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Donnerstag, 17. Mai 2018

Flüchtlinge, Ramadan und wir Christen

FÜR alles dankbar sein? Darum ging’s im Eintrag gestern. Ja, das hat uns Gott tatsächlich als Seinen Willen offenbart. Da bleiben sicher Fragen offen. Aber egal ob wir eine Antwort auf unsere Fragen finden oder nicht – Gott wird Epheser 5:20 weder umschreiben noch aufheben.

Ramadan – der islamische Fastenmonat hat gestern begonnen. Mehr als noch vor 5 Jahren ist der Islam auch hier bei uns ins Bewusstsein gerückt. In der Politik beschäftigt man sich mit dem Islam, in Schulen, an Arbeitsplätzen und an vielen anderen Stellen im gesellschaftlichen Leben. Manche sind verunsichert, andere haben Angst und eine große Anzahl unserer Bürger schimpft und klagt, was das Zeug hält.

Irgendwo hab ich dafür ein Maß an Verständnis. Denn dass der Humanismus versagt hat, ist schon lange offensichtlich. Mitmenschlichkeit: Ja – aber nicht den anderen gegenüber! Und Muslimen gegenüber schon gar nicht. In einer Welt, in der sich fast jeder selbst der Nächste ist, sind Schimpfen und Klagen, verletzende Beiträge in sozialen Medien und nichtoffenbarte und doch vorhandene Antipathien im Herzen nicht verwunderlich, sondern verständlich.

Völlig unverständlich ist allerdings, wenn Jesusjünger hier im Strom der Klagen und des Schimpfens mitschwimmen. Das ist antibiblisch und antichristlich. Einige Verse, die uns darauf hinweisen finden wir hier:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Machen es nicht auch die Zöllner ebenso? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist! (Matthäus 5:44-48)

Immer wieder liest man Beiträge von Christen, die so um das Diesseits bemüht sind, dass sie scheinbar das Jenseits vergessen. Zumindest sind ihre Beiträge extrem diesseitslastig. Immer wieder gibt es Kommentare, die sich einseitig um die irdisch-politische Heimat drehen, statt der himmlischen Heimat.

Vor Jahren wollte man Auslandsmission wegargumentieren, indem man auf die Ausländer verwieß, die "Gott in unser Land gebracht" hatte. Nicht, dass man versuchte, sie zu erreichen, aber sie waren ein willkommenes Alibi, nicht „gehen“ zu müssen, sondern „bleiben“ zu können. Heute hat der Herr Menschen in unser Land gebracht, die in ihren Heimatländern nie das Evangelium von Jesus gehört haben und es auch kaum hören würden – und viele Christen klagen, dass diese unser Land bevölkern. „Unser Land?“ – Ja! Unser Land! Aber wir Christen haben eine doppelte Staatsbürgerschaft und unsere erste Heimat ist im Himmel, nicht auf der Erde. Darum täten wir gut daran, unsere erste (himmlische) Heimat im Blick und af den Lippen zu haben und möglichst viele dorthin mitzunehmen, anstatt zu klagen und daraufhin zu arbeiten, dass die Menschen, die der Herr zu uns geführt hat, wieder in ein Land zurückgehen, in dem sie kaum eine Chance haben, von Jesus zu hören, geschweige denn, für Ihn zu leben.

Lasst uns Friedensaktivisten sein für Jesus und unsere ewige Heimat. Dafür gibt es so viel zu tun, dass für Klagen, Jammern und politischen Aktivismus für unser irdische Heimat kaum Zeit bleiben wird. Hier sind wir sowieso nur Pilger und Fremdlinge! (Nicht meine Worte / 1 Petrus 2:11)

Lasst uns beginnen, Epheser 5:20 umzusetzen und für alles dankbar zu sein – auch für die Dinge, die uns nicht so gut gefallen. Wenn Gott die Kontrolle hat, haben wir allen Grund, dankbar zu sein.

Statt Zeit zu verschwenden mit Klagen und Politisieren schlage ich vor, die Zeit mit Gebet zu verbringen. Gestern hat die islamische Fastenzeit begonnen. Seit 25 Jahren beten Christen weltweit in diesem Monat für Gottes Wirken in der Islamischen Welt. Und Gott erfreut sich an dieser Gebetsbewegung und erhört – Jahr für Jahr. Das ist lohnenswert!

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