.


Watch the JESUS Film in your language / Der JESUS Film in Deiner Sprache: HIER
Want to know Jesus personally? HERE / Du möchtest Jesus persönlich kennenlernen? HIER
Mehr über die CCFG (unsere Gemeinde) HIER

CCFG JUGENDLEITER GESUCHT! STELLENAUSSCHREIBUNG HIER

Mittwoch, 21. Februar 2018

Gottes Wort kennt zwar keine Grenzen, aber …

Es ist eine tolle und spannende Sache, wie Gott Sein Wort in schwierigen Gebieten unters Volk bringt. So wird berichtet, dass Krieg und Verfolgung in Afghanistan Tausende von Afghanen ins Ausland vertrieben hat. Christliche Afghanen helfen jetzt in 8 Ländern bei der Herstellung von Radioprogrammen für ihre Landsleute, die noch in ihrem Heimatland leben. Solche, die sich für den Glauben an Jesus entscheiden, werden per SMS mit Bibelstellen versorgt, damit sie wachsen können.

In anderen Ländern sind allein durch Verkündigung und Jüngerschaftsschulung über Radio Gemeinden entstanden. Bei unserem Besuch in der Türkei sehen wir immer wieder Hochhäuser, übersät mit Satellitenschüsseln, über die auch christliche Sender in diesem islamischen Land empfangen werden können. Die Live-Verkündigung des Evangeliums in der Türkei ist zum Teil lebensgefährlich. Durch Fernsehen können viele erreicht werden.

In viele Länder muss das Wort Gottes, Grundlage allen rettenden Glaubens, hineingeschmuggelt werden. Besonders bekannt dürften die Geschichten von Bruder Andrew sein, dem Gründer von „Open Doors“. Jahrelang schmuggelte er in seinem VW Käfer Bibeln hinter den Eisernen Vorhang.

Zu Beginn der 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sehnen sich Chinas Christen aus den Hauskirchen nach Bibeln. „Eine Million Bibeln“ ist ihre Bitte. Im Vertrauen auf Gott startete Open Doors die größte Bibelschmuggelaktion aller Zeiten. In nur einer Nacht des Jahres 1981 wurden 1 Million Bibeln an den Augen der chinesischen Kriegsmarine vorbei nach China transportiert, wo Christen sie in Empfang nahmen. Millionen Menschen kamen zum Glauben.

Gottes Wort kennt keine Grenzen!

Während in vielen Ländern Gottes Wort verboten und rar ist, haben wir bei uns freien Zugang zu einer langen Liste von Bibelübersetzungen, Kommentaren, Predigten und Büchern über die Bibel. Vielleicht auch dadurch, dass sie so einfach zu bekommen ist, kennen viele Zeitgenossen den Wert der Bibel und ihren Inhalt heute nicht mehr. Zu ihnen müssen wir Gottes Wort anders „schmuggeln“. WIR sind zunächst Gottes Botschaft an sie. Wir sind Sein Mund und Seine Worte. Und durch uns können sie hingeführt werden an Sein geschriebenes Wort.
Hier mein Vorschlag: Denk doch mal kurz nach, schick ein Gebet nach oben – und ruf jemanden an, den Du heute Abend zum Jüngerschaftstreffen einladen kannst. Besser noch: hol jemanden ab oder verabredet Euch und kommt zusammen.

Herzliche Einladung zum Jüngerschaftstreffen (Bibelstunde)
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!

Dienstag, 20. Februar 2018

Gebet im Buch Nahum

Um das Jahr 660 v. Chr. predigt der Prophet Nahum. Er predigt Gericht über Ninive, richtet seine Botschaft aber an das Volk Israel.

Ninive ist bekannter durch einen anderen Propheten: Jona. Jona kam auf Umwegen nach Ninive, predigte ebenfalls Gericht und die Stadt mit vermutlich an die Million Einwohner, tat Buße. Sie schrien zu Gott und wurden verschont. Was für eine herrliche Botschaft. Was für eine gewaltige Veränderung. Sie schrien zu Gott, ihre Seelen wurden gerettet und sie durften Gottes Gnade schmecken.

150 Jahre später ist alles beim Alten. Ninive ist abgrundtief gottlos und absolut gerichtsreif. Der Gesinnungswandel und das inbrünstige Gebet einer Generation lässt sich nicht unbedingt übertragen auf ihre Nachkommen. Das Gebet der Alten mag die Jungen segnen, aber die Jungen müssen dranbleiben am Gebet. Das taten die Generationen nach der Erweckung zur Zeit Jonas nicht. Nach 150 Jahren beschreibt Nahum die Nachkommen derer, die Buße taten mit den Worten:

Leer und ausgeplündert, verwüstet wird sie!
Verzagte Herzen und schlotternde Knie
und Schmerz in allen Hüften und Totenblässe auf allen Gesichtern!
(Nahum 2:11)

Wie sich Situationen verändern, wenn die Generationen nicht dranbleiben am Gebet. Die Kinder waren den Wegen ihrer Eltern nicht gefolgt. Darum unterscheidet sich Nahums Botschaft von Jonas Botschaft unter anderem dadurch, dass Jona zur Buße aufrief um dem Gericht zu entgehen. Nahum verkündigt das kommende Gericht als Tatsache. Ca 50 Jahre später erfüllt sich sein prophetisches Wort, als Ninive 612 v. Chr. zerstört wird. Lasst uns immer persönlich dran bleiben am Gebet und uns nie auf dem Gebet anderer oder voriger Generationen ausruhen.

Andererseits enthält die Predigt des Nahum nicht nur diese Gedanken der Warnung vor dem Einschlafen des Gebets, sondern auch den Gedanken des Segens für alle, die dranbleiben und im Gebet bleiben. Nahum predigt:

Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not;
und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
(Nahum 1:7)

Vertrauen auf den Herrn ist kein Fatalismus, im Sinne von: Es kommt wie es kommen muss. Ich tue nichts und vertraue dem Herrn. Vertrauen bedeutet, alles im Leben mit Jesus zu besprechen, den lebendigen Kontakt nicht abreißen zu lassen

Das war bei den Niniveiten leider geschehen. Gebet, Buße, Vertrauen auf Gott hatte sich nicht fortgesetzt. Das soll bei uns anders werden. Darum wollen wir Nahum 1:7 beachten und betend praktizieren:

Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not;
und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
(Nahum 1:7)

Montag, 19. Februar 2018

Heute: MÄNNERABEND @ CCFG

Heute, 19:30 Uhr
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Anbetung ... Andacht ... Abendessen
HERZLICH WILLKOMMEN!

Vorher - Nachher

Wir alle kennen die Werbung: Da steht der 45 Jährige, tiefe Geheimratsecken, gequält und bedrückt in die Kamera schauend, alles auf einem schlecht belichteten Bild. Rechts daneben die (vielleicht) selbe Person, selbstbewusst, ohne Geheimratsecken auf einem gut belichteten Foto. Eins war vorher, eins nachher. Ein paar Seiten weiter ein ähnliches Bild. Eine korpulente Person, schlechte Haltung, übergewichtig. Rechts daneben: Dieselbe (?) Person, gerade Körperhaltung, gesunde Figur. Vorher - Nachher! Und in einer anderen Zeitung scheint das Bild links eine Müllhalde darzustellen, rechts ein Blumenbeet. Der neue Dünger hat gewirkt. Vorher - Nachher. So könnte man fortfahren. In all diesen Fällen: Wer würde sich wohl wünschen, von "Nachher" zurückzukehren zum "Vorher"? Natürlich niemand!

Vorher - Nachher! So könnte man auch das zweite Kapitel des Epheserbriefes überschreiben. Zunächst wird unsere "Vorher" Situation beschrieben. Da heißt es ganz ungeschminkt:

Vorher: Tot in Sünden, Kinder des Zorns, ohne Christus, ohne himmlisches Bürgerrecht, ohne Teilhabe an den Verheißungen, ohne Hoffnung und ohne Gott!
 
Nachher: in Christus, nahe gebracht, im Frieden mit Gott und miteinander, Teilhaber an den Verheißungen,  Heiligung, in Gottes Nähe, gereinigt, befreit und geheiligt durch Jesu Blut und mit Zugang zum himmlischen Vater.

Wer würde sich wohl wünschen, von "Nachher" zurückzukehren zum "Vorher"? Natürlich niemand! Und doch leben so viele Gotteskinder oft eher im Vorher als im Nachher. Und dafür gibt es eine Erklärung: unsere geistliche Staatsbürgerschaft.

In Epheser 2:19 sagt Paulus allen Jesusjüngern:

"So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen!"

Der Apostel Petrus hingegen ruft in 1 Petrus 2:11 allen Gläubigen zu:

"Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge…"

Fremdlinge oder nicht? Gäste oder nicht? Bürgerrecht oder nicht?  Jesusjünger sind "Gäste" auf Erden (Petrus) - und haben "Heimrecht" im Himmel! (Paulus). Das Wichtige dabei ist: Eine doppelte Staatsbürgerschaft gibt es nicht! Natürlich kann man versuchen, so zu leben, als hätte man eine doppelte Staatsbürgerschaft. Man hat den "Pass des Heils" irgendwo in einer Tasche des Herzens, lebt aber als ob die Erde das zuhause wäre. Man ist auf der Pilgerreise in ein herrliches Jenseits, lebt aber so, als ob das Diesseits mehr Freude schenken kann, als das Ziel, auf das wir uns freuen und wo unser Herr auf uns wartet. Und was ist die Folge? Ein lauwarmes Christsein. Ein Mensch, der alle Vorzüge des "Nachher" erhalten hat, und im "Vorher" leben möchte. Das aber funktioniert nicht. Heiß oder kalt - Ja! Ganze Sache? Ja! Aber doppelte geistliche Staatsbürgerschaft - das gibt's nicht! Jeder Versuch muss scheitern. 

Darum wollen wir zu Herzen nehmen und uns freuen an dem, was Paulus uns zuruft:

"Ihr seid nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen" (Epheser 2:19)

Diese eine geistliche Staatsbürgerschaft reicht, zum Leben und zum Sterben! (w)

Sonntag, 18. Februar 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Predigttext heute 
Psalam 84:1-13

1 Dem Chorleiter. Nach der Weise der Keltertreter. Ein Psalm der Nachkommen Korachs.
2 Wie liebenswert sind deine Wohnungen, / Jahwe, allmächtiger Gott! 
3 Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht / nach den Höfen im Tempel Jahwes. / Mein Herz und mein Leib, / sie jubeln dem lebendigen Gott zu.
4 Selbst der Vogel hat ein Haus gefunden, / die Schwalbe fand ein Nest für sich, in das sie ihre Jungen legt: / deine Altäre, Jahwe, Allmächtiger, / mein König und mein Gott.  
5 Wie glücklich sind die, die in deinem Haus wohnen. / Immerzu loben sie dich! 
6 Wie glücklich sind die, deren Stärke in dir ist, / deren Herz sich nach deiner Gegenwart sehnt!  
7 Wenn sie durchs Tränental ziehen, / wird es zum Quellort durch sie, / und der Herbstregen hüllt es in Segen.  
8 Mit jedem Schritt wächst ihre Kraft, / bis sie in Zion vor ihrem Gott stehn.
9 Jahwe, allmächtiger Gott, / höre mein Gebet! / Vernimm es bitte, Jakobs Gott!
 
10 Blick freundlich auf den König, unseren Schutz, / schau deinen Gesalbten wohlwollend an!  
11 Denn ein Tag in den Höfen des Tempels / ist besser als tausend andere sonst. / Lieber will ich Torwächter im Haus meines Gottes sein, / als in den Zelten des Unrechts zu wohnen!  
12 Denn Jahwe, Gott, ist Sonne und Schild. / Jahwe schenkt Gnade und Ehre. / Denen, die aufrichtig sind, / enthält er nichts Gutes vor.  
13 Jahwe, Allmächtiger! / Glücklich der Mensch, der dir vertraut!
 
Anbetung 
Predigt 
(parallel Kindergottesdienst) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
 Auf Wunsch Gebet
 Einladung zum gemeinsamen Mittagessen
 Beginn: 10:30 Uhr 

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum

HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
 
Sonntagszitat: 
Nicht die Glücklichen sind dankbar. 
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
(Francis Bacon)

Wenn ihr bloß wüsstet, wie glücklich uns der Herr macht, 
Ihr würdet sofort zu Jesus kommen!
(William Booth)

 

Samstag, 17. Februar 2018

Geschenke, die bleiben

Geschenke geben oder empfangen wir zu verschiedenen Anlässen – sei es zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu einem Jubiläum. Kürzlich durfte ich in einem Cafe etwas über meinen Glauben sagen und habe vorher noch Süßigkeiten, eine Duftkerze, Mineralwasser, eine Seife und etwas Kleingeld verteilt. Für jedes Geschenk gab es einen Abnehmer.

Niemand hatte das Geschenk verdient. Es war weder Lohn noch Bestechung. Es gab keinen Anlass! Wenn wir etwas geschenkt bekommen, nehmen wir es in der Regel gerne an.
Süßigkeiten ... machen unser Leben angenehm
Duftkerzen ... spenden Licht und angenehmen Duft
Wasser ... löscht unseren Durst
Seife ... wäscht uns sauber
1 Euro ... nicht viel, aber hilft uns weiter
Brot ... stillt unseren Hunger

All diese Dingen halten eine Weile an. Brot ... Wasser ... Seife ... Licht ... aber irgendwann ist’s aufgebraucht.  Alles vergänglich! Trotzdem freuen wir uns, wenn wir Geschenke bekommen.

Interessant ist, dass wir über die vergänglichen Geschenkle unserer Mitmenschen so froh sind. Wenn Gott uns aber Geschenke anbietet, die ewig halten, dann sind wir oft uninteressiert und langsam. Warum sind wir so langsam und zögerlich, ein Geschenk von Gott anzunehmen?

Gott bietet uns Geschenke an, die wertvoll und überlebenswichtig sind. Was sind das für Geschenke, die Gott uns anbietet – die wir weder verdienen, noch kaufen – sondern nur dankbar von Ihm annehmen können?

Gott bietet uns Brot an. Nicht Brot für den Magen, sondern für unsere hungrigen Seelen. Jesus ist Lebensbrot für unsere Herzen.

Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist: das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht (mehr) hungern; Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit.

Gott bietet uns Wasser an. Nicht für den Durst des Körpers. Jesus ist Lebenswasser für unsere Seele, für unsere Herzen. Viele Menschen gehen bedrückt und niedergeschlagen durchs Leben. Jeder hat sein Päckchen und seine Last zu tragen. Wir alle brauchen mal eine Pause, eine Erfrischung – und Jesus lädt uns ein und sagt: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

Gott bietet uns Reichtum an. Nicht ein 1 Euro Stück oder einen 100 Euro Schein. Gottes Reichtum ist größerer. In Galater Galater 5:22 steht, mit welchem Reichtum uns Gott beschenken möchte: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Gott bietet uns Licht an. Kein Kerzelicht, dass irgendwann verlöscht. Jesus sagt: (Joh 8:12):
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Gott bietet uns Reinigung an. Nicht durch ein Stück Seife. Der Schmutz unserer Sünde MUSS abgewaschen werden. Der geht nicht durch Seife weg. Aber die Bibel sagt (1 Johannes 1:9):
„Wenn wir in Gottes Licht leben, dann reinigt uns das Blut Jesu von aller Sünde.”

Wenn Dein Herz hungrig ist nach Liebe, nach Frieden, nach Heilung und Erneuerung –
Wenn Dein Herz durstig ist nach jemandem, der mit Dir geht und Dir hilft, mit der Last Deines Lebens fertig zu werden –
Wenn Du betreffs Deiner Zukunft in der Finsternis tappst –
Wenn Du Deine Sünde leid bist und loswerden möchtest –
... dann ist Jesus Gottes Geschenk an Dich. Unverdient, kein Lohn – ein Gottesgeschenk.

Alle Geschenke der Erde bleiben zeitlich und nur für dieses Leben. Gottes himmlische Geschenke sind zeitlos – und bleiben bis in die Ewigkeit.

Jeder kann sie empfangen – jeder, der sich entscheidet, Jesu Freund zu werden. Jesus hat uns Gottes ewige Geschenke gebracht und wer zu Jesus kommt, um sie zu empfangen, den schickt Er nicht weg.

Wenn Du mehr Information möchtest über Jesus und Gottes Geschenke an Dich, wenn Du Fragen hast oder einfach mal Menschen kennenlernen möchtest, die leben, was sie glauben, dann laden wir Dich herzlich ein zu unserem morgigen Gottesdienst.

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum
  Beginn: 10:30 Uhr  
 
HERZLICH WILLKOMMEN! 
Wir freuen uns auf Dich!

Freitag, 16. Februar 2018

Legende und Nicht-Legende

Interessantes las ich kürzlich über Pelikane. In der Antike rankten sich einige Legenden um diese Vögel. Während der für Mensch und Tier gefährlichen Hungesnot drohten auch die Pelikanküken zu verhungern. Um das zu verhindern, riss sich das Elterntier die Brust auf, fütterte die Nachkommen mit seinem eigenen Blut und starb. Eine Zusatzlegende berichtet, dass der Pelikan auch noch eine Schlange  besiegte. Damit ist der Pelikan zum Bild für Aufopferung und Dienst am Nächsten geworden.

Wenn man weiß, dass es eine Pelikangattung gibt, dessen Gefieder im Kehlenbereich sich zur Brutzeit tatsächlich rötlich färbt – bei einer anderen Gattung rötet sich der Kehlsack wie eine Wunde – und wenn man bedenkt, dass die jungen Pelikane ihr Futter tatsächlich tief aus dem Schnabel der Eltern herausholen, kann man sich vorstellen, wie dieser Mythos entstanden ist.

Ist es verwunderlich, dass man im Pelikan ein Symbol Jesu sah, das auf Abendmahlskelchen, Altären und bis heute auf Grabmälern verwendet wurde? Allerdings ist die Legende vom aufopfernden Pelikan ein Mythos, die Aufopferung Jesu ist bezeugte Tatsache.

Jesus hat tatsächlich sein Blut gegeben. Striemen brannten an Seinem Körper, Dornenwunden bluteten an Seinem Kopf,  Hände und Füße wurden Ihm durchbohrt. Seine Brust wurde geöffnet durch einen Speer in die Seite. Jesus starb und siegte, damit wir leben können.

Er hat den Schuldbrief getilgt,
der mit seinen Forderungen gegen uns war,
und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet
und sie öffentlich zur Schau gestellt
und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. (Kolosser 2:14+15)
Durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53:5)

Bereits im Alten Testament wird in vielfältiger Weise symbolisiert und prophezeit, dass Jesus kommen und sein Blut vergießen wird,

„damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16b)

Nette Erinnerung aus der Tierwelt, dieser Pelikanmythos. Gewaltig, was Jesus für uns getan hat. Kein Mythos, sondern erfahrbare Realität. Unser Leben – durch Sein Sterben (und Auferstehen).

Nur Dein Blut – es bringt Vergebung
Nur Dein Tod – er bringt mir Leben
Deine Liebe bringt mich zu dem Gnadenthron!

Donnerstag, 15. Februar 2018

Schluss mit der Kritiksucht (Gastbeitrag)

Florian Wüthrich schrieb vor einigen Jahren einen Artikel, der auf Jesus.ch abgedruckt wurde. Thema: "Schluss mit der Kritiksucht"

Wer ständig aus einer kritischen Haltung heraus agiert, vergiftet sein ganzes Leben. In der Bibel mahnen uns einige Geschichten, dass wir nicht an anderen herumnörgeln sollen. Mirjam, die Schwester Moses zum Beispiel bekam eine Art Lepra, weil sie an ihrem Bruder herumnörgelte.

Diese krasse Geschichte wird im Kapitel 12 des 4. Buches Mose beschrieben. Mirjam macht ihrem Bruder Mose Vorwürfe, weil er eine Äthiopierin geheiratet hat. Sie redet schlecht über ihren Bruder und diese Frau. Sie stiftet Unruhe. Mose ist derweil glücklich und zufrieden. Er stört sich nicht daran. Es heisst dazu in der Bibel: «Mose schwieg dazu. Er war ein zurückhaltender Mensch, demütiger als alle anderen Menschen auf der Welt.» Doch Gott reagierte auf Mirjams kritische Haltung. Er bestrafte sie mit einem Aussatz, der ihre ganze Haut befiel. Für ihre Kritiksucht wurde sie für eine gewisse Zeit mit Lepra bestraft. Eine kritische Haltung vergiftet!

Andere so behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte

Im Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 werden wir aufgefordert, nicht an anderen herumzunörgeln, uns auf ihre Fehler zu stürzen und sie zu kritisieren, es sei denn, wir selbst möchten so behandelt werden. Möchten Sie, dass andere Sie dauernd kritisieren oder über Sie lästern? Wohl kaum.

Der amerikanische Pastor Joel Osteen schreibt in seinem Buch «Ganz einfach glücklich», dass er grundsätzlich nicht schlecht über andere spreche: «Es gibt Personen, die ich nicht verstehe oder mit deren Handeln ich nicht einverstanden bin. Ich würde mich mit ihnen nicht zusammentun, aber ich würde auch nicht negativ über sie reden, ihren Ruf zerstören oder sie schlecht dastehen lassen. Gott wird Menschen, die eine kritische Grundeinstellung haben und gerne Klatsch verbreiten oder Unfrieden säen, nicht fördern. Ich brauche Gottes Schutz. Ich möchte in seinem Schutz geborgen bleiben.» Und weiter ruft Osteen zu einem Perspektivenwechsel auf: «Beschliessen Sie doch jetzt gemeinsam mit mir, keine kritische Einstellung zu haben. Üben sie sich darin, stets das Beste zu sehen. Fangen Sie an, sich auf das Gute zu konzentrieren und geben Sie Ihrem Gegenüber einen Vertrauensvorschuss!»

Die Nachbarin mit der dreckigen Wäsche

Lassen Sie mich dazu eine Geschichte von einem Ehepaar erzählen, die ich neulich gelesen habe: Dieses Ehepaar zog in ein neues Haus. Eines Morgens beim Frühstück schaute die Frau aus dem Fenster und sah, wie ihre Nachbarin Wäsche zum Trocknen an die Leine hängte. Sie bemerkte, dass die Wäsche schmuddelig aussah, und sagte zu ihrem Mann: «Diese Frau weiss nicht, wie man Wäsche sauber bekommt. Ihre Kleider sehen schmutzig aus. Ich frage mich, ob sie überhaupt Waschmittel benutzt.»

Tag für Tag gab sie dieselben Kommentare von sich: «Ich kann es nicht fassen, dass unsere Nachbarin nicht in der Lage ist, ihre Wäsche sauber zu bekommen. Unglaublich, in welch schmutzigen Klamotten diese Leute herumlaufen.»
Ein paar Wochen später schaute die Frau aus dem Fenster und sah, dass die aufgehängte Wäsche strahlend sauber war. Sie staunte nicht schlecht und rief ihren Mann herbei: «Guck mal, Liebling, es ist kaum zu glauben. Sie hat endlich gelernt, wie man richtig wäscht. Ich frage mich, was wohl passiert ist.»
Der Mann lächelte und entgegnete: «Liebling, ich bin heute früher aufgestanden und habe unsere Fenster geputzt.» Wie schmutzig die Wäsche des Nachbarn aussieht, hängt davon ab, wie sauber unser Fenster ist.

Der Apostel Paulus weist darauf hin, als er an seinen Mitarbeiter Titus schreibt: «Für die, die ein reines Gewissen haben, ist alles rein» (Titus 1,15). Wenn Sie nichts in einem positiven Licht sehen können, wenn Sie die Strasse entlangfahren und nur die Schlaglöcher und die Baustellen sehen, wenn Sie nur sehen, was Ihr Chef falsch macht, und nie, was er richtig macht, dann sollten Sie vielleicht Ihr Fenster putzen.

Eine Liste gegen die Kritiksucht

Wenn ich ständig skeptisch bin, habe ich mich vielleicht selbst dazu erzogen, zynisch und sarkastisch zu sein, statt das Beste zu glauben. Aus diesem Grund geraten so viele Beziehungen in Schwierigkeiten. Die Menschen haben die Gewohnheit entwickelt, ihr Gegenüber kritisch zu beäugen.

Wenn auch Sie mit dieser Problematik zu kämpfen haben, dann erstellen Sie doch einmal eine Liste all der Qualitäten, die Sie an Ihrem Partner, Ihren Eltern, Ihrem Chef, Ihren Nachbarn, usw. schätzen. Schreiben Sie die positiven Eigenschaften auf Ihre Liste und lesen Sie diese jeden Tag. Sie werden so automatisch beginnen, sich mehr auf die guten Qualitäten zu konzentrieren. Seien Sie nicht überrascht, wenn sich Ihre Beziehungen zum Guten verändern und Sie sich insgesamt besser fühlen werden.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Happy Valentins! Du bist geliebt!

Bis zu unserem ersten 14. Februar im Ausland (14.2.1985) hatten wir keine Ahnung, was Valentinstag überhaupt war. Zu der Zeit war dieser Tag der Verliebten und Liebenden in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Dann kam der Augenöffner im Ausland, als wir mit Werbung, Blumen, Karten und Filmen bombardiert wurden.

Sicher für die meisten ein schöner Tag. Ich schreibe bewusst: „für die meisten“, denn garantiert gibt es auch nicht unbedeutend wenige gebrochene Herzen an diesem Tag, deren Hoffnungen und Erwartungen sich nicht erfüllen.

Egal ob Deine Erwartungen erfüllt oder nicht erfüllt werden, Du darfst wissen: Du bist geliebt. Dabei kommt es nicht drauf an, ob Du mit gutem Aussehen, gewinnendem Wesen, Gaben und Talenten, Wohlstand oder Klugheit ausgerüstet bist oder genau auf der Gegenseite all dessen stehst.

Es kommt auch nicht darauf an, ob Du Erfolg hast im Leben, ob Du Gott kennst, Ihm nachfolgst oder Ihn ablehnst. Tatsache ist: Du bist geliebt!

Manche haben (zumindest äußerlich) die Einstellung: „Brauch ich nicht. Seine Liebe für mich kann Gott an jemand anderen verschwenden.“ Eine weitere Tatsache ist: Du kannst es gar nicht verhindern, dass Gott Dich liebt. Die Bibel sagt: „Gott IST Liebe!“ Und weil Gott Liebe ist, darum liebt Er, ob Du das möchtest oder nicht.

Manch ein anderer bezweifelt, dass Gottes Liebe immer noch gilt, nachdem er (oder sie) so mit Gott herumgespielt und Ihn immer wieder enttäuscht hat. Auch das stimmt so nicht ganz. Niemand hat Gott enttäuscht, denn niemand kann Ihn täuschen. Wen man aber nicht täuschen kann, den kann man auch nicht ent-täuschen. Gott wusste von Anfang an, worauf Er sich bei Dir einließ. Glaub’ nicht, irgendetwas in Deinem Leben überrascht Ihn. Er liebt Dich trotzdem und immer noch.  

Gottes Wort offenbart und formuliert von vorne bis hinten die Liebe Gottes zu Dir. Hier einige Aussagen der Bibel zum Thema:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16) 

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3) 

"Ich bin der Herr, der barmherzige und gnädige Gott. Meine Geduld ist groß, meine Liebe und Treue kennen kein Ende! (2 Mose 34:6) 

Seine Liebe ist grenzenlos! (Psalm 145:8b) 

Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe. (Psalm 145:13)

Heute hat jeder Grund, sich zu freuen. Du bist geliebt. Geliebt von einem Gott, der Liebe IST und trotz allem liebt!

Happy Valentins!

Ok, wir haben kein Valentins-Dinner heute Abend. Aber wir treffen uns mit dem, der uns liebt: Jesus! Wir singen für Ihn, reden mit Ihm und Er redet zu uns. Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztehaus)
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!