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Samstag, 6. Januar 2018

Was wenn ...?

Ich denke, ich hätte Facebuch längst verlassen, wenn es nicht dienlich wäre, diese Blogartikel einzustellen, ebenso wie Einladungen zu Veranstaltungen und Gottesdiensten. Allerdings gebe ich zu, dass ich so manche tollen Bilder und Sprüche recht inspirierend finde, obwohl ich die meisten verpasse. Hier zwei Sprüche, die meine Aufmerksamkeit fanden.

„Was, wenn Du bereits alles hast, was Du noch möchtest?“

So lautet der eine Spruch. Cool!

Mir kommt die Geschichte eines Reisenden in den Sinn, der auf einem Kreuzfahrtschiff um die Welt fährt. In dem halben Jahr kann er sich kaum an all den Luxus und die Angeboten des Kreuzfahrtschiffs gewöhnen. Dreimal täglich Mahlzeiten im Büffetstil, Schwimmbad, Kino, mehrere Bars, eine Minigolfanlage und ein Friseur. Die Augen des Weltreisenden können sich nicht satt sehen an all den Angeboten und er kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Am Tag vor der Rückkehr hat er sogar noch das Privileg, dass ihm der Kapitän des Schiffes persönlich begegnet und die beiden kommen ins Gespräch. "Ein wunderbares Schiff, ein einmaliges Erlebnis, ein überwältigendes Angebot," schwärmt unser Freund. Wenn ich je die Gelegenheit zu einer zweiten Reise dieser Art erhalte, werde ich mir auch die letzten Wünsche noch erfüllen, die diesmal offen geblieben sind. „Und die wären …?“ fragt der verwunderte Kapitän? „Nun“, antwortet der Reisende, „dann möchte ich unbedingt auch von all diesen Zusatzangeboten wie Schwimmbad, Kino, Friseur und dergleichen Gebrauch machen können." Erstaunt und erschrocken blickt der Kapitän ihn an und entgegnet: "Haben Sie Ihr Ticket nicht gelesen? Diese Angebote waren komplett im Preis inbegriffen!"

Dumm gelaufen! Ticket nicht richtig gelesen und (mindestens) die Hälfte verpasst. Kann es sein, dass viele Christen ihre Fahrkarte nicht richtig lesen und alles mögliche verpassen, was doch eigentlich in dem Preis inbegriffen ist, den Jesus für uns bezahlt hat?

Das zweite Facebook Zitat schließt sich inhaltlich an.

Jesus Christus fehlt nichts von allem, was wir brauchen!“ 

Wenn es noch Dinge gibt, die uns Christen unglücklich sein lassen, weil wir sie nicht haben, dann fehlt uns die Nähe zu Jesus. Denn in Christus haben wir alles, was wir brauchen. In Kolosser 2:3 schreibt Paulus über Jesus: 

„in welchem alle Schätze der Weisheit 
und der Erkenntnis verborgen sind.“ 
In Epheser 1:3 freut er sich: 
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel
durch Christus. 
Und in Römer 8:32 erklärt er: 
Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern ihn für uns alle dahingegeben hat,
wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? 
Ja, wir haben bereits alles, was wir immer noch möchten. Lies das Ticket und glaub was drauf (oder drin) steht. Jesus fehlt nichts von alledem, was wir wirklich brauchen. Je näher bei Jesus, umso wunschlos glücklicher!
Morgen feiern wir Jesus - wie jeden Sonntag. Alles soll sich um Ihn drehen. Komm, feier mit und lerne Ihn (besser) kennen:
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
(parallel: Kindergottesdienst)
Herzlich Willkommen!

Freitag, 5. Januar 2018

Was mich begeistert?

Immer, wenn ich mich in meinem Blog anmelde, erscheint zunächst eine Seite, die mich auffordert: „Erzähle der Welt, was dich begeistert – auf deine Art!“ Tja, was erzählt man da? Vor allem: Wen interessiert das? Die Welt? Mit Sicherheit nicht! Euch, die Leser dieses Blogs? Vermutlich auch nicht. Viele von euch kennen mich nicht mal persönlich, und Ihr kommt nicht regelmäßig auf diese Seite, weil Ihr wissen wollt, was mich begeistert; (hoffentlich) nicht mal, weil Ihr irgendetwas mehr über mich erfahren möchtet. Wie Ihr auf diese Seite gestoßen seid, weiß ich nicht. Ich hoffe, viele wurden einfach durch den Titel angesprochen: „Jesus kennen und Ihn bekannt machen.“ Denn um Ihn allein soll es in diesem Blog gehen.

Der Welt zu erzählen, was mich begeistert, interessiert nicht. Aber ich habe mir trotzdem die Frage gestellt: „Was IST es, das mich begeistert? Was löst Begeisterung in mir aus?

Ich bin Fussball“fan“. Fussball begeistert mich (manchmal). Aber gestern las ich, dass der Starspieler meiner Mannschaft im Sommer geht. Das ist ein absoluter Dämpfer für meine Fussballbegeisterung.

Gleichzeitig hat Gott durch die letzte Predigt [die ich (mir) selbst gepredigt habe] zu mir gesprochen (siehe Blogeintrag vorgestern). Der Gedanke, dass Gottes Wort uns ein herrliches Portrait von Jesus zeichnet … dass Jesus uns den Vater zeigt – uns zeigt, wie und wer Gott ist … dass Er uns Segnungen, Verheißungen, Prophezeiungen, Trost, Vergebung, Gnade, seine Nähe … all das und mehr zuspricht und erfahren lässt … DAS begeistert mich!

DER Gedanke begeistert mich, dass Gott uns so viel Seiner Herrlichkeit offenbart hat, wie wir eben noch ertragen und „verarbeiten“ können, dass die ganze Herrlichkeit Gottes aber für uns in unserem jetzigen Zustand nicht ertragbar wäre. Da ist so viel mehr!

Es begeistert mich, dass – obwohl Menschen kommen und gehen, Starspieler kommen und gehen, Glücksmomente kommen und gehen, Erfolge kommen und gehen, Freude, Gesundheit, Ruhm, Gewinne, Freundschaften kommen und gehen – Jesus bleibt! Darum schreibt Paulus:

Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen
als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten.
(1 Korinther 2:2)

Mir aber sei es fern, mich zu rühmen
als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus,
durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
(Galater 6:14)

Es demütigt und begeistert mich, dass Jesus heute mit mir geht, mich liebt, trägt, leitet und beschenkt, obwohl ich extrem ‚unfertig’ bin, was mein Leben in der Heiligung und der Nachfolge angeht. Es begeistert mich, dass Jesus eine Konstante für unser Leben anbietet, die unschlagbar ist. Es begeistert mich, dass Jesus nie „abklingt“, nie „nachlässt“ und sich nie verändert. Es begeistert mich, dass Er meine tiefsten Nöte, Gefühle, Depressionen, Sorgen und Freuden kennt – und mich trotzdem nicht ausschließt aus dem Kreis der Seinen – selbst dann nicht, wenn ich scheinbar hilflos in irgendwelchen Abwärtsspiralen nach unten trudele.

Und es begeistert mich, dass das, was mich alles so an Jesus begeistert, nur die Spitze eines unermesslichen Eisberges ist, der erst sichtbar werden wird, wenn wir Ihn sehen werden wie Er ist. Und das wird uns dermaßen den Atem rauben, dass es in Ewigkeit nicht langweilig wird auf Jesus zu schauen und mit Ihm zusammen zu sein. DAS begeistert mich!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Glaube (Gastbeitrag)

Bereits im Oktober erhielt ich von einer FB Freundin, Annette, die Erlaubnis, eines ihrer Gebete zu veröffentlichen. Auch die folgenden Gedanken stammen von ihr.

„Glauben“

Heute, wenn ihr Seine Stimme höret,
verhärtet eure Herzen nicht ... !

Das menschliche Herz ist von Natur aus hart.
Mein Herz ist hart.
Alleine der Herr vermag das harte Herz
durch Seine Quelle anzufeuchten und es zu bewässern.
Ich bin nicht in der Lage dazu.

Überall
sehe ich ausschließlich die Gnade,
Güte und Barmherzigkeit Gottes.
Er ist es, der ruft und sich finden lässt.

Wenn der Herr Seinen Geist entfernt,
der Welt den Frieden nimmt,
die wenigen guten Töne in uns zum Schweigen bringt,
gibt es überall nur Chaos, Mord und Totschlag.

Da ist kein Einziger, der gerecht ist.
Da ist kein Einziger, der Gutes tut, auch nicht einer!
Ich bin erschüttert, wie wenig Liebe und Gotteserkenntnis
der Mensch grundsätzlich in sich trägt.

Wir sind ohne des Herrn Erbarmen in der Finsternis,
In der Hölle!
Es ist alleine Seine Güte, wenn wir auf Seinen Ruf antworten können.
Selbst da muss Er öfters rufen.

Wie schwerhörig wir doch sind, wenn es um den Schöpfer,
Gutes und Gerechtigkeit geht.
Doch wie schnell reagieren wir, wenn die Schlange uns nur zuflüstert.
Diese verlogene Stimme kennen wir, ist uns vertraut.

Es ist wirklich geradezu erschütternd,
wie der kranke Mensch auf seinen Schöpfer reagiert,
gleichzeitig ganz fest Satans Hand nimmt.
Rebellion und Widerstand begleitet uns,
bis der Mensch von Neuem geboren wird.
Er kommt schon infiziert in die Welt,
weshalb der natürliche Mensch
vor dem Schöpfer des Himmels und der Erde,
vor seinem Schöpfer, nicht bestehen kann.

Darum ist Buße und Neugeburt, ein Machtwechsel, vonnöten,
um überhaupt des Herrn Wille zu erkennen,
und diesen auch zu tun.

Ich bete Dich an, der Du Himmel und Erde geschaffen hast,
der Schöpfer aller Dinge bist, und mir zum Erlöser und Vater wurdest.
Lass mich nie mehr eigene Wege gehen, die mir Satan zuflüstert,
sondern nur Deinen engen Pfad finden,
der in das ewige Leben mündet.

Nicht alleine deshalb, sondern weil ich erkannt habe,
wie wenig ich von Deinem Wesen habe,
welches nur Licht, Glanz, Herrlichkeit, Heiligkeit, Gerechtigkeit,
Frieden und Liebe ist!
Ohne Deine Vergebung werde ich niemals die Morgenröte sehen.
Ohne Dich gibt es nur Dunkelheit und Schrecken,
Elend und Vergänglichkeit.

Ich bin völlig unwürdig und habe Deine Gnade nicht verdient.
Doch Du liebtest mich schon, als ich noch Dein Feind war.

Unbegreiflich bist Du mir, unfassbar Deine Liebe,
doch ich ergreife Dich mit jeder Faser
meines unvollkommenen Herzens und Seins,
weil Du den Vorhang Deiner Herrlichkeit mir ein wenig gezeigt hast.
Deine Vergebung all meiner Sünden und Schuld,
Deinen Frieden und die Gewissheit in meinem Herz und Geist,
der mir sagt, dass ich Dein Kind bin,
Du mich angenommen hast.

Ich bitte Dich, schenke mir ein weiches Herz
und einen beständigen Geist.
Einen Geist,
der Deine Stimme und Deinen Willen
von all dem lauten Gebrüll unterscheiden kann,
 damit ich den Weg gehe, den Du mir zugedacht hast!

Wohin sollte ich sonst gehen?
Wer kann mir mit Autorität sagen, wer ich bin,
woher ich komme und wohin ich gehe?
Wer hat Worte des ewigen Lebens und des Friedens?
Wer kann aus mir einen vollkommen neuen Menschen machen,
der Dich liebt und Dir gehorcht?

Nur Du,
lebendiger Gott und himmlischer Vater!

Durch das Blut Jesu Christi hast Du mich mit Dir versöhnt!

Deshalb: heute, wenn ihr Seine Stimme höret,
verhärtet eure Herzen nicht!
Es ist der Herr, der in Seiner Liebe
und unglaublicher Geduld ruft
und um des Menschen Herz wirbt.

Hier bin ich, Herr. Hier stehe ich.
Sag mir, was ich tun soll!
Amen!

Mittwoch, 3. Januar 2018

Der Blick durchs Schlüsselloch

Es war der Archäologe Howard Carter, der vor fast 100 Jahren in Ägypten das Grab des Pharao Tutanchamun entdeckte. Um dieses Grab und seine Öffnung ranken viele Gerüchte. In einem Bericht heißt es, dass Carter fast 15 Jahre lang erfolglos im „Tal der Könige“ in Ägypten nach diesem Grab suchte. 1922 hatte er kein Geld mehr und war bereit, aufzugeben.

Dann stieß seine Mannschaft auf 16 Stufen, die sie ausgruben und die nach unten führten. Tausende von Körben voller Steine und Sand mussten weggeschafft werden. Aber schließlich fand man am Ende eines langen Ganges eine Tür. Da stand man nun.

Carter griff zu einem kleinen Bohrer und bohrte zunächst ein Loch in diese Tür. Er schaffte es irgendwie, einen Stab mit einer Kerze durch das Loch in die dunkle Grabkammer einzulassen. Nachdem sich seine Augen an das Kerzenlicht gewöhnt hatten, sah er seltsame Tierfiguren, Statuen und überall einen Hauch von Gold.

Über diesen Moment schrieb er später: „In dem Augenblick war ich sprachlos vor Erstaunen!“ Auf die Frage eines Mitarbeiters: „kannst Du was sehen?“ antwortete Carter: „Ja, ich sehe herrliche Dinge!

Gerade sind wir drei mal im Jahr 2018 aufgewacht. Noch sehen wir dieses Jahr nur wie im Kerzenlicht. Da ist vieles, was sich noch relativ dunkel und schattenhaft präsentiert. Aber wenn wir nach vorne schauen und auf Jesus sehen, dann haben wir bei allen Schatten und allen Ungewissheiten jeden Grund, zu rufen: „Ja, ich sehe herrliche Dinge!“

Wir schaunen auf Jesus! Wir sehen unseren allmächtigen Herrn vor uns – den, der Himmel u. Erde gemacht hat … und der uns mit Segen entgegenkommt.

Jetzt (so schreibt Paulus) sehen wir wie durch einen Spiegel, wie im Dunst … aber was wir sehen, wenn wir Jesus sehen, macht uns Mut.

Der Herr verspricht uns, dass wir erkennen werden, wie wir erkannt worden sind.  Der Apostel Johannes schreibt in 1 Johannes 3:2+3:

Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes,
und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden;
wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden,
wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich,
gleichwie auch Er rein ist.

Die Segnungen, die Verheißungen, die Prophezeiungen, die Tröstungen … all das, was wir bereits jetzt erkennen, wenn wir auf Jesus blicken – all das lässt uns bereits jetzt ausrufen: „Ja, wir sehen herrliche Dinge!“

Aber die Herrlichkeit, die wir heute sehen und bereits erkennen, ist nur wie ein Blick durchs Schlüsselloch. Paulus durfte einmal in einer Vision etwas mehr davon sehen – und er konnte die Herrlichkeit von dem, was er sah und hörte, nicht in Worte fassen.

Jesus kommt! Er kommt uns entgegen mit Seinem himmlischen Segen. Noch erkennen wir Ihn (nur) wie durchs Schlüsselloch in all der Klarheit, die die Bibel und die Offenbarung des Geistes uns erlaubt. Bereits das lässt uns staunen. Aber da ist soviel mehr, auf das wir uns freuen dürfen, so viel mehr, das wir erkennen werden, wenn wir Ihn sehen werden, wie Er ist.

Lasst uns auf Jesus blicken, alles aufnehmen und erkennen, was der Blick durchs Schlüsselloch zulässt und uns freuen, dass Er auf dem Weg ist, uns die Augen für viel mehr zu öffnen, nämlich dann, wenn wir Ihn sehen werden – in echt – so wie Er ist! Maranatha!

Dienstag, 2. Januar 2018

Gebet im Buch Daniel

Im Buch Daniel gibt es so viele Beispiele für und Aussagen zum Gebet, dass es schwierig ist, sich für einen Vers zu entscheiden. Hier einige Verse mit je einem Gedanken. Vielleicht hat nicht jeder Gedanke für jeden Leser das gleiche Gewicht. Nimm Dir einfach einen Gedanken aus einem Vers und lass ihn Dich diesen Tag begleiten.

 Ich danke dir, Gott meiner Vorfahren, und preise dich,
weil du mir Weisheit und Kraft geschenkt hast.
Du hast unsere Gebete erhört und hast mich wissen lassen,
was wir uns von dir erbaten:
Du hast uns das Geheimnis des Königs enthüllt.
(Daniel 2:23)

 Daniel hatte konkrete Anliegen vor seinen Herrn gebracht. Der Herr hatte konkret geantwortet und Daniel hatte Ihm konkret für diese Gebetserhörungen gedankt. „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, Er hat Dir viel Gutes getan!

Da antworteten sie und sprachen vor dem König:
Daniel, einer der Weggeführten von Juda,
nimmt keine Rücksicht auf dich, o König,
und achtet nicht auf das Verbot, das du unterzeichnet hast,
sondern er verrichtet dreimal am Tag sein Gebet!
(Daniel 6:14)

Daniel war ein Mensch des Gebets. Er betete 3x am Tag zu festen Zeiten. Kein König, kein Gesetz, keine Rebellen konnten ihn davon abhalten. Seine Gebetszeiten waren ihm heilig.

Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn,
um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen,
mit Fasten im Sacktuch und in der Asche.
(Daniel 9:3)

Gebet mag durchaus mehr sein als Worte in Gottes Gegenwart. Flehen (intensives Bitten), Fasten und andere Zeichen der Trauer und Entsagung um des Gebets willen waren Teil von Daniels Gebetszeiten – zumindest manchmal.

Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes
und sein Flehen. Lass leuchten dein Angesicht
über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf
und sieh an unsere Trümmer und die Stadt,
die nach deinem Namen genannt ist.
Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet
und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit,
sondern auf deine große Barmherzigkeit.
(Daniel 9:17+18)

Das Anliegen ist schon eine Nummer! Gottes Heiligtum wurde durch die Rebellion, und Gleichgültigkeit Seines Volkes zerstört. Jetzt betet Daniel, dass der Herr Sein Angesicht über dieses kaputte, mutwillig zerstörte Heiligtum leuchten lassen soll. Nicht richten, sondern vergeben. Nicht tun, was Sein Volk verdient hätte, sondern in Seiner Gnade mit ihnen umgehen. Ein gewaltiges Anliegen!

Als ich noch so redete und betete
und meine und meines Volkes Israel Sünde bekannte
und mit meinem Gebet für den heiligen Berg meines Gottes
vor dem HERRN, meinem Gott, lag,
eben als ich noch so redete in meinem Gebet,
da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte,
um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran.
(Daniel 9:20+21)

Wenn Gläubige beten, beginnt Gott zu handeln. Nicht immer ist Sein Handeln schon in der Stunde des Gebets erfahrbar. Manchmal schon! Aber manchmal (wie hier), beginnt Gott sofort – noch in der Stunde unseres Gebets – zu handeln. Allerdings kommt die erfahrbare Erhörung erst später – zu Seiner Zeit. Daniel blieb dran im Gebet und erfuhr Gottes Handeln, das in Gang gesetzt wurde, als er mit Beten begann.

Bleib dran am Gebet! Wachse im Gebet! Versuche nichts ohne Gebet!

Montag, 1. Januar 2018

Psalm 121:8 / Teil 2 Gesegnetes Neues!

Das alte Jahr haben wir abgeschlossen mit dem seltsam-herrlichen Vers aus Psalm 121:8:

Der Herr behüte deinen (Ausgang und) Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!(Vs 8)

Was es mit der Reihenfolge auf sich hat und mit dem Segen des Herrn für den Ausgang, haben wir gestern gesehen. Dabei ist der Segen Gottes so viel größer, als eine kurze Andacht es beschreiben könnte.

Auch Sein Segen für unseren Eingang ins neue Jahr ist nicht in Worte zu fassen, denn Gott hat immer mehr Segen als wir empfangen können. Sein Segensreservoir ist ohne Grenzen. Und aus diesem Segensreservoire möchte Er uns beschenken, wenn wir heute mit Ihm in ein neues Jahr gehen.

Wenn wir als Segen verstehen, was wir meinen, in diesem Jahr zu brauchen, dann summiert sich da ein ganzes Wunschkonzert. Dazu gehören mit Sicherheit Gesundheit, Freude, Weltfrieden, Bewahrung, Erfolg und dergleichen. Vielleicht gehörten auch ‚Segens'-Wünsche dazu wie: einen Ehepartner, eine Gehaltserhöhung, ein neues Auto oder ein Sechser im Lotto.

Unsere Definition von Segen ist oft eine völlig andere als die Definition der Schrift. Der Segen, den Gott in Psalm 121:8 für unseren Eingang verheißt, wird als „Bewahrung“ definiert. Gottes Hand über uns und Gottes Hand mit uns in diesem Jahr ist alles, was wir brauchen. Wenn Gottes Hand in Krankheitstagen über uns ist, ist das mehr wert als Gesundheit außerhalb von Gottes Hand. Ein Leben unter Gottes Hand in Armut gelebt bedeutet Segen, im Gegenteil zu einen Leben in Reichtum ohne Gott. Ein Leben ohne Ehe, aber unter Gottes Hand, ist das Leben im Segen, vielfach besser als ein Eheleben ohne Gott.

Der Psalmist erkennt das, wenn er in Psalm 73:25 singt:

Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“

Wenn Gottes bewahrende Hand uns in dieses neue Jahr begleitet, wird es ein Anfang im Segen sein. Er ist genug. Jesus ist genug. Unser Herr und Retter ist genug – Er ist soviel mehr, als alle unsere Wünsche, die sich erfüllen mögen oder nicht. Jeder Tag mit Jesus … bedeutet Segen!

Wenn wir nur Jesus habe,
so fragen wir nichts nach Himmel und Erde.“
(nach Psalm 73:25)

In diesem Sinne: Ein gesegnetes Neues!

Sonntag, 31. Dezember 2017

Psalm 121:8 / Teil 1

In Psalm 121 finden wir einen Vers, der mich jahrelang verwundert hat:

Der Herr behüte deinen Ausgang (und Eingang) 
von nun an bis in Ewigkeit!“ (Vs 8)

 Immer wieder habe ich mich gefragt, wieso der Herr den Ausgang segnen soll, bevor Er den Eingang segnet. Man muss doch zunächst einmal irgendwo „rein“ gegangen sein, um wieder raus zu gehen. „Eingang und Ausgang“ – das wäre mir logisch gewesen. Aber „Ausgang und Eingang“?

Die erste Erklärung erhielt ich vor ca 14 Jahren, als der Herr uns deutlich machte, dass Er unseren „Ausgang“ vom dem Missionsdienst auf den Philippinen segnen wollte und ebenso unseren „Eingang“ in eine Arbeit in Deutschland. In dem Fall zogen wir tatsächlich irgendwo aus, bevor wir irgendwo anders einzogen. Dieser Vers war für mich wie eine Stimme Gottes vom Himmel.

Aber der Vers passt ebenso zu einem Jahresabschluss wie dem heutigen. Gott hat das Jahr 2017 gemacht und zu Ende gebracht und entlässt uns heute aus dem alten ins neue Jahr. Sowohl unseren Jahresabschluss und Auszug aus 2017 – wie auch unseren Jahresbeginn und Einzug ins Jahr 2018 möchte Er segnen und behüten.

Wie kann uns der Ausgang aus 2017 zum Segen werden? Dreierlei fällt mir ein, das die Bibel uns zuruft:

In Philipper 3:13+14 schreibt Paulus:
Ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Niemand ist vollkommen. Niemand hat 2017 ohne Schuld und Versagen bewältigt. Wir alle haben am Ende diesen Jahres neue Lasten, die in den vergangenen 12 Monaten hinzu gekommen sind. Aber wir dürfen das alles abgeben. Schuld und Versagen – ehrlich bekannt – will und wird Jesus vergeben. Lasten will Er mit uns tragen. Befreit und behütet von den Altlasten möchte Jesus uns mit Seinem Segen aus diesem Jahr entlassen.

David gibt uns eine weitere Hilfe. Er schreibt in Psalm 103:2:
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Vergessen dürfen wir alles Versagen im Jahr 2017, das wir Jesus bekannt haben. Vergessen dürfen wir alle Schuld, die wir Jesus gebracht und von der wir uns im Herzen losgerissen haben. Aber erinnern sollen wir uns an die Gütigkeiten des Herrn in der Vergangenheit. Davon gab es viele – in Deinem und in meinem Leben. Wenn wir uns an Seine Wohltaten an uns erinnern, erinnern wir uns an Ihn – und das muss Segen bringen.

Schließlich sagt uns Jesus selbst in Lukas 9:62:
Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!

Das ist in erster Linie keine Warnung, sondern eine Einladung. Wer nicht zurückblickt, schaut nach vorne. Wer Jesus nachfolgt, hat Jesus vor sich. 2018 bietet eine neue Gelegenheit, Jesus neu, tiefer, freudiger und vollmächtiger zu dienen. Nach vorne schauen entlässt uns nicht nur mit Gottes Segen aus dem Jahr 2017, sondern nährt die Erwartung Seines Segens in 2018.

Herzliche Einladung zu unserem Jahresabschluss-Gottesdienst!

Der letzte Tag im alten Jahr - oder der erste im neuen Jahr - verleiten immer wieder zu guten Vorsätzen für die Zeit, die vor uns liegt. Dabei mag es einigen von uns ähnlich gehen wie Georg, von dem ich kürzlich las.
Georg sprach mit überzeugter Stimme, als er seinem Freund mitteilte: "Es gibt nichts Besseres als einen frühen Start um 6:00 Uhr morgens. Aufstehen, eine Runde Joggen im Park, eine erfrischende Dusche - und dann ein herzhaftes Frühstück!" Sein Freund war interessiert. "Hört sich gut an," meinte er. "Und wie lange machst Du das schon?" - "Ich fange morgen an!" war die Antwort.

Ein guter, letzter Vorsatz für 2017 wäre, den heutigen Tag mit einem Jahresabschluss-Gottesdienst zu beenden. Dazu laden wir herzlich ein. Unter anderem werden uns Gedanken aus Psalm 121:8 begleiten.

PSALM 121:1.8 

Ein Wallfahrtslied.
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!
Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, 
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
Der Herr behütet dich; 
der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand,
dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele;
der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang 
von nun an bis in Ewigkeit.


Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum
57290 Neunkirchen 
Beginn: 10:30 Uhr 
(parallel Kindergottesdienst) 
HERZLICH WILLKOMMEN!

Mehr Text, auch noch am heutigen Tag, gibt es ab 10:30 Uhr.