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Donnerstag, 24. Mai 2018

Aufschieberitis

Gestern gab es einige Gedanken aus der Cafeandacht letzte Woche zum Thema Pickelspiegel. Aber noch ein anderer Begriff fiel mir auf. Christina sprach von Aufschieberitis. Dabei bezog sie sich auf einen Artikel der Lokalzeitung, der beschrieb, dass 8 von 10 Deutschen mit ihrer Aufschieberitis hadern. Demnach sagen 82% der Befragten, dass die Verzögerung von Entscheidungen ihnen bereits einmal finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile im Leben gebracht habt. Ganz vorne in der Liste der aufgeschobenen Dinge stehen u.a. Sport und gesunde Ernährung. Aber auch finanzielle Nachteile sind durch Verzögerungen entstanden.

„Abschieberitis“ ist ein semi-offizielles Wort, Umgangssprache für Prokrastination, extreme Aufschiebung oder Vertagung. Die Zeitschrift Focus schreibt sogar, dass diese Schwäche sich zur Krankheit entwickeln kann bis hin zu Depressionen. – So genug dieser Infos, die viele sicher aus ihrem persönlichen Leben kennen.

Aufschieberitis gibt es auch im geistlichen Leben – mit weit dramatischeren Folgen.
  • Millionen Menschen haben die Frohe Botschaft von Jesus Christus gehört. Sie haben Seine Einladung verstanden – und schieben Ihre eigene, ewige Rettung aus niedrigen Gründen auf. Und sie werden es für alle Ewigkeiten bereuen.
  • Millionen von Christen haben den Ruf zu neuer und tieferer Hingabe gehört – und auf unbestimmte Zeit vertagt. Sie berauben sich ihres Lohns, berauben die Menschen des Segens, den Gott der Welt durch sie geben möchte und berauben Gott Seiner Ehre.
  • Ungezählte Christen haben den Ruf in den vollzeitigen Dienst gehört. Viele in den Außendienst unter den Unerreichten. Aber die offenen Stellen sind weiterhin offen. Zu viel Aufschieberitis. Seelen gehen ewig verloren, Gottes Heil bleibt unverkündigt.
Jesus Christus spricht (2. Korinther 6:2):

Jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

Und auch der Hebräerbrief ruft uns zu:

 „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht …“

In 1. Mo 24:56 gibt uns Abrahams Knecht Elieser ein gutes Beispiel. Er hatte einen Auftrag seines Herrn und es gab Versuchungen, ihn zu bremsen. Eliesers Antwort darauf lautet:   

Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat meinen Weg gelingen lassen;
lasst mich zu meinem Herrn ziehen!

Gibt es in Deinem Leben einen Ruf Gottes, den Du bisher aufgeschoben hast?
  • Den Ruf, Dein Leben ein für allemal und 100% in Jesu Hände zu legen?
  • Den Ruf, Dein Leben ganz Jesus hinzugeben, herunterzuschrauben bei Deinen Hobbies, Deinen Ausgaben, Deinem Anspruch auf Freizeit und Eigenregie und GANZ für Jesus zu leben?
  • Den Ruf, Dich auf einer Bibelschule für den Dienst im Reich Gottes vorzubereiten?
  • Den Ruf, Dein Zuhause hinter Dir zu lassen und Dich aufzumachen zu denen, die noch ohne die Möglichkeit sind, von Jesus zu hören.
  • Den Ruf, eine Sache in Ordnung zu bringen, die der Herr Dir (schon lange) aufs Herz gelegt hat.
Gibt es in Deinem Leben einen Ruf Gottes, den Du bisher aufgeschoben hast?

Aufschieberitis – lass es nicht zu einer Krankheit werden. Falls Du bereits angesteckt bist, lass Dich heilen vom Herrn!
Jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

Mittwoch, 23. Mai 2018

Pickelspiegel

… darum ging es kürzlich in Christinas Andacht im Cafe. Hier Gedanken, die dabei weitergegeben wurden.

Nicht immer schaut man gerne in einen Spiegel. Morgens, nachdem man sich aus dem Bett gequält hat, oder wenn man Zahnschmerzen oder Migräne hat. Dann geht man lieber schnell wieder aus dem Bad, um sein Aussehen im Spiegel schnellstmöglich wieder zu vergessen.

Sie hatte einen jener Spiegel mitgebracht, die so eine seltsame Wölbung haben. Pickelspiegel könnte man sie nennen, denn sie vergrößern die Haut und zeigen Unreinheiten und Pickel, die man dann beseitigen oder behandeln kann. „Aber,“ so meinte sie und legte den Spiegel hinter sich, „viel leichter ist es, den Spiegel beiseite zu legen und das Erkannte zu vergessen.“ Recht hat sie!

In Jakobus 1:23+24 lässt uns Gott durch den Apostel mitteilen:

Wer Gottes Botschaft nur hört, sie aber nicht in die Tat umsetzt,
dem geht es wie einem Mann, der in den Spiegel schaut.
Er betrachtet sich, geht wieder weg
und hat auch schon vergessen, wie er aussieht.

Ganz schnell kann man es im geistlichen Leben so machen, wie es manche Menschen morgens im Bad machen: erschrecken – weglegen – vergessen!

Natürlich legen wir nichts weg, was uns schön macht. Die Spiegel, die uns schlanker machen, als wir sind – die lieben wir. Die putzen wir. Da können wir es lange vor aushalten. Aber die, die uns unsere Unreinheiten und Pickel offenbaren, die meiden wir.

Ebensowenig vergessen wir Gottes Liebe, Gnade und Geduld. Wir vergessen nicht, dass Er gütig ist und uns Seine Kinder nennt, dass wir Seine Auserwählten sind und Seine Heiligen. Wenn der Spiegel des Wortes uns das zeigt, fällt es uns nicht leicht, uns dabei aufzuhalten – und gut so!

Wenn der Herr uns durch den Spiegel Seines Wortes aber Unreinheiten und Pickel aufzeigt, die nicht gut – ja, geradezu schlecht sind, dann sollten wir da nicht drüber hinweg lesen und den Spiegel schnell zuklappen und weitermachen. Nein, wir sollten uns behandeln lassen. In Jakobus 1:25 lesen wir weiter:

Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit
und darin bleibt, dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer,
sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun.

Das mag für den einen eine Sünde sein, die der Herr ihm im Spiegel des Wortes Gottes zeigt.
Für jemand anders mag es eine unvorteilhafte Gewohnheit sein, die Gott ihm zeigt.
Jemand anders erkennt im Wort Gottes einen Auftrag für den Tag.
Ein anderer vielleicht gar einen Ruf für sein Leben.

Der Spiegel des Wortes Gottes ist unsere Chance, glücklich zu werden (siehe Vers 25). Und weil die Bibel nicht nur die Unreinheiten und Pickel in unserem geistlichen Leben aufzeigt, sondern auch die Schönheit Gottes und die Schönheit unserer Berufung, darum ist Gottes Wort nicht nur ein Pickelspiegel für unsere Seelen, sondern auch ein Schönheitsoffenbarer.

Was immer der Herr uns in Seinem Wort offenbart, die Schönheit und die Pickel, die Unreinheiten und die herrlichen Berufungen – lasst uns Seinen Spiegel nicht hinter uns weglegen, weitergehen und vergessen. Lasst uns Gottes Wort beachten und umsetzen – und wir werden glückliche Menschen werden.

Heute Abend wollen wir wieder zu unserem Jüngerschaftsabend zusammenkommen, um mehr von und über Jesus und den Weg der Nachfolge zu lernen. Dazu laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
 57290 Neunkirchen-Zentrum 
Beginn: 19:30 Uhr

Wichtiger Hinweis in eigener Sache: 
Wow! Da müssen schon einige ordentlich an der Himmelspforte angekloppt haben! Gestern morgen, nach einer unruhigen Nacht, habe ich noch dazu tendiert, den Blog aufzugeben. Während des Morgens und am Abend kam je ein Anruf mit Hinweisen, denen ich nachgegangen bin. Diese Hinweise führten mich zu Webseiten, die mir halfen ein Impressum und eine Datenschutzerklärung zu erstellen, die m.E. nach den Forderungen Genüge tun wird - zumindest zunächst mal. Außerdem ist die Kommentarfunktion mit einem einleitenden Hinweis versehen und der Blog jetzt durch https verschlüsselt. (Kann ich zwar keinem erklären, ich hab aber das Häkchen an der richtigen Stelle gesetzt und somit eine weitere Auflage erfüllt). Auch youtube clips werden sich in Zukunft nicht mehr im Blog selbst, sondern nur in youtube selbst öffnen lassen (verlinkt). Vorerst ist eine Fortsetzung des Blogs mal geplant. Wer weitere Vorschläge hat oder Hinweise, wo eine Absicherung fehlt ... immer her damit. Ich bin dankbar für Hinweise.

Dienstag, 22. Mai 2018

Gebet im Markus Evangelium

Achtung: Update Asia Bibi (Pakistan) im Seitenfenster)

Kennen wir das? Die Last auf unserer Seele verschlägt uns die Sprache – sogar im Gebet. Die Konversation mit Gott bricht (fast) ab. In solchen Zeiten darf derjenige dankbar sein, der das Gebet des Herrn, das „Vater unser“, auswendig gelernt hat. Denn das freie Gespräch mit dem himmlischen Vater ist blockiert, gelähmt; die eigenen Gedanken wie eingefroren.

Nur im Buch Markus wird uns berichtet, dass auch Jesus manchmal die Worte zu fehlen schienen. Vermutlich wird es nicht so gewesen sein, aber es hört sich so an, wenn es in Markus 7:34 von Jesus heißt:

Dann blickte er zum Himmel auf, seufzte und sprach zu ihm:
Ephata!, das heißt: Tu dich auf!

Man hatte einen Taubstummen zu Jesus gebracht und Ihn gebeten, den Mann zu heilen. In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass Jesus seufzt. Sein Blick und Seine Worten deuten darauf hin, dass Sein Seufzen einem Gebet gleich kommt. Mit dem Ergebnis (Markus 7:35):

Sogleich wurden seine Ohren aufgetan
und das Band seiner Zunge gelöst,
und er redete richtig.

Nur im Markus Evangelium lesen wir von diesem Gebetsseufzer Jesu. Und der erinnert an das, was wir in Römer 8:26 lesen:

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe.
Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst
tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Gott weiß darum, dass wir manchmal schwach sind – zu schwach, um zu beten. Es fehlen uns die Worte, der Mut, der Glaube – oder gleich alles zusammen. Aber wenn wir nicht weiterwissen, dann dürfen wir vor Gott seufzen. Der Heilige Geist greift unsere Seufzer auf und übersetzt sie in die Sprache, die Gott versteht. Es gibt demnach keine Zeit, in der wir ohne Gebet sein müssen. Manchmal senden wir unsere Anliegen zu Gott in Worten, manchmal in Seufzern. Und wir dürfen Jesus dankbar sein, dass Er uns sogar in diesem Punkt ein Beispiel hinterlassen hat. Sicher war Sein Seufzer kein Seufzer der fehlenden Worte oder der Schwachheit. Jesus seufzte vielleicht mehr über das Elend und das Leid, das durch die Sünde Eingang in die Welt gefunden hatte. Aber Sein Seufzer darf uns heute ermutigen, auch „gen Himmel zu seufzen“ und darauf zu vertrauen, dass der Geist Gottes weiß, was wir meinen und dass Er es recht übersetzen wird.

Der Herr segne Dich!

Wichtiger Hinweis in eigener Sache: Momentan bete ich um Klarheit, ob ich diesen Blog weiterführe. In 3 Tagen tritt eine neue Datenschutzverordnung der EU in Kraft. Jeder dürfte davon gehört haben. Eigentlich richtet sie sich an Unternehmen und dergleichen. Aber auch Blogseiten wie diese sind angehalten, diese neuen Datenschutzauflagen zu beachten. Im Fall eines Internetblogs wie diesem hat das mit Maßnahmen zu tun, die weit über meine Computerkenntnisse hinausgehen. Ich habe mich mit den Auflagen beschäftigt und verstehe von vorenherein nur ein Drittel der Fachsprache. Da ich die enorm hohen Strafen nicht zahlen kann, werde ich - Stand heute - in naher Zukunft die Konsequenzen ziehen müssen. Noch ist nichts entschieden und ich bin dankbar für jeden, der hier mitbetet. Für simple Lösungen bin ich dankbar, für komplexe Lösungen bräuchte ich Unterstützung.

Montag, 21. Mai 2018

Werdet voll Geistes!

Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, 
sondern werdet voll Geistes!  (Epheser 5:18)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ 
 (Galater 5:22)

Vor einigen Monaten unterhielt ich mich mit einem Christ, der sich auch an Gottes Wort halten möchte. Er stimmte mir zu, dass wir voll Geistes sein sollen. „Ich bitte den Herrn halt darum – und dann ist gut.“ – so ungefähr waren seine Worte. Meine Überlegung war daraufhin: „Und woher weiß ich, ob Gott erhört hat?  Das muss doch irgendwie zum Ausdruck kommen.“  Ein Ausdruck ist die Frucht des Geistes im Leben eines Menschen.

Hilfreich sind aber auch Erklärungen und Zeugnisse von Zeugen der Vergangenheit, die ein für jeden sichtbares Leben in der Fülle des Heiligen Geistes gelebt haben. Zu diesen Zeugen gehören Dwight L. Moody und Charles Finney.

Moody erklärte einer großen Zuhörerschaft die Bedeutung des Erfüllt-werdens mit dem Heiligen Geist. Er hob ein halbvolles Glas Wasser hoch und fragte: „Wie kriege ich die Luft aus dem Glas.“  „Verschließe es und pump sie raus!,“ rief ein Mann aus dem Publikum. „Das würde ein Vakuum erzeugen und das Glas zerbrechen,“ war Moodys Antwort. Dann nahm er einen Krug und füllte das Glas bis zum Überlaufen mit Wasser. „Jetzt ist alle Luft draußen,“ sagte er und fuhr fort zu erklären, dass es nicht für ein siegreiches, christliches Leben reicht, hier und da Sünde auszurupfen und abzusaugen. Wichtig für ein blühendes geistliches Leben ist es, mit dem Geist Gottes erfüllt zu sein. Moody erklärte an anderer Stelle, dass sobald wir unser Herz leeren von Stolz, Selbstsucht, Ehrgeiz und allem anderen, das sich gegen Gott stellt, unser Herz erfüllt wird mit Seinem Geist. Wenn unsere Herzen mit den Dingen der Welt belegt sind, bleibt kein Platz für Ihn. Wir müssen zuerst leer werden, bevor Er uns erfüllen kann.

Finney bezeugt, wie er verschiedentlich auf mächtige Weise mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, der Leib und Seele berührte. Finney erfuhr Geisteskraft, die Menschen zur Umkehr bewegte, sobald er auch nur ein paar Worte sagte. Seine Worte waren wie Pfeile. Aber es gab Zeiten, in denen die Kraft abzunehmen schien. Seine Predigten, Besuche und Gebete schienen keine Resultate zu bringen. Wenn diese Zeiten kamen, zog sich Finney zurück zu Fasten und Gebet und erfuhr neue Ausrüstung mit der Kraft des Geistes Gottes.

„Werdet voll Geistes!“  Das ist der Weg! Das ist das offene Geheimnis zu einem erfüllten Leben als Jünger Jesu. Um voll Geistes zu werden, bedarf es ein sich Ausstrecken danach. Ein Loslassen der Sünde, ein Leerwerden für Jesus. Eine „alles oder nichts“ Einstellung, eine geistliche Radikalität, ein sich Füllen lassen mit dem Geist, der die Frucht des Geistes hervorbringt und die Kraft eines leuchtenden Zeugnisses wirkt. Und es ist nötig, immer wieder zur Quelle zurückzukehren, um sich neu erfüllen zu lassen – immer wieder. Psalm 65:10 versichert: „Der Strom Gottes hat Wasser in Fülle.“   Darum kommt:
„Werdet voll Geistes!“ (Epheser 5:18) (w)

Sonntag, 20. Mai 2018

Herzliche Einladung zum Pfingstgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Predigttext
Apostelgeschichte 1:8+2:1-13

1:8 sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!

2:1 Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen.
2 Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.
4 Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer aus allen Heidenvölkern unter dem Himmel.
6 Als nun dieses Getöse entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
7 Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen zueinander: Siehe, sind diese, die da reden, nicht alle Galiläer?
8 Wieso hören wir sie dann jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren wurden?
9 Parther und Meder und Elamiter und wir Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, Pontus und Asia;
10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und von den Gegenden Libyens bei Kyrene, und die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten,
11 Kreter und Araber — wir hören sie in unseren Sprachen die großen Taten Gottes verkünden!
12 Und sie entsetzten sich alle und gerieten in Verlegenheit und sprachen einer zum anderen: Was soll das wohl sein?
13 Andere aber spotteten und sprachen: Sie sind voll süßen Weines!


CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Im Bitzegarten!
Lieder - Gebet - Gottes Wort!
Kindergottesdienst!
Gemeinschaft!
Heute kein gemeinsames Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr


Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:
„Viele Christen leben, 
als ob Pfingsten noch vor uns läge"
(Corrie ten Boom) 
Ein Mensch, der nicht viel gelitten hat, 
kann nicht Segen ausströmen. 
Seine Worte haben noch keine rechte Wirkung, 
so salbungsvoll sie auch klingen.
(Carl Hilty)  
Jede Erweckung kommt, genau wie Pfingsten,als eine Frucht gemeinsamen, anhaltenden Gebets. 
(Andrew Murrey)

Samstag, 19. Mai 2018

Macht des Namens

Was steckt in einem Namen? Kommt drauf an! Im Namen eines Regierungsoberhauptes steckt schon einiges an Autorität – zumindes was das eigene Land angeht. Im Namen mancher Manager steckt auch ein ordentliches Stück Macht. Aber auch nur begrenzt. Die Macht unseres Namens ist beschränkt auf die Sphere unseres Einflusses.

In Apostelgeschichte 19 wird uns von jüdischen Beschwörern berichtet. Sie waren nicht gläubig und kopierten wohl einfach, wie Paulus im Namen Jesu mit dämonisierten Menschen umging. „Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt!“ sagten sie. Das aber funktionierte nicht. Wir lesen weiter, dass „der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?“  Tja, und dann kams ganz dicke für die Beschwörer (nachzulesen in Apostelgeschichte 19:13-17) 

Eine alte Geschichte von damals? Irrelevant heute? In der OM Zeitschrift „Global“ wird von sieben Christen berichtet, die in Equador zu einer privaten Gebetsversammlung gingen. Als der Hausbesitzer das Tor schließen wollte, wurden er und seine Mitarbeiterin von drei bewaffneten Banditen festgehalten. Sie wollten alle Wertsachen von dem Team haben und man legte alles zusammen: Geld, Handys, Computer, Gitarre – alles. Als der Teamleiter im Auto um Nachsicht bat da sie Missionare seien, kam einer der Banditen und nahm ihm Geld und Autoschlüssel ab. Ein weiteres Teammitglied sagte daraufhin laut: „Im Namen Jesus, beruhigt euch!“ Kurz darauf ließen die Banditen, deren Plan bis dahin so gut aufgegangen war und die bereits alles in ihren Händen hatten, alles fallen und rannten fort. Nichts wurde gestohlen! 

Solche Berichte sind keine Einzelfälle, denn der Name Jesu steht für Macht, Autorität, Sieg, Herrschaft. Sich dort aufzuhalten, wo der Name Jesu geehrt wird oder den Namen Jesu zu ehren, wo er nicht geehrt wird, das gefällt dem Herrn. Wir halten uns an Ihn, dessen Name der höchste und mächtigste Name ist. In Apostelgeschichte 4:12 und 10:43 heißt es über Jesus:
 
„Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen,
den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“
Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen
alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.“
 
Und Paulus ergänzt in Philipper 2:9-11:
 
„Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht
und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.“
 
Jesu Name verkündigt! Jesu Name proklamiert! Jesu Name erhoben! Jesu Name gepriesen! 
 
Sein Name hat keinen eingeschränkten Machtradius. Sein Name hat keinen limitierten Zuständigkeitsbereich! Sein Name bedeutet Macht im Himmel, auf Erden und unter der Erde. In der sichtbaren Welt und in der unsichtbaren.  Jesus! – Immanuel! – Gott mit uns! 
 
Ich schäme mich nicht zu bezeugen, dass Jesus Christus mir mehr bedeutet als alles andere auf der Welt. Mehr als mein eigenes Leben. Mit allen andren Jesusjüngern weltweit freue ich mich, denn die Zeit wird kommen und wir werden ihn sehen, wie er ist!“ (1 Johannes 3:2)
 
Lied "Power in the Name" im Seitenfenster passend zum heutigen Eintrag!

Freitag, 18. Mai 2018

Stolz

Irgendwann sagt ein Freund zum andern: „Heute kommt mein neues Buch auf den Markt!“ „Was?“ erwidert der Angesprochene. „Du bist unter die Autoren gegangen? Worum, geht’s denn?“ Prompt kommt die Antwort des Freundes: „Titel des Buches lautet: ‚Die zwei demütigsten Menschen der Welt ... und wie ich den Anderen fand“ – Gelächter!

Stolz – eine überaus mächtige Waffe des Feindes Gottes. Eine Waffe, die Satan fast bis zur Unsichtbarkeit verfeinert hat. Geräuschlos, verkleidet, akzeptabel, berechtigt, leise ... auf alle mögliche Weise versucht er, Stolz in unsere Herzen zu säen. Und wenn er nicht wirklich weiterkommt, dann macht er uns demütig ... satanisch demütig. Wir sind dann so stolz auf unsere Demut, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass sich Stolz in unserem Herzen versteckt.

In einem Buch las ich folgende Begebenheit:

Wer glaubt nach einer kurzen Buße von Stolz befreit zu sein, betrügt sich selbst. Es gibt eine Geschichte von einem Missionar in Indien, der predigte, dass Jesus für die Sünder gekommen sei und immer wieder das Wort Sünder betonte. Nach einer Predigt kam einer zu ihm und sagte: „Also es tut mir leid, aber Jesus ist für mich nicht gekommen!“ Der Missionar antwortete: „Wieso nicht?“ Der andere erklärte: „Weil ich kein Sünder bin.“ Darauf fragte der Missionar: „Ja hast du noch nie gelogen?“ „Nein, noch nie!“ „Warst du deinen Eltern nie ungehorsam?“ „Nein, nie!“ „Und deiner Frau warst du nie untreu?“ „Nein, nie!“ „Hast du nie nach einer anderen Frau lüstern geschaut?“ „Nein, nie!“ Schließlich wollte der Missionar wissen: „Bist du sehr stolz darauf?“ Da antwortet der Mann „Ja!“

Diesem guten Mann war nicht bewusst, dass seine vermeintliche Perfektion zu seinem größten Problem wurde: Stolz.

Stolz ist die Ursünde der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Satans Herz erhob sich. Er war nicht mehr zufrieden mit dem Segen, mit dem Gott ihn beschenkt hatte. Er wollte mehr. Er wollte auf Gottes Thron. Er wollte sein, wie Gott. Und er wurde zum ersten gefallenen Engel und zum Fürsten der Finsternis.

Was ihn zu Fall brachte, setzt er seither erfolgreich unter den Menschen ein. Mit dem falschen Versprechen „Ich werdet sein wie Gott“ kitzelte er Evas Lust, zu werden wie Gott. Das war noch nicht die Sünde. Das war Versuchung zur Sünde. Aber Eva gab nach, das war Ungehorsam. Sie wollte sein wie Gott und wurde mit ihrem Mann zum Kind Satans. Stolz!

Der große König David bat Gott:

Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
und sieh, ob ich auf bösem Weg bin,
und leite mich auf dem ewigen Weg! (Psalm 139:23+24)

und weiter in Psalm 19:13:

Verirrungen - wer bemerkt sie?
Von den verborgenen Sünden sprich mich frei!

Und Jesus spricht in Matthäus 11:29:

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir!
Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig,
und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.

Jesus ist unser Vorbild. Von Ihm lernen wir, was Demut ist. Nicht, sich demütig – oder „nicht stolz“ zu fühlen ist die Antwort. Sondern Jesu Joch auf uns zu nehmen und Ihm zu folgen – das bringt Demut in unser Leben und Ruhe in unser Herz!

Herzliche Einladung zum Frühgebet @ CCFG
Jeden Freitag, 6 - 7 Uhr (anschließend Frühstück)
- kürzere Teilnahme möglich - 

Donnerstag, 17. Mai 2018

Flüchtlinge, Ramadan und wir Christen

FÜR alles dankbar sein? Darum ging’s im Eintrag gestern. Ja, das hat uns Gott tatsächlich als Seinen Willen offenbart. Da bleiben sicher Fragen offen. Aber egal ob wir eine Antwort auf unsere Fragen finden oder nicht – Gott wird Epheser 5:20 weder umschreiben noch aufheben.

Ramadan – der islamische Fastenmonat hat gestern begonnen. Mehr als noch vor 5 Jahren ist der Islam auch hier bei uns ins Bewusstsein gerückt. In der Politik beschäftigt man sich mit dem Islam, in Schulen, an Arbeitsplätzen und an vielen anderen Stellen im gesellschaftlichen Leben. Manche sind verunsichert, andere haben Angst und eine große Anzahl unserer Bürger schimpft und klagt, was das Zeug hält.

Irgendwo hab ich dafür ein Maß an Verständnis. Denn dass der Humanismus versagt hat, ist schon lange offensichtlich. Mitmenschlichkeit: Ja – aber nicht den anderen gegenüber! Und Muslimen gegenüber schon gar nicht. In einer Welt, in der sich fast jeder selbst der Nächste ist, sind Schimpfen und Klagen, verletzende Beiträge in sozialen Medien und nichtoffenbarte und doch vorhandene Antipathien im Herzen nicht verwunderlich, sondern verständlich.

Völlig unverständlich ist allerdings, wenn Jesusjünger hier im Strom der Klagen und des Schimpfens mitschwimmen. Das ist antibiblisch und antichristlich. Einige Verse, die uns darauf hinweisen finden wir hier:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist! (Matthäus 5:44-48)

Immer wieder liest man Beiträge von Christen, die so um das Diesseits bemüht sind, dass sie scheinbar das Jenseits vergessen. Zumindest sind ihre Beiträge extrem diesseitslastig. Immer wieder gibt es Kommentare, die sich einseitig um die irdisch-politische Heimat drehen, statt der himmlischen Heimat.

Vor Jahren wollte man Auslandsmission wegargumentieren, indem man auf die Ausländer verwieß, die "Gott in unser Land gebracht" hatte. Nicht, dass man versuchte, sie zu erreichen, aber sie waren ein willkommenes Alibi, nicht „gehen“ zu müssen, sondern „bleiben“ zu können. Heute hat der Herr Menschen in unser Land gebracht, die in ihren Heimatländern nie das Evangelium von Jesus gehört haben und es auch kaum hören würden – und viele Christen klagen, dass diese unser Land bevölkern. „Unser Land?“ – Ja! Unser Land! Aber wir Christen haben eine doppelte Staatsbürgerschaft und unsere erste Heimat ist im Himmel, nicht auf der Erde. Darum täten wir gut daran, unsere erste (himmlische) Heimat im Blick und af den Lippen zu haben und möglichst viele dorthin mitzunehmen, anstatt zu klagen und daraufhin zu arbeiten, dass die Menschen, die der Herr zu uns geführt hat, wieder in ein Land zurückgehen, in dem sie kaum eine Chance haben, von Jesus zu hören, geschweige denn, für Ihn zu leben.

Lasst uns Friedensaktivisten sein für Jesus und unsere ewige Heimat. Dafür gibt es so viel zu tun, dass für Klagen, Jammern und politischen Aktivismus für unser irdische Heimat kaum Zeit bleiben wird. Hier sind wir sowieso nur Pilger und Fremdlinge! (Nicht meine Worte / 1 Petrus 2:11)

Lasst uns beginnen, Epheser 5:20 umzusetzen und für alles dankbar zu sein – auch für die Dinge, die uns nicht so gut gefallen. Wenn Gott die Kontrolle hat, haben wir allen Grund, dankbar zu sein.

Statt Zeit zu verschwenden mit Klagen und Politisieren schlage ich vor, die Zeit mit Gebet zu verbringen. Gestern hat die islamische Fastenzeit begonnen. Seit 25 Jahren beten Christen weltweit in diesem Monat für Gottes Wirken in der Islamischen Welt. Und Gott erfreut sich an dieser Gebetsbewegung und erhört – Jahr für Jahr. Das ist lohnenswert!

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