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Samstag, 7. Oktober 2017

Karoshi … Kwarosa … Guòláosǐ

Drei Worte, die in drei verschiedenen Sprachen (Japanisch, Koreanisch und Chinesisch) dieselbe schreckliche Bedeutung haben: „Tod durch Überarbeitung“. Woher kommt dieser Gedanke?

Gestern berichteten die Nachrichten von der 31jährigen japanischen Journalistin, Miwa Sado, die vor 4 Jahren nach 159 Überstunden in einem Monat an einem Herzanfall gestorben war. Jetzt stuften es die Behörden als „Tod durch Überarbeitung“ ein. Leider nichts Besonderes in Japan mit seiner vollig übertriebenen Arbeitsphilosophie. Fast 100 Fälle von Suizid oder versuchtem Suizid aufgrund von „Karoshi“ wurden 2015 dort offiziell anerkannt. Dazu kommen weitere 150 „Karoshi“ Todesfälle. Aber auch in anderen Nationen hat „Tod durch Überarbeitung“ seine eigene Vokabel und Geschichte, so in den Wirtschaftsriesen Südkorea und China.

In Deutschland haben wir andere Gesetze, die berufsbedingt variieren können. Ein ‚deutsches Japan’ wird es kaum geben. Allerdings erarbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auch in Deutschland 11% aller Vollbeschäftigten über 32 Überstunden im Monat. Auch bei uns wird ein deutlicher Anstieg arbeitsbedingter physischer und psychischer Krankheiten beobachtet. Wir, vor allem die wirtschaftlich stärkeren Nationen, leben in einer arbeits- und konsumorientierten Welt.

Christen sind Rädchen im Getriebe. Wir haben unseren Platz in dieser Welt, in unserer Kultur und in unserem persönlichen Umfeld. Jede Veränderung birgt beides: Möglichkeiten und Risiken. Darum wird jeder Ausstieg, jede Neuorientierung und jedes Verhalten außerhalb der gesellschaftlichen Norm zu einem Wagnisdas natürlich nicht unbedingt negativ enden muss.

Karoshi“ allerdings sollte für Christen in der freien Welt keine Bedrohung sein. „Tod durch Überarbeitung“ weist – zumindest in der Regel – auf eine verdrehte Prioritätenliste im Leben hin. Paulus schreibt in 1. Timotheus 6:6-9:

Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen.

Einige Jahre zuvor hatte Jesus Ähnliches kurz und knapp erklärt:

 „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! (Johannes 6:27)

Und bereits Jahrhunderte zuvor hatte Gott durch den Proheten Jesaja gefragt (Jesaja 55:2):

 Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!“

Keiner dieser Verse verbietet es uns als Nachfolger Jesu, Freude an unserer Arbeit zu haben. Kein Verse in der gesamten Bibel ermutigt uns, faul zu sein oder auch nur, unsere Arbeit lässig zu tun. Im Gegenteil! 
Kein Vers der Bibel fordert uns auf, nach Armut zu streben oder Armut für besser zu halten als Reichtum. – Aber all diese und andere Verse warnen vor der Gefahr, die das Streben nach Reichtum mit sich bringt. Dabei ist die größte Gefahr nicht „Karoshi“, so furchtbar und endgültig das auch wäre! 

Die größte Gefahr ist, auf die Speise, die Jesus gibt zu verzichten, weil uns die Speise, die wir selbst erarbeiten können, wichtiger ist. „Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen,“ sagt Gott. Wer auf Ihn hört, Ihm gehört und Ihn zur unangefochtenen #1 in seinem Leben macht – den wird Er versorgen mit „gutem Essen und fetter Speise für seine Seele!“ Guten Appetit an Gottes Tisch!


Du weißt, wo Du morgen einen Gottesdienst mit Jesus im Mittelpunkt feiern kannst?  Prima! Dann geh' dort hin! 
Der Herr segne Dich!

Du weißt es nicht? Dann laden wir Dich, Deine Familie, Deine Freunde ... herzlich ein!

Wir freuen uns auf Dich!
  Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum
 Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 6. Oktober 2017

5 Minuten in der Hölle

In meinem Leben gab es eine Zeit in der ich auf meine Studienabschlüsse aufbauen wollte. Ich informierte mich bei unzähligen US Colleges über Fernstudien mit akkreditierten Abschlüssen und meldete mich sogar bei einem an – mit Anmeldegebühr und allem. So ein paar Buchstaben vor oder hinter meinem Namen würden sich doch gut machen … dachte ich. Das alles liegt Jahrzehnte hinter mir und mittlerweile erfreue ich mich an meinem titellosen Namen. Gott dachte anders. Gott denkt immer anders als wir, wenn wir meinen, durch Titel, Studium oder andere Abschlüsse vollmächtiger wirken zu können als ohne. Ein „Dr.“, „Ptr.“, oder „Prof.“ ist im Reich Gottes nicht viel wert. Auf Erden oft schon – aber wem und wozu dienen wir?

Menschen, die dem Herrn vollzeitig (eigentlich ein schlechtes und irreführendes Wort) dienen möchten, sollten nicht nach der Kraft von Titeln und Urkunden streben, sondern nach der Kraft des Heiligen Geistes. Sie sollten nicht nach hohen Dingen trachten, sondern sich zu den Niedrigen halten, wie Paulus in Römer 12:16 ermahnt:

Seid gleich gesinnt gegeneinander;
trachtet nicht nach hohen Dingen,
sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen;
haltet euch nicht selbst für klug!“

Während Wissen, Studium und Titel heute immer noch hoch im Kurs stehen – auch auf christlich-religiösem Gebiet – hatte General William Booth, Gründer der Heilsarmee eine ganz andere Sicht der Dinge. Anstatt seinen Rekruten die besten und angesehensten Schulen und Universitäten zu wünschen sagte er zur Frage der besten theologischen Ausbildung:

„Viele Christen wollen ihre jungen Leute für fünf Jahre in ein Theologiestudium schicken. Ich würde sie lieber für fünf Minuten in die Hölle schicken. Das würde sie besser als alles andere auf einen lebenslänglichen hingegebenen Dienst vorbereiten.“

Hat er Recht oder hat er Recht? Realität und Tatsache der Hölle ist uns abhanden gekommen. William Booth sprach nicht selten zu diesem Thema. Für die größte Gefahr des 20. Jahrhunderts hielt er:

„ … eine Religion ohne den Heiligen Geist, ein Christentum ohne Christus, eine Vergebung ohne Buße, eine Rettung ohne Erneuerung, eine Politik ohne Gott und einen Himmel ohne Hölle.“

Booth predigte: „Können wir zu schnell dabei sein, Menschen zu retten? Wer darauf eine Antwort sucht, der sollte die Verlorenen in der Hölle fragen.“ Booth glaubte an die Hölle, wie auch Jesus selbst an die Hölle glaubte und mehr als irgendeine andere Person in der Bibel über die Hölle predigt.

Booth’s theologische Ausbildungsmethode wäre garantiert jedem theologischen Studiengeist weit überlegen. Wir Christen tun gut daran, uns über beides Gedanken auf biblischer Grundlage zu machen: über die Herrlichkeit des Himmels mit der Gegenwart Jesu zuerst und dann der Gegenwart all derer, die Jesus kennen und die wir lieben. Zum andern dürfen wir aber auch die Tatsache der Hölle nicht vergessen, nicht verniedlichen und nicht verschweigen, der Ort all derer, die ohne Jesus gestorben sind, einschließlich derer, die wir lieben, die Jesus aber nicht gekannt haben.

Der Glaube an die unnachgiebigen Aussagen der Bibel über Himmel und Hölle können uns zu fruchtbaren Arbeitern machen im Dienst für Jesus! Möge der Herr Dich darin segnen!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Von Grillen, Münzen und anderen Eindrücken

In 2 Petrus 2:1 (Elb) fordert uns der Herr auf:

Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei
und Neid und alles üble Nachreden.“

Ein Naturfreund ging mit seinem Bekannten durch die belebten Straßen in München. Plötzlich bleibt er abrupt stehen und fragt: „Hörst Du die Grille?
Natürlich nicht!“ lacht der Bekannte. „Niemand kann eine Grille heraushören bei diesem ständigen Verkehrslärm.“
Doch! Ich höre sie!“ versichert der Naturfreund. Dann horcht er, bückt sich, dreht einen Stein um und tatsächlich – da sitzt das Insekt.
Hast Du wirklich diese Grille in all dem Lärm herausgehört?“ fragt nun der Bekannte. „Ganz deutlich,“ ist die Antwort. „Ich verbringe meine Zeit, indem ich auf die Natur höre – egal, ob im Wald, auf dem Feld oder in der Stadt. Jeder hört, worauf er hören möchte.
Mit diesen Worten nimmt er eine Münze aus seiner Tasche und lässt sie auf den Gehweg fallen. Sofort drehten sich die Köpfe von Fußgänger. Andre stecken die Hand in ihre Taschen, um zu prüfen, ob ihnen die Münze aus der Tasche gefallen war. Sie hörten auf Münzen.

Eine interessante Lektion! Wenn wir auf die Wahrheit hören, auf das, was gut tut, erhebt, inspiriert – dann werden wir es hören, auch über den Lärm und das Getöse einer geschäftigen Welt hinaus; auch über den Lärm von Lügen, Gerede oder übler Nachrede, die so oft ihre Runden zieht und unsere Ohren beschlagnahmen möchte. Wenn unsere Ohren auf Skandale aus sind, auf Gerüchte oder Neuigkeiten – egal ob wahr oder nicht – dann werden wir sie auch hören, egal wie laut die Prinzipien von Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit um uns herum sind. Wir hören, was wir hören möchten.

Der Journalist und Theologe, Eckart zur Nieden hat folgendes Gedicht verfasst:

So ist es meistens mit Gerüchten: Sie fesseln uns ganz ungemein.
Und keiner möchte drauf verzichten, beim Tratschen mit dabei zu sein.

Wie schnell kann ein Gerücht doch wandern, 
in Windeseil’ von Haus zu Haus
Je schlechter zeigt es einen andern, je schneller breitet es sich aus.

Wenn doch die törichten Gestalten, die Gott gemacht hat und geliebt,
mal lernen, ihren Mund zu halten, wenn’s Gutes nicht zu sagen gibt.

Während Petrus uns auffordert, etwas abzulegen:

So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei
und Neid und alle Verleumdungen“

fordert uns Paulus in Philipper 4:8 auf, etwas anzuziehen:

„Alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht,
alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist,
wenn es irgendeine Vollkommenheit
und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt!

Tatsächlich, gesegneter legen wir uns abends hin, wenn wir tagsüber erwägen und ergreifen, was anderen und uns gut tut. Möge der Herr uns heute dabei helfen!

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Toilettenevangelisation (ein wahrer Bericht*)

Während ich 1967 mit Operation Mobilisation (OM) in Indien dem Herrn diente, verbrachte ich mehrere Monate als Patient in einem Sanatorium für Tuberkulosekranke. Nachdem ich endlich eine Einweisung bekommen hatte, begann ich, an Patienten, Ärzte und Pflegepersonal Traktate zu verteilen – aber niemand nahm sie an. Man merkte, sie waren alle nicht wirklich glücklich über mich, einen reichen Amerikaner (für sie waren alle Amerikaner reich), in ihrem Regierungskrankenhaus. Sie wussten nicht, dass ich Mitarbeiter von OM – genauso pleite war wie sie.

Ich war sehr entmutigt durch meine Krankheit, durch die Ablehnung der anderen, durch meine Unfähigkeit, wegen der Sprachbarriere nicht einmal Zeugnis geben zu können – und niemand wollte wenigstens mal ein Traktat oder ein Johannesevangelium annehmen.

In den ersten Nächten wachte ich immer gegen 2 Uhr nachts auf und musste husten. An einem Morgen erlebte ich gerade meinen Hustenanfall und sah auf der anderen Seite des Ganges einen der Patienten, die älter und mit Sicherheit kränker waren als ich. Er versuchte, aus dem Bett zu kommen. Er setzte sich an die Bettkante und versuchte, aufzustehen, aber wegen seiner Schwäche fiel er zurück ins Bett. Ich hatte keine Ahnung, was da geschah oder was er wollte. Schließlich fiel er völlig erschöpft zurück ins Bett. Ich hörte, wie er leise weinte.

Am nächsten Morgen verstand ich, was der Mann zu tun versucht hatte. Er hatte einfach nur versucht, aufzustehen und zur Toilette zu gehen. Wegen seiner Krankheit und seiner extremen Schwachheit war ihm das nicht gelungen und so ließ er alles im Bett „passieren“.

Am nächsten Morgen war der Gestank auf der Station unerträglich. Die meisten anderen Patienten schrien dem Mann Beleidigungen entgegen wegen dem Gestank. Die Krankenschwestern waren äußerst genervt, weil sie das „Unglück“ beseitigen mussten. Sie rollten ihn grob von einer Seite auf die andere, während sie sein Bett neu überzogen. Eine der Krankenschwestern ließ ihrem Ärger freien Lauf und schlug ihn. Der Mann schämte sich ganz furchtbar, rollte sich im Bett zusammen wie ein Ball und weinte.

In der nächsten Nacht um 2:00 Uhr wurde ich wieder durch einen Hustenanfall geweckt. Ich sah, wie sich der Mann auf der anderen Seite des Ganges wieder bemühte, aufzustehen und den Weg zur Toilette anzutreten. Allerdings war er so schwach, dass er, wie in der Nacht zuvor, weinend auf sein Bett zurück fiel.

Mir geht es wie den meisten von Euch. Ich mag keinen Gestank – und ich wollte mich da in nichts einmischen. Ich war ja selbst krank – aber bevor ich wusste, was geschah und was ich tat, stieg ich aus meinem Bett und ging hinüber zu dem Bett des alten Mannes. Er weinte immer noch und hörte mich nicht kommen. Als ich mich über ihn beugte und seine Schulter berührte, öffneten sich seine Augen mit Schrecken und fragendem Blick.

Ich lächelte ihn einfach an, legte meinen Arm unter seinen Hals und seinen Kopf, den anderen Arm unter seine Beine, und hob ihn hoch.

Obwohl ich selbst schwach und krank war, war ich dennoch deutlich stärker als er. Durch sein Alter und die fortgeschrittene Tuberkulose war er superleicht. Und so ging ich durch die Halle zum Bad, was in Wirklichkeit nicht mehr war als ein stinkender, schmutziger Raum mit einem Loch im Boden. Ich stand hinter dem Mann, meine Arme unter seinen Armen und hielt ihn so, dass er tun konnte, was er tun musste. Nachdem er fertig war, hob ich ihn hoch und trug ihn zurück in sein Bett. 

Als ich mich beugte, ihn hinzulegen und mein Gesicht seinem nahe kam, küsste er meine Wange, lächelte und sagte etwas, was vermutlich „Danke!“ bedeutete.

Es war unglaublich, was am nächsten Morgen geschah. Einer der anderen, mir unbekannten Patienten, weckte mich um 4:00 Uhr mit einer leckeren Tasse heißen, indischen Tees. Dann deutete er mit seinen Händen an (er konnte kein Englisch), dass er ein Traktat wollte.

Als die Sonne aufging, kamen einige der anderen Patienten und zeigten an, dass sie auch eine der Broschüren wollten, die ich zuvor versucht hatte zu verteilen. Während des ganzen Tages kamen Leute zu mir und baten mich um Evangeliumsliteratur, einschließlich den Krankenschwestern, den Praktikanten, Doktoren – bis jeder im ganzen Krankenhaus ein Traktat, Buch oder ein Johannesevangelium erhalten hatte. In den nächsten Tagen gaben einige an, aufgrund der Literatur Jesus als Retter angenommen zu haben

Was brauchte es, diese Menschen mit der Frohen Botschaft von Jesus zu erreichen? Mit Sicherheit keine Gesundheit! Definitiv war es nicht die Fähigkeit, reden – oder einen bewegenden, intellektuellen Vortrag halten zu können. Gesundheit und die Fähigkeit, in angemessener Weise zu anderen Kulturen und Völkern zu kommunizieren, ist alles sehr wichtig. Aber was gebrauchte Gott, um ihre Herzen für das Evangelium zu öffnen? Ich habe schlicht und einfach einem alten Mann zur Toilette geholfen. Jeder hätte das tun können.
(*Quelle: Doug Nichols WORLD, March 12, 1994, S. 26; Eigenübersetzung)

Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt.
(Johannes 13:35)

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.
(Matthäus 5:16)

Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben
noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!
(1 Johannes 3:18)

Dienstag, 3. Oktober 2017

Heute, 12:30 Uhr - bei jedem Wetter ...

Die CCFG wandert! Wir treffen uns um 12:30 Uhr an der Gemeinde. Wanderzeit: ca 2,5 Stunden bis zur Ankunft - wieder an der Gemeinde. Dann Kaffeetrinken. (Kuchen, Kekse, Snack bitte selber mitbringen.) Kaffeemaschine ist an, Kaltgetränke vorhanden.

Einheit!

3. Oktober 1990 –  0:00 Uhr / Mitternacht – die Bundesflagge wird gehisst – die Freiheitsglocke wird geläutet. Nur kurz später verkündet der Bundespräsident vor einer ungezählten Menge die vollendete Einheit Deutschlands. Ein äußerst bewegender Moment in der Geschichte unseres Landes. Endlich ohne Mauer -  endlich Einheit!

Seither hat die Vereinigung von Ost und West mehrere Stadien durchlaufen. Anfänglicher Euphorie folgte Ernüchterung; dann wiedersteigende Zufriedenheit über die Einheit des lange durch die Mauer geteilten Landes. Der heutige Tag gedenkt dieser Einheit und feiert sie.

Deutschland ist nicht das einzige Land, das nach langer Teilung zur Wiedervereinigung fand. 1976 wurden Nord- und Südvietnam vereint. 1990 vereinigten sich der Norden und Süden Jemens zur „Republik Jemens“. Andere Länder wiederum warten bis heute auf eine gemeinsame Zukunft, wie es z.B. bei Nord- und Südkorea der Fall ist.

All diese Beispiele zeigen, wie willkommen wiedergewonnene Einheit ist. In echter Einheit schwingt Harmonie, Frieden und Sicherheit mit. Natürlich kann Einheit auch erzwungen werden und dann nach hinten losgehen. Der Evangelist Moody erklärt, dass es verschiedene Wege gibt, vereint zu werden: man kann zusammenfrieren oder zusammenschmelzen.

In der Bibel offenbart der Herr, dass Ihm die Einheit Seines Volkes ein größeres Anliegen ist, als Seinem Volk selbst. Jesus ringt im Gebet mit Seinem himmlischen Vater:

„Ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ (Johannes 17:11,20-23)

Einigkeit untereinander, wie Jesus und der Vater eins gewesen sind. Das bedeutet nicht, dass wir alle immer eine Meinung haben. Nein! Es bedeutet, dass die Liebe Jesu uns befähigt, über Nebensächlichkeiten hinweg zu blicken und sich zu freuen an dem gemeinsamen Herrn und Seinem Heil. Es bedeutet nicht, dass Gottes Volk alle Projekte gemeinsam durchführen muss und alle Gemeinden sich zu einer Mega-Mega-Gemeinde vereinen sollten. Nein! Es bedeutet, dass wir in Liebe miteinander umgehen, nicht in Konkurrenz; dass wir einander aufbauen, nicht niederreißen. Weder offen, noch versteckt.

Aber wie soll das gehen? In seinem Buch „Gottes Nähe suchen“ schreibt A.W. Tozer:

Ist Ihnen je aufgefallen, dass hundert Klaviere, die alle nach der gleichen Stimmgabel gestimmt werden, automatisch aufeinander abgestimmt sind? Sie sind alle dadurch eins, dass sie nicht aufeinander, sondern nach einem anderen Standard gestimmt wurden, vor dem sich jeder beugen muss. Wenn so hundert Gläubige zusammen sind und alle auf Jesus schauen, sind sie im Herzen einander näher, als sie sein würden, wenn sie ihre Augen von Jesus wegnehmen würden, um selbst für eine engere Gemeinschaft zu streben.

So einleuchtend! So biblisch! So einfach. Und das Ergebnis:
Keine Mauern - endlich Einheit! (w)

Montag, 2. Oktober 2017

Solider als der Mt Everest



Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen,
aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen,
spricht der HERR, dein Erbarmer.“

Dieser Vers aus Jesaja 54:10 eröffnete unser Treffen am vergangenen Montag. Wir lasen ihn, nahmen uns einige Minuten Zeit, zum Nachzudenken, um dann darüber auszutauschen.

Was natürlich ins Auge fällt ist, dass Gott hier von einem Bund spricht. Wenn Gott einen Bund eingeht, dann bricht Er ihn nicht. Wer Gottes Gnade geschmeckt und erfahren hat, mit dem ist Gott einen Bund eingegangen. Er sagt (Jesaja 43:1b):

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Auch das Neue Testament bestätigt, dass Gott die Namen derer schriftlich festgehalten hat, die seine Gnade empfangen haben. Jesus sagt (Lukas 10:20b):

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

Kein Bund ist sicherer, als der, der mit Gott als Bundespartner geschlossen wurde!

Ein weiterer Gedanke war die Bedingungslosigkeit, mit der Gott zu seinem Bund steht. Diese Aussage in Jesaja 54 ist an Israel gerichtet, die nicht nur „nicht auf Gott zugingen“, sondern sich bewusst von Ihm entfernten. Die (tagesaktuelle) Aussage des türkischen Außenministers wurde zitiert: „Wenn Deutschland einen Schritt (auf uns zu) macht, dann wird die Türkei zwei (auf Deutschland zu) machen.

Wie anders ist Gott! Er geht uns nach ohne Vorbedingungen. Er macht nicht nur Schritte auf uns zu, sondern auch hinter uns her. Er sucht das Verlorene. Er leuchtet dem Verirrten. Er heilt das Zerbrochene. Er liebt ohne Forderungen und verschenkt Seine Gnade und Vergebung. Damals galt das einem widerspenstigen Israel, heute den Widerspenstigen unserer Zeit. So etwas kann sich nur Gott leisten.

Schließlich kamen Berge und Hügel aus Jesaja 54 zur Sprache. Dieser Tage berichteten die Nachrichten, dass nepalesische Wissenschaftler den höchsten Berg, den offiziell 8848 Meter hohen Mt Everest, neu vermessen wollen. Dadurch wollen sie feststellen, ob das schwere Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 eine Höhenveränderung des Berges verursacht hat. Gewaltige Kräfte der Natur. Erdbeben, die möglicherweise das höchste Bergmassiv der Erde erschüttern.

Vor Kurzem zündete Nordkorea eine gewaltige, unterirdische Wasserstoffbombe, die Erderschütterungen auslöste, die noch in Österreich gemessen wurden. Eine Woche später erschüttete ein Erdbeben die asiatische Region, vermutlich ein natürliches Nachbeben als Folge der Wasserstoffexplosion. Welche Gewalten – natürliche, menschengeschaffene und teuflische Gewalten sind da am Werk. Und unser Gott verspricht:

„Selbst wenn Berge WEICHEN – nicht ein paar Meter kleiner werden oder mal wackeln – selbst, wenn sie weichen – Gott wird Seine Gnade nicht von Dir abziehen. Gottes Treue ist solider als alle vorstellbaren und unvorstellbaren Gewalten dieser Erde!

Wenn das keine Zusage ist; kein Grund zu Staunen, sich zu freuen und Jesus zu danken!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Herzliche Einladung zum Erntedank-Gottesdienst!

Heute mit Sonntagszitat am Schluss!
 
Der Predigttext heute:
Nehemia 4:1-17
 
(Such doch mal nach Gründen für Dankbarkeit in diesem Text.  
Schreib mir alles, was Du findest über das Kontaktformular) 

4:1 Als Sanballat und Tobija, die Araber, die Ammoniter und die Leute von Aschdod erfuhren, dass der Wiederaufbau der Mauern Jerusalems Fortschritte machte, denn die Lücken schlossen sich allmählich, gerieten sie in Wut.  
2 Sie verbündeten sich, um bewaffnet gegen Jerusalem zu ziehen und dort Verwirrung zu stiften.  
3 Wir aber flehten zu unserem Gott und stellten Tag und Nacht Wachen gegen sie auf.  
4 Doch dann sagten die Juden: "Die Kraft der Träger reicht nicht mehr, der Schutt ist viel zu viel! Wir schaffen es nicht mehr, an der Mauer zu bauen!"  
5 Unsere Feinde aber sagten sich: "Sie sollen nichts merken und nichts von uns sehen, bis wir mitten unter ihnen sind. Dann schlagen wir sie tot und machen diesem Unternehmen ein Ende."  
6 Und die Juden, die in ihrer Nähe wohnten, sagten uns vielleicht zehnmal: "Wohin ihr euch auch dreht, überall sind sie gegen uns."  
7 Da stellte ich alle wehrfähigen Männer an den offenen Stellen, wo die Mauer niedriger war als der Platz dahinter, nach Sippen geordnet und mit Schwertern, Speeren und Bogen bewaffnet auf.  
8 Nachdem ich mir alles angesehen hatte, sagte ich zu den führenden Männern, den Vorstehern und dem übrigen Volk: "Habt keine Angst vor ihnen! Denkt vielmehr daran, wie groß und mächtig der Herr ist! Und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und Töchter, eure Frauen und euren Besitz!"
9 Als unsere Feinde hörten, dass wir gewarnt waren und Gott ihren Plan vereitelt hatte, konnten wir alle zu unseren Arbeitsplätzen an der Mauer zurückkehren.  
10 Doch von diesem Tag an arbeitete nur die Hälfte meiner Leute am Bau mit, während die andere Hälfte Wache hielt, mit Speeren und Schilden, Bogen und Schuppenpanzern ausgerüstet. Und die Oberen standen hinter den Leuten von Juda,  
11 die an der Mauer bauten. Die Lastträger arbeiteten so: Mit der einen Hand taten sie ihre Arbeit, mit der anderen hielten sie die Waffe.  
12 Alle Bauleute hatten während der Arbeit das Schwert am Gurt. Und ich hatte den Mann mit dem Schofar immer bei mir.  
13 Zu den Vornehmen, den Vorstehern und dem Volk hatte ich gesagt: "Unsere Baustelle ist groß und weitläufig. Wir müssen uns über die ganze Mauer verteilen und sind dadurch weit voneinander entfernt.  
14 Wenn ihr von irgendeiner Stelle den Schofar hört, kommt sofort zu uns dorthin. Unser Gott wird für uns kämpfen."
15 So arbeiteten wir vom ersten Morgenrot an, bis die Sterne hervortraten. Die Hälfte der Männer hatte ständig den Speer in der Hand.  
16 Ich hatte befohlen, dass jeder mit seinen Leuten auch nachts in Jerusalem bleiben solle. So konnten sie uns nachts beim Wachdienst helfen und tagsüber an die Arbeit gehen.  
17 Weder ich noch einer von meinen Brüdern, weder meine Diener noch die Männer meiner Leibwache kamen in dieser Zeit aus den Kleidern. Selbst beim Waschen hatte jeder seine Waffe bei sich. 
 
Anbetung
Lebensberichte
Predigt 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 

Beginn: 10:30 Uhr
Wir freuen uns auf Dich!
 
 Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
 Sonntagszitat:
"Wenn wir Gottes Wort hören und Gottes Werke tun, 
dann wird unser ganzes Leben ein nie endendes Erntedankfest.
(Friedrich von Bodelschwingh)