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Samstag, 9. Dezember 2017

Rücksichtslos

Heute wollen wir noch einmal zurückgehen zu dem Text von gestern aus Offenbarung 12, diesmal allerdings nur zu den Versen 11 und 12a:

11 Und sie haben ihn besiegt, weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat  und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben. 12 Darum freue dich Himmel! Jubelt, die ihr darin wohnt! (... NeÜ)

Ohne Rücksicht auf ihr Leben“ heißt es in Vers 11. Da ist von Jesus-Nachfolgern die Rede, die in die Fußstapfen Jesu treten, der ja auch ohne Rücksicht auf Sein Leben seine Botschaft durch Wort und Tat in die Dunkelheit unserer Welt gebracht hat.

Offenbarung 12:11 spricht von Siegern, von Überwindern, die gesiegt haben. Und auch der Grund für ihren Sieg ist genannt: weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat!

Die Grundlage für Deinen und meinen Sieg ist gelegt. Das felsenfeste, erdbebensichere, ewig-unvergängliche Fundament ist gegossen: durch das Blut Jesu. Was für eine Macht das Blut Jesu doch hat! Sollte Jesus etwas unmöglich sein?

Weil Du und ich (wenn wir Jesus gehören) erkauft sind durch Jesu Blut, darum ist die Grundlage für den Sieg gelegt. Jesus hat ihn für uns errungen, nimmt uns jetzt mit hinein und macht uns zu Überwindern in Ihm.

Dazu kommt ein Zweites: die  Bereitschaft zur Rücksichtslosigkeit. Bewusst provokativ formuliert. Aber wie sollen wir sonst die Aussage verstehen: „… weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben.“ (... NeÜ)

Leben für Jesus stand über der Rücksicht auf ihr eigenes Leben. Egal, ob sie durch Flüsse mussten – sie hatten und glaubten die Verheißung, dass die Wasser sie nicht ersäufen würden.  Egal ob sie durchs Feuer mussten – sie hatten und glaubten die Verheißung, dass das Feuer sie nicht versengen würde. Und kam es doch so, dass sie wegen ihres Glaubens leiden und sterben mussten, dann starben viele mit einem Lied oder Zeugnis auf ihren Lippen.

Das ist eine „Rücksichtslosigkeit“, die dem Herrn Ehre bereitet. In Offenbarung 2:10 sagt er zu der Gemeinde in Smyrna:

Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!
Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen,
damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Bedrängnis haben zehn Tage.
Sei treu bis zum Tod!
Und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben.“

Und dann heißt es in Offenbarung 12:12a:

„Darum freue dich Himmel! Jubelt, die ihr darin wohnt!“ (... NeÜ)

DARUM soll sich der Himmel freuen! Warum? Nun, zum einen über das machtvolle Blut Jesu, dass die Grundlage zum Sieg der Jesusjünger legt. Zum anderen über die vielen Nachfolger Jesu, die durch das Blut Jesu überwunden haben und jetzt „rücksichtslos“ sind gegen sich selbst, ohne Kompromisse das herrliche Evangelium verbreiten, selbst wenn es kostet … sogar dann, wenn es den ultimativen Preis kostet: ihr Leben! Freude und Jubel im Himmel.

Das Blut Jesu braucht keine weitere Aktion unsererseits. Es hat den Grund gelegt für unseren Sieg und bewirkt Freude und Jubel im Himmel. Lasst uns heute rücksichtslos gegenüber den Kosten und gleichzeitig rücksichtsvoll und respektvoll gegenüber den Menschen das Evangelium von Jesus weitergeben. Auch das löst Freude und Jubel aus in der unsichtbaren Welt.

Gleichzeitig laden wir ein zu unserem Gottesdienst morgen, 10:30 Uhr, Bitzegarten 5, 57290 Neunkirchen. Wir wollen uns gemeinsam an Jesus freuen, Ihm singen, auf Ihn hören und Gemeinschaft miteinander haben. Herzlich Willkommen!

Freitag, 8. Dezember 2017

Jetzt ... DANN

Herrliche, mutmachende Worte, die wir in Offenbarung 12:10-12a lesen:

10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: "Jetzt ist es geschehen! Die Rettung ist da!  Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt  und die Herrschaft gehört ihm.  Von jetzt an regiert Christus,  sein gesalbter König!  Und der, der unsere Geschwister Tag und Nacht bei Gott verklagt hat, ist aus dem Himmel hinausgeworfen worden. 11 Und sie haben ihn besiegt,  weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat  und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben sich zur Botschaft des Lammes bekannten, bereit, auch dafür zu sterben. 12 Darum freue dich Himmel! Jubelt, die ihr darin wohnt! (... NeÜ)

Es geht um einen Zeitabschnitt in der Zukunft. Nach einem aussichtslosen Kampf wird Satan, der bis dahin immer noch Zugang zu Gott im Himmel hat (um Gotteskinder zu verklagen), ein für allemal aus dem Himmel geschmissen. Dieser Zeitabschnitt wird mit den Freudenworten eingeeitet: „JETZT ist es geschehen! Die Rettungf ist da!“ Das mag verwundern, denn die Rettung hat Jesus uns doch vor über 2000 Jahren bereits gebracht. Nun, Rettung hat Stufen. Auch vor Jesus, zur Zeit des Alten Testaments gab es Rettung. Bereits gleich nach dem Sündenfall öffnete Gott, der Herr, das Tor zur Rettung durch den Glauben an das Opfer, das kommen sollte. Der Weg der Rettung war da, auch wenn es noch ein paar Jahrtausende dauern sollte, bis Jesus kam. Dann kam Jesus, erkaufte die Rettung der Menschheit und öffnete das Tor zum Heil für jeden, der glaubt. Das war ein gewaltiger Schritt von der Rettung im Alten zur Rettung im Neuen Testament. Aber immer noch seufzt alle Schöpfung und sehnt sich nach Jesu zweitem Kommen und der endgültigen Erlösung, die Er erkauft – die aber noch nicht in Kraft ist. Wenn Satan, der Verkläger aller Gotteskinder, aus dem Himmel geworfen sein wird, ist ein weiterer gewaltiger Schritt geschehen in Richtung Ewigkeit.

DANN hat Gott –  mal wieder in gewaltiger Weise – Seine Macht unter Beweis gestellt. Seine Macht kennen wir heute bereits. Dann aber offenbart Er eine neue Dimension Seiner Macht. Ja, es gibt Dimensionen der Macht Gottes, deren wir uns noch gar nicht bewusst sind.

DANN regiert Jesus! Natürlich regiert Er schon jetzt. Er regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber momentan lässt er noch vielen Sündern ein Maß an Herrschaft und ein Maß an Freiheit. Das letzte Wort jedoch wird Er sprechen und am Schluss wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge bekennen, dass Jesus Herr/scher ist.

DANN ist Satan raus aus dem Anklagegeschäft. Nicht, dass er als Chefankläger heute eine Chance hätte. Unser Verteidiger hat die weitaus besseren Argumente. Aber während Satans Anklagen vor Gottes Thron chancenlos sind, sind sie manchmal wie feurige Pfeile in unseren Herzen, und wir müssen den Schild des Glaubens fest und hoch halten, um nicht an uns selbst zu verzweifeln. All das wird Jesus zu Ende bringen.

DANN ist der Sieg aufgerichtet – durch Jesu Blut! Die kommende Zeit des Endes wird in triumphaler Weise zeigen, dass Jesu Blut stärker ist als Satans Wut. Die Kraft des Blutes Jesu macht Seine Nachfolger zu Überwindern.

DANN ist Freude im Himmel, nach Vers 12. Freude, weil das Blut des Lammes vergossen wurde und sich mächtig erwiesen hat und Freude, weil es Jesusjünger bereit macht, treu zu bleiben bis in den Tod.

Schon jetzt erfahren wir Rettung, die Macht Gottes, die Herrschaft Jesu, den Sieg durch das Blut des Lammes, himmlische Freude – und so viel mehr! … DANN aber wird alles für das große Finale noch einmal gesteigert, bis Rettung, Jesu Macht und Herrschaft, Sieg, Freude und Herrlichkeit ins Unermessliche steigen wird und wir nur noch staunen können, dass da so viel mehr war von allem, was wir uns hätten träumen oder wünschen können. Ja, Gott hat und ist immer noch mehr! Hallelujah!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Das richtige Motiv

Jedes Semester, in dem ich früher an der Bibelschule das Thema „Mission“ unterrichtet habe, habe ich mich neu mit den Artikeln vertraut gemacht, die für meine Studenten Pflichtlektüre waren. Jedes Mal sprangen mich bestimmte Passagen wieder neu an.

In seinem Artikel “The right Motive”* (Das richtige Motiv) geht David Adeney der Frage nach: “Was machte Paulus zum Missionar?” Jetzt könnte man natürlich an genau diesem Punkt den Computer ausmachen und sagen: „Der Blog heute betrifft mich nicht. Ich bin weder Missionar, noch will ich einer werden.“ Sorry! Voll daneben! Du magst niemals Dein Land verlassen, vielleicht nicht mal Dein Bundesland oder gar Deine Stadt. Trotzdem hat Gott DIR den Auftrag gegeben, Sein Wort den Völkern zu bringen. Deine Mitarbeit ist nicht gewünscht, sondern gefordert. Lies also getrost weiter! “Was machte Paulus zum Missionar?

Adeney geht von dem größten Gebot der Bibel aus: Liebe – zunächst zu Gott, dann für den Nächsten. Wie zeigt sich Liebe? fragt er und beantwortet die Frage mit: Der Beweis unserer Liebe zu Gott ist immer der Gehorsam. Adeney zitiert Paulus, der in Apostelgeschichte 26:19 sagt, dass er der himmlischen Erscheinung nicht Ungehorsam war. Die Taten aller Apostel sind eine lange Liste gehorsamer Zeugnisse. Gott beauftragte, und die Apostel gingen los. Das Hauptmotiv für Mission ist nicht die Erkenntnis einer großen Not oder einer mysteriösen Last, sondern das Bewusstsein von Sendung. Liebe zu Gott zeigt sich durch praktischen Gehorsam.

Sendung durch Gott war nicht nur einfach zu verstehen. Es war auch eine dringende Angelegenheit. Ist unser Nachbar in einen Unfall verwickelt, zögern wir keine Minute, ihm zu helfen. Die Tatsache jedoch, dass er geistlich in Gefahr ewiger Verlorenheit ist, lässt uns zögern. Wenn es uns bei unserem Nachbarn schon so geht – kein Wunder, dass Mission unter Unerreichten, die weit weg und unbekannt sind, uns oft kalt lässt.

Es gab eine Zeit, in der die Aussage und Dringlichkeit der Sendung klar war. Jede Minute versanken Tausende in eine Christus-lose Ewigkeit! Sie hatten das Evangelium nie gehört; niemand hatte ihnen den Weg zum Heil gezeigt. Aber dann verschob man den Schwerpunkt. 1928 hieß es: „Unsere Väter waren geprägt und beeindruckt von dem Entsetzen, dass Menschen ohne Christus sterben; wie sind genauso beeindruckt und entsetzt, dass sie ohne Christus leben sollten.“ Diese neue Haltung ist keine vollständig Leugnung ewiger Werte, aber sie zeigte eine deutliche Verschiebung der Motivation, das Evangelium zu predigen. Nicht mehr ein Evangelium der Rettung von Sünde und ewiger Trennung war Schwerpunkt, sondern ein Evangelium der Umwandlung der Gesellschaft durch ein erfülltes Leben in Christus. Dieser Wahrheitsaspekt soll zwar nicht übersehen werden, aber ein erfülltes Leben ist nur für solche möglich, die erkennen, dass ohne Christus alle Menschen tot sind in Übertretungen und Sünden. 

Für viele scheint es unzeitgemäß, über Menschenmengen zu reden, die ohne Christus verloren sind und die unbedingt die Botschaft vom Heil hören müssen. Selbst unter bibelgläubigen, evangelikalen Christen gibt es solche, die nicht mehr glauben, dass Menschen ohne Jesus ewig verloren sind. Vielleicht unbewusst sind sie beeinflusst vom materialistischen Denken und einfacher Toleranz, die sie die Worte des Paulus vergessen lassen, der in 2 Korinther 4:3 schreibt: 

„Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, 
so ist's denen verdeckt, die verloren werden“

Wie viel Verwirrung kommt schlicht und einfach durch Unkenntnis des Wortes Gottes! Manche denken, die Lehre der ewigen Verlorenheit bedeute, dass ein Gott der Liebe Menschen verurteilt, weil sie – ohne eigenes Verschulden – nie die Frohe Botschaft des Heils durch Jesus gehört haben. Das lehrt die Bibel natürlich nicht! Gott verurteilt niemanden für ein Verbrechen, das er nicht getan hat, noch erklärt Er ihn schuldig für die Übertretung eines Gesetzes, von dem er nie gehört hat. Niemand wird Gott je anklagen können, ungerecht zu sein. Die klare Aussage über Gottes Prinzip der Gerechtigkeit finden wir in Johannes 3:19: 
Darin aber besteht das Gericht, 
dass das Licht in die Welt gekommen ist,
und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht“

Die wirkliche Frage ist die nach unserer Verantwortung. Wir wissen nicht, wie Gott jedem aufrichtigen Sucher begegnet. Es gibt vieles, das in der Heiligen Schrift nicht offenbart ist und viel, das wir nicht verstehen im Umgang Gottes mit den Menschen.  Bestimmte grundlegende Wahrheiten können nicht geleugnet werden. Wir wagen nicht, sie zu ändern, um eine Lehre zu produzieren, die für das menschliche Denken akzeptabler erscheint. Jeder Zweifel an Gottes Liebe und Gerechtigkeit macht uns der Sünde des Unglaubens schuldig. Jede Andeutung, dass Männer und Frauen durch etwas anderes als den Glauben an Jesus gerettet werden könnten, stellt eine Leugnung der göttlichen Notwendigkeit und Wirksamkeit des Todes Jesu dar. Wir müssen mit den Aposteln in Apostelgesch. 4:12 sagen:

Und es ist in keinem anderen das Heil;
denn es ist kein anderer Name 
unter dem Himmel den Menschen gegeben,
in dem wir gerettet werden sollen!“

Jesus selbst erklärt diese Tatsache am deutlichsten, indem Er sagte: 

"Niemand kommt zum Vater außer durch mich." (Johannes 14:6b) 

Wir könnten auch argumentieren, dass es nicht fair ist, dass einige Menschen jede Gelegenheit haben, das Evangelium zu hören, während anderen die Möglichkeit vorenthalten ist, die Botschaft des Lebens zu hören. – Aber dafür sollten wir nicht Gott die Schuld geben.

Anstatt endlose Diskussionen darüber zu führen, was mit denen geschieht, die das Evangelium noch nie gehört haben, wäre es besser, darüber zu diskutieren, was mit den Christen geschieht, die dem Herrn untreu sind und sich ihrer Verantwortung zum Zeugnis entziehen 

„Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«, 
und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, 
um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen
und ihn am Leben zu erhalten, 
so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben;
aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!“ (Hesekiel 3:18) 

* (englische Quelle: The Right Motive (hier)

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Afterglow

Und was ist das? Google Übersetzer übersetzt das englische Wort „Afterglow“ mit „Nachglühen“ – wie z.B. beim Abendrot. Interessant! 

Afterglow ist auch ein Begriff, der in Calvary Chapel Gemeinden für einen Teil mancher Gottesdienste benutzt wird. Die Form ist nicht einheitlich in allen Gemeinden aber das Ziel ist dasselbe: Zeit mit Jesus verbringen, auf Ihn hören, auf Ihn warten und Ihm und dem Leib Jesu zu dienen. Gottes Wort sagt uns:
 
Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit;
lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen
und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.
(Kolosser 3:16)
 
Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas:
einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede,
eine Offenbarung, eine Auslegung;
alles laßt zur Erbauung geschehen!
(1 Korinther 14:26)

Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes
zum [gemeinsamen]Nutzen gegeben.
Dem einen wird durch den Geist gegeben,
von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben,
von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
einem anderen aber Glauben in demselben Geist;
einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen
in dem einen Geist;
einem anderen aber Wunderwirkungen;
einem anderen aber Weissagung,
einem anderen aber Unterscheidungen der Geister;
einem anderen verschiedene Arten von Sprachen;
einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist
und teilt jedem besonders aus, wie er will.
(1 Korinther 12:8-11)
 
Werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen
und Lobgesängen und geistlichen Liedern;
singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen;
sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; 
 (Epheser 5:18b-20) 

Gesundes Gemeindeleben beinhaltet ein Dienen aneinander im Namen Jesu. In unserer Jüngerschaftsstunde heute Abend wollen wir gemeinsam über Gottes Wort nachdenken und darüber austauschen, wollen voneinander hören, was Gott in unserem Leben tut oder wie Er uns begegnet ist, wollen gemeinsam im Gebet mit Ihm reden und beten, dass Sein Geist uns anrührt und leitet, einander zu dienen.
Ist Dir Gott begegnet? Hat Er ein Gebet erhört oder Dir einen bestimmten Bibelvers ins Herz gebrannt? War es Dir möglich, Deinen Glauben an Jesus jemand anderem mitzuteilen? Hast Du ein besonderes Gebetsanliegen? Komm! Wer nicht das Spektakuläre sucht, sondern Jesus (der immer spektakulär genug ist!), wer nicht die Gaben sucht, sondern den Geber, der ist herzlich eingeladen.

Natürlich wäre es tragisch, wenn Christen das „einander dienen“ auf diese Zeiten beschränken würden. Dienen können wir immer. Ob Du Dich heute Abend mit Christen triffst oder nicht: dienen kannst Du auch während des Tages. Jesus sagt: Was wir Seinen geringsten Brüdern getan haben, das haben wir Ihm getan. Dienen macht Freude. Das weiß aber nur der, der dient

Jüngerschaftstreffen / Afterglow @ CCFG
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Heute, 19:30 Uhr - ca 21 Uhr

Dienstag, 5. Dezember 2017

Gebet im Buch Jeremia

In den bisherigen Einträgen zum Thema Gebet in den Bibelbüchern ging es oft um Lob, Fürbitte, Opfer und auch um Verheißungen zum Gebet. Im Buch Jeremia steht ein Vers zum Thema, der gar nicht so recht in das Gesamtpaket hineinzupassen scheint. In Jeremia 7:16 richtet Gott deutliche Worte an den Propheten:

Du aber sollst für dieses Volk keine Fürbitte einlegen,
sollst weder Flehen noch Gebet für sie erheben
und nicht in mich dringen;
denn ich werde dich keineswegs erhören!“

Das gibt es auch! Während die ganze Bibel uns von den ersten bis zu den letzten Kapiteln zum Gebet ermutigt, erhält Jeremia hier eine klare Anweisung, nicht für ein bestimmtes Anliegen zu beten.

Israel hatte sich durch seinen Ungehorsam selbst unter Gottes Gericht manövriert. Gottes Gnade hatte immer wieder neue Türen zur Umkehr geöffnet. Dann war die letzte Ausfahrt der Autobahn ins Gericht verpasst und das Unglück war unvermeidbar. Alles Beten wäre jetzt Zeitverschwendung gewesen. Alles Ringen mit Gott hätte zu keinem Sieg geführt, auch wenn Jeremias Herz noch so sehr danach verlangte, die Umkehr Israels mitzuerleben. Es war zu spät. Das ist der Grund, warum Gott sagt: Du aber sollst für dieses Volk keine Fürbitte einlegen,… denn ich werde dich keineswegs erhören!“

Gebete, die nicht nach dem Willen Gottes sind, wird Gott keineswegs erhören. Wann aber wissen wir, ob wir weiterbeten oder aufhören sollen? Die Antwort lautet: Gott muss es klar machen. Abraham betete inbrünstig für Sodom und Gomorrah. Aber als er bei der Zahl von 10 Gerechten angekommen war, hörte er auf zu beten. Warum? Die Bibel sagt es nicht. Vielleicht hatte Gott ihm Einhalt geboten – bewusst oder unbewusst für Abraham. Paulus machte eine ähnliche Erfahrung. Satan hatte ihm einen „Pfahl ins Fleisch“ gegeben, vermutlich eine quälende Krankheit. Nachdem Paulus 3x um Heilung gebetet hatte, sagte Gott ihm (ohne den direkten Weg zu wählen), dass er aufhören könne zu beten und stattdessen mit seiner Schwachheit in der Gnade Gottes leben solle.

Andererseits betete Georg Müller Jahrzehnte für die Bekehrung des Sohnes eines Freundes. Jahrzehnte! Aber erst nach Müllers Tod wurde dieses Gebet erhört.

Die Bibel fordert uns auf, anhaltend zu beten und nicht müde zu werden oder aufzugeben. Wir dürfen uns ermutigen lassen, in der Fürbitte nicht nachzulassen – es sei denn, Gott hat ähnliche Worte für uns wie für Jeremia oder für Paulus.

Und es gibt einen weiteren Grund, mit dem Beten für bestimmte Anliegen aufzuhören. Gebetsanliegen, die Gott Seiner Ehre berauben oder die gegen Seinen offenbarten Willen sind, die wird der Herr nicht erhören. Gebete der Art „Herr schenk, dass es meinem Nachbarn schlecht geht, damit es mir selbst gut geht!“ die wird Gott niemals erhören und da gilt auch uns das Wort: Du aber sollst [nicht also beten],… denn ich werde dich keineswegs erhören!“

Wer allerdings im Willen Gottes und zu Seiner Ehre betet, der darf und soll anhalten am Gebet. Er hat das Wort Gottes zur Grundlage und die Verheißung Gottes, der wiederum durch Jeremia verheißt (Jeremia 33:3):

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun
große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt.“

Das ist eine gewaltige Verheißung, die Beter in Anspruch nehmen dürfen!

Montag, 4. Dezember 2017

Gedanken zum 1. Advent! (Vorsicht! Spurgeon!)

Warum „Vorsicht! Spurgeon!“? Nun, die folgenden Gedanken sind eine freie, auszugsweise  Übersetzung aus Spurgeons Predigt: „Freude, zu Betlehem geboren“  Spurgeon ist dafür bekannt, dass er sagt, was er denkt und nicht zurück hält.  Genau das machte ihn zu einem großen Prediger, mächtig von Gott gebraucht.

Aus seiner Predigt kommen diese Gedanken zum ersten Advent: 
Lass Christus regieren, und die Menschen werden ihre Bögen und Speere zerbrechen und ihre Kriegswagen verbrennen. Es ist Freude für alle Völker, dass Christus geboren ist, der Friedefürst, der König, der in Gerechtigkeit regiert.  … Aber die größte Freude gilt denen, die Christus als Retter kennen. … Lasst mich jedem von euch ein paar persönliche Fragen stellen. Sind deine Sünden vergeben um Jesu Willen? Ist der Kopf der Schange in deiner Seele zertreten? Regiert [Jesus] in heiligender Kraft über deine Natur. Dann hast du die Freude, die für alle Menschen ist, in ihrer reinsten Form. 
 
Und, ihr Lieben, je mehr Ihr euch Christus, dem Herrn unterordnet, je besser  Ihr Ihn kennt und Ihm ähnlich werdet, je vollkommener wird eure Freude werden.
 
 Freude an der Oberfläche ist für solche, die leben, wo der Retter verkündigt wird. Aber die wahren Tiefen, die großen, unaussprechlichen Tiefen heiliger Freude, die mit Entzücken glitzern und funkeln, die sind für solche, die den Retter kennen, dem Gesalbten gehorchen und die mit dem Herrn selbst Gemeinschaft haben. Der glücklichste Mensch ist der christusähnlichste Mensch. 
 
Ich wünschte, dass einige Christen christlicher wären: sie sind Christen und noch was anderes; es wäre viel besser, sie wären nur Christen. Vielleicht kennst du die Legende – oder möglicherweise die wahre Geschichte, die Augustinus zum Leben brachte. 
 
Augustinus träumte, dass er starb und an die Himmelspforten kam. Der Hüter der Pforte fragte ihn: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Christianus sum,“ - Ich bin Christ. Aber der Hüter antwortete: 
 
„Nein, du bist kein Christ. Du bist ein Ciceronianer, denn deine Gedanken und Studien sind hauptsächlich auf den Werken Cicerons und der Klassiker aufgebaut und du hast die Werke Jesu vernachlässigt. Hier [im Himmel] beurteilen wir Menschen nach dem, worin ihre Gedanken sich am meisten vertieft haben. Du wirst als Ciceronianer beurteilt, nicht als Christ.”  
Als Augustinus erwachte legte er die klassischen Werke, die er studiert hatte,  beiseite, ebenso wie die Gelehrsamkeit, nach der er sich ausgestreckt hatte und beschloss: „Ich werde Christ und Theologe sein.“ 
 
Von der Zeit an richtete  er seine Gedanken auf das Wort Gottes, und seine Feder und Zunge dem Unterrichten anderer in der Wahrheit.  
 
Oh, ich möchte nicht, dass von irgendjemand von euch gesagt wird: „Naja, er ist irgendwo Christ, aber ist viel eher ein Geschäftsmann, der hinter dem Geld her ist.“ Ich möchte nicht, dass  gesagt wird: „Naja, er ist ein Christusgläubiger, aber weit mehr ist er Politiker.“ „Naja, vielleicht ist er ein Christ, aber wenn er redet ist er wesentlich mehr zu Hause auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Landwirtschaft, des Maschinenbaus, der Pferde, des Bergbaus, der Schifffahrt der der Unterhaltung.
 
Nein, nein, du wirst niemals die Fülle von Freuden kennen, die Jesus der Seele bringt – nur, wenn du durch die Kraft des Heiligen Geistes den Herrn, deinen Meister, zu deinem ein und alles machst; wenn du Ihn zum Brunnen deiner intensivsten Freude machst. „Er ist mein Retter, mein Christus, mein Herr,“ das sollte dein lautester Ruhm sein. Dann wirst Du die Freude kennen, die das Lied der Engel den Menschen ankündigen.“ (Spurgeon)
 Und der Engel sprach zu ihnen: 

Fürchtet euch nicht! Denn siehe, 
ich verkündige euch große Freude, 
die dem ganzen Volk widerfahren soll 
… der Heiland … Christus … der Herr!
(Die Bibel: Lukas 2:10 u.11) (w)

Sonntag, 3. Dezember 2017

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss! 

Der Predigttext heute:
Nehemia 13:1-22 

13:1: Damals las man dem Volk aus dem Buch des Mose vor und stieß dabei auf die Vorschrift, dass kein Ammoniter und Moabiter jemals zur Gemeinde Gottes gehören darf.  
2 Denn diese Völker hatten sich damals geweigert, den Israeliten Brot und Wasser zu geben, und stattdessen dem Magier Bileam viel Geld angeboten, damit er sie verfluchen sollte. Doch unser Gott hatte den Fluch in Segen verwandelt.
3 Als die Israeliten dieses Gesetz zu hören bekamen, schlossen sie alle Fremden aus der Gemeinde Israels aus.
4 Schon vorher hatte der Priester Eljaschib, der für die Räumlichkeiten am Haus unseres Gottes verantwortlich war, seinem Verwandten Tobija  
5 einen großen Raum im Tempel zur Verfügung gestellt. Bis dahin hatte man dort das Opfermehl und den Weihrauch aufbewahrt, die entsprechenden Tempelgeräte und den Zehnten von Getreide, Most und Öl, der den Leviten, den Sängern, den Torwächtern und den Priestern zustand.  
6 Bei alldem war ich nicht in Jerusalem gewesen, denn im 32. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes von Babylon war ich an den Hof zurückgekehrt und hatte mir erst nach einer längeren Zeit vom König wieder Urlaub erbeten. 
7 Als ich dann wieder nach Jerusalem kam, sah ich, dass Eljaschib für Tobija einen großen Raum im Vorhof des Tempels eingerichtet hatte.  
8 Das missfiel mir sehr und ich ließ alles hinauswerfen, was Tobija gehörte.  
9 Dann befahl ich, die Räume zu reinigen, und brachte die Gegenstände des Gotteshauses sowie das Speisopfer und den Weihrauch wieder hinein.  
10 Ich erfuhr auch, dass die Abgaben für den Unterhalt der Leviten nicht abgeliefert worden waren, sodass diese mit den Sängern ihren Dienst am Tempel verlassen hatten, um ihre Felder zu bestellen.
11 Da stellte ich die Vorsteher zur Rede: "Warum ist der Tempeldienst so vernachlässigt worden?" Dann ließ ich die Leviten zurückholen und stellte sie wieder an die Arbeit.  
12 Als dann das ganze Volk wieder den Zehnten von ihrem Getreide, dem Wein und dem Olivenöl in die Vorratsräume brachte,  
13 übertrug ich die Aufsicht darüber dem Priester Schelemja, dem Schreiber Zadok und dem Leviten Pedaja. Als Helfer stellte ich ihnen noch Hanan Ben-Sakkur, den Enkel Mattanjas, zur Seite. Sie alle galten als zuverlässige Männer und sollten für die Verteilung des Zehnten an ihre Brüder verantwortlich sein. 
14 "Denk an mich, mein Gott, und vergiss meine Treue nicht, die ich deinem Haus und dem Tempeldienst gegenüber bewiesen habe!" 
15 Zu derselben Zeit sah ich Leute in Judäa, die am Sabbat in der Kelter Weintrauben auspressten, Getreide vom Feld einbrachten und ihre Esel damit beluden. Sie brachten auch Wein, Trauben, Feigen und andere Lasten am Sabbat nach Jerusalem hinein. Ich verwarnte sie, als sie es an diesem Tag verkaufen wollten. 
16 Die Leute von Tyrus, die sich bei uns niedergelassen hatten, brachten Fische und andere Waren in die Stadt und verkauften sie auch am Sabbat an die Juden. 
17 Da stellte ich die Vornehmen Judäas zur Rede und hielt ihnen vor: "Was macht ihr da für eine böse Sache? Ihr schändet den Sabbat! 
18 Haben das nicht schon eure Vorfahren gemacht? Und hat Gott nicht deshalb all das Unglück über uns und diese Stadt gebracht? Wollt ihr durch eure Sabbatschändung seinen Zorn noch größer machen?" 
19 Deshalb ordnete ich an, die Tore Jerusalems zu schließen, wenn es am Vorabend des Sabbats in den Torwegen dunkel wurde, und sie erst wieder zu öffnen, wenn der Sabbat vorüber war. Auch stellte ich einige meiner Leute an die Tore, damit am Sabbat keine Lasten hereingebracht würden. 
20 Nun mussten die Kaufleute und Händler mit all ihren Waren ein- oder zweimal draußen vor Jerusalem übernachten. 
21 Ich warnte sie und sagte: "Warum übernachtet ihr vor der Stadtmauer? Wenn das noch einmal vorkommt, lasse ich euch festnehmen!" Von dieser Zeit an kamen sie am Sabbat nicht wieder. 
22 Darauf befahl ich den Leviten, sie sollten sich reinigen und sich als Wächter an die Tore stellen, damit man den Sabbat heilighalten könne. "Denk an mich, mein Gott, und rechne mir auch das an! Erbarme dich über mich nach deiner grenzenlosen Güte!" 

Anbetung 
Kindersegnung 
Predigt
 Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr 

Wir freuen uns auf Dich!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat: 

"Die Bibel hat einen Reinigungseffekt. 
Wir müssen sie über uns herabregnen lassen 
wie einen Platzregen, damit sie uns abwaschen kann." 
(Gordon MacDonald)

"Nicht das weiht den Sonntag, 
dass du an ihm nichts arbeitest, 
sondern das weiht ihn, 
dass du an ihm 
Gott ganz besonders für dich und in dir arbeiten lässt.
(Hermann von Bezzel)