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Montag, 9. April 2018

Psalm 107 - Egal, was es ist!

Psalm 107 hat ein Muster. Immer wieder werden Verfehlungen oder Nöte des Volkes erwähnt, immer wieder wird zum Herrn geschrien und immer wieder hilft Er ihnen aus ihrer Not – egal, was es ist!

1 "Preist den Herrn, denn er ist gut!  Ja, seine Güte hört niemals auf!",
2 so sollen sagen die Erlösten des Herrns. Er hat sie aus der Gewalt ihrer Bedränger befreit,
3 aus fremden Ländern wieder heimgebracht, vom Osten und vom Westen her, vom Norden und vom Meer.
4 Sie irrten umher in wegloser Wüste, eine Stadt als Wohnort fanden sie nicht.
5 Von Hunger und Durst gequält, schwand ihr Lebenswille dahin.
6 Sie schrien zu dem Herrn in ihrer Not,  der rettete sie aus aller Bedrängnis.
7 Er brachte sie auf den richtigen Weg und führte sie zu einer bewohnbaren Stadt.
8 Sie sollen den Herrn loben für seine Gnade, für seine Wunder, die er an Menschen tut.
9 Denn er hat den Verdurstenden zu trinken gegeben,  den Hungernden gute Nahrung verschafft.
Diese Gruppe wurde bedrückt, waren fern ihrer Heimat. War es die irdische Heimat, der sie fern waren, wie heute so viele? War es die geistliche Heimat, nach der sie sich sehnten? Jedenfalls war ihr Leben ein Umherirren! Leib, Seele und Geist waren hungrig und durstig. Als sie zum Herrn schrien, brachte Er Erlösung. Sie fanden Heimat. Ihr Hunger wurde gestillt.

10 Die in Dunkelheit und Finsternis lebten, gefesselt in Elend und Eisen,
11 sie hatten den Worten Gottes getrotzt und den Rat des Höchsten verachtet.
12 Nun beugte er durch harte Schläge ihren Trotz, sie lagen am Boden und niemand half.
13 Sie schrien zu dem Herrn in ihrer Not, der rettete sie aus ihrer Bedrängnis,
14 führte sie aus dem tiefen Dunkel heraus und zerriss ihre Fesseln.
15 Sie sollen den Herrn loben für seine Gnade, für seine Wunder, die er an Menschen tut. 16 Denn er zerbrach die ehernen Tore, zerschlug die eisernen Riegel.
Die zweite Gruppe sitzt in Finsternis und Ketten. Wie viele sind das heute! Nicht nur die um ihrer Schuld willen Gebeugten. Wie viele sitzen in seelischer Finsternis, gekettet an Hoffnungslosigkeit und der quälenden Schwachheit, sich nicht mehr selbst aufrichten zu können. Nicht mal der nächste Schritt ist erkennbar. Als sie zum Herrn schrien, brachte Er Licht. Sie fanden wunderbare Befreiung durch Ihn.

17 Die dumm und trotzig aufbegehrten, brachten durch ihr Sündenleben nur Leid und Elend über sich.
18 Sie ekelten sich vor jeder Speise, sie standen direkt vor dem Tod.
19 Sie schrien zu dem Herrn in ihrer Not, der rettete sie aus ihrer Bedrängnis.
20 Er schickte sein Wort und heilte sie und bewahrte sie so vor dem Grab.
21 Sie sollen den Herrn loben für seine Gnade, für seine Wunder, die er an Menschen tut.
22 Sie sollen Dankopfer bringen, jubelnd erzählen von dem, was er tat.
Auch solche hat es immer gegeben, gibt es immer wieder und wird es immer wieder geben. Sie denken, es sei „Leben“, dabei ist es nur Sünde. Sie erwarten Freiheit und Freude und ernten Leid und Elend. Schließlich wird der Hunger nach mehr Leben zu Ekel vor dem Leben, und der Absturz steht kurz bevor. Doch dann: Als sie zum Herrn schrien, brachte Er wahres Leben, Heil und Heilung in Ihm.

23 Die das Meer mit Schiffen befahren, um in Übersee Handel zu treiben,
24 sie sahen die Werke des Herrns, seine Wunder auf hoher See;
25 wenn er sprach und einen Sturm bestellte, der die Wellen in die Höhe warf,
26 sodass sie gen Himmel stiegen und wieder in die Tiefen sanken und ihre Seele vor Angst verging.
27 Wie Betrunkene wankten und schwankten sie und waren mit ihrer Weisheit am Ende.
28 Sie schrien zu dem Herrn in ihrer Not, der rettete sie aus ihrer Bedrängnis
29 und brachte den Sturm zur Stille, und die Wellen beruhigten sich.
30 Sie freuten sich, dass es still geworden war und er sie in den ersehnten Hafen führte.
31 Sie sollen den Herrn loben für seine Gnade, für seine Wunder, die er an Menschen tut.
Nicht jede Not ist verschuldet durch persönliche Sünde. Manche Not bringt das Leben in einer gefallenen Welt. Andere Nöte sind Gott-gesandt, um uns mächtiges Gott-Erleben zu ermöglichen. Auch solche Nöte müssen nicht schweigend durchgestanden werden. Wer zum Herrn schreit in seiner Not, den wird der Herr zur Ruhe kommen lassen und in den „ersehnten Hafen" lotsen. Der Herr, unser Lotse!

32 In der Versammlung des Volkes sollen sie ihn rühmen, ihn loben im Ältestenrat!
33 Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürrem Land.
34 Und wegen der Bosheit seiner Bewohner machte er fruchtbares Land zur salzigen Steppe.
35 Andererseits machte er Wüste zum Wasserteich, Wasserquellen sprudelten im trockenen Land.
36 Dort siedelte er die Hungernden an. Sie gründeten einen Wohnort,
37 bestellten die Felder und legten Weinberge an. Sie brachten reiche Ernten ein. Er segnete sie und sie vermehrten sich sehr, auch ihre Viehherden waren groß.
39 Dann wurden sie geringer an Zahl, bedrückt durch Unglück und Kummer.
40 Er goss Verachtung über Vornehme aus, ließ sie irren in wegloser Wüste.
41 Er holte die Armen aus dem Elend heraus, ihre Familien vermehrten sich sehr.
42 Die Anständigen sehen es und freuen sich, und aller Bosheit wird das Maul gestopft.
Loben sollen ihn alle diese Gruppen. Egal, was es ist – wir dürfen zu Ihm schreien und werden Seine Hilfe erfahren. Das Erfahren Seiner Hilfe soll dann allerdings bei allen, die zu Ihm gerufen und Seine Hilfe erfahren haben, etwas bewirken: Klares, lautes Gotteslob. So wie Er sich nicht geschämt hat, uns zu hören und zu helfen, so sollen wir uns nicht schämen, Ihm zu danken, Ihn zu loben und zu rühmen. Diese letzten Verse listen noch einmal einige der vielen Dinge, die Er für uns getan hat.

43 Wer weise ist, soll sich das merken und verstehen, wie reich die Gnade des Herrn ist.

Bist Du weise? Ich bitte den Herrn, mich weise zu machen! Egal, was es ist! Ich möchte mir das merken und (immer besser) verstehen!

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