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Samstag, 21. April 2018

Extreme

Extreme gibt es in vielerlei Hinsicht und mit mancherlei Bedeutung. Extreme können zum Beispiel Gegensätze an verschiedenen Endpunkten sein. Bei großer Kälte oder Hitze spricht man von Extremtemperaturen. Bei Sportlern, die unter schwierigsten Bedingungen bis an die Grenzen für Leib und Leben gehen sprechen wir von Extremsportlern. Bereits mehrmals in diesem Jahr wurde vor einer Extremwetterlage gewarnt, weil das Wetter sich nicht mehr im Normalbereich einordnen ließ.

Auch im geistlichen Bereich gibt es Extreme. Nicht nur, was Lehre und Leben angeht, sondern auch, was unseren seelischen Zustand angeht.

In 1 Korinther 15:19 lehrt Paulus über die Tatsache der Auferstehung und schreibt:

Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen,
so sind wir die elendesten unter allen Menschen!

Das ist das eine Extrem! Menschen ohne Hoffnung auf ein Leben in der Ewigkeit. Gäbe es solche Christen – und es mag sie (irgendwie) geben, dann sagt Paulus: Es sind Extreme, denn sie glauben an Jesus in diesem Leben ohne den Glauben an eine Ewigkeit mit Ihm. Das macht sie zu den elendsten Menschen auf Erden. Immerhin nehmen wir unser Kreuz auf uns und folgen Jesus nach. Immerhin sind wir bereit, mit Ihm „hinauszugehen ... und die Verachtung mitzutragen, die Jesus getroffen hat“ (nach Hebräer 13:13). Wir sind bereit, mit und für Jesus zu leben, weil Er uns erkauft hat für Zeit und Ewigkeit. Christen, die nicht an die Ewigkeit glauben, sind wie die Sadduzäer zur Zeit Jesu: Religiös, aber ohne die lebendige Hoffnung auf eine herrliche Ewigkeit. Das macht solche Menschen zu den elendsten auf Erden!

Demgegenüber stehen die anderen Extremen. In Psalm 84:6 heißt es:

Glücklich sind die Menschen, die in dir ihre Stärke finden
und von Herzen dir nachfolgen.

Nicht Elend, sondern Glück. Dass dieses Glück durch Gott und den Glauben an Jesus alles mögliche Glück dieser Welt übersteigt, zeigen Verse wie Psalm 65:10, wo es heißt:

Der Strom Gottes hat Wasser in Fülle.

Jesus spricht von diesem Wasser in Johannes 4:14, 6:35 und 10:10:

Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde,
den wird in Ewigkeit nicht dürsten,
sondern das Wasser, das ich ihm geben werde,
wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden,
das bis ins ewige Leben quillt.
Wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben
und es im Überfluss haben.

Das hört sich wie ein Extrem des Glücks an. So, wie ein Glaube, der das ewige Leben durch Jesus ausschließt, Menschen zu den elendsten Menschen macht, so macht der Glaube an Jesus, der die Zuversicht der Ewigkeit einschließt, uns zu den glücklichsten Menschen.

Als Jesusjünger haben wir ein ungeheures Privileg. Schlussendlich sind wir die glücklichsten, reichsten und beschenktesten Menschen, die auf dem Erdboden rumlaufen. Nicht immer ist uns unser Glück bewusst. Nicht immer machen wir von Gottes Segen Gebrauch, den Er uns schenkt und der uns zur Verfügung steht. Aber grundsätzlich haben wir jeden Grund zur Freude.

Und die wird uns immer dann bewusst, wenn wir unsere Augen auf Jesus richten, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind.

Richte den Blick nur auf Jesus!
Schau voll in Sein Antlitz hinein!
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
Und im Licht Seiner Herrlichkeit klein!

... und das macht Dich wiederum zu einem glücklichen Menschen.

Morgen feiern wir den, der uns glücklich macht: Jesus Christus. Und dazu laden wir Dich herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 20. April 2018

Menschen, die mit sich selbst reden ...

Ja, es gibt sie: Menschen, die mit sich selbst reden. Es sieht komisch aus, wenn man sie sieht. Die Lippen bewegen sich, vielleicht gestikulieren sie auch noch mit ihren Händen. Am amüsantesten wird’s aber, wenn man auch noch Wortfetzen ihres Gemurmels aufschnappen kann.

Warum reden Menschen mit sich selbst? Da gibt es verschiedene Gründe. Die einen können dabei intensiver nachdenken, anderen hilft es bei der Konzentration, und wieder andere haben tatsächlich ... na ja ... ein Problem. Am letzten Männerabend aber wurden wir sogar ermutigt, zu uns selbst zu reden. Und der Gedanke scheint logisch und ist biblisch.

Stefan lehrte durch Psalm 16. Ein Psalm mit 11 nachdenkenswerten Versen. Ich denke, es war Vers 11, der besondere Aufmerksamkeit fand – zumindest bei mir. Dort heißt es:

Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen;
vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle,
liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!

Das sind 3 herrliche Tatsachen, die David hier zu Gott betet. Na ja, es ging ihm auch recht gut, den 11 Versen nach zu urteilen. Das war aber nicht immer so. David kannte auch die  Regentage des Lebens – und die anderen Psalmschreiber mit ihm. Manchmal fällt es in solchen Tagen sogar schwer, zu beten. Mein Bibelschullehrer für das Buch der Psalmen belehrte uns: Wenn Du deprimiert bis, lies Psalm 42. Wenn Du sehr deprimiert bist, lies Psalm 42+43.

Der Psalmist geht durch eine Zeit der Niedergeschlagenheit. Wir alle kennen solche Zeiten in unserem Leben. Und was tut er? Er redet mit sich selbst! Oh-oh! Was sollen die Leute denken? Reif für die Insel! ... Oder schlimmer? Hier die drei Verse:

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken
für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt! (Ps 42:6)

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken,
dass er meine Rettung und mein Gott ist! (Ps 42:12)

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken,
dass er meine Rettung und mein Gott ist! (Ps 43:5)

Nein, es ist kein „Durchdrehen aus Verzweiflung“. Der Psalmist ermahnt oder ermutigt seine Seele, auf Gott zu harren. Er weiß, dass Rettung von Gottes Angesicht kommt. Vielleicht ist er allein ... vielleicht erdrückt ihn die Stille. Und so entscheidet er sich, sich selbst die Wahrheit des Wortes Gottes und die Wahrheit über Gott zuzusprechen.

Die Aufforderung des Männerabends an mich war: Rede mit Dir selbst! Sprich Deiner Seele das Wort Gottes zu – nicht symbolisch, sondern ganz real. Zugegeben: es ist gewöhnungsbedürftig. Aber wenn wir das Resultat in Psalm 42 und 43 vergleichen, müssen wir sagen, dass der Psalmist Erfolg hat: von Rettung, die kommt (zukünftig) zu Rettung, die ist (gegenwärtig). Was für ein Riesenschritt.

Verbunden war dieser Gedanke mit Psalm 16:11:

Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen;
vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle,
liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!
 
Wäre das nicht eine gute Wahrheit für Dich, die Du heute Deiner Seele zurufen kannst:

Gott wird mir den Weg des Lebens zeigen;
vor Seinem Angesicht sind Freuden in Fülle,
liebliches Wesen zu Seiner Rechten ewiglich!

Donnerstag, 19. April 2018

Wenn man nicht mal mehr beten kann ...

Ich saß ich am Bett einer Seniorin, einer gläubigen Frau. Sie war krank, vielleicht lebensbedrohlich krank; ohne Kraft, aufzustehen, ohne Kraft für irgendetwas. Gemeinsam mit ihrem Mann meisterte sie die Seniorenjahre. Jetzt war ihr Ehepartner gebrechlich und auf ihre Hilfe angewiesen. Sie hatte Angst. Pure Angst. Nicht Angst vor dem Sterben. Das war – aus der Kraftlosigkeit geboren – fast ihr Wunsch. Nein, es war die Angst, ihrem hilflosen Ehemann nicht helfen zu können und ihn im Todesfall zurücklassen zu müssen. Und so saß ich am Bett, fischte nach Worten und versuchte, ein offenes Ohr zu haben, wenn die Seniorin versuchte, etwas zu sagen. Irgendwann brach sie in Weinen aus und meinte: „Ich kann nicht mehr! Ich kann nicht mehr die Bibel lesen (das hätte ich in ihrem Zustand auch nicht mehr gekonnt) und ich kann auch nicht mehr beten. Ich bin ohne jede Kraft. Bete Du!“ 

Diese Seniorin ist nicht die Einzige, die durch Täler geht, zu dunkel, um den Weg zu sehen. Sie ist nicht die Einzige, die durch Zeiten geht, in denen die Worte zum Gebet fehlen und das lebendige Wort Gottes nicht mehr als Druckerschwärze zu sein scheint. Erleichternd ist die Tatsache, dass Gott unsere Empfindungen kennt und versteht. In der Schrift heißt es in Hebräer 4:15: 

„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, 
der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, 
sondern einen, der in allem versucht worden ist
in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde.“ 
 
Jesus versteht uns! Er leidet mit uns. Er nimmt uns nicht alles ab, was Er uns abnehmen könnte. Aber er ist bei uns, trägt uns, erträgt uns und liebt uns ungebrochen!
 
Wichtig wurden mir in diesem Zusammenhang 2 Verse. In meiner Stillen Zeit las ich kürzlich in 2. Samuel. Hier wird von dem sehr alten Barsillai geschrieben, der David entgegenkam, als dieser nach seiner Flucht wieder in Jerusalem einzog. Barsillai hatte für den König gearbeitet und war ihm treu geblieben. Jetzt wollte David ihm Gutes tun und lud ihn ein, mit ihm an den königlichen Hof zu kommen. Barsillai will aber lieber seinen Lebensabend in seinem vertrauten Heimatort verbringen und antwortet David:  (2. Samuel 19:37+40) 
 
Dein Knecht würde nur auf kurze Zeit 
mit dem König über den Jordan gehen; ...
Und als das ganze Volk den Jordan überschritten hatte, 
ging der König auch hinüber;
und der König küßte den Barsillai und segnete ihn.
Darauf kehrte dieser wieder an seinen Ort zurück.  
 
Eigentlich unauffällige Worte. Der Gedanke, der mir beim Lesen der Verse durch den Kopf ging, war dieser: Manchmal ist es einfach genug, ein Stück Wegs an der Seite des Herrn zu gehen. Nicht die fetten Speisen am Königshof, nicht die Ehre, ständig einer der engsten Freunde zu sein - einfach still auf dem Weg des Königs neben dem König herzugehen. Manchmal brauchen wir nicht mehr zu tun, manchmal können wir gar nicht mehr tun. Aber das Ende davon, dass wir still neben Ihm hergehen ist, dass ER uns am Ende küsst und segnet.
 
Halte Dich fest an der Tatsache, dass Jesus Dich versteht, dass Er im Tal des Todesschattens bei Dir bleibt und dass es manchmal reicht, einfach ein Stück unseres Weges neben Ihm her zu gehen. Am Ende steht Sein Kuss und Sein Segen.
 
Der Herr segne Dich!

Mittwoch, 18. April 2018

((UN)ZUFRIEDEN?

"Sind Sie zufrieden, sagen Sie es anderen -
sind Sie es nicht, sagen Sie es uns!"

Der Satz ist in verschiedenen Variationen bekannt. Netter Werbespruch. Der Kunde soll zufrieden sein und dann Werbung machen fürs Geschäft. Zufriedenheit ist ein hohes Gut. So wie Gesundheit und Sicherheit. Aber an Zufriedenheit ist gar nicht so leicht ran zu kommen. Es braucht nicht viel, um unzufrieden zu sein. Manchmal sind es Tatsachen, die uns unmittelbar gar nicht betreffen - und doch machen sie uns unzufrieden. Der Schreiber des 73. Psalms schreibt: (Zusammenfassung aus den Versen 2-12)

"Ich wäre fast ich gestrauchelt, leicht hätte ich einen Fehltritt getan! Denn ich beneidete die Übermütigen, sah das Wohlergehen der Gottlosen. Sie leiden keine Qual, und ihr Leib ist wohlgenährt. Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen. Das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!"

Nicht, dass es dem Psalmisten dreckig ging. Nur kam er nicht mit seinen Überlegungen zurecht, störte sich am momentanen Wohlergehen anderer. Das machte ihn unzufrieden. Hätte man ihm gesagt: "Freund, du bist im Leben unzufrieden, weil du nicht zufrieden bist in Gott!" dann hätte er vielleicht mit einigen unserer Zeitgenossen verneint und geantwortet: "Doch, in Gott bin ich schon zufrieden, aber nicht im Leben."  Wir trennen halt gern Leib und Geist. Erst weiteres Nachdenken bringt Zufriedenheit zurück in das Herz des Psalmisten. In den Versen 25,26 und 28 heißt es:

"Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden."

Er hatte verstanden, dass Zufriedenheit nicht abhängt ist vom äußeren Umständen, nicht von Gesundheit, nicht von Wohlstand, Popularität, Selbstverwirklichung oder sonst etwas. Sonst dürfte es unter den Erfolgreichen und Großen dieser Welt ja keine Unzufriedenen geben. Zufriedenheit fließt vielmehr aus der Gegenwart Gottes. Zufriedenheit ist Bestandteil des lebendigen Wassers, das Jesus denen umsonst gibt, die zu ihm kommen. Zufriedenheit kommt, wenn wir uns sättigen an der Person Jesu. Alles andere tritt dann in den Hintergrund.

Richte den Blick nur auf Jesus, schau voll in Sein Antlitz hinein
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
Und im Licht Seiner Herrlichkeit klein!

Für diesen Tag wünsche ich Dir, dass alle etwaige Unzufriedenheit in Dir dadurch verschwindet, dass Du in Jesus alles findest, was Du brauchst! Versuch mal dies: 

"Bist Du zufrieden, sag's anderen - bist Du's nicht, sag's Jesus!"

Dienstag, 17. April 2018

Gebet im Buch Sacharja

Der Prophet Sacharja war ein Zeitgenosse des Propheten Haggai. Beide klagten die Missstände im Volk Israel an, das zwar aus der babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrt war, aber kein Gott-zentriertes Leben führte. Dabei ist es Sacharja ein Anliegen, Israel darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Messias-König, der verheißene Retter, im Kommen begriffen ist. Sacharja gibt eine ganze Reihe Prophezeiungen über das Kommen des Messias, von denen aber einige erst im Licht des Neuen Testaments zeitlich eingeordnet werden können.

Die folgenden Verse beschreiben die Zeit des Endes, sind also noch zukünftig. Da heißt es:

„Die Bewohner einer Stadt werden zu denen einer anderen kommen und sagen: »Lasst uns hingehen, um den Herrn anzuflehen und den Herrn der Heerscharen zu suchen! Auch ich will gehen!« So werden große Völker und mächtige Nationen kommen, um den Herrn der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen.“ (Sach. 8:21+22)

„Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.“ (Sach. 12:10) 

Obwohl diese Verse eine zukünftige Zeit beschreiben, ermutigen sie uns heute schon. Sie zeigen, dass es Gebet immer geben wird, dass sogar Gottes Volk, das Jesus als Messias bis jetzt ablehnt, einmal zu Ihm beten und wegen Ihm Leid tragen wird. Aber - diese Gebetsbewegung ist noch zukünftig. 
Wir mögen klagen über die Gebetslosigkeit unserer Zeit, die Gebetslosigkeit unserer Gemeinden oder auch die Gebetslosigkeit in unserm eigenen Leben. Lasst uns nicht nur klagen – lasst es uns ändern – lasst uns beten! Gebet wird es immer geben! Gott wird immer Gebet hören und wird immer Gebet erhören. Die Zeit wird kommen, in der die Menschen danach hungern werden, Beten zu lernen.

Sacharja 12:10 spricht von einem Ausgießen des Geistes des Gebets! Der Heilige Geist ist ewig, lebt ewig und möchte das Gebet zu jeder Zeit der Kirchengeschichte anfeuern. Und wo immer sich Menschen haben entzünden lassen, da entstanden Erweckungen oder Zustände, die Erweckungen ähnelten. In den letzten Tagen will Gott den Geist des Gebets über Sein Volk ausgießen. Lasst uns beten, dass Er den Geist des Gebets in diesen Tagen ausgießt über uns Christen, unsere Gemeinden und vor allem über unser persönliches Leben. Wir haben es  nötig!

Sacharja 10:1 bezieht sich nicht so ausschließlich und so deutlich auf die Tage des Endes wie z.B. Sacharja 12:10. In Kapitel 10:1 heißt es:

„Erbittet vom Herrn Regen zur Zeit des Spätregens! Der Herr macht Blitze und wird euch Regengüsse geben, jedem das Gewächs auf dem Feld!“


Viele vergleichen den Spätregen mit einer Ausgießung des Heiligen Geistes. In diesem Fall würde das bedeutet:
  1. einen Aufruf, überhaupt mal zu beten!
  2. ein konkretes Anliegen, um das wir beten dürfen!
  3. den Geist des Gebets, um den wir beten sollen!
Warum machen wir dieses Anliegen aus dem Buch Sacharja – eine Ausießung des Geistes des Gebets – nicht zu einem Anliegen, das wir in Zukunft viel öfter vor Gottes Thron bringen?!

Montag, 16. April 2018

HEUTE! Nicht verpassen, MÄNNER!

CCFG Männerabend - 19:30 Uhr
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Ärztezentrum)
Andacht - anbetung - Abendessen
HERZLICH WILLKOMMEN!

Immer was zu meckern ...

Die Geschichte erzählt von einer alten Witwe, die von der finanziellen Unterstützung ihrer beiden Söhne abhängig war. Der Ältere war ein Schirmverkäufer. Der erste Gang der Witwe jeden Morgen war der Gang zum Fenster um zu schauen, ob die Sonne schien oder ob es regnete. War es bewölkt, wurde ihr wohl ums Herz, denn die Chancen standen gut, dass es regnen – und ihr Sohn einige Schirme würde verkaufen können. Schien aber die Sonne, ging es ihr ganz schlecht, denn Regenschirme wurden an solchen Tagen nicht verkauft. 

Der jüngere Sohn der Frau verkaufte Tischventilatoren. Jeder Morgen, der Regen verhieß, deprimierte die Frau, denn ohne Sonne und Wärme würde ihr Sohn kaum Ventilatoren verkaufen können. 

Egal wie das Wetter war, die Frau hatte immer einen Grund, sich zu grämen.

Während sie sich an einem Tag in Gegenwart eines Freundes selbst bemitleidete, erwähnte ihr Gegenüber: “Lass den Kopf doch nicht so hängen. Wenn die Sonne scheint, kaufen die Leute Tischventilatoren. Wenn es regnet, kaufen sie Schirme. Daran muss sich gar nichts ändern. Alles was sich ändern muss, ist Deine Einstellung. Du kannst ja gar nicht verlieren!” Als ihr diese einfachen Gedanken bewußt wurden, lebte sie glücklich bis an ihr Lebensende. 

Spätestens der letzte Satz hat uns klar gemacht, dass es sich um eine erfunden (und dennoch sinnvolle) Geschichte handelt. – Nicht erfunden, sondern erforscht ist die Tatsache, dass Gewinner einer Bronzemedallie in der Regel glücklicher sind als Gewinner einer Silbermedallie. Warum? Gewinner einer Bronzemedallie freuen sich darüber, überhaupt eine Medallie gewonnen zu haben. Gewinner einer Silbermedallie dagegen können in der Regel nicht begreifen, wie nah sie der Goldmedallie gekommen sind.
Es ist eine Sache der Perspektive, der inneren Einstellung. 
 
Die Bibel fordert uns auf, dankbar zu sein! In allem und für alles.
 
Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes 
in Christus Jesus für euch. (1 Thessalonicher 5:18)
 
Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank 
im Namen unseres Herrn Jesus Christus! (Epheser 5:20) 
 
Das ist eine Größenordnung, an die die meisten Menschen nicht gewöhnt sind. Es fällt uns soviel leichter, zu murren, zu meckern, uns zu grämen und uns selbst zu bemitleiden. Beispiel: Wie schnell komme ich in Gefahr, über Aspekte unseres Gesundheitssystem zu klagen! Aber immer nur so lange, bis mir mein kranker Freund auf den Philippinen einfällt, der nur einen Bruchteil der Hilfe erhält, die ich hier erhalte.  Wie oft schimpfe ich über Politik ... bis mir bewußt wird, dass der Großteil der Welt mit wesentlich weniger Freiheiten und Rechten lebt als ich.
 
Die Erinnerung an diese Tatsachen macht kein Übel kleiner, aber meine Dankbarkeit größer und verschiebt die Perspektive ein wenig: weg von mir, mein und mich – hin zu wir und uns. Mir wird bewußt, dass nicht ich der Mittelpunkt bin, um den sich alles drehen und dem alles gefallen muss. Das höchste Gebot ist, GOTT zu lieben und aus dieser Verbindung heraus, in Seiner Liebe, meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst. Ein Leben auf dieser Schiene hat eine ganz andere Perspektive. Mit dieser Perspektive kann ich dankbar sein, in allem und für alles, für den Regen und die Sonne, für eine Silbermedallie und selbst für den Trostpreis. Lass Gottes Liebe und Güte zu Dir zu Deiner Perspektive werden, sage Ihm Dank in und für alles – und erfahre Licht statt Dunkelheit, Zufriedenheit statt Mürrigkeit.

Sonntag, 15. April 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute
Apostelgeschichte 5:1-16

1 Auch ein Mann namens Hananias verkaufte mit seiner Frau Saphira ein Grundstück.
2 Mit ihrem Wissen schaffte er einen Teil des Erlöses beiseite. Den Rest legte er als Gesamterlös vor die Apostel hin.
3 Doch Petrus sagte zu ihm: "Warum hat der Satan dein Herz erfüllt? Warum hast du den Heiligen Geist belogen und etwas von der Einnahme für euer Grundstück beiseitegeschafft?
4 Du hättest es doch behalten können. Und selbst nach dem Verkauf stand das Geld zu deiner freien Verfügung. Warum hast du dich nur auf so etwas eingelassen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott."
5 Bei diesen Worten brach Hananias zusammen und starb. Ein tiefes Erschrecken erfasste alle, die davon hörten.  
6 Die jungen Männer, die in der Versammlung waren, wickelten den Toten in ein Tuch, trugen ihn hinaus und begruben ihn.
7 Etwa drei Stunden später kam seine Frau Saphira völlig ahnungslos herein.
8 "Sag mir", fragte Petrus sie, "habt ihr das Grundstück für diesen Betrag hier verkauft?" – "Ja", erwiderte sie, "das ist der Betrag."
9 Da sagte Petrus: "Warum habt ihr euch nur verabredet, den Geist des Herrn zu versuchen? – Hörst du die Schritte? Die, die deinen Mann begraben haben, stehen schon vor der Tür und werden auch dich hinaustragen."
10 Im selben Augenblick brach Saphira zusammen und starb. Als die jungen Männer hereinkamen, sahen sie ihren Leichnam auf dem Boden vor Petrus liegen. Sie trugen auch sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann.
11 Ein tiefes Erschrecken erfasste die ganze Gemeinde und alle, die davon hörten.
12 Durch die Apostel geschahen unter dem Volk eine Menge erstaunlicher Zeichen und Wunder. Die Gläubigen waren eines Sinnes und trafen sich regelmäßig in der Säulenhalle, die man Salomohalle nannte.
13 Das Volk sprach voller Hochachtung von ihnen, aber niemand wagte, ihnen zu nahe zu treten.
14 Trotzdem kamen immer mehr Menschen, die an den Herrn glaubten, dazu, Scharen von Männern und Frauen.
15 Es kam so weit, dass die Leute Kranke auf die Straßen brachten und dort auf Betten und Matten legten. Sie hofften, dass wenigstens der Schatten von Petrus auf einen von ihnen fallen würde.
16 Selbst aus der Umgebung von Jerusalem strömten die Leute zusammen. Sie brachten Kranke und von bösen Geistern Geplagte herbei, die dann alle geheilt wurden.
 
Anbetung
Predigt
Abendmahl
(parallel Kindergottesdienst) 
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Auf Wunsch Gebet
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen 
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum 


HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
Sonntagszitat:

Heuchelei ist ein geistliches Krebsgeschwür, 
das Leben und Dienst zugrunde richten kann.
(John F. MacArthur)
Wenn wir über eine Sünde, nachdem wir Vergebung erfahren haben, 
noch lange grübeln, rauben wir Jesus und uns selbst viel Freude.
(Corrie ten Boom)