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Samstag, 13. Januar 2018

Wie würde ich abschneiden?

Kürzlich berichteten verschiedene Schriftmedien über eine Predigt des Bremer Pastors, Olaf Latzel. Bei einer Evangelisation hatte er seine 1000 Zuhörer aufgerufen, sich einem Glaubens-TÜV zu unterziehen. Was meinte er damit?

Jedes zweite Jahr muss ich mein Auto in einer Werkstatt einer TÜV Kontrolle unterziehen. Da wird es dann von Fachleuten auf Herz und Nieren geprüft. Funktioniert alles, was funktionieren muss? Ist es fahrtüchtig und fahrsicher und ist der Ausstoß ungefährlich?

Und was ist dann ein Glaubens-TÜV? Latzel nennt eine ganze Reihe von biblischen Testfragen, die uns unsere geistliche Gesundheit abklopfen:

-          Habe ich eine Entscheidung für Jesus als meinem Herrn getroffen?
-          Erkenne ich meine Sünden? (Das ist wichtig! Eine Entscheidung aus anderen Gründen muss bestenfalls hinterfragt werden.)
-          Wachse ich geistlich und engagiere ich mich in der Gemeinde?
-          Bin ich Gott gehorsam?
-          Ist in meinem Leben echte Demut, selbstlose Liebe und Gewissheit meines Heils erkennbar?

Das sind alles berechtigte und gute Glaubens-TÜV Fragen. Sobald auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet werden muss, sollte die Warnblinke angehen, denn es braucht nur ein Sandkorn im Getriebe, um kleinen Schaden anzurichten, der fast unmerklich größer wird und schließlich den Motor lahmlegt. Nicht zu unterschätzen, so ein einziges kleines Sandkorn.  Und Paulus scheint mit solch einer Art Glaubens-TÜV zu sympatisieren, denn er schreibt in 2 Korinther 13:5:

Prüft euch, ob euer Glaube echt ist. Prüft euch selbst.
Wenn ihr nicht sagen könnt, dass Jesus Christus in euch ist,
habt ihr die Prüfung nicht bestanden.“

Solch eine Prüfung zu vernachlässigen oder ihr sogar aus dem Weg zu gehen, zeigt, dass bereits der „Tod im Topf ist“. Aber es gibt todsichere Hoffnung. So wie mein Auto, wenn es durch den TÜV fallen sollte, repariert und sicher gemacht werden kann, so kann und möchte Jesus unser Glaubensleben erneuern. Bitte Ihn von ganzem Herzen darum und Er wird handeln!

Morgen beginnen wir eine neue Predigtserie in unserem Gottesdienst. Durch das Buch der Apostelgeschichte wird Gott uns lehren, wie wir als Einzelne und als Gemeinde gesund und effektiv für Ihn leben können.

Wir laden jeden herzlich ein, den Gottesdienst mit uns zu feiern.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr (parallel Kindergottesdienst in Altersgruppen
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 12. Januar 2018

Der Fisch an der Angel

Während unserer fast zwei Jahrzehnte im Ausland fand unser Familienurlaub immer am Meer statt. Echte Berge gab's keine. Was als "Berge" bezeichnet wurde, war in der Regel Rebellengebiet oder unzugänglich - oder beides. Darum war es eben jedes Jahr "Urlaub am Meer." Und dazu gehörte Angeln. Glücklicherweise gibt es noch Länder auf dieser Erde, die nicht alles im Leben durch Scheine und Gesetze regulieren und darum waren unsere Angelaktivitäten auch recht unkonventionell und "un-deutsch."  Zunächst musste der Köder an die Angel. Den braucht man nämlich. Ohne Köder keinen Fisch. Die Köder suchten wir uns, bevor wir mit dem Schlauchboot raus fuhren. Und dann kam eine der für uns unangenehmsten Angelegenheiten des Angelsports: den Köder am Haken zu befestigen. Ach, wie oft ging uns der Köder verloren, bevor der erste Fisch ihn auch nur sah. Und wie oft kamen wir nach 2 Stunden mit leeren Netzen zurück. 'Trotz Köder keinen Fisch' hieß es dann. Aber wir hatten die Genugtuung, die Fische zumindest gut gefüttert zu haben.

Fische (oder zumindest Köder) an der Angel erinnern mich regelmäßig an ein Erlebnis, das ich vor vielen Jahren hatte. Seit Jahren (!) hegte ich Groll gegen einen Menschen, der mir Unrecht getan hatte. Nicht, dass ich täglich mit Bitterkeit zu kämpfen hatte. Aber, wenn immer ich irgendeine Arbeit tat, die mich an diesen Menschen erinnerte, kamen Unversöhnlichkeit und Groll hoch. "Wenn ich nur mit ‚Mr. Soundso' mal über diesen Menschen reden kann und erzählen kann, was mir an Unrecht geschehen ist, dann wird es mir besser gehen" - so dachte ich und hielt an der Bitterkeit fest, um irgendwann Rechtfertigung zu erfahren. "Den Menschen, der mich so verletzt hat, den lasse ich nicht so leicht von meiner Angel. Den halte ich mir, damit ich ihn einholen kann, wann immer es mir passt!"

Dann las ich ein Buch. Es ging u.a. um Vergebung, und ich musste feststellen, dass nicht der Andere, sondern ich selbst der Fisch an der Angel war. Bitterkeit und das Verlangen nach Rechtfertigung hielten nicht den Anderen an der Angel, sondern mich. Ich kam nicht davon weg. Über Jahre hinweg hatte ich gedacht, der Andere sei der Fisch. Jetzt wurde mir klar: Ich hing an der Angel. Ich war es, der NICHT frei war. Ich war es, der immer wieder eingeholt wurde. Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich auf meine Knie ging, die Bitterkeit im Gebet an Gott abgab und Ihn bat, mich von der Angel zu nehmen. Ich vergab auch dem Anderen und verzichtete auf Rechtfertigung - und erfuhr die Freiheit, die nur Jesu geben kann.

Bitterkeit und Unversöhnlichkeit gehören wahrscheinlich zu den massivsten Bremsen im geistlichen Leben. Nicht zuletzt darum hat Jesus das Thema Vergebung immer wieder angesprochen. Unser Problem ist, dass wir unser Bedürfnis nach Rechtfertigung nicht aufgeben, unsere Rechte einklagen und dem Anderen nicht vergeben wollen. Ganz deutlich warnt uns unser Herr:

"Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben."     (Matthäus 6:15)

und gleichzeitig verspricht Er:

"Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei." (Johannes 8:36)

Bist Du frei? Oder hängst Du noch an einer Angel? Jesus befreit! (w)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Wessen Tatsachen? Wessen Maßstäbe?

Vor wenigen Tagen war in unserer Lokalzeitung ein Leserbrief überschrieben mit „Wunderbare Tatsachen“. Der einleitende Satz stellte richtigerweise fest, dass Viele Menschen verloren gehen, weil sie nicht an Jesus glauben. Dann aber folgte eine pseudo-christlich – humanistische Verdrehung von Bibelversen, die unter anderem in dem unbiblischen Satz gipfelte: „So geht er [Jesus] auch allen Verlorenen in der Verdammnis nach und leitet sie zur wahren Reue, Herzensbuße und Bekehrung.“ Als Beweistext wird Psalm 22:28 mit den Worten zitiert: „Es werden gedenken und sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden und vor Ihm anbeten alle Geschlechter der Nationen.“ Diese (Fehl-)Interpretation, dass alle Menschen gerettet werden – egal ob sie im oder ohne Glauben an Jesus in die Ewigkeit gegangen sind – wird als wunderbare Tatsache bezeichnet.

In Verbindung mit unserer Bibelstunde gestern Abend (Matthäus 20:1-16) habe ich mich gefragt: Wer bestimmt eigentlich, was biblische Tatsachen sind und was nicht? Wer definiert Gerechtigkeit? Gott oder wir? Wer hat das richtige Verständnis von Liebe?  Gott oder der Mensch?

Menschen halten es für ungerecht, wenn jemand, der nur eine Stunde am Tag arbeitet, den gleichen Lohn bekommt wie der, der 12 Stunden für einen verhandelten Lohn schuftet.
Menschen halten es für lieblos, wenn jemand, der Gottes Liebe ablehnt und die Verdammnis wählt, seinen Willen erhält.
Menschen bezeichnen als „wunderbare Tatsache“, was sie für wunderbar halten und interpretieren, egal, ob es mit Gottes Verständnis von „wunderbar“ korresponiert oder nicht.

Aber ist es wirklich unser Verständnis, das bestimmt, was Tatsache ist und was nicht? Ist es nicht vielmehr Gottes Wort, das Tatsachen als solche festlegt?
Ist es wirklich unsere Definition von Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit definiert? Dann müssen wir uns fragen, warum es so viele sich widersprechende „Gerechtigkeiten“ auf der Welt gibt.
Ist es wirklich unsere Interpretation von „Liebe“, die bestimmt, was Liebe ist?

Gottes Wort definiert „Liebe“ u.a. mit den Worten:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder,
der an ihn glaubt,
nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“

Gottes Liebe umfasst die ganze Welt! Gottes Angebot auch! Und Gottes Liebe wird nicht geschmälert, wenn nur diejenigen gerettet werden, die – wie Gott es festlegt – durch Glauben an Jesus gerettet werden.
Gottes Gerechtigkeit wird nicht geschmälert, indem Er dem von Ihm festgesetzten Gerechtigkeitsstandard folgt und nach Römer 6:23 handelt, wo es heißt:

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod;
aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben
in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Wieder ist das ewige Leben untrennbar mit Jesus Christus verknüpft. Und diese Verknüpfung entsteht durch den Glauben. (siehe oben: Johannes 3:16)

Gottes Liebe ist definitiv ewig, denn sie ist ein Wesensmerkmal unseres unveränderlichen Gottes. Gott ist Liebe! Gottes Liebe bleibt ewig, aber die rettende Komponente Seiner Liebe zwingt sich nicht auf, wo der Mensch Gottes Rettung durch Jesus nicht annimmt und sich damit für eine Ewigkeit ohne Gott entscheidet. Auch das ist Liebe – dass Gott die Entscheidung des Sünders akzeptiert und ihm gibt, was er will.

Immer wieder wird die Frage der „Ewigkeit“ in diese Diskussion hineingebracht. „Ewig“ – so sagt man – bedeute „Äon“ oder „Zeitabschnitt“. Die Verlorenheit der Verlorenen sei somit ewig im Sinne eines „Zeitabschnitts“. Dem gegenüber stehen Verse wie Daniel 12:2:

Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen,
werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben,
die anderen zur ewigen Schmach und Schande.

Wenn die ewige Schmach und Schande nur ein „Zeitabschnitt“ sind, darf bei sauberer Auslegung des Verses folglich auch das ewige Leben nur als „Zeitabschnitt“ verstanden werden. Ist das unsere Hoffnung als Gotteskinder? Keineswegs! Meine nicht! Der Herr hat uns gerettet für Zeit und Ewigkeit, eine Ewigkeit ohne Ende!

„So sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder,
der an ihn glaubt,
nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“

Gottes Liebe zeigt sich nicht darin, dass alle Menschen gerettet werden, ob sie im Leben an Jesus glauben oder nicht. Gottes Liebe zeigt sich darin, dass Gottes Sohn, Jesus, kam und Sein Leben für ALLE Menschen gab, und dass ALLE – die an Ihn glauben – ewiges Leben haben!
Das ist die Definition der Liebe Gottes, und dieses Handeln illustriert die Gerechtigkeit Gottes.
Seine Definitionen und die Maßstäbe Seines Wortes sind unsere wunderbaren Tatsachen!

Mittwoch, 10. Januar 2018

Freiheit

Ein weiteres Zitat, dass mir in Facebook auffiel lautet:  

Suche nicht die Freiheit von einzelnen Dingen,
sondern suche die Gegenwart des HERRN,
denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 
 
Ich habe immer wieder in diesen Tagen über den Begriff Freiheit nachgedacht. Es ist ja ein weitreichender Begriff. Manche wollen Freiheit von heftigen Bindungen und Süchten, wie Drogen, Alkohol oder Pornographie. Andere haben schlechte Angewohnheiten, von denen sie gerne befreit wären. Wieder andere haben psychische Eigenarten oder Zwänge, aus denen sie gerne ausbrechen würden.
 
Dazu gibt es ganz andere Gruppen, die sich auch nach Freiheit sehnen. Manche empfinden ihre Ehe als Gefängnis, andere ihren Arbeitsplatz und wieder andere sitzen tatsächlich im Bau hinter Gittern und träumen von der großen Freiheit da draußen.
 
Jeder hat so seine Fesseln, die er gerne los wäre. Jede Fessel hat einen anderen Namen. Und haben sie es wirklich einmal geschafft, die eine Bindung oder Türe hinter sich zu lassen und nach „draußen“ zu kommen, müssen sie recht bald feststellen, dass mindestens eine weitere Fessel nachgerückt ist. Tatsache ist: Wir Menschen sind nicht frei, und wir werden auch nicht frei werden, es sei denn, wir kommen in die Gegenwart des Sohnes Gottes, von dem es heißt: 
 
Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.  
(Johannes 8:36)
 
Zu Jesus kommen, befreit werden von unseren Sünden und von der Macht, die die Sünde über uns ausübt und unter der wir ohne Jesus gefangen sind! Wer zu Jesus gehört, empfängt Sein Siegel: den Geist des Herrn. Und über Ihn sagt die Bibel in 2. Korinther 3:17: 
 
Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, 
da ist Freiheit. 
 
Es würde unserem Bestreben nach Freiheit (von Süchten, Bindungen, Situationen, Gittern etc.) sicher entgegenkommen, wenn wir nicht allein nach Freiheit von einzelnen Dingen streben, die uns in unserem Wohlbefinden quälen. Streben wir vielmehr danach, zu sein wo der Geist des Herrn ist – dann bringt das die Freiheit, nach der wir uns sehnen. Wir suchen also nicht die Freiheit, die Befreiung. Wir suchen vielmehr den Befreier und den, in dessen Gegenwart sich keine Einengungen halten können. Ein völlig anderer Ansatz, aber einer, auf dem Gottes Verheißung ruht, denn Er sagt: 
 
Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei
und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!
 
Um diesen Jesus geht es auch heute Abend in unserer Jüngerschaftsstunde. Dazu laden wir herzlich ein:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 9. Januar 2018

Gebet im Buch Hosea

Hosea ist das Buch der unzerbrechlichen Liebe Gottes zu Seinem Volk, die uns Jesus im Neuen Testament vor Augen gemalt hat. Vom Inhalt her fordert das Buch Hosea den Leser heraus, denn Gott vergleicht die Liebe zu Seinem Volk mit der Liebe eines Mannes, der eine Prostituierte aus dem Schmutzmilieu herausholt und ihr neues Leben schenkt, indem Er sie zur Frau nimmt. Das geht eine Weile gut – bis dass die alten Muster durchbrechen und die Frau Ihm untreu wird und wieder zu ihrem „Geschäft“ zurückkehrt. Aber die Liebe des Ehemannes überwindet die Untreue der Frau. Er geht ihr nach und bringt sie wieder nach Hause. Käme es nicht von Gott selbst, und stünde es nicht in der Bibel, würden viele Gläubige diesen Vergleich sicher vehement ablehnen.

Während Gott im Buch Hosea Seine Liebe zu seinem Volk illustriert und verkündigt, spielt Er Sünde nicht herunter. Sünde bleibt Sünde, und Gott hasst Sünde. Wegen unserer Sünde musste Jesus sterben! Gleichzeitig liebt Gott Sein Volk. Er möchte nicht, dass sie ihren schmutzigen Geschäften nachlaufen und den Wegen der Sünde folgen. Darum entscheidet Er sich zu drastischen Maßnahmen und erklärt:

„Ich werde davongehen, an meinen Ort zurückkehren,
bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen werden;
in ihrer Drangsal werden sie mich ernstlich suchen.“
(Hosea 5:15)

Gott wird davongehen! Er wird die Seinen nicht verlassen, noch versäumen – das hat Er uns versprochen. Aber Er wird davongehen. Er wird Seinen Weg so gehen, wie es gut und richtig ist. Wer Ihm auf Seinem guten Weg folgt, wird in Seinem Licht, seiner Liebe und Seinem Segen leben. Wer seinen eigenen Wegen folgt, bleibt zurück und entfernt sich von Ihm.

Das muss nicht so bleiben!

Wenn Gottes Volk seine Schuld erkennt und Sein Angesicht sucht – wenn sie ihre Herzen auf Ihn richten, zu Ihm umkehren und Ihn anrufen – dann wird sich ihre Situation ändern.

Gebet ändert Missstände, in die wir uns durch unsere Untreue gegenüber Gott hineinmanövriert haben. Gottes „Sich Abwenden“ hat ein bestimmtes Ziel. Er lässt uns unseren Willen, erlaubt es, dass wir in Missstände hineinschlittern, die uns dann ins Nachdenken bringen. Wir erkennen unsere Schuld (ein Zeichen, dass Gott uns nie ganz verlassen hat) und beginnen wieder neu, Ihn zu suchen. Gottes Ziel ist nicht unsere Zerstörung, sondern unsere Wiederherstellung. Schade, dass es manchmal so drastischer Aktionen bedarf, uns ins Gebet zu treiben, um Gottes Angesicht zu suchen und wieder in Seine Nähe zu kommen.

Not lernt Beten’ sagt der Volksmund. ‚In ihrer Drangsal werden sie mich suchen’ sagt Gott.

Aus dem Buch Hosea lernen wir, dass menschliche Not durchaus ein Mittel sein kann, dessen Gott sich in Seiner großen Liebe zu uns bedient. Er lässt Not zu, indem Er uns unseren freien Willen nach Unabhängigkeit lässt, denn Er weiß: ‚In ihrer Drangsal werden sie mich suchen!

Nicht jede Not ist begründet in Sünde oder dem menschlichen Streben nach Unabhängigkeit! Aber zur Zeit Hoseas war das beim Volk Gottes der Fall. Und bis heute ist manch eine Not der Ruf Gottes: „Suche mein Angesicht. Schütte Dein Herz vor mir aus!“

Ja, suche Gottes Angesicht und schütte Dein Herz vor Ihm aus!

Montag, 8. Januar 2018

Schatten

Dieser Tage sprach ich mit einem guten Freund. Die dunkle Jahreszeit gefällt uns beiden nicht. Die langen Schatten schon am Nachmittag haben die Tendenz, einen Schatten auf unsere Seelen zu legen.

Tatsächlich spricht die Bibel nicht wenig von Schatten – aber dabei geht es nicht nur um das, was beängstigt und bedrückt. Darum geht es auch – aber bei Weitem nicht nur. Hier einige, wenige Verse, in denen das Wort „Schatten“ in der Bibel erwähnt wird: 

Schatten und Tod

Er weiß aber nicht, dass die Schatten dort hausen und ihre Gäste in den Tiefen des Totenreiches. Einsichten und Lebensregeln der Weisheit. (Sprüche 9:18)
Ein Mensch, der vom Weg der Einsicht abirrt, wird ruhen in der Versammlung der Schatten. (Sprüche 21:16)
Aber dem Gottlosen wird es nicht gut ergehen, und er wird, dem Schatten gleich, seine Tage nicht verlängern, weil er Gott nicht fürchtet! (Prediger 8:13)
Meine Tage sind wie ein lang gestreckter Schatten, und ich verdorre wie Gras. (Psalm 102:12)
Wie ein Schatten, wenn er sich neigt, schleiche ich dahin; ich werde verscheucht wie eine Heuschrecke. (Psalm 109:23)

Ohne ins Detail zu gehen, geht es hier um verführte Menschen, verirrte Menschen, die den Weg der Einsicht verlassen – und sich dadurch den Toten angeschlossen haben. Es geht um den Ungerechten, dessen „Schatten“ bald untergehen wird, den Verzweifelten, der die Sonne untergehen und sein Leben getrieben und dahinschwinden sieht. Das sind keine Schatten, die wir suchen, lieben oder die uns gut tun. Das sind die Schatten, die wir mit allem Negativen verbinden, mit Dunkelheit und Winterdepris. Möge der Herr uns davor verschonen.


Gott bewegt Schatten
Und was, wenn die Schatten uns im Griff haben? Was, wenn sie sich auf unsere Seele gelegt haben und die Sonne der Gerechtigkeit Gottes verdecken? Was, wenn Schatten der Angst, des Todes, Schatten der Dunkelheit uns lähmen? Was, wenn wir der Schatten leid sind? In 2 Könige 20:9-11 finden wir die Antwort:

Jesaja sprach: Dies sei dir das Zeichen von dem Herrn, dass der Herr das Wort erfüllen wird, das er gesprochen hat: Soll der Schatten der Sonnenuhr zehn Stufen vorwärtsgehen oder zehn Stufen zurückkehren? Hiskia sprach: Es ist ein Leichtes, dass der Schatten zehn Stufen abwärtsgeht; nein, sondern der Schatten soll zehn Stufen zurückgehen! Da rief der Prophet Jesaja den Herrn an; und er ließ an der Sonnenuhr des Ahas den Schatten, der abwärtsgegangen war, zehn Stufen zurückgehen.

Simple Tatsache: Gott bewegt Schatten. Für Hiskia war es der Schatten des Todes, der ihn verzweifeln ließ. Für Eliah war es der Schatten tiefer Depression. Für andere waren es Schatten der Trauer, der Angst oder der Vergangenheit. Gott bewegt Schatten.

Gottes Schatten
Die schönsten Verse über Schatten in der Bibel sind wohl die Verse, in denen vom Schatten die Rede, der durch Gottes Gegenwart selbst geschaffen wird.

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist. (Psalm 57:2)
Lass mich ewiglich wohnen in deinem Zelt, mich bergen im Schatten deiner Flügel! (Psalm 61:5)
Denn du bist meine Hilfe geworden, und ich juble unter dem Schatten deiner Flügel. (Psalm 63:8)
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. (Psalm 91:1)
Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand (Psalm 121:8)

Gottes Schattenschutz wird erzeugt, indem ich mich so nahe bei ihm aufhalte, wie ein Küken unter den Flügeln seiner Henne. Dort ist Schutz, solange Gefahr besteht. Dort ist Kühlung in der Hitze. Wo der Schatten des Herrn zu finden ist, ist Jesu Gegenwart garantiert.

Zum Schluss einen Gedanken zum Nachdenken:

Das Wirken der Apostel hatte zur Folge, dass man die Kranken auf Betten und Bahren auf die Straße trug, nur damit der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging. (Apostelgeschichte 5:15)

Wer in Gottes Schatten sitzt und durch „Gottes Schatten“ beschützt, erhellt und berührt wird,
der wird zum „Schattenspender im Namen des Herrn!“ Unser Leben kann und darf die Schatten des Segens des Höchsten verbreiten.

Schlusssatz:
a)      Such den Schatten des Herrn! Ruh Dich da aus; kühl ab; tank Seine „Sonne der Gerechtigkeit“!  Das geht! Und dann
b)      Wirf erfrischende Schatten auf andere. Das geht, wenn Du bei a) anfängt.

Ok, das waren 5 Schlußsätze!

Sonntag, 7. Januar 2018

Herzliche Einladung zum Jahreseingangs-Gottesdienst!


Der Herr behüte deinen  ...  Eingang von nun an bis in Ewigkeit. 
(aus Psalm 121:8)

Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; 
ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife, 
wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. 
Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür,
 dass ich es ergriffen habe; 
eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, 
und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, 
und jage auf das Ziel zu, 
den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
(Philipper 3:12-14)

Wir laden herzlich ein zum ersten CCFG Gottesdienst im neuen Jahr. "Neu Durchstarten!" dazu lädt Jesus uns ein! Es ehrt Ihn, wenn Sein Volk sich sammelt, um Ihm zu singen, Ihn zu ehren, auf Ihn zu hören und in Seinem Namen miteinander Gemeinschaft zu haben. All das ist heute Teil unseres Gottesdienstes, zu dem wir jeden von Herzen einladen!

"Durchstarten!"

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen 
Beginn: 10:30 Uhr 
(parallel Kindergottesdienst)
HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!