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Samstag, 22. April 2017

Teuflische Strategien (Teil 9 und Schluss)

Heute kommt unsere Samstagsserie „Teuflische Strategien“ mit einem neunten Eintrag zu Ende. Wir sind durch das gleichnamige Buch von Warren Wiersbe (CLV Verlag) gegangen und haben verschiedene Kapitel inhaltlich zusammengefasst. Zuletzt ging es um Gedanken zur geistlichen Waffenrüstung. Heute schließen wir ab mit Gedanken zu einem Lieblingsziel für die Angriffe Satans: die Familie.

Es ist ein kurzes Kapitel mit wertvollen Ansätzen. Nicht alle kaputten Familien können wir Satan in die Schuhe schieben. Unser sündiges Fleisch (unsere angelernte Unabhängigkeit von Gott) ist nicht selten das Problem. Wenn Ehen geschlossen werden, ohne nach Gottes Willen zu fragen oder bevor beide Partner reif sind für die Verantwortung, sind Probleme vorprogrammiert. Auch wenn sich Eltern oder Schwiegereltern in die Ehen ihrer Kinder einmischen entstehen Krisen. Wiersbe legt den Schwerpunkt aber auf vier andere, umstrittene Themen:

  1. Satan verbreitet Lehren, die das Heiraten verbieten
  2. Satan versucht, die göttliche Ordnung für die Ehe umzukehren  
  3. Satan will Ehemänner und Ehefrauen zu moralischer Unreinheit verführen
  4. Satan versucht, die Frau möglichst viel außer Haus zu beschäftigen
Vier Strategien, durch die Satan die Ehe und Familie von Christen angreift. Dabei stammen das Buch und seine Thesen nicht aus dem Mittelalter. Die deutsche Auflage stammt aus dem Jahr 2015. Die erste Strategie bezieht sich auf 1 Timotheus 4:1-3, wo vor endzeitlichen Lehren gewarnt wird, die u.a. das Gebot der Ehelosigkeit beinhalten. Da beide, Ehe und Ehelosigkeit eine Gabe Gottes sind, kann das eine nicht als geistlicher als das andere eingeordnet werden. Keine weiteren Kommentare nötig.

Auch bei der zweiten Strategie geht es nicht um das Maß der Geistlichkeit. Mann und Frau – so Wiersbe – sind aus demselben ‚Grundmaterial’ erschaffen und eins in Christus (Galater 3:28). Vielmehr hat jeder von Gott seine Aufgabe, die nicht getauscht, sondern ausgeführt werden soll.  

Als dritte Strategie nennt Wiersbe die Verführung zur Untreue. Auf bis zu 50% wird die Zahl der Ehen geschätzt, in denen Untreue vorkommt. Dabei macht die Gegenwart es den Paaren immer einfacher, ermutigt sie, dass Untreue normal und akzeptabel ist. Man braucht nicht mal das Haus zu verlassen, sondern nur den Computer hochzufahren.

Schließlich stellt sich Wiersbe gegen den Trend, dass eine Frau nur außerhalb des Hauses glücklich werden kann. Er schreibt: „Damit sage ich nicht, es sei falsch, wenn die Ehefrau außerhalb des Hauses arbeitet. Aber ich meine, dass sowohl der Ehemann als auch seine Frau dann sehr aufpassen sollten, nicht vom Satan versucht zu werden. Wenn es außerhalb des Hauses angenehmer und anregender als im Haus ist, kann man sicher sein, dass Satan dabei ist, die Ehe kaputt zu machen.“

Das sind Wiersbes Gedanken zu dieser teuflischen Strategie der Familienzerstörung. Arbeitswut, Ausklinken aus der Erziehung der Kinder, Kommunikationsstop und vieles andere könnte hinzugefügt werden. Wir wollen es hierbei belassen.

Kürzlich sagte mir ein Freund, dass er sich das Buch von Wiersbe gekauft hat. Die Einträge der vergangenen Samstage hatten sein Interesse geweckt. Sicher wird Satan die eine oder andere Strategie auch an uns ausprobieren. Vielleicht eine ganz andere. Tatsache ist: wir brauchen weder ängstlich noch unsicher zu sein. Gott versichert uns durch Paulus:

Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, 
der uns geliebt hat!“ (Römer 8:37)

Morgen feiern wir die Liebe dessen, der uns geliebt hat. Wir feiern den Sieg dessen, der uns siegreich macht. Und wir laden Dich dazu ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr / parallel Kindergottesdienst

Freitag, 21. April 2017

Der Echte!

Gestern haben wir in Offenbarung 19:11-16 ein feierliches, gewaltiges Portrait gesehen vom echten „König aller Könige“ und „Herrn aller Herren“: Jesus! Manchmal sind die Beschreibungen so überwältigend, dass man gar nicht weiß, was man damit anfangen soll.

Hier noch einmal ein Auszug der Verse:

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst.
Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes.
Ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem einen.
Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand  und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.


DAS ist der König der Könige! Jesus ist der erste König und der Letzte. Nie wurde Er besiegt, nie wird Sein Reich enden! Sein Name ist: „Treu und Wahrhaftig!“ „Das Wort Gottes“
Unser König der Könige trägt viele Kronen. Er richtet und kämpft – aber ausschließlich mit Gerechtigkeit. Das ist Jesus! So ist Jesus –der König aller Könige und Herr aller Herren.

Und was bedeutet das für uns?

Treu und  Wahrhaftig geht Er mit uns um! Wenn wir untreu sind, bleibt Er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen. Treue und Wahrhaftigkeit sind Sein Wesen.

Auch unser König richtet – wie die Könige der Welt. Aber König Jesus richtet gerecht, übersieht nichts, missversteht nichts, sondern richtet gerecht in einer Weise, daß niemand mit Ihm hadern würde. Alle Seine Methoden und Ergebnisse sind ausschließlich gerecht.

Seine Augen: Wie Feuerflammen. Spricht das von Gericht? Vielleicht! Denn das Gericht für Deine und meine Schuld liegt auf diesem König: Jesus, dem König aller Könige.
Spricht das von verzehrendem Feuer? Vielleicht! Denn Er liebt es, uns zu heiligen und Ihm ähnlicher zu machen.
Sind „die Augen wie Feuerflammen“ ein Bild für Seinen durchdringenden Blick? Vielleicht! Denn Er hat uns gesehen, erwählt, gewollt und durch und durch gekannt – schon bevor wir überhaupt geboren waren. Je und je hat Er uns geliebt und uns aus lauter Güte zu sich gezogen.

Ihm folgt das Heer des Himmels. Unser König befiehlt die unzählbare Schar himmlischer Engelheere. Die Zukunft steht nicht in den Händen eines Menschen, sondern in den Händen unseres Königs.

König Artasasta – der selbsternannte König der Könige war ohne Zweifel mächtig und stark und meinte es gut mit den Juden. Aber irgendwann starb er und sein Reich zerfiel unter seinen Nachkommen. Unser „König aller Könige“ – Jesus – wird die Nationen besiegen. Er wird richten, regieren und Sein Reich wird bestehen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Wenn ein selbsternannter “König der Könige”, der keiner ist, mit seinen begrenzten Möglichkeiten einem fremden Volk schon wohlgesonnen sein kann – wieviel wohlgesonnener wird der echte König aller Könige – Jesus – uns sein, die wir zu Seinem Volk und zu Seinem ewigen Reich gehören! „O lasset uns anbeten den König!“

Donnerstag, 20. April 2017

Wer ist der Echte?

Als der persische König Artasasta Esra reich beschenkt und erlaubt, in seine Heimat, nach Jerusalem, zurück zu kehren, da beginnt er seine Benachrichtigung an Esra mit den Worten:

Artasasta, der König der Könige, an Esra, den Priester (Esra 7:12)

Artasasta – wie viele Könige vor und nach ihm ein selbsternannter „König der Könige“, der einem fremden Volk wohlwollend gegenüberstand. Das ist nichts Schlechtes. Auch Esra verurteilt nicht seinen anmaßenden Titel. Ganz im Gegenteil: Er dankt Gott für Sein Handeln durch diesen König. Aber der Titel ist natürlich viel zu hoch gegriffen. Die Könige der Weltreiche haben sich oft überschätzt und mussten nachher feststellen, dass sie eben NICHT „König der Könige“ waren. Manchmal wurden sie durch irdische Herrscher belehrt, manchmal durch Gott selbst. Es kann eben nur einen König aller Könige geben: Jesus!

Über Ihn lesen wir in Offenbarung 19:11-16:

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe,
ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:
Treu und Wahrhaftig, und er richtet
 und kämpft mit Gerechtigkeit.
Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme,
und auf seinem Haupt sind viele Kronen;
und er trug einen Namen geschrieben,
den niemand kannte als er selbst.
Und er war angetan mit einem Gewand,
das mit Blut getränkt war, und sein Name ist:
Das Wort Gottes.
Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden,
angetan mit weißem, reinem Leinen.
Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert,
dass er damit die Völker schlage;
 und er wird sie regieren mit eisernem Stabe;
und er tritt die Kelter, voll vom Wein
des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,
und trägt einen Namen geschrieben
auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte:
König aller Könige und Herr aller Herren.

DAS ist der König der Könige! Jesus ist der erste König und der Letzte. Der König, der nie besiegt wurde und dessen Reich niemals endet! Der König, der den Namen trägt: „Treu und Wahrhaftig“ und „Wort Gottes“ Der König, der viele Kronen trägt. Der König, der richtet und kämpft – aber ausschließließlich mit Gerechtigkeit. ER – Jesus – ist der König aller Könige und Herr aller Herren.

Wenn wir jetzt den Brief dieses selbsternannten Königs der Könige lesen und sehen, wie wohlwollend er über Esra schreibt, wie wohlgesonnen er dem Volk Gottes gegenüber steht – das ja nicht einmal sein eigenes Volk ist – und wie er sich mit Gericht gegen die Feinde - aber Gnade für Gottes Volk einsetzt ...

Wenn ein selbsternannter König der Könige sich so positiv einem fremden Volk gegenüber präsentiert, dann stellt sich doch die Frage:
„Wie präsentiert sich dann der echte König aller Könige – Jesus – Seinem eigenen Volk gegenüber?“ 

Soviel für heute: Wenn Du das Vorrecht besitzt, zum Volk des echten Königs aller Könige zu gehören, dann hast Du alles, was Du brauchst. Dann bist Du gesegnet mit jedem geistlichen Segen der Himmelswelt (Epheser 1:3), dann hast Du Zugang zu der gewaltigsten Macht die existiert. Dann gehörst Du zu einem ewigen Reich, regiert von einem ewigen König. Hört sich fast zu märchenhaft an. Aber die besten Wahrheiten klingen oft unglaublich. Morgen etwas Praktisches über diesen König aller Könige und über uns.

Mittwoch, 19. April 2017

Christen sind nicht normal!

Jesus war nicht normal! So hieß es in der Andacht am vergangenen Donnerstag. Sein Leben war anders als das der übrigen Menschen und Er möchte, dass wir als Seine Nachfolger anders sind, wie Er anders ist. in Matthäus Kapitel 5 heißt es in Vers 48:

Darum sollt ihr vollkommen sein, 
gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Das ist eine klare Aussage. Und die folgende, leicht angepasste Geschichte aus Indien soll uns verstehen helfen, was das im Alltag für uns bedeutet.

In Indien sitzt ein Christ unter einem Baum am Fluss und meditiert über die Verse, die er gerade im Wort Gottes gelesen hat. Die Wurzeln des Baumes ziehen sich bis über das Wasser des Flusses.

Während der Christ dort sitzt und nachdenkt, steigt das Wasser kaum merkbar an und schneidet einem Skorpion den Rückweg zum Baum ab. Er ist dabei, zu ertrinken.

Das sieht der Christ, kletterte auf die überhängende Wurzel und bückt sich nach dem Skorpion, um ihm zu helfen. Aber immer, wenn er mit der Hand zu nahe kommt, sticht der Skorpion zu.

Ein Beobachter kommt zu dem Baum, schaut sich das eine Weile an und sagt dann zu dem Christ: „Weißt Du nicht, dass das ein Skorpion ist – und dass es in der Natur des Skorpions ist, zu stechen?"

“Doch,” antwortet der Gefragte. Das mag schon so sein. Aber es ist in meiner Natur, zu retten. Muss ich nun etwa meine Natur ändern, weil der Skorpion seine nicht ändert?”

Christen sind Nachfolger Jesu. Durch Ihn haben wir eine neue Natur erhalten, die Natur des Geistes. Die macht uns anders!
  • Wir spielen nicht mehr mit verdeckten Karten - wir sind aufrichtig. Ein Ja ist ein Ja – ein Nein ein Nein (Matthäus 5:33ff)
  • Wir geben Rechte auf, ohne persönliche Rachefeldzüge zu starten (Matthäus 5:39ff)
  • Wir lieben, segnen, tun Gutes und beten – wo uns das Gegenteil widerfährt (Matthäus 5:43ff)
Jünger Jesu sind anders! Weil wir Kinder unseres Vaters im Himmel sind und Er uns Seine Natur gegeben hat. Unsere Natur ist es, anders zu sein. Und wir wollen diese, unsere Natur nicht ändern, nur weil die Menschen um uns herum ihre Natur nicht ändern. 

Anders sein! Heute Abend lernen wir mehr. Es geht weiter in Matthäus Kapitel 6, ab Vers 1. Du möchtest anders sein mit und für Jesus und unter denen gefunden werden, die Jesus „Glückselig“ nennt? Komm, mach mit in unserer Bibelstunde.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
19:30 – 21:00 Uhr

Herzlich Willkommen!

Dienstag, 18. April 2017

Gebet im Buch Esra - Die Schatzkammer

Wer hat nicht als Kind vom großen Schatz geträumt, den man irgendwo unerwartet entdeckt hat? Wer hat als Erwachsener nicht schon mal vom schnellen Geld geträumt, das sich irgendwann unerwartet einfindet?

Als der Priester Esra sich aufmachte, aus Babylonien nach Jerusalem zurückzukehren, da fehlte es vorne und hinten an den nötigen Mitteln. Aber die Großzügigkeit des persischen Königs füllte ihm die Hände und die Säcke, die seine Karawane tragen konnte. Der erstaunlichste Satz in dieser Hinsicht findet sich in Esra 7:20, wo es heißt:

Und was sonst noch für das Haus deines Gottes notwendig sein wird,
was du ausgeben musst, sollst du aus der
Schatzkammer des Königs
ausgeben.

Esra hatte unbegrenzten Zugang zur königlichen Schatzkammer!

Das tte man sich sicher für die Hamburger Elbphilharmonie gewünscht. Ursprünglich mit 186 Millionen Euro veranschlagt, waren es am Ende über 866 Millionen. Hätte man sich nur in Schäubles Schatzkammer bedienen dürfen! (Vom Berliner Flughafen ganz zu schweigen)

Die Bibel sagt nicht, was der Tempeldienst und die Arbeit des Esra gekostet haben. Aber die Kosten müssen gewaltig gewesen sein, und Esra erhielt quasi den Schlüssel zum Schatzhaus des Königs. Dabei kommt dieses Angebot von einem irdischen König für ein fremdes Volk.

Wieviel mehr wird sich unser himmlischer König um uns – Sein eigenes Volk – kümmern?!

Alles, was zum Dienst Gottes nötig ist, möchte Er uns aus der himmlischen Schatzkammer zukommen lassen.
Elijah erfuhr Gottes Versorgung mit Lebensmittel – genauso wie Tausende zur Zeit Jesu.
Israel erfuhr Gottes Führung durch eine Wolken- und Feuersäule.
Die Psalmisten wurden immer wieder erquickt und belebt.
Die Gemeinde in Jerusalem wurde von Gott finanziell versorgt.
Petrus erfährt Rettung in Todesgefahr und Todesangst

Worauf möchte ich hinaus?  Zu Esra sagt ein irdischer König: Wenn Du noch Sorgen hast: Komm zur Schatzkammer des Königs!

Zu uns sagt Gott in Philipper 4:6:

Sorgt euch um nichts; sondern

in allem lasst durch Gebet und Flehen

mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.


Die Schatzkammer unseres Gottes ist soviel größer und reichhaltiger als die von Artasasta.

Die Schatzkammer unseres Königs:
... hat Freude die Fülle für alle, denen Freude fehlt.
... hat Güte, die sich jeden Morgen erneuert und sich nie erschöpft
... hat Vergebung ohne eine Grenze für die Schwere einer Schuld.

Du und ich haben Bedürfnisse, Nöte, Sorgen – aber wir haben auch einen König, der uns einlädt, zu seiner Schatzkammer zu kommen.

Montag, 17. April 2017

Auferstehung missverstanden!

Kann es sein, dass die Auferstehung von einigen gar nicht gewünscht ist?

Im Ausland verkündigte ein Bote Jesu einem kriegerischen Stamm die Botschaft von der Auferstehung, als der Dorfchef plötzlich rief: „Was soll all das Gerede über die Toten? – Die Toten sollen auferstehen? Wird etwa mein Vater wieder lebendig?“

 „Ja!“ kam es als Antwort von dem Missionar!

„Werden etwa alle, die von Löwen, Tigern u. Krokodilen gefressen werden, wieder lebendig?“

Wieder kam eine bestätigende Antwort des christlichen Lehrers: „Ja, sie alle werden lebendig und vor Gottes Gericht kommen!“

 „Hört euch das an!“ rief der Stammeshäuptling und wandte sich zu seinen Kriegern. „Hat je einer von euch so seltsame Worte gehört?“

Dann wandte er sich an den Lehrer und meinte: „Lehrer, ich mag dich sehr gerne. Aber die Worte über die Auferstehung, die sind zu gewaltig für mich. Ich möchte davon nichts mehr hören. Die Toten können und werden  nicht lebendig – und sie dürfen auch nicht wieder lebendig werden!“

Jetzt war es der Lehrer, der sich wunderte: „Mein Freund“, fragte er den Häuptling, „warum darf das denn nicht sein?“

„Nun,“ kam die Antwort vom Dorfchef, „im Kampf habe ich meine Tausende umgebracht. Meinst Du etwa, ich wollte, dass die wieder lebendig würden?

Hier ist einer, der hat zwar was verstanden, aber das Grundlegende davon falsch. Die Botschaft der Auferstehung ist eine FROHE Botschaft und öffnet die Tore des Segens. Gott macht nicht lebendig, um nachzuholen, was wir im Leben versäumt haben, zu rächen, was uns an Leid angetan wurde oder zu reparieren, was uns kaputt gegangen ist.

Gott schenkt Seinen Kindern die Auferstehung, damit sie eine Ewigkeit in Freude und Licht bei Ihm verbringen, eine Ewigkeit, in der keine Versäumnisse mehr nachgeholt, keine Rache mehr ausgeübt und keine Reparaturen mehr getätigt werden müssen.

Im Glauben an Jesus zu sterben bringt unweigerlich eine Auferstehung, die das Höchste ist, das man sich erträumen oder erhoffen kann. Das verspricht die Bibel.  Bereits im Alten Tesamen spricht der Prophet Daniel in Kapitel 12:2 davon, wenn er die Auferstehung der Menschen beschreibt:

die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“

In Matthäus 25:46 lehrt Jesus dieselbe Wahrheit:

„Diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

Herrliche Auferstehung für alle, die zu Jesus gehören. Gehörst Du dazu?

Sonntag, 16. April 2017

Herzliche Einladung zum Auferstehungsgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Matthäus 28:1-10
1 Nach dem Sabbat, in der Dämmerung des ersten Tags der neuen Woche, machten sich Maria aus Magdala und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grab zu sehen.  
2 Plötzlich gab es ein starkes Erdbeben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel gekommen und zum Grab getreten. Er wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.  
3 Seine Gestalt flammte wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.  
4 Da zitterten und bebten die Wächter vor Angst und fielen wie tot zu Boden.  
5 Aber zu den Frauen sagte der Engel: "Ihr müsst nicht erschrecken! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.  
6 Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er es gesagt hat. Kommt her, und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.  
7 Und nun geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass er von den Toten auferstanden ist. Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Ihr könnt euch auf meine Worte verlassen!"
8 Erschrocken und doch voller Freude liefen die Frauen von der Gruft weg. Sie eilten zu den Jüngern, um ihnen alles zu berichten.
9 Auf einmal kam Jesus ihnen entgegen. "Seid gegrüßt!", sagte er. Da liefen sie zu ihm hin, warfen sich nieder und umfassten seine Füße.  
10 "Habt keine Angst!", sagte Jesus zu ihnen. "Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen! Dort werden sie mich sehen."
 Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)
 
 HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST
Anbetung
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
  Auf Wunsch Gebet
Heute kein Mittagessen
 
Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat: 
"Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. 
Leiden und Tod verlieren dadurch nichts von ihrer Bitterkeit, 
aber sie erscheinen in einem neuen Licht."
(Dietrich Bonhoeffer)
 
"Ostern kann nur die trösten, die der Karfreitag verwundet hat."  
(Quelle unbekannt)