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Samstag, 5. August 2017

Lüge & Wahrheit

Wir leben in einer verlogenen Welt. Gottes Wort sagt uns in Römer 3:4:

„Alle Menschen sind Lügner“

Am Anfang der Menschheitsgeschichte trat der in Erscheinung, der in Johannes 8:44 als „Vater der Lüge“ bezeichnet wird. Er setzt die erste Lüge in die Welt, durch die er die Menschen verführen will. „Ihr werdet sein wie Gott“, verspricht er und verschafft damit der Urlüge Eintritt in die Welt. Seitdem hat sich die Lüge ihren Weg gebahnt; in alle Herzen! In Deins! In meins! Und in die Herzen unserer Mitmenschen.

Lügen braucht man niemandem beizubringen. Das ist den Babys mit in die Wiege gelegt. Werden sie größer, werden die Lügen raffinierter. Werden die Kinder zu Erwachsenen, werden die Lügen ernster, gefährlicher und umfassender. Plagiatarbeiten, Abgasskandale und Fehlinformationen haben Auswirkungen bis über nationale Grenzen hinaus. „Fake News“, „Alternative Tatsachen“ – all das sind Begriffe, die man in 4 Buchstaben kleiden kann: Lüge. Und manch eine Lüge ist so raffiniert, dass die Wahrheit nur schwer oder gar nicht mehr zu finden ist.

Alle Menschen sind auf den Vater der Lüge hereingefallen, denn dessen Lügengebäude aus falscher Religion oder Antireligion ist stark.

Kürzlich haben wir uns einen Krimi angeschaut, in dem der Kommissar zu seinem Vorgesetzten sagte: „Wenn es eine Lüge ist, braucht es eine Wahrheit, die umso stärker ist!“ Wie wahr! Und wie treffend, auch für den geistlichen Bereich.

Jesus ist nicht nur Verkündiger der Wahrheit. Er ist nicht nur Vater der Wahrheit. Jesus ist die Wahrheit! Wer Jesus hat, hat den ultimativen Schutz gegen Lüge und Verführung.
Wenn Satan sagt, wir seien allein, sagt uns Jesus, dass Er uns nicht verlassen wird. (Hebr 13:5)
Wenn Satan sagt, dass unsere Sünde zu groß sei, um vergeben zu werden, sagt uns Jesus, dass Er alle Sünde vergibt, die wir bekennen und lassen. (1 Johannes 1:9)
Wenn Satan sagt, dass wir großen Spaß haben werden, wenn wir Jesus mal hintenan stellen, sagt uns Jesus, dass Er gekommen ist, uns Leben und volle Genüge zu bringen. (Joh 10:10)
Wenn Satan uns zermürben will durch all das Leid und die Not in der Welt, sagt uns der Herr, dass Er einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. (Jes 65:17)
Wenn Satan uns einflüstert, dass alles hoffnungslos ist, ermutigt uns Jesus, dass Er unsere Hoffnung ist. (1 Tim 1:1)

Satan ist der Vater der Lüge – Jesus ist die Wahrheit!
Satan ist der Lügner – Jesus ist der Gerechte!
Satan tötet durch Lüge – Jesus schenkt Leben durch Wahrheit!

Wenn es eine Lüge ist, braucht es eine Wahrheit, die umso stärker ist!“ Jesus ist die Wahrheit, die stärker ist als die Lüge, als die Hoffnungslosigkeit, die Niedergeschlagenheit, als der Hass, als die Gier, als Tod und Verderben (die die Folge von Lüge sind). Jesus ist stärker.

Darum gibt es nur eins: Jesus annehmen, Jesus folgen, Jesus lieben, Jesus zuhören, Jesus vertrauen, Jesus einatmen, Jesus denken, von Jesus erfüllt sein und für Jesus leben.

Jesus ist stärker. Er ist die Wahrheit, die die Lüge besiegt (hat)! 

Morgen feiern wir bei uns Gottesdienst! Wir feiern Jesus, die Wahrheit. Du bist herzlich eingeladen!


Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst) 

Freitag, 4. August 2017

Zwei Listen

Wie gestern in den Webnachrichten zu lesen war, haben irakische Spezialeinheiten in Mossul eine ISIS Geheimliste gefunden, auf der 173 Namen mit Fotos und Herkunftsland stehen. Die gelisteten Männer, die aus Asien, dem Mittleren Osten und Europa kommen, sind bereit, terroristische Anschläge zu verüben und dafür ihr Leben zu opfern.

Wofür bist Du bereit, dein Leben zu opfern? Für nichts? Für Dich selbst? Deine Kinder?
Milder gefragt: Wofür bist Du bereit, Dich aufzuopfern? Für Deine Familie? Für Deine  Mitmenschen außerhalb Deiner Familie? Für Jesus?

Ich werde erinnert an einen Artikel, der die Suche eines geeigneten Themas für eine Missionskonferenz beschreibt, auf der für die Arbeit im 10/40 Fenster* mobilisiert werden sollte. Außergewöhnlichster Vorschlag: „Komm, und stirb für Jesus!“  Klar, Menschen für die Arbeit Jesu im 10/40 Fenster zu gewinnen kann einen frühen Tod bedeuten. Aber wäre dies nicht die direkte Fortsetzung dessen, was wir in der Bibel finden? 10 der 11 Jünger Jesu starben als Märtyrer, einer im Exil.

Wieder stellt sich mir die Frage: Wofür bin ich bereit, mein Leben zu opfern oder auch nur mich aufzuopfern? Für nichts? Für mich selbst? Meine Kinder? Für meine  Mitmenschen außerhalb meiner Familie? 
Für Jesus?

Die Webnachrichten berichten von Fanatikern, die bereit sind, alle Andersgläubigen in mörderischem Hass zu massakrieren und ihrem eigenen Leben bewusst ein Ende zu setzen.

Paulus schreibt in Römer 14:8:

Leben wir, so leben wir dem Herrn; 
sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Wenn Jesusjünger bereit sind, sich aufzuopfern oder sogar ihr Leben zu riskieren (wie es Tausende und Abertausende von hingegebenen Christen getan haben), dann hat das mit Fanatismus so wenig zu tun wie eine Glühbirne mit einer Abrissbirne. Nicht Hass motiviert Jesusjünger, ihr Leben für Jesus zu riskieren, sondern aufopfernde Liebe. Nicht Menschenverachtung treibt sie zu ihrem Tun, sondern Mitmenschlichkeit. Ihr Wunsch ist nicht, Menschen zu töten, sondern ihnen Leben zu bringen. Ihr Ziel ist es nicht, für ihren Gott zu sterben, sondern für Ihn zu leben. Ihre Waffen sind nicht Schnellfeuergewehre, Granaten und Bomben und sondern übernatürliche Liebe, die nicht nur Gleichgesinnten und Freunde liebt, sondern auch Andersdenkende und Feinde.

Die irakischen Spezialeinheiten sind jetzt im Besitz einer Liste mit 173 Namen von Männern, deren Herz mit Hass und Mordgelüsten gefüllt ist und deren einziger Wunsch es ist, Chaos und Unheil zu säen.

Ob Gott eine Gegenliste hat? Wer weiß? Aber kann es nicht sein, dass der allwissende Gott eine virtuelle, eine ungeschriebene Liste besitzt, mit den Namen derer, deren Herzen erfüllt sind mit Seiner übernatürlichen Liebe? Menschen, die leben möchten, aber bereit sind, mit Gott durch dick und dünn zu gehen – selbst, wenn es ihnen das Leben kostet. Nur ein Ziel, nur eine Person ist solche Kosten wert: JESUS!  Aber Er ist es wert und nichts weniger als das.

Leben wir, so leben wir dem Herrn; 
sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

* Ca 97 % aller vom Evangelium unerreichten Volksgruppen (sie haben nie das Evangelium gehört und die meisten haben nie einen wiedergeborenen Christen getroffen!) finden sich in diesem Gebiet, dem 10/40 Fenster. Etwa 82 % der Ärmsten der Armen leben hier. Herkömmliche Missionsarbeit ist in dieser Region kaum möglich, da es die Hochburg des Islam, Hinduismus und Buddhismus ist.

Donnerstag, 3. August 2017

Der Mann an der Spitze *

Je größer der Betrieb, umso unwahrscheinlicher, dass der einfache Mann an der Maschine den Mann an der Spitze persönlich getroffen hat oder treffen wird. Und das aus verschiedenen Gründen. Wie viele, die weltweit durch Microsoft ihr Brot verdienen, haben Bill Gates bereits die Hand geschüttelt? Oder welcher Aldi Angestellte, Marktleiter oder Regionalmanager hat schon mit Karl Albrecht zu Abend gegessen? Und dafür gibt es Gründe.
  • Der Mann an der Spitze ist einfach zu beschäftigt.
  • Der Mann an der Spitze interessiert sich wenig für den Angestellten, der das Dosenregal täglich auffüllt oder nach Ladenschluss den Boden wischt.
  • Der Mann an der Spitze möchte seine Persönlichkeit schützen und macht sich daher lieber unsichtbar anstatt sichtbar.
  • Der Mann an der Spitze möchte seine wenigen freien Minuten am Tag nicht mit "Otto Normalverbraucher" verbringen, auch wenn der für ihn arbeitet.
Es gibt viele zusätzliche Gründe. Egal, welchen Namen der Betrieb, die Organisation oder das Werk trägt, der Mann an der Spitze und der Mann an der Basis haben keine oder wenige Berührungspunkte.

BEI GOTT IST DAS ALLES ANDERS! "Hallelujah!" - das muss zuerst gesagt werden! Bei Gott ist das nicht nur anders, es ist das genaue Gegenteil! 180° anders!
  • Bevor Gott seinen Propheten Jesaja beauftragte, rief er ihn, begegnete ihm persönlich und offenbarte sich ihm in Seiner Macht und Herrlichkeit! (Jesaja 6)
  • Bevor Gott seinen Propheten Jeremia "einstellte", unterhielt er sich persönlich mit ihm, ermutigte ihn, rührte in an und bevollmächtigte ihn! (Jeremia 1)
  • Bevor Gott Hesekiel losschickte, ließ er ihn Seine Herrlichkeit und Majestät sehen und redete persönlich mit ihm. (Hesekiel 1)
  • Bevor Gott Paulus zum größten Heidenapostel aller Zeiten aussandte, begegnete er ihm auf mächtige, unerklärbare Weise, sprach mit ihm, beauftragte ihn und füllte ihn mit dem Heiligen Geist. (Apostelgeschichte 9)
Gottes Art und Weise, mit seinen "Arbeitern" umzugehen hat sich bewährt. Seit tausenden von Jahren verbreitet sich sein Werk - und wird in Ewigkeit nicht untergehen. Seine Arbeiter kennen Ihren "Herrn an der Spitze". Sie haben seine Herrlichkeit gesehen. Sie haben seine Berührung erfahren. Durch persönliche Unterhaltung mit dem Höchsten wissen sie um die Bedeutung und Dringlichkeit ihrer Arbeit. Und die Arbeit geht weiter, das Werk wächst und breitet sich aus.

Manchmal werden auch Arbeiter im Dienst für den Höchsten müde. Aber ihr Herr ist IMMER bereit für eine sofortige Begegnung, eine bestätigende Berufung, eine stärkende Berührung, eine neue Offenbarung seiner Herrlichkeit, eine frische Erfüllung mit der Kraft seines Heiligen Geistes. DAS IST UNSER HERR, DEM WIR DIENEN!

Hallelujah? - Hallelujah!

Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40:28-31)(w)

(*) Die Begriffe "Mann" und "Frau" sind in diesem Beitrag durchweg austauschbar!

Mittwoch, 2. August 2017

Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Diese interessante Formulierung aus dem Mund Jesu ist einer der Verse, über den wir heute Abend in unserer Jüngerschaftsstunde nachdenken werden. Hört nicht jeder, der gesunde Ohren hat? Was meint Jesus damit?

Im Zusammenhang geht es um das 4fache Ackerfeld in Matthäus 13. Jesus Ehre und Frucht zu bringen, das ist unsere Berufung. Aber wie? Die Erfahrung eines Bauern mag uns einen Schritt weiterhelfen:

Dieser Bauer pflanzte zwei Obstbäume auf gegenüberliegenden Seiten seines Grundstücks. Der eine Obstbaum war in Hausnähe gepflanzt, um eine Hecke zu verbergen. Dadurch sollte die Ansicht auf eine unansehnliche, alten Deponie verdeckt werden. Der andere Obstbaum wurde gepflanzt, um in der Nähe eines kühlen Gebirgsbachs Schatten und Ruhe zu geben.


Als die beiden Bäume wuchsen, begannen beide zu blühen und Früchte zu tragen. Eines Tages entschloss sich der Bauer, die Früchte von dem Baum zu sammeln, der seinem Haus am nächsten war. Das war der Baum, der die Hecke zur Deponie verbergen sollte. Als er die Frucht ins Haus brachte, bemerkte er, dass sie ein wenig deformiert war. Aber sie sah genießbar aus. Später am Abend, als er auf seiner Veranda saß, nahm der Bauer eine der Früchte, aber er fand sie äußerst bitter und völlig ungenießbar.

Als er die Frucht beiseite legte, blickte er über sein Grundstück hinaus auf den anderen Baum. Er stand auf, und nachdem er über das Feld gegangen war, sammelte der Bauer ein paar Früchte vom anderen Baum – und biss hinein. Jetzt hatte er eine Frucht, die süß und lecker gewachsen war. Er nahm mehrere Stücke mit zum Haus.


Die Früchte waren stark von der Ernährung durch ihre Wurzeln betroffen. So wie der Baum an der Deponie bittere Frucht hervorbrachte, produzierte der Baum am Bach schmackhafte Früchte.

Als Christen haben wir die Wahl. Wir können entweder unsere Wurzeln in die Mülldeponie fleischlicher Versuchungen, Sorgen und Abwegen vertiefen, oder in den erfrischenden Strom des lebendigen Wassers, das Jesus schenkt. Die Wurzel bestimmt die Frucht. Die Frucht des Christen ist der äußere Beweis Ohren, die mit dem Herzen hören.

Heute Abend denken wir nach – über Ohren die hören und doch nicht hören, aber auch über solche, die tatsächlich hören. Dazu möchten wir verstehen, wer Frucht bringen kann für Jesus. Die Lehre wird heute Abend etwas kürzer sein. Dafür möchten wir gemeinsam Gott im Gebet suchen, auf Ihn hören, einander dienen und auch durch Lebenszeugnisse Einzelner hören, wie Gott für Seine Kinder sorgt.

Wir laden herzlich ein zu unserm Afterglow-Abend, mit Zeugnissen, Lehre, Abendmahl, Anbetung, Gebet und Lobpreis. Komm, sei ein Segen für andere, lass Dich segnen und gib mit uns Jesus die Ehre!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 1. August 2017

Gebet im 1. Buch der Könige

In diesem Bibelbuch liest man mehrmals in verschiedenen Situation über Gebet. Mal ist es König Salomo, ein andermal der Prophet Elia. Im Kapitel 8 lesen wir das Einweihungsgebet Salomos für den Tempel in Jerusalem. Auffallend ist Vers 54, wo es heißt:

Als Salomo dieses ganze Gebet und Flehen
vor dem Herrn vollendet hatte,
da stand er auf von seinem Platz vor dem Altar des Herrn,
wo er gekniet hatte, seine Hände zum Himmel gebreitet
(1.Könige 8:54)

Es ist sicherlich wertvoll, das ganze Gebet zu lesen und darüber nachzudenken. In Vers 54 geht es mit einigen starken Aussagen und Hinweisen zu Ende.

  1. Salomo hatte das ganze Gebet und Flehen vor dem Herrn vollendet.
Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Auto auf der Fahrt nach Bonn (natürlich nicht am Steuer; da sitzt die Frau!) Solch ein Morgen verläuft oft anders, als die Morgen der übrigen Wochentage. Heute Morgen vor der Abreise fiel das Konzentrieren schwerer. Die Zeit des Gebets war unruhiger, einige Anliegen der übrigen Tage blieben unausgesprochen. Anders war Salomos Gebet. Das ganze Gebet, alles, was er sagen wollte, alle Anliegen seines Herzens schüttete er vor Gott aus. Er nahm sich die Zeit und vollendete sein Gebet. Salomos Beispiel ermutigt, uns Zeit zu nehmen zum Gebet; Gebet nicht auf ein Minimum zu begrenzen, auf einige Gedankenfetzen, ausgesprochen oder angedacht zwischen Tür und Angel, sondern lieber etwas anderes zu kürzen, um unser Herz ganz auszuschütten vor Gott und unser Gebet zu vollenden.

  1. Salomo stand auf von … wo er gekniet hatte
Der König Salomo, der weiseste Mensch je auf Erden, lag vor Gott auf den Knien. Ehrlich gesagt, ich bete selten auf meinen Knien (und wenn, dann nur mit Kissen). Ich kannte eine alte, moslemische Frau, deren Knie eine dauerhafte Färbung hatten von ihren regelmäßigen knienden Gebeten auf hartem Boden. Der weise, große, reiche, weltberühmte König Salomo brachte vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt Demut zum Ausdruck, indem er auf seinen Knien vor Gott betete. Ich frage mich (nicht Dich): Warum knie ich eigentlich so wenig?

3. Salomo stand auf von seinem Platz vor … dem Herrn

Vielleicht ist das die Antwort. Wenn ich jetzt (im Auto) bete, dann bestimmt nicht auf Knien. Wenn ich vor den Mahlzeiten dem Herrn danke, dann bleibe ich auf meinem Stuhl sitzen. Salomo hatte einen bestimmten Platz. „sein“ Platz, heißt es! Es war sein Platz „vor dem Altar des Herrn.“ Es war ein Platz im Haus Gottes und es war in der Gegenwart des Herrn. Ich erinnere mich an die Gebetsstunde der kleine Gemeinde, der wir vor knapp 40 Jahren angehörten. Die 10-12 (?) Teilnehmer, vielleicht waren es auch 15, waren beim Beten auf ihren Knien. Nun, diese Körperhaltung hat die Gebete gewiss nicht erhörlicher gemacht, aber sie drückten eine Herzenshaltung aus und waren ein Zeugnis der Demütigung vor Gott vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt.

Kniendes Gebet vor dem Herrn ist nicht mehr die Norm. Ist ja auch keine vorgeschriebene Gebetshaltung. Bloß keine Gesetzlichkeit! Dennoch beeindruckt mich der mächtige König Salomo. Er hatte seinen Platz vor dem Herrn, an dem er kniete und betete. Ob das jetzt im Tempel oder im königlichen Wohnzimmer war, spielt keine Rolle. An seinem Platz vor dem Herrn vollendete er sein Gebet und stand erst danach wieder auf. Dieser "Platz vor dem Herrn" - hast Du ihn? Hab ich ihn? Egal, ob wir stehen, knien oder sitzen - haben wir einen Paltz - unseren Platz vor dem Herrn. Ein Platz, der nicht von anderen eingenommen werden kann, sondern leer bleibt, wenn wir ihn nicht einnehmen. Unser Platz vor dem Herrn. Salomo hatte einen solchen Platz vor Gott, vor Seinem Altar. Nachdenkenswert. Nachahmenswert!

Mittwochabend haben wir mehr leere Plätze als am Sonntagmorgen. Morgen Abend treffen wir uns, um als Jünger Jesu zu wachsen durch Lehre (Matthäus 13), Lebenszeugnisse (einige möchten berichten von ihrem Erleben mit Jesus) und Lobpreis (wir singen für Jesus). Abende, die uns Mut machen, Jesus zu folgen. Sei hrezlich eingeladen, Jesus mit uns zu folgen.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr
Herzlich Willkommen!

Montag, 31. Juli 2017

Vergessen

Josef, Sohn #11 in der Dynastie Jakobs, verbrachte einen großen Teil seines Lebens in der Fremde. Sein Herz sehnte sich nach seinem Vater, seinen Verwandten, seiner Heimat. Aber er war verkauft und versklavt in Ägypten. Es dauerte Jahre um Jahre, bis er, vom Sklaventum befreit, aufstieg zum zweiten Mann im Staat. Er heiratete und hatte Kinder. Über seinen ältesten Sohn lesen wir in 1 Mose 41:51:

Und Josef gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse.
Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühe
und das ganze Haus meines Vaters.

Wie damals üblich, gab auch Josef seinem Sohn einen Namen, der Bedeutung hatte. Manasse bedeutet wörtlich: „der vergessen lässt“. Es war ein Dank und eine Würdigung Seines Gottes, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Dieser Gott hatte Josef viel zugemutet, um ihn zu dem Mann zu machen, der er nun war. Und Manasses Namen sollte lobend zum Ausdruck bringen:
Gott hat mich beschenkt und dieses Geschenk des Höchsten lässt mich mein Leid vergessen. Gott hat mich vergessen lassen!

Es gibt Ereignisse, Erfahrungen, Geschehnisse, die sollten vergessen werden. Josef hätte sein Leben ruinieren können, wenn er an den Ungerechtigkeiten festgehalten hätte, die ihm zugefügt worden waren. Als Jugendlichen verkauften seine Brüder ihn in die Sklaverei. Dadurch musste er in einem feindlichen, fremden Land leben. Seine Jugendjahre und viele Jahre als Erwachsener musste er fern von seinem geliebten Vater verbringen. Er litt sogar jahrelang im Knast – unschuldig! Aber trotz allem, was er durchlitt, verweigerte er sich der Bitterkeit. Ja, er nannte seinen Erstgeborenen „Manasse“ und bezeugt damit dankbar, dass Gott ihn hatte vergessen lassen.

Interessant ist auch der nächste Vers, 1 Mose 41:52:

Und dem zweiten gab er den Namen Ephraim.
Denn Gott hat mich fruchtbar gemacht
im Land meines Elends.

Josef hatte sich entschlossen, das Unrecht, das ihm angetan worden war, zu vergessen und zu vergeben. Das hatte er durch den Namen seines Erstgeborenen bezeugt. Und das Ergebnis bekennt er durch den Namen seines Zweitgeborenen: Ephraim. „Ephraim“ bedeutet: „fruchtbar.“ Josef hatte sich entschlossen, sein Herz frei von Bitterkeit und Unversöhnlichkeit zu halten und zu vergessen, was man ihm angetan hatte. Seine Erfahrung war, dass dies der fruchtbare Weg war, fruchtbarer Boden, auf dem Gott säen und wirken kann. Josefs ganzes Leben spricht diese Sprache.

Und von Josef dürfen wir lernen. Wir dürfen lernen, dass ‚Vergessen’ besser ist als festzuhalten. Wir dürfen lernen, dass ‚Vergessen’ Segen bringt und den Boden unseres Lebens fruchtbar macht für Gott.

Gibt es Ungerechtigkeiten, die Dir widerfahren sind? Lass sie los, lass sie hinter Dir. Warte nicht, dass sich jemand entschuldigt oder etwas gerade rückt. ‚Vergiss’ und vergib!
Gibt es Bitterkeiten, an denen Du festhältst? Wie oft reden wir uns ein, wir halten berechtigterweise an Bitterkeiten fest. Immer falsch! Bitterkeit ist eine bittere Wurzel. Sie schmeckt nicht, sie tut nicht gut; sie verdirbt (Dich) nur. Bitterkeit tötet! Darum muss sie ans Kreuz Jesus gebracht werden. Das Ergebnis wird sein: Segen und fruchtbarer Boden für Gott in unserem Leben. DAS ist es doch, was wir möchten, oder?

Sonntag, 30. Juli 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Wie viele Christen braucht es eigentlich, eine Glühbirne zu wechseln?“ – so fragt Michael Duduit und überlegt mit Humor:
  • Die Charismatiker brauchen nur 1 Person. Die Hände sind ja schon in der Luft.
  • Die Pfingstler brauchen 10 Personen. Einer wechselt die Glühbirne, 9 beten gegen den Geist der Finsternis.
  • Die Presbyterianer brauchen niemanden. Die Lichter gehen an und aus, so wie es vorherbestimmt ist.
  • Die Baptisten benötigen 15 Personen. Eine wechselt die Glühbirne, die anderen arbeiten in Komitees daran, den Austausch der Glühbirne zu genehmigen und zu entscheiden, wer den Kartoffelsalat und Würstchen mitbringt.
  • Die Episkopalianer benötigen 3 Personen. Eine ruft den Elektriker, eine besorgt die Getränke und eine, die erklärt, warum die alte Glühbirne soviel besser war als die neue.
  • Die Unitarier veröffentlichen eine Erklärung, dass sie weder für noch gegen den Austausch der Glühbirne sind. Wenn Du allerdings, auf Deiner persönlichen Reise, herausgefunden hast, dass Glühbirnen für Dich besser sind, dann kannst Du ein Gedicht darüber schreiben oder einen modernen Tanz über die Glühbirne entwerfen. Der wird dann nächsten Sonntag aufgeführt und wir werden eine Anzahl von Glühbirnen-Traditionen erforschen, die alle gleich wertvoll sind auf dem Weg der Erleuchtung.
  • Die Methodisten sind unentschieden. Es ist gleich, ob Dein Licht hell, dämmerig oder total abwesend ist – Du bist geliebt! Du kannst eine Glühbirne sein, eine Williams Birne oder eine Abrissbirne. Bring eine Birne Deiner Wahl zum Lichter-Gottesdienst am Sonntag – und bring eine Kleinigkeit zum gemeinsamen Mittagessen mit.
  • Die Nazarener benötigen 6 Personen. Eine weibliche Person, um die Glühbirne auszutauschen und 5 Männer, um die Beleuchtungsregeln der Gemeinde zu überarbeiten.
  • Die Lutheraner benötigen niemanden. Sie wollen keine Veränderung.
  • Die Amish … Was ist eine Glühbirne?
Ach ja, die vielen Unterschiede. Natürlich sind diese Aufzählungen mit einem Augenzwinkern aufgeschrieben und weitergegeben worden. Dann gibt’s ja da auch noch die Freien evangelischen Gemeinden, die Katholiken, die Vineyard, die Calvarys …

Aber eigentlich ist im Gemeindeleben zum Glück nicht das Glühbirnenaustauschen, sondern der Glaube das Wichtigste. Darum geht es uns auch heute, wenn wir wieder zusammen kommen um Jesus zu loben, anzubeten, auf Sein Wort zu hören und Gemeinschaft miteinander zu haben. Uns ist es völlig egal, wie viele Leute bei Dir zu Hause gebraucht werden, eine Glühbirne auszutauschen. Aber wir würden uns sehr freuen, wenn wir Dich heute bei uns im Gottesdienst begrüßen dürften.

HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENS 
Anbetung & Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet 
 Einladung zum gemeinsamen Mittagessen


Beginn: 10:30 Uhr
  Wir freuen uns auf Dich! 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum 

 

Sonntagszitat: 

 
Häufig ist Vergebung der Anfang guter Veränderungen. 
(Gloria Chisholm)
Wir können uns in jedem Lebensalter verändern. 
Lassen Sie sich von niemandem einreden, 
dass Veränderung unmöglich ist. 
(Gordon MacDonald)