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Samstag, 1. April 2017

Teuflische Strategien (7)

Teuflische Strategien“ - siebter Teil. Es geht samstags um das gleichnamige Buch von Warren Wiersbe (CLV Verlag). Letzte Woche hatten wir 6 Brückenköpfe des Feindes aus Kapitel 6 besprochen, heute geht es um die Strategien, die Satan innerhalb der Gemeinde anwendet. Vielfach denken Christen, dass Satans Hauptaktivität darauf abzielt, Nichtchristen von Jesus fernzuhalten und einzelne Christen zu schwächen. Wiersbe macht darauf aufmerksam, dass Satan unsere Gemeinden besucht und ihnen kollektiven Schaden zufügen will. Darin ist er ziemlich erfolgreich. Untersuchungen zeigen, dass 1500 Pastoren monatlich ihr Amt niederlegen,  7000 Gemeinden lösen sich jährlich auf. Wiersbe nennt (nach meiner Zählung) 9 Angriffspunkte Satans innerhalb und auf die Gemeinde:

  1. Der Mann auf der Kanzel! Studium und ein moralisches Leben reichen nicht aus, das Wort Gottes in der Kraft Gottes zu verkündigen. Eine Wiedergeburt ist unverzichtbar. Schafft der Feind es, einen nicht-wiedergeborenen Pastor einzuschleußen, ist der Tod im Topf.
  2. Die Zuhörer unter der Kanzel! Schafft es Satan, dass jeder „dazu gehört“, der seine Unterschrift auf ein Mitgliedschaftsdokument setzt, ist der fortschreitende Unglaube garantiert.
  3. Fehlende Leitung durch Gottes Geist! Jede Gemeinde hat ihre „Liturgie“, auch wenn sie es nicht so nennt. Das ist nichts Schlechtes, aber wenn Liturgie zur Form verkommt, weicht das Leben.
  4. Götzendienst! Ein weiterer Versuch Satans ist es, die Gemeinde in eine unheilige Vermischung von Gottesdienst und Welt zu führen.
  5. Hochmut beim Opfern ist ein Angriffspunkt (Annanias & Saphira).
  6. Anbetung (im Lied) ist eine so große Angriffsfläche Satans, dass ein Professor sagte, die Musik sei „das Kriegsministerium der Gemeinde“, egal, ob gemeindliche Anbetung durch Darbietungen auf der Bühne ersetzt werden oder ob Texte ungeprüft auf ihren geistlichen Wahrheitsgehalt gesungen werden. Wiersbe spricht sich ausdrücklich nicht gegen Gefühle aus, solange es „wahre“ Gefühle sind und keine Sentimentalität.
  7. Satan ist gegenwärtig und versucht in Mitareiterbesprechungen, Dienstbesprechungen und anderen Gemeindestunden irdische statt göttliche Weisheit in den Vordergrund zu drängen.
  8. Bei der Auswahl der leitenden Brüder wird manches Mal die Dauer der Gemeindezugehörigkeit oder die Art des Dienstes betont, anstatt die Qualifikationen, die Gottes Wort fordert. Damit lädt man falsche Leiter ein, die Gemeinde zu leiten.
  9. Auch mangelnde Vergebungsbereitschaft verbindet Wiersbe mit Satans Strategie, Gemeinden und Gemeindegliedern zu schaden. Er schreibt: „Glücklich preisen können sich Gemeinden, deren Mitglieder ein gutes Erinnerungsvermögen für Gottes Segnungen und ein schlechtes für die Sünden der Menschen haben.“
Es fehlt mir der Platz (und das Recht), auf jeden Punkt näher einzugehen. Wiersbe trifft den Nagel auf den Kopf. Die Gemeinde Jesu hat als Gemeinde einen Auftrag. Die Armee vermag mehr als ein einzelner Kämpfer auf weiter Flur. Darum ist Satan mehr als interessiert, die Gemeinde zu entmutigen, zu zerstören, lahmzulegen oder sie ihre Kämpfe nach innen verlegen zu lassen, anstatt nach außen.

Wie gut, dass wir einen Hohenpriester, einen Anwalt, einen Beistand im Himmel haben, der nicht aufhört, für uns zu beten: Jesus! Und wenn Jesus selbst für uns einsteht, dürfen wir Großes erwarten.

Herzliche Einladung zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr. Wir sind nicht die vollkommene Gemeinde, die viele vergeblich suchen. Aber wir sind eine Gemeinde, die Jesus liebt und mit Ihm auf dem Weg ist. Schau doch mal vorbei, komm mit!

Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
10:30 Uhr / parallel Kindergottesdienst

Freitag, 31. März 2017

... und Du und ich ...?

Immer wieder liest man Berichte von Menschen, die aus Rebellion, Fundamentalismus, Kriminalität usw. zu Jesus gefunden haben. Das sind gewaltige Zeugnisse der Gnade und Allmacht Gottes. Etliche aus dieser Riege zähle ich zu meinen guten Freunden. Aber ...  

Ich will ehrlich sein – so ein Lebenszeugnis habe ich nicht. Ich bin jedesmal fasziniert, wenn ich von Menschen lese, die aus Terrorismus, Drogen, Unmoral oder unbeschreiblichem Elend zu Jesus gefunden haben. Aber ich kann mit solchen Erfolgsgeschichten in meinem Leben nicht auftrumpfen. Ich war nie alkoholsüchtig, hab nie Drogen konsumiert (Betelnuss mal ausgenommen), hab nie ein Leben in Unmoral gelebt, war nie im Knast (jedenfalls nicht länger als zu einem 2-Stunden Besuch), gehöre keiner Terrororganisation an und falle (meines Wissens) auch sonst nicht negativ auf. In früheren Jahren hab ich nie richtig gewusst, was „ich schon zu erzählen habe“, wenn es um meine Entscheidung für Jesus geht. Geht es Dir vielleicht ähnlich? 

Das hat sich geändert! Ich bin Gott dankbar, für meinen Freund Jim*, der einige Jahre Jugendknast hinter sich hat. Mordversuch! Erst anschließend kam er zum Glauben. Ich freue mich mit meinem Freund Eckie*, den der Herr aus dem Alkoholsumpf gezogen hat und ihm das Leben mehrmals geschenkt hat. Ich danke Gott für das befreundete Ehepaar, Ebi* und Dora*, die Jesus aus allen möglichen Sümpfen und Süchten gerettet hat. Aber ich möchte mit keinem von ihnen tauschen. Keiner von ihnen ist stolz auf seine /ihre Vergangenheit. Keiner sagt mir heute: Das war eine tolle Zeit  Fast alle haben körperliche oder seelische Spätfolgen zu tragen. Und Erinnerungen in unserem Kopf können nicht einfach mit der Löschtaste für immer bereinigt werden. Viele solcher Geschwister leiden und werden immer wieder zum Rückfall versucht. Ja, Jesus hat ein wunderbares Werk der Veränderung an ihnen allen und ungezählten Anderen getan – aber ich bin Ihm von Herzen dankbar für Sein Werk der Gnade, das mich vor alledem bewahrt hat. 

Niemand braucht sich minderwertig zu fühlen, weil er nicht durch den gleichen Schlamm gestolpert ist, in dem andere herumgetorkelt sind. Sei dankbar, dass Jesu Gnade Dich davor bewahrt hat. In einer Welt, in der uns Satan, Sucht und Sex überall zu scheinbaren Schleuderpreisen angeboten wird, ist es vielleicht das größere Wunder, dass Jesus Dich und mich davor bewahrt hat, diesen Irrlichtern nachzulaufen. Sei dankbar, dass einige Datenbanken Deines Hirns noch nicht belegt sind mit grober Unmoral, Flashbacks und Erfahrungen, die manch anderem den Schlaf der Nacht rauben. 

Jesu Gnade an Dir ist genauso groß wie Seine Gnade an bekehrten Ex-Terroristen, Knackies oder Prostituierten. Denn, glaub mir, Du und ich – wir waren keinen Deut weniger verloren als jene. Vielleicht sogar noch gefährdeter, weil die „Guten“ zu oft denken, sie seien „gut genug“ im Vergleich zu den anderen. Sie meinen zu oft, ohne Jesus zurecht zu kommen. Aber der Herr hat uns unsere Hilf- und Hoffnungslosigkeit gezeigt, hat uns die Lüge unseres „Gutseins“ offenbart und uns zu Sich gezogen mit derselben Liebe, mit der Er all die anderen zu Sich gezogen hat. 

Die Ehre – für ihre Errettung, genauso wie für Deine und meine – gehört eh keinem Menschen, sondern Jesus allein! (w)
* Namen geändert

Donnerstag, 30. März 2017

Banksien – oder: Ohne Feuer kein Leben!

Banksien gehören zu den Silberbaumgewächsen und wachsen in ca 80 Arten fast ausnahmslos in Australien. Es sind die Buschfeuer, die das Überleben dieser Pflanze garantieren.

Während die Blätter der Pflanze nicht brennen und ungewöhnlich hart sind, brennen die Kolben, die die Samen beinhalten, umso besser. Die Feuerglut öffnet die harzverklebten Samenkapseln und lässt diese förmlich explodieren. Die Samen wachsen dann in der Nähr- und mineralstoffhaltigen Asche des verbrannten Landes auf. Der Banksienbaum muss dieses Feuer erfahren, sonst gibt es kein neues Leben.

Die Banksien sind nicht die einzige Feuer-Überlebenspflanze. In den USA gibt es ein Weidenröschen, das die Hitze unbedingt braucht, um keimen zu können. Gut tut das Feuer auch den Eukalyptusbäumen. Nach dem Brand schießen unter ihrer Borke die neuen Triebe hervor. Bei uns in Deutschland tut es besonders unserer Besenheide gut, wenn die Keimung der Samen durch Feuer stimuliert wird.

In einem Artikel über Waldbrände heißt es richtigerweise:

„Waldbrände sind daher zwar einerseits gefährliche Katastrophen, ermöglichen aber gleichzeitig eine ökologische Runderneuerung. Durch die natürliche Auslese bei Feuern wird neuer Lebensraum in teilweise überaltertem oder krankem Baumbestand geschaffen.“

Ohne Feuer - Kein Leben!

Oh, das Feuer Gottes! Gerade so, wie man meint, auf Waldbrände und Feuerglut in der Natur verzichten zu können, so meinen wir Christen oft, wir könnten auf das Feuer Gottes verzichten. Aber ohne Feuer – kein Leben. Das Feuer des Zornes Gottes hat ohne Erbarmen den getroffen, den Er am meisten liebte. Jesus trank den bitteren Becher des Feuerzornes Gottes leer bis zum letzten Tropfen – und ermöglichte durch eben diesen Schritt unser Leben.

Aber auch in unserem Leben mit Jesus ist das reinigende Feuer Gottes unumgänglich. Als Jesaja wegen seiner Sünde in Todesängste geriet, lesen wir (Jesaja 6:6+7):

Da flog einer der Seraphim zu mir, 
und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand,
die er mit der Zange vom Altar genommen hatte;
und er berührte meinen Mund damit und sprach: 
Siehe, dies hat deine Lippen berührt;
deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt!

Auch in der Nachfolge setzt Gott immer wieder mal verschiedene Arten des Feuers ein, um uns zuzurüsten, um unnötiges Unkraut zu verbrennen, um Freiraum zu schaffen für das Neue, das Er ausstreuen und wachsen lassen möchte. Petrus schreibt (1 Petrus 4:12+13):

Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe 
nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; 
sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, 
damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit 
Freude und Wonne haben mögt.

Feuer ist nichts, worüber wir uns wundern sollten, auch wenn es manchmal ordentlich brennt.
Feuer ist nichts Fremdartiges, was ausschließlich uns einheizt.
Feuer ist Grund zur Freude, solange es ein Leiden ‚mit Christus’ ist.
Gottes Feuer führt zu Freude und Jubel. 

„Waldbrände … ermöglichen … eine …Runderneuerung.“ Ohne Feuer kein Leben. So haben wir es eben gelesen. Auch das Feuer Gottes erneuert. Ohne Sein heiliges Feuer, kein Leben! Darum lasst uns festhalten was Petrus uns zuruft:

Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe 
nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; 
sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, 
damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit 
Freude und Wonne haben mögt.

Mittwoch, 29. März 2017

Der (fast) vergessene Bibelvers

Vergessene Bibelverse? Nun, ich möchte ehrlich sein, derer gibt es viele. Und es sind in der Regel nicht die Verheißungsverse, nicht die Gnadenverse und nicht die Verse über die Liebe Gottes. Die hören, lesen und merken wir uns oft. Nein, es sind andere Verse, wie z.B. dieser:

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt
und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
(Markus 16:15)

O man, schon wieder Mission! Ja, mal wieder, denn Mission ist eins der vernachlässigsten Herzensthemen Gottes. Das ist schon daran ersichtlich, dass über 2000 Jahre nach der Auftragserteilung noch über 40% aller Volksgruppen – 3,11 Milliarden Menschen - vom Evangelium unerreicht sind. Wohlgemerkt: nicht unerrettet – das auch! Aber unerreicht, d.h.: die haben das Evangelium nicht mal ablehnen können, denn sie haben es noch nicht gehört.

Darum ist an dieser Stelle immer wieder mal eine Andacht zu lesen, in der es um dieses vernachlässigte Herzensanliegen Gottes geht. Preis dem Herrn für alle, die den Preis bezahlen und sich aufmachen, vor allem und vermehrt aus den viele Nationen der nichtwestlichen Welt, die großen Eifer zeigen, den Auftrag und das Herzensanliegen Jesu zu erfüllen. Und wir möchten uns gerne anstecken lassen von ihrem Eifer und Gottes Feuer.

Wenn Mission für Dich nur ein Randthema ist, wenn der ganze „Hype“ mancher ‚Missionsfanatiker’ Dich nervt, wenn Du keine Ahnung hast, warum dieses Thema immer wieder zur Sprache kommt – oder auch: wenn Dir gar nicht bewusst war, dass dies ein wichtiges und spannendes Thema ist – dann laden wir Dich herzlich ein, heute Abend dabei zu sein. An unserem heutigen „Gehet hin ...!“ Abend geht es um Gottes herrliches Wirken im Land Bolivien. Seit 50 Jahren ist in diesem südamerikanischen Land eine Offenheit für das Evangelium, die zu einem erstaunlichen Wachstum unter evangelikalen Christen geführt hat. Gott ist am Werk, und heute Abend möchte Gott uns ermutigen  und uns zeigen, dass es Sinn macht, Ihm zu dienen, angefangen in unserem Zuhause – bis hin in alle Welt.

Vielleicht liest Du diese Andacht erst am Tag danach ... oder Du liest sie irgendwo, weit weg von unserer Gemeinde und kannst nicht kommen. Ich möchte Dich ermutigen, Dich trotzdem mit dem Thema zu beschäftigen: „Jesus in aller Welt verkündigen.“ Denk nach über folgende Verse:

Aber ihr werdet Kraft empfangen, 
wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist;
und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem 
als auch in ganz Judäa und Samaria 
und bis an das Ende der Erde. (Apostelgeschichte 1:8)

Denn die (ganze) Erde wird erfüllt werden 
von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,
gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Habakuk 2:14)

Und dieses Evangelium vom Reich  
wird in der ganzen Welt verkündigt werden,
zum Zeugnis für alle Heidenvölker, 
und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 24:14)

Egal, wer Du bist, wie alt Du bist, wo Du wohnst, was Du hast oder was Du kannst – Du darfst und Du kannst mitarbeiten, dass dieses Herzensanliegen Gottes erfüllt wird. Nimm Dir vom Literaturtisch / Ständer Deiner Gemeinde regelmäßig eine kostenlose Missionszeitschrift mit und beginne, jeden Tag für mindestens ein Anliegen zu beten. Oder bestell den Rundbrief eines Dir bekannten Missionars, halte Kontakt und bete für seine Arbeit. Das ist ein Anfang – klein aber bestimmt.
Solltest Du in der Nähe von Neunkirchen (Siegerland) wohnen, komm, und erlebe den heutigen „Gehet hin ...!“ Abend mit uns. Beginn: 19:30, Ende ca 21:00 Uhr.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztehaus)
57290 Neunkirchen

Dienstag, 28. März 2017

Gebet im 4. Buch Mose (Levitikus)

Auch im 4 Buch Mose ergibt eine Suche nach Worten wie: beten, Gebet, loben, danken, preisen, Fürbitte keine Treffer. ABER: Man, im 4. Buch Mose findet sich vielleicht eins der bedeutendsten Gebete der Bibel, denn Gott wollte das gesamte Volk Israel bis auf einen Mann vernichten. Mose war dieser Mann und rang mit Gott, dem Volk zu vergeben und Seine Gnade auszugießen. Hier ein Auszug aus dem bewegenden Kapitel 14 im 4. Buch Mose:

13 Mose aber sprach zum Herrn: Dann werden es die Ägypter hören; denn du hast doch dieses Volk durch deine Macht aus ihrer Mitte geführt;  14 und sie werden es auch den Einwohnern dieses Landes sagen, die gehört haben, dass du, der Herr, in der Mitte dieses Volkes bist, und dass du, der Herr, von Angesicht zu Angesicht gesehen wirst und deine Wolke über ihnen steht und du vor ihnen her bei Tag in der Wolkensäule und bei Nacht in der Feuersäule gehst. 15 Und wenn du nun dieses Volk tötest wie einen Mann, so werden schließlich die Heiden sagen, die dieses Gerücht über dich hören: 16 Weil der Herr dieses Volk nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen zugeschworen hatte, darum hat er sie in der Wüste hingeschlachtet! 17 So laß nun die Macht des Herrn groß werden, wie du gesprochen und verheißen hast: 18 Der Herr ist langsam zum Zorn und groß an Gnade1; er vergibt Schuld und Übertretungen, obgleich er keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, bis in das dritte und vierte Glied. 19 Vergib nun die Schuld dieses Volkes nach deiner großen Gnade, wie du auch diesem Volk verziehen hast von Ägypten an bis hierher! 20 Da sprach der Herr: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.

Ein unglaubliches Kapitel in vielerlei Hinsicht:
  • Unglaublich die Herzenshärtigkeit Israels in den vorausgehenden Versen. Ein unglaublich mürrisches Volk!
  • Unglaublich die Strenge Gottes. Seine Heiligkeit und Ehre ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
  • Unglaublich die Geduld Gottes, die dem Volk „von Ägypten an…“ immer wieder verziehen hatte – und es wieder tut!
  • Unglaublich die Selbstlosigkeit Moses. Er hätte der neue Stammvater Israels werden können. Aber daran war er gar nicht interessiert. Sein Interesse galt nur der Erhaltung des Volkes und – wahrscheinlich mehr noch – dem Ruf seines Gottes!
  • Unglaublich, dass Gott erhörte, wie Mose erbeten hatte. Der große, heilige Gott hat ein Vorhaben und lässt sich durch Moses Gebet bewegen. WOW!
Wichtige und für unser Gebet hilfreiche Lektionen lassen sich ableiten aus diesem Bericht, der ja nicht nur eine schöne Geschichte ist, sondern ein Tatsachenbericht:

  • Gott muss Sünde richten. Anders geht es gar nicht. Übersehen funktioniert nicht!
  • Gottes Geduld geht über unser Verstehen hinaus. Darum sollten wir nie hoffnungslos werden im Gebet!
  • Gebet muss selbstlos sein. Es geht nicht um uns, sondern um Gott und den Nächsten.
  • Gott erhört Gebete, die unerhörbar scheinen. Wir sollten nie zurückschrecken, unsere Herzen freimütig vor Ihm auszuschütten. Und wenn unsere Herzen so beschwert sind, dass wir nicht mehr wissen was oder wie wir beten sollen, dann dürfen wir einfach nur vor Gott stöhnen, weinen und uns auskotzen (Sorry, aber so ist es!). Und wir dürfen uns festhalten und in Anspruch nehmen, was Gott uns in Römer 8:26 zuruft:
 Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt;
aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

ACHTUNG - Morgen!
"Gehet hin ..." - MIttwoch, den 29.3.2017: NACH BOLIVIEN - 
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Montag, 27. März 2017

Von Anbetungsliedern und Perlenketten

Da sind schon einige Hämmer drunter – unter den Anbetungsliedern unserer Generation. Ich denke an das Lied: „Blessed be the name of the Lord“, wo es im Übergang heißt:

“You give and take away – my heart will choose to say:
Blessed be the name of the Lord!”

Auch die deutsche Übersetzung bringt den Gedanken gut rüber:

Egal, was du mir gibst, egal, was du mir nimmst,
du bist und bleibst mein Gott, nur dir gehört mein Lob.

Das Lied kann man eigentlich nur mit Ehrfurcht und Zittern singen. Aber auch das Lied von Citypointe Live:

Strip me back of all my pride, my possessions
Til all I want and all I seek is Your presence
In deutsch:
Nimm mir all meinen Stolz und meinen Besitz
Bis alles, was ich suche nur noch DU bist!

Starker Tobak!!!  Wer kann das singen? Stell Dir vor, Du singst eines dieser Lieder, kommst nach dem Gottesdienst nach Hause und findest Dein Auto geklaut, Dein Haus durchwühlt und die Möbel zerschlagen. „Nimm mir all meinen Stolz und meinen Besitz“ ... ?
Egal, was du mir gibst, egal, was du mir nimmst, 
dir gehört mein Lob! ... ?

Ich las kürzlich eine interessante Illustration, die mich an diese Lieder erinnerte, und die ich hier gekürzt wiedergeben möchte.

Jenny, ein 5jähriges Mädchen mit leuchtenden Augen, war mit ihrer Mutter einkaufen und sah eine Perlenkette aus Plastik zum Preis von 2,50 Euro. Sie wollte sie so unbedingt haben, dass ihre Mutter zustimmte, die Kette zu bezahlen und Jenny stimmte zu, ein paar kleine Aufgaben dafür im Haushalt zu übernehmen. Schnell hatte Jenny die Kette abbezahlt.

Und wie sie diese Perlenkette liebte! Sie trug sie zu jeder Gelegenheit nur zum Duschen nicht, denn ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass ihr Rücken davon ganz grün werden würde!

Abends, wenn Jenny zu Bett ging, las Ihr Vater ihr ihre Lieblingsgeschichte vor. An einem solchen Abend fragte er Jenny nach dem Vorlesen: “Jenny, liebst du mich?" "Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe", sagte das kleine Mädchen. „Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette."

"Oh! Papa, doch nicht meine Perlenkette!", sagte Jenny. „Aber du kannst Rosi haben, meine Lieblingspuppe. Weißt du noch? Du hast sie mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Und du kannst auch ihr Partykleid haben. Okay?" – "Ach nein, Liebling, es ist schon in Ordnung." Ihr Vater gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Gute Nacht, Kleines."

Eine Woche später fragte der Vater Jenny erneut nach dem Vorlesen: “Liebst du mich?" "Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe." „Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette."

"Oh, Papa, nicht meine Perlenkette! Doch du kannst meine Haarbänder haben und mein Spielzeugpferd. Kennst du es noch? Es ist mein Lieblingstier. Es hat eine ganz weiche Mähne und du kannst damit spielen und es kämmen. Du kannst es haben, wenn du es willst, Papa", sagte das kleine Mädchen zu seinem Vater.
"Nein, ist schon in Ordnung", sagte ihr Vater und gab ihr wieder einen Kuss auf die Wange. "Gott segne dich, Kleines. Schlaf’ gut und träum’ was Schönes."

Einige Tage später, als Jennys Vater in ihr Zimmer kam um ihr eine Geschichte vorzulesen, saß Jenny auf ihrem Bett und ihre Lippen zitterten. „Hier, Papa“, sagte sie und streckte ihm ihre Hand hin. Sie öffnete sie und darin lag ihre geliebte Perlenkette. Sie ließ sie in die Hand ihres Vaters gleiten.

In der einen Hand hielt der Vater nun die Plastikperlen und mit der anderen zog er ein Döschen aus blauem Samt aus seiner Jackentasche. In der kleinen Schachtel lag eine echte, wunderschöne Perlenkette. Er hatte sie die ganze Zeit schon gehabt. Er hatte nur darauf gewartet, dass Jenny die billige Kette aufgeben würde, damit er ihr die echte geben konnte.

So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Er wartet nur darauf, dass wir ihm die billigen Dinge in unserem Leben geben, so dass er uns einen wunderbaren Schatz schenken kann.

Hältst du an Dingen fest, von denen der Herr möchte, dass du sie loslässt, an schädlichen oder unnötigen Beziehungen, Gewohnheiten und Aktivitäten, die so sehr ein Teil von dir geworden sind, dass es unmöglich erscheint, sie loszulassen? Manchmal ist es so schwer, zu sehen, was Gott in der anderen Hand hält, doch eines kannst du glauben...

Der Herr wird dir niemals etwas wegnehmen ohne dir nicht stattdessen etwas viel Besseres zu geben.

Denn deine Gnade ist besser als Leben;
meine Lippen sollen dich rühmen. (Psalm 63:4)

Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend;
ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen,
als wohnen in den Zelten der Gottlosen! (Psalm 84:11)

Das Lied "Presence Power Glory" von Cizipointe Live zum Thema findest Du im Seitenfenster

ACHTUNG - Übermorgen!
"Gehet hin ..." - MIttwoch, den 29.3.2017: NACH BOLIVIEN - 
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Sonntag, 26. März 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Esra 5:1-17 

1 Dann traten zwei Propheten auf. Es waren Haggai und Iddos Enkel Sacharja. Sie ermutigten die Juden in Judäa und Jerusalem im Namen von Israels Gott über ihnen.  
2 Da machten sich Serubbabel Ben-Schealtiël und Jeschua Ben-Jozadak an die Arbeit und nahmen den Tempelbau wieder auf. Die Propheten Gottes standen ihnen zur Seite und unterstützten sie. 
3 Kaum hatten sie begonnen, kamen auch schon Tattenai, der Statthalter der Westeuphrat-Provinz, und Schetar-Bosnai mit ihren Amtskollegen zu ihnen und fragten: "Wer hat euch die Genehmigung erteilt, diesen Tempel in seiner früheren Form wieder aufzubauen?"  
4 "Wie heißen die Männer, die für diesen Bau verantwortlich sind?", fragten sie weiter.  
5 Aber Gott sorgte dafür, dass sie nichts gegen die Ältesten der Juden unternahmen und sie ungehindert weiterbauen konnten, bis eine Entscheidung von König Darius eingetroffen war. 
6 Hier folgt eine Abschrift des Briefes, den Tattenai, der Statthalter der Westeuphrat-Provinz, und Schetar-Bosnai zusammen mit den königlich-persischen Beamten an König Darius schickten:  
7 "An König Darius: Möge es dir wohl ergehen.  
8 Wir haben dir zu melden, dass wir im Bezirk Judäa waren. Wir sahen dort, dass der Tempel des großen Gottes wieder aufgebaut wird. Die Leute arbeiten mit großen Quadersteinen und fügen Lagen von Balken in die Mauern ein. Sie arbeiten zielstrebig und kommen schnell voran.  
9 Wir fragten die Ältesten, wer ihnen die Genehmigung erteilt habe, diesen Tempel in seiner alten Form wieder aufzubauen.  
10 Wir fragten sie auch nach ihren Namen, um dir eine Liste ihrer führenden Männer senden zu können.  
11 Sie antworteten: 'Wir sind Diener des Gottes, der Himmel und Erde regiert, und bauen den Tempel wieder auf, der früher viele Jahre hier gestanden hat. Ein großer König von Israel hatte ihn gebaut.  
12 Weil unsere Vorfahren aber den Gott des Himmels erzürnten, gab er sie in die Gewalt des babylonischen Königs, des Chaldäers Nebukadnezzar. Der zerstörte dieses Haus und verschleppte das Volk nach Babylonien.  
13 Als jedoch Kyrus König von Babylonien wurde, gab er den Befehl, dieses Haus wieder aufzubauen.  
14 Er ließ auch die goldenen und silbernen Gegenstände, die Nebukadnezzar aus dem Jerusalemer Tempel mitgenommen und in den Tempel seines Gottes nach Babylon gebracht hatte, wieder herausgeben. Zum Verwalter darüber hatte er einen Mann namens Scheschbazzar bestimmt.  
15 Er befahl ihm: Nimm diese Gegenstände, bringe sie in den Tempel nach Jerusalem und sorge dafür, dass dieses Gotteshaus an seinem alten Platz wieder aufgebaut wird.  
16 Daraufhin kam jener Scheschbazzar und legte das Fundament für das Haus Gottes in Jerusalem. Seither wird daran gebaut, aber das Haus ist noch nicht fertig.'  
17 Wenn der König es nun für richtig hält, lasse er im königlichen Archiv von Babylonien nachforschen, ob König Kyrus wirklich den Befehl gegeben hat, dieses Haus Gottes in Jerusalem wieder aufzubauen. Außerdem bitten wir, uns die Entscheidung des Königs zukommen zu lassen."

Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.

Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.

(Quelle: HIER) 

HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST 

Anbetung 

Predigt 


Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst

Auf Wunsch Gebet

 Einladung zum Mittagessen

 Beginn: 10:30 Uhr  Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:

Wenn wir normale Menschen sein wollen,
passen wir nicht mehr in die Jüngerschaft Jesu.
Wenn wir Jünger Jesu sind, 
sind wir keine normalen Menschen mehr.

ACHTUNG - VORSCHAU
"Gehet hin ..." - MIttwoch, den 29.3.2017: NACH BOLIVIEN - 
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