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Samstag, 18. März 2017

Teuflische Strategien (5)

Seit fünf Wochen denken wir samstags über „Teuflische Strategien“ nach, so wie sie Warren Wiersbe sie in seinem gleichnamigen Buch (CLV Verlag) präsentiert. Im ersten Teil zeigte Wiersbe 4 Strategien auf, durch die Satan uns unbrauchbar machen möchte. (Für alle, die die vergangenen Einträge verpasst haben: schaut Euch einfach die Einträge der letzten 4 Samstage an).

Der zweite Teil beginnt damit, dass Wiersbe die unumgängliche Notwendigkeit des Glaubens aufzeigt. Wiersbe schreibt:

Der Glaube an Gott ist das Geheimnis unseres Sieges, auch in unserem Dienst. Wer in irgendeiner Hinsicht daran zweifelt, dass der Glaube an Gott einen hohen Stellenwert hat, sollte Hebräer 11 lesen. Ja eines der größten Probleme, die Gott mit seinen Kindern hat, ist die Entfaltung ihres Glaubens.“

Um diese Aussage zu unterstreichen führt der Autor mehrere Bibelstellen an. So z.B. 1 Thessalonicher 3, wo Paulus um den Glauben der Gemeinde in Thessalonich besorgt ist und darum Timotheus zu ihnen sendet, um zu erfahren, wie es um den Glauben der Gemeinde steht. Dann zitiert er Jesus, der in Matthäus 9:29 erklärt:

Euch geschehe nach eurem Glauben!

Nur 4 Kapitel weiter hält sich Jesus in Nazareth auf und und es heißt in Matthäus 13:58:

Und er tat dort nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.

Wiersbe schreibt: Wann immer Gott in oder durch uns wirkt, geschieht das stets im Einklang mit unserem Glauben. Was das Wirken Gottes in unserem Leben behindert, ist nicht der Mangel an Kraft, sondern ein Mangel an Glauben bei seinen Kindern.

Besonders der hervorgehobene Teil hat es mir angetan und überzeugt mich. Ist Glauben vorhanden, ist auch Gottes Kraft da. Kraft erhalten wir aus unserem Glauben an Jesus, direkt von Jesus, der Quelle. Wie entscheidend ist unsere Liebe zu Jesus, die uns danach hungern lässt, Seine Stimme zu hören. Seine Stimme hören wir am klarsten in Seinem Wort, und genau dieses Wort ist die Kraftnahrung für unseren Glauben:

So kommt der Glaube aus der Predigt,
das Predigen aber durch das Wort Christi.
(Römer 10:17)

Wiersbe schließt das Kapitel mit 4 Testfragen, die Gläubige stellen können, um sich selbst zu prüfen, ob sie im Glauben leben und entscheiden:

  1. Tue ich (was ich tue) zur Verherrlichung Gottes oder nur zu meinem eigenen Vergnügen?
  2. Stürme ich ungestüm darauf los, oder bin ich bereit, zu warten?
  3. Kann ich mich bei meinem Handeln auf Gottes Wort berufen?
  4. Wenn ich über das betreffende Vorhaben nachdenke, habe ich dann Frieden und Freude im Herzen?
Eine herrliche Herausforderung, mein Leben unter die Lupe zu nehmen – ob es ein Leben im Glauben ist oder ein Leben meiner Wunschvorstellungen. Gleichzeitig ein Mutmacher, den Glauben zu nähren, zu pflegen und darin zu wachsen.

Freitag, 17. März 2017

Das Kamel und die Zecke

Das Kamel trägt die Last, aber es ist die Zecke, die sich beschwert"

Warum dies wohl ein marokkanisches Sprichwort ist? Die Wahrheit in diesem Satz ist global und so alt wie die Menschheit. Ob es dabei um Politik, Geschäft, Familie oder sonstwas geht - es passt einfach. Sogar auf unsere Beziehung zu Gott - leider. In 2 Mose 19:4 sagt Gott seinem Volk:

"Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan habe, und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht."

Die Befreiung aus Ägypten und Gottes Fürsorge war nicht Israels Tun - Gott hatte sie getragen. Getragen! GETRAGEN wurden sie! Und sie dankten es ihm mit ständigen Beschwerden. Eltern können dies vielleicht im Ansatz nachvollziehen. Wir TRAGEN manchmal unsere kleinen Kinder, selbst wenn wir müde sind. Und dennoch ernten wir Beschwerden: Lass mich runter! Wir tragen unsere Teenager (vielleicht finanziell) und dennoch kommen die Beschwerden: Mein Taschengeld reicht nicht. Und uns selbst geht es ja auch nicht anders. Wie oft regen wir uns auf über andere, die mit Verantwortung betraut sind. Nicht wir tragen die Last - wir werden getragen. Aber wir sind die, die sich beschweren. Und nicht selten beschweren wir uns über Nebensächlichkeiten, die der Aufregung nicht wert sind.

Israel beschwerte sich bei und über Mose, obwohl das Volk doch wunderbar von Gott getragen wurde. Und Gott nahm diese Beschwerde von Mose weg und legte sie sich persönlich auf.

Die Johannesjünger beschwerten sich bei ihrem Meister, dass mehr Menschen Jesus nachfolgten, als ihnen. War das ihre Verantwortung?

Der Pharisäer Simon beschwerte sich, dass Jesus sich von einer zweifelhaften Frau die Füße waschen ließ. War das sein, Simons Problem? Trug er die Trauerlast der Frau oder musste er für Jesus eine Erklärung abgeben?

Ein tolles kleines Buch mit dem Titel: "Don't sweat the small stuff" macht in vielen kurzen Kapiteln deutlich, wozu uns die Bibel immer wieder aufruft: Lass dich nicht von Nebensächlichkeiten aus der Balance bringen. Die Bibel drückt es u.a. in Philipper 2:10 so aus:

"Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel!"

Wie schaffen wir das? Vielleicht stellen wir uns einfach mal vor, dass wir lediglich eine kleine Zecke sind, schön im Warmen, immer an der Quelle und eigentlich mehr Grund haben, den zu loben, der uns trägt als uns zu beschweren über Dinge, die der Beschwerde nicht wert sind. (Wiederholung vom Juni 2012)

Donnerstag, 16. März 2017

Von Polizisten, Zauberkünstlern und anderen Sozialberufen

Natürlich weiß jeder Christ der (zumindest ein Weilchen) mit dem Herrn unterwegs ist, was ein „Menschenfischer“ ist. Aber würde man heute eine Umfrage in irgendeiner beliebigen Stadt machen und sich nach der Definition für „Menschenfischer“ erkundigen, dann würde vermutlich manch ein Unsinn dabei herauskommen. „Polizist!“ – Das wäre eine verständliche Antwort. Der „fischt“ die Kriminellen aus der Gesellschaft, die großen und die kleinen Fische gehen ihm ins Netzt und er sperrt sie weg. Aber davon hat Jesus nicht gesprochen. Vielleicht wäre „Zauberkünstler“ oder „Illusionist“ ein besserer Vorschlag. Die fischen die Aufmerksamkeit und das Staunen der Menschen, die dann zu glauben beginnen, was nicht glaubwürdig ist. Auch nicht das Wahre! Was aber meinte Jesus, als er zu seinen ersten Jüngern sagte (Matthäus 4:19):

Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen!

Natürlich ging es Jesus darum, dass Seine Jünger Menschen zu Jesus bringen sollten. Später erklärt Er ihnen: „Ihr seid Lichter in dieser Welt, die leuchten sollen. Ihr seid Salz, das Würze und Geschmack bringen soll. Ihr sollt meine Zeugen sein!

Das ist das Wesen eines jeden Jüngers. Damals war das auch den Nachfolgern Jesu klar. Sie (alle) sollten Menschenfischer sein für Jesus. „Menschenfischerei“ war keine Gabe, kein Ausbildungsangebot für einige Extrovertierten – nein, das ist für alle gedacht, die Jesu Rettung angenommen – und dadurch den Weg der Nachfolge angetreten haben. Viele mögen sagen: „Ist nicht ‚mein Ding’“, „Ich bin zu schüchtern“, „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, „Ich kann das nicht“ ... und viele andere Ausreden. Jesus hält dagegen: ‚Folge mir nach, und ich will Dich zum Menschenfischer machen!“

Petrus, Andreas, Johannes, Jakobus – ihnen allen ging es ähnlich wie Dir! Anfangs waren sie völlig unbeschriebene Blätter – keine Ahnung, keine Erfahrung, Nichts! WIE also, will Jesus sie und uns zu Menschenfischer machen?

Zunächst einmal nennt Er ihnen den ersten Schritt: „Folge mir nach!“ Folge Jesus nach, und Du wirst automatisch zum Menschenfischer. Wachse in der Nachfolge Jesu, und Du kannst gar nichts dagegen tun. Menschenfischen wird zu einem Wunsch und zum Teil Deiner Natur. Folge Jesus und bleibe in Seiner Nähe. Jesu Jünger waren ständig in Seiner Nähe. Sie hörten ihn lehren, sahen ihn handeln, beobachteten Seinen Umgang mit Freunden und Feinden und sahen und erlebten Seine Wunder. Einfach nur dadurch, dass sie in Seiner Nähe blieben.

Vielleicht machte der Gedanke an das „Menschenfischen“ die Jünger anfangs auch nervös. Aber sie lernten Jesus immer besser kennen. Sie versteiften sich nicht auf Methoden, mussten nichts auswendig lernen und kein Examen schreiben. Einfach nur die Nähe Jesu suchen, Ihn besser kennenlernen und mehr und mehr werden wie Er. Und genau das geschah! Sie erkannten immer besser, wer Jesus war. Sie erkannten Seine Macht und Herrlichkeit. Sie lernten Lektionen über den Himmel ... und über die Hölle. Sie verbrachten viel Zeit mit Jesus und wurden alle zu dem, was Jesus aus ihnen machen wollte: Menschenfischer.

Der Kurs in „Menschenfischerei“ bestand also einfach nur darin, nahe bei Jesus zu sein, Ihm zu folgen, Ihn zu imitieren und Seine Worte zu beachten. Ihm zu folgen ist unumgänglich, wenn wir in unserer Bestimmung leben wollen. Um im Leben und Sterben glücklich zu werden, ist es unumgänglich in dieser Bestimmung zu leben: Jesus zu folgen.

Wenn ich von unseren nordkoreanischen Geschwistern lese, die der irdischen Hölle Nordkoreas entflohen sind, dann im angrenzenden Ausland zu Jüngern Jesu geworden sind und schließlich wieder in die irdische Hölle zurückkehren, um ihre Landsleute für Jesus zu fischen – dann merke ich, wie wichtig es für mich ist, nahe bei Jesus zu bleiben und Ihm zu folgen. Solche Nähe wird uns Jesus groß und wertvoll machen, so wertvoll, dass wir die Bestimmung unseres Lebens verstehen: Menschen für Jesus zu fischen, koste es, was es wolle.

Mittwoch, 15. März 2017

Jesus und die ARD Tagesthemen

Als wir gestern morgen zu dritt im Büro saßen, um Gebetsanliegen auszutauschen und zu beten, kam unser Gespräch auf die Nachrichtensendung des Vorabends. „Ich weiß auch nicht, ob’s am Älterwerden liegt oder ob die Welt wirklich immer verrückter und unberechenbarer wird,“ meinte einer von uns. „Gestern Abend hab ich mir noch mal die Tagesthemen angeschaut und mich gefragt, worauf wir zusteuern. Überall rumort es!“

Wir haben ihm zugestimmt. Die Nachrichten werden momentan beherrscht von der Entzweiung der Türkei mit dem Rest Europas. Sicherlich spielt in dieser Entzweiung nicht nur Politik, sondern auch die Religion eine Rolle, wenn auch nur versteckt. „Möglicherweise werden bald auch wieder (politische) Machtblöcke geformt.“ Auch darin stimmten wir überein. In ganz Europa ist ein harter Rechtsruck zu beobachten und mit Spannung wird die heutige Wahl in den Niederlanden verfolgt. Aber nicht nur Europa – der Mittlere Osten kommt schon mal gar nicht zur Ruhe, die Weltmacht Amerika hat nach der Wahl noch immer nicht zu einer vorhersehbaren Stabilität gefunden und die Länder (Süd-)Ostasiens: Malaysia, China, Japan – und allen voran Nordkorea – tragen auch nicht unbedingt zur Stabilisation der Weltpolitik bei.

Nicht nur auf der politischen Bühne rumort es gewaltig.
Jemen, Somalia, der Südsudan und Nigaria droht die schlimmste Hungerkatastrophe seit dem zweiten Weltkrieg. 20 Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht. Derweil hält das Elend der Flüchtlinge in vielen Ländern der Welt an. Kinder und Jugendliche bleiben ohne Ausbildung, Menschen verlieren alles und werden in eine völlig fremde Welt verpflanzt, in der sie sich nicht zurechtfinden und die ihnen (vielfach) mit Kälte und Unmenschlichkeit begegnet. Die Hoffnung auf ein besseres, sicheres Leben wird zustört. Das Wort „Völkerwanderung“ ist schon mehr als einmal gefallen.

Was die Technik angeht, wird das, was vor einiger Zeit noch Ängste hervorrief, mittlerweile als Fortschritt verkauft. Die in der nächsten Woche stattfindende CeBIT Messe in Hannover beschäftigt sich mit menschenähnlichen Robotern, digitalen Altenpflegern, fahrerlosen Autos und Drohnen, die Päckchen zustellen. Aber auch Chips, die unter die Haut gepflanzt werden, werden mittlerweile offen thematisiert. Die sollen u.a. helfen, den bereits angedachten Bargeldverzicht voranzutreiben. Das war vor Jahren Sci-Fi Gespinne einiger durchgeknallter Endzeitfanatiker – heute ist es wissenschaftliche Realität.

Wenn es Menschen ohne Jesus dabei mulmig wird, ist das verständlich. Das würde uns normalerweise auch so gehen. Aber Menschen, die Jesus nachfolgen, sind vorbereitet. Sie sind weder über die Maßen überrascht, noch über die Maßen entsetzt. Auf viele dieser Entwicklungen wird in dem verlachten Buch: „Die Bibel“ hingewiesen. Und Jesus hat über manches gesprochen und allen gesagt, die ihm zuhörten und folgten:

Wenn ihr also seht, wie alle diese Dinge passieren, dann wisst ihr,
dass die Wiederkunft des Menschensohnes vor der Tür steht.
 (Matthäus 24:33

Immer wieder in diesem Zusammenhang beruhigt Jesus Seine Jünger mit den Worten: „Fürchtet Euch nicht!“ Auch wenn politisch, sozial, technisch – ganz zu schweigen von Ethik und Moral – die Welt auf ein totales Chaos, eine totale Überwachung und eine für Christen unakzeptable Einheitsphilosophie hinsteuert, haben wir nicht nur Grund, uns „nicht zu fürchten“, sondern wir haben Grund, uns zu freuen. Jesus kommt wieder! Jesus kommt bald!

Dieser Blogeintrag behauptet nicht, dass Jesus dieses Jahr kommt, dieses Jahrzehnt oder in dieser Generation. Aber möglich ist es. Gut möglich! Denn viele Anzeichen deuten darauf hin. 

Und wie verhalten sich Nachfolger Jesu in dieser Situation? Drei Verse kommen sofort in den Sinn:

Christen verbannen alles aus ihrem Leben, was dem Willen Gottes widerspricht:

Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, heiligt sich, 
gleichwie auch Er heilig ist. (1 Johannes 3:3)

Christen bezeugen Jesus mit Dringlichkeit:

„Verkündige das Wort, tritt dafür ein,
es sei gelegen oder ungelegen (...) Kauft die Zeit aus,
denn die Tage sind böse.“  (2 Timotheus 4:2; Epheser 5:16)

Christen schauen nicht beschwert nach unten, sondern himmelwärts und freuen sich auf Jesus!

 Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf
und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht. (Lukas 21:28)

Oben sehen wir den kommenden Jesus! Unten sehen wir wachsendes Chaos! Wohin schaust Du?

Dienstag, 14. März 2017

Gebet im 2. Buch Mose

2 Bibelverse hat meine Online-Konkordanz für das Wort „beten“ im 2. Buch Mose produziert.  

Dabei geht es um dasselbe Ereignis, über das in Kapitel 8 berichtet wird. Es ist der berühmte Bericht der göttlichen Gerichtsplagen über Ägypten.

Bis zur zweiten Plage, der Überflutung des Landes mit Fröschen, konnten die ägyptischen Zauberer mithalten. Interessant und unverständlich: Die Zauberer konnten irgendwie auch Wasser zu Blut werden lassen. Satan gab ihnen scheinbar auch die Macht (noch mehr) Frösche zu produzieren. Irre! Um ihre Macht zu beweisen, verschlimmerten die Zauberer die Plagen, anstatt sie zu besiegen. DAS nämlich konnten sie nicht. Darum ruft der Pharao schließlich Mose herbei und bittet ihn, für das Ende der Plage zu beten. Mose antwortet (2 Mose 8:5):

 Verfüge über mich, auf wann ich für dich, für deine Hofbeamten
und für dein Volk beten soll zur Ausrottung der Frösche von dir
und aus deinen Häusern, so dass sie nur im Nil übrig bleiben!“

Ganz ruhig und selbstverständlich geht Mose auf diese Bitte des Pharao ein. Gott wollte sich in den Augen Pharaos als der Allmächtige verherrlichen. Das wollte Mose auch. Was der ägyptische Zauber des Pharao nicht vermochten, das vermag Gott. Das wusste Mose. Was die Zauberer nicht umkehren konnten, das konnte Gott. Darum ist Mose gelassen. Er wusste: sein Gott erhört Gebet, wenn es Seiner Ehre und Seinen Plänen dient. Gott kann tun, was Er will!

Im selben Kapitel wird über die 5. Plage berichtet: Hundsfliegen. Das war eine Steckfliegenplage, die das ganze Land Ägypten quälte. Wieder konnte der Zauber der Ägypter eine Plage weder imitieren und schon gar nicht etwas dagegen unternehmen. Das konnte nur Gott, dem nichts unmöglich ist. NICHTS!

Das wissen wir – begreifen es aber oft nicht. Komisch! Manchmal WISSEN wir das, glauben es aber nicht. Wenn wir die Tatsache, dass Gott nichts unmöglich ist, glauben würden, würde uns die Aussage: „Betet ohne Unterlass“ sicher keine Probleme machen, sondern wir würden es als willkommene, privilegierte Einladung ansehen, unsere Unmöglichkeiten ständig zu Gott zu bringen, dem alle Dinge möglich sind.

Mose konnte die Plage nicht neutralisieren, abstellen oder ungeschehen machen. Aber er konnte beten zu einem Gott, von dem er wusste, dass Ihm nichts unmöglich ist. Darum antwortet er voll Zuversicht dem Pharao (2 Mose 8:25):

„Siehe, wenn ich von dir hinausgegangen bin, 
will ich zum HERRN beten,
und morgen werden die Stechfliegen vom Pharao,
von seinen Hofbeamten und von seinem Volk weichen.“

Mose betet! Gott erhört! Gottes Macht verherrlicht sich ein weiteres Mal über die Unmacht der Götzen Ägyptens und wir werden erneut ermutigt, es Mose gleich zu tun: Gott zu vertrauen, unser Vertrauen in Worte zu fassen, zu beten, das Unmögliche von Gott zu erwarten und zu sehen, wie Er ohne unsere Hilfe alles zum Guten wendet.

Interessant die Formulierung der nächsten beiden Verse (2 Mose 8:26+27):

„Und Mose ging hinaus vom Pharao und betete zu dem Herrn.
Und der Herr handelte nach dem Wort Moses.“

Wahnsinn! Mose betet – und Gott handelt nach Moses Worten. Das darf uns ermutigen, mit Freimütigkeit vor Gottes Thron zu kommen, nach Seinem Willen und zu Seiner Ehre zu beten und dann zu stehen und zu sehen, wie Er erhört! Preis dem Herrn!

Montag, 13. März 2017

Teuflische Strategien (4)

„Teuflische Strategien“ so lautet momentan unsere Samstagsserie mit Gedanken aus dem gleichnamigen Buch (CLVVerlag) von Warren W. Wiersbe. Dieser vierte Teil wurde aus aktuellem Anlass auf den heutigen Montag verschoben.

In den ersten drei Kapiteln hat der Autor aufgezeigt, wie Satan uns durch das Einreden von Lügen verführen – durch das Zufügen von Leiden zerstören – und unseren Willen durch Stolz beherrschen will. Im vierten und letzten Kapitel des ersten Teils wird eine weitere Strategie Satans aufgezeigt, durch die er Christen lahmlegen will: Durch Anklagen zielt er auf unser Gewissen und möchte uns das Gefühl der Verurteilung von Gott vermitteln. Kennst Du das?

Wiersbe stellt die Frage, die sich jeder Christ schon gestellt hat: Was, wenn ich sündige? Satan nutzt diese Frage, um Seine Pfeile mitten in unser Herz zu schießen und unser Gewissen zu treffen. Zunächst lässt er Sünde schmackhaft und entschuldbar erscheinen. Wenn wir dann auf ihn hereingefallen sind, schafft er Zweifel mit den Worten: „Und Du willst Christ sein? Das wird Dir ewig anhaften!

Satan ist der Verkläger der Brüder (Offenbarung 12:10). Wenn er über Gott zu uns redet, spricht er Lügen und will uns lähmen, indem er uns einredet, die Situation sei hoffnungslos. Redet er aber mit Gott über uns, sagt er mitunter die Wahrheit. Er klagt uns an. Wiersbe schreibt:

„Es ist wichtig, dass wir zwischen Satans Anklagen und den Überführungen durch den Heiligen Geist zu unterscheiden lernen. Es ist gut, wenn man Schuld und Scham empfindet, falls dies von Gottes Geist ausgeht. Wenn wir aber auf den Teufel hören, führt das nur zu Zerknirschung, Gewissensbissen und Niederlagen. Wenn der Heilige Geist uns überführt, benutzt er das Wort Gottes in Liebe und versucht, uns in die Gemeinschaft mit dem Vater zurückzubringen.“ (S. 71)

Wahre Worte. Ein schlechtes Gewissen durch den Heiligen Geist zieht zu Gott. Ein schlechtes Gewissen durch Satan zieht von Gott weg!

Wie aber begegnen wir dieser teuflischen Strategie, die uns lähmt und fertig macht?
Gegen den Verführer durch Lügen haben wir das Wort Gottes.
Gegen den Zerstörer durch Leiden haben wir die Gnade Gottes.
Gegen den Beherrscher durch Stolz haben wir den Geist Gottes
Gegen den Verkläger unserer Gewissen haben wir den Sohn Gottes!

Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. (Offenbarung 12:19)

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.  
(1 Johannes 1:9)

„Damit werden wir unsere Herzen vor Ihm stillen, dass, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, dann haben wir Freimütigkeit zu Gott.“ (1 Johannes 3:19b-21a)

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. (1 Johannes 2:1)

Der Schlusssatz heute soll Wiersbe gehören, der die oben zitierten Bibelverse treffend mit den Worten zusammenfasst:

„Nur weil der Sohn Gottes uns im Himmel vertritt,
können wir – Sie und ich – die Anklagen Satans überwinden.“

Sonntag, 12. März 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute

Esra 3:7-13

7 Dann nahmen sie Steinhauer und Bauhandwerker gegen Bezahlung in Dienst und beauftragten Arbeiter aus Sidon und Tyrus, Zedernstämme vom Libanon übers Meer nach Jafo zu bringen. Dafür lieferten sie ihnen Nahrungsmittel, Getränke und Olivenöl. Kyrus, der König von Persien, hatte sie dazu ermächtigt.  
8 Im Mai des zweiten Jahres nach ihrer Rückkehr wurde mit den Bauarbeiten für das Haus Gottes in Jerusalem begonnen. Jeschua Ben-Jozadak und Serubbabel Ben-Schealtiël standen zusammen mit ihren Brüdern, den Priestern, den Leviten und den anderen Israeliten, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem zurückgekommen waren, geschlossen hinter dem Werk. Sie übertrugen den Leviten, die 20 Jahre und älter waren, die Aufsicht über die Bauarbeiten am Tempel Jahwes.  
9 Jeschua leitete zusammen mit seinen Söhnen, seinen Brüdern sowie Kadmiël und seinen Söhnen und den Söhnen Hodawjas die Leute an, die die Arbeit am Haus Gottes ausführten. Auch die Leviten der Sippe Henadad gehörten zu den Aufsehern.
10 Als die Bauleute das Fundament für den Tempel Jahwes legten, waren die Priester in ihrer Amtskleidung angetreten. Sie hatten Trompeten in der Hand. Auch die Leviten, die zu den Nachkommen Asafs gehörten, standen mit Zimbeln bereit. Sie wollten Jahwe preisen, wie es David, der König von Israel, angeordnet hatte.  
11 Dann stimmten sie den Wechselgesang an. Sie lobten und priesen Jahwe: "Wie gut ist er! Niemals hört seine Liebe zu Israel auf!" Das ganze Volk fiel jubelnd in das Lob Jahwes ein, denn das Fundament für den Tempel war nun gelegt. 
12 Doch während die einen vor Freude jubelten, weinten viele von den Alten, den Priestern, Leviten und Sippenoberhäuptern, die den ersten Tempel noch gesehen hatten. Sie weinten laut, als vor ihren Augen das Fundament gelegt wurde.  
13 Doch das Jubelgeschrei übertönte das Weinen. Das Volk machte solchen Lärm, dass es noch in der Ferne zu hören war.
 Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)

  HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST 
Anbetung 
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet  
Einladung zum Mittagessen 

Beginn: 10:30 Uhr  Wir freuen uns auf Dich!
 Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

 Sonntagszitat:


“Lass nicht die Erinnerung an den Kummer der Vergangenheit

die Erfahrung gegenwärtiger Barmherzigkeit ersticken.“

(Henry Matthew)