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Samstag, 26. August 2017

William Cowper und Vergebung

Gestern ging es im letzten Teil unserer kleinen Miniserie „Christen und Depressionen“ um den christlichen Dichter und Autoren, William Cowper. Seine Person ist einfach faszinierend – vielleicht auch gerade darum, weil so viele Fragen über ihn und seine Krankheit unbeantwortet bleiben. In seinem Buch „Standhaft im Leiden(CLV Verlag) macht sich John Piper darüber Gedanken, warum ein wiedergeborener Christ solche Seelenqualen durchleiden muss, wie es bei Cowper der Fall war. Darüber haben wir gestern nachgedacht.

Beim Lesen über Cowpers Leben fielen mir Zeilen auf, die ein anderes Thema in Erinnerung riefen: Vergebung und Vergeben. Piper schreibt:

"Er (Cowper) hasste das Internat und sehnte sich nach seinem Vater: 
Am schlimmsten war, dass ich von allen Jungen derjenige war, der von einem 15-jährigen Jungen als geeignetes Objekt ausgesucht wurde, um seine grausamen Launen an mir auszulassen. Ich verkneife mir, die vielen grausamen Handlungen hier zu erwähnen, denen ich ständig ausgesetzt war. Es genügt, wenn ich sage, dass er mit seinen brutalen Handlungen mir eine derartige Angst vor seinem auftreten einjagte, dass ich mich noch gut daran erinnern kann, wie sehr ich mich davor fürchtete, die Augen nicht höher als bis zu seinen Knien zu erheben, und dass ich ihn, besser als an jedem anderen Teil seiner Kleidung, schon beim Anblick seiner Schuhbänder erkannte. Möge der Herr ihm verzeihen, und mögen wir uns in der Herrlichkeit wiedersehen!

Niemand hätte es im 18. Jahrhundert ausgesprochen. Doch bei dem, was wir heute über seine Auswirkungen und über Jungen in diesem Alter wissen, fällt es schwer, nicht an das Gespenst des sexuellen Missbrauchs zu denken. Wie schrecklich muss es für einen kleinen sechsjährigen Jungen gewesen sein, der dazu noch die Mutter und in gewisser Weise auch den Vater verloren hatte!" (Piper: S 144/145)

Cowpers Beschreibung der brutalen und demütigenden Behandlungen im Internat lassen nur einen Schluss zu: dass er vor anderen auf seinen Knien herumkriechen musste und zusätzlich misshandelt wurde. Piper vermutet sexuellen Missbrauch. Aber dieser Satz – dieser eine Satz – der hat es in sich! Cowper schreibt über seinen Demütiger:

„Möge der Herr ihm verzeihen, 
und mögen wir uns in der Herrlichkeit wiedersehen!“

Das geschah sicher nicht während der Internatszeit, als bleibender, seelischer Schaden zu seinem bereits verwundeten Herzen hinzugefügt wurde. Aber später, nach seiner Bekehrung als 32jähriger im Jahr 1763, da hat Gott etwas in seinem Herzen getan. Keine Heilung von Depressionen aber eine schier übernatürliche Bereitschaft, seinem Folterer zu vergeben. Nicht nur wünscht er ihm des Herrn Vergebung. Nein, er wünscht sich selbst, ihn in der Herrlichkeit wiederzusehen. Das zeugt von herzlicher Vergebung, wie Jesus sie von seinen Nachfolgern möchte, wenn Er uns in Matthäus 6:12 zu beten lehrt:

Und vergib uns unsere Schulden, 
wie auch wir vergeben unseren Schuldnern

und 2 Verse weiter (Vs 14+15):

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.
Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt,
so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

DAS verstand Cowper, handelte entsprechend und wird uns zum Zeugnis dafür, was es heißt, ‚von Herzen’ zu vergeben. Herzliche Vergebung ist möglich. Wir empfangen sie selbst durch Jesus – und geben sie weiter an unsere Freunde, Feinde und jeden dazwischen.

Freitag, 25. August 2017

Christen und Depressionen (3)

Soviel haben wir in den letzten Tagen gesehen: Jesus liebt Menschen mit Depressionen und in ihren Depressionen. Er ist nicht für die Starken, sondern für die Schwachen gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Das hat Er durch Bibelzeiten hindurch getan, durch 2000 Kirchengeschichte hindurch – und tut es bis heute!

Der Name Francis Havergal mag nicht vielen bekannt sein. Aber ihre Lieder: ‚Nimm mein Leben, Jesus dir übergeb ich’s für und für’ oder der Klassiker ‚Wie ein Strom von oben’ sind Millionen von Christen weltweit zum Segen geworden.

Aber Francis hatte nicht immer diese Freude. Sie wurde lange von Depressionen geplagt. Möglicherweise waren es Selbstanklagen, die sie wie ein besiegter Christ herumlaufen ließen, immer mit hängendem Kopf. Erst während einem besonderen Ereignis erkannte sie die tiefe Bedeutung von 1. Johannes 1:7, wo es heißt:

Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist,
so haben wir Gemeinschaft miteinander, 
und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“

Diese Erkenntnis war für Francis Havergal eine Revolution. Fortan lebte sie voller Freude über die unendliche Wirksamkeit des Blutes Jesu.

Anders erging es William Cowper. Auch sein Name mag uns nicht geläufig sein. Seine Lieder sind im englischsprachigen Raum bekannt. Eins wurde auch ins deutsche übersetzt: „Es ist ein Born, draus heil’ges Blut“. Gemeinsam mit John Newton setzte er sich auch für Bürgerrechte und gegen den Sklavenhandel ein. 

Cowpers Depressionen brachten ihn so weit, dass er für über 2 Jahre stationär behandelt werden musste. Er fand Erleichterung im Glauben an Jesus, aber Depressionen begleiteten ihn sein Leben lang. John Piper schreibt über ihn:

Für Bunyan waren es Gefängnis und Gefahren, 
für Cowper waren es lebenslange Depressionen
und schlimmste Selbstmordgedanken,
für Brainerd waren es Tuberkulose und die ‚düstere Wildnis’.

Über Cowpers Leben heißt es, dass es „eine einzige Ansammlung von Kummer und Leid zu sein scheint.“ In Pipers Buch „Standhaft im Leiden(CLV Verlag) wird u.a. Cowpers Leben beschrieben. Mit 6 Jahren verlor er seine Mutter. Seinen Vater „verlor“ er auch, da er nach dem Tod der Mutter in ein Internat geschickt wurde. Eine Ehe wurde ihm von dem Vater seiner Verlobten versagt. Cowper litt bis ans Ende seines Lebens. Was ihn zu Jesus brachte und bei Jesus hielt war die Wahrheit der Barmherzigkeit Jesu und der Kraft Seines Blutes, selbst für den schlimmsten Sünder.

Es ist ein Born, draus heil’ges Blut für arme Sünder quillt,
Ein Born, der lauter Wunder tut und allen Kummer stillt.

Der Schächer fand den Wunderquell, den Jesu Gnad’ ihm wies,
Und darum ging er rein und hell mit Ihm ins Paradies.

O, Gottes Lamm, Dein teures Blut hat noch die gleiche Kraft!
Gieß aus des Geistes Feuerglut, die neue Menschen schafft!

Auch ich war einst in Sündennot, da half mir Christi Blut,
Drum jauchz’ ich auch bis in den Tod ob dieser Gnadenflut.

Was William Cowper und Francis Havergal bezeugen konnten, das gilt jedem von uns – depressiven Menschen und solchen, die nicht wissen, was das ist.

Jesu Blut hat die Kraft, Wunder zu tun, Kummer zu stillen und das Herz zu reinigen! Bis heute hat Er die Kraft, die Berge zu bewegen oder die Kraft zu schenken, sie zu überwinden.

Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, 
aber meine Gnade wird nicht von dir weichen 
und mein Friedensbund nicht wanken, 
spricht der Herr, dein Erbarmer. 
(Jesaja 54:10)

Donnerstag, 24. August 2017

Christen und Depressionen (2)

Gestern haben wir in Gottes Wort festgestellt, dass tiefgläubige Gotteskinder schon zu biblischen Zeiten von Depressionen geplagt wurden. Gott weiß um unsere Leiden und Schwachheiten und verurteilt uns nicht. Im Gegenteil: Er spricht gerade Seinen depressiven Kindern Seine Gegenwart und Unterstützung zu.

Heute soll es um einige außerbiblische Beispiele gehen – Menschen, die Gott dienten, aber mit Depressionen zu tun hatten. James Dobson, Autor und Vorsitzender der christlichen Organisation „Focus on the Family“ fand z.B. heraus, dass Pastoren öfter unter Depressionen leiden als ihre Gemeindeglieder. Er nennt einen Prozentsatz von 80%. Entmutigung ist der Hauptgrund für ihren Ausstieg aus dem Amt. Und sie sind nicht allein. Wer kennt nicht zumindest einige der folgenden Namen: Martin Luther, Martin Luther King (Bürgerrechtler), C.S. Lewis (Autor, u.a. der ‚Chroniken von Narnia’), John Bunyan (Autor, u.a. ‚Die Pilgerreise’), David Brainard (Indianermissionar), John Wesley (Heiligungsprediger, Gründer der Methodisten), Charles H. Spurgeon – und viele andere gottesfürchtige Menschen, die Depressionen kannten – und dennoch ihrem Gott dienten und von Ihm gebraucht wurden.

Der Reformator Martin Luther ist offensichtlich nicht der einzige bekannte Christ, den Depressionen quälten.  Von ihm heißt es: „Er wehrte sich gegen die ständigen Anfeindungen durch Gebet, „fröhliches Singen“ oder auch: durch den Wurf mit dem Tintenfass.“  Einmal schrieb er:

„Mehr als eine Woche lang 
war ich den Toren der Hölle und des Todes nahe.
Ich zitterte an allen Gliedern. Christus war mir verloren.
Ich war hin- und hergeschüttelt von Verzweiflung und Gotteslästerung.“

Charles H. Spurgeon, bekannt wegen seiner gewaltigen und fruchtbaren Predigten, schreibt über eine Zeit in seinem Leben:

"Vor einigen Jahren kam eine furchtbare Depression über mich.
Es ging mir nicht gut, mein Herz verzagte. Ich litt körperlich,
aber viel mehr noch seelisch, denn mein Geist war überwältigt.“

Christen mit Depressionen sind in guter Gesellschaft, nicht nur von Menschen der Bibel, sondern von Menschen aller Zeiten, bis heute. Gott war ihr erster Ansprechpartner in Zeiten der Not, selbst dann, wenn sie nicht mehr hinkriegten als ein ‚Vater Unser’. Gott versteht!

Wir sprechen Gott unser Vertrauen aus. Unser Blick geht zu Ihm, der uns festhält, auch, wenn es sich noch immer wie Fallen anfühlt. Nicht immer hat Gott nach dem ersten Gebet erhört. Aber immer hat Er Kraft geschenkt für den nächsten Schritt. Das war die Erfahrung der biblischen Personen mit Depressionen – das ist die Erfahrung der Menschen durch die Jahrtausende hindurch. Bis heute!

Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, 
so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir!
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott:
Wann werde ich kommen und vor Gottes Angesicht erscheinen?
Meine Tränen sind meine Speise bei Tag und bei Nacht, 
weil man täglich zu mir sagt:
Wo ist nun dein Gott? Daran will ich denken, 
und meine Seele in mir ausschütten,
wie ich dahin zog im Gedränge, 
mit ihnen feierlich dahin schritt zum Haus Gottes
unter lautem Jubel und Lobgesang, in der feiernden Menge.
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? 
Harre auf Gott,
denn ich werde ihm noch danken 
für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt!
(Psalm 42:2-6)

Mittwoch, 23. August 2017

Christen und Depressionen (1)

Christen und Depressionen - ein Oxymoron – 2 Begriffe, die einander ausschließen?
Christen sind doch Menschen, deren Sünden durch Jesus vergeben sind, die ewiges Leben und damit ewigen Grund zur Freude und Sicherheit erhalten haben! Depressionen hingegen zeichnen sich aus durch Symptome wie: Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Schuldgefühle, Resignation, Erschöpfung – nicht selten verbunden mit körperlichen Symptome.

Kann ein Christ Depressionen haben? Darf ein Christ Depressionen haben? Muss ein Christ Depressionen haben? Sind Depressionen immer eine Folge von Sünde? Gibt es Hilfe?

All diese Fragen habe ich mir zu verschiedenen Zeiten im Leben gestellt; manchmal – nicht oft – als Betroffener. Dabei hat mich Gott durch verschiedene Antworten gesegnet.

  1. Viele gläubige Menschen in der Bibel hatten Depressionen, oder zumindest Symptome, die darauf schließen lassen. Da ist Hiob, der so viele Schicksalsschläge im Leben hinnehmen musste, dass er nur noch weinen konnte und den Tag seiner Geburt verfluchte. Dann ist da Elia, der einen Riesensieg für Gott errang und dann in das wahrscheinlich tiefste Loch seines Lebens fiel. Der Prophet Jeremia hatte in seiner jahrzehntelangen Prophetenlaufbahn kaum etwas zu lachen und keine nennenswerte Frucht aufzuweisen. Daher wird er auch „der weinende Prophet“ genannt. Manche vermuten, dass der „Pfahl im Fleisch“, von dem Paulus redet, Depressionen waren, die ihn plagten. Andere sehen Phasen in Davids Leben, die auf Depressionen hinweisen. Tatsache ist: Selbst viele der gottesfürchtigen, gesegneten Vorbilder der Bibel gingen durch – zum Teil – massive Depressionen.
  1. Gott scheint vorzüglich damit klar zu kommen, dass seine Kinder durch depressive Phasen müssen. ‚Vorzüglich’ nicht im Sinne von, dass es Ihm gleichgültig ist. ‚Vorzüglich’ vielmehr im Sinne von: keinem Seiner depressiven Kinder macht Er Vorwürfe; keinem redet Er ins Gewissen, sich doch mal endlich zusammen zu reißen; keinem kehrt er den Rücken zu, bis er sich mal wieder „unter Kontrolle“ hat. Vielmehr erklärt der Herr in Markus 2:17:
Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken.
Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.

  1. Das führt uns zum Dritten: Gott kommt nicht nur klar mit Christen, die unter Depressionen leiden. Er wird aktiv, spricht ihnen Mut zu und kümmert sich. Er verspricht ihnen, sie NIE zu verlassen, noch zu aufzugeben: „Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“ Er kümmert sich um Jeremia, indem er ihm Menschen zur Seite stellt. Mit Hiob redet Gott in klarer Weise und zieht ihn aus der Dunkelheit ins Licht. Elia wird erst mal körperlich und seelisch gestärkt (behandelt).
All das zeigt Gottes uneingeschränkte Liebe und seinen göttlichen Zuspruch zu Seinen Kindern. Zu allen Seinen Kindern, aber besonders zu denen, die einen Arzt wie Ihn brauchen.

Dieser kurze Eintrag zum Thema Depressionen soll das Thema nicht vergeistlichen. Wenn Depressionen anhalten, haben Ärzte die Möglichkeit zu einer Diagnose, um welche Art der Depression es sich handelt, ob die Ursache schwerpunktmäßig eine Gemütsreaktion auf äußere Einflüsse oder ob sie körperlich – stoffwechselbedingt – ist. Aber Gottes Wort gilt allen, egal aus welchen Gründen wir kämpfen:
  • Du bist nicht alleine im Kreis der Gläubigen, die unter Depressionen leiden
  • Der Herr ist für Dich da und möchte Dein Arzt sein
  • In Liebe spricht Er Dir nicht nur Segen zu, sondern wird auch aktiv zu Deinem Besten.
 Ich habe dich je und je geliebt, darum
habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.  
(Jeremia 31:3)

Dienstag, 22. August 2017

Der Anfang vom längsten Kapitel …

Welches ist das längste Kapitel der Bibel- Altes und Neues Testament? Es ist der Psalm 119. Ein herrlicher Psalm, der uns die Vielfalt des Wortes Gottes vor Augen hält. Was bedeutet Dir das Wort Gottes? Was brauchst Du gerade? Vielleicht findest Du gerade das, was Du brauchst, in der Bibel. Diese Aussage ist keineswegs abwegig!

Am vergangenen Mittwoch hat unser Jugendpastor, Andrew, in der Bibelstunde begonnen, den Psalm 119 durchzunehmen. Er hat die ersten 7 Abschnitte durchgelesen und überlegt, welche Schwerpunkte hier gesetzt werden. Folgende Aussagen wurden erwähnt:

Psalm 119:1-8: Gottes Wort macht uns glücklich!
Glücklich sind die Menschen, die ihr Leben aufrichtig leben, die das Gesetz des Herrn befolgen. (Psalm 119:1)
Psalm 119: 9-16: Gottes Wort bewahrt uns vor Sünde!
Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort! (Psalm 119:9)
Psalm 119: 17-24: Gottes Wort ist ein Ratgeber in schwierigen Situationen!
Sogar Fürsten sitzen und beraten sich gegen mich; aber dein Knecht sinnt nach über deine Anweisungen. Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude; sie sind meine Ratgeber. (Psalm 119:23+24)
Psalm 119: 25-32: Gottes Wort erneuert!
Meine Seele klebt am Staub; belebe mich nach deinem Wort! (Psalm 119:25)
Psalm 119: 33-40: Gottes Wort bringt uns Seine Lehre!
Lehre mich, HERR, den Weg deiner Anweisungen, dass ich ihn einhalte bis ans Ende. (Psalm 119:33)
Psalm 119: 41-48: Gottes Wort gibt uns Raum zum Leben! (Psalm 119:45)
Und ich werde wandeln in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.
Innerhalb der Grenzen, die Gott uns gibt, haben wir Freiraum, zu leben.
Psalm 119: 49-56: Gottes Wort gibt Hoffnung und Trost
Gedenke an das Wort für deinen Knecht, auf das du mich hast hoffen lassen! Das ist mein Trost in meinem Elend, dass dein Wort mich belebt. (Psalm 119:49+50)

Wenn ich über diese Aussagen nachdenken, kann ich bezeugen, dass Gottes Wort all dies in meinem Leben bewirkt hat … wenn ich Gott gelassen habe. Leider gebe ich Ihm oft zu wenig Möglichkeiten, zu wenig Zeit oder zu wenig Nachdenken über Sein Wort. Wo ich aber Sein Wort wirken lasse, hat es tatsächlich all diese Auswirkungen gehabt – Es hat mir Freude gebracht (große Freude!). Es hat mich vor Sünde gewarnt und bewahrt. Es hat mir Rat gegeben, der überirdisch war! Es hat mich erneuert und belebt, wo mein Herz wie tot war! Definitiv ist Gottes Wort mein Lehrer gewesen – der beste Lehrer, den ich je hatte! Auch habe ich erfahren, dass die größten Freiheit innerhalb der Grenzen zu finden ist, die Gottes Wort uns schenkt. Und schließlich – Hoffnung und Trost … täglich!

Und dieser Psalm 119 beinhaltet so viel mehr! Jeder soll ermutigt sein, morgen Abend live dabei zu sein, wenn Andrew die nächsten Verse durchnimmt. Herzlich willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen 
Beginn: 19:30 Uhr

Montag, 21. August 2017

MÄNNERABEND @ CCFG - HEUTE!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
HERZLICH WILLKOMMEN!

Wie funktioniert ...?

Unter der Überschrift: „Wie funktioniert der Zeitgeist?“ fand ich HIER folgenden Blogeintrag:

Ein Frosch sitzt in einem großen Wasserglas und fühlt sich in seinem kühlen Wasserelement wohl. Was würde wohl passieren, wenn man dieses Wasserglas ganz plötzlich erhitzen würde? Das Wasser wird in wenigen Sekunden so erhitzt, dass es dem Frosch ungemütlich wird und er aus diesem Wasserglas hüpft. Und wie bringt man diesen Frosch dazu in diesem Wasserglas sitzen zu bleiben?

Man fängt an dieses Wasserglas mit einer sehr kleinen Flamme zu erhitzen. Klein genug, so dass der Frosch den Temperaturanstieg nicht bemerkt. Das Wasser muss langsam über Stunden hinweg Grad für Grad erwärmt werden.

Die Temperatur steigt auf 20°, und der Frosch fühlt sich wohl.
Die Temperatur steigt auf 30°, und der Frosch fühlt sich wohl.
Die Temperatur steigt auf 40°, und der Frosch fühlt sich wohl.

Das kann solange weitergehen, bis der Frosch tot ist, weil er den langsamen Temperaturanstieg nicht bemerkt hatte. Das war’s, und er hatte sich noch nicht mal gewehrt.

Es ist so, als würden viele Frösche in einem riesigen Schwimmbecken sitzen, das langsam erwärmt wird. Und die Wenigen, die prüfen und warnen, rufen: „Leute, das Wasser wird wärmer. Wir müssen hier raus!“
Und man entgegnet ihnen: „Ihr spinnt doch. Wir fühlen uns wohl. Ihr seid doch Phantasten“.

Wenn es möglich wäre: Woran könnten Frösche erkennen, dass die Umgebung sich ungünstig verändert?

An einem Thermometer.

Nun, Frösche können nicht lesen. Aber wir.

Unser „Thermometer“ ist die Bibel. Das heilige Wort Gottes. Daran sich zu orientieren und sich zu richten, wird uns durchbringen.

Wie gut, wie wichtig, wie überlebensnotwendig, die Orientierungshilfe des Wortes Gottes ernst zu nehmen. Wie wichtig aber auch, die andern zu warnen, auch, wenn sie die Warnung nicht hören wollen. Der Tod der Frösche kam nicht durch Schock, er kam dadurch, dass sie sich an die tödlichen Veränderungen gewöhnten ohne zu merken, dass diese Veränderungen ihnen den Tod bringen würden. Über eine solche Möglichkeit konnten sie nur lachen.

Lasst uns festhalten am Wort Gottes. Das Wort Gottes ist eine herrliche Konstante in einer sich ständig ändernden Welt. Gottes Wort wird uns warnen, ein Felsenfundament geben, die Gewissheit, das Richtige zu tun und den Mut, unseren Mund aufzutun für Jesus.

Sonntag, 20. August 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst ... & mehr!

Heute ohne Sonntagszitat - aber mit Einladung am Schluss!

Die Bibel lehrt, dass Lehrer und Hirten besondere Verantwortung tragen und in besonderer Weise von Gott zur Rechenschaft gezogen werden. Ein Pastor wird demnach alles tun, seinen Dienst für Gott und nach Seinem Willen zu tun – mit all seinen Fehlern und aller Schwachheit – aber mit aufrichtigem Herzen. Dennoch gibt es vieles, was ein Pastor nicht vermag, wie der Artikel von Chuck Lawless zeigt. Seine Homepage findet man hier: www.chucklawless.com/  Den Artikel habe ich HIER gefunden und benutze ihn mit Genehmigung des Autors. Lawless schreibt:
 
12 Dinge, die ein Pastor nicht vermag

In meiner Beurteilung sind Pastoren erstaunliche Leute. Treu dienen sie Sonntag für Sonntag, oft ohne Verlangen nach Anerkennung oder Ruhm. Durch den Glauben können sie viel tun, aber es gibt einiges, das auch sie nicht vermögen: 

Gedanken lesen. Jeder weiß das, aber viele Gemeindeglieder ziehen ihren Pastor dafür zur Verantwortung, das er ihre ungenannten Erwartungen nicht erfüllen kann. 

Überall sein. Kein Mensch kann gleichzeitig an jedem Ort sein. Aber es gibt solche, die sich immer noch ärgern, wenn ein Pastor „Nein“ sagen muss. 

Herzen verändern. Das kann nur Gott! 

Alles wissen. Die meisten Pastoren studieren mit Fleiß, aber niemand kann jede Frage beantworten, die gestellt wird. 

Jeden zufriedenstellen. Das konnte nicht mal Jesus. 

Sündlos leben. Das kann niemand. Einschließlich Dir. Und mir. Wir alle haben gesündigt. 

Gemeinde wachsen lassen. Wenn Gemeinde wächst, lässt GOTT sie wachsen. 

Euros vermehren. Zu dumm, (…). 

Fehler vermeiden. Jeder von uns baut schon mal Mist, oft, ohne es zu wollen und sogar ohne es zu wissen. 

Freundschaften vermeiden. Pastoren dienen allen. Aber besondere Freundschaften zu pflegen ist normal. 

Alles offenbaren. Egal wie sehr Du die Details wissen möchtest – der Pastor mag nicht die Freiheit haben, sie Dir zu offenbaren. 

Sünde ignorieren. Pastoren müssen darüber reden, auch, wenn es unpopular ist.

Bete heute für Deinen Pastor! Sie haben einen harten Job

Ein Wort an meine (CCFG) Gemeinde: Auch, wenn selbst ein Pastor schon mal Urlaub braucht und – wie heute – jemand anders predigt … Ihr seid mir Familie und Freunde und es ist ein Vorrecht, gemeinsam mit Euch das Reich Gottes zu bauen! 

HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST 
Anbetung 
Predigt
Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr 

Wir freuen uns auf Dich!

 Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum