedonien und Achaja haben beschlossen, etwas für die Armen unter den Gläubigen in Jerusalem zusammenzulegen.  
27 Sie haben das gern getan und stehen ja auch in ihrer Schuld. Denn wenn die Völker Anteil an den geistlichen Gütern der Jerusalemer Gläubigen bekommen haben, sind sie auch verpflichtet, ihnen mit irdischen Gütern zu dienen.  
28 Aber wenn ich diese Sache zum Abschluss gebracht und ihnen den Ertrag der Sammlung versiegelt übergeben habe, will ich auf dem Weg nach Spanien bei euch vorbeikommen.  
29 Und ich weiß, dass ich euch die ganze Fülle des Segens von Christus mitbringen werde. 
30 Ich bitte euch dringend, liebe Geschwister: Helft mir zu kämpfen, und betet für mich zu Gott! Denn durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe, die der Geist wirkt, sind wir doch miteinander verbunden.  
31 Betet, dass ich vor den Gefahren geschützt bin, die mir von den Ungläubigen in Judäa drohen, und dass meine Hilfe für Jerusalem von den Gläubigen dort gut aufgenommen wird!  
32 Dann kann ich, wenn es Gottes Wille ist, mit Freude zu euch kommen und mich bei euch etwas erholen.  
33 Der Gott des Friedens sei mit euch allen! Amen.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)


  HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST 
 
Anbetung 
Predigt 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum Mittagessen


 Beginn: 10:30 Uhr 


Wir freuen uns auf Dich!
 
 Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum  

Sonntagszitat:

Wir brauchen keine Gewehre oder Pistolen 
für unseren Kampf
sondern geistliche Waffen - 
und die wichtigste davon in das Gebet.  
(Franz Jägerstätter)