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Samstag, 1. Juli 2017

Unverzichtbarerer Heiliger Geist

Immer wieder mal geht es in der Politik um sie Streichung von Feiertagen. Meist müssen christliche Gedenktage dafür herhalten. So wurde 1995 der Buß- und Bettag für die damals neu eingeführte Pflegeversicherung als bundeseinheitlicher Feiertag gestrichen. Keine 10 Jahre später wurde heftig über die Verlängerung der Arbeitszeit diskutiert. Die sollte u.a. durch die Streichung von Feiertagen erreicht werden. Der 2. Weihnachts- Ostern- und Pfingsttag waren 2015 konkret im Gespräch der Feiertagsjäger.

Kürzlich ging mir die Frage durch den Kopf, welches der vier christlichen Feste wohl als erstes gestrichen werden wird – und meine Vermutung ist: das Pfingstfest.

Weihnachten, Karfreitag und Ostern sind markante Ereignisse im Leben Jesu und damit im Leben dessen, nach dem das ‚Christentum’ benannt ist. Was aber hat das Pfingstfest mit Jesus zu tun? Da geht es um einen „Heiligen Geist“. Das klingt eher mittelalterlich und überholt. Vielleicht könnte man auf diesen „Geist“ als erstes verzichten? MIT SICHERHEIT NICHT! 

Der Heilige Geist wurde von Jesus angekündigt und als unverzichtbar erklärt. Apostelgeschichte 2 berichtet über die Ausrüstung der Jünger zum Dienst. Ohne das Kommen und die Salbung mit der Kraft aus der Höhe wäre die Botschaft Jesu heute kaum weiter verbreitet als vor 2000 Jahren. Ohne den Heiligen Geist gäbe es kein Christentum. Der Geist Gottes ist unverzichtbar – angefangen von der Bekehrung bis hin zur Ausrüstung mit Kraft aus der Höhe. Allein, das zu erkennen und zu begreifen, fällt uns Christen schwer.

Vor vielleicht 100 Jahren lebte eine Frau in einem entlegenen, kleinen Dorf. Es kostete sie viel Mühe und Behördengänge, bis endlich elektrische Leitungen zu ihrem Haus gelegt wurden. Nach einer Weile jedoch bemerkten die Elektrizitätswerke, dass der Stromverbrauch in ihrem Haus verschwindend gering war. Er lag praktisch bei null. Also schickten sie einen Arbeiter, der den Zähler kontrollieren und der Sache auf den Grund gehen sollte.

Der Mann kommt zum Haus, prüft den Zähler und kann keinen Defekt entdecken. Als nächstes klopft er an die Tür und fragt die Frau, die ihm öffnet: „Wir haben Ihren Stromverbrauch kontrolliert. Nutzen Sie den Strom denn gar nicht?“ – „Doch, doch! Ganz gewiss!“ antwortet die Frau. „Wir schalten jeden Abend das Licht an, um unsere Öllampen
anzuzünden. Erst danach schalten wir es wieder aus.“

Wie diese Frau mit dem Strom, so gehen viele Christen mit Geist Gottes um – dem Heiligen Geist. Man weiß, Er ist da – aber man hat Ihn „ausgeschaltet.“ Woran liegt das? Das liegt zum Teil an unbiblischen Lehren über den Heiligen Geist, oder auch an biblischem Wirken des Heiligen Geistes, das uns aber eher fremd ist. Darum nehmen wir Abstand. Was uns nicht ganz vertraut ist, ist uns suspekt.

Und doch ist Er unverzichtbar für jeden, der ein siegreiches Leben mit Jesus leben will. Gottes Wort sagt:
  • „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der  Heerscharen.“ (Saharja 4:6) Heißt: Wer immer in Gottes Reich etwas bewirken will, kann das nur tun in der Kraft Seines Geistes.
  • „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“ (Apostelgeschichte 1:8)
  •  Heißt: Um brauchbare Zeugen für Jesus zu sein, brauchen wir die Kraft von oben, die Kraft des Heiligen Geistes. Zu lange hat die Gemeinde Jesu sich auf eigene Weisheit, Strategien und Methoden verlassen, anstatt auf Gottes Geist. Noch immer sind über 3 Milliarden Menschen vom Evangelium unerreicht!!!
  • „Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Timotheus 1:7) Heißt: Unsere Menschenfurcht, Scheu und Scham um Jesu Willen resultieren daher, dass wir nicht erfüllt sind mit dem Geist, der die Furcht besiegt und sie ersetzt durch Kraft, Liebe und Besonnenheit.
Der Heilige Geist ist unverzichtbar! Die gute Nachricht sind die Worte Jesu in Lukas 11:13:

Wenn nun ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gute Gaben zu geben versteht,
wie viel mehr wird der Vater im Himmel
den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“

Wir laden herzlich ein zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
57290 Neunkirchen

Freitag, 30. Juni 2017

Niemand kann Gott überstimmen!

Heute soll abgestimmt werden. Die "Ehe für alle" steht auf dem Programm. Mindestens drei politische Parteien haben sich schon lange dafür stark gemacht. Da Gott bereits heute für viele Politiker keine Rolle mehr spielt, für andere nur eine Alibirolle und nur für eine Minderheit eine bedeutende Rolle, muss man befürchten, dass die Exklusivität der Ehe zwischen Mann und Frau heute fallen wird. Das wird für unser Land Konsequenzen haben, denn, wie bereits gestern zitiert: Gott lässt sich nicht spotten. Der Mensch wird ernten, was er sät.

In unseren Tagen spielt die Meinung des Volks auch für die gewählten Politiker keine große Rolle mehr. Umfragen, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Bundesbürger mehrheitlich gegen die "Ehe für alle" sind, werden geflissentlich ignoriert oder wortgewandt umgedeutet. Der Wille des Volkes wird übergangen, die Entscheidung aber als Sieg der Demokratie verkauft.

"Schlimme Zeiten" - so bezeichnet Paulus die Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu. Darin beschreibt er die Menschen u.a. als selbstverliebt, lästerlich, unheilig, von Lüsten und Begierden beherrscht und als Spötter. Mit all diesen Reaktionen müssen wir rechnen, wenn wir in diesen Tagen Gottes Wort hochhalten und Farbe bekennen zur Definition der Ehe, die unser Gott immerhin erfunden hat.

Dass wir mit Worten keine Wende erzielen werden, ist uns allen klar. Das darf uns allerdings nicht inspirieren, Worte ungesagt zu lassen. Auch Jesu Worte haben keine Massenbekehrungen ausgelöst. Im Gegenteil: sie führten zu Seiner Verhaftung und Hinrichtung. Aber das brachte Jesus nicht dazu, zu schweigen. Der Hass politischer Meinungsmacher, intoleranter Mitmenschen oder heterophober Minderheiten darf uns nicht zum Schweigen bringen. Wir müssen unser Licht leuchten lassen. Wir müssen es leuchten lassen OHNE Hass, ohne Polemik und ohne Gewalt. Unsere „Waffe“ ist Gottes Wort und Jesu Liebe. Wir lieben nicht nur die, die uns zurück lieben, sondern auch solche, die uns hassen, schaden oder verleumden.

Ich werde erinnert an Gottes Volk im Alten Testament. Wie oft hat eine fehlgeleitete Regierung den Weg Gottes verlassen und das Volk ins Elend geführt! Wie oft haben fehlgeleitete Gottesvertreter auf die Stimme eines gottlosen Volkes gehört und das Unglück eingeläutet! Und wie oft haben Gottes Propheten ihre Stimme erhoben, sich in den Riss gestellt, die Sünden des Volkes bekannt als seien es ihre eigenen und das gerechte Gericht Gottes aufgehalten.

Auch heute noch gilt Gottes Wort aus 2 Chronik 7:14, wo Gott verspricht:

„Wenn mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist,
sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht
und kehren um von ihren bösen Wegen,
so will ich es vom Himmel her hören
und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“

Ein gewaltiges Angebot Gottes! Was für eine Chance, die Gott den Menschen auch heute noch gibt! Möge der Herr auch in unseren Tagen viele zerbrochene Herzen finden, die sich unter die Schuld ihres Volkes stellen, den Herrn suchen und Seine Gnade und Vergebung erbitten für die Wege der Sünde, die auch in unserem Volk zur Routine und Freude geworden sind.

Zur Petition für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau geht es HIER!

Donnerstag, 29. Juni 2017

Dammbruch

40 Km von unserem Wohnort entfernt soll ein Haus mit barrierefreien Wohnungen gebaut werden. Wir kennen die Stadt, wir kennen viele der Menschen dort und wir überlegen seit langem, wie und wo wir zu einer barrierefreien Wohnung im Alter kommen. Aber es gibt Gründe, warum wir eine Wohnung in dem geplanten Gebäude nicht in Erwägung ziehen.

Das Gebäude liegt unmittelbar hinter der 37 Meter hohen Staumauer eines Stausees, der fast 8 Millionen qm Wasser speichern kann. Sollte es durch eine Naturkatastrophe, einen Anschlag oder sonstige Gründen zu einem Dammbruch kommen, ist der Tod der Hausbewohner besiegelt. Dammbrüche können tödlich sein.

Ein andrer Dammbruch steht unmittelbar bevor. Kein Wasserdammbruch, ausgelöst durch eine Naturkatastrophe, sondern ein moralischer Dammbruch, ausgelöst durch eine politische Katastrophe. Morgen soll im Bundestag namentlich über die gleichgeschlechtliche Ehe (was immer das auch sein soll) abgestimmt werden.

Nach jahrelangen Bemühungen scheint die Homosexuellenlobby an ihrem vorläufigen Ziel anzukommen. Die dazu eingespannten, politischen Parteien fordern in höchster Euphorie bereits jetzt die Standesämter auf, ihr Personal aufzustocken.

Ignoriert wird, dass Gottes Copyright auf die Ehe damit in höchsten Maße verletzt wird. Was Gott zum Erhalt und zum Segen der Menschheit geschaffen und geschützt hat, wird freigegeben und neu definiert. Gott definiert die von Ihm geschaffene Ehe folgendermaßen:

Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll er Mensch nicht scheiden! (Matthäus 19, 5-6)

Sollte der Bundestag – wie zu erwarten ist – die Exklusivität der Ehe zwischen Mann und Frau auflösen, ist ein gewaltiger Dammbruch geschaffen, der geistlich, politisch, moralisch und gesellschaftlich katastrophale Folgen haben wird. Gottes Wort sagt uns in Galater 6:7 unmissverständlich:

Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

Wer Gottes Geschenk derart undankbar und verachtend mit Füßen tritt, Gottes Definition mit menschlichen Philosophien ersetzt, der muss damit rechnen, zu ernten, was er sät. Dabei ist es egal, ob es sich um Individuen oder um die Regierenden dieser Welt handelt.

Als Christen haben wir von unserem Glauben her ein weites Herz. Wir sind offen für eine Vielfalt von Gedanken, Geschmäckern, Meinungen und Kulturen – ja, wir erfreuen uns daran. Aber oberstes Gebot für uns ist nicht die Vielfalt, sondern das Wort Gottes. Solange Vielfalt innerhalb der von Gott gegebenen Grenzen gelebt wird, freuen wir uns an Vielfalt. Aber als Christen können wir zu Unrecht nicht schweigen. Wir können nicht schweigen zu Experimenten und Spielereien an einem Damm, der uns zum Schutz gegeben ist. Dagegen erheben wir unsere Stimme, denn Jesus hat uns gesetzt, um Salz der Erde zu sein. Jesu Salz schmerzt in den Wunden, aber es macht auch haltbar und schützt vor Verderben.

Wer in diesen Tagen Stellung bezieht für Gott, für Gottes Wort, für Gottes Moralvorstellungen, wird schnell von einer heterophoben Minderheit als extrem und radikal bezeichnet. Das müssen wir in Kauf nehmen. Das erfuhr Jesus genauso, und der Schüler ist nicht über seinem Herrn.
Wenn wir aber aus fehlgeleiteter Toleranz oder Furchtsamkeit zum Unrecht in der Welt und in unserem Land schweigen, haben wir unsere Salz- und Leuchtkraft verloren und tragen eine Mitverantwortung an unserem moralischen und geistlichen Dammbruch.

Jünger Jesu – Du hast nicht einen Geist der Angst, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit erhalten. Lass Dein Licht leuchten!

Es besteht die Möglichkeit, eine Petition zu unterzeichnen, sie sich für die traditionelle Ehe (Gottes Ehebild) ausspricht. Zur Petition geht es 
HIER!

Mittwoch, 28. Juni 2017

William Borden - kein Rückzug

Sorry! Rechtzeitig geschrieben, falsche Einstellungszeit programmiert. Darum heute mit Verspätung!

Am vergangenen Mittwoch in unserer Bibelstunde ging es um den großen Auftrag, den Jesus uns hinterlassen hat: zuerst eine Basis legen durchs Gebet und dann in aller Welt Licht und Salz sein. Dass das nicht immer einfach ist, zeigt das Leben von William Borden.

William Borden wurde am 1. November 1887 als drittes von vier Kindern in eine wohlhabende Familie in Chicago geboren. Das Vermögen seiner Eltern betrug auf heute umgerechnet knapp 2 Milliarden Euro. Der Reichtum kam durch die Silberminen, die sein Vater in Colorado besaß.

Durch seine Mutter kam William in der Chicago Avenue Church, der heutigen Moody Church unter Gottes Wort. Er bekehrte sich durch den Bibellehrer Ruben A. Torrey, ließ sich taufen und wurde ein eifriger Beter und Bibelleser. Mit 16 Jahren schenkten ihm seine Eltern eine Weltreise, die Europa, Afrika und Asien beinhaltete. Auf dieser Reise lernte er die von Hudson Taylor gegründete China Inland Mission (heute ÜMG) kennen, und war so von ihrer Arbeit beeindruckt, dass er beschloss, selbst Missionar zu werden.

Zunächst studierte er auf Bestehen seines Vaters an der Yale Universität, wo er in seinen Studienjahren 1000 der 1300 Studenten in Bibelstudien sammelte. Aber seine Arbeit blieb nicht auf Studenten beschränkt. Er half Witwen, Waisen, Behinderten und Süchtigen, immer bemüht, ihnen zusätzlich zu praktischer Hilfe die Botschaft von Jesus zu bringen. Als sein Vater starb, setzte William sein Erbe ein, um Gebäude für die Armen bauen zu lassen.

Nach seinem Studienabschluss erhielt William mehrere vielversprechende Stellenangebote, doch Gott hatte den Gedanken der Mission in ihm wachgehalten. Er entschloss er sich, Muslimen in China das Evangelium zu bringen. Mit 25 Jahren machte er sich auf nach China – mit einem geplanten Zwischenstop in Ägypten, wo er Arabisch lernen wollte. Fünf Monate später erkrankte er an Hirnhautentzündung und starb innerhalb weniger Wochen. 1 Mill. Dollar vermachte er der China Inland Mission und andern Werken.

Es wird berichtet, dass seine Mutter später seine Bibel erhielt. Darin fand sie die Worte: KEIN ZÖGERN!  Es war um die Zeit, als William all seinen Reichtum aufgab, um Gott zu dienen, als er diese Worte in seine Bibel schrieb: KEIN ZÖGERN!

William war der erfolgreichste der 4 Borden Kinder gewesen und hatte das Unternehmen des Vaters fortführen sollen. Zunächst hatte sein Vater ihm gesagt, er könne jederzeit eine Stelle im Unternehmen bekommen. Als William aber einen ganz anderen Weg einschlug, änderte der Vater seine Aussage und eröffnete seinem Sohn, dass dieser nie wieder im väterlichen Unternehmen arbeiten würde. Die Worte, die er daraufhin in seine Bibel schrieb lauteten: KEINEN RÜCKZUG!

Kurz bevor er im Alter von nur 25 Jahren starb, schrieb er in seine Bibel die Worte: KEIN BEDAUERN!

Kein Zögern!  Kein Rückzug!  Kein Bedauern!  kennzeichnen das kurze Leben von William Borden.

Mancher wird denken, dass William viel Geld, Intelligenz und Fähigkeiten vergeudet hat, indem er sein ganzes Leben für die Sache Jesu gab. Hätte er nicht als erfolgreicher, christlicher Unternehmer viel mehr bewirken können? Nein! Das Beste musste an Jesus gehen. Und in seinem kurzen Leben und Dienst für Jesus war er ein Leuchttürme der Treue im Glauben.  Kein Zögern!  Kein Rückzug!  Kein Bedauern!

Im Text für die heutige Bibelstunde (Matthäus 10:16-42) geht es auch darum, dass unser Leben und Dienst für Jesus nicht nur leicht und sonnig ist. Aber Jesus verspricht

„Wer sein Leben findet, der wird es verlieren;
und wer sein Leben verliert
um meinetwillen, der wird es finden! (Matthäus 10:39)

Du möchtest Dein Leben finden? Komm und lerne mit uns von Jesus, wie das möglich ist. 

Bibelstunde / Jüngerschaft
Calvary Chapel Freier Grund
Bitztegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 27. Juni 2017

Gebet im 1. Buch Samuel

Obwohl das Thema Gebet im 1. Buch Samuel immer wieder vorkommt, steht kaum ein Bericht so deutlich hervor wie das Gebet der Hanna. Gleich im ersten Kapitel des Buches lesen wir darüber.

Hanna konnte keine Kinder bekommen – eine große Not und Schande in der damaligen Zeit. Immer und immer wieder suchte sie den Herrn. Auch beim jährlichen Gang zum Opferfest nach Jerusalem betete sie wieder im Tempel. Es heißt:

Sie aber, betrübt, wie sie war, betete zum Herrn und weinte sehr.
Und sie legte ein Gelübde ab und sprach:
Herr der Heerscharen, wenn du das Elend deiner Magd ansehen
und an mich gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst
und deiner Magd einen Sohn geben wirst,
so will ich ihn dem Herrn geben, so lange er lebt,
und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen!
(1 Samuel 1:10+11)

Der Bericht über Hannas Gebet gibt uns mehr Lektionen, als wir hier erwähnen können. Eine Lektion ist das konkrete Gebet. Hanna weiß genau, was sie vom Herrn erbitten möchte. Sie wählt klare Worte, um das spezielle Anliegen ihres Herzens zu formulieren. Dieses eine Anliegen spricht sie immer und immer wieder aus vor dem Thron dessen, dem kein Ding zu wunderbar ist.

Und Gott erhört! Noch im selben Kapitel berichtet Hanna dem Priester Eli, dass Gott ihr konkretes Anliegen erhört hat. Sie sagt:

Ich habe um diesen Knaben gebeten,
und nun hat mir der Herr meine Bitte gewährt,
die ich an ihn gerichtet hatte.
(1 Samuel 1:27)

Wie oft sind Gebet unspezifisch und so generell, dass man weder feststellen kann, ob sie erhört werden, noch ob sie unerhört bleiben! „Herr, segne die Missionare in aller Welt!“ kann kaum überprüft werden. Aber „Herr, segne Missionar Martin, dass er seinem Nachbarn den Weg erklären kann und dass dieser zum Glauben an Dich findet!“ – das ist ein konkretes Gebet nach der Weise Hannas, für das ich dem Herrn dann später konkret Dank bringen kann.

Auch das lernen wir von Hanna. 1 Samuel 2:1+2 beginnt mit den Worten:

Mein Herz ist fröhlich in dem Herrn, 
mein Haupt ist erhöht in dem Herrn.
Mein Mund hat sich weit aufgetan wider meine Feinde,
denn ich freue mich deines Heils. Es ist niemand heilig wie der HERR,
außer dir ist keiner, und ist kein Fels, wie unser Gott ist.
(es lohnt sich, Hannas ganzes Dankgebet in 1 Samuel 2 zu lesen)

Konkrete Anliegen führen zu konkreter Dankbarkeit. Durch Hanna in 1. Samuel lernen wir, dass Gott Wohlgefallen hat an konkreten Bitten und konkretem Dank!

Frohes Beten!

Montag, 26. Juni 2017

Gott begegnen (2)

Gott zu begegnen – darum ging es vorgestern. Gott ist ein Gott, dem man begegnen kann. Er hat uns Menschen besucht, als Jesus auf die Erde kam. Jesus hat uns Gott „sichtbar“ gemacht. Im Evangelium des Johannes erklärt Jesus:

Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn,
der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. (1:17)

 „Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“(12:45)

Aber Jesus zu begegnen ist nicht auf die Zeit seines Erdenlebens begrenzt. Er ist da, obwohl wir ihn nicht sehen. Er hört uns, redet mit uns und greift in unser Leben ein. Auf die Einladung hin am vergangenen Samstag kam folgendes Zeugnis von S. Sie schreibt:

Aufgewachsen bin ich wie viele Siegerländer: gut behütet, war (mehr oder weniger) regelmäßiger Besucher der Sonntagsschule, Jugendgruppe und des sonntäglichen Gottesdienstes. Das Abendgebet gehörte zur täglichen Gewohnheit, ab und zu auch der Bibelleseplan, und wenn es mir mal nicht so gut ging, kam auch das ein oder andere „Stoßgebet“ dazu. Wie bei den jüdischen Geschwistern, lag mir die Errettung in den Genen (dachte ich). Ich glaubte ja an Gott, versuchte ein guter Mensch zu sein und notfalls würde Jesu Gnade einspringen.

Mit den Jahren, begann ich diesen Glauben zu hinterfragen, doch in den Gottesdiensten und Gesprächen mit Gläubigen kamen eigentlich eher noch mehr Fragen dazu. Ich gab mich also mit dem zufrieden, wie es war. Die Frage, wie Gott, der Allmächtige, der die Welt erschaffen hat, heute so unsichtbar und tatenlos sein konnte, blieb aber bestehen.

Vor einiger Zeit, kam es in meinem Leben zu einem Crash. Alles was mir Halt gab, brach weg. Ich schwebte im Leeren. Weinte Tage und Nächte, und wollte mein Leben aufgeben. Ich nahm mir meine Bibel und forderte Gott heraus: „Herr! Die Welt ist Schall und Rauch. Nichts ist da, woran ich mich festhalten kann. Ich werde jetzt dein Wort beim Wort nehmen. Ich werde mich dran halten - und Du auch!! Entweder zeigst du dich treu oder ich werde dieses Leben hinter mir lassen. Es ist doch sowieso alles ziel- und zwecklos!“

Also nahm ich mir dickköpfig meine Bibel. Las. Redete mit Gott über das was er dort sagte, stellte Fragen im Gebet. Ich handelte nicht mehr nach meinen Gewohnheiten, sondern nach dem was ich gelesen hatte (und was ich plötzlich in meinem Herzen als Anweisung spürte) und wartete (trotzig) auf seine Reaktion. Und er reagierte!

Ich spürte plötzlich Frieden, irgendwie „erfüllend“. Erlebte Wunder. Ja wirklich Wunder. Gott hält Wort. Und ich begann sein Wort ernst zu nehmen und lieb zu haben. Ich bekam Hunger nach seinem Wort. Und war glücklich dass ER selbst, mir, kleinem Staubkörnchen, zuhörte und sogar antwortete.

Und bis heute bleibt er treu. Auch wenn ich untreu bin, strauchele und stolpere, bleibt er treu.

“Er öffne euch die Augen, damit ihr seht,
wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt
und welches unvorstellbar reiche Erbe auf alle wartet,
die zu Gott gehören.“ (Epheser 1:18)

Jesus begegnet uns. Gerne veröffentliche ich weitere Zeugnisse (nach den am Samstag erwähnten Richtlinien). Bitte über das Kontaktformulas im Seitenfenster zusenden.

Jesus möchte Dir heute begegnen. Erwarte Ihn, suche Ihn – und erkenne Ihn in den Erfahrungen Deines Alltags.

Sonntag, 25. Juni 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext heute
Esther 7:1-10
 
1 Der König und Haman kamen zu dem Mahl, das Königin Ester gab.  
2 Als sie beim Wein saßen, stellte der König dieselbe Frage wie am Tag vorher: "Was ist dein Wunsch, Königin Ester? Ich erfülle ihn dir! Fordere, was du willst, bis zur Hälfte meines Reiches!" 
3 Da erwiderte die Königin: "Wenn ich Wohlwollen beim König gefunden habe und wenn es dem König recht ist, dann möge mir mein Leben geschenkt werden, das ist meine Bitte, und mein Volk, das ist mein Wunsch.  
4 Denn man hat uns verkauft, mich und mein Volk! Man will uns vernichten, umbringen und beseitigen. Hätte man uns nur als Sklaven verkaufen wollen, wäre ich still geblieben, denn dafür hätte man den König nicht belästigen müssen."  
5 Da fragte Xerxes die Königin Ester: "Wer ist das, der so schändliche Pläne ausheckt? Und wo steckt er?"  
6 Ester erwiderte: "Unser Todfeind ist dieser böse Haman hier!" Ein tödlicher Schreck erfasste Haman. Entsetzt blickte er auf den König und die Königin.  
7 Der König erhob sich zornig von der Tafel und ging in den Palastgarten hinaus. Haman aber trat vor die Königin und flehte um sein Leben, denn er begriff, dass der König schon seinen Tod beschlossen hatte.  
8 Als dieser aus dem Palastgarten wieder ins Haus zurückkehrte, war Haman auf das Lager gesunken, auf dem Ester ruhte. Da sagte der König: "Tut man jetzt in meinem eigenen Haus der Königin Gewalt an?" Kaum hatte er das gesagt, verhüllten schon die Diener Hamans Gesicht,  
9 und Harbona, einer von den Eunuchen, die den König bedienten, sagte: "Ein mehr als 20 Meter hoher Pfahl steht ja schon beim Haus von Haman. Der war für Mordechai bestimmt, für den Mann, der dem König durch seine Anzeige einen guten Dienst erwiesen hat." – "Hängt ihn daran auf!", befahl der König.  
10 So hängte man Haman an den Pfahl, den er für Mordechai errichtet hatte, und der Zorn des Königs legte sich.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen.
(Quelle: HIER)
  
HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST
Anbetung & Predigt
Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet
Heute kein Mittagessen
 
Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich! 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum 
 
Sonntagszitat: 
 
“Kein unbestimmtes Schicksal 
und kein fragwürdiger Zufall 
herrscht über uns. 
Wir werden nicht sinnlos hin und her geworfen. 
Die unendliche Weisheit Gottes lenkt uns zu einem Ziel.
(C.H. Spurgeon)

 "Lebe von den wenigen Worten Jesu, lass dir daran genügen! 
Bewege sie in deinem Herzen! 
Sie sind wie Funken aus der Ewigkeit, 
die nicht mehr aufhören in dir zu brennen. 
Sie graben sich in dein Leben, durchglühen und durchwärmen es, 
dass es zur Ewigkeit wird."
(Hanna Hümmer)
 
"Bete, ob du kannst oder nicht, ob du fröhlich oder betrübt bist. 
Bete, mit vielen Worten, mit wenigen Worten 
oder ganz ohne Worte. 
Gewiss erhältst du eine Antwort, die dir Frieden gibt."
(John Wesley)